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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

Beantwort!. lUbaftes: B. Bgrelet in H«E

Mx. 62 fl-ernsprcchanschltts; Nr. «05.

Mittwoch dcn 14. März

Zpernsprrchanschltttz Nr. 605

1906

Stadthreis Rana«.

Die technischen Revisionen der Mas;- nnd Ge­wichte re. in der Stadt ^anau finden im Jahre 1906 in der Zeit

vom 23. bis inH. 28. April,

vom 30. April bis infl. 5 Mai, vom 7. bis in kl. 12. Mai, und vom 14, bis inkl. 19. Mai statt.

Dir Revisionen werden durch die Organ« her Königlichen Polizei-Direktion und den Eichmeister Heil mann hier aus­geführt.

Die Gewerbetreibenden werden hierdurch aufgefordert, ihre Maße und Gewichte rc., soweit deren fortdauernde Rich­tigkeit zweifelhaft erscheint, vorher in gereinigtem Zustande zur «ichamtlichen Prüfung zu bringen.

Werden zweifelhafte Maste k. bei den Revisionen vorge­funden, so wird ihre Einziehung und die Bestrafung der Be­sitzer nach § 369 Abs. 2 des Strafgesetzbuches erfolgen.

Den ungestempelten Masten rc. sind diejenigen gleichzu- achten, deren Eichstempel unkenntlich geworden ist.

Hanau den 12. März 1906.

Königliche Polizei-Direktion.

P 2240 v. Deckerath.

Landkreis Ranau. BekanntmllchnWN ärë Köchlichtn Lankämts.

Fr st g est e ll t: Die Schweinestuche unter dem Schweine- | ütstand« des Armen- und Siech enhaujes Sandhus, zuFrank-, furt a. M.

Hanau den 12. März 1906. V 1639

FIKlische ArikiisvkrmllltlLilBßellt, Langstraste Nr. 41.

Kostenfreie Arbeitsvprmittesunst werktäglich vorm 8*/8121/* Uhr, nachm. 36 Uhr.

Slsidlischts ANicitSsiMt, Rath ans Zimmer Nr. 12.

Kostenfreie Auskunft in Sachen der sozialen Gesetz­gebung (Unfall-, Invaliden-, Kranken- usw. Gesetze.) Hanau am 16. Januar 1906.

Der Magistrat.

Dr. Gebeschu «. 1280

Konkursverfahren.

Ueber das Vermögen des Christian Puth in Langen­selbold ist am 12. März 1906, nachmittags 7 Uhr, daS Konkursverfahren eröffnet. Verwalter: Kanzleigehülfe Hoffmann ist Langenselbold.

Anmeldefrist bis zum 3L März 1006*

Erste Gläubigerversammlung und allgemeiner Prüfungs­termin: 10. April 1906, vormittags 9 Uhr. Anzeigepflicht bis zum 31. März 1906.

Langenselbold, 12. März 1906.

Königliche- Amtsgericht. 5646

Bekanntmachung.

Die Kriegsbeordernngen und Pastnotizen pro 1906 sind von den Mannschaften der Reserve, Landwehr I. und II. Aufgebots, sowie der Ersatzreserve in Groß- Auheim in der Zeit vom 14. bis 17. d. Mts. im Bureau des Bürgermeisteramtes während der Dienst" stunden gegen Quittung in Empfang zu nehmen.

Groß-Auheim, 13. Mär; 1906,

5677 Bürgermeisteramt.

Bekaiiiltimichiing siir Kcssclstadt.

Bei der am 10. März er. stattgefundenen Grineiude- verordneten-Ergänzungswahl sind folgende Herren gewählt worden:

a) Seitens der HI, Abteilung:

Schreiner IranNickees, Diamantschleifer Friedrich Daßbach.

b) Seitens der II Abteilung: Silberwarensabrikant Alphons Schleißuer, Werkmeister Jean Schleckser.

Fabrikant Theodor RüttgerS, Möbelhândler August Hoffmann, Kabinettmeister Adam Wissel.

c) Seitens der I. Abteilung t Kreisausschußsekrctär Andreas Roese, Gerichtssekretär Wilhelm Althaus, Fabrikleit-r Georg K l u t h e.

Einsprüche gegen die Gültigkeit der Wahl sind bis zum 29. März er. beim Bürgermeisteramt anzubringen.

Da nach 8 23 der Landgemcindeordnung mindestens zwei Drittel der Gemeind-verorbneten Angesessene sein müssen, so sind die in der III. Abteilung auf den Schreiner Franz Nagel gefallene Stimmen ungültig. Es findet daher für die III. Abteilung eine nochmalige Wahl, bei der 1 Verordneter zu wählen ist, der Angesessener sein muß, am

Samstag den 24. März 1906 von vormittags 10 bis nachmittags 1 Uhr im hiesigen RatSzimmer statt. Kesielstadt den ! 3. März 1906.

5679 Der Bürgermeister.

Sonbioirlfiioflliffitr Martin Sms.

Nächste Versammlung Samstag den 17. März 1906, nachmittags 2", Uhr, im Gasthaus »zum goldenen Löwen" hier.

DageSordnung r

1. Geschäftliche Mitteilungen.

2. Bericht der Delegierten über die Winterversammlung des Vereinsausschusses der Laudwirtschaftskammer in Cassel. , _. ......................

3. Vortrag des Herrn Direktor Wagner aus Gelnhausen überWichtige Grundsätze für die Fütterung der HauStiere."

4. Bezug von Saatkartoffeln.

5. Erteilung der Decharge zur Vereinsrechnung für 1905.

8. Sonstige Mitteilungen.

Die Herren Bürgermeister wollen die vorstehende Dekannt- machimg des landwirtschaftlichen Kreisvereins in dm Ge­meindm in ortsüblicher Weise bekannt machen.

Hanau dm 12. März 1906.

Der Königliche Landrat.

v. Beckerath.

Hus Yan au Stadt und Land.

Kana«, 14. März.

* Kirchliches. Der dritte PassionsgotteSdienst findet heute abend 8 Uhr in der Johanniskirche statt, gehalten von Herrn Pfarrer Lambert.

Kr-isti-rarzt. Der KreiStierarzt WittIinger in Habelschwerdt ist in die Kreistierarztstelle zu Hanau versetzt worden.

Personalien. Linke, Zahlmeister-Aspirant vom Jnf.-Rrgt. Hessen-Homburg Nr. 166, wurde zum Zahlmeister im Inf.-Negt. von der Marwitz Nr. 61 in Thorn ernannt.

* Dio Verhandlungen des Kommunalland- kageS werden nach den jetzt endgiltig getroffenen Bestimmun­gen vom Montag den 19. März biâ Dienstag den 27. März einschließlich dauern. Am Montag Nachmittag um 5 Uhr eröffnet der Kgl. Staatskommiffar, Herr Oberpräsident von Windheim, mit einer Ansprache im Allerhöchsten Auf­trage den Kommunallandtag, worauf sich das Bureau bildet und die Arbeiten verteilt werden. Die erste öffentliche Plenarsitzung wird wahrscheinlich erst am Mittwoch oder Donnerstag abgehalten werden.

* Der Proviuziallaudtag wird zum Frühjahr nächsten Jahres wieder nach Cassel einberufen werden, für dieses Jahr reichten die Derhandlungsgegenstände zu einer Tagung nicht ans.

* Der Städtotag für den Regierungsbezirk Cassel wird in diesem Jahr Anfang Juni in Homburg a. d. E. abgehalten werden.

* Mainhafen. Der gestrigen Konferenz in der An­gelegenheit des Mainhafen-Bebauungsplanes wohnten bei aus Berlin Kommissare deS Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, und zwar Geh. Ober-Regierungs-Rat PeterS und Geh. Ober-Daurat R o e d«r , au« Caffel Regierungspräsident Graf v. Bernstorff und Reg.-Rat Hoche, aus Wiesbaden zwei RegierungSräie von der dor­tigen Kgl. Regierung, der Vorsteher der Wasserdauinspeklion zu Frankjurt a. M., aus Hanau Landrat i. Beckerath

und RegierungS-Ass. V. Schlieben, Oberbürgermeister Dr. G e b e s ck u S , die Beigeordneten Bode und Dr. Eisenach, Stadtverordneten-Vorsteher und Handelskammer- präsident Kommerzienrat C a n t h a l sowie einige Der- waltungSbeamt«. Bei der Beratung, die im Rathauüsaal« statifand und sich recht ausgedehnt gestaltete, wurden alle Fragen besprochen, die mit der Errichtung deS Hafen» Zusammenhängen, auch wurden die Bedingungen erörtert, unter welchen die städtischen Körperschaften s. Z. sich im Prinzip bereit erklärten, für den Hafenbau mit Grunderwerb rund 1 'k Mill. Plk. zu bewilligen. Im übrigen waren die Be­ratungen vertraulicher Natur. Wir können hierbei noch hinzufügen, daß hinsichtlich der Mainkanalisation Hoffnung vorhanden zu sein scheint, daß die Erledigung der schwebenden Fragen in absehbarer Zeit zu erwarten steht und innerhalb Jahresfrist wohl vollständige Klarheit geschaffen ist.

* Skadtthoakoo. Heute gelangtDer eingebildete Kranke" von Moliöre zum letzten Male zur Aufführung. VorherEine Tasse Tee", Lustspiel von Nuitter und Derlen.

* Benefiz Bachmann. Einer besonderen Beliebtheit hat sich stets daS am Freitag zur Darstellung kommende LustspielH o f g u n st" zu erfreuen gehabt. Frl. Bach­mann, welche da« reizende Stück zum Ebrenabend gewählt hot, wird damit eine gute Wahl getroffen haben. Die junge Künstlerin hat sich durch ihren Fleiß und ihre schönen Leistungen die Gunst des hiesigen Publikums verdient und wünschen wir, daß ihr ein recht volles Haus beschieden sein möchte.

P. A. Mltirlrheintsches KreiSkiitmfest 1906. I In der gestriacn Sitzung deS geschältSführenden AusschuffeS I wurden die Wünsche und Bedürmiffe der Einzelausichüffe in Bezug auf die zu errichtenden Baulichkeiten festgeftellt und werden hierauf nunmehr die Bauplätze ausgearbeitet. Ein Aufruf an die Bürgerschaft nach vorgelegtem Entwurf soll mit Zustimmung des Ehrenausschuffes veröffeutlicht werden. Die Haushaltungsplänt der einzelnen Ausschüsse sollen inner­halb zehn Tagen aufgestellt und in der nächsten Sitzung durchberaten werden.

* Liederabend des Gesangvereins,, Donblüthe". Ehe die musikalische Sturmflut der dieswinterlichen Saison vorüberzieht, bietet sich am Schluffe derselben nochmals Ge­legenheit, einen unserer stattlichsten Männer-Gesangvereine zu hören, und zwar ist es dieTonblüthe", welche zum zweiten Male in dieser Saison vor die Oeffentlichkeit tritt und zu ihrem am 31 März in derCentralhalle" stattfindenden Liederabend ein labet. Daß diese Veranstaltungen, welch« mehr einen konzertlichen Charakter tragen, stets große Sym­pathie und freundliche Aufnahme bei unserem gesangliebenden Publikum gefunden, beweist der sehr zahlreiche Besuch in den Vorjahren uno wird auch der diesjährige Liederabend sicherlich den gehegten Erwartungen voll und ganz entsprechen, wofür das sehr reichhaltige und mannigfaltige Programm bürgt. Der VereinTonblüthe", welcher qualitativ und quantitativ über ein sehr beachtenswertes (Stimmenmaterial verfügt und dessen, schon des öfteren rübmlichst erwähnt« Teistungen ihm eine Achtung gebietende Stellung erworben haben, ist ei'rig bemüht, unter der musterhaften und kunst­verständigen Leitung seines strebsamen und rührigen Diri­genten Herrn Heinrich A p v u n n auch zu diesem Fest, wiederum nur gediegenes zu bieten und sich einen durch- schlagenden Eriolg zu sichern. Neben größeren Chören mit Orchesterbkgleitnng wird der Verein auch liebliche, gut an­sprechende Volks- und volkstümliche Lieder zu Gehör bringen, welche ihre Wirkung nicht verfehlen dürften. Ein erhöhtes Interesse bürste der Liederabend derTonblüthe" noch durch die gütige Mitwirkung von Fräulein Anni Bremer, Konzertsängerin aus Berlin, erfahren. Da Frl. Bremer schon wiederholt in unserer Nachbarstadt Frankfurt mit großem Erfolg aufgetreten ist. so steht zu erwarten, daß diese ge­schätzte Sängerin aitch bei demTonblüihe"-Litderabtnb Proben ihrer hervorragenden gesanglichen Leistungen ablegen wird. Wenn wir nun zum Schluffe noch erwähnen, daß der musikalische Teil durch die gesamte Infanterie-Kapelle, unter persönlicher Leitung des Königlichen Musikdirigenten Herrn Schmidt eine würdige Vertretung findet, so steht ein sehr genußreicher Abend in Aussicht und sind alle Vor­bedingungen erfüllt, welche auf ein gute« Gelingen hoffen lassen. Möge darum unter gesang- und musikliebende« Pub­likum am Schluss« ber Sai'on nochmals beweisen, daß di« schönen und herrlichen Darbietungen unserer Gesangvereine volle Würdigung finden und auch dem VereinTonblâih«" ür sein eifriges Streben auf dem Gebiete deß d«utschr« MännergesangtS an seinem Liederabend durch tiu wW Haus Dank und Belohnung »ist«. _ . .