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^*â^-.-- »^Ü'tw.v.. .±-aaaa^m--^.-^..»y.^^.K«..>.^-^fr»^^1^|^-rMa'rrM««H"^-.aa^ Butzbach, vom TurnauSschnß Frev-Main^ und ©räfer^ranT» 'utt. Nach Begrüßung dieser Herren durch den Vorsitzenden Genrich wurde'die Zei::-nioisuna für LaS Fest wie folgt festgesetzt : SamStag, 14. Juli: Empfang der Nestgasts. Um 3 Uhr nachm. Sitzung des Kampfgerichts im VereinShauS. Abends 8 Uhr: Begrüßungsfeier in der Fesihalle. Sonntag, 15. Juli: Morgens 6 Uhr Weckruf. Um 7 Uhr Beginn des BereinSwetturnens. Mittags 12 Uhr Aufstellung und um 1 Uhr Abmarsch des Festzuges. Nachmittags 3 Uhr allge­meine Freiübungen. Um 5 Uhr Turnen der AlterSriegen, Sondervorstihnrngen der Gaue, Turnspiele, Eilbotenlauf. Abends 8 Uhr Verkündigung der Sieger. Konzert und Tanz. Montag, 16. Juli: Morgens 5 Uhr Weckruf. Um 6 Uhr Beginn des Einzel metturnens (Sechskampf). Von 101 Uhr Friihkonzert auf dem Festplatz. Von 4 Uhr ab Wetturnen in volkstümlichen Uebungen (Dreikampf). Abends 8 Uhr Ver­kündigung der Sieger im Sechskampf. Konzert und Tanz. Dienstag, 17. Juli.' Vormittags von 8 Uhr ab Wettfechten. Bon 10 bis 1 Uhr Frühkonzert. Nachmittag? 3 Uhr Ringen, abends 6 Uhr Verkündigung der Sieger im Treikampf, Wettfechten und Ringen? Konzert und Tanz. Mittwoch, 18. Juli: Turnfahrten in dir Umgebung. Volksfest auf dem Festplatz. Der Wohnungsausschuß rechnet, daß etwa 700 auswärtige Turner in Einzelquartieren und 1800 in Mafien» quartieren unterzubringen sind. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fand eine Besichtigung des Festplatzes statt. Der Kreisturnausschuß beriet außerdem noch in geheimer Sitzung über den turnerischen Teil des Festes.

* Goldhehlerei. Heute vormittag verhandelt die Strafkammer gegen den der Hehlerei angeklagten Handeis- mann Schönfeld von Hanau. Der Angeklagte ist 49 Jahre alt und wurde im Jahre 1903 vorbestraft wegen Hehlerei in sechs Fällen zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis. Zn Untersuchungshaft saß er vom Mai bis Oktober v. I., wurde dann aber gegen 12 000 Mk. Kaution auf freien Fuß geseK. Beschuldigt wird er, in mcht recktsverjährter Zeit, insbesondere in den Jahren 1895 biS 1905, also auch noch nad) seiner Entlastung aus der Strafhaft, Edelmetalle in großen Mengen, von denen er wußte, daß sie gestohlen oder sonst unrechtmäßig erworben waren, an sich gebracht oder zu deren Absatz mitgewirkt zu haben. Als Sachverständige sind anwesend Herr Kaufmann Joseph von hier und Herr Han- delskammerpräsident Meyer-Pforzheim. D-er Angeklagte gibt an, gelernter Kettenmacher zu sein und in den 80er Jahren mit seinem Bruder zwei Jahre lang rin Geschäft betrieben zu haben. Seit dieser Zeit beschäftigte er sich mit dem Handel von neuen Arbeitskleidern und kaufte nebenbei Gekrätz, sowie alle Gold- und Silberwaren. Weiter habe er Fußböden von Goldgeschästtn gekauft und Goldsachen auf Versteigerungen erstanden. Eine Anzahl Personen, von denen er Gekrätz oder sonstiges kaufte, hat er angegeben. Auf die meisten will er sich nickt mehr erinnern. Das aus dem Gekrätz ge­wonnene feine Metall hatte er an Goldprobierer Lieber hier wwie nach Frankfurt und Schwäbisch-Gmünd verkauft. Das grobe Metall verkaufte er nach Bearbeitung durch Scheide- waster in Manchen an Lieber und Bacharach, nachdem die Manchen vorher von Weitz probiert wurden. Einige Male habe er auch von Brenner, der ihm das Gekrätz mahlte, Blauchen in dessen Auftrag verkauft an Bankier Bacharach. Ob er die Quelle dort angab, weiß er nickt, iodaß die Mögl'ch- teit besteht, daß die in den Äacharackfiâen Bücheim als von Sdtönfelb herrührenden Manchen in Wirklichkeit von Brenner 'rammen. Da der Angeklagte selbst behauptet, das Gekrätz nur von Brenner mahlen gelassen zu haben, müßte sich das an die drei genannten Firmen verkaufte mit dem von Brenner gemahlenen decken. Es verbleibt aber ein größerer Posten, den der Angeklagte durch 'V ermittlung der Plaiin- ichmelzr Sieben an eine Hamburger Firma verkauft haben will. Zu der Verhandlung sind vorläufig nur einige Zeugen geladen. Sollte sich eine weitere Ladung nötig machen, wird die Sacke vertagt werden.

§ Fechenheim, 8. April. (ErkanN t.) Die hier aus dem Main geländeie Leiche erkannte der Landwirt Rückert aus Schweinheim bei Aschaffenburg als diejenige

Kleines Feuilleton.

Kunst und Leben.

Das Bureau-Verhältnis. Unter den regelmäßigen Besuchern der besseren Restaurants in der Berliner Friedrich­straße, dem Sitz des lebhaftesten GeschästStreibens, fällt einem ein ganz bestimmter Typus in die Augen, der sehr oft den Vorzug hat, neu, anmutig und modern zugleich zu sein. Es ist das Bureauverhältnis, daS sich zusammenfindet, um zu speisen, sich dann gleich nach dem Esten wieder trennt und es dem Zufall oder dem Chef überlasten muß, ob am Abend eine abermalige Begegnung zustande kommt. Wir sehen einen jungen Mann, modern gekleidet, im eleganten Ueberrock mit einer Zeitung unter dem Arm in einen der Speisesäle dieser Bierpaläste treten. Es ist kurz nach 1 Uhr, gerade die Stunde, wo "ich diese Räume zu füllen beginnen. Der Kellner bringt ihm ein Glas Bier, reicht ihm die Speise» karte. Er durchläuft sie, anscheinend hoch befriedigt von der Auswahl der gebotenen Herrlichkeiten. Seife genießt er schon die Fülle der Genüsse im voraus: Prager Schinken in Bur­gunder, Casteler Filet. Der Ganymed naht, ehrfürchtig seiner Beiehle harrend.Nein ich warte noch", bescheidet er ihn mit Entschiedenheit in der Stimme. Sein Blick ist be­ständig auf die Tür gerichtet. Kommt sie denn noch nicht bald? Und die Uhr wird zu Rate gezogen. Fünf Minuten nach EmS zehn Minuten. Es wird doch nichts bei ihr im Geschäft passiert sein? Der Magen knurrt, aber die Macht der Siebe bringt biete Stimme zum Schweigen. Ohne sie zur Suppe schreiten? Unmöglich. Da naht, eilfertigen Schrittes burd) die Tür schreitend, eine Blondine, schon an der Schwelle durch das ganze Lokal nach ihm auSspähend. Sie trägt eine Boa, ein gut anliegendes Schneiderkleid, weiße Handschuhe, m der Hand einen Leihbibliothekband. Indem sie ihn be­grüßt, zücht sie mit ihrem liebenswürdigsten Lächeln seinen Zorn zu. entwaffnen. Der Geschäftsführer, der das Paar bereits kennt, empfängt sie mit einer tiefen Verbeugung, rückt Hr den Stuhl zurecht, nimmt den Maule! ab.Bitte, gnä-

seines lebigen Bruders, dir sich am 5. März von Hause ent­fernt hatte und seitdem verschollen war. Er war geistig nickt ganz normal und mit einem schmerzhaften Leiden be­haftet.

Telegramm aus .Hamburg vom 9. April.

9 Ubr 28 Min.

Ein Maximum von 780 mm lagert über Nordirland, ein Minimum unter 756 mm im hohen' Norden. In Deutsch­land ist das Wetter ruhig, heiter, trocken, warm.

Prognose für den 10. April: Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.

Hus Dab und fern.

Gelnhausc«, 8. April. Die Staatsdabndirektion hat sich bereit erklärt, von jetzt ab die Stück-Güter für die Sta­tionen der Freigerickter Kleinbahn anzunehmen. Demnach kann man jetzt die für die Stationen der Freigerichier Klein­bahn bestimmten Güter auf der Güierexpediiion der Staats- bahn aufgebett.

Schlüchtern, 8. April. In der vergangenen Donners­tag fiattgefunbenen Sitzung der Ausfübnmgs-Kommisston für die landwinschafilicke Ausstellung im Juli d. J. wurde be- schloffen; Bei der Landwirischafts kammer darauf hinzuwirken, daß der 13., 14. und 15. Juli für die Veranstaltungen fest­gesetzt und als Ausstellungsplatz die Auwiesen gewählt werden. Das vorläufige Programm wurde wie folgt, fest» gestellt: Donnerstag abend Emvfang der Gäste und gesellige Vereinigung in den verschiedenen Gasthäusern. Freitag morgms Eröffnung der Masckinenausstelliing darauf folgend die General-Versammlung desVereins-Ausschuffes der Land- wirtschaflskammer in der Turnhalle, mittags 3 Uhr Festessen, abends Konzert, RommerS, Feuerwerk auf dem Fesiplatze. Samstag morgen 7 Uhr: Eröffnung der Viehausstellung, Brâmiirunq in den verschiedenen Abteilungen, halb 11 Uhr

Verteilung, Festessen^ Volksbelustioungen aller Art, Tanz. Sonntag morgen 11 Uhr ab Frühschoppen, Konzert, nach­mittags Volks'rst.

r- Mapl urg, 8. April. Der am Freitag wegen Dieb­stahls zu 1 Jahr 2 Monaten Gefängnis verurteilte Arbeiter J. Geisler von hier hat sich im Landgerichtsgefängnis er­hängt.

r Biedenkopf, 8. April. Gestern nachmittag brannie in Erndtebrück die Birkclback'iche Möbelfabrik nieder. Der Sckaden ist bedeutend. In der Grube Stahlberg bei Müsen im Sitgerlande wurde am Freitag nachmittag der 30 Jahre alte Bergmann Ewald Pfeiffer von dort durch hrrabstürzendes Gestein getroffen und getötet. Der Verun­glückte hinterläßt eine Frau mit 4 Kindern.

O Friedberg, 8. April. Ein schrecklicher Unfall trug sich in dem Baialtsteinbruch bei dem

bige Frau."Na, da kommst Du endlick, ick dachte schon" Schatz, ich konnte nicht eher: hakt Du denn lange gewartet?" Eine ganze halbe Viertelstunde!" betont er wichtig."Ja, eS tut mir schrecklich leid, aber ich habe mich da" sie beutet auf den Leihbiblinthekbandaufgehalten. Man kann ja nicht anfommen mittags in den Geschäften."Also wegen so eines Schmökers läßt Du mich warten?! Ich dachte schon es sei etwas passiert."Nicht das mindeste." So, nun komm und. Es gibt Prager Schinken."O, himmlisch! Was denn sonst noch?" Das Paar vertieft sich eifrig in die Geheimnisse der Speisekatte. Auch wenn sich da Meinungsverschiedenheiten Herausstellen, stört das die Einig­keit nicht weiter. Die Herzen stimmen oft trefflich zusammen, die Magen nur selten: dem einen sind Königsberger Klops das höchste der Genüsse, dem andern sind sie ein Gräuel. Der Kellner emp'ängt seine Bestellung und zieht ab. Dann beginnen sie sich beide zu erzählen, jedes von seinen Erleb­nissen seit gestern mittag, da sie sich zuletzt gesehen haben. Das ist so wichtig alles, da ist der Chefledern", und hier ist es mit der Direktrice wieder einmalnicht zum Aus­halten"", ober sie hat bis in die Nacht hinein Auszüge aus alten Rechnungen machen müssen:Schauderös". Waß so ein junges lebendiges Wesen an Tatendrang in sich spürt, wenn sie sieben oder acht Stunden im Tag am Bureautisch oder an der Schreibmaschine verbringt, wo sie sich ihr Brot verdient, daS kann man bei solchen Gelegenheiten hören. Ihren Lebensmut beeinträchtigt das weiter nicht. Er, prak­tischer veranlagt, sucht ihr durch ein blendendes Vergnügungs­programm für die Abende Ersatz zu bieten.Du, wann wollen wir denn wieder einmal ins Thalia-Theater gehen? Im Apollo ist jetzt auch etwas Neues." Man läßt sich vom Kellner die Zeitungen geben. Der Spielplan der Theater wird durchgesehen.Ins Thalia lieber nicht", meint sie, ich habe zu weit vom Geschäft." Er bei'cheidet sich, sucht eine andere Vergnügungsstätte. Die Entfernungen spielen eine zu große Rolle in Berlin und können selbst die Liebe unmöglich machen, wie das tragische Kauplet von dem Hoch­bahnschaffner am Schlesischen Tor beweist, der die Billetver- käuferin am Charlottenburger Knie liebte und darüber zu Srunbe ging, weil er nie zu ihr kommen konnte. Gegen

früheren Klosier, fetzigem solmstscken Guishof Engilkal (Engel- taD bei Hockst a, b. Nidder zu. Der Arbeiter Kraus aus Florstadt war mit ©teinbrud1 arbeiten beschäftigt, als sich oben, wo'l infolge des Regemvetters, aräbere Sleinmaffen lösten. Ebe er zur Seile springen Tonnte, traf ibn ein mehrere Zentner schwerer Reifen und zermalmte den Unglück­lichen. Beine und Arme waren gebrochen und der Brust korb eingedrückt, sodaß der Tod sofort eintrat. Er ist ver heiratet und hinterläßt Frau und Kind.

Hombupq v. d. H., 7. April. Das Kai ferpaat nebst Tochter trifft, wie nunmehr feststeht, am 20. April zu mehrwöchigem Aufentbalt hierselbst ein.

§ Lampertheim, 8. April. Grenadier Klaus, vod der 6. Kompanie des Heidelberger Grenadier-Bataillons nahm dieser Tage zum dritten Male seit seiner im Herbst erfolnten Einstellung Reißaus. Diesmal wählte er den Hocken­heimer Gemeindewald zu seinem Verstecke, ivo ihn feine Herzens­flamme reichlick mit Lebensmitteln und Geld versorgte. Aus einer Promenade durch den Frühlingswald wurde er von bei Seite seiner getreuen Herzallerliebsten hinweg verhaftet, und seinem schnöde »erlassenem Truppenteile wieder zugeführll Die abermalige Exkursion dürfte der freiheitsliebende Grenadier jetzt für längere Zeit hinter schwedischen Gardinen zu be-

reuen haben.

Ein entsetzliches Unglück ereignete sich im

Dorst Thairnbach bei Wiesloch. Dort wollte die 9-jährige Frieda Filfinger ein Küchenfeuer anzünden. Dabei fingen die Kleider Feuer und das arme Kind, das allein zu Hause war, vermochte sich nicht zu retten. Eine Büglerin, die später zufällig die Kücke betrat, fand das unglückliche Mädchen als Leiche vor. Die Kleider waren bis auf das Schuhwert total verbrannt. Das verkohtte Kind hielt in den Händchen noch krampfhaft die Kstiderfchen, die es bei seinen Retlungs- versuchen abgerissen hatte.

8 Lohr am Main, 8. April. Dieser Tage wurde in unserer Pfarrkirche mit erstaunlicher Dreistigkeit ein Einbruch verübt und drei Opferbüchsen enlwendel. Als Einbrecher wurde inzwischen der 20 Jahre alte Schneibergeselle Michael Eich ans Wiesthal ermittelt und festgenommen. Er gibt an,, nur 6 Mark erbeutet zu haben, wovon sich noch 5 Mark in. seinem Besitze vorfanden. Zwei Büchsen nerienfte er in den Main und die brüte verbarg er in einem Sandhaufen am Mainustr, wo sie von spielenden Kindern gefunden wurde.

W Neustadt a. d. Hardt, 8. April. Heute früh- 3 Uhr ist in der Schuhfabrik von I. Oehlert Großfeuer entstanden. K In einer Stunde war der vierstöckige mittlere Längsbau, enthaltend die Weberei mit 80 Webstühlen, die Spinnerei mit 4000 Spindeln nebst Seitenbauten mit Vor- spinnerei und Walkerei niedergebrannt, außerdem das Lager gefärbter Wolle.

Hus aller Meli.

Schauriger Fund. Spielende Kinder fanden in Beuthen einen Sack mit Leichenteilen eines kräftig gebauten MensMn im Aller von 20 bis 25 Jahren. In einem zweiten Sack fand man die fehlenden Gliedmaßen. -Der Körper war kunst

Messer umzugehen versteht, die Tat vollführt hat. Per- mutlich ist die Leiche non auswärts eingeschleppt worden.

Das Opfer einer Untat. Die Leiche des am 29. Jan. verschwundenen Rentiers Meier in Boberullersdorf wurde in dem Bober bei Löwenberg gefunden. Meier ist ermordet, beraubt und seine Seiche in den Fluß geworfen worden.

Ein großes Urnenfetd wurde in dem Dorse Grasdorf bei Hannover aufgefunben. Der Besitzer Kleuker ist daselbst mit der Anlage von Spargelfeldern beschäftigt. Dabei stießen feine Arbeiter etwa 40 bis 50 Zentimer unter der Erdober­fläche auf Urnen und Knochenreste. Nachdem sie an zwei Tagen der vorigen Woche einige Urnen zu Tage gefördert hatten, nahmen die Arbeiter am Mittwoch und Donnerstag erneute Ausgrabungen vor und förderten hier binnen weniger Stunden 22 Urnen, eine Steinaxt und einen Kopfschmuck zu Tage. Der Inhalt der Urnen besteht aus menschlischen Knochenrestcn. Inmitten des Feldes stand eine gewaltige Urne auf einer großen Steinplatte, beide Teile sind gut er«

Zwei trennt sich unser Pärchen. Jetzt ist ihre Mittagspause vorüber, jeder muß wieder an seine Arbeit, ins Bilreau oder Geschäft, und kommt man eine Viertelstunde zu spät, gibt'S einen Rüffel, (die Berlinerin nennt ihn Anpfiff). Jedenfalls, wohin auch das Bureauverhältnis führt, ob in den Hafen der Ehe, oder zu einer wechselnden Erneuerung gegenseitiger Ideale, es bildet ein charakteristisches Stück der Lebenslust der großen Stadt, die sich ihr Stückchen Poesie mitten aus der drängenden Arbeit herausholen muß. (Köln. Ztg.)

Stimmung.

Die weiche, freundliche Nacht ist kommen.

Hat in ihren Nachen uns ausgenommen, Freund Morpheus hats Segel gezogen; Nun fahren wir in ein befreiend Land, Erlebtes, Ersehntes verwebt eine Hand Ueber stillen, träumenben Wogen. W. A

Gedtntkensptttter.

Niemals vergißt man sich leichter, als wenn man zu trief an sich denkt.

Die beste Art, auf feiner Hut zu sein, ist: nie unrecht zu handeln.

Hangen, bangen, triumphieren

Selig einen Augenblick!

Koi'en, küssen und verlieren! Und das nennt der Mensch sein Glück!

Fremde Sitten, fremdes Land Macht dich mit dir selbst bekannt.