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Moutag
Staatsverwaltung betrachten. Auf letztere kommt es in Rußland hauptsächlich an.
Ein Sieg Knropaikins würde viel dazu beitragen, dm in dem zweiten Manifest des Zaren gelegten Keim au einer ruhigen Entwicklung zu bringen. Eine neue Niederlage im fernen Osten würde natürlich die inneren Wirren noch vermehren, den Krieg, bei dem ohnedies das Herz des Volkes nicht war, noch unpopulärer machen und die Revolutionäre zu heftigerem Vorgehen bestimmen. Bei alledem aber werden wir nicht vergessen dürfen, daß Rußland nicht Westeuropa ist, daß die Masse deS Volkes, namentlich auf dem Lande, in tiefer Unbildung lebt und sich an den Zustand dumpfen Leidens gewöhnt hat, daß überhaupt die geringe Empfindlichkeit der slavischen Natur gegen Sckicksalsschläae einen Schutz gegen die Revolutionierung unorganisierter Masst n bildet.
Die Schlacht bei Mukdru.
Ueber die große Schlackt, die seit einigen Tagen bei Mukden lobt, liegen jetzt amtliche Meldungen aus dem russischen und spanischen Hauptquartier vor, die wohl eine Menge Einzelheiten berichten, über die Hauptaktion aber begreiflichem Schweigen b-wahren. Während östlich und südlich der mandschurischen Hauptstadt die Japaner durch unaufhörliche Angriffe auf die im gebirgigen Gelände festungsartig aufgebauten feindlichen Stellungen die Russen in Atem halten und starke Truppenkörper beweiben dort festhalten, hat Oyama Trnvpen- massen von unbekannter Stärke in der gewaltigen Flukniede- nrng deS Hunbo und Photo, südwestlich und westlich von Mukden, zum entscheidenden Flanken- und Rücken-Angriff auf die Armee Kuropatkins eingesetzt. Ueber diese Bewegungen, die an die Flankenmärsche der Garde und der Täcksen bei St. Privat erinnern, berichten Telegramme vom Samstag folgendes:
London, 4. März. Aus O?us Hauptquartier wird depeschiert: Bei Tagesanbruch am 2. d. M. besetzten die Japaner Tsckantan nach erbittertem Bajonettkampf. Sie hatten zuerst die russischen Linien bei Likaka» gegenüber Tshantan durchbrochen; dann besetzten sie die umliegenden Dörfer und ein Detachement nahm Petaiszi, 11 km östl'ch von Tichantan. Schließlich nahm der linke japanische Flüg-lzwei Dörfer nordöstlich von diesem Ort. Im ganzen eroberte Okns Armee auf 15 km Ausdehnung Positionen, die bisher von den Russen besetzt waren.
Petersburg, 4. März. Nach den letzten aus Mukden eingetroffenen Nachrichten über die Ereignisse des gestrigen Tages dauert westlich von Mukden der heftige Artillerie- kampf fort. Auf beiden Seiten sind große Verluste zu verzeichnen. Die Attacke ging schließlich in einen Basonettkampf über. Die Ruffen rückten vor, und zwar erfolgreich; sie eroberten sieben Maschinengewehre und machten einige hundert Gefangene. Vermutlich w'rde die japanisch? Sinminiin-Armee geteilt, so daß ein Teil aus Mukden marstiert, und die übrigen Teile nach Norden gehen. Die Bewegung der Sinmintin-Armee ist sehr auffällig. Entweder ist darin ein verzweifelter Schritt der Japaner zu erblicken, oder die Japaner waren fest davon überzeugt, das russtiche Z ntrum durchbrechen zu können. In dieser Hoffnung wurde v rmut- * lich eine ziemlich starke Streitmacht dorthin gewarfen, um den Ruffen den Rückzug abzuschneiden. Jedei falls befindet sich die Sinminlinbahn in den Händen der Japaner, und zwar durch den Besitz von Sinmintin (53 km westl. Mukdens. D. Red.) als Hauptpunkt. N'ch der Ansiht des Korrespondenten der Nowoje Wremja. der obiges meldet, hängt von dm Operationen der Sinmintin-Armee und dem günüiacn Ent- gegenwirken der ganze fernere Feldzug ab, dessen Schicksal die nächste Zukunft schon entscheiden mun. Damit aber die Gegenwirkung der Russen entscheidend ausfalle, müssen sie entweder die Sinmwtivbohn erobern oder zerstören, ohne Rücksicht auf politische Verwicklungen, die ein solches Vorgehen her orrufen könnte. Angeblich sollen die Japaner in den letzten Kämpfen 40,000 Mann verloren haben, die Rufs n weniger. Bestimmt muß angenommen werden, daß wir am Vorabend entscheidender Ereignisse angelangt sind.
Petersburg, 5. März. Generaladjulant Kuropat- kin telegraphiert am 4. März: An der Front westlich v o n M u k d e n ist die Nacht ruhig verlaufen. Gestern begegnete eine russische Abte lung auf der Sirnße von Mukden nach Hsinmintun, 5 Wnsi nordwestlich von Taschitschao, einer von Westen anmar'chierenden feindlichen Abteilung; unsere Abteilung ließ sich auf ein Gefecht mit dem Gegner ein. Von der rechten Flanke unserer Armeen sind keine Berichte eingegangen. Seit heute früh ist Geschützfeuer aus der Richtung von Suckudsiapu vernehmbar. Vor unseren mittleren Stellung ist es ruhig. Nur gegen die bei Sachepu stehende Abteilung führten die Japaner abends einen Angriff aus, wobei sie bis an die Drahthindernisse unserer Befestigungen herankrocken und Handgranaten warfen. Sie wurden bald durch unser Geschützfeuer z u r ü ck geschlagen, ohne daß es ihnen gelungen war, die Draht raune zu beschädigen. Auf unserer rechten Flanke bat die japanische Garde gestern abend und nackts die heftigen Angriffe gegen unsere Stellung bei K a n d o l i s s a n fortgesetzt; der letzte Angriff, der zehnte, wurde um 4 Uhr früh zurück- geschlagen. In unseren Schanzen sind Leichen von Japanern anfgehäuft. Die Avgrffe gegen den Kunrlin Paß sollte der Gegner gestern nachmittag ein; jedoch wurdet! für den Abend erneute Angriffe erwartet. Bei den Detachements auf der linken Flanke der tu fischen Armee hörte gestern abend das Gefecht auf, wobei gegenüber den Stellungen von Kudiadpu ein Rückzug der japanischen Truppen bemerkt wurde. Unter den gestern Verwundeten befanden sich Generalmajor Schaii- loff und Oberstleutnant Gurto. Heute wurde die Vorhut des unsere rechte Flanke umgehenden Gegners zwischen der Hstn- mintunstraße und dem Hunho, etwa 8 Werst von der Station Mukden, bemerkt. Bei Tagesanbruch des 4. März nahmen die Japaner Suâudsziapn ein, rücken aber nicht weiter vor. Nach einem heftigen Kampfe nahmen die Japaner Lanschanpu. Ihr Anrücken gegen unsere Stellung bei Sachepu, das mor-
aens um 5 Uhr begann, wurde anfgehalten. Der (Senner wurde durch die Salven der Vorhut zurückgeworien. Den Putilowhügel griffen die Japaner gestern abend um 11 Ihr und nachts um 1 Uhr an; sie wurden aber jedesmal zurück- geschlagen. Gegen unsere Stellungen im Kandolstanbezirk wiederholte der Gegner die Angriffe bis gegen den Morgen. Um 8 Uhr morgens wurde der Feind mit großen Verlusten zurückqescklagen. Der letzte Angriff war der dreizehnte. Tagsüber wurden die Angriffe eingestellt. Gegen den Kutulinpaß unternahmen gestern um 2 Uhr nachts die Gegner zwei Angriffe, die beide zurückqescklagen wurden. Auf unserer äußersten linken Flanke vergingen die Nackt und die folgenden Tage verhältnismäßig ruhig. Der bei Kudiadzu befindlich" Truppenteil führte in der Nackt einen partiellen Vormarsch aus.
Petersburg, 5. März. Die Petersb. Telegr.-Agenlur meldet aus Mukden unterm 5. März : Seit dem frühen Morgen dauert der Artill'rickampf weh lief) von Mukden an. Die Linie der japanischen Vorposten dehnt sich bis 9 Kilometer von Mukden, parallel zur Eisenbahn aus. Die japanischen Geschosse explodieren etwa 4 Kilometer von den Kaisergräbern entfernt. Vorzugsweise werden die ausgedehnten chinesi cken Dörfer beschaffen, welche fast den einzigen Stützpunkt in dieser ungedeckten Ebene bil en. Den ganzen Tag wei'eifern unsere Feldbatterien energisch mit den japanischen und überschütten emaiiber mit Schrapnells. Zeitweise ist der ganze Horizont infol e der expedierten Schrapnells von Rauchwolken bedeckt. Das Wetter ist klar.
Petersburg, 5. März. Die Peiersb. Telegr.-Agenlur veröffentlicht nachfolgende Depesche aus Mukden vom 4. März, 6 Ufw morgens: Gestern setzten die Japaner den Sturm auf untre Stellungen westlich von Mulden fort. Im Zentrum fand bis zum Abend nur ein Artilleriegefecht statt. Dann stürmten die Japaner Sachepu, gelangten bis zu den Drahthindernissen, wurden aber zurückge'chlagen. Unsern linken Flügel bei Kandaliian stürmte die japanische Garde. Heute früh um 4 Uhr wurde ihr z°bnler Sturm abgeschlagen. Die Japaner erlitten überall starke Verluste. Heute tobt ein Artilleriegefecht auf dem rechten Flügel.
Petersburg, 5. März. Die Petersb. Telegr.-Aqentur meldet weiter: Um 7 Uhr morgens begann der Kampf von neuem auf den Stellungen bei Mukden gegen die Division des Generals Nogi. Unsere Artilleriesalven waren weit stärker als gestern. Auf unseren Stellungen am Sckaho ist keine Veränderung eingetreten. Auf der linken Flanke unternahmen die Japaner bei Tage keinen Angriff. Der letzte Angriff, der dreizehnte am Kutulmpaß, wur:e um 8 Uhr morgens zurück- ge chlagen. Die Putilowhügel wurden den ganzen Tag von Belagerungsgeschützen beschossen. Rechts von der Eisenbahn griffen die Japaner Liantschaupn an, das unsere Vorposten nach hartnäckigem Kampfe verließen.
Die Zustände in Rußland
Die Greuel in Baku scheinen noch fürchterlicher gewesen zu sein, als man nach den bisherigen Meldungen von dort annehmen konnte. Ein Kaufmann in Baku, der die Schreckensszenen der vergangenen Woche alle miterlebt hat, schreibt der „Neuen Freien Presse", es seien die Greuel von Kischinewweit übertroffen, es sei so schrecklich, 'o haarsträubend grausam, daß es jeder Beschreibung spotte. Mebr als tausend Men'chen sind hingemetzelt worden: Erschoss n, erstocken, lebendig verbrannt, auf die grausamste Weise verstümmelt, die Augen ausgestochen — darunter Greise«, Frauen und Kindern! Ganze Familien sind im Feuer umgekommen, so im Hause des Balabek Lajaj-ff mehr als vierzig. Die, welche sich heraus» reizen wollten, stürzten in die Messer und Dolche der Belagerer, und daS alles geschah unter den Augen des Gouverneurs Fürsten Nakalckidse, der Polizei, mehrerer hundert Konken und des Saljanscken Regiments. Die Tataren, die alle gut bewaffnet waren, griffen in allen Teilen der Stadt die A-M'nier an. Die Kosaken mieten sich nur dann in den Streit, wenn die Armenier die Oberband bekamen, und nur um Geld r^tt ten die Soldaten einzelne reiche Armenier. Mancher arme Armenier lief den Soldaten in die Hände, um den Tataren zu entkommen, und wurde so aemißbandelt, daß er aus Verzweiflung zu den Tataren zurücklief, und hin und her flog wie ein Spielball, bis ihn Bewußtlosigkeit und Tod erlösten.
Der ehemalige Priester Gapon, der die Petersburger Arbeiter an jenem unglückseligen 22. Januar vor das Wmierpa'ais führen wollte, hat sich, wie uns telegraphiert wird, zwei Tag? in Genf aufgehalten, und ist gestern von dort abgereift, um sich nach Paris uni London zu beaeben. Im Anschluß hieran berichtet ein Telegramm:
Zürich, 4. März. Heute geben die Führer der russischen revolutionären Bewegung in Genf und Zürich zu, daß Gapon sich in Genf eine zeitlang aufgehalten hat. Gleichzeitig wird von der Parteileitung dem hiestgen sozialistischen Blaite telegraphiert, Gapon habe der Zentralbehörde der russischen sozialdemokratischen Partei (Jèk>a) aus eigenem Antriebe mit dem ausdrücklichen Wunsche her Publikation mitgeteilt, daß er sich der sozialdemokratischen Partei anschließe. Wenn Gapon neuerdings dem Internationalen Sozialistenburkau mifteiite, daß er sich keiner der verschiedenen Gruppen des russischen Sozialismus anschließe, so heiße das, daß er für die politischen Aktwnen, die er plant, k'ine dieser Gruppen engagieren, ; sondern völlig unter eigener Verantwortlichkeit handeln wolle. ;
Peierslmrg, 4. März. Ueber dir Unruhen in der j Fabrik Posnan- ky in Lodz werden folgende Einzelheiten xe- | meldet. Al Heiter, welche vor den R oiafen flohen, fielen in • einen Teich, wobei 24 Frauen ertranken. 4 Arbeiter wurden getötet. Heute mittag sxplodierie in dem bei dem Fabrikkonlor gelegenen Bierausschank eine Dynamitbombe. Der Besitzer wurde getötet und die Schankwirtschaft zerstört. Drei Detektivs wurden ermordet. Für Montag wird der • allgemeine Aus- ) stand erwartet.
Triwan, 5. März. Heute fanden Zusammenstöße *
6. März zwischen Mnbamedan-m und Armeniern statt, wobei einige Personen getötet roir^.
PeterSbury, 5. März. Jnfolae des gestern in einigen Druckereien ausgebro^enen Setzerstreiks sind heute der „Ruß^' und b-e „VeiersburqZkaja Wjedomosti" nickt erschienen.
Zarizyn (Ga ivernement Saratow), 5. März. Der in ben Ural Wolga-Werken ausgebrochene Ausstand ergriff lâml liebe Fabriken u"b Druckereien. Die Läden sind geschlossen. In ben Straßen patrouilliert Militär. Die Arbeiter ver- halten ilck ruhig. Ihren Forderungen treten auch die Hand- lnngsaehilfen bei.
Kitrsk,^5. März. Hier dau-rt die Erregung infolge her am 25. Februar statigehabten Ausschreitungen an. Der Gouverneur gibt bekannt, es würde eine strenge gerichtliche Untersuchung wegen der rohen Behandlung der Schüler seitens der Polizei eingeleitet werden, und sichert unparteiische Beur- teilung der Vorgänge, Bestrafung der Schuldigen und Veröffentlichung des Ergebnisses der Untersuchung zu.
Tadcs-Ursachcn.
Hinsichtlich der Todes-Urjachen der 1903 in treusten gestorbenen Personen ist nach dem 189. Hefte der preußischen StaJ'tik für das Jahr 1903 folgendes heroorzuheben. Von 07 950 Gestorbenen haben 14 an Pocken geendet, und zwar waren 8 männlichen und 6 weiblichen Geschlechts; 3 Knaben und 3 Mädchen starben im Alter bis zu 10 Jahren, eine männliche und zwei weibliche Personen in dem von über 25 bis 30 Jahren, 2 männliche waren über 40 bis 50, eine männliche und eine weibliche über 50 bis 60 und eine männliche Perlon über 70 bis 80 Ja*,« alt. Mit tödlichem Aus- ganie war außerdem an Pest ein Arzt von 25 Jahren infolge von Experimenten erkrankt; Milzbrand wurde für 12, Rotz für 3 utib Tollwut für 8 Personen zu Todes-Ursacken. Es sind ferner unter 10 000 Einwohnern gestorben (1902) an Krankheiten her Berdaunngs-O' gon: 24,08, an Altersschwäche 20.92, an Tuberkulose 19,70 (19 04), an Lungenentzündung 15,25, an angeborener Lebrnsschwâche und Bildungsfchlern 13.05, an Gehirnschlaz und andern Krankheiten des Nervensystems 12,51, an Krankheiten der Kreislaufs-Organe 11,32, der Almunas Organe 10,08, an Krebs und andern Neubildungen 6,59, an Diphtherie und Krupp 4,19 (4 05), durch Verunglückung oder andere gewaltsame Einwirkung 3,75 (379), an Scharlach 3 49 (3,18), an Keuchhusten 3 28 l3,79), an Krankheiten der Harn- und Gffchlechts-Organ? 3,09, an Malern und Röteln 2,73 (2,88), im Kindbett 2,28 (2,29), infolge Selbstmordes 2,10 (2.06), an Influenza 1,73 (1,07), an Role und andern Wuvdinfektionskrankheiten 0,86, an Typhus 0,81 (0,81), an andern übertragbaren Krankheiten 0,30, durch Mord und Totschlag 0,19, an übertragbaren Tier- krankheiten 0,01, an andern benannten Tores-Ursachen 30,13 und an nicht angegebenen und unbekannten 8 03.
Danclel, Gewerbe und Verkehr.
Marktbericht.
Hanau, 4. März. (Lebensmittel preise.) Geflügel : Tauben, das Pärchen 90 Pf. bis 1 20 Mk.; ein alter Hahn 1,40 bis 1,80 M.; ein Huhn Mk. 1,20 bis 1,50, eine GanS —,— Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 35 Pfg., bessere Sorte 40 Mg., Hecht 1 bis 1 10 Mk., Bresem 60 Pfg., Barben 60 Pfg., Barsch 60 Pfg., = ’/» kg; Gemüse: Meerrettich, die Stange 5—25 Pfg., Blumenkohl, Stück 20- 60 Pfg., Kopfsalat, Stück 15 bis 18 Pfg., Endivien Stück 10 — 15 Pfg., Rettich das Stück 3 .bis 5 Pfg., Ober-Kohlrabi, das Stück 5—8 Pfg., Unter-Kohlrabi Stück 10—25 Pfennig, Wirsing Stück 10 bis 60 Pfg., Weißkraut das Stück 10—60 Pfg., Rotkraut das Stück 10—50 Pfg., Sellerie das Stück 5—20 Vfg., gelbe Rühen, Pfd. 10—20 Pfg., Braunkohl Portion 20—40 Pfg., Rose, kohl Pfd. 35—40 Pf., Schwarzwurzeln Portion 20—30 Pf., Spinat, Pfund 25 —30 Pfg., Sattig 1 Portion 20 bis 30 Pfennig, Schmalzkraut, Portion 10 bis 20 Pfennig, Kartoffeln, Doppeltster 14-15 Pfg.; Obst: Trauben Pfd. 70 Pfg., Aepfel Pfd. 12 — 25 Pfg., Birnen Pid. 15 bis 20 Pfg., Citronen Stück 6 b's 8 Pfenn'g, Apfelsinen 4—10 Pfg., Paradiesäpfel, das Pfund 10 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,10 bis 1,30 Mark, Käse 1 Stück 4-5 Pfg., Eier das ^tücf 6—10 Vfg., Gänseeierdas Stück 15—18 Pfg., Zwiebeln das Pfd. 18-20 Pfg., Welickkorn, das Doppeltster — Pfennig, Radieschen das Bündel 10 Pfg; Kastanien das Pfund 18—20 Pfg., Weizenmehl, 1. Sorte 20. Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg., = V» kg.
Verlosungen.
Augsburger 7 Gulden-Lose, Prämien ° Ziehung. Außer den bereits mitgeieilien wurden noch fo'genbe Gewinne gezogen: Je 30 Gulden Serie 86 Nr. 28, Serie 138 Nr. 53, Serie 229 Nr. 36 37 63, Serie 304 Nr. 8 57, Serie 352 Nr. 44 65 95, Serie 533 Nr. 12 18 35 75 77 98 100, Serie 575 Nr. 47 71 98, Serie 611 Nr. 29 45 69, Serie 867 Nr. 41, Serie 1202 Nr. 6 20 23 67, Serie 1243 Nr. 11 14 83, Serie 1392 Nr. 8 27 46 62 89 St, Serie 1441 Nr. 61 70, Serie 1479 Nr. 5 16 22 25 33 46, 89, Serie 1550 Nr. 46 71 77, Serie 1667 Nr. 33, 42 69 72 98, Serie 1807 Nr. 26 85 88 97, Serie 1964 20 22 44 61 80.
Schiffsberichie.
lMitqeteilt' i'on Aqent Ad. Treusch-Hanau.)
Der Hamburger Dampfer „Pennsylvania" ist am 2. März wohlbehalten in New-Dork eingetroffen.
Hamburg, 1, März. Der Dampfer „Waffovia* von der Hamburg - Amerika * Linie ist gestern in Penang eingetroffen.