Erstes Blatt-
vezngspreiSr
Di-rteljährlich 1,80 Mk., momktlich 60 Pfg., für aus. wärtigr Wounenten mit dem betreffenden PoflUiffchlag. Die einzelne Nummer lostet 10 Pfg.
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Für Stobt» und Landkreis Hanau 10 Pfg. die fünf’ gespaltenePetitzeUe oder deren Raum, für AuswartL 15 Pfg..
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Gedruckt und verlegt in der Buchdruckerei des verein, ev. Waisenhauses in Hanau.
General-Aazeign
Amtliches Organ fir SM md FMreis Ka«aa.
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mü belletristischer Beilage.
VcrantworÜ. Redakteur: G. Schrecke» in Hanau.
Nr. 239 Fernsprechanschluß Nr. 605. Mittwoch den 12. Oktober
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FernspreLanschlnß Nr. 605. 1904
Amtliches.
Stadtkreis hanau.
^Die KaÄiio» '«5 verstorbenen Dienstmanns Christiatt Siühtct soll abgehoben werden.
Gemäß 8 2 der Polizei-Berordn. vom 18./4. 1868 betr. das Dielenanns-Wesen in Hanau gebe ich anheim, etwaige Ansprüche auf die Kaution binnen 14 Tagen im Sekretariat der Königl. Polizeidirektion anzumelden, widrigenfalls dieselbe an die berechtigten Erben zur Auszahlung gelangt.
Hanau den 12. Oktober 1804.
Königliche Potizeidireklion.
P 7755 J. V.: v. S ch l Lebe n, Rea.-Asiessor.
Kus Banau Stadt und £and.
Hanait den 12. Oktober.
Historische Gedenktage.
12. Oktbr. 1364 wurden der Ortschaft Wolfhagen Stadt- rechte erteilt.
12, OAbr. 1487» Bsstätigung und Erweiterung der Privilegien der „Pfänner" in den Sooden bei Allendorf an der Werra.
12. DAhr. 1613 brannte der Flecken Jlbenstadt in der Wetterau (einst ein Kloster, jetzt Residenz der Grafen von Alt-Lcmingcn-Westerburg) fast gänzlich ab.
12. Okibr. 1798 zog die französische Besatzung von Fritzlar ab, welche seit dem 27. April 1797 daselbst gelegen hatte; Fritzlar war damals, wie alle Mainz'schen Besitzungen, von den Franzosen besetzt worden.
* Br«her Winter in Sicht? Gestern nachmittag gegen 2 Uhr zog eine große Kette Kraniche (sog. Schneegänse) von Norden nach Süden über unsere Gegend. Es ist b’^eä ein Zeichen, daß leider der Winter bereits vor der Türe stcht.
* Ms Eirrsiellung Mnjährig-FrerwiÜiZev am 1. April 1905 erfolgt beim 18. Armeekorps in Frankfurt a. M. beim Jr-f.-Regt. 81, in Darmstadt beim Jnf. Regt. 115 und in^Gießen beim Jnf.-Regt. 116; beim 11. Armeekorps in Göttingen beim Jnk.-Regt. 82, in Jena beim Jnf.-Regt. 94 (3. Bataillon), in Cassel beim Jnf.-Regt. 83 (1. und 2. Bataillon), in Marburg beim Jägerbataillon 11 (nur Studierende der Medizin und Pharmazie der Universität Marburg).
* Jahrssfest des evangelischen Bundes. Das am 8. und 9. Oktober d. J. zu Hersfeld abgemessene Jahresfest des Hessen-Casseler Hauvtvereins des evangelischen Bundes nahm einen für alle Teilnehmer erhebenden und für die Zwecke des Vereins äußerst förderlichen Verlauf. Begrüßungsreden wurden am Samstag abend gehalten von Herrn Pfarrer S ch r a d e r namens des Hersfelder Zweig- vereins des evangelischen Bundes, Herrn Superintendenten Schafft namens des Presbyteriums der evangelischen Gemeinde, des Herrn Bürgermeisters namens der städtischen Körperschaften. Aeußerst wohltuend, zumal für die Vertreter auswärtiger Vereine und die Gäste, war der warme Ton, in dem letzterer dem Vereine sein Willkommen darbrachte. Der von Herrn Konsistorialrat Pros. D. Achelis Sonntag ben 9. Oktober vormitttags im Hauptgottesdienst gehaltenen Festpredigt waren die Worte Evang. Joh. 8, 31 und 32 zu Munde gelegt. Die am Sonntag abend im Bolenderschen Saale abgehaltene öffentliche Versammlung war, wie zu er» warten, gut besucht, Nach einer hinreißend-begeisternden Rede des Herrn Lic. Bräunlich aus Halle traten sofort mehr alä 100 Mitglieder dem evangelischen Bunde neu bei. Der Bund zählt jetzt ungefähr 250 000 Mitglieder, im verflossenen Jahre traten demselben allein 80 000 Mitglieder bei. — Be- merft wird, daß auch in Hanau ein Zweigverein des evan- gelischen Bundes besteht, dessen Vorsitzender, Herr Pfarrer L a m b e r t, gerne Neuanmeldungen entgegennimmt.
* Stsdttheatov. Auf den heute neu einstudiert zur Aufführung gelangenden Schwank: ^Großstadtluft^ »on Blumenthai n»d Kabelburg weisen wir nochmals besonders hin. Die Hauptrollen sind wie folgt besetzt: Sabine — Frl. U r b a n; Antonie — Frl. Hellrot; Frau Crusius — Frl. I i r s a ck; Dr. Crusius Herr Z e i tz; Schröter — Herr - F' nk; Gempe — Herr Schneider; Flemming — Herr Kerker; Lenz — Herr Hoffmann undAnsiedt — Herr m e r. Sicherlich wird der heitere Schwank auch heute il«me Zugkraft bewähren.
** Der Zweifel an der Trommler-Birt«osttät.
5. Juni d. J. fand in Bruchröbel ein Turnfest statt, zu dem auch die Mittelbucher und Kilianstädter Turner erschienen ^"ren, letztere mit Trommeln und Pfeifen. Auf dem Heim
wege gingen 3 Mittelbucher hinter den Kilianstädtern her und kritisierten deren Trommeln. Sie verlangten die Trommeln der Kilianstädter und wollten ihnen zeigen, wie man das Instrument rührt. Einer der Kilianstädter gab die Trommel her, als aber der zweite sie ebenfalls an einen Mittelbucher — einen ehemaligen Tambour — abgeben wollte, legte derTmn- «art sein Veto ein und verbot die Hergabe, weil er für die Trommeln verantwortlich sei. Die Mittelbucher waren ob dieser Zweifel in ihre Virtuosität erzürnt, drängten den Kilianstädter Turnwart an den Straßengraben und verabfolgten ihm eine Tracht Prügel. Das Nachspiel fand nun gestern vor dem Schöffengericht zu Hanau statt. Die schlagfertigen Mittelbucher — die Brüder Friedrich und Wilhelm K. und der Michael F.
— erhielten erstere je 20 Mk., der letztere 10 Mk. Geldstrafe.
* KLrchwsih-Nachwehett. Als der Taglöhner ö. zu Dörnighei» von der Kirchweihmusik heimging, hatten ihm die Alkoholgeister die Sinne ziemlich umnebelt. Seine Einbildungskraft gaukelte ihm allerlei Feinde vor und als er an dem Karl N. vorüberging, gab er demselben eine derbe Ohrfeige. Darüber entstand ein großes Hallo auf der Straße, sodaß schließlich der Gendarm einschreiten und den S. in den Ortsarrest abführen mußte. Das war dem S. wieder kein passender Aufenthalt und er schlug die Fenstenscheiben entzwei. Er wurde übrigens nach eingetretener Beruhigung wieder entlassen. Gestern stand er vor den Schranken des Schöffengerichts. Die Delikte, die ihm zur Last gelegt werben, sind: Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung und grober Unfug. Alles zusammen kostet ihn 27 Mk. Geldstrafe.
* FahrradDiebsiahl. Aus dem Hausflur eines Gnmd- stückeS der Zeipzigerstraße wurde gestern abend ein Fahrrad, Fabriknummer 99 626, gestohlen.
* Fleifchdiebstahs. Ein Einwohner aus Altwiedermus hatte gestern nachmittag in Hanau ein größeres Quantum Fleisch angekauft, dasselbe in einem Korb verpackt und war wohlgemut am Kleinbahuhof gelandet, um die Heimreise nach den heimatlichen Gefilden anzutreten. Am Bahnhöfe herrschte ein starker Verkehr und diesen hatte sich ein Gauner zu Nutzen gemacht, denn der auf kurze Zeit seitwärts gestellte Korb mit Fleisch war plötzlich verschwunden. Später fand man den geleerten Korb an einem verschwiegenen Orte be§ Bahnhofs.
* Klub „Nmicitiu". Wir hatten schon an dieser Stelle einmal daraus hmgewieftn, daß kommenden Samstag den 15. Oktober in den Sälen der „Cemralhalle" der Klub „Amicitia" sem7. StifmngL- fest feiert. Das Programm ist fertig gestellt und e? fehlt nicht an Unterhaltung. Die Hauptnummer ist auf jeden Fall das Theaterstück „Der Wildschütz" Volksstück mit Gesang in 2 Aktm. Den Proben nach zu urteilen, ist ein Stück, welches den Darstellern schwere Ausgaben stellt, aber die Mtwirkenden haben sich in schönem Zusammen- fpiel geübt und wir können nur sagen, daß die einzelnen Kosten sich in guten Händen befinden. Gesang, Couplets/ Duette bereichern das Programm und den Abschluß bildet eine von Mitglied Fr. Het big verfaßte stumme Pantomime „Hansus Leben und Treiben in der Morgenstunde". Wir können den Besuch jedermann empfehlen mb wünschen genanntem Klub ein volles Haus. Des weiteren teilen wir nochmals mit, daß eine Liste durch Herrn Langenickel im Umlauf ist und Karten ebenfalls bei Herrn Ludwig Speitel,Papierhandlung, Mstädter Markt, zu erhallen sind.
* 1. Hauarrer FrrsibalMrtb 1893. Dem letzten Bericht über das Wettspiel steht unser Verein hinsichtlich der Verfasserschaft fern
* 1. Hanauer FttßbaMnb 1898 118. gegen Hanauer Fntzball- und Cricketkinb. Obige Mannschaften standen sich am Sonntag den 9. Oktober er. iut VerbandSgau-MeisterschastZ-Wertspiel 3. Klaffe Mainostgau auf beut Sportplatz der Cricketer, mit städtischen Wasserwerk II, gegenüber, und begann die Alannschafr der Cricketer ihre Tätigkeit in der 2. Runde der Berbandswettspiele. Wenn der Anfang auch nicht als glänzend bezeichnet werden kann, so zeigt sich doch, daß ein stetes Steigen des Cricketklubs vor sich geht. Geschwächt durch den Ceutrehalf, welcher fehlte, sowie den rechten Half, lvelcher gleich bei Anfang des Spiels wegen Krampf nicht spielen konnte und nur auf dem^ Spielfeld stand, waren bei den Cricketern nur 10 Spieler, darunter 1 Ersatz zu vermerken. Unter Leitung des Herrn L a in m (Viktoria 1894) als Schiedsrichter begann um 3 Uhr das Spiel. Hanau 93 hatte Anstoß. Gleich bemächtigten die Cricketer sich des Balles und im flotten Spiel geht es dem Tore her 93er ;u, ohne jedoch einen Erfolg zu erringen. Lange Zeit wogte das Spiet auf und ab, bis sich die Cricketer in der Spielhälfte der 93 festsetzen und ein Goal- treten verunstalten. Endlich nach zirka 15 Minuten geht die linke Seite schon kombinierend vor, man bedrängt das Tor der 93er arg und der linse Außenstürmer vermag aus einem Gedränge einzuienden. Bis zur Halbzeit gab es auch für 93 einzelne gute Momente, die dieselben jedoch nicht ausnutzen konnten, da Crickets Verteidigung brillant arbeitete. ^Halbzeit 1:0. Nach der Paule wird das Spiel wesentlich schärfer, 93 schien dem Tempo der Cricketer nicht mehr folgen zu könueu und hatte Mühe, sich der immer enger werdenden Umichlinguug der Cricketer zu wehren. Doch Crickets Stürmer waren unsicher vor dem Tor, kombinierten zu viel und schlecht ober gar nicht, einige sichere Chancen wurden verpaßt und jeder Schuß, welcher eingesendet wurde, hielt der zweite Torwächter (rechter Bach,w-l«er auch uu Goal spielte imd eS den Cricketer« unmöglich war, einen Ball durchzubringen. Die 93er machten auch vereinzelte Vorstöße, weichender jedeLnial abgeschlagen wurden. _ So endete das Spiel mit einem Siege der Cricketer und wünschen wir dem jungen Verein recht viel Glück bei den drei wetteten Ver»andswctt vielen. Es ist dies das erste Wettspiel, in welchem es einem Hanauer Verein gelang, eine Mannschaft des 1. Hanauer Fußballklub 1893 zu besiegen. Dem Schiedsrichter Hern: Lamm sei für die unparteiische Leitung des Spiet» bestens gebanst.
* Wie billig der Wein in diesem Jahre in Nhein- Hessen (leider wohl nur dort!?) wird, geht aus folgendem Vorfall hervor, der sich in einem Orte bei Alzep dieser Tage zutrug. Ein Weinwirt machte durch Ausschellen bekannt, daß er den Schoppen für 15 Pfennig verkaufe. Daraufhin ließ ein Konkurrent bekannt machen, daß seine Gäste eine Stunde lang Wein trinken können, wosnr er 20 Pfennig berechne.
* Ein Raubmord in Wien. Aus Wien wird ein scheußlicher Raubmord gemeldet, verübt von der Frau des aus Hanau gebürtigen 32jährigen Ziseleurs Joh. Heinr. Klein, dessen Eltern aöer mit ihm bereits 1876 von Hanau nach Wien verzogen sind. Wiener Blätter berichten über die Vorgänge nachstehende Einzelheiten: Vorgestern wurde in der Wohnung des seit einem Monat verheirateten Ehepaares Heinrich ♦ Klein unter einem Divan der zerstückelte Leichnam des 73jährigen Armenrates Sikora aus Fünfhaus gefunden. Das Ehepaar Klein ist seit mehreren Tagen verschwunden. Frau Klein ist wiederholt vorbestraft; sie war der Prostitution ergeben und bestahl oder beraubte die Männer, die sie bei sich empfing. — Eine weitere Meldung besagt: Der Ziseleur Klein, in dessen Wohnung die zerstückelte Leiche des 73jährigen Armenrates Jchann Sikora unter einem Sofa ausgesunden wurde, ist aus Hanau gebürtig. Frau Klein, eine bereits vorbestrafte 35jährige Diebin, lernte Klein auf dem Wege des Heiratsschwindels kennen und setzte nach ihrer Heirat mit Einverständnis ihres Gatten ihren unsittlichen Lebenswandel fort. Es wurde festgestellt, daß Frau Klein den Sikora am 3. Oktober aus dessen Wohnung abholte, um sich zu oet- gewisieru, ob er Geld zu sich stecke. Sie lockte ihn in ihre Wohnung und ermordete ihn anscheinend allein, da ihr Mann erst nachts heimkehrte. Zweifellos liegt Raubmord vor, da Geld und Goidsachsii Sikoras fehlen. Das Ehepaar fchlicf drei Tage in dem Zimmer, in welchem sich die Leiche befand. Am 6. fuhr es angeblich nach Budapest fort zur Behebung von Mitgift, Von den Flüchtigen hat man keine Spur. Unter einem zweiten Sofa in Kleins Wohnung fand matt Sikoras Kleidungsstücke.
Aus dem Grmchts?aal.
Sitzung des Schöffengerichts vom 11. Lttover.
Gegen 2 Bettler werden die üblichen Haftstrafen verhängt.
Der Gastwirt H. hier hatte seine Wirtschaitsstallungen nicht ordnungsgemäß gereinigt, weshalb ein Strafbefehl von 6 Mk. gegen ihn erstissm wurde. Der Einspruch hiergegen ist ohne Erfolg. — Der Gelegenheitsarbeiter K. hat am 6. September in der Wolfsgasse skandaliert und groben Unfug verübt. Der Einspruch gegen das Strafmandat von 6 Mk. ist ohne Erfolg. — Die Ehefrau K. hatte einen Strafbefehl erhalten, weil sie am 3(1. August in ihrer Wohnung bei offenem Fenster derart skandaliert haben soll, daß die Leute auf der Straße stehen bst-ben. Die Angeklagte wird freigeiprochen, weil zwei Zeugen bekunden, daß kein Auflauf ftahfanb und daß das angebliche Radaumachen kein allzu störendes war. — Die Taglöhner K. und W. Hier erhielten Strafbefehle, weil sie am Abend des 1. Sept. nebst 3 andern Arbeitern singend durch die Straßen gezogen sein sollen. Die beiden Erstgenannten habe» Einspruch erhoben und wollen sich an dem Sinsen nicht beteiligt haben. Da das Gegenteil nicht bewiesen ist, werden sie freigeiprochen. — Der Taglöhner T. von Langendiebach wird beschuldigt, zwei Mitarbeitern 20 Pfennig und ein Portemonnaie mit 24 Mk. entwendet zu haben. Der Angeklagte arbeitete mit 3 Maurern im Juli an einer Baustelle in der Leipzigerstraße in der Nähe der Dunlopmbrik. Nach der Beendigung eines Frühstückes in der Bauhütte fehlten einem Maurer, welcher neben dem T. gesessen hatte, 20 Pfennig, die bei ihm auf dem Tisch gelegen hatten. An einem Samstag hatte der Maurer R. sein Portemonnaie, weil es ihm beim Fundamentgraben genierte, unter eine Bohle gelegt und als er es später nehmen wollte, war es ver- sckwundsn. Der Verdacht lenkte sich auf T., der dem R. den Speiß brächte und daher stets in die Nähe des Platzes kam, wo das Porte- mounaie lag. Bei dem T. wurde Haussuchung abgehalten, aber nichts gefunden. Am nächsten Dienstag machte T. dem Bestohlenen Vorwürfe, daß er ihn so blamiert habe, er solle nur besser Nachsehen. Als hiernach R. von einem Sandhaufen, den er zuvor beim Suchen nach dem verschwundenen Portemonnaie vollständig durchgesiebt hatte, eine Schippe voll Sand fortnahm,' kam das verjchrvundene Portemonnaie zum Vorschein. T., der wegen eines Diebstahls scyoii vorbestraft ist, gilt des Diebstahls des Portemonnaies für überführt un wird zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Die —-ü^a,i der 20 Pfg. ist nicht nachgewiesen. Q 9r 9
Der Metzger G. von Langenselbold brachte am tL. Ausuß 6 angeblich gesalzene R-ud-rzungeu r» ^mu 8W ^^M; Ais der Accisbeamte sich die Zungen erwaS naher ^sah, M.^ er zu linierst eine frische vor, die zuerst aus die Untersuchungs-