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Montag
29. Juni.
stelle übernehmen zu können und überreichte nach Enthüllung I des Banners als Beweis der Brüderlichkeit und ^tennbi^ajl einen Fahnennagel. Der Vertreter des Radfahrerklubs . „Langenselbold 1899" überreichte unter entsprechenden Glück- »unschworten eine Fahnenschleife, was dazu dienen möge, die Freundschaft gegenseitig zu fördern. Nachdem der Vorsitzende deS festgebenden Vereins für alle Freundschaftsbezeugungen herzlichen Dank abgestaitet hatte, übernahm der Bannerträger das neue Vereinskleinod. Sein „All Heil" galt dem Klub „Adler", der, wie hervorgehoben, die Pathenstelle übernommen hatte. Hiermit war der akademische Akt beendet. Das neue Banner kann als ein kleines Kunstwerk bezeichnet werden. — Nachmittags fand ein Festzug mit Preiskorso durch verschiedene Straßen unserer Stadt nach dem Festlokal (Becks Felsenkeller) statt. Dort angekommen, entwickelte sich bald ein großes Volksfest mit den mannigfaltigsten Darbietungen. Bei der Preisverteilung erhielten in Klasse A den 1. Preis Klub „Adler", Kestelstadt, mit 11,4 Punkten, den 2. Preis Klub Somborn mit 10.2 Punkten; in Klasse B. den 1. Preis Verein Vilbel mit 10,7 P., den 2. Pr. Radfahrerverein Großauheim 1892 mit 10,4 P.. den 3. Pr. Verein Nied mit 10 P., den 4. Pr. Klub „Freigericht", Somborn, mit 9,9 P., den 5. Pr. Verein Langenselbold 1899 mit 9 7 P., den 6. Pr. Verein Oberrodenback mit 9,1 P. (1,3), den 7. Pr. Verein Niederhochstadt mit 9,1 P., den 8. Pr. Klub Großauheim mit 8,7 P.
b . Grimm-Museum. Bekanntlich vereinigte sich hier im Herbst 1896 eine Anzahl hiesire Bürger unter dem Namen Grimm-Muscums-Gesellschast, um die Gründung eines Grinm- Museums in die Wege zu leiten. Diele Bürgeroerrimgung hat nun in siner am Samstag im unteren Sitzungssaal statt- gefundkncn Versammlung den Beschluß gefaßt, die im Laufe der Jahre angesammelten Grimmerinnerung.n nebst dem auf 1658 Mk. angewachsenen Kapital dem Magistrat zu übermitteln mit dem Anträge, der Magistrat möge Sammlung und Kapilaldm Hanauer Geschichtsvercin überweisen. Di ° Sammlung, bestehend aus 31 Nummern „Bücher und Schriften" u.19 Nummern „Handschriftliches", sowie aus einigenGrimm'schenFamilimbilde^ zwei Denkmalsmodellen rc. soll dem Museum des Geschichtsvereins als selbständige Abteilung angegliedert werden und das Kapital soll zur Unterhaltung und Mehrung der Sammlung Verwendung finden. Bei der Ueberweisung soll die Bedingung gestellt werden, daß der Geschichtsverein ein Magistratsmitglied in seinen Vorstand aufnimmt, dem die besondere Fürsorge für die Sammlung obliegt.
* (^iue Konferenz des Rhein Mainischen Verbandes für Volksvorlesungen fand gestern in Frankfurt unter dem Vorsitz von Dr. Kobelt-Schwanheim statt. Aus dem von Prof. Dr. Mannheimer erstatteten Geschäftsbericht ging hervor, daß die Verbandsone bewirbt sind, die Vorlesungen mit den Volksbibliotheken und Lesehallen zu verbinden oder solche, wo sie noch fehlen, zu errichten. Herr Trejtnar, ein Arbeiter aus Mühlheim. sprach über die sozialpolitische Bedeutung dieser Bildungsbestrebungen, die nach seiner Ansicht den sozialen Widerstand nicht aufheben können und sollen, wohl aber ihm feinere Formen geben müssen. Dr, Schnapper-Arndt-Frankfurt a. M. gab an großen Tabellen einen Ueberblick über die Oeffnungszeit der Museen in den europäischen Ländern. Rektor Lang betonte in seinen Ausführungen über die Bestrebungen, dem Volk die Kunst zu erschließen: Die Notwendigkeit, billige Sammlungen von Kunstblättern auch für kleinere Städte und Landorte anzulegen und durch zweckmäßige Erläuterungen einzelner Gemälde das Verständnis zu wecken und zu fördern. Ueber das Bibliothekswesen und den Verkauf billiger Schriften referierten Bibliothekar Seerig-Frankfurt, Assessor Reusch und Prof. Liesegang- Wiesbaden und G. Volk-Offenbach in dem Sinn, daß eine nachhaltige Pflege der Lektüre durch gute Kataloge, Hinweisung in den Ankündigungen der Volksvorlesungen, Bereitstellung einschlägiger Bücher für die Besucher der Vorlesungen in den Bibliotheksräumen, Verkauf billiger Schriften, insbesondere der Wiesbadener Volksbücher an dem Eingänge der Räumlichkeiten für die Vorlesungen die Bestrebungen auf diesem Gebiet fördern sollen. Ueber die Einrichtung von naturwissenschaftlichen Vorträgen für den gesamten Verband in Frankfurt referierten Dornauf-Königstein und Oberlehrer Sittig- Frankfurt. Stadtrat Dr. Flesch - Frankfurt und Prof. Fuchs- Freiburg sprachen über das Verhältnis des Verbands, sowie überhaupt ähnlicher Organisationen zu dem Verband von Hochschullehrern für volkstümliche Kurse. Das Ergebnis der lebhaften Debatte war die Resolution: „es sei die Herbeiführung einer gegenseitigen Aussprache zwischen allen Organisationen, welche die vermehrte Anteilnahme der Unbemittelten an Kunst unb Wissenschaft sich zur Aufgabe gestellt hatten, durchaus wünschenswert."
* Mainwasserwârme vom 28. Juni: Morgens 18, mittags 191/», abends 20 Grad.
* Messerstecherei. Der Ulan Immel, der vor 8 Tagen in Mainz gestochen wurde, schwebt noch immer in Lebensgefahr. Dem „W. Tgl." geht vom Vater des Gestochenen eine Mitteilung zu, die unsere bisherigen Berichte bestätigt. Diese Mitteilung lautet: „Mein Sohn lebt und ist bei Besinnung, jedoch noch nicht vernehmungsfähig. Der Ueberfall fand weder auf dem Großen Sand noch zu später s Nachtzeit, sondern im Kasernenhofe, und zwar noch vor Torschluß statt. Die Angreifer waren keine Zivilisten, sondern fünf bei der 1. Schwadron dienende Soldaten. Immel dient 6ei der 2. Schwadron. Die Ursache des Streites ist noch nicht festgestellt."
* Neueröffnet wird am 1. n. Marktplatz 20 ein Seiden-, Manufaktur- und Modewaaren-Geschäft mit Bucks - tinâ und Weiß waren.
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♦% Langenselbold, 27. Juni. (Kriegervererns -
S t i f i u n g S f e st.) In der letzthin stattgesundenen Sitzung des Kriegervereins-Festausschuffes wurde das Programm für das im Juli stattfindende 30jährige Stiftungsfest endgiltig festgelegt. Nach demselben beginnt der Festkommas am 18. Juli, um 9 Uhr abends, auf dem Festplatze, bei ungünstiger , Witterung findet derselbe im Vereinslokale statt. Der Prâfi-
deut des Kriegervereins, Herr Wilhelm Betz II., wird eine Ansprache halten. Nab dem Morgengoue^dienst am 19. Juli begeben sich die Veteranen auf den Friedhof, woselbst Herr P'arrer Hufnagel am dortigen Krimerdenkmal eine Gedächtnisrede halten wird. Das Denkmal soll von ben Schülerinnen der oberen Schulklassen entsprechend geschmückt werden. Die Feier endigt mit dem Gesänge des Liedes: „Ich hatt' einen Kameraden", welches die Veieranen allein singen werden. Von 12 Uhr ab werden die auswärtigen Vereine empfangen werden, und zwar von den Mitgliedern des hiesigen Radfahrervereins. Um 2^2 Uhr versammeln sich sämtliche Vereine auf dem Markiplatz. Unsere beiden Gesangvereine werden sowohl zu Anfang als auch zum Schlüsse der hier siattsinden- den Feier je ein Lied Vorfragen. Nach Uebergabe der Fest- gelchenke, Fahnenbänder u. s. w. hält der Vorsitzende des Festausschusses, Herr Pfarrer Itter, die Festrede. Nach der Feier bewegt sich der Festzug durch den Steinweg unb die Gelnhâuserstraße nach dem Festplatze. Dortselbst wird sich der übrige Teil der Festfeier nach gewohnter Weise abwickeln. Ein Eintrittsgeld soll nicht erhoben werden. Zu diesem Stiftungsfeste sind sämtliche Krieger- resp. Militâcvereine der Kreise Hanau und Gelnhausen emgeladen worden. Der Montag soll lediglich unseren Orlseinwohnern Gelegenheit bieten, sich in der rechten Weise amüsieren zu können. Zu den drei Festtagen stellt die hiesige vereinigle Kapelle die Festmusik.
X. Langendiebach, 27. Juni. (Heuernte. — Un- faU.) Die Heuernte ist hier in vollem Gange; infolge der naßkalten Frühsahrswitterung ergeben die trockenen Wiesen meist guten, in feuchten Lagen geringeren Ertrag. — Durch einen unglücklichen Zufall kam der Maurer Konrad Trax el bierselbst unter einen beladenen Heuwagen und gingen ihm di- Räder über den Leib. Trotz ärztlicher Hilfe ist der Bedauernswerte, der jedenfalls innere Verletzungen davon getragen hat, gestorben.
3 Rückingen, 28. Juni. (1. Preis.) Der hiesige Gesangverein „Eintracht" bolte sich bei dem heutigen Weitungen in Hohstadt den 1. Preis in Klasse L Zu diesem schönen Erfolge sei dem Vereine, der sich zum ersten Male an einer iolâen Veranstaltung beteiligte, bestens gratuliert.
X Hochstadt, 28. Juni. (Ge s an gs w e tt str e i t.) Unser so freundlich und so schön gelegenes Dorf, von so vielen Ausflügler» von nah und fern besonders an Fest- und Sonntagen gern ausgesucht, ist in diesen Tagen ein Festort: Grün- umwundene Ehrenpforten an den Eingängen, reichlicher Girlanden- und Fahnenschmuck in den Straßen und fröhliche Gesichter überall zeigen es uns au. Zahlreiche Sänger, sogar vom Rheine her, sind zu uns herüber gefommen, um mit unserem Gesangverein „Eintracht" vereint die Weibe seiner Fahne festlich zu begehen und zugleich im edlen Wettstreit der Gesangeskunst sich friedlich zu messen. Bereits am Samstag abend nahm das Fest seinen Anfang. Sobald der Abend zu dämmern begonnen, setzte sich ein stattlicher Fackelzug durch die Straßen des Dorfes in Bewegung nach dem auf der Bleiche gelegenen Festplatz zum Fest-Kommers, der hier fiatt- finden ollte. Mit der konzertierenden Kapelle abwechselnd, brachten hier die teilnehmenden hiesigen Gesangvereine ihre Lieder zum Vortrag, während der Turnverein durch seine exakten turnerischen Aufführungen angenehme Abwechslung bot. Auch die gesanglichen Darbietungen des festgebenden Vereins fanden reichen Beifall und besondere Auszeichnung durch Zucrkeununq eines Ehrendiploms, welches der Bieberer „Sängerkranz" durch eine erschienene Deputation überreichen ließ. Froher Weckruf in der Frühe des heutigen Tages rief dann zur Feier des Hauptfestes. Schon in den ersten Tagesstunden trafen von auswärts, festlich empfangen, die Sänger ein, welche sich nach kurzer Rast in den Standquartieren bereits um 11 Uhr zum Wettstreite sammelten. Dieser fand im Strohl'schen Saale in 2 Abteilungen statt, während als Preisrichter die Herren Jean B r o d t, Musiklehrer und Komponist in Hanau, Jean Pauli, Lehrer und Komponist in Fechenheim und Richard S a nf f, Musikdirektor in Darmstadt fungierten. Das Ergebnis des Wettstreites ist folgendes: 1. Klasse. Vorgeschriebener Preischor; „Abschied vom Wald", komp. v. Brodt. 3 wettstreitende Vereine: 1. „Mânnerchor" Bruchköbel, 2. „Fröhlichkeit" Ravolzhausen, 3. „Eintracht" Rückingen. Von diesen erhielten den 1. Preis: „Eintracht" Rückingen mit 184 Punkten (selbstgew. Volkslied: „Ich hört' ein Vöaleinpfeifen", v. Schauß). 2. Preis: „Mânnerckor" Bruckköbel mit 165 Punkten (selbstgew. Volkslied: „Burschenwiederkehr", v. Wengert).
2. Klasse. Vorgeschriebener Preischor: „An die Heimat", komp. v. Pauli. 6 wettstreitende Vereine: 1. „Edelweiß" Michelbach, 2. „Mannergesangverein" Castel, 3. „Liederlust" Enkheim, 4. „Sängerkranz" Bieber, 5. „Silberdorf'scheS Männer- quartett" Mainz und 6. „Arbeiter-Gesangverein" Biebrich a. Rh. Von diesen erhielten den 1. Preis: das „Silberdorf'sche Mânnerquariett" Mainz mit 200 Punkten (selbstgew. Volkslied : „Riiters Abschied", v. Kicket). 2. Preis: „Wängerkranz" Bieber mit 179 Punkten (selbstgew. Volkslied: „Der Reiter und sein Lieb", v. Schultz). 3. Preis: „Liederlust" Enkheim mit 178 Punkten (selbstgew. Volkslied: „AufderWacht", v.Kern).
4. Preis: „Arbeiter-Gesang-Verein" Biebrich a. RH. mit 172 Punkten (selbstgewähltes Volkslied: „Ich hört ein Vöglein pfeifen von Schauß). Mittlerweile war die Mittagsstunde herangekommen und glühend heiß sandte die Sonne ihre Strahlen hernieder. Aber das hielt unsere wackeren Sänger und die sonstigen teilnehmenden Vereine nicht ab, wenn auch etwas später als programmmäßig festgesetzt, sich zu einem stattlichen Zuge zu ordnen, der sich durch die geschmückten Straßen nach den Festplatze bewegte. Hier fand nun die Weihe der neuen Fahne statt. Ueber 150 Sänger des festgebenden Vereins, des Vereins „Concordia"-Mittelbuchen und „Germania"-Mühlheim sangen als Weihechor „Schäfers Sonntagslied" unter Leitung des Herrn Brodt aus Hanau, worauf Fräulein Rauch von hier mit einer poetischen Ansprache die neue Fahne überreichte, die der Fahnenträger mit Dankund Gelöbnis entgegennahm. Herr Seng hielt darauf die Festrede, in welcher er vor allem die Freude des Vereins über den Besitz eines so wertvollen und schönen Kleinods zum Ausdruck brachte schließend mit einem begeisterten Hoch auf das deutsche Lied. Gegen Abend fand bann die Preisverkündigung und Verteilung statt; sie brachte
manche Ueberraschung, gar wachem aber auch Enttäuschung. Immer zrhlr.ijer warben nun, nachdem die Hitze des Tages allmâhlick abplnkhmen begonnen, die Fettbesucher von auswärts und immer froher unb fröhlicher wurden die Stunden, die man bis spät noch in der Abendkühle verbrachte, bis ei» Verein nach dem andern unseren Festort verließ, um nach dm heimischen Penaten zurückzukehren. Morgen früh wird nun um 9 Uhr offizieller Frühschoppen auf dem ,7estplatz mit Konzert stattfinden und am Nachmittag nach bem Festzug auf dem Festplatz eine Feier für die hiesigen Vereine.
Telegraphischer Wetterbericht der bentf^en Eeewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 29. Juni,
9 Uhr 40 Min.
Ein Maximum über 768 mm lagert über der südlichen Ostsee, ein Minimum unter 756 mm nordostwärts fortschreitend bei den Lofoten. In Deutschland ist das Wetter ruhig, heiter, warm und trocken.
Prognose für den 30. Juni: Fortdauer der herrschenden Witterung zunächst noch wahrscheinlich.
Hue Nab und ferm
Schlierbach, 28. Juni. Fürst Friedrich Wilhelm zu Menburg und Büdingen in Wächersbach ernannte denFabrik- bireftor Herrn Dr. M. Ehrlich zum fürstlichen Kammerrat.
Fulda, 26. Juni. Großes Aufsehen erregte gestern die Verhaftung des Kaufmanns Willy Edelmnth in Gesellschaft der geschiedenen Ehefrau Fleischmann, geb. Daum, von hier unter dem Verdachte des Meineids, dessen bekanntlich auch der Bruder, der Damenkonfektionär Joseph Edelmuts), beschuldigt ist.
-r. Marburg, 26. Juni. In der Nähe der Kaserne machte sich gestern abend kurz nach 10 Uhr ein junger Photographengehilfe aus Weimar mit einem geladenen Revolver zu schaffen. Plötzlich ging ein Schuß los und verletzte den jungen Mann lebensgefährlich. Er gab nach wenigen Stunden in der Klinik seinen Geist auf.
Eschwege, 26. Juni. Der Fuhrmann Sandrock fiel von dem Boden seiner Scheune auf die Tenne hinab. Hierbei zog er sich einen Schädelbruch zu, an dessen Folgen er in dem Krankenhause verstorben ist.
W. Frankfurt a. M», 28. Juni. Gegenüber den in Baden und Heffen umlaufenden Gerüchten, der neugewählte Reichstagsabgeordnete für Offenbach, Dr. Becker, sei erstochen oder erschaffen worden, erfährt das Wolffsche Bureau in Frankfiirt von zuständiger Stelle, daß die Gerüchte vbll- kommen u n b e g r ü n b c t find und Dr. Becker sich wohl- befindei.
St. Frankfurt a. M., 28. Juni. Im Palmengarten findet Donnerstag Doppelkonzert her Gartenkapelle und des Musikkorps des Kaiser!. 2. Seebataillons ans Wilbelmsbatew statt. Die Uniform des Seebataillons ist dem Binnenländer ziemlich fremd, sie besteht in schwarzblauem Waffenrock mit weißem Kragen und Aermelausschlägen sowie gelben Gardelitzen.
Q Vom Main, 28. Juni. Die Herren Archivare aus Westdeutschland gaben sich heute in der schönen Mainstadt Aschaffenburg ein Rendezvous. Auf Einladung des Groß- herzoglichen Hofarchivs zu Darmstadt hatten sich zahlreiche Herren zu diesem westdeutschen „Archivtag" eingefunden. Hauptgegenstand der wissenschaftlichen Erörterungen bildeten die neuesten Errungenschaften auf dem bedeutungsvollen Gebiete der Heraldik. Der gemütliche Teil des Programms vollzog sich im „Adlet" und endete mit einem „Kellerfeft" im „letzten Hieb".
Miltenberg, 26. Juni. In einem unbewachten Augenblick stürzte gestern nachmittag das 51/* Jahre alte Söhnchen Karl der an der Eichenbühlerstraße wohnenden Wagnerseheleute Wöber aus dem 3. Stock ihres Hauses und war sofort tot.
Gebrauchs-Muster.
Nr. 200 064. Schlachtscheit mit einem hebelförmigen, im Drehpunkt aufgehangenen Breithalter, dessen kurzer Arm als Fleischträger bient, an dessen langem Arme verschieblich der nur durch Knaggen festgehaltene andere Fleischträger angeordnet ist. Dr. Hans Hederich in Cassel, Elfbuchenstraße 2, vom 31. Mai 1903 ab. — H. 18 623. Kl. 66a.
Um WW
machen wir darauf aufmerksam, daß alle für der: „Hanauer Anzeiger" aufgegebenen Jnsevsrte gleichzeitig auch, ohne Preisaufschlag, im
Langenselbolder Anzeiger Amtliches Organ für den Amtsort Langenselbold, sowie im
Neuen
Groß-Auheimer Anzeiger General-Anzeiger sür Groß-Auheim u. Umgegeud erscheinen und damit eine thatsächlich große Verbreitung erfahren.
Beide Neben - Ausgaben des „Hanauer Anzeiger" werden in den betreffenden Ortschaften fast von
Haus zu Haus
gelesen.