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Donnerstag
28. Mar
K., das sei ihm ganz egal, die Hauptsache sei, daß er sie be- I kommen habe, er könne noch eine kriegen. Als K. seine Drohung wahr machen wollte, stieß ihn H. zurück und da ergriff K. noch sein Messer und stach es dem H. in den Arm. Dieses recht unbesonnene Verhalten bringt dem K. 2 Monate Gefängnis ein.
D i e b st a h l.
An einem Oktobersonntagmorgen des Jahres 1901 kam der Knecht des Müllers Heinrich Linz zu Oberzell zu seinem Herrn und meldete ihm, daß es unten in der Sägemühle recht sonderbar aussehe. Und so war es auch. Der Platz vor der Mühle war verunreinigt, das Schloß an der Tür zerschlagen und drinnen waren von sämtlichen Transmissionen die Treibriemen heruntergeriffen und fortgebracht. Der Müller hatte zuerst einen feindlich gesinnten Nachbar im Verdacht, etwas Näheres über den Verbleib der Riemen konnte er aber nicht ermitteln. Da wurden im vorigen Jahre die Söhne des Müllers Sperzel zu Moltgers, das ca. l’/o Stunden von Oberzell entfernt ist, eines Korndiebstahls überführt und nun kam der bestohlene Müller auf den Gedanken, daß dort auch die Diebe feiner Treibriemen zu suchen seien. Es wurde bei den Sperzels revidiert und da fand sich, daß sie genau dieselben Treibriemen auf der Transmission hatten, wie sie dem Müller gestohlen waren. Das Auffälligste aber war, daß ein ehemals breiter Treibriemen, der auf die Transmission, auf welcher er benutzt wurde, nicht paßte, in der Mitte der Länge nach auseinander geschnitten war, daß ferner, troydem die Sperzels in beschränkten Vermögensverhältnissen lebten, ein ganzer Vorrat an teuren Treibriemen vorhanden war und daß sie über die Herkunft der Riemen die widersprechendsten Angaben machten. Die beiden Söhne des Sperzel, Johannes und Adam Sperzel, sind des Einbruchdiebstahls angeklagt und können^ auch heute wieder nicht angeben, wo die noch ziemlich neuen Treibriemen her waren. Sie gelten für überführt und werden jeder zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt.
Berufungen.
Der Pferdeschlächter Johannes Müller zu Fulda fuhr mit seinem Fuhrwerk ein Stück auf dem Trottoir der Straße und belästigte die Pasianten. Als einer das Pferd auf die Seite nach der Straße hin schieben wollte, hieb Müller mit der Peitsche nach ihm. Nun mischte sich ein Schutzmann ein und diesem trat Müller sehr unverschämt gegenüber. Er verweigerte die Nennung seines Namens und leistete krâstigen Widerstand. Das Schöffengericht zu Fulda hatte den Müller zu 5 Mark Geldstrafe und 5 Wochen Gefängnis verurteilt, wogegen er Berufung einlegte. Dieselbe ist insofern von Erfola, als die Strafe von 5 Wochen auf einen Monat Gefängnis ermäßigt wird.
Der Bauer Guuert von Grüsselsdorf, der vom Jagdpächter die Erlaubnis hat, die Jagd auf der Rasdorfer Gemeindejagd auszuüben, schoß am 8. November einen Hawn, den sein Hund von einem Grundstück holte, das zu der Lyceumsjagd gehören soll. Dieses Jagdgrundstück ist aber streitig und es wird sowohl vom Lyäum wie von der Gemeinde beansprucht. Da es noch unentschieden ist, zu welcher Jagd daS Stück gehört, halte das Schöffengericht den Bauer von der Anklage des Jagdvergehens freigesprochen. Der Staatsanwalt nimmt heute im Lause der Verhandlung die gegen das sreisprechende Erkenntnis eingelegte Berufung zurück, da selbst der Rasdorfer Bürgermeister nicht anzugeben weiß, wo die eigentliche Jagdgrenze sich befindet.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 27./5. | 28./5.
Sehr trocken
Beständig
Schön 760— ÄS
Veränderlich —= Regen (Windle-W
Viel Regen 740—n—
—
710„=
tigen Männern. Warum nehmen die Europäer nicht die alten hindsstanischen Gebräuche an? Wir halten das für bester, als mit anderer Leute Frauen zu tanzen. 1500 Gäste sollen auf dem Ball in Dehli gewesen sein. Wenn junge Leute und Mädchen Bälle besuchen, um sich Gefährten fürs Leben auszusuchen, so liegt etwas Sinn in solchem Schritt. Aber wenn ein älterer Mann mit weißem Bart mit einer Frau seines Alters tanzt, ist er dann etwas anderes als „ein Staatsmann, der seine Sinne verloren hat"?"
Gemeinnütziges.
Ein einfaches Mittel gegen den Maulwurf. Der Maulwurf beginnt jetzt wieder fleißig in Garten und Feld zu wühlen. Jeder Gartenbesitzer verwünscht ihn und sucht ihn aus seinem Garten zu vertreiben, obwohl vielfach dagegen geeifert wird. Jeder Gärtner weiß, daß derselbe ganze Gemüsebeete, sofern er seinen Gang unter denselben nimmt, ruiniert. Die heute noch rankenden Gurkenbeete können morgen schon zerstört sein, wenn es unserem Maulwurf gerade gefallen hatte, unter diesen herumzustreifen. Alles mögliche ist deshalb zur Vertreibung versucht worden. Man sucht ihn in Fallen zu sangen, man lauert ihm mit dem Spaten auf, man sucht ihn mit Petroleum auszutreiben, ohne immer den erwünschten Erfolg zu erzielen. Das einfachste und beste Mittel, den Maulwurf sicher zu vertreiben, soll darin bestehen, daß man in die Beete, die von dem schwarzen Gesellen unberührt bleiben sollen, Hollundertriebe, deren Geruch er nicht verträgt, etwa einen Fuß tief hineinsteckt.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 28. Mal,
9 Uhr 35 Min.
Ein Hochdruckgebiet über 770 mm lagert über Skandinavien und Nordrußland, eine Depression unter 756 mm über Südwesteuropa. In Deutschland wehrn schwache östliche Winde, das Wetter ist ziemlich heiter, trocken und warm.
Prognose für den 29. Mai: Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
Darumer Vereins- u. Uergniigungsnachrichten
für Donnerstag den 23. Mai.
Kunstverein: In der Aula der Königl. Zeichenakademie: Ausstellung von Gemälden rc.
Kirchenchor der JolianniSkirche: Abends präzis 8 Uhr: Probe im iübunassâlchln der Kirche.
Abends 8 Uhr: 6. Abonnementskonzert im Saale der „Centralhallc". Turn u. Fechiklub: AhmdS 6—7 Uhr: Turnen der Damenabteilung. Gvang. Männer-und JünglingSverein: Bibelimude (Ev. VereinèhauS.) Tnrngesellfchaft: Abends von 8—10 Uhr: Turnstunde.
Katüoliicker Männerverein: Vereinsabend u orr -Restauration Moor". Dramatisch-literarischer Verein „Melpomene" -;m Sonne": Lesung. Babelsberger Steuogravhen-Verein im Gasthaus zu )tn ,3 Rindern": Uebungsabend für Korrespöndenzschrift.
ArendS'scher Stenographen-Verein „Concordia" - (Restauration „zur Allemania"): Abends 8—9'/- Uhr: Uebuna, dann Vereinsabend. Nationalstenogrophen-Verein: Lehr- u. U-bnngsstnnde «.Lokal: „Zur aroften Krone", Stembeimerstraße 26).
Klub „Bavaria": Klubabend in der Restauration „Allemania". Gesangverein „Fröhlichkeit": Singstunde im Vereinslokale.
Verein Merkur (e. V): Außerordentliche Generalversammlung, irrster Hanauer Fußball-Klub 1898: Klubabend in der Brauerei Kaiser. Erste Hanane- Poulegesellichaft - Preissvier im „Deutschen Haus". Radfahrervercin Hanau 1885: Klubabend in der „Centralhalle".
Radtahrerverein „Vorwärts": Zusammenkunft im Gasthaus „z. Sonne". Kegelklub „Tipp, Tipp": Abends 9'/, Ubr: Rest. z. ,Gut-n Quelle.". Kegelklub des Wirtevereins bei Kollege A. Geisel (E'ephantkn). Soessare-Touristenverein: Vereinsabend im Gasthaus „z. ClepbaiNen'. Freiw. Feuerwehr: 2. Komp. bei Beck. 3. Komp, „in ter guten Quelle".
VerSeigerungs- etc. Kalender
für Freitag den 29. Mai.
Vormittags 10 Uhr sollen die Oekonomiegebände (Zehntschcuern rc.) des Fürstlichen Hosts zu Langenselbold auf 6 Jahre vermietet werden (f. Nr. 122 »Han. Anz.").
Hus JMab und fern,
-r. Marburg, 27. Mai. Vom prachtvollsten Wetter begünstigt, fand heute nachmittag in feierlicher Weise die Einfügung eines Gedenksteins in die in ihrem Unterbau bereits fectiggestrllle Bismarcksäule statt. Um 5 Uhr bewegte sich ein glanzvoller Festzug der gesamten Studentenschaft durch die im Flagzenschmuck prangende Stadt nach dem Standorte der Bismarcksäule, einem herrlichen Punkte südöstlich unserer Stadt, demselben Platz, auf dem immer die Sedansfeuern abgebrannt wurden. Hier hatten sich unterdeß die Spitzen sämtlicher Behörden, die Stadlvertretuug, die Deputationen bürgerlicher Vereine mit ihren Fahnen und eine tausendköpfige Menschenmenge eingefunden. Nach dem gemeinsamen Gesänge des Bismarckliedes und einleitender Begrüßung seitens des Herrn Bürgermeisters Siebert hielt sind. Böttiger (Francone) die Festrede, in der er auf die Bedeutung der Bismarcksäulen hinwies. Es folgten dann die üblichen drei Hammerschläge seitens des Redners und der Ehrengäste. Die Gedenktafel trägt die Inschrift: „Gewidmet von den Studenten und Bürgern Marburgs". Abends fand im Museum großer Festkommers statt, bei dem u. a. der Rektor der Universität, Herr Prof. Birt eine Ansprache hielt. — Ein hiesiger Einwohner stiftete heute zum Bismarcksäulenfonds 1000 Mk.
Rotenburg a. -. F., 27. Mai. Bei den Ausschachtungsarbeiten, die man zwecks Legung der Wasserleitungsröhre in .her Nähe des Friedhofs vornahm, wurden 27 Menschenschädel und auch einige andere Menschenknochen, außerdem eine Menge Kriegsausrüstungsgegenstände, wie Waffenstücke und Epaulettes gefunden.
Hünfeld, 25. Mai. Auf dem Schneidewerk der Brücken- MÜhle dahier ereignete sich am letzten Samstag mittag ein bedauetlicher Unglücksfall, indem der Mitinhaber der Firma, Herr Otto Ey, beim Aufbringen eines Holzes ausglitt und mit der linken Hand in die Säge stürzte, sodaß die Hand im Augenblick abgeschnitten war und nur noch lose anhing. Mitglieder der Sanitätskolonne erschienen eiligst und leisteten die erste Hilfe, bis der Arzt eingriff und die Hand beim Handgelenk vollends amputierte.
Aus der Rhön, 25. Mai. Der seit 2. Mai vermißte 6'/«jährige Försterssohn Georg Greger von Gangolfsberg, Gemeinde Oberelsbach, wurde am Samstag auf der hohen Rhön, Flurmarkung Roth, als Leiche aufgefunden.
P. Homburg, 27. Mai. Die Homburger Kurverwaltung hat auf mehrfaches Ansuchen beschlossen, während des in Frankfurt a. M. stattfindenden Sänger-Wettstreites den Eintrittspreis für das Kurhaus und die Konzerte der Kurkapelle auf 50 Pfennige pro Person und Tag zu ermäßigen; auf Wunsch werden auch Dauerkarten, für vier Tage giltig, zum Preise von einer Mark pro Person ausgegeben. Diese Vergünstigung gilt nicht bloß für diejenigen Sänger, welche in Bad Homburg einquartiert werden, sondern überhaupt für alle Teilnehmer am Frankfurter Wettstreit.
8 Nürnberg, 27. Mai. Für die Turnfahrten 18 (München, Watzmann, bezw. Steinernes Meer, Saalfelden), 19 (München, Schliersee, Wendelstein, Oberaudorf, Kufstein, Kasiertal, St. Johann in Tirol, Kitzbühler Horn) und 23 (Oberstdorf, Hohes Licht, Mädele-Gabel) ist die zulässige Teilnehmerzahl erreicht. Weitere Anmeldungen für diese Touren finden keine Berücksichtignng mehr.
Schiffsberichte.
Hamburg, 24. Mai. Der Dampfer „Allemania" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in St. Thomas eingetroffen.
Ein Unteroffizier wegen Mmdtmsnchs verurteilt
X Castel, 27. Mai. Der Unteroffizier Friedrich Degen vom 14. Husaren-Regiment hatte sich in Ltägiger Verhandlung vor dem Oberkriegsgericht des 11. Armeekorps — als Berufungs-Instanz — wegen Mordversuchs zu verantworten, begangen gegen seine Geliebte, das Dienstmädchen Elise Hemel. Von dem Kriegsgericht der 22. Division war er freigesprochen worden, weil dasselbe, die H., welche zeitweilig an Hysterie gelitten, für nicht genügend glaubwürdig erachtete und unvereidigt ließ. Anders gestaltete sich die jetzige Verhandlung. Es handelte sich um den bekannten Vorfall vom 8. Februar, wo am Rondel abends gegen 11 Uhr die H. auf ihr Hilfegeschrei von einem Musiker aus dem Wasser be%- Fulda gezogen worden war und alsbald den Degen, ihren Bräutigam und schlechten Kerl, wie sie ihn nannte, als denjenigen angegeben hatte, der sie aus einer Höhe von 12 Metern gewaltsam hinabgestoßen. Dadurch, daß der Wind sich in den Röcken fing, wurde die Wucht des Falles vermindert, so daß die H. mit geringen Verletzungen davonkam. Seit der vorigen Verhandlung hatte ein Briefwechsel und auch eine persönliche Aussprache zwischen dem Mädchen und dem Angeklagten stattgefunden. Ersteres hatte sich eines Tages zum Widerruf seiner Aussage beim Gerichtsherrn gemeldet und später auch diesen wieder zurückgezogen. Der Sachverstndige Geh. Rat Prof. Tuczeck-Marburg erklärte dieH., wenn sie auch zeitweilig an Hysterie gelitten habe, heute für normal, die Uebereinstimmung ihrer Aussagen von Anfang an zeuge dafür, daß sie auch wohl am 8. Februar normal gewesen. Die Hemel, welche nun vereidigt wird, bleibt dabei, daß D., von welchem sie 2 Kinder hat, sie gepackt und in den Fuldastrom geworfen. D. selbst bestreitet nach wie vor die Tat, er sei nach einem Wortwechsel, weil die H. ihn geschimpft, davongegangen. Dieselbe habe öfters mit Selbstmord gedroht und muß selbst in den Fluß gesprungen sein. Das Gericht beschloß, entgegen dem Antrag des Verteidigers, die Vereidigung der H. Krankenhaus-Direktor Jsrael-Hersfeld, der in der vorigen Verhandlung ein ungünstiges Bild von der Zurechnungsfähigkeit der H. hatte, hält dieselbe jetzt auch für normal. Das Urteil des Oberkriegsgerichts lautete am Ende dahin, daß D. des Mordversuchs schuldig und deshalb, einschließlich einer wegen Dienstvergehens gegen ihn erkannten 9tägigen Gefängnisstrafe, auf 6 Jahre 5 Tage Zuchthaus, Entfernung aus dem Heere und 3 Jahre Ehrverlust zu verurteilen sei. 5 Tage der Strafe werden auf die Untersuchungshaft angerechnet. In der Begründung des Urteils wird festgestellt, daß in den Aussagen der Hemel erhebliche Widersprüche nicht zu finden seien. Auch würden dieselben durch das Zeugnis des Musikers Flitter, der sie aus dem Wasser gerettet, ergänzt und zum Teil bestätigt. Da auch nach den Sachverständigen-Gut- achten Geistesstörung bei der H. nicht anzunehmcn, so müsse ihr Glauben geschenkt werden. Die Vorgänge seit der vorinstanzlichen Verhandlung hätten die Verdachtsmomente gegen D. noch vermehrt. Der Widerruf der H. erfolgte nach Ansicht des Gerichts infolge eines Versprechens des D., sie zu heiraten. Die Zurücknahme des Widerrufs sei wohl nur aus Furcht vor dem Eide veranlaßt worden. Der Angeklagte nahm das Urteil gefaßt auf und erklärte Revision anmelden zu wollen.
Nus aller Meli.
Geständiger Raubmörder. Wie aus Tilsit gemeldet wird, hat der Fleischermeister Hubert Lompönen den dreifachen Raubmord an der Familie Zürcher eingestanden.
Grotzfeuer. In der vorletzten Nacht wütete auf dem zu dem Mecklenburgischen Klosteramt Dobbertin gehörigen Pachtgute Klein-Upahl Großfeuer, durch das fünf Wirtschaftsgebäude eingeäschert wurden. Etwa 1000 Schafe kamen in den Flammen um. Es liegt zweifellos Brandstiftung vor, da das Feuer an zwei Stellen zugleich ausbrach.
Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.
W a l l r o t h. Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung der in der Gemarkung von Wallroth belegenen, im Grundbuche von Wallroth zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen: 1) des Taglöhners Heinrich Ley (Johannes Sohn), Ehemann von Margaretha, geb. Fehl, zu Hintersteinau zu '/12, 2) des Bauers Johannes Creß (Nikolaus Sohn) und dessen Ehefrau, Elisabetha, geb. Creß, in Wallroth sHaus-Nr. 56] zu 4/i2, 3) des Müllers Johann Heinrich Rüffer (Philipps Sohn) und dessen Ehefrau, Margaretha, geb. Fehl, in Wallroth zu s/i2, 4) des Taglöhners Reinhard Spahn (Reinhards Sohn) und dessen Ehefrau, Margaretha, geb. Hommel, zu Wallroth zu ^12, 5) des Handelsmanns Jakob Noßbaum (Lasars Sohn) zu Schlüchtern zu s/i2 eingetragenen Grundstücks besteht, soll dieses Grundstück am 26. Juni 1903, vormittags 9 Uhr, durch das Königl. Amtsgericht zu Schlüchtern versteigert werden.
Gebrauchs-Muster.
Nr. 198 671. Gitterwand aus hohlen Halbrundeisen und durchgezogenen Volleisenstäben. Gottfried Scheid in Cassel, Orleansstraße 32, vom 6. April 1903 ab. — Sch. 16 214. Kl. 37b.
Nr. 198 459. Eßbesteck aus Stahl. H. A. Erbe in Schmalkalden, vom 9. März 1903 ab. — E. 5955. Kl. 34f.
Nr. 198 373. Mit zwei ineinander übergehenden runden Oeffnungen versehene Verbindungshülse für Leitungsdrähte. Hartmann L Braun, Aktien-G esellschaft in Frankfurt a. M., vom 2. Januar 1903 ab. — H. 20 058 Kl. 21c.
Nr. 197 590. Schließvorrichtung für Korsetts mit um den Schließstab gelegter Stoffhülse und über diese geschobenen Schließenhaltern. Paul Schönknecht in Frankfurt a. M.- Bockenheim, Kurfürstenplatz 14, vom 1. September 1902 ab. — Sch. 15 043. Kl. 3c.