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zehntâoiLS Ausstellung bietet eine Fülle des Belehrenden und Interessanten. Der erste, der Urgeschichte gewidmete Saal birgt u. a. die Abgüsse der allerä! testen bisher gefundenen Schädel und sonstiger Skelettteile und das Modell eines geöffneten Grabes aus der neueren Steinzeit' mit vollständiger Ausstattung in natürlicher Größe. Der Hauptteil der Ausstellung bringt in Glasschränken und geschmackvollen Wand- Arrangements die Kulturen Australiens, Neu-Guineas der Südsee und der indischen Inseln (Malayen, Battaks, Philippinen) in großer Vollständigkeit zur Anschauung; die geschmackvollen und eigenartigen Schmuckachen der Papuas, Polynesier und Malay?» und ihre zum Teil überaus sorgfältig gearbeiteten Waffen fallen hier vor allem in die Augen, daneben eine sehr wertvolle Sammlung einiger hundert Photographien der in Betra-cht kommenden Stämme. Die australische Sammlung, die den Stolz der anthropologischen Gesellschaft bildet, verdient ganz besondere Beachtung, zumal es sich hier um Stämme handelt, die im schnellsten Aussteröeri begriffen sind, deren Kultur asto in wenigen Jahrzehnten vom Erdboden vertilgt sein wird. Durch ein für die afrikanische Abteilung bestimmtes kleineres Zimmer, in dem vor allem einige kunstvoll geflochtene Matten und die prachtvollen Schmiedearbeiten der Congo-Stämme auffallen, gelangt man in den den asiatischen und europäischen Halb-Kulturen gewidmeten Saal mit schönen orientalischen und chinesischen Geweben und Stickereien und einer reichen Sammlung von Kleidungsstücken und Gcbrauchsgegmstände» der mittel- und westasiatischen Völker.
** Die Ccntralstelle für Arbeits-Wohlfahrts- Ginrichtttngerr beabsichtigt, unter Leitung des Vorsitzenden Herrn Geheimen Ober-Regierilugsrats Post am 30. April d. Js. in Frankfurt a. M. einen Jnformaiionskursns für Leiter von Jugendklubs (Jânglingsvereinen, Lehrlingsheimen) abzuhalten, zu welchem staatliche und kommunale Beamte, Geistliche, Lehrer, Industrielle, sowie sonstige Personen, welche bereits auf diesem Gebiete tätig gewesen sind und Interesse für derartige Bestrebungen haben, zugezogen werden sollet!. Der Kursus findet im Saale der polytechnischen Gesellschaft, Neue Mainzerstraße 49 statt; die Einladungen dazu sind von Seiten des Herrn Oberpräsidente», Grafen von Zedlitz, bereits ergangen. Das Programm ist wie folgt festgesetzt: Am 30. April vormittags 10 Uhr: Eröffnung des Kursus. Vortrag des Geheimrats Post über: Sammlung und Fesselung der schulentlassenen gewerblichen männlichen Jugend.
— Vortrag des Pastors Clemens Schultz aus Hamburg über: Einrichtung und Erfahrungen der von ihm begründeten Vereine. Hierauf Diskussion. Nachmittags von 3 Uhr an Verhandlungen über die Frage der Organisation, Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung von Jugendklubs u. s. w. Vortrag des Direktors Dr. Lehmann aus Altona über: Ausflüge und andere Maßnahmen zur Weckung der Freuoe au der Natur. — Bortrag des Dr. von Erdberg aus Berlin über : Unterhaltung durch die bildende Kunst. — Dortrag des Pastors Katz aus Seelscheid über: Unterhaltung durch Musik und Gesang. — Vortrag des Dozenten Fürstenberg aus Berlin über: Die Benutzung des Skioptikons und die Beschaffung von Lichtbildern.
* Presse und Gerichtshof. Der Prozeß v. Srckcu- do:ü mit seinen Begleiterscheinungen wird, wie begreiflich, in der Tagespresse lebhaft erörtert. Auf Grund der Mitteiluug der „Franks. Ztg.", daß derNHanauer Gerichtshof beschlossen habe, dem Vertreter der „Frkf. Ztg." als einzigen Vertreter der Presse zuzulasfen, weitere Anträge der nicht ausgelosten Geschworenen, sowie der Hanauer Presse und anderer Personen, im Saale verbleiben zu dürfen, aber zurückgewiesen worden seien, bringt die benachbarte „Offenbacher Ztg." eine längere Darlegung, die sich in teilweise recht treffender Weise mit der Angelegenheit beschäftigt und das beliebte Vorgehen scharf kritisiert. Wir werden noch darauf zurückkommen.
* Aus Leichtsinn ins Verderben. Der Hang zum leichtsinnigen Leben hat einem hier in Stellung befindlichen jungen Kaufmann, Arthur Baumgarten, wohnhaft in Kessel- siadt, auf abschüssige Bahnen gebracht und gestern zu seiner Verhaftung geführt. Derselbe, beschäftigt bei her Firma F. & Fr. in der Hahnengasse, hat es scheinbar in ganz raffinierter Weise verstanden, seine Chefs schon seit langer Zeit in größerem Maßstabe zu bestehlen. Die Firma bemerkte gestern den Abgang dreier goldener Ketten, und die Vermutung, diese an sich genommen zu haben, lenkte sich auf den dort angestellten 20jährigen Kaufmann Arthur Baumgarten. Die benachrichtigte Kriminalpolizei erschien dort und nahm eine leibliche Visitation vor, die ein allerdings mehr als überraschendes Resultat zeitigte. In seinen Kleidungsstücken hatte Baum- garim nicht nur eine Anzahl Pfandscheine über versetzte, von der Firma stammende Goldsachen, sondern auch Goldsachen selbst stecken, so z. B. 2 Paar Manscheiienknopfe, 1 Ring, 1 goldenen Hemdenknopf, Steinchen und Perlen, weiterhin 2 goldene Ketten im Werte von 150 M>, 1 Armspange und i Ring. Alle diese Gegenstände hatte er nach seinem eigenen Geständnis am Nachmittag aus dem nicht verschlossenen Lager entwendet. Fünf Ringe im Werte von 750 Mark, die er ebenfalls in den Taschen trug, will er von dem großen Unbekannten in eifern Frankfurter Cafö gekauft haben, doch erkannte die Firma auch diese Gegenstände als ihr gehörig an. In seiner Wohnung in Kesselstadt wurde auch alsbald eine Untersuchung vorgenommen, die gleichfalls noch gestohlene Goldfachen zu Tage förderte. Er hatte seine Kleidungsstücke bereits nach dem Ostbahnhofe gesandt, da er beabsichtigte, nach Frankfurt zu verziehen. Auch dieser Schließkorb enthielt gestohlene Goldsachen. Der Wert der ermittelten, von dem B. gestohlenen und versetzten Sachen wurde auf über 1500 Mk. geschätzt. Nun kommt in Betracht, daß jedenfalls schon seit längerer Zeit diese Beraubungen stattgefunden haben. Der junge Mann führte bei einem Monatsgehalt von 75 Mk. ein luxuriöses Leben, hatte eine Monatskarte 2. Kl. nach Frankfurt a. M. und scheint dort auch leichtsinnig gelebt zu haben.
Ein Prozeß wegen der Litfaßsäulen. In dem von uns kürzlich erwähnten Rechtsstreite, den die Stadtgemeinde Frankfurt a. M. gegen die Firma Franz Eckstein und Sohn bei dem dortigen Landgerichte führt und der zum Gegen-
Samstag
I siande hat, daß erstere im W?qe d?r Fchsiellungsklaqe beantrag, daß Letztere vom 1 Mai d. J. ab nicht mehr das Recht habe, Plakate an den öffentlichen AntLlaHäu'cn enbringen zu lassen, erging heute das Urteil. Dem Klageantrag wurde von dem Gerichte ftatigegeben mit der Begründung, daß die Ausübung dcs der Stadt zustehenden Privatrechtes durch die der Beklagten erteilte polizeiliche Konzession, worauf dieselbe ihren Anspruch auf ihr Alleinrecht zur Anbringung der Plakaie stütze, nicht berührt werde.
* Parolemusik. Die Inssnterikkapelle spielt morgen mittag im Schloßpark folgende Stücke: 1) „Mit Gott für Kaiser und Reich", Marsch von Andre; 2) Ouvertüre z. Op. „Die Stumme von Portici" von C. Auber; 3) „Siesta am Gardasee", Walzer von Moreua; 4) Paraphrase über das Lied „Ein Vögkeiu sann im Lindenbaum" von Eberle; 5) „Le Re veil du Lion Caprice héroique‘' von A. v. Koniski.
* Oratorienverein. Wir kommen gerne dem Wuniche nach, an dieser Stelle mitzuteilen, daß die heute abend im „Riesen" siauundende gesellige Verciniguncsium 7 Uhr beginnt.
* Ruder kommcrs. Wir verweisen nochmals auf den heute abend im „Deutschen Haus" stattfindenden Ruderkommers, zu dem Freunde und Gönner herzlichst eingela'ven sind. Gratiskarten sind am Kaaleiljsange noch zu haben.
* Kurort Willrelmsbad. Morgen nachmittag von 4 Uhr ad findet tu Wilhelmsbod Konzert der Infanterie Kapelle Nr. 166 statt. Bei ungünstiger Witternag ist das Konzert in den Sälen.
* Wiener Spitze. Auf das morgen in dem beliebten Konzerthaus „Wiener Spitze" konzertierende Jnstrumental- Duetlisien-Prar Geschw. Woh lgezogen, das auch in der Gedächtniskunst arbeit t und mit dem größten Erfolg in den meisten größeren Städten ausgenommen worden ist, wollen wir nicht verfehlen, an dieser Stelle besonders autmerfiam zu mache». Ein großes abwechselndes Programm wird die Besucher zufrieden zu stellen suchen.
* Sehenswürdigkeiten. „Museum der Wetteraui- fchen Gesellschaft" (Altstädter Schloß, eine Stiege hoch): Ge- öffnei au Sonn- und Feiertagen vormittags von 11 bis ^sl Uhr. Kindern ohne Begleitung Erwachsener ist der Eintritt nicht gestattet.
* Das Hahrrenkammhaus ist morgen Sonntag geöffnet.
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<I Mainkur, 24. April. (Hafen an läge.) Bereits im 2rufe des verflossenen Jahres ist die bis dahin dem Hl. Eeiflhospiial zu Frankfurt a. M. gehörende Rekonvaleszsnten- anualt dahier mit zugrhörendem Garten- und Ackerland an die hiesige Firma Cassclla & Co. übergegangen. Dieselbe be- nöngt dies Gelände zu einer umfassenden Hafen-Anlage, mit dessen Bau, nachdem nun die erforderlichen Vermessungen usw. erledigt sind, noch im Laufe dieses Frühjahrs begonnen werden soll. Nahezu 33 Jahre diente „die Mainkur", das ehemalige „Hotel zur Mainkur", als Rekonvaleszentenanstalt, in deren gesunden itnb stillen Raumen und anliegenden prachtvollen Gartenaulage Erholungsbedürftige des Hospitals in Frankfurt völlig: Kelresling suchten und sanden. Auch als einstiges Hotel, zuletzt im Besitze der Gebrüder Petermann, war „die Mainkur" für die Bewohner der Städte Frankfurt, Offenbach und Hanau in den 40er und 50er Jahren sehr beliebter Ausflugsort, bis sie im Jahre 1869 in den Besitz des Hl. Geist- Holpilals überging. Nun hat diese einst denkwürdige Stätte auch als Nekonvaleszentenheim aufgebört zu bestehen, um dem modernen Verkehrt, der am hiesigen Orte immer mächtiger aufblühenden Industrie zu weichen.
»& Fechenheim, 24. April. (Unfall.) Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern in der hiesigen Blech- Emballagefabrik, indem einer darin beschäftigten Arbeiterin bei Bedienung einer Stanzmaschine 3 Finger der rechten Hand abgedrückt wurden.
Q Atts dem Niddertal, 24. April. (Bahnbau.) Noch immer warten die Bewohner des Niddertales auf die endliche Inangriffnahme der für sie so wichtigen Bahnstrecke Vilbel-Stockheim, deren Bau schon vor 3 Jahren seitens der preußischen und hessischen gesetzgebenden Körperschaften genehmigt ist. Glaubte man doch sicher, daß nun mit Beginn dieses Frühjahrs der Bahnbau angefangen würde, umsomehr, als bereits im Herbst vorigen Jahres in den von der Bahn berührten hessischen Gemarkungen das in die Linie fallende Gelände abgetrennt und das Bestellen desselben den seitherigen Eigentümern nicht mehr gestattet war, auch auf preußischem Gebiete im Laufe des vergangenen Winters die Waldungen, soweit für den Durchgang der Bahn erforderlich, abgeholzt worden sind. Nun hat es den Anschein, als ob wohl in diesem Jahre überhaupt mit dem Bau nicht begonnen würde, da, wie uns berichtet wird, das innegehaltene Bahngelände zur Bestellung wieder frei gegeben worden ist und noch eine ganze Reihe wichtiger Verhandlungen über gewünschte Aenderungen, notwendige Verlegungen, Kostenbeiträge zu den Stationszufahrts- wegen u. s. ». schweben, zu deren augenscheinlichen Prüfung an Ort und Stelle fortgesetzt behördliche Kommissionen hierherkommen. Auch die schon Jahre lang verhandelte Angelegenheit der Nidderregulierung dürfte hierbei wieder in Frage und wohl hoffentlich zur endgiltigen Erledigung kommen. Spricht man doch allen Ernstes davon, daß erneut in Erwägung gezogen sei, die Lahn nicht in Vilbel einmünden zu lasten, sondern über Bergen direkt nach Frankfurt zu führen. Dies ist indes nach Auskunft seitens zuständiger Behörde auf eine bezügliche Anfrage eine durchaus irrige Ansicht, da man keineswegs daran denkt, von dem Projekt Stockheim-Vilbel abzugehen, dieses vielmehr bald zur Ausführung kommen soll.
Aus dem ©rrtdfMaaL Sitzung des Schwurgerichts vom 85. April.
Bankier Lilienfeld. (Fortsetzung.)
Die Beträge, um welche die einzelnen Leute geschädigt sind, sind nicht besonders hoch. Die Fälle selbst sind alle ziemlich gleichartig gelagert, da der Angeklagte, wie man zu
_________________ 25. April.
sagen pfhet, immer ein Loch anstat und das andere damit zu- FitrnfK Der Prinatier Z. hier hatte bem Wmeflagten mehrere portnnieH'de OCiaationen im Wert von 4500 M. übergeben, der Angeklagte veräußerte sie und berste mit dem Gelde andere Verbindlichkeiten. Zum Ankauf von Wwlpaoieren hatte er von einer Witwe ein Guthaben von 9500 M. in der Hand, welchen Betrag er zur Deckung einer Londoner Borsmfchuld, in welcher er von einem Londoner Bankhaus hier verklagt worden war, verwendet. Als er aus dem el lerlicken Vermögen wieder einen größeren Betrag flüssig gemacht hatte, leistete er dafür Ersatz. E n Reisender hatte' ihm für 1400 Mark norddeutsche Kleinbahnpapiere übergeben, welche er ebenfalls veräußerte. Von einem Bäckermeister halte L. eine An- Mhl portugiesische Obligationen behnfs Herbeiführung der Abstempelung erhalten, die er noch am selben Tage verkaufte, um damit andere ZahlungsverbinHichkeiten zu erfüllen. Von einem Privatier erhielt er 2 Frankfurter Bankaktien zum Verkauf, Ner auch bewerkstelligt wurde. Das Geld konnte der betreffende Herr aber nicht erhalten, da der Angeklagte es für andere Schulden verwendete. Von einem Kaufmann G. er- babene 3000 Mk. unterschlug der Angeklagte, konnte aber 1875 Mk. wieder decken. Ein Doiwudampnchiffahrislos, das eutem Kaufmann gehörte, gab er als Sicherheit für eigene Schulden in andere Hände. Für den St. Jo^efèbauverein hatte der Angeklagte vom Geschäftsführer für 11570 Mark Leihbankobligationen erhalten, welche er versilbern und an die Landeskredilkasse einzahlen sollte. Hiervon verwendete er 4500 M. für sich. Später löste er auch diese Verbindlichkeit, sodaß für den Verein nur ein kleiner Zinsoerlust entstand. Hart betroffen ist ein älterer hiesiger Emailleur, welcher dem Angeklagten zwei Hanauer Stadtobligationen im Werte von 3000 M. zum Verkauf übergab und der dafür andere Papiere haben wollte. Das Geld waren seine sauer erworbenen Ersparnisfe, von denen er nichts mehr zurückerhalten konnte. Hand in Hand mit diesen Schiebungen gingen die schon in voriger Woche von der Strafkammer abgeurteilten Wechsel- fälschungen. Ueber den Gesundheitszustand des Angpk'agten wurden Herr Sauitâtsrat Dr. Noll von hier und Herr Dr. Calaminus von Langendiebach vernommen, welche den Angeklagten in Behandlung gehabt hatten. Er leidet an chronischer tuberkulöser Lungenentzündung und Zuckerharnruhr. Das Gutachten der Sachverständigen ging dahin, daß von einer Beeintlâchtigung der freien Willeusbestimmung durch diese Krankheiten nicht die Rede sein könne, jedoch sei es wahrscheinlich, daß seine Widerstandskraft gegen an ihn herantretende Versuchungen geschwächt war. Die Verhandlung wird heute zu Ende geführt werden.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hambrrrg vom 25. April.
9 Uhr 40 Min.
Ein s^ärMtm Wr 76^ mm lagert über Inner-Rußland, ein Minimum unter 746 mm über Nordwestdeutschland, über Größ^ritannien ist der Luftdruck stark gefallen. In Deutschland ist die Weiterung meist trübe, etwas kälter, vielfach ist Regen gefallen.
Prognose für den 26. April: Ziemlich trübes, etwas wärmeres Wetter wahrscheinlich.
Barometerstand
mittag? 12 Uhr am 24./4. 25./4.
Sehr trocken = ®4«nbig
Schön
Veränderlich —
Regen (Wind)^^-M
Viel Regen 740—1||| Sturm
720_=:
710 W
Marktbericht.
Hanau, 25. April. (Lebensmittelpreise.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 70 Pig bis 1 Mk.; ein alter Hahn 1,20-1,80 Mk.; ein Huhn 1,20-1,80 Mk.; Fische: gewöhnliche Sorte 35 Pfg., bessere Sorte 40 Psg., Hecht 1,10 bis 1,20 Mk., Bresem 60 Pfg., Barben 60 Pfg., Barsch 60 Pfg, — 7» kg; Gemüse: Meerrettich die Stange 10—20 Pfg., Spargel das Pfund 1,20—1,40 Pfg., Blumenkohl das Pfund 30-60 Pfg., Kopffalat das Stück 12-18 Pfg., Rettich das Stück 15 Pfg., Rotkraut das Stück 30—40 Pfg., Sellerie das Stück 10—25 Pfg., Gurken das Stück 50—70 Pfg., gelbe Rüben das Pfund 15—25 Pfg., Schnittkohl die Portion 25—30 Pfg., Schwarzwurzeln die Poruon 30- -40 Pfg., Spinat die Portion 30—40 Pfg., Lattig die Portion 10—20 Pfg., Kartoffeln das Doppelliter 10-30 Pfg.; Obst: Aepfel das Pfund 15-30 Pfg.; Citronen das Stück 5—8 Pfg.; Apfelsinen das Stück 5—10 Pfg.; Paradiesäpfel das Stück 5—10 Pfg.; Verschiedenes: Butter das Pfund 1,15-1,30 Mk., Käse daS Stück 4—5 Pfg., Eier daS Stück 4—8 Pfg., Gânseeier da8 Stück 15 Pfg., Zwiebeln das Pfund 12 Pfg., Radieschen das Bündel 10—12 Pfg., Kastanien das */s kg 15 — 18 Pfg.; Weizenmehl 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = */, kg«
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