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«4. Dezember

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Zoologischer Garten

Frankfurt a. M.

Abonttementskarte»» für 1904

>oel$« zum freien Eintritt schon jetzt berechtigen, werden an der Gartenkasse ausgegeben. Ein Einzel-Abonttement kostet für Aktionäre

. - Richt-Aklionäkt

~ Familien-Abonnement kostet:

Für Aktionäre: die Hauvtkarte .

jede Beikarte .....

Nicht-Aktionäre: die Hauptkarte ....

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n ^cicyr-Amonare: die Hauptkarte .... Li.

jede Beikarte ..... 3.

D e .Sauptkarte berechtigt das FamilieN'Oberhaupt keine Perion), aus dessen Ramen sie lautet, zu« freien Eintr tt und mm Beuig von Beikarten für die übrigen Famü enmitRieder Imannliche nur unter 21 Jahren), sowie für sonst dem Hausstand dauernd angehörige unselbständige Verwandte und Begleiter aufsichtsbedürftiger Perwnen. 19180

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Sabbatausgang 5 Uhr 20 Min.

Wochengottesdienst von Sonntag den 27. Dez mber an: morgens 7 Uhr 10 Min., nachmittags 4 Ubr 15 Min.

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sie kannte auch Gedaukenschmerzen, meinte sie die waren ein ganz nutzloser Luxus und sie war mehr für solchen Luxus, her mit einem Nutzen verbunden war.

Al o wollte sie sich einen ganz seltenen Genuß gönnen! Sie wollte einmal großartig im Wohltun fein!

Schnellen und elastischen Schrittes ging sie durch die Buben« reiben, die hier draußen noch allerlei Tand, aber auch noch duftende Tannenbäume feilbieltkn.

Ein niedliches, kleines Däumchen kaufte sie, na^m eS selbst in die Hand und marschierte tapfer weiter; sie mußte nun noch Kerzen * und allerlei kleines Glaszeug kaufen, damit eS ein richtiger Christbaum wurde.

Schwer beladen kam sie nach Haus und Wüprie auf ihr Zimmer, wo sie den Riegel vorichob und zu hantieren begann.

Das war eine Freude! Es war doch zu hexrlich. so für einen anderen etwas zu bereiten, eine Ueberraschung, eine s lbst- lose Freude!

Eine Stunde war darüber hingegangen, und nun war es Abend und sie konnte die Kerzen an ihrem Bäumchen an» zünden. -,

Mine!" rief sie mit leiser, förmlich zitternder Stimme in die Küche,Mine, kommen Sie doch mal in meine Stube. Denken Sie nur, das Christkind ist dagewesen und hat etwa« für Sie gebracht!"

Für mich, Fräulein? Aber morgen ist doch erst Heilig- Abend?"

Ja, wir feiern eben vor! Und morgen gehen wirm die Kirche" daS ist baun die schönste Feier. Der Mme Herr Rösler hat ja vergessen, daß Weihnachten ein Fest ist, da müssen wir unS schon allein helfen!

Mine band rasch noch eine weiße Schürze um, und dann kam sie in daS kleine Zimmer deS FräuleinS, daS dickt neben dem Speisezimmer lag und von diesem nur durch eine stetS zugeschlosfkne Tür getrennt war.

Rein, wa» Mine für ein Gesicht machte! Dieses Gesicht allein war schon Belohnung genug für Hete es war trotz aller Runzeln und trotz seiner Unjchönheit daS Antlrtz eines überraschten Kindes.

So, Mine, bieten Baum hat uns also das Cdri'ikind selber gebracht, und hier biete Schachtel war dabei."

Sie reichte Mine eine Schachtel, in der auf rosa Watte der Hundertmarkschein lag, den sie vorbin bekommen.Für Mutier's Kreuz" stand in schöner Rundschrift darauf ge­schrieben.

Ree, Fräulein," japß« Mine,das kann ich nick' an­nehmen! Ackott, waS denken Sie denn! DaS ist doch jewiß Ihr Ersparter von's jonze Jahr!"

Nein, Mine, er ist im Gegenteil mein Weihnachtsgeschenk, auS dem ich mir ober nichts mache und daS ich Ihnen von Herzen gern gebe. Nun stecken Sie eS nur ein und gucken Sie sich meinen T-mnenbaum an ist er nicht prachivollV

Aber Mine brach in Tränen a"S und küßte dem Fräulein die Hand und sagte, sie wäre ein Engel u. L w.

Nebenan im Speisezimmer stand Herr RSSler, der diese ganze Szene vermittelst deS GebölsinnS miterlebte. Sein ernstes Gesicht zuckte und feine Augen glänzen noch mehr all sonst.

Leise ging er hinaus, zog sich an und begab sich auf die hellerleuchltten Straßen.

Als er nach einer Stunde zurückkam, schleppte ein Dienst­mann einen großen Tannenbaum hinter ibm her, und ein zweiter mit einer Menge von Pikten folgte ihm.

Es war gut, daß Mine not immer bei dem F äulein im Zimmer saß, denn Hete hatte für diesen Abe d alleRang- unterschiede" ausgelöscht und bewirtete die brave Köchin mit Kuchen und Punsch. So konnte Herr RöNer U' beobachtet seine Herrlichkeiten in fein Arbeitszimmer schaffen lassen und dort alle Gasflammen anzünden.

Nach einer weiteren halben Stunde, als die Abendbrotzeit herrannahte, klingelte er und ließ M>ne hercinkommin.

Sie könnten wir ein bißchen be fen, Mine," sagte er. Wir haben dies Jrhr ein junges Mädchen im Hau'e, der wir ein bischen waâ Weihnachtliches b reuen wollen. Während wir nachher im Ep i,»zimmer sind, putzen Sie ein wenig den

Er reichte ihr ein Sparkassenbuch, das Mine mit zittern­den Fingern entgegennahm. AlS sie es sprachlos öffnete, fand sie darin die hundert Mark eingetragen, die ihr gestohlen waren. Die Eintragung trug daS Datum von dem Tage nach dem Diebstahl.

Achott, nee, Herr Rösler, daS ist ja doch zu viel! Und nu will ich mal erst dem Fräulein ihre hundert Mark zurück» geben--denken Sie doch bloß, Herr Rösler"

Ich weiß, ich weiß", sagte er.Ich habe zufällig vor­hin gehört Sie haben recht, Mine, daS Fräulein ist ein Engel. Fragen Sie doch einmal, ob sie auf fünf Mi» nuten in das Wohnzimmer kommen könnte?"

Hete kam in das Wohnzimmer und Mine putzte den Baum, und als eine Viertelstunde später Herr Rösler Arm in Arm mit bem Fräulein bereintrat, war Mine garnicht so er­schrocken, wie el sich gehört hätte.

Im Gegenteil, sie sagte, daß sie el fa immer gewußt habe, daß Herr Rösler einsehr vernünftiger" Mann sei. Das sagte sie freilieb nur ganz leise, denn in Gegenwart ihrer Herr chost wollte sie sich doch sowaS nicht erlauben.

Am nächsten Abend waren, herbeigerufen durch lange Te­legramme, die Frau Pfarrer Brenner nebst einigen von HeteS vielen Gtschivistern Gäste in dem Râslerschen Hause.

Und der Weihnachtsbaum brannte hell, und die Ber- lobungSieier machte diesmal den Heiligabend in dem groM Hauke zu einem wirklichen Fest der Liebe.

Mine strahlt» nicht am wenigsten von allen. Senn fi« Fräulein hatte natürlich den blauen Sckein nicht zuruckneh wollen, und so war für Mine die Bescherung doppelt reich ausgesallen. Wenn sie aber ibren sonst so kalten und ernsten Herrn ansah, der wie verjüngt und verwandelt umhergmg,

Baum, bitte, und dann hier damit Sie sich bis morgen | künstliche« vielleicht selber taufen können, was JMM Spaß macht, nehmen j doch wissen.

1Q9it ^a/mÄ sagen, zu Weihnachten friert's doch sonst immer - S bei unserem Herrn ist gerade zu Weihnachten daS EiS aelchmo zen! DaS ist aber kein Wunder Fräulein stete bat'S ja immer gesagt, das sei nur künstliches Eis; und künstliche» EiS hält sich eben nicht lange. Ich muß -»

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