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32, Domtar.

DonnerStaa

Seite 3.

Drahtnachrichten.

Parlamentarisches aus Oesterreich.

Wien, Januar. Der Hucker'ltuer-Ausschuß fehlt heute hie Geperaldehstte über die Z u ckervorIage n fort. Im Laufe der Debatte erklärte der Finanzminister in Beant- woriung verschiedener Anfragen Baernreiters, daß die österreichische Negierung zur Zeit der Festlegung der Brüsseler Vereinbarungen allerdings der Meinung gewesen sei. Ian England sich von der Verpflichtung zur eventuellen Auflaae von Straf:öden auf Zuck r aus englischen Kolonien nicht völlig lossagen wollte, wenn auch die englischen Vertreter in früheren Derhandlungsstadien Bemerkungen anderen Inhalts vorbrachten. Wenn England diese Befreiung des englischen Kolonialzuckers von Stralzöllen flcherflellen wollte, hâtie es dafür sorgen müssen, daß eine dkineyt'prechende Berwahrnng auch im Wortlaute der Konvention oder im Schlu^vrowkolle zum Ausdruck gelangt. Ueber den angeblichen Naiifikationsvorbehalt Englands besitze er, der Minister, keine amtliche Mitteilung, ebenso sei ihm von der Absicht Amerikas, lediglich der Konnngennerung halber Strafzölle aufzueriegen, amtlich nichts bekannt. Die in Oester­reich geplante Kontingentierung verstoße seiner Ansicht nach nicht gegen die Brüsseler Konvention. Sodann b sprach, der Minister die Stellungnahme Rußlands zur Konvention, Nächste Sitzung morgen.

Der Prozeß «koch Lynch.

Loudon, 21. Jannar. Heute vormittag begann vor drei Richtern, einschließlich des Lord-Oberrichters, der großes Aufsehen erregende Hochverratsprozeß gegen das Parlamentsmitglied Lynch wegen seiner Teilnahme am Transvaalknege. Da es sich um einen politischen Prozeß handelt, weicht das Verfahren erheblich von dem gewöhnlichen ab. Lynch erklärt sich für nicht schuldig. Der Generalstagls- anwalt führt zu Beginn der Verhandlung aus, Lynch sei als britischer Untertan im Jahre 1900 als Berichterstatter einer fran ösuchen Zeitung nach Südafrika gegangen und habe später die Waffen gegen England ergriffen.

Schweden nnd Norwegen.

Christionia, 21. Jan. Der Präsident des Siorthinqs, Berner, hat heute folgenden Antrag eingebracht: DerSlorthing spricht aus, daß es zur Förderung der Interessen unseres Landes und zur Aufrechterhaltung der guten Beziehungen zwischen den Vereinigten Reichen wünschenswert ist, daß jetzt ein getrenntes norwegisches und schwedisches Konsulatswesen errichtet wird, ohne daß diese Frage mit der Frage der Leitung der äußeren Angelegenheit verbunden wird. Die Erörterung dieses Antrages findet am Freitag statt.

Aus Frankreich.

Paris, 21. Januar. Der Kommissionsbericht über das Budget deS Ministeriums des Aeußeren, welcher morgen zur Verteilung gelangt, spricht Befriedigung darüber aus, daß Frankreich sich von den jüngsten Ereignissen in Venezuela ferngehalten habe. Bezüglich Marokkos scklâ t der Bericht eine internationale Verständigung vor, durch welche die Neutralität von Tanger und seine Eiaenichafl als Frei­hafen erklärt wird. Was den gegenwärtigen Sand der Dinge in Armenien und Makedonien anlange, sollten die Mächte in tranigerer Weise als bisher bei der ottomaniicken Regierung vorstellig werden und nötigenfalls ihren Forde- runqen durch Gewalt Nachdruck verleihen. Hinsichtlich des sranzöst!ck-siamk'isch°n Abkommens meint der Bericht, die Vor- -« Mt^W« -? ^'--?^7kkBWWM U. Ulli 11.1111 WtliMk'MWIfDWfllMMlNUWlMIIWIlMssfMIIIM^ jffwM»c

, Allen denen, welche uns während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres unverveßlichen

Danksagung.

Jean Kämmerling

Berlin strövllâ? ,a"?/""!' ?^' FlcHcher-Jnnung und dem Geiang- 55, [t Ä r mi J r &'/ ^hebenden Ehl en ezeugungen, welche sie dem VN-SLik^ ^° °°->°» "***12

Die trauernden Hinterbliebenen.

Danlsaauna.

Für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung un erer lieben Mutter ftoi Som ^wkrHwp.a b LMhirdt lagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Neßler für die trostreichen Worte sowie für die zahlreichen Blunienipenden unseren innigsten Dank.

Die trauernde» Hinterbliebenen.

teile, die dasselbr mit sich bringe, würden zweiselhafter Natur fein*

Rumänische Anleihe.

Bukarest, 21. Januar. Das Parlament wurde heute zu e ner außerordentlichen Sitzung einberu^n, um die Frage der Konversion der Anleihe von 175 Mill. SchatzbondS von 1899 zu beraten.

Aus Venezuela.

Caracas, 21. Januar. Bei dem Angriff auf Coro hatte Perera! Niera einen Verlud von 200 Mann.

La Guayra, 2t. Januar. (R uter.) Der holländische KreuzerCe Nuyier" ist heute von LoS Roques anqe- kommen, wo er die Bewohner in der größten Not fand. Der Kreuzer ließ Lebensmittel und Wasser für acht Tage zurück und erhielt vom Blockadege chwader die Erlaubnis, weiter Hilfe zu senden.

Chamberlain in Transvaal.

Johannesburg, 21. Januar. (Reuter.) Chamber^n und Milner bahen hier gestern eine Beipreckuna mit Ver­tretern der Gruben und der Vereinigung zur Beschaffung von eingeborenen A' heitern für die Gruben. Chamberlain ver­sprach, den Einfluß des Auswârtiaen Amtes dahin oelt°nd zu machen, daß Uganda und die übrigen britischen Provinzen Airikas zur Ergänzung deS Bedarfs an Arbeitern geöffnet würden.

London, 21, Januar, Nach einer Meldung des Standard" aus Johannesburg sch'ua Chamberlain in der Besprechung mit den Vertretern der G ubenges thcf-gfien vor, die Regierung solle 5000 mali'che Erdarbeiter nach Süo= afrika schaffen, falls b:e Grubenmsell'chasten sich verpflichten, eine gleiche Zahl zubeschassen. Die Vertreter der Kelelltchasten erwiderten, sie hielten es für zweifelhaft, daß ihre Aktionäre ein solches Experiment machen würden.

Die Wirren in Marokko.

Madrid, 21. Januar. Der Ministerpräsident erklärte das Gerückt, Spanien und England lebten sich über eine gemeinsame Aktion in Marokko verständigt, kür durchaus unrichtig, ebenso sei falsch, daß eine Vereinigung des Kriegs- und Marine Mmisteriums beabsichtigt sei.

Tanker, 21. Janmr. Es bestätigt stb, daß der Sultan den Aufständischen Schlappen bei­gebracht bat. 8nr Anzahl Köv^e von retötet-n Rebellen ist auf den Mauern von Fez aufg-pflanzt worden. Alarmierende Gerüchte von einer Rebellion in Marrakesch finden hier an zuständigen Stellen keinen Glauben. Die letzte Post aus Casablanca vom 16. d. M. meldet, daß die Ruhe unter den benachbarten Kabyen wieder einer starken Gärung gewichen ist.

Madrid, 21. Januar. Der Herzog von TetuaN ist schwer erkrankt. Er wirb morgen mit den Sterbe- fatramenten versehen.

Djnbttti, 21. Jauuax. Der russische Gelardtr für Aetbiopien, 81 f ^ in, ist in Bezleimnz von 7 O fixeren und 4 A men hier eingetroffen. Er ertöne einem Berichterstatter gegenüber, man n üffe der christlich gebliebenen Bevö k-rung Afrikas aufrichtige Freundicha't entgegenbrinaen. Rußland habe den Wuntch, daß das âib'opifche Kaiserreich in seinem Besitzstand unversehrt erhalten bleibe.

SW

(janolitt »DlKllkgn-Vniill.

Mrqründet 187L

Die Stier des Gcbiirtsta"cs

Sr. Maj. des Kaisers und Königs Wilhelm II.

findet

am Montag ben 26. Januar, abcnds 9 llljr, im ,.De"t'ch-u Hantr" Watt

Um eine Ueberküllnng des Saales zu vermeiden, ist den Milaliedcrn aestattè', nur eine, mr eigenen Warn'lie gehört e männliche nicht Soldat gewe ene Per on tinzufiihren Karten können für die'e am Samstag ben 24. b. Mts., abends von 8 - bis 10 Uhr, im Gasthaus ,z»r Cenlralyalle" im Empfang genommen werden.

Zwecks Beiwohnuua bei der Truppen Parade vermmnieln sich v-e Sameralen am 27. Januar, vormittags to Uhr 20 Min., im Hole des Neustädter Nathau'eL, von da Ab > ar ch mit der Vereinsfahne nach dem Paradeplatz.

Anzng zur Parade: Dunkler ^nz g und Hut. In beiden Fällen sind Lrdens-, Eyren- unb Berei'sabzeichen an,fliegen. 1^9

Saaiuftnang 1 s<> Ubr.

»er Vorstand.

Von den bei der Kanarien - Ausstellung zur ' ertrilung gekommenen Kanarien» vSgcl« lind noch h e Nrn. 87. 457 u. 45» Mühlstraße 10 abzubolen.

1444 H. Heckmann.

Wollen S e das Ififtine -Spr oen" Ihres Wasserkranens vermeiden, dann sauren Sie das neueste und beste Mundstück sehne Siebel hei Schien & Sohne. Sttmheimerstraß« 7. iO

Israelitischer Gottesdienst.

Cabbaifner von Samkta', 24. Januar, Vorabend 4 Uhr 55 Min., Frübgoitcëd knst 7 Uhr 15 Min., morgens 9 Uhr 15 Min., nach­mittags 4 Uhr.

Eabbatausgang 5 Uhr 55 Min.

MockMIDittSdienst von Sonntag >en 26. Januar an: morgens 7 Uhr, nachmuta^s 4 Uhr 30 Min.

handel, Gewerbe und Verkehr«

b'in- Folqe deS verstärkten Zollsthuhes auf gewerbliche Crzeugnisfe, wie er durch den neuen Zoll tarif gev ant ist, bürste fein, daß die ausländischen Fabrikanten zur Errichtung von Subtilen innerhalb deS deutschen Zoll­gebietes schreiten. Blsonders die Amerikaner zeigen sich auch auf diestm Gebiete wieder alS die schnellsten. Daß große amerikanische Nähmalchineufybriken schon zur Errichtung von neuen Fsbriken in Deusickland übergegangen sind, dürste schon belannt sein. Aber ouck auf anderen Gebieten z°igt sich da selbe Vorgehen. So ist eine große amerikanische Eisen­gießerei im Begriff, in dw Nähe von Magdeburg eine große Gießerei zu errichten, in welcher sie Radiatoren für Zentral­heizungen Herstellen will. Eine Zentralverkaufsstelle Errichtet die Firma in Berlin.

machen wir darauf aufmerksam, daß alle färbenHanauer Anzeiger" aufgegebenen Inserate gleichzeitig auch, ohne Preisaufschlag, im

Lansienselbolder Anzeiger Amtliches Organ für den Amlsort Langenselbold 'owie im

Neuen

Groß-Auheimer Anzeiger General-Anzeiger für Groß-Auheim u. Umgegend erscheinen und damit eine thatsächlich große Verbreitung erfahren.

Beide Neben Ausaaben desHanauer An' Zeiger" werden in den betreffenden Ortschaften fast voy

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die Agentur in Groß-Auheim Herr Hch. Jörg sen., Auktionator.

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