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Donnerstag
22. Januar.
Telegraphischer Wetterbericht ser Deutschen Eeewarte.
Telegramm attS Hamburg vom 22» Januar,
9 Uhr 45 Min.
Ein Maximum über 776 mm lagert über Eüdüstemopa, ein Minimum unter 752 mm nordwestlich von Schonland. In Deutschland wehen leichte, meist südöstliche Winde, das Wetter ist meist heiler und kalt.
Prognose für den 23. Januar: Trockenes, meist heiteres, im Westen wärmeres Wetter wahrscheinlich.
Barometerstand
Sanaaer Vereins- «. Uergnügnngsnachrichten
für Donnersraa den 22. Januar,
SunftL erdn: In der Aula jer König!, Zeicheltakademie: Ausstellung von Gemälden.
Abends 7'/« Uh» i 3. Slbonnemevtkkonzert lSymvhottitkonzert) im Saale der „Centrolholle".
Oratorienperein: Probe ja der Oöerrealschule,
Turn' u. Fèckuk nb: Abmds von 6—7 Uhr- Turnen der Damena^- rctlung in der neuen Turnhalle,
KirchenLor der Ishanuiskirche ; Abends präcis 8 Uhr: Probe im Uebunassâlchen der Kirche.
(»Vang Mönne--und IünalingSveretn: Bidelsiunde (Sv. VereipShau?,) Turn- u. ^ecktklub r Fechten
Turugesellschaft: Abends von 9^-10 Uhr» Turnstunde. '
Kat'uviitcher Männerverein t VereioSaoend tu )tt ^Restauration Mohr'. Dramatisch -Uterarischer Aereiu »Melpomene' (iw Gasthmrd „M Sonne'): Lesung.
stiabelsberger Stenograpben-Berein im Gasthaus zu den ^Rindern': UebungSabend für Korrewèndenzlckrist.
Areghtz'jcher Stenoorqyhen-Vnein ,Concordia' - (Restauration »zur Allemm.ia', Römerstratz:): Abends von 8—97* Uhr: Uebung, dann Vereinsamend.
Nationalstenogrophen-Verein; Lehr- n. U-bung8stuude (Lokal: »Zur grosten Krone', Slemheimerstraße 26).
Techniker-Verein: Vereintzabend in der Restauration Mohr.
Kluh .Bavaria': Klw odend' in der Restanrstian .Allemania'. Geiangverkia egumier* •. Abends 9 Müh Sinnstunde, Getan<°v:rein Fröhlichkeit'- Singstunde im Vereinslokale.
Französischer K-ub: Sitzung prözis ' -9 Uhr im Restaurant Caeksberg. Getellschatt .Treu beim Allen' • Zusammen!, in der .Brau»re- Orsch!er'. Erste Hanauer Poulegesellschaft - Kreisspiel im »Deutschen HauS'. Erster Hanauer Fustball - Klub 1893; Klubabend im Vereinslokal (Brauerei Kaiser Altstadt!.
Radsahrerverein«Vorwärts'; Zusammenkunft im Gasthaus ,1. Sonne'. Radfadrervercin Hanau 1885: Klubabend in der „Centralballe". Svestarl-Tonrislenverein Vereinsa-end im Nestbaus Klevbanien . Kegelklub .Tivp, Tivv': Abends 97* Mr: R st. z. .Gnt'N Quell ", Konsulat Hanau der Allgemeinen Rookrhrer-llvion D. T. T.; Abends 9* * Uhr: Versammlung im Rrstallkant »Cartrhrrg".
Uer-e!geru«gs- etc. Halevdee
für Freitag den 23. Januar,
Hoszverftelqerunk-en; 1) im Gemeindewald zu Mittelbuchen; Zu- famme«kunft normsttanS 10 Uhr auf der Stratze nach WilhelmSbad am A.Iriri ff. Nr. 14 ,tzan. Anz.'). — 2) im G äft. Aienb. Revier Meerholz; Termin vormittags IC*» Uhr unterhalb des Jagdschlosses zu Gettenbach (s. Nr. 14 .Han. An?.')-
Mi ta s l* i Uhr sollen auf Bahnhof Meerholz alte hölzerne Bahnschwelle-, Abfallholz rc. durch die Bahnmeisterei daselbst versteigert werden (s. Nr. 14 ,han. Anz,').
Hus plab und fern»
X Cassel, 21. Januar. In der Angelegenheit des hier in Haft befindlichen ehemaligen Treberdirektors Adolf Schmidt ist mitzuteilen, daß die Vorunt ersuchung gegen denselben wegen be trügerischen Bankerott 8 nach langen, mühevollen und zeitraubenden Erhebungen abgeschlossen ist und die Akten der Staatsanwaltschaft zur Anklageerhebung zu, gestellt worden sind. Sodann wird sich die Anklagekqmmer des hiesigen Landgerichts damit zu Massen haben, zu entscheiden, ob sich Schmidt des Verbrechen?, daS ihm zur Last gelegt wird, schuldig gemacht hat, der in diesem Falle dem Schwurgericht zu über reellen sein wird. Die Betrugsanklage befindet sich im Stadium der Voruntersuchung.
(:) Gaffel, 22. Januar. Der Kaiser hat dem Kommandeur der 22. Dio sion, Exzellenz Generalleutnant von Rabe, unter Verleihung des Königl. Kronenordens 1. Klasse den erbetenen Abschied bewilligt. Ebenso hat der Satter auch dem Wunsche deS Kommandeurs der 44. Infanterie» Brigade, Generalmajor von W er d e r, gewillfahrt und diesem unter Verleihung des Sterns zum Kronenorden 2. Klasse und des Charakters als Generalleutnant mit dem Prädikat Exzellenz den erbetenen Abschied bewilligt. Herr von Rabe verläßt heute Caffel, um sich auf auf feinen Gütern in Ostpreußen zu erholen. Auch Herr von Werder wird Cassel verlassen und einen anderen Ort zum Ruhesitz auswählen.
«V Bad Orb, 21. Januar. In einer von dem Fabri» kanten Grau einberufenen Versammlung sämtlicher Fabrikanten, Angestellten und Arbeiter der hiesigen Tabaksbranche wurde eine viergliedrige Kommission gewählt, die die nötigen Schritte zur Gründung eines Tabakinterkffenien-Bereins für Orb ein« zuleiten hat. Zweck vieles Vereins soll sein, Mittel zu finden, der drohenden Neubelastung der Tabakindustrie durch Steuererhöhungen rc. (Fabrikaisteuer) entgegenzutreten.
Anlda, 21. Jannar. Das Projekt der K.nalrsation der Stadt Fulda ist seitens der König!. Regierung unter einigen ganz unwesentlichen Vorbehalten genehmigt worden.
W. Frankfurt a. M., 21. Januar. Heute früh 5 Uhr wurde ein Arbeiter namens Brot aus Vilbel auf dem Staatsbahnhof in Eschersheim von einem Zug überfahren. Er sprang, als der Zug noch im Fahren war, ab, stürzte hin und kam unter die Räder, welche ihm über den Leib gingen, sodaß bir Tod sofort eintrat. — Der wegen Gattenmordes flüchtige Fuhrmann Klotzbach wurde gestern nachmittag in der Schäfergaffe festgenommen.
WcltailSstclliiug von St. Louis.
Zur Beteiligung des deutschen Reiches an der Weltausstellung in St. LouiS werden für das Eiötsjahr 1903 l1/» Millionen Mark gefordert. Eine dem Etat beigegebene Denkschrift legt in lichtvoller Weise die Gründe sür diese Forderung dar.
Eine Beteiligung Deutschlands an der Weltausstellung in St. Louis wird nicht allein von der Rücksicht auf unsere freundschaftlichen Beziebungen zu den Bereinigten Siaalen geboten, es sprechen dafür in erhöhtem Maße auch Gründe rein kommerzieller Natur. Die deutsche Ausstellung soll sich im wesentlichen auf die Gruppen der bildenden Künste, des Kunstgkwerbes einschließlich Spielwaren, deS Erziebungs- und UnterrichtSwesens unter Einbeziebung gewisser Zweige deS Buchgewerbes und der wissenschaftlichen Apparate aller Art beschränken. Was zunächst Kunst und Kuns'tgewe»be an« betrifft, so bestand bekanntlich in früheren Jahren ein lebhafter Kunsthandel nach Amerika. Seit längerer Zeit ist jedoch die deutsche bildende Kunst, insbesondere die Malerei, mehr und mehr in Amerika zmückgedrängt worden. Die großen Kunsthändler in New-Dork decken ihren Bedarf an ausländischen Bildern fast ausschließlich in Paris, das, wie eS der Hauptstudienort für die amerikanischen Maler geworden ist, allmählich den Kunsihandel nach den Vereinigten Staaten geradezu monopolisiert hat. Die gut beschickte deutsche Kunstausstellung in Chikago v"rmochie dieser Entwickelung keinen Einhalt zu tun, da die Ausstellung in eines der schwersten Krisevjahre fiel, welche die Vereinigten Staaten durchzumachen hatten, Inzwischen ist, wie die Konsulatsberichte und die Mitteilungen genauer Kenner der amerikanischen Verhältnisse ergehen, mit dem außerordentlichen Anwachsen des Reichtums in Amerika dys Bedürfnis nach künstlerischem Schmuck deS Hauses in solchem Maße gewachsen, daß gegenwärtig für die deutsche Kunst die besten Aussichten bestehen, daselbst wieder festen Boden zu gewinnen. Es soll daher gerade auf die eindrucksvolle Ausgestaltung der deutschen Kuustabteilung blondere Sorgfalt verwendet werden. Für das Kunstgewerbe kommen ähnliche Gesichtspunkte in Betracht,
Auf eine Vorführung des deutschen NnterrichtSwesmS wird von der Regierung der Vereinigten Staaten ganz besonderer Wert gelegt; in St. Louis ist zum erstenmal eines der Haupt- auMellungS - Gebäude ausschließlich dem Erziehung?- und Unterrichtswesen gewidmet. Nach einem Vorschlag der pren- tziichen Unterrichts-Verwaltung ist in Aussicht genommen, in St. Louis vorzugsweise die Einrichtungen des deutschen Hochschulwesens, und zwar sowohl der Universitäten wie der landwirtschaftlichen und technischen Hochschulen, und der damit im Znkammenhange stehenden wiffen'chaftlichen Anstalten zu veranschaulichen. Im Namen dieser Unterrichts-Ausstellung können auch die Erzeugnisse unserer feinmechanischen und optischen Industrie, die auch in Amerika immer mehr an Boden gewinnt, in besonders wirksamer Weile zur Geltung gebracht werden. Die bebeutenben Mittel, die in Amerika alljährlich für reissen# schastliche Zwecke bereit gestellt werden, lassen von einer solchen Ausstellung nicht nur ideelle, sondern auch kommerzielle Erfolge erwarten. Den genannten drei Hauptgruppen, Kunst, Kunstgewerbe und Erziehungswesen, werden sich voraussichtlich Ausstellungen auf dem Gebiete der Elektrotechnik und des Jngknieiirwesens anrethen.
Im übrigen werden Erzeugnisse der Großindustrie nur soweit zugelasfin, als auS den beteiligten Kreisen selbst der Wunsch zur Beschickung der Ausstellung sich geltend macht und alS die Anmeldungen Gewähr dafür bieten, daß mit den vorzuführenden Schaustücken ein einigermaßen zutreffendes Bild von der Leistungsfähigkeit Deutschlands auf dem ein« schlagenden Industrie-Gebiete gegeben werden kann. Was die vom Reiche für die Organisation der deutschen Abteilung zur Verfügung zu stellenden Mittel anlangt, so dürfen sie nach den Erfahrungen bei den Weltausstellungen in Chika^o und in Paris auf etwa SVz biS 3 Millionen zu veranschlagen sein.
Kunst und Leben.
Ueber LSwentreibjsagden in Deutsch-Osiasrika berichtet die „Oftafr. Ztg." : Aus dem Bezirk Mohorro erfahren wir, daß mit dem Einsetzen der kleinen Regenzeit sich dort auch die Löwen wieder in großer Menge eingefunden haben. In den ersten Tagen des Regens konnte man die Raubtiere auf allen Seiten Mohorros die ganze Nackt hindurch brüllen hören, und zwar mitunter so nahe, daß man aus dem Scklafe geweckt wurde. Da man während der Regenzeit die Fährte der größeren Raubtiere bequem zu verfolgen vermag, fo verlegen sich die Eingeborenen, den Anordnungen der Verwaltung gemäß, auch auf die Jagd derselben. Wenn in der Nacht in der Nähe von Ortschaften oder Häuirrn ein Löwe Menschen geholt oder Vieh geschlagen hat, so wird die Fährte bis zu dem Buschwerk, in welchem sich das Raubtier niebergetan hat, hartnäckig verfolgt. Tie Gomatrommel tust auf weite Entfernungen alle Iumben- schaflen zur Beihilfe herbei, und dann beginnt das Treiben, indem sich die schwarzen „Schützen" allenthalben auf den Bäumen verteilen und die nur mit Speeren bewaffneten Leute unter großem Geschrei das Buschwerk durchtreibm. Die auf diese Weise unternommenen Treibjagden sind fast immer von Erfolg gekrönt. Die letzte derartige Trerbjagd in Mohorro fand am 3. Dezember statt. Zwei, nadh der Fährte zu uv«
teilen, starke Löwen, halten sich im Dickicht etwa 4 km von Moborro entfernt im dichten Bu'ckwerk versteckt. Da der dortige DezirkSamtmann, Grah, den Eingeborenen bekannt gegeben hatte, daß er sich an diesen Jagden in der Räbe Mo- borros beteiligen wolle, so wurde ihm von dem beabsichtigten Treiben Mitteilung gemacht, und er begab sich ra'ck an ben betreffenden Ort. Der Trieb wurde in gewohnter Weise abgestellt und durchtrieben. Der eine von den beiden Löwen wurde kehr bald von den Eingeborenen erlegt. Der andere j°doch flitzte etwa 40 m vor Herrn Grah im dichten Busch durch die Schützenkette, wurde aber von einem der schwarzen Schützen angeschossen. Bezirksamtmann Grah folgte nun mit etwa 30 Mann der Fährte, welche Schweiß in einzelnen Tropfen anfwies; sie führte in ein lichteres Buschwerk, das besser zu überblicken war, Plötzlich schlickten die Leute jedoch, welche die Kèple sämtlich auf die Fährte und in deren Richtung gewandt hatten, durch ein kräftiges, knurrendes Brüllen zusammen und erblickten etwa 60 m entfernt den Löwen, wie er, halb gegen seine Angreifer gewandt, mit hoch erhobenem Schweife und weit abgerissenem Rachen in mäßigem Trabe im Bogen wieder dem dichteren Buschwerke znsireben wollte. Nun soiat« ein ebenso aufregender und gefährlicher wie großartiger Moment. Das Tier wandte sich zunächst auf Herrn Grah, der durch das Stolpern über einen Ast einige Schritte vor den übrigen stand, mit vier bis fünf mächtigen Sätzen. Er wurde zwar durch has Geschrei unb Geschieße der Eingeborenen zum Stehen gebracht; jedoch waren die Reihen neben Herrn Graß ins Wanken geraten und drohten ganz^ auseinander gesprengt zu werden, als im richtigen Augenblicke Bezirksamtmann Graß dem zum Sprunge bereiten Löwen eine wohlgezielte Kngel auf kaum 30 Meter Entfernung in den Rachen setzte. Damit war der Mut des Raubtieres gebrochen. Herr Graß rückte mit seinen Leuten wiederum geschlossen vor. Noch einmal wandte sich der Löwe, aber schon enlkraftet, gegen seine Feinde, setzte sich alsdann wie ein Hund auf die Hinterpranken, und in dem Moment, in welchen er zu fallen schien, stürzte ein Eingeborener mit seinem Speere vor, durchbohrte den Löwen und heftete ihn förmlich in der weichen Erde fest,
Merarischrs
„Dorys Roman", bet soeben in Kürschners B ü ch e r s ch a tz (Preis 20 Pfg., Hermann Eiliger Verlag) zur Ausgabe gelangt, ist eine der letzten Arbeiten des jüngst, verstorbenen Autors, des Barons Gundaccar von Suttner, i und vereinigt alle Vorzüge, die daS Publikum schon so oft an ihm zu schätzen gewußt, in hohem Maße. Suttner zeigt sich in bieiem Werke als Erzähler ersten Ranges und versteht es, dem Publikum ebenso gut Lachtränen zu entlocken, w e er es im gegebenen Augenblick aufs tiefste zu erschüttern vermag. Der Roman Spirit in der österreichischen Aristokratie, einer Sphäre, der der Verfasser leihst angebörte und die er daher aus eigener Anschauung auf's treffendste zu schildern imstande war. Die Aufnahme von „Dorys Roman" in Kürschners Bücherschatz bebens et eine wertvolle Bereicherung der populären Sammlung, die sich in den wenigen Jahren ihres Bestehen- im deutschen Publikum Heimat^reckt erworben hat,
Muster-Negister.
(Eintragungen beim Königl, Amtsgericht zu Hanau, Mbt.-h.)
Die Firma Heinr. u. Aug. Brüning in Hanau bat fâx die am 29. November 1899 anqemelheten unter Nr. 1009 des Musterregisters eingetragenen Muster Nr. 9022 und 9078 und für die am 12, Dezember angemeldeten, unter Nr. 1012 des Musterregisters eingetragenen Muster Nr. 9005, 9090 und 9157 die Verlängerung der Schutzfrist um weitere 7 Jahre beantragt. Dieselbe Firma hat für die am 12. Dezember 1899 augemeldeten, unter Nr. 1012 des Muster- regtsters eingetragenen Muster Nr. 9045 und 9046 die Verlängerung der Schutzfrist um weitere 4 Jahre beantragt.
Die Firma E. G. Zimmermann in Hanau hat be« züalich deS am 15. Februar 1893 angemelbeten, unter Nr. 576 des Musterregisters eingetragenen Musters Nr. 1390 die Verlängerung her Schutzfrist um weitere 5 Jahre beantragt. Ferner hat dieselbe Firma für die am 1. Februar 1900 angemelbeten, unter Nr. 1018 des Musterrecnsters eingetragen nen Muster Nr. 2404, 2406, 2416, 2417, 2418, 2421 und für die am 24. Februar 1900 angemelbeten, unter Nr. 1022 deS Musterregisters eingetragenen Muster Nr. 2422, 2439, 2448, 2449 und 2458 sowie für daS am 8. März 1900 angemeldete, unter Nr. 1026 deS MusterregtsterS eingetragene Muster Nr. 2492 die Verlängerung der Schutzfrist um weitere 7 Jahre beantragt.
Auszüge auS dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.
Büchelbach-Gassen. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung von Büchelbach = Gassen und Röbrig belegenen, im Grundbuche von Büchelbach-Gassen zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Bergmanns Karl Reitz'(Nckolaus Sohn) in Gassen eingetragenen Grundstücke am 6. März 1903, vormittags 10 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Bieber versteigert werden.
Patent-Erteilungen.
Nr. 139 425. Verfahren zur Darstelluna von Diniiro- anthrachty'ondiaUylälherdiiul olâuren. — Farbwerke vorm. Meister Lucius * Brüning in Höchst a. M., vom 25. März 1902 ab. Kl. 12q.
Nr. 139 213. Verfahren zur Darstellung belzenfärbender Monoazofarbstoffe aus 3-Amido-^-nitro-4-kresol. — Farbwerke vorm. Weister LuciuS & Brüning in Höchst a. M., vom 28. Februar 1901 ab. Kl. 22a.
Nr. 139 455. V rfahreu zur Darstellung von Thionyl- chlorid, — Chemische Fabrik Griesheim-Electron in GrieSheim, vom 21. Juni 1902 ab. Kl. 12u