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21. Februar.
Fulda (Großenlüder), Etâwege (Reichensachsen und Wanfried), Rotenburg (Nenterskoustn), Z'eaenbain (Diera), Kirckbain (Josbach), Marburg (Todenhaisien), Meliunam (Melsungen).
* Wahlbewegung. Eine Hanauer Korrespondenz in der „Frkf. Z." nennt bereits einen Herrn, der als gemein- , samer Kandidat der Konservativen und Nationalliberalen sicher zur Aufstellung kommen werde. Auf alle Fälle ist die Nachricht als sehr »erhöht zu betrachten.
* * Gewerbenericht. (Litzung vom 21. Februar.) Der Schloffeilehrling W. resp. dessen Vertret r klagt gegen den Schlossermeister I. auf Einhaltung des Lehrvertrags. Der Beklagte behauptet, daß er den Lehrling nach Zjähriger Lehrzeit entlassen habe, weil derselbe infolge unordentlicher Arbeit, Un= Pünktlichkeit, frechen Benehmens u. s. w. sich als absolut unbrauchbar erweise. Der Beklagte wird zur Erfüllung des mündlich abgeschlossenen Lehrvertrags verurteilt, weil die angegebenen Gründe nicht genügten, um die Aufhebung des Ver- irais zu rechtfertigen. -- Derselbe Meister wird von dem Schlossergèsellen H. ans Zihlung von 18.71 M. verklagt wegen angeblich vorzeitiger Entlassung und rückständiger Lohnforderung. Der B klagte macht im Wege der Widerklage eine Schadenersahforderung von 29.61 M. geltend. Der Beklagte behauptet, der Kläger habe ihm eine Maschine ruiniert und verschiedene Arbeiten derart verpfuscht, daß sie absolut unbrauchbar waren und neu ange'ertigt werden mußten. Der Kläger wurde nach 8tägiaer Kündigungsfrist, wie es in dem Arbeitsvertrag vereinbart ist, entlasten. Der Beklagte wird zur Zahlung von 3.70 Mk. rückständigem Lohn an den Kläger verurteilt, der Kläger mit seiner weitergehenden Forderung ab» abgewiesen, ebenso der Beklagte mit seiner Wiederklage. Die Entlassung des Klägers ist nicht als eine vorzeitige anzusthen. Bezüglich der Schaaensersatzforderunaen des Beklagten führte das Gericht aus, der Beklagte habe sich nach den gegebenen Umstände« sagen wüsten, daß der Kläger kein perfekt ausgebildeter Schiostergeselle sein könne und ihm daher keine wertvolle Maschine zur Benutzung überlasten dürfen, aus demselben Grunde hätte er ihn auch bei seinen Arbeiten überwachen und bei evtl. sich ergebender Unfähigkeit ihm andere Arbeiten übertragen müssen.
* Wen« matt nach Frankfurt reift! Zwei Frauen aus Hanau, Mutier und Tochter, hatten in Frankfurt a. M. in einem Warenhaus auf der Zeil mehrere Sachen entwendet, wurden aber dabei beobachtet und zur Anzeige gebracht. Das Schöffengericht zu Frankfurt a. M. verurteilte beide, da sie noch unbestraft waren, zu je einer Woche Gefängnis.
* Ein Hanauer Landsmann. Die „Grazer Mon- taqszeitung" bringt am 16. d. Mts. unter der Spitzmarke: Der neue Chefredakteur der „Tagespost" folgende Mitteilung: „Ter Verwaltungsrat der Druckerei- und Verlagsaktiengesellschaft L e y k a m hat, wie mir hören, Herrn Dr. Wilhelm Kullmann zum Chefredakteur der „Tagespost" bestellt. Herr Dr. Kullmann, ein auch in Deutschland geschätzter und vielgelesener Schriftsteller, gehört schon seit mehr als zwanzig Jahren dem Redaktionsverbande des genannten Blattes an, dem er als Feuilletonist und Sâou piel- referent hervorragende Dienste geleistet hat. Da er nicht nur zu den fähigsten, sondern auch zu den liebenswürdigsten der Grazer Kollegen gehört, so wird seine Ernennung allenthalben freudigst begrüßt." Herr Dr. Kullmann, der jetzige Chefredakteur der „Grazer Tagespost", ist, wie wir hinzufügen, ein Hanauer Landsmann, ein Sohn des früheren Pfarrers von Keffelstadt, Dr. theol. Kullmann.
* Stadttheater. Wie schon gemeldet, geht morgen nachmittag als Kindervorstellung bei kleinen Preisen : „Dornröschen" in Szene. Abends gelangt die beliebte Gesangs- posse: „Kyritz -Py ritz" zur Aufführung. DaS an köstlichem Humor reiche Stück wird auch diesmal seine Zugkraft bewähren. — Am Mittwoch ist wiederum eine hochinteressante Darbietung zu erwarten. Der Weltreisende Joachim Harms wird mit bühnengroßen Projektionen „Die Reise um die Welt" vorführen. Ueberall mit großem Beifall ausgezeichnet, dürfte derselbe hier gleichfalls eine willkommene Ausnahme finden.
* Parolemustk. Morgen spielt die Infanteriekapelle folgende P ecen : 1. „Durch Kampf zum Sieg", Marsch von I. Kraus; 2. Fest-Ouoerture von A. Leutner; 3. „Kentucky Bell", amerik. Walzer von C. Morena; 4. a) „Rankende Rose", b) „Monais ase", Lieder von PH. zu Eulenburg.
5. Fack-Itanz Nr. 1 (B-dur) von G. Mey'rbeer.
* V. Abonnements • Konzert „Centralhalle". Wie wir erfahren, wird der berühmte Kammer-Virtuose Franz Ondriceck am 17. März im V. Abonnementskonzert mitwirken.
* Gesangverein Sumser. In dem für Rosenmontag dekorierten Saale der „Stadt Bremen" findet morgen abend eine karneval. Familien-Sitzung statt. Montag abend vereinigen sich sodann wie alljährlich die Mitglieder zu einer Herren-Sitzung.
* Futzballsport. Wie uns mitgeteilt wird, hat der „1. Hanauer Fußballklub 1893" für nächsten Sonntag die 1. Mannschait des Frankfurter „Fußballklubs Viktoria" zum Wettspiel gefordert, um seine Kräfte wieder einmal seinem gefährlichsten Gegner Frankfurts gegenüber zu stellen. Viktoria- Frankfurt verfügt zur Zett über eine sehr gute Mannschaft und hat sowohl im vorigen Jabre wie auch die'es Jahr die Meisterschaft im Frankfurter Lokalbund an sich gerissen. Es steht somit zu erwarten, daß das Wettspiel einen recht in- teressanten Verlauf nimmt und können wir den Besuch deS Sportplatzes an der „Schönen Aussicht" allen Sportfreunden nur empfehlen.
* Tanzschuler-Maskenball. Der diesjährige Tanz- schüler-Maskenball des Herrn Tanzlehrers Söhnlein findet Sonmaq den 22. Februar in den Sälen der Centralhalle statt.
* Stiftungsfest. Wie aus dem Inseratenteile unserer gestrigen Nummer ersichtlich, findet morgen von abends 7 Uhr ab im Weismantel'jchen Saale das 5. Stistungsfest des Beamtenvereins der Weichensteller und Bahnwärter statt. Es werden sowohl die Freunde heiterer Unterhaltung als die Verehrer Terpsichores auf ihre Rechnung kommen.
/» Liederabend. Wie alljährlich wird auch in die em Jahre der Ge anqverekn „TonblÜtbe" am Samstag den 21. März in den Sälen der Centralhalle einen Liederabend veranstalten. Der überaus zahlreiche Besuch dieser Veranstaltungen in den früheren Jahren dürfte' wohl der beste Beweis dafür sein, daß dieselben sich allgemeiner Beliebtheit bei dem gesang- liebenden Publikum zu erfreuen haben. Der Verein, welcher über schönes, gut geschultes Stimmenmaterial zu verfügen hat, ist unter der vortrefflichen Leitung seines Dirigenten Herrn Heinr. Appunn eifrig bemüht, neben einigen Volksliedern, auch zum Teil recht schwierige Kompositionen einzustudieren. Die solistischen Nummern liegen in sehr bewährten Händen, indem von heimischen Künstlern die Herren Franz Waßmuth (Baß) und Herr Heinr. Appunn (Bariton), sowie Herr R. Werner (Tenor) aus Frankfurt ihre Mitwirkung freundlichst zugesagt haben. Der musikalische Teil wird von der vollständigen Kapelle deS Thür. Ulancnreqiments, deren Leistungen auch zur Genüge bekannt sind, ausgefübrt. Wie aus Vorstehendem zu ersehen, dürfte sich dieser Abend zu einem recht genußreichen gestalten und wollen wir nicht versäumen, Sangesfreunde schon jetzt auf die'e Veranstaltung aulmerksam zu machen. Liste wird anfangs nächster Woche in Umlauf gesetzt, auch sind Karten & 1 Mk. bei den Mitgliedern, sowie in der Zigarrenhandlung von Karl Friedrich, Rosenstraüe, zu haben.
e Klub „Amieltia". Wir wollen nicht verfehlen, auch an dieser Stelle nochmals auf die morgen abend im „Deutschen Hause" staufindende karnevalistische Veranstaltung deS Klubs „Amicitia" hinzuweisen. An Unterhaltung und belustigenden Darbietungen wird es erfahrungsgemäß nicht fehlen, doch werden auch dem voraussichtlich großen Kontingent der Tanzbeflissenen Hinreichende Konzessionen eingeräumt, sodaß wobt auch morgen wieder ein jeder Besucher sich herzlich amüsieren dürfte.
* In der goldenen Gerste findet morgen große Kappenfahrt unter Mitwirkung deS Humorist°n Herrn I. Vollert statt, worauf wir empfehlend aüfmertiam machen.
* Brauerei Dörr. Für die morgige Unterhaltung wird außer dem wohl schon ziemlich bekannten Dueuistenpaar Gesâw. Schadt eine Soubrette und Herr Bach tätig sein. — Am Dienstag kommt im schön dekorierten Saale der „Brauerei Dörr" ein gut gewähltes Fastnachtsprogramm zur Durch- sühruna, waS schon jetzt mitgeteilt sei.
* Wiener Spitze. Morgen findet große Kappenfahrt statt. Näheres siebe Inserat.
• Das Hahnentammhaus ist morgen Sonntag geöffnet.
• Hinweis. Unserer heutigen Gesamtauflage liegt ein Pro'pckt des bekannten Bankhauses A. Dinkelmann, Worms, über die große Siebengebirgs-Geldlotterie bei, worauf wir unsere Leser mit dem Bemerken hinweisen, daß die Lose vermöge der großen und zahlreichen Gewinne, sowie wegen des niedrigen LoSpreiseS recht gesucht sind.
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):( Oberrodenbach, 19. Februar. (Jubiläum.) Der Gesangverein „Liederkranz" feiert am 12. Juli d. J. sein fünlundzwanzigjähriges Jubiläum. AuS ganz kleinen und zum Teil recht schwierigen Verhältnissen hat sich der Verein zu seinem heutigen Stande entwickelt und von den Mitbegründern zählen noch einige zu den aktiven Mitgliedern. Es sind auf die Einladungen seitens des Vereins schon eine erhebliche Anzahl Beteiligungs-Zuschriften eingelaufen, und da der Endtermin erst am 1. April abläuft, so ist auch noch eine große Anzahl zu erwarten. Oberrodenbach ist ein sehr romantisch gelegener Ort, sodaß sich zum Besuche des Festes sicher viele sonstige Gesanqeslreunde und Teilnehmer einfinden werden. Der Verein steht schon längere Jahre unter der Leitung des vielbewährten Musiklehrers Herrn J. B r o d t aus Hanau und geben wir uns der sicheren Hoffnung hin, daß sich daS Fest zu einem würdigen gestalten wird.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 21. Februar.
Ein Maximum von 779 mm lagert über der Aloengegend, ein Minimum unter 727 mm an der Nordnorwegischen Küste. In Deutschland wehen lebhafte, meist südwestliche Winde, die Witterung ist meist trüb
Prognose für den 22. Februar: Mildes, trübes, windigeS Wetter mit Regenfällen wahrscheinlich.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 20./2
Sehr 'rocken
Beständig
Schön 760-^^
Veränderlich
Regen (SBinb)750"^;
Viel Regen 740-g
Sturm „ 730——
720_=
710 ^=
Hue stak und fern.
-r. Marburg, 20. Februar. U-ber 1000 Studenten brachten heute abend dem Universiiätsprofeffor Dr. phil. Elster, der bekanntlich einen ehrenvollen Ruf an die Londoner Uni' versttât ablebnte, einen Fackelzug. Die Musik in demselben wurde von 6 Kapellen ausgesüzrt.
Homburg, 20. F bruar. Ter um 7.38 Uhr hier fällige Usinger Perionenzug erlitt im Wehrheimer Bahnhof eine Ent
gleisung und zwar dadurch, daß der Lokomotivführer infolge e'nrr y rkebrien Weichenstellung auf dem falschen Geleise go» zwllngen war, Kontredampf zu geben, um nicht in daS auf diesem Geleise niedergestellte Gepäck, Körbe und dergleichen der Markiw'iber usw. bineinzusahren. Nach etwa ll/»ftünbiger Verspätung traf der Zug ohne den entgleisten und beschädigten Wag n hier ein.
Darmstadt, 20. Febr. Die Redaktion der seit kurzem hier erscheinenden „Mitteldelutschen Fleischer - Zeitung" hat jetzt der Vorsitzende des Bezirks „Beide Hessen und Naffau" im „Deuischen Fleischer-Derbande", Herr Obermeister Carl Lautz, welcher schon längst als Fachschrifisteller sich eines geachteten Namens erfreut, übernommen. Das genannte Blatt, dessen Aufgabe laut Prospekt die energische Wahrung der Interessen des hesstschen Fleischergewerbes ist, bringt u. a. in der letzten Nummer aus der Feder seines Herausgebers eine eingehende Kritik der in voriger Woche der zweiten Kammer der Stände zugegangenen Regierungsvorlage betr. Lus- führungsgesetz zur Schlachtvieh - undFleisch- beschau.
Offenbach, 19. Februar. Oas Finanzministerium hat an die Stadt ein Schreiben gerichtet, wonach es kein Bedenken hat, der Stabt die Erlaubnis zum Bau und Betrieb der elektrischen Bahnen Offenbach - Langen mit Abzweigung nach der Station Jienburg der Main Neckar-Bahn, Offenbach—Dietesheim und Off. nbach—Rumpenheim zu erteilen. Staatszuschuß könne zum Bau nicht gewährt werden, auch brauchten die Gemeinden kein Gelände zu stellen. Die Stadt soll sich erklären, innerhalb welcher Z-it sie die einzelnen Strecken bauen kann. Oberbürgermeister Brink verlas in der heutigen Sitzung der Stadtoerordneten-Versammlung die Zuschrift. Es wird sodann noch ein Antrag bekannt gegeben, der anstatt des seitherigen Wassergeldes eine Wassersteuer eingeführt haben wH, die mit den Gemeindesteuern erhoben werden soll. Für die Be'ckâfti- gung Arbeitsloser sind im Gkschäflsjahre beinahe 25.000 Mark aufgewendet worden, obgleich der Voranschlag nur 20 000 Mk. für diesen Zweck vorsieht. Es werden beute weitere 5000 Mk. bewilligt. Die Stadt beschästigt gegenwärtig 100 Arbeitslose. Es war an die Siadt das Ansinnen gestellt worden, sür Pestkranke, die vielleicht auf der Rodgaubahn angetroffen werden könnten, im Stadlkrankenhause bestimmte Räume herzurichten und bereit zu halten. Die Stadtverordneten sind der Ansicht, sich für die Zukunft nicht zu verpflichten, und lehnen das Ansinnen ab. In dringenden Fällen werde man Hilfe nicht verfügen.
Drahtnachrichten.
Die kommenden Wahlen.
Berlin, 20. Febr. Die „Deutsche Tagesztg." will „arls unanfechtbarer Quelle" erfahren haben, daß die Reichstags- wählen in der ersten Juniwoche startsinden sollen. Jedenfalls ist es dringend notwendig, die Wahlvorbereitungen zu bejchleunigen.
Die Wirren in Marokko.
Madrid, 20. Februar. Silvela erklärte in bestimmter, Weise die Nachricht für unrichtig, daß er die Uebergabe von Kriegsmaterial aus Melilla an den Onkel des Sultans an» geordnet habe.
Madrid, 20. Februar. Der „Heraldo" meldet aus Melrlla, der Prât-ndent habe am 15. ds. eine neue Niederlage erlitten. Das Gefecht sei zwischen den kaiserlichen Truppen und dem Rialastamm gegen den Stamm der Senhaca, zu dem der Prätendent sich gestächlet habe, geschlagen worden. Nachrichten aus jüdischer Quelle in Melilla fügen hinzu, daß der Prätendent gefallen sei.
Louise von Taskaua.
Berlin, 20. Februar. Wie aus Genf telegraphiert wird, hat Profcffor Forel die Untersuchung der Prinzessin Louise beendet und erklärt, daß ihr Geisteszustand vollkommen normal sei und daß die jüngsten Handlungen der Prinzessin nicht auf Geistesstörungen zurückzuführen find. Tie kleine Gemütsdepression, an welcher die Prinzessin leide, werde bald beseitigt sein.
Dresden, 20. Februar. Gegenüber der Meldung der „Leipz^ Zlg."^ der Vertreter der vormaligen Kronprinzessin von Sachsen habe ausdrücklich Widerspruch gegen die Veröffentlichung deS Urteils erhoben, stellen die „Dresd. Nachr." auf Grund unanfechtbarer Information fest, daß weder von Dr. Zehme noch von Dr. Bondi Widerspruch gegen die Veröffentlichung erhoben sei.
DaS griechische Budget
Athen, 21. Februar. Delyannis brachte gestern in her Kammer das Budget für 1903 ein. Nach dem eiben b tragen die Einnahmen 119,400 000, die Ausgaben 114,151,000 Draâmen, gegen 123.949,000 bezw. 121 885,000 Drachmen m Vo jadre. Dazu kommt noch ein Betrag von 8 Mill onen, mit dem das Geschäftsjrhr 1902 belastet ist und wofür ein außerordentlicher Kredit verlangt wird. Delpan- nis schätzt die auf diese Weffe im Budget 1903 gemaaten Ersparnisse auf 14 894,000 Drachmen. Für das Krieg -minister um und Mariliemimflerium sind keine Mehr- forderungen vorgesehen.
Räuber-Unwesen.
Oran, 20, Februar. Einer B âltermeldung aus Ain Sefra zu'oge wurde e'ne Karawane bei Assielbe- g r i von 100 Marokkanern angegriffen, demn 200 Kamele und Waren in die Hände fielen. Bei bem Zuiam- memioße wurden mehrere Personen getötet. Truppen sind zur Verfolgung der Räuber abgegangen.
Hanauev Uerrins- ». UergnSgungsnachvichten
für Samstag bèn 21. Februa..
Turngesellichaft: Abends von 7—9 Uhr: Vorturneritunde.
'»bang. Äiänner- u. Jüng ingSveretn: Untergattung Ev. VereiuShauS) Svangelifcher Arbeiterverein: VeremSabend imb Mitgliederaufnahme int VevetnSlokale zur „Brauerei WeiSmantel^.