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Montag
20. April.
einem rühmenden Hinweis auf Jules Ferry, welcher der Meinung war, daß Frankreich eines' Kolonialrebietes bedürfe. Ein weiteres Telegramm aus Tlemcen vom 18. ds. lautet: Präsident Loubet empfing heute das Stadtoberhaupt von Oudjda. Der Beamte gab in seiner Begrüßungsansprache der Freude über die freundschaftlichen Beziehungen zu Frankreich Ausdruck. Loubet erwiderte, die Begrüßung durch das Siadt- oberhavpt und dessen Ansprache bewiesen ihm, daß Frankreichs gute Gesinnungen in Marokko nicht verkannt würden. Der Präsident überreichte dem Stadthauvte dann ein prächtiges Gewehr als Geschenk. Später empfing Loubet den Sheriff des religiösen Ordens Uazzan, der auch in Algerien viele Anhänger zählt. Der Sberiff dankte dem Präsidenten für das Wohlwollen, das Frankreich den Mitgliedern deS Ordens bezeige. Loubet verlieh dem Sheriff das Kreuz der Ehrenlegion.
Tte Balkan-Wirren. Ein Leitartikel des „Fremden- blattes" sagt, der bewaffnete Widerstand der Albanesen im Vilajet Kossowo habe gewissen politischen Kreisen und ihren Preßorganen die erwünschte Gelegenheit gegeben, die alle, aber stets zugkräftige Legende von österreichischen Intriguen hervor- zuholen. Der Artikel verweist auf eine „Antriebe et Hongrie en Albanie“ überschriebene Korrespondenz des „Temps", auf eine Uesküber Korrespondenz der „Nowoje Wremja" und auf angebliche Briefe des Konsuls Schtscherbina und sagt dann, allen dielen lügenhaften Ausstreuungen sei entgegenzuhalten, daß Oesterreich-Ungarn in Albanien von jeher nur zivililatorische Zwecke verfolgt, indem es, gestützt auf kupitulations- mäßige Schutzrechte, Schulen, Kirche und humanitäre Einrichtungen für die katholischen Albanesen schuf, und, daß es neuerdings gemeinsam mit Rußland in Konstantinopel Schritte unternommen habe, um ein energisches türkisches Vorgehen gegen, die widerspenstige Bevölkerung hervorzurufm. Dies beweise, daß Oesterreich-Ungarn ihren Widerstand nicht billigte oder gar ermutigte. Die Durchführung der Reformen habe voraussichtlich Schwierigkeiten begegnen müssen, die Mächte haben aber das begonnene Werk nicht im Stiche lasten dürfen. Aus den gemeinsamen Schritten in Konstantinopel gehe angenfällig die andauernde Uebereinstimmung zwi'chen Wien und Petersburg hervor. Solange die«? bestehe, könnten die Friedensfreunde ruhig sein. — Der Sultan empfing gestern den italienischen Botschafterin Audienz und erklärte demselben, d'aß er fest entschlossen sei, die Reformen in Makedonien energisch durchzuführen.
Die Wirren in Marokko. Nach einer Meldung aus Melilla befinden sich der Abdul Asis und sein Bruder Mohammed auf dem Marsche nach Tazza.
Die Revolution auf San Domingo, Eine authentische Bestätigung über die Unterzeichnung der Verständigungsprotokolle zwischen den Parteien Dominikas liegt bis jetzt nicht vor. Die internationale Flotte bleibt deshalb vor San Domingo stationiert.
Der Streit um das Aeregediet. Nach in Rio de Janeiro eingetroffenen Nachrichten gilt es als wahrscheinlich, daß die nach dem Acregebiet entsandten brasilianischen Truppen bereits mit dm Bolivianern zulammengestoßen sind. Die Nachrichten besagen, auf die Mitteilung, daß eine bolivianische Abteilung unter General Pando in Aluna eingelroffen sei uud^daß eine andere unter Oberst Montez sich bei Por- oenir befinde, sei der brasilianische Oberst Placido Castro mit einer Abteilung aufgehrocken, um die Bolivianer am Einmarsch in das Acregebiet zu verhindern.
Hue Stadt und Cand»
Hanau, 20. April.
* Beförderungen und Versetzungen. Wilhelm Herzog von Urach, Graf von Württemberg, Oberstleutq. â la suite des Ulanen-Regiments „König Kar!" (1, Württemb.) Nr. 19, zum Kommandeur des Thüring. Ulanen - Regiments Nr. 6 ernannt. — Baath, Rittmeister und Esk.-C es im Thüring. Uiamn.-Regt. Nr. 6, zum Adjutanten des Generalkommandos 18. Armeekorps ernannt. — v. Baumbach, Rittm. und Adj. der 3. Kavallerie-Brigade, als E^k.-Chef in das Tbüring. Ulanm-Reaiment Nr. 6 versitzt.
* Der Wahltermin und die sozialdemokratische Presse. Die „Volksstimme" bringt in Nr. 89 unter der Aufschrift „Das Spiel mit dem Wahltermine" eine Meldung aus dem Landkreise Hanau, daß an sämtliche Bürgermeister eine,Verfügung ergangen war, bis zum 9. April die Wahllisten fertig zu stellen und alle Personen, die bis zum 17. M ai 25 Jahre alt werden, in dieselben aufzunehmen. Wie wir von zuständ^er Seite erfahren, ist die von der „Volksstimme" verbreitete Meldung insofern unwahr, als in keiner der an die Bürgermeister im Hinblick auf die Reichs- lagswahlkn erlassenen Verfügungen der 17. Mai erwähnt worden ist. Die an die Meldung geknüpften Folgerungen fallen damit in sich selbst zusammen.
• Abschi-dsfei-r. Zu Ehren des Herrn Geh. Finanzrats o. B a u m b a ch, deS früheren Landrats in Gelnhausen, fand Samsiag nachmittag im „Hessischen Hose" zu Gelnhausen ein Festesten statt. An demselben nahmen etwa 80 Personen teil, darunter die Mitglieder des Kreisausschusses, die Beamten des Kreises und der Stadt, sowie viele Bürgermeister und angesehene Bürger aus der Stadt und den Ortschaften des Kreises. Das Festmahl wurde gewürzt durch eine Anzahl Toaste, bi» das Wirken deS verdienten Beamten nochmals tr.fflich beleuchteten. Auch die benachbarte Presse hat guten Grund, dem Scheidenden ein dankbares Gedenken zu bewahren, hat derselbe doch bei den verschiedensten Gelegenheiten gezeigt, in welch hohem Maße er die Bedeutung unserer siebenten Großmacht zu würdigen weiß.
* Sprechstunde des Gewerbe-Inspektors. Der kommissarische Gewerbe-Inspektor Dr. Schröder zu Fulda wird am Donnerstag den 23. d. Mts,, von 12—1 Uhr mittag-, in einem Zimmer des hiesigen Standesamts im Altstädter Schloß den Arbeitgebern und Arbeitnehmern Ge- legenheit zu Besprechungen geben.
* Drucksachen Ausstellung. Der gestrige Schlußtag erbrachte der Druchachen-Ausstellung noch einen kolossal zu
nennenden Bestich. Nach jebrr Richtung bin hat die Ausstellung befriedigend abgeschlossen. Nach unce'äbrer Schätzung betraut die Gcsgmtriffee der Besucher über 8000.
* Gesellen Prüsungs-Aitsschüffe. Für diejenigen, welche sich der Gesellen-Prüfung untergeben wollen, dürfte eine Zusammenstellung von Namen und Wohnort der Vorsitzenden der Prüfungs-Ausschüsse nickt unwillkommen sein. Wir geben deshalb nachstehend ein Verzeichnis für die einzelnen Handwerke. soweit die Kreise Hanau Stadt und Land in Betracht kommen. Vorsitzende der Prü'unas-Ansicküsse find für Bäcker Jos. Grein, Kirckstraße 25, für Fleischer A. Sckindler, Metzgerstraße 5, für Schneider K. Müller, Römerstraße 11, für Schuhmacher Heinr. Reußwig, für Maurer C. Thorn, Vor der Kinzigbrücke 20, für Zimmerer C. Thorn, für Maler, Anstreicher, Weißbinbw und Lackierer H. Fucker, Jo- banniëkirckstrnße 5, für Glaser und Schreiner H. Kling, Krämerstraße 31, für Stellmacher und Wagner Schmied K. Oettinger Nordstrase 44, für Scklosser Jg. Peteler, Scknurstraße 16. für Schmiede K. Ottinger, für Klempner, Installateure und Kupferschmiede Wilhelm Trottier, Kirch- sikaße 11.
* Bund der Kaufleute. Am 16. b. Mts. wurde in einer Kaufmannsversammlung, der Mitglieder der Handelskammer und die Noiabililäten des HandelsstandeS anwohnten, in Cassel eine Ortsgruppe des Bundes der Kaufleute begründet, welche die Organisation der Provinzialabteilung des Bundes in die Wege leiten wird.
FC. Kriegsgericht der Si. Division. Aus einer Wirtschaft in der Glauburgstraße zu Frankfurt a. M. wurden in der Nacht zum 22. Februar die Gebrüder Schroth an die frische Luft befördert. Der eine davon dient bei der 5. Komp. 166. Jnf.-Neqts. (Hanau). Als die beiden Brüder auf der Straße weiter spektakiilierten, trat ein des Weges kommender Kaufmann Namens Reifing auf den Soldaten zu, um ihn vor unbesonnenen Streichelt zu warnen. Das bekam dem Friedensstifter aber schlecht. Er wurde zur Erde geworfen und erhielt mit feinem eigenen Stock von dem Soldaten Schroth einen wuchtigen Hieb über den Kopf. Die Gebrüder Schroth be- barnten nun, sie feien darüber aufgebracht gewesen, daß sich Felsing als Kriminalschutzmann ausgegeben. Das Letztere wird auch von einem Zeugen Namens Niederbahn beschworen, während es Felsing eidlich in Abrede stellt. Das Gericht ver- urieihe den ameklaaten Musketier zu 14 Tagen Gefängnis.
** Schwurgericht. Die für heute angelte Verhandlung mußte wegen Erkrankung der Angeklagten aus- fallen.
* Ein Prozesi wegen der Litfaßsäulen. Die Stadt Frankfurt a. M. hat die Ausübung des Rechts. Plakate an den AmchlLgiâulen der öffentlichen Straßen und Plätze anznbringen, vom 1. Mai b. I. ab an die Firma Haasinstein £ DoUer in FranUurt verpachtet. Hierin erblickte der Reklamsuntecuchmer Franz Eckstein von Frankfurt eine Beeinträchtigung seiner Rechte, weil er allein die polizeiliche Konzession und damit ein auSickließlicheS Privileg habe, die Plakate an den genannten Stellen anzubringen. Um das Rechtsverhältnis klanusikllenj' hat die Stadtgemelnde FranAurt bei dem dortigen Larrdgericht gegen Eckstein geklagt mit dem Anträge, festzustelleu, daß derselbe vom 1. Mai b. J. ab nicht mehr berechtigt ist, Plakate an deu Anschlagsäulen anbringen zu lassen. Die Stadtgemeinde steht auf dem Standpunkt, daß es sich hier um ein ihr zustehenses Privatrecht handele, dessen Utberiraaung durâ die erteilte polizeiliche Konzession an eine andere Person nickt ausgeschlossen sei. DaS Gericht vertagte die Sacke zur Verkündung der Entscheidung auf den 23. d. M.
** Wechselfälschung. Heute morgen hatte sich der in Haft befindliche Bankier Leopold Lilienfeld vor der Strafkammer wegen Wechselfälschung zu verantworten. Dem Angeklagten war zur Last gelegt, im Laufe des Jahres 1902 in 9 Fällen Wechsel gefälscht zu haben. Die betreffenden Wechsel waren auf die Namen hiesiger und in der Umgegend wohnender Leute ausgestellt, welche mit dem Angeklagten in Geschäfts-Verbindung standen. Es befinden sich auch verschiedene Bankaccepte darunter, welche der Angeklagte mit höheren Summen ausfüllte, als ihm von seinen Auftraggebern erlaubt war; die dadurch erlangte Summe verwandte er dann für sich. Die einzelnen Wechsel lauteten auf Beträge von 200 bis zu 2000 Mark. Der Angeklagte hatte das Geschäft im Jahre 1893 von seinem Vorgänger übernommen und zuerst ging es ganz gut. Dann verlor er aber bei dem Konkurs einer Frankfurter Firma 14 000 Mk. und später erwuchsen ihm auch noch an der Börse große Verluste, wodurch er in eine sehr prekäre Lage geriet. Um sich über Wasser zu bahen, griff er zuletzt, nachdem er sein Vermögen uns einen großen Teil des- j'nigkn der Verwandten verloren, zu verzweifelten Mitteln, zu denen auch die genannten Wechjelfâlfchungen gehören und welche von der Strafkammer abgeurteilt werden, Wegen der übrigen Fälle (Verfehlungen gegen das Banks und Depotgesetz rc.) wird sich der Angeklagte, wie früher schon berichtet, nächsten Freitag noch vor dem Schwurgericht zu verantworten haben. Die Strafkammer erkannte wegen der Wechselfâtschungen unter Annahme mildernder Umstände auf eine Gesängnisstrase von 1 Jahr 6 Monaten. Mildernd kam u. a. auch in Betracht der schwer leidende Zustand des Angeklagten.
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X. Langendiebach, 20. April. (Ielbst inor d.) Wegen wieoerciollen Beuelns wurde ein aus Marbach bei Hünfeld gebürtiger Viehtreiber vom Poiizeidienex verhaftet und einstweilen im hiesigen Arrestlokal interniert. Als der Polizei- diener dem Verhasreten das Essen bringen wollte, haue sich derselbe inzwischen an dem Türpsosten des Arrestlokals an einem Leibriemen, den er jedenfalls unter den Kleidern verborgen trug, erhängt. Nach Feststellung des Tatbestandes durch das Amtsgericht wurde der 61jährige Selbstmörder alsbald beerdigt.
Telegraphischer Wetterbericht der deutschen Eeewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 20. April,
9 Uhr 35 Min.
Ein Maximum über 763 mm lagert über Südwesteuropa, ein Minimum unter 738 mm an der ostdeutschen Küste. In Deutschland wehen lebhafte meist westliche und nordwestlicke Winde. Das Wetter ist kühl und veräuderlich, vielfach ist Schnee gefallen.
Prognose für den 21. April: Kühles, veränderliches und windiges Wetter wahrscheinlick; nachher Erwärmung.
Barometerstand
mittags 12 Uhr am 18./4. 20./4.
Sehr trocken Beständig 770—
Schön
Veränderlich —=~
Regen (Wind?^0— ^-^
Biel Regen 740—^^
Hanauer Uerelus- u. Urrgniigungsuachrichten
für Montan den 20. April.
Turn n. Fechikst'l'! Abwds 6—7 Uhr: Turnen der Damenabteilung, von ’/»9—10 Turnen der Jngendobtellm'g.
Turngemeinde: Abents ’z^ —8/<9 Uljr: Tmnen der Damenabteiluna. Drim.-L'ter. Verein Hanau: VereinSahend im Vereinslokal „’, Sonne*. Nvang, Männer- und Jünalin 'sverein : Gelang (Ev. VeremshauS.) Tiirn- „. ^edhtftub : Turnen und Fechten.
Garde-Verein Hanan Manats, crsammlmia in der „Kartboure".
Verein ier Brietmarkwsammler; Zusammenkunft im „Restaurant Mohr". Babelsberger Stenographen-Verest- im Gasthaus zu ren .3 Rindern": Uebnnpsobmd für Debatteuschr'ft
Arendk'scher Steiwgravben' Verein .Concordia" sNestauratton »zur Allemanta'): Abends von 8—9 Uhr: Unterricht für Schifter und Answür-ioe; non 9—10 Uhr: Für Danen und Herren. ^tenogradban-Verein Stol;e-Schrev VereinSaben. in der „“onne", Verein „HeffischerBund": Veriamml, im Vereinslak. „x. Hessischen Hof". Rldfohrerverein „Union": Vereinsgbend im „SchiiNenhof".
Radiahrer-Klub „Germania" : Klubabend ’m Kastbaus „t. Klevhanten . Freiwillige Feuerwehr: 4, Komo. Zusammenkunft im ,Schü"enhof", 5. Komv, Zusammenkunft in der „Restauration Uliamer".
Hus J^ab und fern.
<§» Meerholz, 19 April. Mit Beginn des n^M « ScknIjghres wird hierselbst eine höhere Privatschule ins Leben treten. Die Schülerzahl beträgt zunächst nur 16. Seine Erlaucht, der Herr Graf, bat in dq^kenswerlcr Weise sich bereit erklärt, die nötigen Lokalitäten herzugeben und auch freie Neuerung zu gewähren.
2 Schlüchtern, 19. April. In der letzten Kreistagssitzung wurde dcr Beitritt des Kreises zu der Beamten-Rube- gcba'ts-, Wi'wen- unb Waisenkasse des Regierungsbezirks Cassel beschlossen. — Der Kreishau?haltsetat pro 1903 wurde in Einnahme und Ausgabe auf 130 650 Mk. festgestellt.
_ St Franksttrt, 19. April. Nach den hierher gelangten offiziellen Nachrichten kommen für den Kaiserlichen D i k n st während des Gesangswettstreites 4 Wagen und 14 Pferde aus dem Kaiserlichen Marstall nebst dem entsprechenden Personale hierher. — Vom 1. Mai ab wird der Pariser T a g e s s ch n e l l z u g um 70a morgens, der Nachtschnellzug um 71’ abends gefahren. Die Gegenzüge verkehren sowohl morgens wie abends um R85 Uhr von Paris, (Gare de 1’ Eot).
Darmstadt, 18. April. Oberpostaiststent Kehrer ist wegen Unschlagung vom Amte fu'pe diert worden. Kehrer soll sich im Laufe der letzten Jahre durch falsche Buchungen eine beträchtliche Summe (man spricht von über 10 000 Mark) angeeignet haben.
Berlosrinaen.
Stadt Brüssel 100 Fr.-Lose Vom Jahre 1897. Ziehung am 8. April. Auszahlung am 1. Juli 1903. Gezogene Serien: 46t 1168 1541 2529 6472 11590 13952 15973. Hauptpreise: Serie 13952 Nr. 9 zu 10 000 Frcs. S-me 1541 Nr. iß zu 1000 Frcs. Serie 461 Nr. 14 zu 500 Frcs. Serie 1541 Nr. 11, Serie 461 Nr. 13 je 250 Frcs. Serie 461 Nr. 10, 17, 24, Serie 1168 Nr. 20, 24, 25, Serie 1541 Nr. 1, 14, 19, Serie 2529 Nr. 7, 9, Serie 6472 Nr. 3, 5, 23, Serie 11590 Nr. 12, 14, 17, Serie 13952 Nr. 2, Serie 15963 Nr. 2, 23 je 125 Frcs.
Anleihe der Stadt Brüssel vom Jahre 1902. Zieliung am 15. April, Gezogene Serien: 7563 11018 12009 14062 17812 28006. Hauptpreise: Serie 28006 Nr, 18 zu 10 000 Fr. Serie 17812 Nr. 1 zu 1000 Frcs. Serie 11018 Nr. 23 zu 500 Frcs. Serie 14062 Nr. 4, Serie 17812 Nr. 3 je 250 Frcs. Serie 7563 Nr. 16, 19, 20, Serie 11018 Nr. 4, 7, 10, 22, Serie 12009 Nr. 11, 16, 17, Serie 14062 Nr. 10, 14, 16, 21, Serie 17812 Nr. 4, 10, 13, 17, Serie 28006 Nr. 10, 17 je 200 Frcs. Serie 7563 Nr. 1, 8, 17, Serie 11018 Nr. 6, 13, 14, Serie 12009 Nr. 9, 20, Serie 14062 Nr. 7, 8, 9, 20, 22, 25, Serie 17812 Nr. 22, 23, Serie 28006 Nr. 1, 6, 9, 25 je 150 Fr. Alle übrigen gezogenen Nummern je 110 Francs. (Ohne Gew.)
Schiffsberichte.
Hamburg, 16. April. Der Dampfer „Sparta" von i der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Bahia eingetroffen.