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* ♦ Schwurgericht. Für die am Montag den 20 April beginnenden ' Sitzungen der 2. Schwurgerichtsperiode stehen folgende Strafsachen auf der Terminsrolle: Montag den 20.: Ehefrau des Glasers und Lackierers Karl Kegelmann von Dörnigheim wegen Meineids; Dienstag den 21.: Müllergeselle Wilhelm Noll von Orb wegen versuchten Totschlags und Angriffs gegen einen Forstbcamten; Mittwoch den 22.: Ehefrau des Lackierers Hermann Bartel von Fulda wegen versuchten schweren Diebstahls und versuchter Tötung; Donnerstag den 23.: Emmi v. Seckendorf von Rüsselsheim wegen Kindes- tödtung; Freitag den 24.: Bankier Leopold Lilienfeld von Hanau wegen Verbrechens und Vergehens gegen das Bank- und Depotsgesetz, Untreue, Bankerott und Umerschlaaung.
* Sprachstudium uud Nachhilfeunterricht Wer sich in den neueren Sprachen gründlich ausbilden und dieselben nicht nur korrekt schreiben, sondern auch fließend sprechen lernen will, dem empfehlen wir die Teilnahme an den an anderer Stelle angezeigten Spezial-Sommer-Kur en des Herrn Sprachlehrer Chr. Dippel. Herr Dippel, der infolge langsäbri er Erfahrung im Auslande sowie durch akademisches Studium beide Sprachen vollkommen beherrscht, erteilt außerdem in denselben, sowie in Latein, Griechisch und Mathematik Einzelunterricht an Erwachsene, die sich in diesen Fächern weiter ausbilden wollen, oder an Schüler der höheren Schulen, welche der Nachhilfe bedürfen resp, ihre Schularbeiten unter AusPcht anferiigen sollen. Im übrigen verweisen wir auf die betr. Anzeige.
* Hanauer Kleinbahnen Der demnächst statl- findendenGeneralversammIungderHanaucr Kleinbahn-Gesellschaft wird die Verteilung einer Dividende von 4°/o (i. D. 41/i°/0) für das abgelaufene Geschäftsjahr 1902 in Vorschlag gebracht werden.
* Die Mondfinsternis in der Osternacht ging bei ganz besonders günstigen Witterungsverhältnissen von statten. Die Finsternis war nahezu eine totale; in Teilen des Mond- durchmesscrs betrug sie 0,973, d. h. nur der dreihundertste Teil des Mondes blieb unverfinstert. Die Verfinsterung er» reichte um 1 Uhr 6 Minuten ihren Höhepunkt; die schmale leuchtende Sichel am oberen Rande des Mondes bot ein ganz eigenartiges, ungewöhnliches Bild. Dabei strahlte der ganze Sternenhimmel während der Mondfinsternis in unvergleichlicher Pracht.
* Unterhaltttugs-Abeud. Wie wir hören, wird in allernächster Zeit Herr Walther Krug, der Sekretär unseres Stadtiheaters, der in den Sommern onaien mit einem originellen Unterhaltungs-Abend eine Tournee unternimmt, hier eine An- sangs-Soirèe arrangieren.
* „Wer den jungen Lehrer haben will." In einem Torfe Oberhessens, in welchem mit Beginn des neuen Schuljahres eine weitere Schulstelle errichtet werden soll und wo eine Dienstwohnung für den neuen Schulverwalter nicht vorhanden ist, wurde durch die Qrtsschelle betaust gegeben: „Wer den jungen Schullehrer haben will, kann sich auf der hiesigen Bürgermeisterei melden." Man merkte sofort, daß ein Teil der Ortsbevölkerung diese Bekanntmachung falsch auf- gefaßt hatte, denn es machte sich unter den Jungfrauen des Dorfes eine gewisse Aufregung bemerkbar; ja man will sogar gehört haben, wie ein Schelm einem vorübergehenden Mädchen zurief: „Eil Dich Greten mell Dich ach, wer do de erscht kimt, der crirren."
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]-[ Bergen, 15. April. (Goldene Hochzeit.) Heute feiern Herr Lehrer Manz und Gemahlin ihre goldene Hochzeit. Der Jubilar befindet sich noch in aklivem Dienst, vor 2 Jahren konnte er sein 50jähriges Dienstjubiläum begehen.
0 Langendiebach, 15. April. (Herrenabend.) Die Feier seines 21jährigen Stiftungsfestes begeht der hiesige Gesangverein „Sängerlust", gleichwie im Vorjahre, durch einen Herrenabend, welcher Samstag den 25. April im Saale des Gasthauses „Zum Schwanen" stattfindet. Der Verein, unter der bewährten Leitung seines Dirigenten Herrn J. Brodt aus Hanau, wird wieder alles ausbieten, um die ihn beehrenden Besucher in jeder Weise zufrieden zu stellen. So werden einige neue Männerchöre zum Vortrag gelangen, welche bedeutende Namen als Komponisten aufweisen, wie Schubert, Zerrlet, Engelsberg, Becker, Feyhl, Breu, Werth und andere, sodaß man bei den bekannten Leistungen der Sängerlust schon auf Befriedigung hoffen darf. Auch die Kapelle des Thüring. Ulanen-Regiments Nr. 6 ist wieder zur Mitwirkung gewonnen und wird in gewohnter Weise die Zuhörer zu fesseln verstehen. und später nur dünne, schlecht gedruckte Brochüren sehen, drastisch haben wir hier die Blüte des Hanauer Buchdruckgewerbes und seinen Verfall infolge des 30jährigen Krieges vor uns.
Unter den Hanauer Drucken des 18. Jahrhunderts (Schrank B) sehen wir zuerst vier hebräische Drucke von 1710, 1713, 1716 und 1718 aus der orientalischen Druckerei des Predigers und Professors Dr. Heinrich Jacob van Bas- huysen und seines Geschäftsnachfolgers Beausang (s. Katalog S. 25). Einer derselben war Bashursiens Handexemplar und trägt dessen Autograph. Es folgen dann die Druckereien des 18. Jahrhunderts in der Reihenfolge, wie wir sie im Katalog S. 25—27 auSgeführt finden. Wir finden fast nur Verordnungen, und sie werden auch außer diesen, den üblichen Kalendern, Gesangbüchern und Zeitungen nicht viel gedruckt haben. Während nun diese Drucker mit ihrem alten abgenutzten Material weiter arbeiten, sehen wir — in der Mitte oben — wie 1776 die Waisenbaus-Druckerei mit neuen und damals modernen Schriften anfângt und nun alle herrschaftlichen Arbeiten, die Gesangbücher und größere Werke druckt.
Von den Hanauer Druckerzeugnissen des 19. Jahrhunderts (Schrank A) ist nicht viel zu berichten, nüchtern und farblos steht ein Druck fast aus wie der andere. Wir finden hier auch noch die ältesten Jahrgänge der „Europäischen Zeitung" von 1687 an (s. auch Katalog S. 24) und eine Reihe solcher der „Wöchentliche Hanauer Frage- und Anzeigungs-Nachrichten" von 1727 an (s. auch Katalog S. 26), die uns ein Bild von der Entwickelung des Zeitungswesens bieten.
Mittwoch
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Der humoristische Teil liegt ebenfalls in guten Händen, sodaß es an Abwechslunz nicht fehlen wird und dürfte sich ein Besuch wirklich empfehlen. Eine Li c befindet sich im Umlauf, auch find Karten bei den Mitgliedern zu haben. Bemerkt sei noch, daß nur soviel Karten ausgegeheu werden, als Sitzplätze vorhanden sind, und dürften Interessenten gut tun, sich rechtzeitig den Besitz einer Karte zu sichern.
Sprechjaai.
^itr die unter dreier Rubrik rinaefandten Notizen übrruiunnt die Redaktion dem Publikum aeoenüber keinerlei Verantwortung.
Es ist schon lange unliebsam bemerkt worden, daß die Kapelle des Ulanenreziments Nr. 6 fic^ bis jetzt nicht dazu bewogen gefunden hat in den am Samstag erscheinenden hiesigen Zeitungen ihren Spielplan für die Sonnlagmorgen» Konzerte zu veröffentlichen, wie es seitens der Kapelle des Infanterieregiments Nr. 166 in zuvorkommendster Weise geschieht. Wir sind der Ansicht, daß eine so kleine Aufmerksamkeit dem Publikum gegenüber seilens der Ulanenkapelle keine allzugroße Mühen macht, da für ein Verzeichnis von 4—5 Konzertstücke Raum auf einer 2 Pfennig-Postkarte ist. Wenn mir noch darauf hinweisen, daß, soviel wir missen, seitens der Stadt die beiden hiesigen Militärkapellen beziehentlich der zu leisteuden QuartiergetdszMüsse gleichmäßig behandelt werden, so hoffen wir, daß diese Zeilen genügen werden, auf eine gleichmäßige Behandlung des Publikums seitens der Militärkapellen — indem die Spiel^läne für Sonntags rechtzeitig veröffentlicht werden — herbeizuführen.
TelegrlWschec Wetterbericht dec deutschen Seewarte.
Telegramm aus Hamburg vom 15. April.
9 Uhr 40 Min.
Ein Maximum über 766 mm lagert über Frankreich, ein Minimum von 745 mm über Nordskandinavien, eine Teil-Depression von 750 mm an der südlichen Nordsee. In Deutschland wehen meist schwache südliche bis westliche Winde, das Wetter ist kühl, im Norden trübe, im Süden heiter, im Binnenland herrschten Nachtfröste.
Prognose für den 16. April: Fortdauer der herrschenden Witterung wahrscheinlich.
BaromsLerstaud
15./4.
mittags 12 Uhr am 14./4.
770-Ä
760
760
740
Viel Regen
Sehr trocken Beständig
Schön
Veränderlich
Regen (Wind^^O
720
M >10
710
720
Z««g«er Perrins- u. RergnnMngsngchvichlr«
für Mittwoch den 15 April,
In der SwiiftL Zeichenakademit r Drucksachen- AuSst llurg; geöffnet soll »onnitta^r 9 bis abuidr 7 Uhr.
M. Männer-u. IünrllwaSverein! Volaunenblsieu - Ev. VereinShauS.) SaufurLMiichee Verein Hanau: VercirSabeud im Restaurant Mohr. Turn- H. sikechtklub: (Lèweinlchail ichts Turnen der Männerriege» oon lurnawewbe ruck D*ru- u Äechtklub.
TurnaeleLschaft: Abends von' ,9—10 Uhr: Turne» der Männerabtril. Gewerbe- und Handwerker-Verein: VereinSabend in der „Allemania*. Thaler-Klub : Zusammenkunft in den „3 Hasen".
Gesellschaft „Treu beim Alten*: VeremSaoeno.
Verein „(SefdUaldt“: VerrmSabevd in der „groben Krone*. Kegel-Klub: Gasthaus zur guten Quelle".
Hanauer Radsv^rt 1895: Vereinsamend in der Stadt Bremen". ÄrendS'scher Stenographenveretn „ Apollobund * (Gasthaus „z. Grafen Wilivv Ludwig': Vereins ab ent.
National -StenosravbtLdurw: UebuneSBunbe für die Praktiker» Ab- lellung (Lokal: „Zur großen Krone').
Zimmerstuhengesellschaft „z Mainlust'-Kcsselstadt' Zimmerstutzenschießen. Hanauer SckUenveretn: Vereinsabend im „Re^aurant Mohr." FreiwilligeForerwehr: 1. Komp, im „goldnen Herz*' Striger-KorpL in der „Brauerei Beck'.
Hanauer Fußballklub „W«ck r": Vrreiilsaöcnd (Restaur. Larlèberg.)
VevArigeruttgs- etc. Kalender
für Donnerstag den 15. April.
Holzversteigerung im Himbach:^ Gemeindewald; Zusammenkunft «srwittags 9 Uhr am Ellwang des Waldes auf der Kreisstrcße Himbach-Bomwelhausen 0. Nr. 85 ,Han. Anz.").
Nachmittags von 2 IQjr ab sollen Bebraer Bahnhofstraße Nr. 15 wigzugsdmber verschiedene Mobiliar- und andere Gegenstände durch den beeil. Taxator imd Auktionator Herrn Fr. Kämpfer gegen gleich Hare Zahlung versteigert werden,
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Hus Mb und fern»
X. Cassel/ 14. April. Am 1. Ostertag kam es im Revier der Oberförsterei Hofgeismar zu einem Renkontre zwischen einem Förster, der von einem Forstlehrling begleitet war, und zwei Wilderern. Während der eine der letzteren das Dickicht zu gewinnen suchte, machte der andere Miene, sich zur Wehr zu setzen. Der Förster kam ihm zuvor und zerschoß ihm dm linken Oberschenkel. Der Betreffende, ein Mann von 40 Jahren und Familienvater aus Hombreßen, wurde schon vor Jahren bei einem ähnlichen Zusammenstoß verwundet. Er wurde jetzt in das hiesige Landkrankenhaus verbracht.
Cassel, 13. April. Wie bereits früher mitgeteilt, wird beabsichtigt, auch den Kämpfern des Infanterie-Regiments Nr. 83, (welches bekanntlich in Cassel und in Arolsen in Garnison liegt), die in der Schlacht bei Wörth fielen, auf
15. April.
dem Schlachtfelde dortselbst ein würdiges Denkmal zu errichten. Der Dcnkmalsansickuß tat auf der Höhe von Eisaßhausen, unweit der Stelle, wo das 83. Regiment damals so heldenhaft kämpfte, einen Platz für das Denkmal erworben.
-r.- Marburg, 14. April. Heute fand im Restaurant Schwèinshcrg eine Generalversammlung der Herdbuch-Gesellschaft für das Vogelsberger Rind statt. Es wurde u. a. beschlossen, zu der im September d. J. in Gießen stattfindenden großen Verbands-Ausstellung 400 Mk. als Prämiengelder zu bewilligen. Außerdem soll auch noch der Kreis um Zuwendung einer Prämie und um Uebernahme der Transportkosten für das aus dem hiesigen Kreise auszustellende Vieh angegangen werden.
Marburg, 14. April. Einem Gehirnschlage ist heute morgen ein allgemein beliebter und hochgeehrter Bürger unserer Stadt, der Königl. Noiar und Rechtsanwalt, Herr Justizrat Krug, erlegen. Derselbe war am 1. Dezember 1836 in Gießen als Sohn des Hofgerichtsrales Karl Krug geboren. Nach Vollendung seiner juristischen Studien war er als Accessist in Wiesbaden tätig, siedelte im Jahre 1867 nach Gladenbach als Rechtsanwalt über und war seit dem Jahre 1879 als solcher 11 Marburg tätig/
Fulda, 14. April. Der kgl. Landgerichtsrat a. D. Adolf o. Kleinsorgen wurde gestern abend im Bürgeroerei« von einem Unwohlsein befallen und begab sich dann in seine nahegelegene Wohnung, wo ihn seine Angehörigen bald nachher tot am Boden liegend auffanden. Ein Schlaganfall batte seinem Leben ein rasches Ende bereitet. Der Verstorbene stand im 69. Lebensjahre ; zuletzt war er Landgerichtsrat in Thorn (Westpreußen), trat 1896 in den Ruhestand und wohnte seitdem hier in Fulda.
Brotterode, 11. April. Nach langem Krankenlager ist gestern einer unserer populärsten und beliebtesten Mitbürger, Herr Forstmeister Bickel, im 67. Lebensjahre gestorben. Der Dahingegangene war am 16. Mai 1836 zu Rauschenberg in Hessen als Sohn des Königlichen Oberförsters Bickel geboren. Von 1861 bis 1862 absolvierte er die Forstlehranstalt in Melsungen und wurde am 1. Juli 1876 als Oberförster nach Brotterode berufen. Die hiesige Oberförsterei hat der Verstorbene also beinahe 27 Jahre verwaltet.
Aschaffenburg, 14. April. Ein bedauernswerter Unfall stieß durch eigene Unvorsichtigkeit am Ostersonntag nachmittag dem 16 Jahre alten Taglöhner Friedrich Schmitt von Straßbessenbach zu. Derselbe fand am genannten Tage eine Dynamitpatrone, welche er zu Hause sauf einen Stein legte und mittelst eines Hammerschlages entlud. Der Schuß zerriß dem Unglücklichen die linke Hand, den Daumen der rechten Hand und verletzte das Gesicht. Der Schwerverletzte wurde noch am gleichen Tage in das hiesige Krankenhaus verbracht, woselbst ihm die linke Hand teilweise amputiert werden mußte. Dieser Vorfall ist wieder eine Warnung dafür, Schußutensilien nicht auf leicht zugänglichen Plätzen aufzubewahren, denn mancher schon, der die Gefährlichkeit der Patronen nicht kannte, erlitt daduM Unfall.
Nürnberg, 15. April. Der Turnausschuß der Deutschen Turnerschaft beenndete eben eine 4lâgige Sitzung im Hotel zum Goldenen Adler hier, welche sich mit der Festsetzung und Ordnung aller Einzelheiten des 10. Deutschen Turnfestes zu befassen hatte. Insbesondere wurde verhandelt über Anlage und Ausstattung des Festturnplatzes, Turnfestplan, die allgemeinen Eisenstabübungen, deren Vorführung und Beurteilung, Turnen der Kreise und Sondervorführungen, Auswahl der Uebungen für den Drei- und Sechskampf, Einrichtung der Turnspiele, des Fechtens, Ringens, Zahl der Kampfrichter, Rieqensührer u. s. w. Die vorläufige Anmeldung zählt etwa 21000 Teilnehmer. Das hiesige Fest wird eine Reihe Verbesserungen bringen. Der Wohnungsausschuß hat durch die Einrichtung der Massenguartiere mit ganz neuen Gegenständen so hohe Kosten, daß er gezwungen war, für jedes Maffen- quartier einschließlich Stiefelreinigen für die ganze Dauer des Festes 2.50 Mk. zu berechnen, welcher Betrag beim Bezug der Schlasstelle von jedem einzelnen Turner sofort erlegt werden muß.
Weimar, 13. April. Die Regierungen der thüringischen Staaten haben beschloffen, gegen die von Jahr zu Jahr größer werdende Zigeunerplage scharfe Maßregeln zu ergreifen. Zur Unterstützung der landespolizeilichen Organe soll das Publikum ersucht werden.
Berlositttgrn.
Amsterdamer Industrie-Palast 10 st.-Lose vom Jahre 1867. Ziehung am 1. April. Gezogene Serien: 139 159 483 795 842 936 1101 1234 1349 1381 1534 1761 1788 1953 2106 2334 2685 2909 2921 3207 3396 3414 3475 3488 3529 3580 3839 3866.
Stadt Rotterdam 100 fl. - Lose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. April 1903. Hauptpreise: Nr. 37494 zu 10 000 fl. Nr. 29241 zu 1500 fl. Nr. 61277 zu 1000 fl. Nr. 12062 16261 45060 53505 55363 57201 59968 je 500 fl. Nr. 947 1088 2215 6338 8056 9215 10268 11126 13363 15279 17861 18745 19178 20434 20467 21446 25814 25882 29223 30325 31454 31787 34936 36649 36806 41901 43099 45700 47152 47661 52444 52588 53645 55816 56301 57342 58705 61191
61329 61626 62029 65610 67759 67958 69202 je 200 fl.
Hue aller Mell.
Ueber die Verhaftung eines früheren preutzk- schen Offiziers, der den deutschen Behörden mehrfach unliebsam zu schaffen gemacht und schon einmal im Auslande eine höchst zweifelhafte Rolle gespielt hat, gebt mehreren Abend« blättern eine Meldung aus Italien zu. Danach ist auf Befehl der römischen Behörden in San Remo der frühere preußische Leutnant Helmut Wessel verhaftet. Wessel wird angeblich wegen Spionage und Verkaufs deutscher Festungspläne an Frankreich von der deutschen Polizei verfolgt. Bei seiner Verhaftung protestierte er und rief: „Laßt mich unbehelligt, es handelt sich um eine politische Angelegenheit; nieder mit