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Dtenötag

3. Februar.

Der Fackelzua

letzte sich von der Harnstraße arrs gegen V*9 Uhr in Bewegung und durchzog zunächst die Alt-, dann die Neustadt. Der imposanieZug brauchte ca. Fünfoiertelstundkn, bis er alle vorgksehenen Straßen durchzogen hatte. Auf dem Paradeplatz wurden die Fackeln zusammengeworfen und dann abgeschlagen. Das einqeiretene trockene Wetter balle die Illumination sowie den Fackelzug sehr günstig beeinflußt.

Nachtrag zu der Vorfeier.

Wir wollen nicht ver'äumen, unserem gestrigen Bericht über den Kommers in der Centralhalle noch folgendes nachzutragen: Die von den Herren Weist, Kohlhepp und Fischer verfaßten Chorlieder fanden den ungeteilten Beifall der Festteilnebmer und wurden in heller Festesfreude kräftig angestimmt ab und zu unterbrochen durch launige Zwischenbemerkungen des Festleiters. Im Anschluß an das Chorlied Nr. 2 brachte Herr H ch. Jost jr. ein Hoch auf Hanaus Frauen und Mâd« chen aus. Herr Ho^ubrwacher Aug. Elsaß zollte den Mit­wirkenden Worte der Anerkennung: dem GesangvereinFröh­lichkeit", demTurn- und Fecht-Klub", den Damen des Rosen­reigens und den Darstellern des Ueberbrettls. Das auf diese ausgebrachte Hoch fand lebhaften Widerhall. Laute Bravorufe unterbrachen die Ausführungen des Festleiiers, als derselbe gegen Ende des Programms darauf hinwies, daß unter den vielen in der Festschrift niedergelegten Namen derer, weite sich um die heutige Feier verdient gemacht haben, durch einen un­glücklichen Zufall mit keinem Worte des Mannes gedacht sei, der die treibende Kraft, die Seele der ganzen festlichen Veran­staltungen gewesen sei. Deshalb wolle er es nachholen, seiner dankbar zu gedenken, indem er die Anwesenden auf­fordere, dem Vorsitzenden des Vergnügungs-Ausschusses, Herrn Professor Wiese, ein kräftiges Hoch auszubringen. Die Versammlung erhob sich wie ein Mann, und dröhnend erschallte durch den Festsaal ein dreifach donnerndes Hoch auf Herrn Professor Wiese. Ueberhaupt lag über dem ganzen Abend eine herrliche Festesstimmung. An manchen Orten des Saales bildeten sich Gruppen festfröhlicher Menschen, wie man solche beim höchsten volkstümlichen Hanauer Fest im Lamboy­wald nicht bester antreffen kann. Sehr anzuerkennen ist die vorzügliche Haltung aller Festteilnehmer, welche sich gern und willig allen erforderlichen Anordnungen der Komiteemitstieder und des Festleiters unterwarfen. Das war bei Saalöffnung sowohl als auch für den guten Verlauf des ganzen Abends von einem gar nicht hoch genug anzuschlagendem Werte.

Der diesjährige hessische Feuerwehrtag wird am 4., 5. und 6. Juli in S ch m a l k a l 1 e n abgehalten werden.

(:) Meister-Prüfung. Im Laufe dieser Woche wer­den Meister-Prüfungen für das Bäcker- sowie das Schneider- Handwerk abgenommen und zwar werden die Prüfungen sich zuerst in jedem einzelnen Betriebe mit dem pratifijen Teile zu befassen haben, während der theoretische Teil in einem extra hierzu bestimmten Termin abgenommen wird. Anmeldungen zur Meisterprüfung können täglich bei dem Vorsitzenden der Meiner Prü'unoskvmmsssion Herrn K. Müller, Römer- straße 11, erfolgen, wo auch alle sonstigen Wünsche und Fragen anzubringen sind. Den Meistertitel i m Handwerk darf gemäß § 133 der Reichs-Gewerbeordnung nur geführt werden von solchen Handwerken, welche a) die Befu nis zur Anleitung von Lehrlingen haben und b) die Meisterprüfung bestanden haben. Die unbefugte Führung des Meistertitels ist strafbar mit Geldstrafe bis zu 150 Mk. oder Hast bis zu 4 Wochen, § 148 pos. 9 o der Reichsaewerbe- ordnuna. Ohne Meisterprüfung darf den Meisterissel führen derjenige Handwerker, welcher am 1. Oktober 1901 bereits selbständig war und die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen hatte. Unter selbständig ist zu verstehen, wer sein Handwerk auf eigene Rechnung und Gefahr betreibt, nicht etwa der Werk­meister oder Geschäsisführer.

* Stadttheater. Gastspiel Konrad Dreher. Wir werfen an dieser Stelle nochmals kurz auf das morgen siattfindende Gastspiel des Holichaulpielers Konrad Dreher alsLeininger" in der PoffeAnno 48" hin. Die übrigen Hauptrollen liegen in den Händen der Herren Gehr­mann t Schnabelberger), Feist (Fritz), Jungk (Botzinger) und der Damen Hantke (Fau Leininger), Verden (Ranni) Rieger (Frau Batzinger) und Wehn (Beni). Die Aufführung eines erfolgreichen Stückes in der Hauptrolle mit einem bewährten und beliebten Gaste dürfte gewiß Gewähr für einen äußerst amüian'en Abend bieten.

* Volks-Vorlesung. Heute, Dienstag den 3. Februar, .abends ^9 Uhr, im Stadtiheater: Einleitender Vortrag des Herrn Prof. Dr. Mannheimer aus Frankfurt a. M., zu dem 6 Vorträge umfass erben Lehrgang überDie Welträssel".

§ Rouxtti des Weinsschen Gesang - Vereins. Das am Samstag im Saale derCentralhalle" stattgefnndene Konzert des Weinsschen Gesang«Vereins erfreute sich eines dermaßen starken Zudranges, daß die Lokalitäten nebst Vor­saal kaum ausreichlen und nur durch einrangierte weitere Tische und Stühle in die Ecken noch notdürftig Sitzplätze für die Nachzügler geschaffen werden konnten. War dieser Besuch schon ein Beweis von der großen Beliebtheit, deren sich die Veranstaltungen dieses Vereins beim Publikum er­freuen, so reihte derselbe dem Kranze seiner Erfolge vor­gestern noch ein neues Lorbeerblatt an. Ein prächtig ausge-

Worte verbinden, fehlte noch; dadurch fftes auch gekommen, daß die aus der Römerzeit her stehen gebliebenen Haupt­orte nach -der Besitzergreifung durch dieGermanen vielfach den NamenBurg" bekamen, wie Straßburg, Augsburg, Regensburg, Salzburg.

Das letztere führt uns gleich auf ein Stück Vorgeschichte des deutschen Städtewesens im Westen und Süden unseres Vaterlandes. Befürchten Sie nicht, daß ich hier ab ovo be­ginnen werde; aber etwas zurückgreifen zu dürfen, möchte ich Sie doch bitten; vielleicht wirft das auch ein Licht auf die Verhältnisse, die wir hier in Hanau werden sehen.

(Fortsetzung folgt.)

I wähltes Programm bot nicht nur dem Chor Gelegenheit zur besten Entfaltung seiner schon oft gerühmten Vorzüge, sondern ließ auch die gewonnenen vorzüglichen Solokrâfte zur vollen Geltung kommen. Dies zeigte sich vor allem bei der dritten Szene ausFrithjof", Chor mit Orchesterbegleitung und Baritonsolo von Max Bruch, eine an gewaltigen, packenden Momenten reiche, IcidenschaftdurchglÜhw Komposition. Die Rolle desFrithjof" lag in den Händen des Herrn Carl Appel, der seine von Rachedurst und tiefstem Seelenschmerze getragene Partie vermöge seines kraftvollen, biegsamen Or­gans aufs prächtigste durchführte und in Gemeinschaft mit den anderen mitwirkenden Faktoren dem Ganzen zu herrlicher Wirkung verhalf. Frl. Ella Harnischfeger' aus Frank­furt a. M., eine Sängerin mit recht sympathischer Stimme, die auch in den höchsten Lagen an Wohlklang nicht verliert, führte sich durch die hübschen LiedervorträgeKomme doch" von L. Thuille,Versteckt" von M. Stange undDer Vogel im Walde" von W. Taubert vorteilhaft ein. Der nicht endenivollcnde Beifall veranlaßte sie noch gu einer Zu­gabe. In Herrn Hermann Schmidt, der die Ballade et Polonaise für Violin - Solo von Vieuxtemps zu Gehör brachte, lernten wir einen Geiger von tadelloser Technik und seelenvollem, empfindungsreichem Spiele kennen. Herr Hein­rich Appunn sang die BalladeHeinrich der Vogler" von C. Löwe undWohin" von C. Haine und erwarb sich gleichfalls durch seine bekannten schönen Stimmmittel den lebhaftesten Beifall. Eine Glanznummer des Programms war gleich dem oben erwähnten Chor von demselben Kom­ponisten ferner noch die Geibelsche BalladeSchön Ellen" für Männerchor, Solostimmen und Orchester von Max Bruch. Hier fand Herr Adolf Müller Gelegenheit, seinen dem hiesigen musiklicbenden Publikum wohl auch schon hinlänglich bekannten und an dieser Stelle des öfteren gerühmten herr­lichen Bariton ins rechte Licht zu setzen, indem er als Lord Edward sowohl die in diesem Tonwerk enthaltenen herzer­greifenden als auch die machtvoll zum Kampfe anfeuernden Szenen zur denkbar besten Wirkung brachte. Frl. Ella Harnischfeger, die hierbei alsSchön Ellen" auftrat, erledigte sich ihrer Aufgabe ebenfalls in recht guter Weise, nur dünkte uns, daß ihre Stimmmittel, die für leichtflüssi e, graziöse Sachen sich entzückend eignen, hierbei hin und wieder in Be­zug auf Fülle und Kraft nicht vollständig hätten ausgereicht. Solistisch betätigte sich Herr Carl Appel schließlich noch in der Liebesarie ausHans Helling" mit Orchesterbegleitung. Auch dieser an die Kraft und Ausdauer der Lungen und die Fülle der Stimme ungewöhnlich große Ansprüche stellenden, die Schmerzen der Liebe schildernden Komposition vermochte er den tiefsten Eindruck zu sichern. Am Klavier saß Herr G u ft a v ,A l t v a t e r aus Frankfurt a. M., und dieser Künstler ist wohl zu bekannt, als daß ein Wort über seine Leistungen nötig wäre. Es bleibt nun nur noch übrig, der Jnfanteriekapelle zu gedenken, die mit gewohnter Routine wahre Perlen musikalischer Erzeugnisse zum Vortrag brachte und aufs lebhafteste applaudiert wurde. Hochbefriedigt ge­denken gewiß auch diejenigen der des Schönen und Interes­santen in reichem Maße erbrachten Veranstaltung, die die Freuden Terpsichores gerne anderen überließen und nach Schluß des konzertlichen Teils den Tanzbeflissenen ihren Platz cinräumten.

, * Knnüindusirie-Berein. Am nächsten Donnerstag spricht im Kunslindustrie-Verein Herr Prof. Dr. G o t h e i n aus Bonn überDante und Beatrice". Der Name des Redners, wie das hochinteressante Thema versprechen einen geistig anregenden Abend.

* IV, Abonnements-KonzertCentralhalle". Ueber die Donnerstag den 5. d. Mts. im IV. Abonnements- Konzert milwukenden Künstler liegen uns eine Menge aller­erster Kritiken vor, von welchen wir die nachstehenden ver­öffentlichen. Ueber Adele Krauß schreibt dasBerl. Tage­blatt":Die ArieIhr, die Ihr Triebe" trug Frânl. Krauß so prächtig vor, daß gerechtermaßen reicher Beifall dafür quittierte. Wir beglückwünschen Fränl. Krauß zu ihrem Er­folge und sehen ihrem weiteren Auftreten mit lebhaftem Jn- iereffe entgegen." Ueber Fräul. Klara Schwartz die Magdeb. Ztg.":Mit dem Vortrage eines weniger bekannten Violinkonzerts von Max Bru-h, das sichschottische Phantasie" betitelt, sickerte stch Fräulein Klara Schwartz einen künstlerischen Erfolg. Ihr Ton ist groß und gesangreich, ihre Technik virtuos. Mit steinendem Beifall spielte sie im Verlaufe des Abmvs nochGuitarre" von Lalo und eine Szene de la Csardas von Jenö HubayHej-e Kati" und über Herrn Edmund Hertz dieDresb. Neueste Nachr.":Herr Hertz gefiel dem Publikum außerordentlich. Wo immer man einen vortrefflich mustkalischen Klavierspieler zu hören wünscht, der auch zu gleicher Zeit bedeutende Technik besitzt, da darf man den Gast aus voller Ueberzeugung empsthlcn." Unter Mit­wirkung folger Kräfte steht den Musikfreunden unserer Stadt somit ein äußerst genußreicher Abend bevor.

* Zu dem blutigen Auftritt, der sich am Sams­tag vormittag in dem Hauie Weberstraße 32 ab'pielte, haben wir noch mitzuteilen, daß die verletzte Frau Vorast noch immer nicht unbedenklich darniederssegt. Auch hat es nach den jetzt bekannt gewordenen Tauachen den Anschein, daß wohl kaum Licbesras rei die Triebfeder zu der abscheulichen Tat gewesen ist. Das Mädchen hatie keine Veran'assung gegeben, daß sich der betreffende Messerheld Hoffnungen macken konnte; von einem etwa bestehenden Llebesverbällwsse war auch durchaus nicht die Rede, der genannte Adler hatte nur an dem wohl hübschen Mädchen Gefallen gesunden. Die weitere Unter­suchung des Falles wird jedenfalls Klarheit darüber bringen, : ob nicht etwa ein Rauboersuch vorliegt. Auch die anfängliche i Annahme, daß der Täler geistig nicht normal sei, wird wohl ä als hinfällig zu betrachten sein, allerdings nimmt dieVolks« i j stimme" unter völlig deplazierten Ausfällen auf uner Blatt ihn i sehr in Schutz und schimpft weidlich darüber, daß wir in dem Augen- f blick, als der betreffende Täter plötzlich voneiner schweren ! Krankheit befallen" die Frau in Lebensgefahr brachte, angeb­lichhämische Bemerkungen" über denselben gemacht hätten.

^ Fechenheim, 1, Febk. (Geflügelausstel - l u n g). Die 3 Tage währende Allgemeine Geflügekausstellung, die zweite, welche der äußerst rührige Geflügelzuchtverein dahier am hiesigen Orte veranstaltet, ist bereis seit Samstag eröffnet und der Allgemeinheit zugängig. Herr Landrat v. Beck e> " th , welcher das Protektorat gütigst übernommen hat, er­öffnete diese am Samstag vormittag 10 Uhr. Bei seinem Eintreffen wurde er vor dem Ausstellung?lokale von dem Ehrenvorsitzenden, Herrn Büroermeister Baumert, und den 2. Vorsitzenden des Geflügelzuchtvereins, Herrn W. Berg, emp­fangen und ihm darauf die Mitglieder des Ausstellungs­komitees vorgestellt. Herr Landrat v. Beckerath sprach hieraus seinen Dank aus für das ihm übertragene Protektorat und betonte die hohe Bedeutung der Geflügelzucht für unser Vater­land, aus welchem alljährlich M-llionen für Eier u. s. w. nach dem Auslande gehen, das wieder feine großen Erfolge nicht billigeren Arbeitskräften und Futtermitteln, sondern em­siger Arbeit und rationellem Betrieb der Geflügelzucht verdanke. Um hierfür auch in unterem Vaterlande immer weitere Kreise zu interessieren, seien Geflügelzuchlvereine notwendig und auch Ausitellungen, durch welche nicht allein bis dahin Indifferente angeregt, vielmehr auch Interessenten durch sie zur Vermehrung und Vergrößerung ihres Geflügelbestandes veranlaßt werden. Diesen schönen Erfolg wünsche er auch der hiesigen Ausstellung, welche er hiermit für eröffnet erkläre. Hierauf besichtigte Herr Landrat v. Beckerath in Begleitung des Komitees mit großem Interesse die Ausstellung, wiederholt seine Anerkennung der qualitativ und quantitativ reichen Be­schickung derselben aussprechend. Sinnig und geschmackvoll gruppiert, mit reichlichen Pflanzengrün umgeben, prangen am Eingang die überlebensgroßen Büsten der drei ersten Kaiser, durch bogenförmige Blattgewinde miteinander verbunden. Hinter diesem bietet sich dem Besucher, Käfig an Käsig gereiht, da? ausgestellte Geflügel in langen Reihen durch die ganze Halle bin zur Besichrigung dar: ein buntfarbiges Bild und für den Kenner und Liebhaber eine wahre Freude, trotz des bunten Stimmengewirrs derAusgestellten", von denen die prämiierten »und das mit Recht die Vorlautesten sein mögen. Während zu beiden Seiten des Eingangs die in großer Zahl gestifteten Ehrenpreise, sowie die Gewinne der am Dienstag staltsindenden Gratisverlo ung prangen, haben an der entgegen­gesetzten Seite als 6. Abteilung der Ausstellung G?räte, Literatur und Futterartikel Platz gefunden. Das Geflügel selbst zerfällt in 5 Abteilungen und zwar Hübner: 50 Klassen Nr. 1246; Gänke: 4 Klaffen Nr. 247-254; Enten 7 Klassen Nr. 255-287; Ziergeflügel: 2 Klass-n Nr. 288-295 und Tauben: 32 Klassen Nr. 296-582. Im ganzen zählt die Ausstellung 600 Nummern. Bereits am Samstag war der Besuch der Ausstellung ein recht reger, mehr aber noch trotz der ungünstigen Witterung am heutigen Sonntag namentlich von auswärts von nah und fern, besonders aus dem diesseitigen Kreise, aus welchem Vereine und Private in ziemlicher Anzahl ausgestellt hatten. Bei der Fülle des Materials war es für das aus den Herren Th. Kullmann, Homburg v. d. H., G. Hartmann, Siadtrat Dietz und H. Strohmeyer auS Frankfurt bestehende Preisrichter­kollegium eine harte und nicht leichte Aufgabe, die ausgestellten Tiere zu beurteilen, wozu sie in strengster Gewissentaitigkeit einen vollen Tag verwandten. Nachstehend seien folgende Auszeichnungen von Ausstellern der näheren Umgebung mit­geteilt.

Ehrenp reise:

Für Gesamtleistung: Herr Heinrich Göbel, Oberissigheim.

g,)Für Hühner:

Herr Joh. Krug, Fechenheim: Brahama, hell.

Theod. Weil, Feckenheim: Langshabn, glatif.

Karl Engelhardt, Preungesheim: Wyandotte, silber.

W. Lucas, Niederrodenbach: Italiener, silberhalsig.

H. Äffst, Bockenheim: Zwergkâmpfer, goldhalstg.

Fr. Bohn, Aschaffenburg: schwarze Schotten.

Hr. Schreck, Offenbach: Bantam, rosenkämmig schwarz.

Hr. Schreck, Offenbach: Hamburger, schwarz.

G. Winkler, Offenbach: Ramelslober.

Im ganzen kamen 16 Ehrenpreise zur Verteilung.

b) Für Gänse: (keiner).

c) Für Enten:

Herr Chr. Hälner, Fechenheim: Peking, 6. R. 02.

' Paul Pieroih. Klein- Zteinheim : Stylesburg, C. R. 02.

Pb. Ewald, Fechenheim: Indische Laufenten.

d ) Tauben:

Geflüqelzuchjverein Langenselbold: Malteser, blau 02. Herr Louis H e n l e l, Hanau: Römer, blau R 02.

G. u. F. Saem, Frankfurt: Bagdetten, Nürnb., weiß.

Pstl. Biestl. Bockenheim: Kröpfer, franz., blaugelb.

Peter Lind II., Hocbstadt : Kröpfer, Brünner, rot.

Louis Aßmus, Frankfurt: Möochen, deutsch, rot.

Karl Petri, Hanau: Möochen, ä-iyptische, schwarz.

Anq. Urbach, Frankfurt: Tümler, Eibmqer Weißköpschen.

,/ Joh. Hummel, Hanau: Indianer, schwarz.

August Schlegel, Hanau: Antwwps, rotgeh.

P. Hummel, Offenbach: blaugeich. Luchstauben.

Im ganzen kamen 14 Ehrenpresse zur Verteilung.

Erste Preise, 12 Mark:

a) Hühner:

Herr W. Rauch, HoLstadt: Wyandotte, rebhuhnfl

Der einzige zur Verteilung gekommene 1. Preis.

b) Gänse:

Herr Heinrich Göbel, Oberissigheim: Toukouser grau. Ebenfalls der einzige 1. Preis.

e) Enten:

Herr Heinrich Gâbek, Oberissigheim: Cayuga, schwarz.

H. Heiderich II., Hanau: Indische Lausenten. Die zwei einzigen ersten Preise.

d) Tauben:

Herr W. Rauch, Hochstadt: Kröpfer, franz., blaugeh.

Ph. Forster, Offenbach: Kröpfer, franz., roigelbe.

Ch. Freyeisen, Frankfurt: Brieftauben, blau mit schwarz. Binden.