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Dienstag

2. Juni

Englands beruft, um die Entbehrlichkeit einer eigenen Land­wirtschaft zu beweisen, so passe das Beispiel nicht, denn Eng­land habe reiche Kolonien und eine übermächtige Flotte ; beides treffe für uns nicht zu. Die Angriffe der Gegner auf unsere Heeresvcrfaffung seien unberechtigt, zur Wahrung des Friedens als der Vorbedingung der Wohlfahrt unseres Volkes, seien ein starkes Heer und eine starke Flotte unentbehrlich; nur unserem tüchtigen Heere, das uns das Reich errungen, hätten wir es zu danken, daß wir so lange uns des Friedens er­freuen könnten. Ein Milizheer, das außerdem noch teurer sei, paffe wohl für die Schweiz, nicht für uns. An der Hand statistischer Zahlen zeigt der Herr Redner, daß wir von den einzelnen Großstaatm für unsere Landesverteidigung die geringsten Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung haben. Bei Besprechung der indirekten Steuern gab der Herr Redner namentlich kurze Erläuterungen über Angaben, die der sog. Bauernfreund" brachte, daß ein Kommentar zumBauern- sreund" dringend erforderlich ist, wenn man die Wahrheit er­fahren will, dürfte der gestrige Abend wohl jeder.! zur Ge­nüge gezeigt haben. Zum Schluffe seines Vortrags wies der Herr Redner noch kurz auf eine Reihe von Ungereimtheiten und Widersprüche hin, in die sich dieVolksstimme" bei Be­kämpfung ihrer Gegner dem sozialdemokratischen Programm gegenüber fortgesetzt verwickelt und bat die Anwesenden, am 16. Juni weder direkt noch indirekt durch Wahlenthaltung den vaterlandsfeindlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie Vor­schub zu leisten." Lebhafter Beifall zeigte dem Herrn Redner, daß man seine mit Wärme und Vaterlandsliebe gemachten Ausführungen, wohl zu würdigen weiß und dies am 16. Juni durch die Tat beweisen wird. Mit ganz besonderem Interesse folgten (namentlich im Hinblick auf neuerliche Ver- dächtigungen durch gegnerische Blätter) die Anwesenden den Ausführungen des Herrn Dr. Lucas bei Beantwortung mehrerer aus der Versammlung an ihn gestellten Fragen. Ja klaren und bestimmten Worten sprach sich hier Herr Dr. Lucas ent­schieden aus für Beibehaltung der 2jährigen Dienstzeit bei der * Infanterie, für Beibehaltung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts und für energische Vertretung aller berechtigten Forderungen unserer Kriegsveteranen. Herr ' Lehrer Becker dahier und Herr Dr. H e i b-Hanau forderten dann die Wähler in kurzen Ansprachen auf, am 16. Juni ' nicht nur selbst zur Wahlurne zu schreiten, sondern auch in Freundeskreisen dahin zu wirken, daß jeder seine Pflicht tue und demjenigen Kandidaten seine Stimme gebe, der sein wahres Interesse verfechte, dem Wahlrecht entspreche eine Wahlpflicht. In das von Herrn Lehrer Becker auf Herrn Dr. Lucas aus­gebrachte Hoch stimmten die Anwesenden begeistert ein. Gegen dreiviertel 11 Uhr schloß die Versammlung mit dem gemein­samen Gelang des Liedes:Deutschland, Deutschland über alles". Nackâer verweilte der Herr Kandidat noch geraume Zeit in unserer Mitte und zog einzelne Gruppen ins Ge­spräch. Die Versammlung nahm den denkbar besten Verlauf.

^ Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. AusFechenheim, 2. Juni, wird . uns geschrieben: Einen tragikomischen Verlauf nahm eine am vergangenen Samstag Abend im GasthausZum Aoler" dahier einberufene Wählerversammlung der freisinnigen Volkspartei, in welcher Herr Dr. Goldschmidt aus Frankfurt überDie Bedeutung der bevorstehenden Reichstagswahl" sprechen sollte. Pünktlich zur festgesetzten Stunde stellten sich die Zuhörer, fast ausschließlich Sozialdemokraten, ein und mit ihn-n Herr Hoch aus Hanau. Lange schon wartete man auf den Referenten, da betrat ein junger Mann aus Hanau, Herr Engersch, den Saal und machte die überraschende Mitteilung, daß der Referent leider verhindert, ein Ersatz aber nicht gefunden sei, so daß die beabsichtigte Versammlung nicht stattfinden könnte, und schloß mit dem Wunsche recht vergnügter Feiertage. Anfangs ver­blüffte Gesichter, dann aber homerisches Gelächter, sogar Hinaus- ' rufe, was sogar Herr Hoch als unanständiges Benehmen be­zeichnete. Kaum hatte sich nun der Saal bis auf wenige ge­leert, als sich doch noch schweißtriefend ein aus Frankfurt herbei­geholter Ersatzmann einstellte, mit ihm selbstverständlich auch wieder die Sozialdemokraten. Run mußte doch das Referat kommen allein auch der Ersatzredner brachte eine Ueber- raschung durch die Mitteilung, daß er, wie der Aufsichtsbeamte ihm bedeutet habe, die Versammlung nicht abhalten könnte, da, nachdem die vorige geschlossen, eine neue erst nach mindestens 24 Stunden vorausgehender Anzeige stattfinden könnte. Na­türlich anfangs wieder erstaunte Gesichter und dann ausge­lassenste Heiterkeit und Spott seitens der Genossen.

Hue Stadt und £and,

Hanau, 2. Juni.

* Die Kgl. Spezialkommission teilt uns mit: Bei den Wahlversammlungen ist nach Zeitungsberichten ver­schiedentlich von Fehlern die Rede gewesen, welche bei den vor etwa 20 Jahren durchgeführlen Verkoppelungen von Oberissig­heim und Ostheim gemacht worden sind, und welche darin be­standen haben sollen, daß größere Flächen, die bis dahin in Einzelparzellen an Bauern verpachtet waren, zusammengelegt und zu den Domänen Rüdigheimer- und Baiersröderhof ge­schlagen wurden. Es ist zum Teil sogleich bei der Besprechung hervorgehoben, daß kein Fehler vorliege, der der Spezial- kommisston vorzuwerfen sei, sondern daß die als fehlerhaft be­zeichnete Maßregel damals von dem Vertreter des Domânen- fiskis als Eigentümer der Flächen für notwendig gehalten worden sei, um die beteiligten Domänen lebensfähig zu machen. Ob dieser vor 20 Jahren vertretene Standpunkt richtig war, muß heute dahingestellt bleiben. Zur Zeit jedoch verdient es besonders hervorgehoben zu werden, daß der Domänensiskus bei späteren Verkoppelungen einen anderen, den pachtbedürftigen Bauern entgegenkommenden Standpunkt eingenommen hat, so in Windecken, wo der Domänenbesitz bei der Verkoppelung wieder als für Bauern geeignetes Pachtland ausgewiesen ist und demgemäß verpachtet wird, so aber besonders auch in Marköbel, wo nach ausdrücklicher Verfügung des Herrn Land­wirtschaftsministers das bislang von bäuerlichen Pächtern ge­nutzte Land so ausgewiesen werden soll, daß es nicht zu der

unmittelbar angrenzenden Domäne Baiersröderhof geschlagen, sondern auch nach der Verkoppelung den Bauern in Pacht ge­geben wird, obwohl die Heranlegung der bei der Zusammen­legung von Marköbel in Betracht kommenden 57 Morgen großen Fläche an die Domäne für diese von größtem Vorteil sein würde.

* Ehren-Eskorte. Am 3. und 6. d. Mts. wird in Frankfurt a. M. bei der Ankunft und Abfahrt Sr. Majestät des Kaisers die 1. Eskadron mit Teilen der 5. Eskadron hiesigen Thüring. Ulanen-Regiments unter Führung des Ritt­meisters v. Eckartsberg die Ehren-Eskorte stellen.

* Die Parade vor dem Grasen Waldersee. Wie bereits in voriger Nummer erwähnt, wird das hiesige Ulanen-Regiment am 16. d. M. auf dem Exerzierplätze zu Frankfurt a M. an einer Paradeaufstellung vor dem Grasen Waldersee, dem Generalinspekteur der 3. Armeeinspektion, teil­nehmen. Ergänzend kann berichtet werden, daß sich an dieser von dem Generalmajor v. Normann, dem Kommandeur der 42. Infanterie-Brigade, befehligten Parade weiter beteiligen bas Infanterie-Regiment Nr. 81 (Frankfurt a. M.), das 2. Bataillon Infanterie-Regiments Nr. 168 (Offenbach a. M.) und die 1. Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 63 (Frankfurt a. M.).

. Deutsche Militärkapelle.» in St. Louis. Nach Berliner Zeitungen sollen Verhandlungen mit verschiedenen deutschen Militärkapellen angebahnt worden sein, im nächsten Jahre auf der Weltausstellung in St. Louis in Uniform zu konzertieren. Die Kapelle unserer 166er habe vom Kaiser bereits die Erlaubnis erhalten. Obgleich es uns angenehm ist, hiermit konstatiert zu sehen, daß unsere auf der Höhe ihrer Ausbildung stehende Infanterie-Kapelle bereits jenseits des Ozeans Beachtung gefunden hat, muß doch eine kleine Richtig­stellung erfolgen dergestalt, daß nach unseren Informationen bis jetzt eine derartige Erlaubnis nicht erteilt wurde, da dahin­gehende Schritte noch nicht erfolgt sind.

* * Frühjahrsmesse. Heute wurde mit dem Auf­schlagen der Buden für die Frühjahrsmesse begonnen.

* Das erste Gau-Sommersest des Gaues IX. (Frankfurt) findet am 27., 28. und 29. Juni in Gelnhausen statt. Daselbst hat sich ein Komitee gebildet, welches im Verein mit dem Vorstand des feststehenden Rad­fahrer-KlubBarbarossa" das Arrangement des Festes in die Hand genommen hat. Der Festplatz liegt im Wiesengrunde südwestlich der Stadt und wird mit dieser durch einen mit geschmückten Masten bezeichneten Weg verbunden. Das Fest umfaßt an sportlichen Veranstaltungen einen Preiskorso, welcher in 3 Abteilungen (1. für 15 Fahrer, 2. bis 20 Fahrer, die 3. über 20 Fahrer) gefahren wird. In jeder dieser 3 Ab­teilungen sind 3 Preise ausgesetzt. Ferner sind 3 Preise aus­gesetzt für das Schulreigknfahren, 3 für den Blumenreigen, 3 für das Kunstreigensahren und ein Preis für das Gruppen­kunstfahren. Die Fahrbühne für diesen Wettbewerb ist 20 X20 m groß und mit Tribünen umbaut. Für Räder ist ein Aufbewahrungsplatz vorgesehen. Den über Nacht in Geln­hausen verbleibenden Bundesmstgliedern wird für gute Unter­kunft gesorgt. Gelnhausen selbst wird zum Empfang ein fest­liches Kleid anziehen und seine Einwohnerschaft wird alles aufbieten, um den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu gewähren. Auch für Nichtradfahrer und Freunde des Rad­sports dürfte an diesen Tagen ein Ausflug nach dem geschicht­lich und landschaftlich interessanten Gelnhausen sich empfehlen.

* Wettspiel. Das gestern stattgefundene Wettspiel der 1. Mannschaft des Hanauer FußballklubsWacker" gegen die gleiche Mannschaft des Frankfurter FußballklubsNllemania" endigte mit einem überlegenen SiegeWacker" mit 4: 0 Goal. Zwei weitere von Hanau getretene Goals wurden vom Schieds­richter für abseits erklärt.

* Konzert imKaiserhof". Am 1. Feiertage hatten wir das Vergnügen, in dem reizenden Konzertgarten des Kaiserhsfs" dem Konzert eines Teiles der 27er Artillerie- Kapelle lauschen zu können. Für ein genußreiches Programm war, wie in unserer Vornotiz bereits bemerkt, Sorge getragen worden, doch gereicht es zu besonderer Genugtuung, konstatieren zu können, daß auch die Durchführung der gestellten Aufgabe nichts zu wünschen übrig ließ, die Kapelle als eine sehr vor­zügliche bezeichnet werden muß. Der stellvertretende Kapell­meister Herr Henrich, der sich als ein sehr feinfühlender, umsichtiger Dirigent zeigte, trat auch solistisch auf, und zwar brachte er im 1. Teile des Konzerts die Original-Kavatine, Solo für Trompete von Hasselmann, zum Vortrag, dem sich später als Einlage das LiedHab' ich nur dich allein" an­reihte. Herr Henrich, zeigte sich als Meister des Instruments und erntete reichsten Beifall. Das Abend-Konzert wurde in der gleichen vorzüglichen Weise durchgesührt.

* Hanauer Sommertheater. Das unter der Direk­tion deS Herrn Henß stehende Sommertheater auf Beck's Felsenkeller hat sich durch seine Feiertagsvorstellungen recht gut eingeführt und dürfte sich voraussichtlich viele Freunde auch beim hiesigen Publikum erwerben. Am ersten Feiertage wurde das vieraktige österreichische VolksstückIm Edelgrund und tiefen Wald oder die Buschlisi", gestern eine 5-aktige Wiener PoffeDer Fiakerbaron oder Pepi und Mucki" gegeben. Ge­spielt wurde mit verschwindenden Ausnahmen recht gut, teil­weise sogar sehr gut, und besonders die humoristischen Partien, wie sie die gestrige Aufführung reichlich enthielt, wurden wirk­lich großartig wiedergegeben. Der Beifall war dementsprechend auch hauptsächlich nach den komisch-drastischen Momenten ein sehr reicher und wurde nicht nur nach den Aktschlüssen, sondern auch bei offener Szene gespendet. Heute abend kommt ein vieraktiges oberbayrisches Volksstück's Liserl von Schliersee", das in München über 509 Aufführungen erlebte, also eine sehr zugkräftige Darbietung, zur Aufführung und können wir einen Besuch bestens empfehlen. Amüsieren wird sich gewiß ein jeder.

* Auf Wachtposten erschaffen. Der im ersten Jahre dienende Musketier Reisch von der 4. Kompagnie hiesigen Infanterie-Regiments erschoß sich heute morgen 4*/, Uhr als patrouillierender Posten vor der Pulverfabrikwache mit seinem eigenen Dienstgewehr. Der Schuß ging in die Herz­

gegend und führte den sofortigen Tod herbei. Der junge Selbstmörder wird als ein tüchtiger Soldat bezeichnet. Diens - lich ist nichts besinnt, was Anlaß zu der Tat hätte geben können.

* Vandalismus. In verflossener Nacht wurde in der Jahnstraße einem Baum die Krone abgebrochen. Derartiger Vandalismus sann nicht scharf genug verurteilt werden. Die Verhinderung und Ermittelung solcher Frevler darf jedoch nicht allein den Behörden überlassen bleiben, sondern jeder einzelne Einwohner muß mit hierzu beitragen.

* Den Tod durch Verbrühen starb das 2jâhrigc Söhnchen des Wagners Röder von Hochstadt. Das Kind war am Samstag mit einer Angehörigen in die Küche ge­gangen, um Waffer zu trinken. Einer plötzlichen Eingebung folgend, ging das Kind rückwärts und siel hierbei in einen Topf mit heißem Wasser. An den erhaltenen Wunden ist das Kind gestern nacht im hiesigen katholischen Schwesternhause, wohin es verbracht worden war, gestorben.

* Große Schlägerei in Offenbach. In der Nacht vom 1. zum 2. Feiertage entstand in einer Wirtschaft zu Offenbach a. M. wegen eines Frauenzimmers eine Schlägerei, wobei das Messer gebraucht wurde. Ein Schutzmann erhielt zwei Stiche in den Oberschenkel, ein Soldat aus Mainz sechs Stiche. Der Wirt wurde gleichfalls schwer verletzt. Nach einer uns zugehenden Meldung sind fünf Personen in Haft genommen worden.

* Schwindler. Erdichtete Vorkommnisse vorbringend und sich die verschiedensten Namen und Berufsarten beilegend, versuchte ein älterer Mann hier durch Betteln sich milde Gaben zu erschleichen, was ihm auch in vielen Fällen gelang. Jetzt ist derselbe festgenommen worden. Es war ein früherer Pedell namens Breyer, geboren in Trier.

* GefchäftsjttbilärtM. Am Samstag den 30. Mai beging der Spengler Wilh. Laubach dahier sein 25jähriges Geschäftsjubiläum bei der Firma W. Koch Sohn.

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) 8( Fechenheim, 1. Juni. (Gesangs wett streit.) Grün- umwumeue Triumphbogen mit flatternden Fahnen an Hochaufstreben- den Masten, reichlicher Fahnen- und Mirlandeulchmuck längs bei Häuserreihen und lebhaftes Treiben in den Straßen lassen erkennen, daß Fechenheim in diesen Tagen ein Festort ist. Hunderte von Sängern und Gästen von nah und fern haben sich hier eingefunden, um teilzunehmen am Feste der Weihe einer neuen von Frauen und Jungfrauen unserer Gemeinde gestifteten Fahne, aber auch zugleich vor èment auserlesenen Preisrichterkollegium Zeugnis abzulegen von ernster Arbeit und fleißigem Streben und unter einander zu wetteifern in der edlen Gesangeskunst. Bereits am gestrigen Abend begannen die Festlichkeiten mit eine n im SaalbauZum Kaiser Friedrich" ver­anstalteten Festkoinmers, bei welchem verschiedene hiesigen Vereine mit­unter gant Hervorragendes darboten, besonders aber. die von dem VereinGermania" zum Vortrag gebrachteHymne an die Musik" von Lachner reichlichen und wohlverdienten Beifall fand. Festlich em­pfangen und von den Gesangesbrüdern begrüßt, trafen schon in früher Morgenstunde des heutigen Pfingstfeiertages die auswärtigen Ver­eine hier ein und um 10 Uhr nahm in den größten Sälen das Wett­singen derselben in 4 Klassen seinen Anfang. Das Ergebnis desselben ist folgendes:

Klasse 1. M

Preisrichter: die Herren Musikdirektor E. Parlow-Frankfurt a. M.» Seminarmusiklehrer Ferreau-Schlüchtern und Komponist Baselt-Frant- furt a. M. Vorgeschriebener Kunstchor:Der deutsche Rhein" von Parlow.

3 wettstreitende Vereine: 1. Germania"-Mühlheim a. M., 2. Männerchor"-Heusenstamm, 3.Concordia"-Bieber.

1. Preis (400 M. bar und silberne Medaille):Männerchör"- Heusenstamm mit 174 P., gew. Chor:Blau Blümlein", v. Faust.'

2. Preis (Silberner Pokal):Concordia"-Bieber mit 172 P., gew. Chor:Am Ammersee" von Langer.

Klasse 2.

Preisrichter: die Herren Musikdirektor Kern-Frankfurt a. M., Lehrer Jakobi-Wiesbaden und Musikdirektor Wolfram-Dillenburg. Vorge­schriebener Kunstchor:Rheinlied" von Kern.

4 wettstreitende Vereine: 1.Harmonie"-Hechtsheim, 2.Teutonia"- Sprendlingen, 3.Sängerlust"-Niederrodenbach und 4.Sonntags- verein"-Mühlheim a. M.

1. Preis (300 Mk. bar und silberne Medaille):Sängerlust"-Nieder- rodenbach mit 213 P., gew. Chor.:Ich hört ein Vöglein pfeifen" von Schaus.

2. Preis (Silberner Pokal)Harmonie"-Hechtsheim mit 191 P-, gew. Chor:Die Heimat" von Reiier.

3, Preis (Bowle) -Teutonia"-Sprendlingen mit 180 P., gew. Chor:Am Ammersee" von Langer.

Klasse 3.

Preisrichter: die Herren Lehrer und Komponist Pauli-Fechenheim, Lehrer und Konlponist Kretsch-Frankfurt a. M. und Chordirektor Werth-Bonn. Vorgeschriebener Kunstchor:Morgenständchen" von I. Pauli.

11 wettilreitende Vereine: 1.Liederlust"-Bischofsheim, 2.Gesang­verein Gießen", 3.Liederzweig"-Walldorf, 4.Sängerlust"-Dieburg,

5.Liederzweig"-Weißknchen, 6.Concordia"-Riederrad, 7.Eintracht"- Langenselbold, 8.Männergesangverein"-Elsheim, 9.Liederkranz"- Dietzenbach, 10.Sängerlust"-Roßdorf und 11.Männerquartett"- Crummstadt.

Von diesen erhielten den

1, Preis (200 Mk. bar und silberne Medaille):Concordia"-Niederrad mit 200 P., gew. Chor:Das stille Tal" von Böhme.

2. Preis (silberner Pokal):Liederzweig" -Walldorf mit 190 P., gew. ChorWas das Vöglein sang" von Pauli.

3. Preis (reichverziertes Trinkhorn) :Liederlust"-Bischofsheim mit 181 P., gew. ChorNun ade" von Orth.

4. Preis (silberner Pokal)Männergesang-Verein"-Elsheim mit 172 P., gew. ChorD Jugendzeit" von Krasinski).

5. Preis (1 Bowle)Liederkranz"-Dietzenbach mit 172 P., gern. Chor .Blau Blümelein" von Geis.

6. Preis (silberner Pokal)Männerquartett"-Crummstadt mit 172 P., gew. ChorSchlaf wohl" von Pauli.

7. Preis (1 Humpen)Eintracht "-Langenselbold mit 169 P, gew. Chor Ich hört ein Vöglein pfeifen" von Schaus.

8. Preis (1 Fruchtschsle)Sängerlust"-Dieburg mit 161 P., gew. Chor Der Hollunderbaum" von Dregert.

Klasse 4.

Preisrichter: die Herren Musikdirektor Parlow-Frankfurt a. M., Seminar­musiklehrer Ferreau-Schlüchtern und Kompottist Baselt-Frankfurt a, M Vorgeschriebener KunstchorWaldkönig" von Fr. Baselt.

7 wettstreitende Vereine:Frohsinn"-Hochstadt, 2.Liederkranz"-Darmitadt

3.Concordia "-Roßdorf, 4. Teutonia " -Kelsterbach, 5.Sängerlust"-Som- born, 6.Liederkranz"-Großkarben, 7.Frohstnn"-Assenheim.

Von diesen erhielten den

1. Preis (100 Mk. bar und 1 silberne Medaille) Liederkranz"-Darm- stadt mit 17 k P., gew. ChorMein Mütterlein" von Gersdorff.

2. Preis (1 silberner Pokal)Eoncordia"-Roßdorf mit 155 P., gew. ChorSchätzer! klein" von Zant.

3. Preis (1 Trinkhorn)Sängerlust"-Somborn mit 151 P., gew. Chor Das stille Tal" von Böhme.

4. Preis (1 silberner Pokal)Frohsinn"-Assenheim mit 146 P., aew. Chor ..Die drei Röselein" von Silcher.