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Eisenbahnvcrwaltuug. Nach einer Versügunst des Ministers der öffentlichen Arbeiten ist bei der Veran­schlagung des Bedarfs von Personenwagen L, H. und UI. Klasse und von Gepäckwagen für hie vorhandenen Eisenbahnen tm Etatsjahre 1904 und auch in den späteren Jahren solange auf die Beschaffung von vierachsigen Jahr­zeugen Bedacht zu nehmen, bis den zu Anfang des l. I. für die Bildung der Schnellzüge gegebenen Vorschriften vollständig entsprochen werden kann. Die durch die Einstellung der vier- achffgen Fahrzeuge in die Schnellzüge fceiwerdenden drei­achsigen Fahrzeuge sind für Personen- und Güterverkehr zu verwenden, weshalb solche Fahrzeuge nur insoweit für die Beschaffung anzumelden sind, als sie aus den bisherigen Beständen für Schnellzüge nicht entnommen werden können, wie z. B. Wagen IV. Klasse, Wagen für Vorortzüge usw. Auch Gepäckwagen für Güterzüge werden einstweilen nicht be­schafft werden, der Bedarf ist durch die in Personenzügen frei werdenden älteren Güterwagen zu decken.

* Jägerbataillon. Bekanntlich kursiert die Nachricht, daß für das 18. Armeekorps ein Jägerbatsillon errichtest werde. Einige Städte, z. B. Alsfeld und Grünberg, haben sich be­reits zu den erforderlichen Schritten entschlossen, um eventuell die Jäger in Garnison zu erhalten.

* Militärverwaltung. In den Ruhestand versetzt wurde mit Pension Kaierneniuspeklor Baum in Hanau.

* Gastspiel des Müller-H-rfurtTH-at-rs. Gestern übend war durch ein in der Centralhalle veranstaltetes Gast­spiel des seit kurzer Zeit in Frankfurt a. M. bestehenden Müller-Herfurt-Theaters auch hier Gelegenheit geboten, den bekannten und ehemals berühmten Verteidiger Dr. Fritz Fried- mann in seinem fesselnden VortrageDas Wah auser meinem Leben" zu hören. Leider war der Besuch nicht der­art, wie man wohl im Hinblick auf die interessante Vorstellung hätte erwarten dürfen. Sowohl der Hauptakieur, Herr Dr. Friedmann, wie die anderen Personen des Ensembles, der Humorist J?an Paul und die Damen Frl. Henrietie Faul- connier und Frl. Mara fanden lebhaften Beifall und bereiteten den Zuhörern einen in jeder Hinsicht angenehmen, genußreichen Abend.

* Heilgehilfen - Ordnung. Der Herr Regierungs­präsident erläßt im Amtsblatt eine neue Heilgelbilfen-Ordnung für den Reg.-Bez. Cissel, die am Tage der Verkündignr (22 April) in Kraft getreten ist. Beigeiüzt ist eine Gebüsren- Ordnung für die staatlich geprüften Hnlgehilfcn und Masseure.

* Fahrplan. Im vierten Blatt der heutigen Ausgabe befindet sich ein Fahrplan, der die Ankunft und Abfahrt der Züge au den hiesigen Bahnhöfen angibt.

* Dirigenten-Jubiläum. Wir wollen nicht ver­säumen, darauf aufmerksam zu machen, daß die Feier zu Ehren des Lehrers Herrn Wilh. Hamburger, welcher den Ge­sangverein Eintracht hier seit 25 Jahren ohne Unterbrechung dirigiert, heute abend 8 Uhr in der Turnhalle der Turngemeinde beginnt.

* Sehenswürdigkeiten.Museum der Welteraui- schm Gesellschaft" (Altstâdter Schloß, eine Stiege hoch): Ge­öffnet an Sonn- und Feiertagen vormittags von 11 bisM Uhr. Kindern ohne Begleitung Erwachsener ist der Eintritt nicht gestattet.

* Familien-AusAttg. Morgen nachmittag von 4 Uhr ab findet in Dörnigheim im Gasthauszur Mainlust" die vom Rhein-Maingau-Verband der kaufmännischen Vereine r abredete Familien-Vereinigung statt.

* Wiener Spitze. Nunmehr ist cs Herrn Bender gelungen, auch die 1. Original-Leipziger Sänger für ein drei­tägiges Gastspiel, heute, Sonntag und Montag zu gewinnen, die ihm sicher wieder an alle« 3 Tagen ein volles Lokal bringen werden. Das gut geschulte Ensemble m t seinem frischen Humor, das zuletzt in Frankfurt, Heiselberg und Worms mit großem Erfolg auttrat, wird auch hier sich durch vorzügliche Leistungen die Gunst des Publikums zu gewinnen suchen.

* Brauerei Dörr. Auf vielseitigen Wunsch treten morgen nachmittag und abend das L Frankfurter humoristische Quartett und die Liedersängerin Georaine Henrich wie die Chansonnette Tilly Otte nochmals auf, wodurch den Besuchern vergnügte Stunden im vornherein gewährleistet find.

* Unterhaltungsbeilage. In einem Teile der Auf­lage steht durch ein technisches Versehen die Seüe 2 auf Leite 3 und umgekehrt. Wir bitten die Leser, dies Versehen selbst berichtigen zu wollen.

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H-n. Kesselstadt, 2. Mai. (V an der alten Kirche.) Das in gestriger Nr. beschriebene an der Orgel vorgefundene 'Lappen, um dessen Deutung gebeten wurde, ist das alte Wappen res Landgräflichen Hauses Hessen-Cassel. Die einzelnen Felder sind folgende: 1. Feld: rotes Doppelkreuz in Silber Fürsten­tum Hersfeld. 2. Feld: schwarz-gold quergeteilt im Schwarz ein silberner Siern Grafschaft Ziegenhain. 3. Feld: roter Löwe in Gold Grafschaft Katzenellenbozen. 4. Feld (Herz­schild): rot-silbern quergestreifter Löwe in Blau Landgraf­schaft Hessen. 5. Feld': zwei goldene über einander schreitende Leoparden in Rot Grafschaft Dietz. 6. Feld: schwarz-gold quergeteilt im Schwarz zwei silberne Sterne Grafschaft Nidda. 7. Feld: quadriert., drei rote Sparren in Gold = Grafschaft Hanau, wechselnd mit drei (eigentlich vier) roten Dueroalken in Gold Grafschaft Rieneck und belegt mit rot-aold quergeteilten Herzschildchen Herrschaft Münzenberg. 8. Feld: in Rot das silberne sog. holsteinische Nesselblatt Grafschaft Schaumburg. Eine nähere Erklärung dieser letzteren Schild­figur würde den Rahmen dieser Notiz überschreiten. Das frag­liche Wappen kann nur aus der Zeit von 17361800 stammen, vielleicht bieten seine Stilformen näheren Anhalt.

<§> Fechenheim, 1. Mai. (Jugendspiele.) Aus An­regung des Leiters der hiesigen evangl. Schule, Herrn Rektor Schilling, und dank dem einsichtigen Entgegenkommen der diesigen Gemeindebehörde sollen nach erfolgter Genehmigung leitens der Königl. Regierung im Laufe dieses Sommerhalb­jahrs zunächst für die oberen Knabenklassen der evangl. und kath. Schule wöchentlich an 4 Wocheniagen von 57 Uhr Spiele veranstaltet werden, wie sie bereits in größeren Orten

Samstag

vielfach eingeführt sind. Die Leitung derselben ist den Herren mehrer Werner und Keßler, die beide den erforderlichen Fn- struklionskursils zur L'iiung solcher JugendPiele absolviert haben, übertragen. In ihrer letzten Sitzung hat auch die Ge­meindevertretung die Einführung der Jugend'piele einstimmig gutgehkißen und die nötigen Mittel zur Beschaffung der er forderlichen Spiel Utensilien und Geräte im Betrage von 50 Mark, sowie- das Honorar (2.50 Mk. pro Stunde) bewilligt. Späler sollen nun, sobald sich der gewünschte gute Erfolg zeig'» wird, auch die jüngeren Jahrgänge zu den Spielen zu­gelassen und nach Eintritt der kommende Ostern anzustellenden Turnlehrerin auch Spielstunden für die Mädchen eiugeführt werden. Gewiß wird diese so segensreiche Einführung der Jugcndspiele auch seitens der hiesigen Einwohnerschaft freudig begrüßt werden, umsomehr, da in unserem Jndustrieorte die liebe Jugend nicht wie in rein ländlichen Gemeinden durch Hilfeleistung in der Feld- ober Gartenarbeit usw. in Anspruch genommen ist und daher über viel freie Zeit verfügt, die sie dann unter Aufsicht in heiterem geziemenden Spiel in Gottes freier Natur verbringen kann.

Dörnigheim, 2. Mai. (Schulangelegen- H e i t e n.) Im Landkreise Hanau wurden tm Jahre 1902 au den Volksschulen 7 neue Lehrer- bezw. Lehrerinnen­stellen errichtet, und zwar je eine Lehrerstelle in Enkheim, Dörnigheim, Kilianstädten und Rückingen, eine Lehrerinnen- stelle in Großauheim und eine Lehrer- und eine Lehrerinnen- stelle in Fechenheim, |oba^ jetzt im Landkreise 140 evangelische, 22 katholische und 4 jüdische Lehrkräfte vorhanden sind. Außerdem ist in Fechenheim eine Handarbeitslehrerin neu anoesteÜ!.

â ^kriselt, 1. Mai. (Verstorben.) Hochbetagt ver­schied dahier der Metropolitan der Klasse Bergen, v. Starck. Die Beerdigung erfolgt am Samstag. Noch vor wenigen Monaten, Ende Januar, war es dem Verstorbenen v.'rgönnt gewesen, in voller Rüstigkeit sein dOjâhriges Dienstjubiläum feiern zu können.

Sprechfaul.

Für die unter bietet Rubrik eingejandten Notizen übernimmt die Redaktion dem Vubtikum oc-enuber keinerlei Berantwortung.

Die Philipp-Ludwkgs-Anlage.

Die hübsche Philipp-Ludwigs-Anlage ist neu Hergerstil:: worden, neues Gras gesät «. a. m. Nun möge auch jeder­mann, namentlich die Passanten der Anlage, darauf achten, daß die Kinder nicht in die Anlagen steigen und Blumen, Blätter und Zweige obreren. Es sei auch darauf aufmerksam gemacht, daß, wenn Kinder bei derartigen Übergriffen erwischt werden, deren Eltern zur Anzeige und Strafe gebracht werden können.

Tekgraphischec Wetterbericht der deutschen Seewatte.

Telegramm ans Hamburg vom 2 Mai.

9 Uhr 35 Min.

Ein Maximum über 765 mm lagert über Nordosteuropa, ein Minimum von 750 mm über Irland. In Deutschland ist das Wetter ruhig, stellenweise heiter bei wenig Wärme- änderung, vielfach ist Regen gefallen.

Prognose für den 3. Mai: Fortdauer der herrschenden Witterung zunächst wahrscheinlich.

Hue Mk und fern«

Cassel, 1. Mai. In der gestern abend im großen Saal der Stabt Stockholm statt gehabten Generalversammlung der hiesigen Schreinermeister vom Arbeitgeber-Schutzverband wurde vor Eröffnung der Versammlung die Galerie, sowie die Bühne des Saales abgesucht, ob sich nicht etwa unberufene Elemente eingelchlichen hätten. Richtig fand man auf der Bühne im Soufleurkasten und an sonstigen Verstecken drei streikende Schreinergesellen vor. Dieselben würd.» zwecks Feststellung ihrer Namen der Polizei übergeben.

Marburg, 30. April. Für den Wahlkreis Marburg wurde Geheimrat Professor Lehmann als liberaler Kandidat ausgestellt. Ein Inserat derHess. Landesztg." lautet: Um nicht durch zu große Siimmenzersplitterung für uns ganz unannehmbaren Kandidaten zur Stichwahl zu verhelfen, hat der Vorstand des hiesigen nationalliberalen Vereins beschlossen, von der Aufstellung eines nationalliberalen Kandidaten abzu- sehen. Im Auftrag: H. Sebmann.

Witzenhauseu, 1. Mai. Die Frequenz der Colonial- jchule in dem eben begonnenen Sommersemestrr beträgt 63.

Schlüchtern, 1. Mai. Hier wurden die Fundamen­tierungsarbeiten zum Bau der katholischen Kirche in Angriff genommen.

Wächtersbach, 1. Mai. Die Wâchtersbach-Birsteiner Bahn hat im neuen Sommer-Fahrplan zwei weitere Züge ein­gelegt, welche für den Verkebr mit dem Vogelsberg eine neue, sehr günstige Erweiterung bedeuten. Mit dem Halb-Elf-Uhr- Schnellzug erreicht man von hier den Anschluß an den neu eingelegten um 10 Uhr 57 Minuten von Wächtersbach ab­gehenden Zug und ist bereits 11 Uhr 31 Min. in Birstein. Ferner kann man von Birstein mit dem zweiten neueingelegten Zug um 11 Uhr 46 Min. abrefien und erreicht in Wächters­bach den um 12 Uhr 32 Minuten nach Gelnhausen fahrenden Schnellzug und den um 12.40 von Wächtersbach nach Bebra fahrenden Personenzug.

St. Frankfurt a. M., 1. Mai. Unsere nächsten Renntage sind am Pfingstmontag den 1., sowie Sonntag den 7. Juni. Dieselben sind zusammen mit Mk. 52 500 an Geldpreisen und den hervorragenden Ehrenpreisen attsgestattet. Die Nennungen sind überreich eingelaufen, sodaß der große Preis von Frankfurt volle 40 und der Kaiserpreis 28 Enga­gements zählt. Die Nennungen zu den anderen Rennen sind nicht minder zahlreich erfolgt.

X Gross-Steinhelm, 1. Mai. Die am Montag beim Holzmann'lchen Etablissiment in der Gemarkung Hainstadt aufgefundene Mannesleiche wurde als die des Arbeiters Ludwig

________________ 2. Mai

Müller aus Dietesheim agnosziert. Müller scheint in der Nacht vom Sonntag zum Montag in einem Graben genächtigt u haben, wo ihn ein jäher Tod ereilte. Die Leiche, die von keinem Angehörigen reklamiert wurde, dient in der Anatomie der Laudesuniversilät G^ßen wissenschaftlichen Zwecken. Dun Vernehmen nach wurde sie bereits nach Gießen transportiert.

U Seligenstadt, 1. Mai. Dieser Tage wurde attßer- halb des nördlichen Stadtendes am linken Mainufer ein voll­ständiger Herrenanzug aufgefunden. Aufzeichnungen in einem dabei liegenden Notizbuche berechtigen zur Annahme, die Be- kleidungsgegcnstäude rührten von einem fremden Schneider­gesellen her. Ob irgend ein unbekannter Selbstmordkandidat vor seinem Sprunge in die Mainesflute» sich seiner Kleidung entledigte, oder ob der Anzug auf andere Weise an die Fund­stelle gelangte, darüber fehlen jegliche Anhallspnnkte.

Bue aller «leit.

Selbstmord im Borortzuge. Der Kaufmann Franz Krebs, Mitinhaber der Firma Schönfeld & Co. in Berlin, hat sich in einem Borortzuge erschossen. Man fand weder Geld noch Wertsachen bei ihm. Das Motiv der Tat ist unbekannt.

Die Strassen Ausschreitungen in St. Johann. Aus St. Joman-Saarbrückni, 1. Mai wird berichtet: Infolge der schlimmen Exz.sse während der vorgestrigen Nacht, bei welcher eine Anzahl Schutzleute durch Werfen mit Steineii, Flaschen und Messern verletzt wurden, wurden 60 Gendarmen zur Hilfe der Polizei herangezogen. Regierungspräsident zur Redden traf gestern mittag 1 Uhr hier ein und hatte sofort eine Konferenz mit dem Bürgermeister Dr. Neff. Die Zeittungen veröffentlichen Aufrufe der Behörden, welche zur Ruhe mahnen. In der Stadtratssitzung kam zum Ausdruck, daß die hier nicht angewandte frühe Polizeistunde für die Restaurants, das scharfe Vorgehen der königl. Polizei gegen den Wirt des Casö Continental und die Art des Auftretens der Schutzleute gegen die Bevölkerung den Konflikt herbeigeführt haben. Der Bürgermeister teilte mit, daß der Uebelstand bald abgestellt würde; der Minister des Innern siehe der Angelegenheit wohlwollend gegenüber. Dieff Nachricht, welche durch Extrablätter verbreitet wurde, ruft hier große Genugtuung hervor. Tausende von Menschen bewegten sich am Abend durch die Bahnhofstraße, es blieb aber alles ruhig; auch in der Nacht kamen Ruhe­störungen nicht vor.

zum Monument.

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Drahtnachrichten.

Romreife des deutschen Kaisers.

Chiafso, 2. Mai. Der Zug mit dem deutschen Kaiser traf 12 Uhr 30 Min. hier ein und fuhr nach kurzem Aufent­halt weiter.