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^Frkf. Atg.", in einer gemeinschaftlichen Eingabe für den Ab­schluß eines neuen deutsch-russischen Handelsvertrags folgende Wünsche: möglichst niedere Zollsätze für Silberwaren, vertrags­mäßig festgelegte (gebundene) Zollsätze, und vertragsmäßige Bestimmungen hinsichtlich der Musterkollektionen, nämlich Rück­zahlung des bei der Einfuhr gezahlten Zolles bei Wieder­ausfuhr, Jdentistzirung der Muster auf Grund des deutschen Reichsstempels und Befreiung der Musterkollektionen von der laut russischem Gesetz vorgeschriebenen Punzierung.

* Wertvoller AltertumSfund. Was dem Scharf- j finn der auswärtigen Autoritäten auf dem Gebiete der rö­mischen Archäologie nicht gelungen war, die Entzifferung der Inschrift auf dem neu gefundenen Steindenkmal von Butter- stadt, glückte gestern einem hiesigen Gelehrten. Den zahlreichen Altertumsfreunden, die vor dem Schlöffe erschienen waren, um daS wertvolle Monument bei seiner Ueberführung nach den Sammlungen des Geschichtsvereins zu sehen, übersetzte er die "Inschrift wie folgt:

Hineingefallen seid Ihr, die Ihr hierhergekommen seid, Denn Ihr dachtet nicht an den 1. April.

In dem Bewußtsein, daß das Denkmal mit seiner interessanten Relief-Darstellung durchaus nicht von Schaffhausen hierher verschleppt sein muß, sondern daß es am 1. April auch Rein­fälle in Hanau gibt, zogen die Enttäuschten wieder nach Hause.

* Stadttheatsr. (Benefiz Hohenfels.)Frou- Frou", das spannende französische Schauspiel, gibt in der pikanten Titelrolle der beliebten Benesiziantin eine glänzende Aufgabe, die ihrer schönen Begabung ganz besonders entspricht. Fräul. Toran, von ihrer stimmlichen Indisposition wieder hergestellt, wird die sympathische Rolle der Luise spielen. Außer­dem sind die Herren Becker, Gehrmann, Retzbach und Schwarz in größeren Partieen beschäftigt. Vorrecht der ungeraden Nummern am Freitag von 1011 Uhr.

* Städtische Badeanstalt. Im Monat März 1903 wurden an Bädern abgegeben: Kl. I.: 88, Kl. II.: 177, Kl. m.: 903, Douchebäder: 30, Römisch-Irische Bäder: 38. Zusammen: 1236 Bäder. Die größte Zahl der abgegebenen Bäder betrag 115 am 7, März; die kleinste Zahl der ab­gegebenen Bäder betrug 10 am 10. März. Im Etatssahre 1902 03 wurden an Bädern abgegeben: Kl. IT 1031, Kl. II: 1923, Kl. III: 8925, Douchebäder: 370, Römisch, Irische Bäder 366. Zusammen: 12 615 Bäder. Die größte Abgabe der Bäder betrug 180 am 17. Mai, die kleinste Abgabe der Bäder betrug je 5 am 8. Mai, 19. November und 3. De­zember. Im Etatsjahre 1901/02 wurden an Bädern ab­gegeben: 13 296, mithin weniger im Etatsjahre 1902/03: 681 Bäder.

* Miinzauktion zu München. Am 20. April 1903 und folgende Tage kommt unter Leitung des Experten Otto Helbing in München der dritte Teil des berühmten Münzen- und Medaillenkabinetts, über bessert ersten und zweiten Teil wir im vergangenen Frühjahre und Herbst berichteten, zur Versteigerung. Diese dritte Abteilung enthält Münzen und Medaillen alt- und neusürstlicher Häuser in Silber und un­edlen Metallen. Der Katalog umfaßt zirka 3900 Nummern und ist ohne Tafeln gratis, mit 9 Tafeln Abbildungen zum Preise von 5 Mark zu beziehen durch den Experten Otto Helbing, München, Maximilianstraße 13 I.

* Die Speisekammer des Aprils ist nicht durch Mannigfaltigkeit ausgezeichnet. Sie nötigt der Hausfrau manches Murren ab. Der reichlicher besetzte Speisezettel des Winters ist schon längst zu Ende. Dafür aber tragen die Produkte des Aprils den Stempel des Zungen, Zarten und Frischen. Nach dem Wintersalat erscheinen Radieschen, Spinat, junge Artischoken. Viel zu wenig verwendet man die verschiedenen Frühjahrskräuter, wie Kresse, jungen Sauerampfer usw., zu Suppen und zu anregendem frischen Salat. DaS alles ist nicht nur geeignet, Frühjahrskuren zu unterstützen, sondern es wirkt selbst schon blutreinigend und hat den Vorteil der Billig­keit. Außerdem wartet der April mit dem zarten Braten junger Lämmer und Ziegen auf. Durch seine Reizlosigkeit ist dieses Fleisch der Bildung reinen Blutes besonders dienlich.

W« IUMMMWMMMMRM weidenden Vieh, seinen stillen alten Städtchen und lachenden Dörfern, ein Bild glücklichen Friedens und gesegneter Wohl­habenheit . . .

, Kopenhagen ist so recht eine Stadt, in der man mit Ver­gnügen spazieren geht, bald hierhin, bald dahin einen Blick tut und alles immer hübsch ruhig nimmt. Die Mehrzahl der interessanten Punkte liegt auch ziemlich dicht beisammen. Ama- lienborg und Rosenborg, Naiionalgalerie und Thorwaldsen- Museum man hat es nie weit von einem zum anderen. DaS Thorwaldsen-Mu'eum ja, es ist der Stolz Kopen­hagens; aber ich habe mich nie so recht damit befreunden können. Ich finde, daß Thorwaldsen, in dieser Massenhaftig­keit genossen, nicht günstig wirkt; man bekommt einen reineren und stärkeren Eindruck von diesem Künstler, wenn man sich in die Gestalten des Christus und der Apostel versenkt, die er für die Frauenkirche geschaffen hat. Und dann: es wird einem wirklich etwas zu viel Thorwaldsen in Kopenhagen. In allen Schaufenstern Bildnisse von ihm oder Nachbildungen seiner Werke; es ist fast wie in Como, wo man bis auf die Schnupf­tücher hinab von Volta verfolgt wird. Angenehmer als im Thorwaldsen-Museum ist eS meines Erachtens in der Gemälde­galerie zu verweilen, wo man in den Werken der dänischen Künstler des 19. Jahrhunderts das bürgerliche und bäuerliche Leben Dänemarks in dieser Zeit oft mit überraschender Fein­heit dargestellt findet. Wer in die Häuser zu sehen Gelegen­heit hat, der bemerkt, daß im Bürgertume die Tradition dieser Lebensführung noch durchaus nicht abgerissen ist. Wie viele reizende, echt bürgerliche Jnnerâumen findet man da noch, mit der Großeltern und Urgroßeltern HauSrat ausgestattet, frei ivon moderner Bazar- und Prunkware, erfüllt von idem eigentümlichen Parfüme einer feinen und stillen Behaglichkeit, wie sie jetzt Hammersßöj in seinen Interieurs darzustellen liebt. Und so ist auch die bürgerliche ^Lebensweise zum Glück noch nicht vollständig modernisiert und 'egalisiert; es gibt in Kopenhagen noch Originale, merkwürdige Wink^astmodijche Mada^eu, sonderbare alte Offiziers. Man

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* DtAckiachen-AussteNmrg. Allen^ân ist zu ver­spüren, daß Leben und Bewegung in das graphische Gewerbe gekommen ist. Ein Bild des Resultates dieser Strömung wird die vom 919. April d. I. in der Kgl. Zeichen-Akademie veranstaltete Druckiachen-Ausstelliinfl (Ausstellung von Erzeug­nissen der vervielfältigenden Künste) bieten, die, von mehr als 150 bedeutenden Firmen deS In- und Auslandes beschickt, allseitiges Interesse beanspruchen darf. Auch unsere heimischen Künstler haben sich opferwillig in den Dienst der Veranstaltung gestellt,, derselben jede nur mögliche Förderung angedeihen lassen, sodaß, kurz vor dem Eröffnungstermin stehend, ein voll s Gelingen der Ausstellung als feststehend betrachtet wer­den kann.

* Wekttscr Konzert. Wir verfehlen nicht auf das heute abend 7 Uhr in derCentralhalle" flatifinber.be 2. Abonnements-Konzert des Weinssschen Gesangvereins besonders hinznweistn. Die Solistin, Frau Wilhelmine Eibenschütz- Wnuzek, gilt als ausgezeichnete Pianistin. Weiter wirken mit Herr Adolf Müller und Herr Franz W a ß m u t h. Karten sind in König's Buchhandlung und abends an der Kasse zu haben.

* Dram. - liter. Verein Hanau. Die gestern er­wähnte, für Samstag den 4. d. M. anberaumte Aufführung im dram.-liter. Verein Hanau muß wegen plötzlicher Unpäß­lichkeit eines Mitwirkenden auf Dienstag den 7. April ver­schoben werden.

* Unterhaltungsbeilage. Aus technischen Gründen mußte heute die Unterhaltungsbeilage wegbleiben, was wir zu entschuldigen bitten. Der nächsten Ausgabe werden wir zwei Nummern beilegen.

ÜM Winbecken, 1. April/ (Eintritt eines Lehrers in den Schulvorstand.) Nachdem der Herr Minister der geistlichen, Unterrichts- und Med'zinalangelegenheiten es in einem Erlaß vom 22. Februar 1902 den einzelnen Bezirks- regicrungen zur Pflicht gemacht hat, für die Aufnahme eines Rektors ober Lehrers in die Schuldepuiationen und Schulvor­stände zu wirken und au allen Orten, wo gesetzliche Be­stimmungen dem nicht entgegensteheu, Maßregeln zu treffen, daß die Teilnahme der Lehrerschaft an der Verwaltung der Schule gesichert werde, hat auch die Königliche Regierung zu Cassel, Abteilung für Kirchen- und Schulwesen, für alle Städte des Bezirks, welche anstatt der Schuldeputation einen Schul­vorstand haben, folgende Anordnung getroffen: Da, wo ein Rektor oder Hauptlehrer endgiltig angestellt ist, tritt dieser fortan als Mitglied des Schulvorstandes ein; wo kein Rektor oder Hauptlehrer an der Spitze der Schule steht, wird nach Anhörung des Schulvorstandes aus der Zahl der vorhandenen Lehrer ein endgiltig angestellter von der Regierung dazu be­stimmt. Eine Teilnahme der als Mitglieder des Schulvor­standes bestimmten Lehrer an den Beratungen bleibt in allen den Fällen ausgeschlossen, in welchen eS sich um ihre persön­lichen Angelegenheiten handelt. Auf Grund dieser Regierungs- Verfügung ist der Hauptlehrer, Herr Karl Joffroy, alS Mitglied in den hiesigen Königlichen Stadtschulvorstand ein- getreten.

-st. Windecken, 2. April. (Jubiläum.) Gestern waren 25 Jahre verflossen, seit Herr Polier G. Westphal von hier in das Baugefchâft I. W ö r n e r in Hanau einge- treten ist. Zahlreiche wertvolle Geschenke, welche dem Jubilar aus diesem Anlaß von der Familie seines Chefs überreicht wurden, lieferten den Beweis, daß eS ihm in den 25 Jahren gelungen ist, sich das Zutrauen und die Anerkennung desselben zu erringen. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, noch lange mit der gleichen körperlichen und geistigen Rüstigkeit seine Stelle auszufüllen.

Hue JMab und fern.

Fulda, 1. April. Wieder verhaftet wurden die drei Genossen des Mörders Ehser, der in Kohlhaus den Heizer Rinn niedergeschosscn hat, nachdem sie nach ihrer Vernehmung

muß die Bücher eines der besten und gemütvollsten Schilderer des Kopenhagener Lebens, die von Sophus Bauditz lesen, um etwas von dieser Kopenhagener Atmosphäre kennen zu lernen; doch auch in Fontanes schönem RomanUnwiederbringlich" lebt ein gut Teil davon.

Die Kunst ist eine schöne Sache, aber das Leben ist doch nun einmal meist das Stärkere, und in Kopenhagen ganz be­sonders; und wer in der Gemäldegalerie eine Ahnung vom Leben und der Natur dieser Stadt und ihrer Umgebung be­kommt, der klappt wohl ehestens sein Buch zu und schlüpft hinaus, um die Originale kennen zu lernen. Und fürwahr, er wird eS nicht bereuen, einen Blick in die Umgebung von Kopenhagen zu werfen; keine Großstadt der Welt hat eine schönere. Die Fahrt auf dem Sunde ist immer schön; immer ist die Beleuchtung eine besonders anziehende; immer daS Leben rege: Fährboote, Segler, große Passagier- und Last­dampfer beleben die breite stattliche Wasserfläche. Von Kopen­hagen bis Helsingör ist eigentlich eine einzige Stadt, immer wieder unterbrochen durch Wald und Busch und Wiesen. Zu­erst kommen Kopenhagens stolze und lebhafte Häfen; dann reiht sich am Ufer Dorf an Dorf, Dillenort an Villenort, Badeplatz an Badeplatz. Sagen umkränzen diese Stätien, von Holger Danske und von Hamlet; Wälder umgürten sie; die Sommernächte weben ein zauberhaftes Licht um sie überall, wo man ans Land steigt, Bilder von ausgesuchter Lieblichkeit; nirgends besonders große Veranstaltungen der Natur, und dennoch nirgends trioale Bilder. Der Geschmack, der das dänische Volk kennzeichnet, ist auch seiner Natur zu eigen. Auf einer andern Seite von Kopenhagen liegt dann der Dyre- have, jener Tiergarten, der als einer der schönsten Buchen­wälder der Welt zu bezeichnen ist; und es bleibt, so oft man es auch steht, ein bezauberndes Bild, wenn sich aus diesem Walde zum ersten Male der Blick auf die Eremitage öffnet. Aber immer wieder kehrt man zum frischen Sunde zurück, der die stolze Schöne am Strande schmeichelnd umarmt. Wann ist der Sund am schönsten? Ein Dichter mag darauf Antwort

, u K k K a 2. April.

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über den Diebstahl in Kohlbaus wieder auf freien Fuß geletzt, w0'd°n waren. Es sind mehrere Delikte, z. B. ein Einbruch bei Büchsenmacher Weinbörner, die Sprengung und Beraubung einer Opferbüchse in der Franziskanerkircke auf bem Frauen­berg u. s. w., erst nach der traurigen Affäre in Kohlhaus be­kannt geworden, die dieser Diebsbande auch zur Last gelegt werden. Durch die Verhaftung soll auch einer etwaigen Ver­abredung der Diebsgenossen unter sich vor der gerichtlichen) Verwandlung vorgebeugt werden.

Gießen, 1. April. Auf der Kleinbahn der Gewerkschaft Konstanze in Langenaubach entgleiste am Samstag vormittag / ein Zug. Dem Betriebsführer Dörr aus Haiger wurden da-

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geben, Hermann Bang.Man soll ihn im Juli sehen, wenn das Wasser veilchenblau ist, und die Wälder an der Küste) dunkel geworden sind, und die Villen in den mit Tausenden von Rosen geschmückten Gärten fast verschwinden und der tiefe, Himmel einem stillen Ozean gleicht. Ober man sehe ihn viel­leicht noch lieber im Herbste, wenn die Wellen dunkel werden ' und sich weiß rändern, und die Wälder ernst daliegen, als ob sie finstere Geheimnisse zu wahren hätten, und der Himmel wie ein Glas ist, und alle Konturen scharf sind, als ob sie) leuchtetm. Dann ist der Oere^und am schönsten."

Kunst und Leben.

Aus der Schrtftstcllerwelt. In voller Frische und Schaffenskraft feiert die unter dem Pseudonym Emilie Erhard/ bekannte Romanschriftstellerin Fran Emilie v. Warlburg, geb.) Freiin v. d. Goltz, am 2. April in Berlin ihren 70. Geburts­tag. Von ihren Werken erwähnen wir:Gräfin Ruth",' Rose vom Haff" und dieLehnsjungfer". Ueber dieLehns-, jlmgfer" schrieb Ernst Wichert noch am Tage vor seinem Tode Worte hoher Anerkennung. Kaum ein Jahr ist ver-) gangen, seit Emilie Ehrhard mit ihrer jüngsten dichierischen Schöpfung an die Oeffentlichkeit trat, dem RomanWorte", ) der außerordentlichen Beifall fand.

Die rheinischen Festspiele in Düsselvors werden in diesem Jahre erst am 5. Juli beginnen. Die Eröffnung' wurde hinausgeschobkn, um genügend Zeit zu Proben zu ge-^ winnen. Zur Aufführung gelangen in den diesjährigen Fest-' spielen ausschließlich die beiden Teile desFaust", und ^war . an je drei Abenden.

Na, also. Reisender:Hören Sie mal, Herr Wirt,; ich muß Ihr Hotel verlassen; im Nebenzimmer ist ein kleines ) Kind, das die ganze Nacht schreit." Hotelier:Ich begreife nicht, wie Sie sich darüber beklagen können. Die Eltern des Kindes find doch in demselben Zimmer und haben kein Wort» gesagt." ' '