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General-Anzeiger.

Amtliches Organ für Stadt- und Landkreis Hanau.

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

Verantwort!. Redakteur: G. Schlecker in Hanau.

Bezirks-Fernsprechanschluß Nr. 98.

Donnerstag den 30. Januar

Bezirks-Fcrnspreckianschluß Nr. 98. 1902

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Aus Stadt und £and,

Hsnau, 30. Januar.

* Eisenbahnverkehr. Die Königliche Eisenbahn­direktion in Frankfurt a. M. hat angeordnet, daß der ge­mischte Zug Nr. 3962 HeldenbergenH an an für die Folge auch 4. Klasse führen soll; demgemäß werden nun­mehr auch Fahrkarten 4. Klasse ausgegeben werden. Diese Anordnung, welche besonders für den Marktverkehr von Be­deutung ist, ist auf Anregung der hiesigen Handelskammer erlassen.

* Eine Bezirksverfammlung des Bundes der Landwirthe findet am kommenden Samstag den 1. Februar, nachmittags 3 Uhr, in derCentralhalle" dahier statt. Alle Freunde der Landwirthschaft, des Mittelstandes, namentlich auch Handwerker und Kaufleute sind bei dieser Versammlung willkommen.

* Ausgrabungen bei Eichen. Die auf Veran­lassung des Hanauer Geschichtsvereins in der Gemarkung Eicyen stattfindenden Ausgrabungen nehmen den besten Fort­gang. Wie uns von dort berichtet wird, gestaltet sich die Fundstelle von Tag zu Tag interessanter, da weiter ein großer Heizraum, mit großen Platten gedeckt, freigelegt worden ist. Auch wurde ein Ausgang von nennenswerthen Dimensionen freigelegt, der sich jedenfalls nach einem anderen Gebäude bin- zieht. Es wird vermuthet, daß mindestens noch 4 bis 5 Ge­bäude vorhanden sind und die vormalige Ansiedelung sonach eine recht große gewesen sein wird.

* Durchschnittspreise. Der Durchschnitt ber höchsten Tagespreise für Fourage beträgt mir einem Aufschlage von 5 vom Hundert für den Monat Januar 1901 in dem Stadt- und Landkreise Hanau für Hafer 8 Mk. 34 Pfg., für Heu 4 Mk. 86 Pfg., für Stroh 3 Mk. 73 Pfg. pro Zentner.

* Stadttheater. Die Vorboten des Karnevals machen sich auch im Spielplan geltend. So ist für nächsten Sonntag Carl Malß berühmte Frankfurter Lokalposse:Die Land- p arthie n ach Kön igstein" eingesetzt. Als Einleitungs­stück ist ebenfalls ein Dialektscherz bestimmt und zwar:W o s will er" oderDie Schrippe", eine komische Begebenheit von Dr. Ion Lehmann. Morgen gelangt Sardou'sFe- dora" mit Herrn Rodius und Fräul. Brandow zur Wiederholung. Die glänzende Vorstellung hat besonders großen Erfolg gehabt.

Benefizvorstettung. Die zweite Hälfte unierer WimerMel- zeit erhält durch die üblichen Benefizabende für die damP bevorzugten Mitglieder des Bühueueusembles ihr besonderes Interesse. Es sind rage der Ausregung für dieselben und die Sorge bei der Wahl des Benefiz­stückes, dem Geschmack des Publikums entgegen zu kommen, keine geringe. Wer mit den -Darstellern und dem Theater in nähere Berührung kommt, kennt diese Aufregungen und Hoffnungen der Benesizianten, die die Gunst des Publikums nicht gleichmäßig erfüllt und des festeren bitter ent­täuscht. Die Wahl des Stückes ist aber nicht immer emsche dend für den Besuch einer solchen Benefizvorstellung, selbst die eigene Beliebtheit des Darstellers nicht immer ausschlaggebend, mancherlei Zufälle können neu Kasfcuerfolg beeinträchtigen, doch die künstlerische Werthschähung eines Darstellers setzt auch ein mäßig besuchter Benefizabend nicht herunter. Die bewen ersten Benesizianten halten ihr Heil in hier bisher unbekannten Stücken reisucht nnb der Kassenrapport dürfte zu ihrer vollen Zusriedeu- Heit ausgefallen sein. -$rau Rieger hatte für ihren gestrigen ^y*' abend wieder Zuflucht tei der Kunst von Charlotte Birch-Psecher gesucht, nacktem sie im Vorjahre ein so günstiges Resultat damit, erzielte. Aber diesmal hat sich die Anziehungskraft der guten Birch-Psewer doch nicht so oewährt, denn der Theaterraum zeigte bedenkliche Meten Der schöne tuet des Original-Charakter-LustspielsEin K nd des Glucks hatte nteyt die erhosil- Wirkung gezeigt. In derAthenaisH He«°«m oo» Chaleau- renard, hatte die Kunn der Frau Rieger eine recht hübsche Ausgabe, die alle Vorzüge ihrer Darstellungswelse hervonrelen liefe. Die erforderliche Repräsentation der vornehmen Aristokratin, die in ihren mütterlichen Ge­fühlen und der innigen Zuneigung zu ihrer Enkelin doch ihre Sianves- rücksichien und ihren Sw z nicht ausgeben kann, fand m Frau^Aeg-r eure würdige Verkörperung. Lebhafter Beisall utib eine Menge -umen und Geschenke zeichne,en die Dame an ihrem Ehrenabend uns ^rl Hannewald alsHermance" war reizend; ihre frische, naturliche Dar- stellungsweise hatte es^zu Wege gebrach-, oav man d-r al-en iomodie »och mit einigem Interesse begegnen konnte. Frl. Hannewald hat sich m der kurzen Zeit ihrer Bühnenlaufbahn überraschend cniwicke.t, neben bei anmuthigen Frische des Svieles weiß sie ihren Gestallungeri emrcke aus fesselndes Gepräge zu geben und auch m.l den wechselnden Gemhlen, wcruze Die Rolle bedingt, auszustatten. Wirksam ges.a e ° - ben Muiou^s Brsleuille, einen alternden Lebemann, Herr V-r-r-ter fürÜlimiole" war Herr Krön und ^rL ^r andow ze.chnel- sich in der angemessenen Vertretung bei bo^ojie . - " porte" aus. Auch bte übrigen kleineren Panhien waren gut be'.tzt.

* Wett-rauifche GcseüsÄaft. Aus den heute Abend 7^2 Uhr in der CeniralhaUe stattfindenden Vorlrag des Herrn Dr. Walter aus Lund überIn Norw^ Fjorden und Schären", erläutert durch 100 Lichtbilder, machen wir nochmals empfehlend aufmerksam. .

* MarianischeJimgfrauenkongregation. Gestern Abend veranstaltete die Orariamsche 3^n9frauentongregaho^ im Saale derCentralhalle" eine Wiederholung de am Sonntag gelegentlich des 17. Patronats- und Stiftungsfestes

bargebotenen Aufführungen. Der Besuch war ein überaus guter, was um so mehr erfreuen muß, als der Reingewinn der Veranstaltung den barmherzigen Schwestern 31t Gute kommt. Ist man nach den Erfahrungen der Vorjahre bereits gewöhnt, bei dieser Gelegenheit etwas wirklich Schönes und Gediegenes zu sehen und zu hören, so wurde man doch durch die Darbietungen beinahe überrascht. Jede einzelne Mit­wirkende suchte in ihrer Rolle aufzugehen und einzelne Leistungen dürfen, mit dem Maßstab des Dilettantismus ge' messen, geradezu als hervorragend bezeichnet werden. In der Mitte des ernsteren Theiles des Programms stand das drei- aktige dramatische Spiel:Ans Mutterherz". Das Stück spielt im dritten Jahrhundert n. Chr. im römischen Kaiserreich und führt uns in den Hauptzügen die alles besiegende, jedes Hinderniß überwindende Macht des Christenthums vor Augen. Die Wirkung war, dank der schon erwähnten vorzüglichen Dar­stellungsweise, eine überaus gute und reicher Beifall lohnte die Mitwirkenden. Es waren dies die Damen Scherer, Linn, Müller, Wilschek, Jöckel, Klein, Dierwerth und Groß. Ein vorausgegangenes lebendes Bild wurde gleichfalls reichlich applaudirt. Der »weite Theil des Programms war der heiteren Muse gewidmet und fröhliches Lachen durchschallte den Saal bei den lustigen Szenen, wie sie das einattige Lustspiel Die neue Pensionärin vom Lande" in reichem Maße enthält. Die Spielerinnen, außer den oben bereits genannten noch Frl. Reinhardt und Frl. Gondrum, brachten aber auch den originellen Grundgehalt des Schwankes auf die schönste Weise zur Geltung. Eine reizende und sehr beifällig aufgenommene Nummer war noch das DuettDie lustigen Schnitterinnen" von Frl. Alberti und Frl. Schmidt. Zum Schlüsse sei noch erwähnt ein heiteres Singspiel von 8 jungen DamenFrau Holles Epiun-Abeud" mit Frl. Gys« in der Titelrolle. Ob­gleich alle Mitwirkenden ihr Möglichstes leisteten und durch­weg einen guten Eindruck machten, sei doch der J'nterpretin der Titelrolle für ihr prachtvolles Spiel noch ein besonderes Lob gespendet. Der Verlauf der Veranstaltung war ein sehr erhebender und Jedermann befriedigender, sodaß den Anwesen­den dieser Abend sicherlich noch lange in angenehmer Er­innerung bleiben wird.

ß Im Zoologischen Garten zn Frankfnrt a. M. ist kommenden Sonntag Vormittag von 81 Uhr der Ein­trittspreis auf 30 Pfg., Kinder 20 Pfg., ermäßigt; im Aqua­rium für Alle auf 20 Pfg. Um 1 Uhr wird der Garten für die Vormittagsbesucher geschlossen, und von da an kostet es 1 Mark, Kinder 50 Pfg., für den Garten, und 50 Pfg., Kinder 20 Pfg., für das Aquarium.

-> Philippsruhe-Kesselstadt, 29. Januar. Am 1. Februar d. J. feiert der auch in weiteren Kreisen bekannte^ und beliebte Herr Silberverwalter Wilhelm Torner sein 25jäh- riges Jubiläum im-Landgräflichen Dienst. Wir sind gewiß, daß seine vielen Freunde es sich nicht entgehen lassen werden, den Festtag in würdiger Weise zu feiern und wir wünschen dem Jubilar von ganzem Herzen, daß die seitherige Rüstigkeit, Eifrigkeit und Pflichrtreue ihn auch in Znkunfh nicht verlassen möge, so daß es ihm vergönnt sei, auch das 50jährige Jubi­läum feiern zu können.

0 Mittelbuchen 29. Januar. Das allverehrle Ober­haupt unterer Gemeinde, Herr Bürgermeister K ö p p e l, feierte gestern im Verein mit feiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. Diese Familienfeier gab auch den Gemeindegliedern Veranlassung, ihre dem Gemeindeoberhaupt stets bewiesene Wcrih'chätzung von neuem Ausdruck zu verleihen, sodaß es nicht Wunder zu nehmen braucht, wenn die Gratulation eine allgemeine war. Der GesangvereinSängerlust" brächte dem Jubelpaare ein Ständchen, woran sich in der Wohnung des Herrn Koppel eine kleine Feier schloß.

Der Uutcrvcrbaiidstaik bet Raissciscii- vercinc des Lnuskrciscs Hanau

tagte gestern im Sälchen derKarihaune" und war von 65 Mitgliedern und 3 Gästen besucht. Der Unterverbandsdirektor, Herr Pfarrer Schlicht-Rückingen eröffnete denselben mit einem Hoch auf Se. Majestät den deutschen Kaiser und begrüßte die erschienenen Gäste, vor Allem den mit Jubel empfangenen Verbandsdirektor der Filiale Cassel, Herrn Oekonowierath Rexerodt. Letzterer sprach seinen Dauk aus und gab der Freude Ausdruck, einmal wieder unter den Hanauer Raiffeisen- freunden weilen und aus ihrem eigenen Munde die Fortschritte des ländlichen Genossenschaftswesens hören zu können, zu wei­terer Bethätigung deS genossenschaftlichen Gedankens auffordernd. Zunächst fand dann Generalversammlung der Korn­hausgenossenschaft Hanau statt, unter Vorsitz des L Vorstandes Herrn Oberamlmann Schwarz. Den Geschäfts­bericht erstattete der Geschäftsführer Herr Hil genb e rg. Der­

selbe zeigte ein ruhiges aber bestimmtes Fortschreiten mit greif­baren Resultaten und wurde mehrfach von Beifallsrufen be­gleitet. Wenn auch große Dividenden ausgeschlossen sind, wie sie bei industriellen Unternehmungen auf der Tagesordnung stehen man müßte ja dazu den Genossen erst daS Geld aus der Tasche locken, um es nachher wieder zu vertheilen so ist doch eine oprozentige Dividende für die Geschäftsantheile zur demnächstigen Auszahlung angewiesen und auf alle Waaren- bezüge wird den Kornhausmitgliedern oom laufenden Jahr 1 pCt. Waarenprämie zurückvergütet. Im letztverflossenen Ge­schäftsjahr, 1. Juli 1900 bis 30. Juni 1901, haben 44 845 Zentner Getreide das Kornhaus passirt und 90 046 Zentner landwirthschaftliche Bedarfsartikel sind geliefert worden. Im letzten Halbjahr, 1. Juli bis 31. Dezember 1902, sind 26 729 Zentner Getreide durchs Kornhaus gegangen und 75 634 Zentner landwirthschaftl. Bedarfsartikel geliefert. Die Mitgliederzahl ist im letzten Halbjahr wieder um 3 gestiegen, sodaß das Kornhaus jetzt 25 Mitglieder mit 35 Geschäfts- autheileu hat. Aus 68 Ortschaften sind Zufuhren an das Kornhaus gekommen. Lombard-Darlehen sind wenig verlangt worden. Meistens wurde Verkailf zu Tagespreisen beliebt. Nur einzelne Mitglieder verkaufen einen Theil zu Tagespreisen und lagern den Rest mit oder ohne Lombardgeld. Im ver- flosseilen Geschäftsjahr wurden nur 11 500 Mk. Lombardgelder genommen, im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 17 165 Mk. An Spareinlagen der Vereine sind nahezu 15 Million Mark durch die Geschäftsstelle an die Central- Darlehnskasse Cassel portofrei übermittelt ivorden im letzten Jahr, sodaß auch auf diesem Gebiet des genossenschaftlichen Lebens ein lebhafter Verkehr von der Peripherie nach den: Zentrum stattgefunden hat. Der Verbandsdirektor sprach dann warme Worte der Anerkennung für die hiesige Geschäfts­führung und forderte zur weiteren Bethätigu>rg des genossen­schaftlichen Geistes im Raiffeisen-Sinne auf, führte die Riesen- zahlen des Umsatzes der 3700 Naiffeisen-Genossenschaften im deutschen Reiche an und wies zum Letzten aber nicht Geringsten auf die Summe von Wohlfahrtspflege auf dem Lande hin, welche die Raiffeisenvereine geleistet, alles an greifbaren Bei­spielen erläuternd, und alle Anwesenden mit neuer Freude am edlen Raiffeisenwerk erfüllend. Die darauf erfolgende statuten­gemäße Auslosung derausscheidendenVorstands-und Aufsichtsrath- Mitglieder ergab einstimmige Wiederwahl der Ausscheidenden. Der Vorstand besteht aus den Herren: Oberamtmann Schwarz, Kinzigheimerhof, Gutsbesitzer H. S t r u t t, Niederrodenbach, Bürgermeister K ü m m e l, Niederissigheim. Der Nufsichtsrath besteht aus den Herren: Bürgermeister a. D. G 0 y, Noßdorf, Vereinsvorsteher Carl Lenz, Großauheim, Gutsbesitzer H. G 0 y VII., Noßdorf, Lehrer Heintz, Längendiebach, Bürgermeister Lind, Oberissigheim. Im wei­teren Verlauf des Unterverbandstages hielt Herr Oberamtmanu Schwarz einen sehr interessante« zeitgemäßen und instruk­tiven Vortrag über Frühjahrsbestellung, der eine längere leb­hafte Debatte zeitigte. Zu dem Punkte der Tagesordnung Anträge und Wünsche" gab Herr Pfarrer Wissemann, Spielberg, der Unterverbandsdirektor für den Kreis Geln- hansen, ein hochinteressantes Bild über die Erfolge der ge­nossenschaftlichen Viehverwerthung in den Kreisen Gelnhausen und Schlächtern zum Besten, das auch lebhaften Beifall fand. So hat die Raiffeisen-Winter-Versammlung ihren Mitgliedern wieder eine Fülle von Anregungen gegeben, welche nun die Delegirten der Vereine in den HeimathSorten in greifbare Wirklichkeit umsetzen müssen. Zum Schluß ward der bisherige Unterverbandsdirektor auf ein weiteres Jahr wiedergewählt und Niederissigheim als Versammlungsort für die Sommertagung Anfang Juni bestimmt.

Aus dem Grrichtssaal.

®ii$img der Strafkammer 11 vom 29. Januar.

Streikvergehen.

Im Sommer 1900 brach in Fulda ein Dcaurerstreik aus, an dem man sich jedoch nicht allgemein betheiligte, was zu verschiedenen Belästigungen der Arbeitswilligen führte. Der Maurer L. von Fulda holte in Gesellschaft einer Anzahl Streikender einige arbeitende Maurer von der Arbeitsstelle ab machte ihnen Verwürfe und suchte sie durch Drohungen zur Einstellung der Arbeit zu bewegen. Eingeichüchtert dadurch versprachen sie ihm schließlich auch mit Handschlag, seinem Ver­langen zu entsprechen. Er wurde wegen dieses Vorgehens vom Schöffengericht Fulda zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt, seine Berufung hiergegen wird verworfen.

Unterschlagung und Betrug.

Der Arbeiter M. von Eckardshausen hat trotz seines jugendlichen Alters bereits eine ansehnliche Dorstrafenliste zu verzeichnen und zwar durchweg wegen Betrügereien und Unter­schlagungen. Im November v. I. trat er in Langenselbold