Einzelbild herunterladen
 

Seite 6

Samstag

______________________12. Juli

Leipziger Bank-Prozeß.

Leipzig, 11. Juli.

(22. Verhandlungstag.)

Die Aufsichtsrathsmitglieder weisen auf eine Bemerkung des Vorsitzenden das Ansinnen zurück, daß sie in bem, gestern erörterter Expo^ö sowohl wie in dem Geschäftsbericht für 1900 eine Verschleierung vorgenommen hätten. Es sei eine Ver- schweigung gewesen, das Bewußt ein einer unrechten Handlung hätten sie nicht gebabt. Am 28. März 1901 habe wieder eine Aussichtsrathssitzung stattgefunden, in der die Direktion die seit 1896 entstandenen gesummten Engagements der Treber- gesellschaft darlegte. Der Aufsichtsrath war bei den enormen Engagements der Trebergesellschaft der Ansicht, nach Cassel zum 4. April eine Konferenz einiuberufen, eventuell bei den Großbanken in Berlin eine Hilfsaktion zu Gunsten der Leip­ziger Bank einzuleiten. E x n e r sagt aus. man sei damals über die Höhe des Oblioo einige 80 Millionen er­staunt gewesen, er selbst auch. Die in Berlin in Aussicht genommene Hilfe wäre erwünscht gewesen, um den Trebertrust durchzuführen. In einem Schreiben an Exner vom 1. April 1901 bemerkt Schmidt, daß der Beschluß der Verwaltung der Leipziger Bank, nach Giffel zn kommen, ibm und seinen Auf- sichtsrathsmitgliedern durchaus nicht paffe. Gaffel stehe in einfacher Verbindung mit der Bank und laste sich nicht von obenher behandeln. Schmidt schlägt im Einverständniß mit Sumpf Eisenach als dritten Ort zur Zusammenkunft vor. Die Angeklagten Schröder und Mayer sagen, daß in jener Sitzung vom 28. März 190t zu ihrem Erstaunen die Engagements der Bank bei der Trebergesellschait die Zabl weit überstiegen, die ihnen vorher genannt war. Auch Wölcker und Förster seien über die damalige Austlärung erschrocken gewesen. Förster stellte ein Obligo von 87 069 000 Mark fest. Wilcken betont gleichfalls, daß er über die Höhe des Obligo erschrocken gewesen sei. Dem Zeugen Wuchs ist bekannt, daß für die Sitzung vom 28. März eine Aufstellung bezüglich des Obligo vom Sekretär gemacht wurde. Wie Exner aussagt, ist dieses auf einzelnen Zetteln und Bogen geschehen. Diese wichtige Auf­stellung ist, wie der Vorsitzende feststellt, nicht mehr aufzufinden gewesen. Exner bemerkt hierzu, daß er am 11. März 1901 sich Notizen über das ihm damals mitgetheilte Obligo der Trebergesellschaft gemacht habe und daß dies Obligo hiernach 40900 000 Mark ohne das Wechlel-Obligo betragen habe. Erst der 28. März habe ihm volle Klarheit gebracht. Der schließlich durchgesitzlen Zusammenkunft ging am 3. April 1901 eine vertrauliche Besprechung in Dodels Wohnung voraus, wo in Anwesenheit der Herren Dodel und Schröder, Wilcken, Wölcker, Mayer und Förster und des inzwischen verstorbenen Schäfer die Frage eines juristischen Vertrauensmannes erwogen und die Aufnahme einer großen Obligationsanleihe durch die zu susionirende Trebergesellschaft angeregt wurde. Man war laut Protokoll darüber klar, daß sich die Position der Bank nach dem Zustandekommen der Fusion bessern würde. Am 5. April fand dann die Konferenz der beiderseitigen Direktoren und Aufsichtsräthe in Gaffel statt. Schmidt erstattete eingehende Darlegungen über die technische und finanzielle Organisation der Gesellschaft und über die Rentabilität der Tochttrunter- nehmungen. An diese Sitzung schloß sich eine zweite vom 6. April bei Schmidt, in d-r u. A. der Geldbedarf für die Trebergesellschaft, im April 980 000 Mk., Mai 650000 Mk. und Juni 500 000 Mk., und bie neuen Transaktionen mit der Bank besprochen wurden. Exner sagt auf Befragen aus, daß man trotz des Obligos von 87 Millionen immer noch weiter habe arbeiten wollen. Die Bank habe selbst eigene Gutachten einbolen lassen. Angeklagter Dodel überzeugte sich dabei an Ort und Stelle von den Aufträgen und Unnützen in Gaffel. Ebenso hat Schrorer einen günstigen Eindruck von Gaffet gewonnen, wollte aber gleich Dodel die Absendung des Sekretärs Wuthe nach Gaffel erzwingen, was auch zugestanden wurde. Es sei unbegreiflich, wie Schmidt aufs Neue den Aussichtsrath in Gaffel zu täuschen verstanden habe. In der Casieler Sitzung sei es nicht so ruhig zuae- gangen, wie aus dem Protokolle heroorzugehen scheine. Man habe sich scharf angefaßt. Ueber Schmidt befragt, äußert An­geklagter Meyer, der Mann habe etwas Faszinirendes gehabt und nicht den Eindruck eines Schwindlers gemacht. Exner hatte gegen Schmidt insofern Mißtra en, als dieser nicht mehr mittheilte, als was die Bank wissen durste. Nach einer kurzen ^uuse wird der Zeuge Wuthe über die von ihm in Gaffet vorgenommene Prüfung der Bücher vernommen. Zeuge tritt der Anschauung entgegen, daß er viel früher über die Treber­gesellschaft orientirt gewesen sei, vielmehr sei er nach Gaffel ganz uneingeweiht über die wahren Verhältnisse gekommen. Die ihm für Cassel gegebenen Direktiven seien ihm daher befremdlich erschienen. Zeuge hat zunächst in die unaus­geführten Bestellungen auf Waaren Einsicht genommen. Bei späterer Durchsicht der Kontokorrenten fehlten aus dem Bank­konto an beffen Saldo rund 3 Millionen. Schmidt meinte, diese 3 Millionen ständen im geheimen Konto. Schmidts Wechselkonto sei ein ganz gewaltiges gewesen und habe auch unrichtiges Buchen englischer Antheile auszuweilen gehabt. Wuthe verliest seinen an die Bank erstatteten Bericht, aus dem hervorgeht, daß die Trebergesellichaft in Cassel bis Ende Fe- bruar 1901 in elf Monaten einen Umsatz von rund 21 Millionen einschließlich der Umsätze mit den Tochtergesellschaften

®r ^ ferner aus, daß er die Empfindung hatte, die Direktion in Leipzig wolle verbindern, daß er die Buchungen, , ^ ^ fu Gaffel entfielen, zur Sprache bringe. Am 9. April 1901 lehnt Schmidt in einem Br>efe an die Bank ab, sich in Wuthe einen Aufpasser nach Cassel setzen zu lassen, dagegen woue er diesen als thatsächlichen Beamten und Vertrauens­mann engagiren. Nach vielen Konferenzen zwischen Schmidt und der Bank wird von einer nochmaligen Entsendung Wutbes nach Gaffet abgesehen. Das Aufsichtsrathsprolokoll vom 3. Mai 1901 gibt Aufschluß darüber, daß der Angeklagte Schrö­der in Gaffet das Geheimbuch eingesehen hat und dabei Schmidt mit einer Schuld von 4 Millionen be astet fand, während an Forderungen Schulze-Delwig mit 600,000, Otto 300,000. Gebrüder Sumpf 830 000 und Schlegel 120,000 Mk. für Tantiemen, Dividende u. s. w. verzeichnet waren. Das von

Exners Hand geschriebene Protokoll über die Auflchtsratbs- sitzung vom 20. Juni 190 t berichtet über die Diskontschwierig- feiten: Die Reichsbank bittet, keine Treberwechsel mehr einzu- reicken, die Sächsische Bank will das hohe Konto vermindert wissen. Erstere hatte für 16 Millionen Wechsel einschließlich 2 Millionen Casieler im Porieleuille, letztere für 171/s Millionen, einschließlich 48/* Millionen Casieler. Man war darüber klar, daß jetzt die größte G fahr bestehe. Auch die Diskonifirma G. Keriing Berlin bestätigte die Animosität gegen die Aecepte der Le'pziger Bank gegen ein starkes Ausgebot von Treberwechseln. Nun wurde beschlossen, mit der Deutschen Bank zu verhandeln und sich mit dieser über eine Hilfsaktion zu verständigen. Damit war das Ende da. Weiietberalhung morgen 9 Uhr.

Neue Bnlkaulmsbrüche.

Paris, 11. Juli. Wie der Gouverneur von Marti­nique telegraphisch mittheilt, bestand der vulkanische Ausbruch am 9. b. Mls. zuerst in einer schwarzen, von Bl tz'N zerrissenen Rauch äule, dann folgten Feuerläulen, die die Ruinen von St. Pierre in Brand steckten. Ein Stein- und Aschenregen ging 25 Minuten lang über Morne Rouge und Fort Denis nieder. Die Einwohner der ersteren Ort­schaft konnten sich in Sicherhest bringen. In Carbet und Fort de France entstand eine Panik. Menschenleben sind nicht zu beklagen.

Paris, 11. Juli. Durch den neuen Ausbruch des Mont Pelee ist das direkte Kabel zwischen New- Dork und Martinique zerr sien.

Fort de France, 11. Juli. Das Schiff mit der englischen wissenschaftlichen Mission, über deren Schicksal bereits Befürchtungen auftauchten, ist wohl­behalten hier eingetroffen. In der Nähe von St. Pierre ging ein Aschenregen und Steinhagel auf das Schiff nieder. Beider Eruption spie der Vulkan Rauch­wolken aus, danach brach glühende Lava aus dem Mont Pelee hervor und gleichzeitig traten starke elektrische Entladungen auf; die ganze Küste ist unter fahler Asche begraben. Die Einwohner von Carbet. die erst kürzlich in die Stadt zurück­gekehrt waren, verlassen die Stadt wieder. Der von brm Geologen Lacro'x, der zum Studium der vulkanischen Er­scheinungen nach Martinique entsandt worden war, erstattete amtliche Bericht über den Zustand des Vulkans besagte seiner Zeit, der Mont Pelee beruhige sich allmählich; er dürfe aus den Umständen schließen, daß keine weiteren Ausbrüche zu befürchten seien. Selbstverständlich wird dieses Urtheil des be- deut nden Mannes der Wisi nschaft scharf fritifirt.

New-Uork, 11. Juli. Nachrichten aus St. Thomas zufolge ereigneten sich Dienstag auf St. Vincent innerhalb vier Stunden drei Erdbeben.

Hue aller Mett.

Kriegerpereinc. Prof. Dr. Westphal berichtet in der Parole" über das Vermögen der deutschen Kriegervereine und ihre Unterstützungsthä-igkeit im Jahre 1901. Wir entnehmen dem interessanten Bericht die nachstehenden Angaben: Don den 15 000 Bundesvereinen haben rund % die Vermögens­und Unterstützungsnackweiie ei^geianbt; sie besitzen zusammen ein Vermögen von rund 14 Millionen Mark und haben im Jahre 1901 rund l1^ Millionen Mark für Woh'thäligteiis- Psiege ausgegeben. Rechnet man hierzu noch die Summ°n, die der Deutsche Kriegerbund selbst an Unterstützungen für Kameraden und Witwen, für die Waisenpflege und an Sterbe­geldern im Jahre 1901 aus der Bund?« lasse gezählt hat, im Ganzen etwa 361000 Mark, und berück ichtigt man, daß ein erheblicher Theil der Vereiue mit den Vermögensnachweisen zurückgehalten hat, so kommen nahezu 2 Millionen Mark heraus, die von den Kriegervereinen Norddeutschlands für Werke sozialer kameradschaftlicher Fürsorge in einem Jahre aus gegeben worden sind.

Heute find 5 Jahre verflossen, seitdem Andres mit Luftballon vcn Spitzbergen aus ou'stieq, um sich von den südlichen Winden über den Nordpol treiben zu lassen. Merk­würdig ist es, daß zur selben Zeit wieder Gerückte über das Ende Andrees und seiner Genossen auftauchten. DenTimes" wird von Winipeg gemeldet: Mr. Fairies, ein anglikant'cher Missionar bei den Eskimos, wiederholt auf das Bestimmteste das schon früher aufgetauchte Gerücht von der Tödtung Andrees und seiner Genossen durch Eingeborene. Als Andres mit seinen Begleitern einer Menge Eskimos ansichtig wurde, gab er auf sie Feuer; diese verfolgten die kühnen Foricher und todtsten sie. Mr. Fairies beschreibt ein Instrument ähnlich eivem Teleskop, das sich nebst anderen Gerüchen im Besitze der Eingeborenen befand. Dies soll sich nördlich von Churchill zu- ' getragen haben.

Ein deutscher Burenkämpfer, der 36jähriae August Albrecht, welcher in dem Gefangenenlager zu Darrells Island gleich seinen Genoss-n aufgefordert worden war, dem König von England den Treueid zu leisten, hatte es nörgelten, unter Lebensgefahr zu entfliehen, und ist nun glücklich nach Amerika gelangt. Die Geschichte des Mannes, den die Deutsch- Amerikaner mit lebhaften Sympathien ausgenommen haben, ist höchst romantisch. Albrecht Halte unter Joubert und Dayas an den Schlackten von Spion-Koop, Gohnio und Magers- sontein theilgevommen uno fiel im März 190t schwerver- wunbet in die Hände der Engländer. Im Lazareth zu Johannes­burg geheilt, wurde er nach Darells Island gebracht. Auf dieser durch einen fünf Meilen breiten Kanal von Bermuda getrennten Jnlel verlebte er zehn Monate. Nachdem er den Treueid verweigert hatte, beschloß er, die Flucht zu ergreifen. In Decken gehüllt, krock er durch den Stachelzaun, der das Lager umgab, und schlich sich zum Ufer. Hier schnürte er Seine Kkrder in ein Bündel zusamm n, befestigte dasielbe auf d-m Kopfe und 'chwamm über den Kanal. Nach drei Stunden kam er ganz erschöpft in dem Hafen von Bermuda an. Hier entging er nur durch ein Wunver der Entdeckung; dern der Hafen war von Dutzenden von Geheimpolizisten beobachtet.

Man hielt den Flüchil'Ng für enten Heizer und ließ ibn un* bfbinbert an Bord des DampfersTrinidad" steigen, der nack Amerika abging. Auf dem Schiffe kletterte er auf einen TampOeffel, wo ihn bald einige Mano'en entdeckten. Diese verriethen ihn jedoch nickt, ja sie veriaben ibn sogar mit Lebensmitteln. Albrecht blieb 24 Stunden in fernem Versteck urd verließ dasselbe erst, als ihn die Matrosen versicherten, daß der Capiiän ihn unter keinen Umständen den Engländern aueliefern würde und daß er bei der Landung nichts zu be- sürchten hätte. Albrecht gedenkt in Amerika einen Bruder aufzusuchen, der in Kreenport eine Farm besitzt. Er wurde vorläufig auf Ellis Island festgchr'ten, doch kat der Em- wanderungs-Commissar Williams erllärt, daß denblinden Passagieren" her Landweg nicht verwehrt werden würde.

Kleine Chronik. Berlin, 11. Jufi. Die Abend­blätter melden: Der Landta ^sabgeordnete für Lmenburg- Bmow, Generalleutnant z. D. Heydebreck, wurde gestern hier von einer Droschke umgefahren. Er erlitt einen Schulte»bruch uns eine schwere Verletzung an der Schläie und wurde in's Krankenhaus gebracht. Frankfurt a. d. O., 11 Juli. Zur Beerdigung der Wittwe Juliane Schlee, welche als Marketenderin be> der 1. Compagnie des Regiments Nr. 8 den Feldzug 1870/71 mitgemacht hat, ent­sandte das Regiment 8 Mann von jeder Kom­pagnie. Außerdem wurden 8 Mann der 1. Kompagnie beordert, den Sarg zu tragen Der jetzige Oberst des Re­giments Nr. 12, v. Saliich, und ene große Anzahl Offiziere wohnten der Beerdigung bei. Kiel, 11. Juli. Wegen Verleitung zum Meineid wurde der Schutzmann Hampelmann verhaftet. Er war wegen Unsitstich- feiten, begangen an kleinen Mädchen, vom Amte luspendirt und hatte versucht, dieselben als Zeugen zu beeinflussen. Bremen, 11. Juli. Die Abschleppungsveriuche des DampfersTrier" sind bis jetzt erfolglos gewesen. Die Einlö'ckung wird fortge>etzt. Der Bergunqsdampfer Newa" von ber Nordischen Bergungsge'ellschast ist nach der Unfaflüelle abgeoamen. Wien, 10. Juli. Bei dem russisch-galizischen Gienzdorfe Michalov^ce kam es zwischen galizischen Schmugglern, die Seidenwaaren nach Rußland bringen wollten, und russischen Grenzsoldaten zu einer förmlichen Schlacht, bei der Itl Schüsse abgegeben wurden. Drei Schmuggler wurden getödtet und fünf schwer, drei leicht verwundet. Basel, 11. Juli. Der aus Dessau mit 80000 Mark geflüLieie Kaufmann Richard wurde gestern hier verhaftet. Der Defraudant hatte nur 10 000 Mark bei sich, eine Dame in seiner Begleitung 2000 Mark. Mai land, 10. Juli. In ganz Oberitalien herrscht gegenwärtig eine außergewohnsich große Hitze. In Mai­land zeigte ge'lern das Thermometer 39 Grad Celsius im Schatten, einen seit 20 Jahren nicht mehr verzeichneten Stand.

Rom, 10. Juli. Während einer Prozeßverhandlung am Gericht Casalmonferrato zog heute der Verthei­dig -r eines Angeklagten in seiner Wuth einen Revolv er und feuerte auf den Staatsanwalt, der zum Glück mit einem Streifschuß davonkam. Einzelheiten über das sonderbare Ereigniß stehen noch aus. G ro ß- Wartemberg, 11. Juli. In Fürstlich - Neudorf wurden gestern Nachmittag drei Personen vom Blitz er schlagen, zwei schwer verletzt. Cambery (Savoyen),- lt. Juli. Das Dorf Billard bei Albertville wurde gestern Nachmitt-rg durch eine Schlamm- und Stein­lawine furchtbar verwüstet. Zwei Greise sollen um's Leben gekomm°n sein Bukarest, 11. Juli. Für Her- künfte aus Port Said ist eine zehntägige Quarantäne angeordnet worden. Die Häfen C o n st a n z a und M a n- g a l i a sind für Schiffe aus Port Said gesperrt.

Hanauer Uereins- rr. Uergnnpungsnachrichtett

für Samstag den 12. Inl

Sommertheater auf Beck's Felserkeller: Abends 8 Mr: Vorstellung, ^ina. Männer- u. Iüng'imM"-^: Urterhuthma <!»v. MtreinSkiaus). Evangelischer Arbeiterverein: Anß'.rordentllche Hauptversammlung im Be-einslokale -umElephanten'.

Turngen-eb'de: Kurturnm und Vorturner stunde.

Klub ,Gatrerafta: Klubabend in dergilb. Gerste".

Gesellige VerbindungMelitta" Vereinsamend .zur Karthaune".

KasinoEintracht" sVereinslokalzum SraufLbV): Veretnsabend. VereinEinigkeit": Vereinsabend in '»ergroßen Krone".

Athletenklu^Germania': Vereinsabend (Restanratton Mgaenvack). Hanauer irußballuesellschast 1^99"; Vereinsabend in der Restauration Allemania".

FußballklubMktoria": Vereinsabend in der , Brauerei Weismantel". Stammtisch . Bürgcrvrän": Jeden Samstag Abend: Uebung.

KlubSaxonta": Versammlung imFriedberaer Hol'.

Radfabr ^«Verein 189?: Abends von 810 Mr Kassenabend.

Kegel-Klub T^vp Tipv" Restaurantm guten Quelle". Vergnugnnos-Verein .Germania": Vereinsabend in der Restauration »zum schwarzen Bären".

GesangvereinGermania"^ Abends 10 U r: Generalversammlung. Sonntag den 13 Juli.

Vormittags von -11 Uhr: Uebungsstunde der Tuchgesellschaft im Nürnberger Hof".

Hanauer Schützenverein: Nachmittags von 2 Uhr ab: Schießen auf den neuen Schießständen.

FußballklubViktoria": Nachmittags 3 Uhr: UebungSspiel auf dem Exerüer: latz.

Hanauer Fußball- und Cricketkluo: Nachmittags 8 Uhr UebungS- wid au dem Ex-rriervlatz.

Hanauer Fußstallqesellschatt 1899: Nachmittags 3 Uhr: UebungSspte! am bent Ererzierplatz.

Hanauer Fußb ttmv . Wacker" r Nachmittags 3 Uhrt UebungSspiel °uf dem Exerziervlab.

erster Honaver Fußballklub 1893: Nachmittags 3 Mr: UebunaSsprel auf unserem Sportvlatz an derSchönen Aussicht".

Uerstrigeruugs- etc. Kalender

für Montag d en 14, Ju U.

^.^"w'ttags 8 Utr tollen in der Schw'di'schen Gvstwlrtbschast zu Q ensugbeim versch etene domänenfi ka'ische G-urdstücke durch das ÄU-")' ^°^"^^°ritawt oahier ve.kanfl werden (f. Nr. 155Hau.

Schiffsberichle.

Der PostdaulpferFriesland" derRed Star Linie" in Antwerpm ist laut Telegramm am 9. Juli wohlbehalten in New-Dork angekommen.