2. Mai
Hanauer Anzeiger.
Seite 3.
I Drabtbericbte des „Dan. Hnz.” Die Aage in Ohina.
Sie Befestigung der Gesandtschaften in Peking, aht ihrer Vollendung; sie soll den Vertretern der zivilisirten Mächte in Zukunft Sicherheit bieten gegen Vorkommnisse, wie iejeuigen waren, die zu den gegenwärtigen chinesischen Wirren -führt haben. Die Befestigungswerke, die aufgesührt sind, Heinen allerdings geeignet, den jeweiligen chinesischen Macht- abern Respekt einzuflößen, ja es dürfte den lebenden Regierungs- äuptern einige Ueberwindung kosten, sich gewissermaßen unter en Kanonen der Barbaren wieder in ihrer alten Residenz auslich einzurichten. Die „Times" melden nämlich aus Zeking : Das Legationsviertel wird schnell befestigt, die deutschen Lasernen mit Glacis und Graben sind fertig, und die mili- ärische Beherrschung des Hatamen-Thores durch die Deutschen st jetzt vollständig gesichert. Eine sechs Fuß dicke Mauer mit Schießscharten, welche die westliche Abgrenzung der amerikanischen Negation bildet, beherrscht den Haupteingang zum Kaiserpalast, mld wird das Glacis um das gesammte diplomatische Viertel ertig sein. Die Befestigung des diplomatischen Viertels muß in wichtiger Faktor bei Entscheidung des Hofes werden, ob er urückkehren soll oder nicht. — Die Regierungs-Maschinerie in Singansu arbeitet jetzt glatt. Alle früheren Departements ind jetzt dort etablirt. Neun in der amerikanischen Sektion Pekings verhaftete Räuber wurden gestern geköpft. Das Interkomits der britischen, deutschen, französischen und japanischen Gesandten hat seinen Bericht über die finanzielle Lage Chinas «ezüglich der Indemnität vollendet, derselbe ist den anderen Gesandten gestern Mittwoch überreicht worden. Die Forderungen betragen 65 Millionen Pfund Sterling, jede Verzögerung erhöht sie um zwei Millionen Pfund per Normt.
f Die Haltung der chinesischen Regierung.
Die in obigem Telegramm enthaltene Meldung, daß die ktegierungsmaschine in Singanfu gut funktionirt, ist lebhaft ;u begrüßen, sie erhält aber einen üblen Kommentar durch ras Verhalten des Generals Liu, das zu den jüngst ge- childerten Kämpfen geführt hat. Sonderbarerweise bemerkt, vie gestern aus London weiter telegraphirt wird, der Pekinger ,Times"-Korrespondent hierzu: Die Vertreter der Mächte eien über die Haltung der deutschen Truppen, welche die letzte Expedition nach der Großen Mauer unternommen hatten, sehr angehalten und stellen die Frage auf, ob ein weiteres Zusammenwirken unter diesen Umständen noch erwünscht sein könne. Hierbei wird einfach ignorirt, daß das Vorgehen des Generals Liu den Abmachungen der Mächte mit der chinesischen Regierung ârikte zuwiderlief und daß er die Proteste gegen i sein Ueberschreiten der festgesetzten Demarkationslinie mit einer geradezu frechen Erwiderung beantwortet hatte. Die deutsche Kriegsleitung war nicht die einzige, die ein Vorgehen gegen Liu für nothwendig hielt, das wird durch die Thatsache bewiesen, daß die Franzosen sich den Deutschen mit ungefähr gleichen Streitkräften angeschlossen hatten. War die Sache einmal eingeleitet, so mußte sie auch durchgeführt werden, so wie es die Deutschen gethan haben; das hat der französische General Bailloud, wie wir berichteten, rückhaltslos anerkannt. Zu bedauern ist dagegen die ungenügende Unterstützung, welche die Deutschen gesunden haben und anscheinend stets finden, wenn es sich um durchgreifende Maßregeln handelt. Die Folgen zeigen sich auch jetzt wieder. Kaum ist die Expedition beendet, so meldet der iTelegraph auch von weiteren Kämpfen wie folgt:
Köln, 2. Mai, 12 Uhr. (Privattelegramm.) Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Peking von gestern: Die Russen hatten bei Mukden ein blutiges Gefecht mit den Chinesen, wobei dieselben gegen 60 Mann an Todten und Verwundeten verloren. 4 Offiziere fielen. Unter den Verwundeten befindet sich ein General.
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Berlin, 1. Mai. Graf Waldersee meldet aus Peking vom 30. April: General Lessel und der Flügeladjutant Bahn sind von der Expedition zurückgekehrt. Nach der Meldung Lessels gehörten die an der Mauer zwischen Heischaukuan und Kukuan angetroffenen Chinesen in die Provinzen Honan, Hussan, Kwangsi und Schansi und waren 15,000 Mann stark. Sie sind in voller Auflösung nach Schansi zurückgegangen und acht Kilometer weit verfolgt worden. General Voyron zog auch aus der Gegend von Hieu und Hokien die französischen Truppen zurück.
Neapel, 1. Mai. Der deutsche Dampfer „Stuttgart", der 325 deutsche Soldaten aus China zurückbringt, ist heute .hier eingetroffen.
Peking, 1. Mai. General Voyron begibt sich nach Tientsin und errichtet dort das Hauptquartier zur Ueber- wachung des Rückzuges der französischen Truppen, der gemäß dem Wunsch der fremden Gesandten, daß mit der theilweisen Reduktion der verbündeten Streitkräfte unverzüglich begonnen werde, allmählich erfolgt. Waldersee stellt heute den Gesandten die Antwort der Generale aus verschiedene Fragen militärischen -Charakters zu, die Antwort stimmt im Großen und Ganzen mit den Ansichten der Gesandten überein. In Uebereinstimmung mit der Forderung der Letzteren, daß die Zahl der Truppen der einzelnen Nationalitäten, die in Tientsin und Shanghaikwan verbleiben sollen, spezifizirt werde, schlagen die Generale vor, in den genannten Plätzen 300 Mann jeder Macht zurückzubehalten.
London, 2. Mai. Aus Paotingfu wird gemeldet: Man erwartet hier das Eintreffen des Generals Kettler. Ein Bataillon der deutschen Expedition kehrte durch die Gebirge zurück. Die übrigen Bataillone werden über das flache Land nach der Hauptstadt zurückkehren. General Bailloud und die französischen Truppen sind in Tin-Tscheou eingetroffen, welche Stadt die erste Blockstation der Eisenbahn bildet.
Newyork, 1. Mai. Das Blatt „The Christian Herald" wandte sich telegraphisch an den Grafen Waldersee mit der Bitte um die Erlaubniß, Lebensmittel nach Schansi senden zu dürfen.
Nsm Krtrenkrieg.
London, 1. Mai. Kitchener meldet aus Pretoria vom 1. Mai: General Grenfell griff die Buren bei Dergplats nahe bei Holoersberg an, wo der letzte lange Tom in Stellung gebracht war und auf eine Entfernung von 10000 Yards das Feuer eröffnete. Nachdem die Kitchenerschützen auf 300 Yards herangekommen waren, wurde das Geschütz in die Luft gesprengt. Die Buren zogen sich zurück. Zehn Gefangene wurden gemacht. Von anderen Abtheilungen wird gemeldet, es seien in verschiedenen Zusammenstößen gefallen 10 Buren, 6 verwundet, 10 gefangen genommen. 60 Buren hätten sich ergeben. 400 000 Patronen und Gewehrmunition wurde erbeutet. Der Verlust der Engländer betrug 4 Todte und 7 Verwundete.
London, 1. Mai. In der heutigen Sitzung der Prüfungs-Kommission für Entschädigungs-Ansprüche der aus Südafrika ausgewiesenen Personen weigerte sich der Zeuge Dehaas, gewisse Fragen des Generals Ardagh, Vertreters des Kriegsamtes, zu beantworten. Letzterer erklärte, da nur fünf Zeugen von 1100 geladen seien, so müsse von diesen fünf Alles, was möglich ist, erhärtet werden. Der holländische Bevollmächtigte Bischop legte Verwahrung gegen Fragen allgemeinen Charakters ein. Der Präsident entschied, der Gerichtshof müsse den Zeugen genau ausforschen, er müsse sich darüber vergewissern, ob derselbe am Kriege betheiligt gewesen sei.
London, 2. Mai. Der Kriegsminister Brodrick hielt gestern in Guildford eine Rede, in welcher er auf die Nothwendigkeit hinwies, den südafrikanischen Krieg möglichst schnell zu beenden. Er führte aus, England könne, wenn es seinen Ruf als Weltmacht behalten wolle, in die Lage kommen, gleichzeitig am Nil, Oranjefluß und Yangtsefluß Krieg führen zu müssen. Der jetzige Krieg habe dargethan, daß eine Reorganisation des englischen Heeres nothwendig sei und die Regierung glaube, durch die Bildung von 6 Armeekorps, die in der Hauptsache in England Verwendung finden sollen, allen Eventualitäten wirksam begegnen zu können. Das Kabinet sei fest entschlossen, den Krieg zu Ende zu führen oder aber sich zurückzuziehen.
London, 2. Mai. Aus De Aar wird berichtet: 15 Buren bemächtigten sich der Eisenbahnstation Graspan. Sie zerstörten die Telephonleitungen und nahmen die Stationskasse mit sich.
London, 2. Mai. Nach einer Meldung aus New- Orleans sind daselbst 800 Pferde und 300 Maulesel nach Kapstadt eingeschifft worden.
London, 2. Mai. Zahlreiche Berichte und Briefe von Offizieren, die dieser Tage aus Südafrika eingetroffen sind, stellen die dortige Lage als äußerst ungünstig hin. Der Gesundheitszustand der englischen Truppen sei ein sehr schlechter. Augenblicklich befänden sich nicht weniger als 35 000 Mann in den Spitälern.
London, 2. Mai. Die tägliche Verlustliste der englischen Truppen in Südafrika umfaßt für gestern 3 Todte, 13 Verwundete, 11 an Krankheit Verstorbene und 8 an Bord von Transportschiffen Verstorbene. 30 Offiziere sind nach England zurückgekehrt.
London, 2. Mai. Aus Kapstadt wird gemeldet: Baden-Powell hat sich nach dem Norden zurückgezogen.
Cradock, 30. April. (Reutermeldung.) Während der letzten 14 Tage sind große Anstrengungen gemacht worden, um den Kordon um die Burenstreilkräfte in den mittleren Gebieten der Kapkolonie zu ziehen. Dieselben umfassen 180 Mann in Sneewberg unter Scheepers, 40 Mann unter Malan, von diesen heißt es, daß sie nach Norden abziehen. Ferner 60 Mann unter Swanepoel bei New-Bethsedee und einige Hundert unter Fauche bei Zunsberg. Wie es scheint, ist kaum zu zweifeln, daß Kruizinger innerhalb einer Woche den Oranjefluß überschreiten werde. Major Crewe hatte vor einigen Tagen zwei Gefechte mit Fauche, bei welchen sich letzterer jedesmal mit Verlust zurückzog. Die Yeomanry kam gestern mit Scheepers zum Kampf, kleine Zusammenstöße finden täglich statt.
Die Pestplage.
London, 2. Mai. Aus Kapstadt wird gemeldet: Gestern sind 8 neue Pestfälle festgestellt worden, darunter vier bei Europäern. Die Leichen von zwei Schwarzen wurden gefunden.
Konstantinopel, 1. Mai. Bacteriologisch ist festgestellt, daß der verdächtige Fall in Galata Pesterkrankung ist. Der Kranke, ein 30jâhriger Eingeborener, ist Arbeiter in einer Makkaroniefabrik. Morgen tritt der Sanitätsrath zusammen.
Zar Griesheimer Katastrophe.
Berlin, 2. Mai. Seine Majestät der Kaiser hat, wie die „P. N." hören, befohlen, ihm eingehend Bericht über die Katastrophe in Griesheim, ihre Ursachen und die gegebenenfalls zuifassenden Entschließungen wegen Verhütung künftiger Unglücksfälle dieser Art zu erstatten. Nachdem der Minister des Innern Freiherr von Rheinbaben alsbald in Begleitung des vortragenden Rathes von Maubach an Ort und Stelle die Unglücksstätte besichtigt und genauere Ermittelungen über die Ursachen des beklagenswerthen Ereignisses festgestellt hat, dürfte dieser Bericht in den nächsten Tagen Sr. Maj. dem Kaiser vorgelegt werden. Was die Ergebnisse der Besichtigung durch die amtlichen Organe anlangt, so ist festgestellt, daß die Explosionen in den Räumen, wo die Pikrinsäure sich befand, stattgefunden haben. Nur dem glücklichen Umstande, daß der Wind nach dem Main zu stand, ist es zu danken, daß nicht noch die übrigen Räume der Fabrik ein Raub der Flammen geworden sind und nicht auch die großen Vorräthe von Benzin und anderen Stoffen ähnlicher Art zur Explosion gelangten. Die Zahl der Opfer ist glücklicherweise weit geringer als ursprünglich angenommen war, auch steht die Heilung einer großen Anzahl von Verletzten in verhältnißmäßig kurzer Zeit zu erwarten. Immerhin ist das Unglück und der durch die Katastrophe entstandene Schaden ein ganz ungewöhnlich großer, selbst jenseits des Mains haben die Ortschaften schwere Beschädigungen an Gebäuden, Kirchen u. s. w. erlitten. Der Minister des
Innern hat sofort MYOO^ Mk.^ zur Linderung der ersten Noth zur Verfügung gestellt. Z
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Berlin, 2. Mai. Die „Berl. Pol. Nachrichten" nehmen an, daß in der Kanalkommission in der ersten Sitzung nächster Woche die Abstimmung über sämmtliche Regierungsvorschläge und Kommissionsanträge erfolgen kann.
Berlin, 2. Mai. Die Maßregelungen wegen der Arbeitsniederlegung am gestrigen 1. Mai haben einen erheblichen Umfang angenommen. Schon am Dienstag Abend sind auf einer Anzahl Bauten diejenigen Arbeiter entlohnt worden, von denen bestimmt war, daß sie am 1. Mai feiern wollten. Ebenso werden aus der Metall-Industrie Entlassungen in großer Zahl gemeldet. Bis jetzt sind gegen 16 000 Arbeiter in Berlin als ausgesperrt gemeldet.
Berlin, 2. Mai. Ueber die Maifeier wird dem „Lok.- Anz." gemeldet: In Essen an der Ruhr war von einer solchen fast nichts zu sehen. Im ganzen Industriegebiet sind die Arbeiter durch viele nothwendig gewordene Feierschichten froh, arbeiten zu- können. Vormittags fand eine schwach besuchte Versammlung statt. In Zürich waren die großen Fabriken geschlossen. An vielen Orten der Schweiz, namentlich in Zürich, Bern und Basel fanden Massenumzüge statt, jedoch ohne jeden Zwischenfall. Ueberall wurde eine Protest- Resolution gegen die Studenten-Mißhandlungen in Rußland beschlossen. Alle anarchistischen Kundgebungen wurden von den Arbeitern selbst unterdrückt. — In Madrid verlief die Maifeier ruhig.
Berlin, 2. Mai. Dem „Berliner Tageblatt" wird aus New-York depeschirt: Die Generäle Alejandrino und Tinio, Aguinaldos Kriegsminister, sowie viel Jnsurgentenchefs haben kapitulirt. Nord-Luzon ist pazifizirt. Der Diktator Cailles wird verfolgt.
Berlin, 2. Mai. Der „New-York Herald" bringt die Meldung, der deutsche Kreuzer „Vrneta" habe 10 Wochen lang die Insel Margherita vermessen und dort eine maskirte Kohlenstation durch Niederlassung deutscher Kaufleute aus Venezuela geplant. Der Präsident Castro, der bestochen sei, habe die Entfernung des amerikanischen Gesandten Loomis durchgesetzt.
Berlin, 2. Mai. Wie der „Vossischen Zeitung" aus Straßburg gemeldet wird, ist nach einer bestimmten Meldung die Errichtung einer katholisch-theologischen Fakultät an der dortigen Universität beschlossen worden. Die Fakultät wird bereits im Herbst nächsten Jahres eröffnet.
Köln, 2. Mai. Der Kronprinz traf gestern Nachmittag hier ein und stattete dem Erzbischof Simar sowie dem Regierungspräsidenten v. Richthofen einen Besuch ab. Sodann kehrte der Kronprinz nach Bonn zurück.
Hannover, 2. Mai. Der Blitz schlug in das Wohnhaus eines Arbeiters in Neuendorf, verletzte ihn, seine Frau und sein kleines Kind und tödtete seine 42jährige Tochter.
Sagan, 2. Mai. Ein wüthender Stier tödtete den Merzdorfer Gemeindevorsteher Pfitzmann und verletzte eine Dienstmagd schwer.
Paris, 2. Mai. Einem Telegramm des Generalprokurators von Algier zufolge sind die bei den Unruhen in Margueritte Beiheiligten mit einer Ausnahme sämmtlich verhaftet worden.
London, 2. Mai. Aus Kapstadt wird gemeldet: Eine enropäische Dame, deren Sohn und eine eingeborehe Dienerin sind auf geheimnißvolle Weise in Waterwal-Bolen ermordet worden. In dem Hause fand man Spuren, die auf einen schweren Kampf hindeuten.
London, 2. Mai. Aus Valparaiso wird gemeldet: Der Präsident der Republik Chile hat seine Entlassung aus Gesundheitsrücksichten gegeben. Er wird durch den Vizepräsidenten ersetzt werden.
Washington, 2. Mai. Im letzten Monat hat die Staatsschuld eine Abnahme von 4 397 653 Doll, erfahren, der Kassenbestand des Schatzamtes beträgt 1160 083 789 Doll.
Algier, 2. Mai. Der Generalgouverneur Jonnais erließ an die Präfekten ein Rundschreiben, worin es heißt: Man dürfe sich nicht verhehlen, daß die Ruhestörungen, Parteikämpfe und Kastenkämpfe auf die eingeborene Bevölkerung ansteckend wirken könne. Er hoffe, daß man in ganz Algerien einsehen werde, daß Frankreich seine Pflicht, die eingeborene Bevölkerung zu schützen, nicht erfülle, wenn es nicht seiner Aufgabe als Erzieher nachkomme.
Algier, 2. Mai. Der General-Gouvernur Jonnait hat eine Verfügung erlassen, wodurch die Leitung der Polizei der städtischen Verwaltung von Algier entzogen und der Präsekt sowie die Militärbehörden mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung betraut werden.
Bombay, 1. Mai. (Reuter.) Bei dem Brande in der Baumwollenpresse in Amreli (Hathiawar) kamen 35 Personen um. Bei einem ähnlichen Brande in Khamgaon, Provinz Berar, verunglückten 11 Personen.
Schiffsbericht.
Dèr Hamburger Dampfer „Aragonia" ist am 26. April wohlbehalten in New-York eingetroffen.
Hamburg, 28. April. Der Dampfer „Cheruskia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist vorgestern in Colon eingetroffen.
Bremen, 24. April. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Aller" ist gestern in New-York und der Dampfer „Stolberg" vorgestern in Bahia eingetroffen.
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