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Gelte 2

Hanauer Mmetger

27 März

Umständen recht wohlhabende Leute mit hohem Einkommen steuerfrei bleiben. Reg.-Kommissar Geh. Rath Wallach erwidert, daß derartige Fälle nicht ganz zu vermeiden, im Allgemeinen aber auch nur selten sein würden. Abg. v. Stro m be ck (Ctr.) wünscht noch, daß dem Landtage die Grundsätze mitgetheilt werden, nach denen die Vereinbarung zwischen den beiden Staaten stattgefunden hat. Das Gesetz wird nach weiterer kurzen Debatte unverändert angenommen. Der Gesetzentwurf betr. die Bestrafung von Zuwider­handlungen gegen die Vorschriften über die Erhebung von Verkehrsabgaben wird in 2. Lesung auf Antrag des Abg. K i r e ch (Ctr.) en blec angenommen. Es folgt die 2. Be­rathung des Gesetzentwurfs betr. die Gewährung von Zwischen- kredilen bei Rentengutsgründungen. Abg. v. Elase nopp (kons.) befürwortet einen Antrag v. Zedlitz (frt), wonach die in der Vorlage enthaltene Beschränkung der Zwischenkredite zur erstmaligen Besetzung der Rentengüter mit den nothwendigen Wohn- und Wirthschaftsgebäuden gestrichen werden soll. Ferner soll nach demselben Anträge die Regierung ersucht werden, für die Schaffung neuer Ansiedelungen gesetzliche Be­stimmungen zu treffen, welche eine einheitliche und zweck­mäßige Regelung des Verfahrens unter entsprechender Be­theiligung der lokalen Verwaltungsbehörden herbeiführen und die entsprechende Aenderung der geltenden Gesetze bei dem Landlage schon in der nächsten Tagung zu beantragen. Abg. H i r s ch (fr. V.) tritt eingehend den neulichen Aus- sührungen des Finanzministers v. Miquel entgegen, wonach die schwierige Lage unserer Landwirthschaft darauf zurückzu­führen sei, daß in Deutschland so lange der römische Index geherrscht, dem weder das Anerbenrecht noch die Untheilbar- keit des Grundbesitzes bekannt gewesen sei. Diese Auffassung sei völlig unzutreffend. Die Unterstützung des Staates nütze bei solchen Unternehmungen nichts. Redner vertheidigt die Privarparzellirungen gegen die neulichen Angriffe des Finanz- ministers. Reg.-Kommiss. Geh. Rath Sachs erwidert aus den Antrag v. Zedlitz, daß die Regierung bei den Ober- präsidcnien angefragt habe, ob ein Bedürfniß für die For­derungen des Antrages vorliege. Die Antwort sei aber noch nicht eingegangen. Minister v. Miquel verweist auf die ablehnende Haltung der freisinnigen Volkspartei gegen­über der Rentengutsgesetzgebung. Damals habe die frei­sinnige Parier die kündbare Hypothek als die einzig richtige Verschuldungsform erklärt. Der Minister bleibt dabei, daß namentlich die Geltung des römischen Rechts die Zerrissenheit des Grundbesitzes verschulde. Abg. Sattler (natl.) erklärt, seine Freunde hätten die schwersten Bedenken gegen den Antrag v. Zedlitz und die in demselben geforderten Be­theiligungen der Lokalbehörden. Seinen Freunden liege es völlig fern, Prioatunternehmungen bei Rentengutsgründungen auszuschließen, aber deren Zweck werde immer sein, Gewinne zu machen, darum seien die staatlichen Unternehmungen vor­zuziehen. Der Antrag v. Zedlitz zu § 1 wird angenom­men, ebenso die Resolution v. Zedlitz. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Vorlage betreffend Stadt­erweiterung Flensburg, Sekundärbahnvorlage.

Politische und unpolitische Nachrichten.

Depescken-Bureau Herold.

Berlin, 26. März. Der Kaiser hatte heute Vormittag im Auswärtigen Amte eine Besprechung mit dem Staats­sekretär Bülow und hörte alsdann im königlichen Schlosse die Verträge des Chefs des Zivilkabinets von Lucanus, des Chefs des Marinekabineis Freiherrn vsn Senden-Bibran und des Staatssekretärs Tirpitz.

Berlin, 26. März. Der Besuch der kaiserlichen Familie auf Schloß Urville in Lothringen ist, wie diePost" mit- theilt, für den 15. Mai in Aussicht genommen.

Berlin, 26. März. Zur Berathung über die Leutenoth war heute Vormittag im Abgeordnetenhause die angekündigte Konferenz zusammengetreten, an der sich die Minister Freiherr von Hammerstein als Vertreter des Auswärtigen Amtes und andere Regiernngskommissare sowie eine Anzahl Abgeordneten betheiligten.

Berlin, 26. März. Die'Jtorbb. Allg. Ztg." schreibt: Gegenüber wiederholt auftanchenden Gerüchten über einen angeblich bevorstehenden Wechsel auf dem Posten des deutschen Boffchafters iu Petersburg sind wir in der Lage fcstzustcllen, daß cs sich dabei um falsche Ausstreuungen handelt und von einer Abberufung des Fürsten Radolin nicht die Rede ist.

Berlin, 26. März. Zu der bereits bekannt gewordenen Nachricht von dem Mißgeschick der Strafexpcdition unter dem Hauptmann von Besser wird einem auswärtigen Blatte mitgetheilt, daß der Führer der Expedition von Besser nicht blos verwundet, sondern lobt sei, ebenso höchst wahrscheinlich noch einer der Leutnants. Auf jeden Fall sei kein Offizier mehr kampffähig. Auch viele von den Haussa-Mannschaften seien todt ober verwundet. Zu dieser Meldung sprach sich Kolonialdirektor von Buchka einem Mitarbeiter desLokal- Anzeiger" gegenüber dahin aus, daß nach den der Regierung bis heute vorliegenden Meldungen für eine derartige Auf­fassung jeder Anhalt fehle. Die letzten amtlichen Nachrichten besagen, daß es den Verwundeten besser gehe und daß, s weit sich dies von dem Sitze des Gouvernements übersehen lasse, die Expedition sich in einer Bedrüngniß nicht befinde. Die Truppen haben die Mörder des Hauptmanns Conran bestraft.

Berlin, 26. Mürz. Bei dem gestrigen Festmahl, welches der Bremer Senat anläßlich der Anwesenheit des Prinzen Heinrich von Preußen im Rathhause gab, sprach Prinz Heinrich seinen Dank aus für die angenehmen Stunden. die er in Gegenwart des Hamburger Senats ver­lebt habe. Er sagte demLokal-Anzeiger" zufolge u. A. Folgendes:Es ist in der letzten Zeit in dem vergangenen Jahre vielfach gesprochen worden von der Politik der offenen Thüren. Mir ist die Entstehung des Bremer Stadtwappens nicht gegenwärtig. Ich weiß nur so viel, daß es einen Schlüssel hat. Ich möchte nur hoffen, daß dieser Schlüssel jene Thüren, die noch nicht offen sind, öffnet und gleichzeitig diejenigen, die schon offen sind, auch fernerhin offen halten möge. Es ist das eine Politik meine Herren, für die wir | Deutsche stets große Sympathien gehabt haben.

Berlin, 26. März. Nach Depeschen aus Lorenzo, Marqucz beträgt die Zahl der Europäer, welche daselbst durchreisen, um sich der Buren-Armee anzuschließen 400 bis 500 monatlich. Französische und deutsche Dampfer landen jede Woche Freiwillige für die Verbündeten. Ein französischer Dampfer landet eine ungemöhnlich große Anzahl Passagiere, zumeist Franzosen, Holländer und Belgier. Eine hier ver­tretene französische Firma cxpedirt mit jedem Dampfer Munition, die als Cement, Oel oder Ziegel bezeichnet ist. Diese Waare wirb dann nach Pretoria weiter befördert.

Oldenburg, 26. März. Die Frau Erbgroßherzogin wurde von einem Zwillingspaar, einem Prinzen und einer Prinzessin, entbunden. Beide Kinder verschieden bald nach der Geburt.

Paris, 26. März. DieLibre Parole" wurde von! dem Abgeordneten Josef Fabre auf 100,000 Mk. Schaden­ersatz verklagt wegen eines Artikels, in welchem Fabre be­schuldigt wurde, 26 Aktien einer von Anton gegründeten Finanzgeselschaft gekauft und nicht bezahlt zu haben mit dem Hinweis auf seine Eigenschaft als Parlaments-Mitglied.

Brüssel, 26. März. Die katholisch-konservative Ver­einigung hielt gestern eine General-Versammlung ab, um , über die Armec-Reformfrage zu berathen. Die Partei Wüste ! beantragte einen Arrikel in das Wahlprogramm aufzunehmen, alle katholischen Kandidaten vor ihrer Wahl das

Versprechen abgeben müssen, niemals in der Kammer für bii persönliche Wehrpflicht zu stimmen. Der Kammerprüsiden Beernaert bekämpfte diesen Antrag und erklärte sich für dn persönliche Wehrpflicht. Schließlich beschloß die Versammlunc mit 210 gegen 104 Stimmen, die Militärfrage in der Parteifragen unberührt zu lasscu. Diese Abstimmung be­deutet einen großen Sieg der Partei Beernaert.

Die neue Postordnung.

Der Staatssekretär des Reichspostamts hat am 20. d. Mts. eine neue Postordnung erlassen, die am 1. April b. I. in Kraft tritt. Von den zahlreichen wichtigen Aende­rungen heben wir folgende hervor:

Bei Postkarten sind Bilderschmuck und Aufklebungen auf der Rückseite insoweit zugelasscn, als dadurch die Eigen­schaft des Vcrsendungsgegcnstandcs als offene Postkarte nicht beeinträchtigt wird und die aufgeklebten Zettel re. der ganzen Fläche nach befestigt sind. In der Aufschrift von Sendungen mit dem Vermerkpostlagernd", für welche die Post nicht Gewähr zu leisten hat, dürfen statt des Namens des Em­pfängers außer Buchstaben und Ziffern auch einzelne Wörter oder kurze Sätze angegeben sein.

Wesentlich erweitert sind die Bestimmungen über Druck­sachen: Die offenen Karten dürfen die ungefähre Größe der Formulare zu Postpackctadrcssen haben; bei Preislisten, Börsenzetteln, Handelszirkularcn und Prospekten können außer den Zahlen jetzt auch Zusätze, die als Bestandtheile der Preis­bestimmung zu betrachten sind, handschriftlich oder auf mecha­nischem Wege eingetragen oder berichtet werden; in Ein- ladungs- und Einberusungskarten dürfen der Name des Eingcladenen oder Einberufenen, sowie Zeit, Zweck und Ort der Zusammenkunft vermerkt werden, Zusätze durch Druck oder Stempel sind bei Drucksachen unbeschränkt zugelaffen; die bei Drucksachen erlaubten Durchstreichungeu, Anstriche und Unter­streichungen dürfen indessen nicht briefliche Mittheilungen in offener oder verabredeter Sprache Herstellen.

Als neue Versendungègattung werden Geschäftspapiere unter den schon bekannt gegebenen Bedingungen in den inneren deutschen Verkehr eingeführt. Das Gewicht, bis zu dem die Vereinigung von Drucksache» und Waarenproben gestattet ist, wird unter Zulassung der gleichen Vergünstigung für Geschäfts­papiere von 350 g auf 1 kg erhöht.

Eine Streitfrage, die die Gerichte öfter beschäftigt hat, ist dahin entschieden, daß die Packetadressen und Postan­weisungen, sowie die zu deren Frankirung verwendeten Post­werthzeichen mit der Einlieferung in das Eigenthum der Post- verwaltung übergehen. Bei Briefen mit Werthangabe müssen die Umschläge aus einem Stück hcrgcstellt sein und dürfen nicht farbige Ränder haben; sämmtliche Klappen des Umschlags müssen durch Siegelabdrücke gefaßt werden, Bei gewöhnlichen und einzuschreibenden Packeten kann der Ver­schluß lediglich durch eine gut verknotete Verschnürung her- gestellt werden. Zur Eilbestellung sind jetzt auch gewöhn­liche Briefsendungen nach dem Orts- oder Landbestellbezirke des Aufgabeorts zugelassen. Bei Briefen mit Zustellungs­urkunde kann der Absender sich künftig auch in privaten Angelegenheiten der vereinfachten Zustellung bedienen)

Ueber die Zeit der Einlieferung ist bestimmt, daß als Schlußzeit für gewöhnliche Drucksachen, Geschäftspapiere und Waarenbropen eine halbe bis eine Stunde vor dem plan­mäßigen Abgagne der Post gilt, daß die Einlegung gewöhn­licher Briefsendungen in die Bahnposten bis zum Abgange des Zuges zulässig ist und daß die Postanstalten auch befugt sind, außerhalb der Schalterdienststunden Einschreibcpackete anzunehmen. Die Kosten für die postamtliche Verpackung mangelhaft verschlossener Sendungen werden vom Absender eingezogen, wenn vom Empfänger keine Zahlung zu erlangen

Den Sieg des Drahtes haben dann endgültig zwei Männer entschieden, und davon war der eine kein Berufs- journalist. Es war ein Deutsch-Amerikaner namens Müller, der bei unseren Ambulanzen arbeitete und sich zu gelegent­licher Berichterstattung für dieDaily News" verpflichtet hatte. Nachdem er der Kapitulation der französischen Truppen in Metz an der Porte Terpensise beigewohnt hatte, ritt er sofort mitten durch das feindliche Moselland zur luxemburgischen Grenze und sandte von dort an das Londoner Blatt ein höchst ausführliches Telegramm über den Vorgang. Dieser Coup öffnete allen Kriegskorrespondenten, die damals thätig waren, wie mit einem Schlage die Augen. Ganz besonders aber einem, der gleichfalls von denDaily News" angestellt, bisher aber nur ein kleiner Outsider gewesen war: Archibald Forbes. Forbes gründete damals «einen Weltruhm durch die außerordemliche Umsicht, mit der er seinen Telegrammen den Weg zu bahnen wußte. Seine Methode war die folgende. Die nördlichen und östlichen Theile des Ringes um Paris bildeten seine Sphäre. Nun hatte er bei dem Leiter des Telegraphenamtes in Saarbrücken eine erhebliche Summe deponirt, die er durch einen Bankier stets auf der Höhe halten ließ. Am Abend ging allemal ein Feldpostwagen aus dem Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen im Norden von Paris ab, der Langny noch rechtzeitig für den Morgen­zug nach der Grenze erreichte. Das wußte Forbes und nur Forbes; mit diesem Wagen sandte er seine Telegramme als Briefe an den Telegraphendirektor in Saarbrücken und erreichte so das vielbewunderte Resultat, daß seine Telegramme 24 Stunden nach den Ereignissen ausführlich in seinem Blatte standen. Seine glänzendste Leistung war sein Bericht über die Kapitulation von Paris. Damals ritt er von der Porte de Vincenis direkt durch nach Langny, erreichte dort den Zug, war zwei Uhr Nachts in Karlsruhe, gab dort sein aus­führliches Telegramm auf und traf 40 Stunden nach seiner

. Abreise wieder in Paris ein. Forbes hat später im russisch- türkischen Kriege bekanntlich noch zahlreiche andere Genicstücke - vollführt. Wenn er vom Lom oder dem Balkan oder Plewna Nachrichten telegraphiren wollte, dann mußte er erst stunden­lang durch eine Wüste bis nach Sistowna an der Donau reiten, dann über den Fluß setzen, weiter noch mehr als 50 (englische) Meilen bis nach Giurgewo reiten, auf der Eisen­bahnfahrt nach Bukarest sein Telegramm aufsetzen und dann I nach kurzem Schlaf und schnellem Mahl denselben Ritt zurück i unternehmen.

Der Leser wird hieraus ersehen, daß der Beruf eines * Kriegskorrespondenten sich nur für Leute mit eiserner Ge- sundheit eignet. Dazu muß der ideale Kriegskorrespondent ! eine Fülle der seltensten Eigenschaften besitzen, die Forbes ' nicht ohne Humor deftnirl hat. Er sollte aller europäischen ! Sprachen und dazu einer hübschen Anzahl von Zungen Asiens ' und Afrikas mächtig sein. Er muß auf jedem Thiere, von der Giraffe bis zur Ratte reiten, eine Woche ohne Schlaf und Nahrung leben können, er darf nie müde werden, er muß Energie und Schmiegsamkeit vereinigen, muß den Ausgang i einer Schlacht errathen können, während sie noch im Gange ist, muß Koch, Chirurg, Büchsenmacher, Schneider und was noch sonst alles in einer Person sein. Furcht darf er nicht kennen. In alten Tagen war die Kriegsberichterstattung ein gefahrloser Beruf, heute, im Zeitalter der weittragenden Waffen, ist er ebenso und mehr wie jeder Soldat dem Tode ausgesetzt. In dem serbischen Feldzüge von 1876 wurden von zwölf Korrespondenten drei getödtet und vier verwundet. In dem Sudanfeldzuge mit Gardon fielen fünf Berichterstatter und von den Kriegskorrespondenten im Burenkriege haben bereits zwölf Wunden empfangen, denen einige schon erlegen sind. Wenn einmal der Kriegskorrespondent im Luftballon über den kämpfenden Heeren schweben und aus seiner fliegenden Woh­nung direkt nach der nächsten Telegraphenstatiou depeschiren

wird, dann mag die Kricgsberichtcrstattung gefahrlos und bequem sein. Bis dahin ist sie ein schwerer Beruf, freilich auch einer von dämonischem Reize, der energische Naturen wohl locken kann.

Aus Kunst und Leben.

Ein heiteres Zukunftsbild der Frauenbe­wegung veröffentlicht eine in der Schweiz erscheinende Zeitung in folgenden, dem SchillerschenLied von der Glocke" nachgedichteten Versen:

Der Mann muß hinein

Ins häusliche Leben,

Muß spinnen und stricken,

Staubwischen und flicken,

Muß waschen und plätten

Und zanken mit Jetten,

Und 'draußen waltet

Die tücht'ge Erwerbsfrau,

Die weibliche Aerztin,

Und redet weise

Jm Reichstagskreise

Und lehret die Mädchen,

Zu sein, wie die Knaben

Und wirket ohn' Ende

Für Frauenverbünde,

Und füllet mit Stimmen

Die Urne der Wahlen

Und kandidirt in Versammlungslokalen,

Und sammelt auf mächtigen Büchcrständen

Ihre Reichstagsreden in Leinenbänden.

Und fügt zum Erwerb des Ruhmes Schimmer Doch Alles draußen und Nichts im Zimmer.