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Nr. 243
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für Stadt- und kanv- kreis Hanau 10 A die tgefpalleue Garmond- zeile oder bereit Naum, für Ausirälis 15 .^.
Zugleich
Amtliches Argan für Hkrâ- nnS Landkreis Hanan
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
Mittwoch den 17. Oktober
Jin Rküamevtheil die Zeile 20 A, für
AuswÄtâ 30 4-
1900
NmMches.
Stadt- und Landkreis Hanau.
Nachdem in den letzten Tagen in mehreren, Gemeinden des Landkreises Hanau, sowie den benachbarten Kreise die Maul- und Klauenseuche ausgebrochcu ist, wird die einstweilige Abhaltung von Viehmärkten im Stadt- und Landkreise Hanau auf Grund des § 64 Absatz 2 der Bundes- raths-Jnstruktion vom 1895 bis zum Erlaß einer
anderweilen Bekanntmachung Verbote«.
Hanau den 16. Oktober 1900.
Der Königliche Landrath und Polizei-Direktor.
Die Zustellungsaufträge des § 17 Nr. 3, Satz 2 der Gerichtsvollzieher-Ordnung werden nach Buchstaben wie folgt vertheilt:
Wenn der Anfangsbuchstabe des Namens der Person, an welche zugestellt werden soll, beginnt mit:
a. A—H einschließlich dem Gerichtsvollzieher Sinn,
b. I—Q einschließlich dem Gerichtsvollzieher Loefer,
c. E— Z einschließlich dem Gerichtsvollzieher Werner.
Sollen in einer Sache an mehrere Personen Zustellungs- aufträge erledigt werden, so entscheidet bei der Zutheilung der erste Name in der betreffenden Sache.
Hanau den 13. September 1900.
Der aussich tführende Amtsrichter.
P 8990
v. Schenck.
^cmdiwew ^anau.
Bekanntmachungen des Königlichen LaudrathSamtes.
Unter dem Viehbestand des Johannes Wagner in H o ch st a d t ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gehöftssperre wurde angeordnet.
Hanau den 17. Oktober 1900.
Der Königliche Landrath.
V 9871
v. Schenck.
In der Nacht vom 13» zum 14. Oktober D. Js. wurden aus einem Privathause in Soven bei Salmünster mittels Einbruchs folgende Schmucksachen entwendet : eine Broche mit 6 oder 8 großen Brillanten und kleinen Rosetten, ein Medaillon von mattem Gold mit 2 großen Brillanten und einem Saphir, an einer goldenen Schleife befestigt, ein Medaillon von mattem Gold mit einem Maiglöckchenzweig von Perlen, ebenfalls an einer goldenen Schleife befestigt, ein Armband, bestehend aus einem breiten Goldreif mit einem Stern von kleinen Rosetten, in deren Mitte sich eine große Perle befindet, eine Borstecknadel mit einem kleinen Amethyst, verschiedene kleine Goldtheilcken, wie Uhrring u. bergt. Außerdem wurden etwa 400 Mark in baarem Gelde gestohlen.
Nachforschung und Nachricht zu den Akren 1 J 1633*1900.
Hanau den 15. Oktober 1900.
Der Erste Ltaa-.sanwalr.
- Pinotst
17007
1.
2.
Z.
Vefchlutz.
Als Gerichtsvollzieherbezirk wird zugewiesen:
dem Gerichtsvollzieher Linn dahier
der westliche Theil der Stadt Hanau und zwar derjenige, welcher westlich von der Bebraer Bahnhofstraße, Theil der Gärtnerstraße bis zur Kleinestraße, Kleinestraße, Französische Allee, Kölnischestraße, Marktplatz, Fahrstraße, Paradeplatz bis zur Hauptwache, Bangeristraße, Hospitalstraße, Vorstadt, liegt und zwar einschließlich der Bebraer Bahnhofstraße, Gärtnerstraße bis zur Ecke der Kleinestraße, Französischen Allee, Kölnischestraße, Marktplatz; Fahrstraße und ausschließlich Bangertstraße, Hospitalstraße, Vorstadt.
Folgende Ortschaften:
Kesselstadt mit dem Stationshaus bei Wilhelmsbad, Schloß Philippsruhe nebst Fasanerie, Wilhelmsbad, Wilhelmsbader Hof, Dörnigheim, Hochstadt, Wachenbuchen.
dem Gerichtsvollzieher Loefer dahier
die Altstadt von Hanau, soweit sie nicht zum I. Bezirk gehört, nebst dem vor der Kinzigbrücke, vor der Wilhelmsbrücke gelegenen Stadtrheil, von der Neustadt der nördlich und östlich vom Paradeplatz, Mühlstraße und Garren- straße belegene Stadttheil einschließlich dieser Straßen.
Folgende Orrschaften:
Bruchköbel mit Knrzigbeimeröof, Niederissigheim mit der Blockmâh le. Obertisigheim mir der Mühle, Rüdiggeun mir der Treiebmw-Müble, Murelbuchen.
Dem Gerickrsoo-ttchrr Senter t "ur
der östliche Theil der Nerrwrbt HLnrrn. ane nüe^..^ -ts
Alphabetisches Straßenberzeichlliß der Stadt Hanau.
Bezirk des Gerichtsvollziehers Linn.
Französische Allee, Philippsruher Allee, Altstraßc, Neue Anlage Haus Nr. 2—22, gerade, Nr. 27—53 ungerade, Bebraer Bahnhofstraße laa bis 18, Bangert, Bleichstraße, Brückenstraße, Dammstraße, Diakonissenstraße, Fahrstraße, Fischerhüttenweg, Fischerstraße, Frankfurterstraße, Gärtnerstraße Nr. 40, 42—87, Glockenstraße, Hahnenstraße, Hammerstraße, Herrnstraße, Heumarkt, Kanalplatz, Vor dem Kanalthor, Kleinestraße, Kölnischestraße, Krämerstraße, Langstraße 31—91 ungerade, Nr. 52—98 gerade Nr., Lindenstraße, Lothringerstraße, Mainkanal, Mainstraße, Marktplatz, Nußallee, Paradies- straße, Philipp-Ludwigsanlage, Römerstraße, Schäferstraße, Steinheimerstraße, Sleiuheimer Landstraße, Vor dem Stein- heimcrthor, Slernstraße.
Bezirk des Gerichtsvollziehers Loeser.
Baderftraße, Bangertstraße, Bogenstraße, Bruchköbeler Landstraße, Große und Kleine Techaneistraße, Eberhardstraße, Engestraße, Erbsengasie, Kleine Fahrstraße, Fallbawslraße, ivasanerieweg, Frankfurter Landstraße, Frohnhosstraße, Garten- straße, Hainsiraße, Kleine Hainstraße, Holzabfuhrweg, Hoipual- straße, Johanniskirchplatz, Johannis k:rck straße, Josefstraße, Vor der Kinzigbrücke, Kinz-gilraße, Kleinbahnhof, Körner- straße, Lambopstraße, Marienkirchstraße, Marienstraße, AlriiLtcr Markt, Markmraße, Maulbeerallee, Metzgerstraße, Mühlstraße, Mühlthorweg, Neu straße, Nordstraße, Nordbahnhof, Paradeplatz, Predigerstraße, Ramsaystraße, Rappenstraße, Nebenstraße, Rhönstraße, alter Rückingerweg, Sandeldamm, Kleine Landstraße, Schirnstraße, Jm Schloß- Hof, Schloßstraße, Schulstraße, Ltemstraße, Teichweg, Tiefestraße, Türkische Gärten, Uferstraße, Vorstadt, Wilhelmstraße, Wolfstraße.
Bezirk des Gerichtsvollziehers Werner.
Akadcmiesiraße, Neue Anlage 1 bis 25 ungerade Nummer, Annastraße, Auheimerweg, Ballplatz, Am alten Bebraer Bahnhof, Bebraer Bahnhofstraßei und 1a, Bernhardstraße, Friedrichstraße, Gärtnerstraße Nr. 1—39, 41, Grimmstraße, Grünerweg, Hirschstraße, Kinzigheimerweg, Kirchstraße, Langstraße Nr. 1—37 ungerade und 2—50 gerade Nummern, Leimenstraße,Leipzigerstraße, Nürnbergerstraße, Am alten Oberrodenbacherweg, Ostbahnhof, Am Ostbahnhof, Am großen Nohr, Rosenstraße, Walzstraße, Sandstraße, Schnurstraße, Schützenstraße, L-pessartüraße, Viktoriastraße, Wärterhäuser, Waldstraße, Wallweg, Weber-
3 mal so viel Schwestern gebraucht werden und im Laufe der Zeil vielleicht 10 mal so viel, als jetzt in der Arbeit stehen. Im Anfang wurden die Schwestern vornehmlich für die Krankenpflege berufen, heute begehrt man sie außerdem noch für Kleinkinderschulen, Mâdchenhorte, Waiscnpflege, Fürsorge für die »eibliche Jugend, Rettungshänser, Kochschulen u. s. w. u. s. w. Es ist als» eine große Mannigfaltigkeit von Arbeiten vorhanden, von denen den Schwestern diejenige übertragen »ird, für die sic besoitdcrS die Gaben und Neigung in sich trägt. Dazu geben sich die Mutterhäuser alle Mühe, den körperlichen, seelischen und geistigen Bedürfniffeu der Schwestern gerecht zu werden. Die ' letzteren werden als Kinder deS Mutterhauses, als cr»achscue, selbständige Töchter betrachtet, benex Mutterhaus und Vorstand nur bienen will. In Krankheiten ober int Alter sorgt das Mutterhaus für diese Schwestern mit aller Liebe. Ferner haben sich fast alle Diakonissenhäuser zur Aufnahme solcher Jungfrauen, die nur auf eine längere oder kürzere Reihe von Jahren sich dem Hause als Hilfsschweftern anschließen wollen, bereit erklärt, ebenso auch zur Aufnahme von Pensionärinnen, d. h. solchen Jungfrauen zwischen 18 und 30 Jahren, die sich verpflichten, wenigsten» ein Jahr zu bleiben und alle Arbeiten im Mutter- und im Krankenhause mitzumachen. Die Pensionärinnen zahlen (z. B. im Paul-Gerhardtstift in Berlin) nur für das 1. Vierteljahr 100 Mark, weiter nichts. Bleiben sie nach vollendetem 1. Vierteljahr noch ein ganzes weiteres Jahr im Hause, so erhalten sic am Schluffe desselben die 100 Mark zurück. Wie man sicht, macht man willigen Jungfrauen die Thüren weit auf. Freilich wollen die Häuser nun auch nicht Schwestern haben um jeden Preis; heiliger Ernst, Willigkeit, christliche Gesinnung ist bei allen die Voraussetzung, ob sie nun als Schwestern, freie Hilfsschweftern ober als Pensionärinnen kommen. Es gilt den Kampf wider Sünde, Roth und Elend im Dienste des Herrn; wer bei diesem Kampfe helfen und darin Christo Nachfolgen will, lasse den Ruf nicht ungehört verhallen, und im treuen Dienst an anderen wird man für sich selbst ein unverlierbares Glück finden.
Der Bund der Industrielle«
ist am Montage im Sitzung«si:ie des Reicksiagsgebäudes zu seiner diesjährigen Gcncralvqffammlung unter zahlreicher Le- theiligung zusammen getreten. Als Vertreter der Regierung wohnten ihr bei der Eröffnung die Geheimen Regierungsrâihe v. Knebel-Döberitz (Ministerium des Innern) und v. Groß (Reichsamt des Innern) bei. Kommerzienraih Wirèh-Berttn eröffnete die Versammlung mit einem Hock auf den Kaiser und erstattete alsdann den Jahresbericht über die Thätigkeit des Bundes. Ten nächsten Punkt der Tagesordnung bildete ein Referat des Herrn v. Dreyse (Mitglied des wirthschaft- lichen Ausschusses) über den Zollanschluß benachbarter Staaten an Deutschland.
Der Deutsche Handelstag
hat bei seinen Mitgliedern eixe Umfrage über die Stellung zu dem Plane der Errichtung einer Auskunfsstelle für den auswärtigen Handel veranstaltet, -tie Stetesten sprachen sich für dieses Unternehmen aus, für dessen erste Einrichtung sie bereits Anfang b. I. einen größeren Betrag bereit gestellt halten.
straße, Augustastraße.
15087
Gefunden: 1 Spazierstock mit schwarzem Horngriff.
1 Sporn. 1 Gewichtstein im Rathhaushof.
Verloren: 1 grauweiße, wollene Decke. 1 braun- ledernes Portemonnaie mit ca. 20—24 M., einigen 10 und
Ser Zucker
nimmt unter den deutschen «usl'uhrwaaren eine hervorragende Stelle ein Von 1896 biS 1898 überstieg der Werth der deutschen Zuckera.sfuhr den jedes anderen Ausfuhrartikels und auch im Jahre 1899 rangirte die Z«ckerausfuhr noch an dritter Stelle und w»rde an Werth nur noch von Wollen- und Laumwollenwaarm um ein Geringes übertroffen. So erwünscht biete hohe Zuckerausmhr tm Interesse der inter< nationalen Handelsbilanz Deutschlands auch erscheinen muß,
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Gericht svo2z«her Loefer für HerichtsvollziMr Linn, GcriLrsvollzieher Werner für Gerichrsvollzirher Loefer, Gerichtsvollzieher Linn für Gerichtsvollzieher Werner
ittb Adressen aus London. Mr am 6. d. MrS. e i M^L MMM^L^ Mâ^Wâ ul.
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Lsgesscha».
An Die Jungfrauen unserer evangelischen Kirche
tat dir Drakrnâsiendüvier einen ernsten Aufruf. Meir »IS
13000 Schwestern, die den evangeln chen ^raksnv' mr W'rrn an geboren, stehen zegenwârrig in der Arbeit mb sind glücklich in ihrem Beruf. Aber mehr als doppelt so viele sind nöthig, um auch nur annähernd das in des Gemeinden wach gewordene Bedürfniß zu decken. In Berlin könnten Hou Heine
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ensiLrn Anckr-prs- a Werth ssf eine •j tri» Mürel ce-
;e von Handel und Industrie i» «tert tsiähigken der breiten Massen unserer Bestrebungen auch von bem besten Er- . Während im Anfänge der neunziger