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Amtliches Organ für ötsöt» unö LanSKreis Tsnsu.

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für Stadt- und £a* kreis Hanau 10 ^ Ht ^gespaltene Garrnond« zeile oder deren Raum, für Auswärts 15 ^.

Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, für

Auswärts 30 ^.

Nr. 166

Mittwoch den 20. Juli

1898

WMtttchM.

SIcrSIKveis ^anart.

AMMWachMge» des Oberbürgermeisteramtes.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadt verordneten-Verfammlung

1.

2.

3.

am Donnerstag den 31. Juli 1898, nachmittags 5 Uhr.

Gegenstand:

Wahl von 2 Wahlmännern zur Neuwahl der Vertreter des Wahlbezirks Hanau in der Landwirthschaftskammer. Baufluchtlinienplan für das Gelände zwischen Philipps- ruher Allee und Kinzig.

4.

5.

Sicherstellung von Jäger & Rumpf, demiestraße betr. Gewährung eines 1. April 1898 ab in England.

15 M. pro qm durch die Firma Neubau an der Augusta- und Aka-

jährlichen Beitrags von 20 M. vom an den Verein deutscher Lehrerinnen

6.

Abänderung des Verwaltungsststuts für das Kuratorium der Oberrealschule.

Genehmigung zum Verkauf des vor den Grundstücken E. E. 291/1 nnd 292/2 liegenden Geländes.

man an Stelle des Werthes die Mengen des Seehandel- Umsatzes, |o gelangt man, da die Waarenwerthe stetig gesunken sind, zu noch höheren Zahlen; denn die Mengen haben sich in der genannten Zeit von 33/io Millonen Mk. auf lO/io Millionen Mk. gehoben, also sich mehr als ver­dreifacht.

Bemerkenswerth ist die Thatsache, daß Hamburg sich immer mehr von dem früher herrschenden englischen Zwischen­handel freigemacht hat. Während nämlich der Werth der Einfuhr aus außereuropäischen Ländern 1871/80 bis 1896 um fast 700 Millionen Mark oder 350 Prozent stieg, fiel in derselben Zeit der Werth der Einfuhr von Großbritannien um über 60 Millionen; das ist um rund Vs. Dieselbe Er­scheinung zeigt sich in der Ausfuhr nach Großbritannien, die zurückgegangen ist, während sie nach allen anderen überseeischen Ländern gestiegen ist.

In Bremen sehen wir eine ähnliche Bewegung: eine starke Steigerung der überseeischen Einfuhr, während die aus Großbritannien fällt, und zwar fast um 45 Prozent, und eine wesentlich geringere Steigerung der Ausfuhr nach Groß- bi itonnirn gegenüber der starken Zunahme der überseeischen Ausfuhr nach den andern Gebieten des Auslandes.

Diese Bewegungen veranschaulichen deutlich die starke Ent­wickelung der See-Interessen Deutschlands und seiner über-

Paris, 19. Juli. Das Säbelduell zwischen Döroulöde und Hubbard hat gestern noch stattgefunden. Während des­selben packte der Letztere den Degen des Gegners, worauf das Duell unterbrochen und Hubbard für disqualificirt erklärt wurde.

Sosia, 19. Juli. In den Kassen der StaatZ-Monopol- Verwaltung sind große Unregelmäßigkeiten entdeckt worden. Die Untersuchung hat ergeben, daß der Hauptkassirer von den Einnahmen 8 Millionen nicht gebucht hat.

Madrid, 19. Juli. Das Geschwader Camaras ist in den spanischen Gewässern eingetroffen.

Madrid, 19. Juli. Infolge der Zeitungs-Censur haben verschiedene Tagesblätter ihr Erscheinen eingestellt. Wie der Jmparcial meldet, errichten die Karlisten an der französischen Grenze große Waffen- und Munitions-Depots.

Washington, 19. Juli. Präsident Mac Kinley hat an den Staatssekretär Alger einen Erlaß gerichtet, in welchem Anordnungen getroffen werden für die Regierung der Provinz Santiago. Der Erlaß wird in spanischer und englischer Sprache gedruckt werden und in zahlreichen Exemplaren ver­breitet. Außer einer Vollmacht für den General Shafter be­züglich der Verwaltung der Provinz enthält das Dokument eine Proklamation an die Bevölkerung des kubanischen Ge­bietes, worin die Absichten der amerikanischen Regierung der Bevölkerung klar gelegt und Sicherheit für Person und Eigen­thum zugesichert wird. Alle zur Zeit im Besitze der Amerikaner befindlichen Häfen und Plätze Kubas werden dem Handel aller neutralen Nationen geöffnet sein gegen Zahlung der in Kraft gewesenen Zölle. Die im Amte gewesenen ordentlichen Gerichte und Polizei-Mannschaften sollen erhalten bleiben. Das Tonnengehalt für Schiffe, welche 2000 Tonnen und mehr führen, wird von einem Dollar pro Tonne auf 20 Cents ermäßigt.

seeischen Beziehungen, die durch die Reichsregierung in weiser

Voraussicht seit geraumer Zeit, man erinnere sich nur . her Postdampfer-Vorlage thatkräftig gefördert worden ist. im Zwangsverkauf des Ww. Peschel'schen Grundstückes Und wenn in neuerer Zeit die auf den Schutz der deutschen Bd. 23 Art. 1370 ausgefallen.

7. Abgangstellung der Hypothek von 500 M. nebst Zinsen;

8.

9.

10.

Nachverwilligung von 2639,95 M. auf Tit. V 1 Sp.-E. Wasserwerk 1898/99 für Einlegung der Wasserleitung in Straße 12.

Nachverwilligung von 1590,42 M. auf E.-O. Tit. III i 7 a pro 1898/99 für die provisorische Pumpstation.

Interessen im internationalen Wettbewerb abzielenden Ein­richtungen wirksam erweitert werden, so ist dies nur mit

großer Befriedigung zu begrüßen.

**

11.

12.

13.

Nachverwilligung von 186,27 M. auf E.-O. Tit. II f pro 1898/99 für Mehrkosten des Hauses Marktstr. 15. Nachverwelligung von 120 M. auf Tit. VI C 2 b pro 1898/99, Vergütung an Zimmermann Franz betr. Hoch­wasserdamm.

Uebertragung des Nestverlages, Abort im Rathhaushof betr., auf Tit. E.-O. I 13 pro 1897/98 mit 277,43 M. auf das Rechnungsjahr 1898/99.

Uebertragung des bei Tit. E.-O. I 8 pro 1897/98 vor-

Politische und unpolitische Nachrichten.

- iPepesSeu-Burea« »Herold'.)

14.

15.

Berlin, 19. Juli. An der Palästina-Fahrt des Kaisers wird voraussichtlich auch namens der bayerischen evangelischen ^Landeskirche der Präsident des Konsistoriums theilnehmen.

Berlin, 19. Juli. Das Reichsamt des Innern hat im Interesse der deutschen Ausfuhr an die Ministerien der sämmtlichen deutschen Bundesstaaten eine Zuschrift zur weiteren Mittheilung an die beteiligten Kreise gerichtet, worin dar- I auf hingewiesen wird, daß in letzter Zeit mehrfach ein Theil ^S®^^

^i °°° w an eine HM- 8^ W ^ XÄSÄ

handenen Restverlages auf das Rechnungsjahr 1898/99

Dienstvachrichtcu aus dem Kreise.

Gefunden: Eine Meilenuhr.

Verloren: Ein Portemonnaie mit 23 Mk. nebst 2 Fahrkarten und Stahlfedern.

Zugelaufen: Ein kleiner Hund mit gelben Abzeichen, m. Geschl.

Hanau am 20. Juli 1898.

Dmch ein solches Verfahren werde das Ausland zwecklos ge­reizt und der Absatz der deutschen Industrie beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt habe deshalb die in Betracht kommen

Der deutsche überseeische Handel.

Mit der Zunahme unserer überseeischen Beziehungen hat auch der deutsche überseeische Handel an Bedeutung für die deutsche Volkswirthschaft und an allgemeinem Interesse ge­wonnen. Denn es ist eine in immer weiteren Kreisen be­kannt werdende Thatsache, daß die überseeischen Beziehungen bis tief ins deutsche Binnenland hinein auf die Produktions­und Absatz-Verhältnisse wirken. Wenn man alle Beziehungen des deutschen überseeischen Handels zusammenfaßt, soweit sie sich in zuverlässiger Weise annähernd richtig ermitteln lassen, so ergibt sich, daß der Seehandel jedenfalls über 3/s, wahr­scheinlich aber sogar nahe an zwei Drittheilen des gesammten deutschen Handels ausmacht. Dies ist ein gewaltiger Antheil, der nach Ausweis der statistischen Ermittelungen keineswegs

den kaiserlichen Konsulate veranlaßt, diesem Gegenstände ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden und jedesmal zu berichten, wenn die im Auslande verbreiteten deutschen Export-Zeitschriften solche Artikel bringen. Es dürfte sich auch empfehlen, daß die deutschen Export-Firmen aus die betreffende Zeitschrift ein­wirken.

Berlin, 19. Juli. DemBerliner Tageblatt" geht von angeblich in form hier Seite die Mittheilung zu, daß im Reichs­schatzamt die Arbeiten für den Entwurf eines ZolltariseS für die neuen Handelsverträge schon seit einiger Zeit im Gange sind, daß aber die Festsetzung bestimmter Zollsätze bisher noch nicht erfolgt ist. Die Vorarbeiten erstrecken sich vielmehr in erster Linie darauf, für den nenen Zolltarif einen Entwurf vorzubereiten, der materiell und formell den Interessen der Industrie und des Handels hinsichtlich der Feststellung den einzelnen Positionen entspricht.

WißN, 19. Juli. DieNeue Freie Preffe" meldet aus München, die Audienz, welche Reichskanzler Fürst Hohenlohe beim Prinz-Regenten gehabt hat, sei rein privater Natur ge­wesen. In derselben sei nur die russische Erbichafts-Ange- legenheit des Fürsten besprochen worden. Der Prinz-Regent habe vorher seine Abneigung bekundet, mit dem Reichskanzler offizielle Erörterungen über die Militär-Strafprozeß-Reform zu pflegen.

AnS Stadt- und Landkreis Hanan.

is^bmi unserer Lokelsrtckel b« mit OKtaenenee^e ,£#k. Am'.

gestattet

* 11. Armeekorps. Korpsmanöver wird das 11. Armeekorps in diesem Jahre nicht ebhalten. Die 21. Divi­sion übt, wie im folgenden Artikel noch ausgeführt, vom 13. bis 20. September bei Kirchhain, die 22. Division vom 8. bis 14. September bei Fritzlar, die 25. großh. Hess. Division vom 17. bis 24. September zwischen Kirchbrombach und Großzimmern.

* Herbstübungen der 31. Division. Die Herbst- übungen der zur 21. Division gehörenden Truppentheile sind wie folgt festgesetzt: Regimentsexerziren: Infanterie- Regimenter Nr. 166 und 167 vom 23. bis 29. August bei Mainz; Infanterie Regimenter Nr. 80 und 81 vom 23. biS 30. August bei Darmstadt, Infanterie Regimenter Nr. 87 und 88 vom 25. bis 30. August bei Schröck in der Nähe von Marburg, thüring. Ulanenregiment Nr. 6 und 1. heff. Husaren-Regiment Nr. 13 vom 17. bis 20. August bei Mainz. Brigadeexerziren: 83. Jnfanteriebrigade (Regimenter 166 und 167 im Verein mit dem Jägerbataillon Nr. 11) vom 31. August bis 5. September bei Mainz, 42. Jnfanteriebrigade (Regimenter Nr. 80 und 81) ebenfalls vom 31. August bis 5. September bei Darmstadt, 41. Jn­fanteriebrigade (Regimenter Nr. 87 und 88) vom 1. bis 6. September bei Schröck, 21. Kavalleriebrigade (Regimenter Ulanen Nr. 6 und Husaren Nr. 13) vom 23. bis 30. August bei Darmstadt. Am 6. September werden die Truppen der 83. und 42. Jnfanteriebrigade per Bahn in das Gelände der Brigadeübungen bei Gießen befördert. Brigade- m anöver: 41. und 42. Jnfanteriebrigade, erstere mit der 83. Jnfanteriebrigade vereint, vom 8. bis 12. September nordöstlich von Gießen. Die 6. Ulanen werden der 42. Brigade, die 13. Husaren der 41. Brigade zugetheilt. Divisions­manöver: Vom 13. bis 20. September Bet Kirchhain. Am 20. September kehren die Fußtruppen per Bahn in ihre

Garnisonsorte zurück.

* Auszug aus dem Jahresbericht des Kunst- vereins für 1897/98. Im vergangenen V-reipsjahr fanden drei Ausstellungen statt und zwar im Januar, August und Dezember. Die Ursache der verminderten Zahl der Aus­stellungen liegt in der Gründungsfeier der Neustadt Hanau, welche alle Interessen und Kräfte in Anspruch genommen hatte. Die erste Ausfüllung, vom 22. Januar bis 9. Fe­bruar, war mit 65 Bildern beschickt, sowie von Herrn Kauf­mann Sponsel mit 40 japanischen Seidenstickereien, wie

zu hoch gegriffen ist.

Wie kräftig die Steigerung des Seehandels sich vollzogen hat, geht am besten aus einer Betrachtung der Seehandels- Zahlen von Hamburg und Bremen hervor. In Hamburg hat sich im Jahre 1896 im Vergleich mit 1871/75 der Werth der Einfuhr um 839 Millionen Mk., das ist fast um 100 Prozent, gehoben; die Ausfuhr seewärts dagegen noch mehr, und zwar um 842 Millionen Mk., das ist um über 140 Prozent der früheren Ausfuhr. Einfuhr und Ausfuhr zu­sammengenommen haben sich um fast 1700 Millionen Mk., oder über 110 Prozent gehoben. Das ist für Hamburg eine ^,wv^<wv, W- -- o-.-

wesentlich höhere Steigerung, als im gesammten deutschen hier 30 Geschäftshäuser durch Brand eingeäschert worden. j biS 10. September statt und bestand auS 110 Bildern und Handel, der um rund 60 Prozent zugenommen hat. Setzt Der Schaden beträgt 8 Millionen Mark. die dritte vom 2. Dezember bis 5. Januar 1898 konnte 54

Wien, 19. Juli. Die Verhandlungen des Grafen Thun mit eer deutschen Volkspartei haben heute begonnen. Es ver­lautet, der deutschen Volkspartei solle die Vermittlerrolle bei der Regelung der Sprachenfrage übertragen werden, und zwar in dem Sinne, daß die klerikalen Führer ihren Einfluß bet den tschechischen Freunden dahin geltend machen, daß letztere in eine Apfhebu^

:ine Aushebung der Sprachen-Verordnung eiurvilligen. Decken, Portiören, Paravents, ferner einer Anzahl Basen, Sunderland, 19. Juli. In der letzten Nacht sind Figuren rc. Die zweite Ausstellung fand vom 14. August