Einzelbild herunterladen
 

^.^

«»«nements- Preis:

Jährlich 9 **.

vierteljährlich

Für auswärtige

Eivrückuvg»- gebühr

für Stadt- und Start» kreis Hanau 10 ^ Hi ^gespaltene Garmond­zeile ober deren Raum, für Auswärts 15 ^.

Betreffenben P-staufschlag.

Die einzeln« fhtotmer kostet

Amtliches Organ für $taöt- unö Lauökrers Hanau

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.

Im Reklamentheil die Zeile 20 ^, für Auswärts 30 ^.

Nr. 181

Samstag teil 6. August

1898

®SS

UmMchss.

gesktzes Pläne und sonstige Unterlagen im Stadtsekretariat, i dann ein paar Phrasen desVorwärts" und meint:Wenn Herr Liebknecht das alles wirklich weiß, so kann er sich für weiser halten, als alle Philosophen und Historiker; der

Zimmer Nr. 21 des Rathhauses, zur Einsicht aufgelegt sind.

^dtt^^X^^ ^iXtt^XXt® Einwendungen sind innerha

DMMtMschMgeu des KömglicheL LandrathsaRtes. d. J. an bei uns einzubringen.

Einweftdungen sind innerhalb 14 Tagen vom 30. Juli

In dem Gehöft des Johannes Dietz 4. zu Ostheim ist die Schweineseuche erloschen und die Gehöftsperre attfge-

Hanau den 27. Juli 1898.

Der Stadtausschuß des Stadtkreises Hanau.

^ N - Rode. 11551

Jammer ist nur, daß diese billige Phrasenmacherei von mehr als zwei Millionen Arbeitern gelesen, applaudirt und nach­geschwatzt wird. Sie folgen wie die Schafe, wenn der Vorwärts" ihnen erzählt, die Sozialdemokratie stürze diese ihren Gestellen.

«okratie und Militär. Ein Fall mili-

Nr. 51

3«m

Hanauer Anzeiger Nr. 180

Freitag Seit 5. August

1898

Bekanntmachung.

Die Reichsdruckerei übernimmt von jetzt für Privatper­sonen die Abstempelung von Streifbändern und von Brief­umschlägen mit dem Freimarkenstempel unter den für die Ab­stempelung von Postkarten und Kartenbriefen geltenden allge­meinen Bedingungen, über welche die Postämter auf Erfor­dern Auskunft geben.

Die zur Abstempelung bestimmten Streifbänder können einzeln geschnitten oder in zusammenhängenden Bogen bis zur Größe von 60:90 cm, die Briefumschläge in fertigem Zustande oder ebenfalls in ganzen Bogen bis zu der ange­gebenen Größe eingeliefert wurden. Die Briefumschläge müssen ihrer Beschaffenheit nach zur Abstempelung geeignet sein. Auf welchen Stellen der ganzen Bogen der Werthstempel einge­druckt werden soll, ist genau zu bezeichnen.

Die Abstempelungsgebühr wird mit 1 M. 75 Pf. für je 1000 Stück Streifbänder und Briefumschläge oder für jedes angesangene Tausend berechnet.

Mengen unter 20,000 Stück von jeder Gattung werden zur Abstempelung nicht zugelassen.

Berlin W., 23. Juli 1898.

Der Staatssekretär des Rrichs-Postamts.

von Podbielski.

Nach Mittheilung des Bürgermeisters in Unterriedenberg vom 8. v. Mts. wird der 23 Jahre alte stumme und schwach­sinnige Mathäus Ziegler von Oberbach, welcher seit etwa 7 Jahren bei einer Wittwe in Unterriedenberg untergebracht ist und vor einigen Wochen sich schon einmal heimlich entfernt hatte, seit 6. v. Mts. wieder vermißt.

rc. Ziegler sieht im Verhältniß zu seinem Lebensalter viel jünger aus, ist ca. 1,52 m groß, hat dunkelblondes Kopfhaar, graublaue Augen und fahles bartloses Gesicht. Bei seinem Weggange trug derselbe einen alten schwarzen Filzhut, abgetragene braune Tuchjoppe und Helle Sommerhose, karrirtes Hemd von Baumwollenbieber und gute lederne Schnürschuhe.

Sollte derselbe irgendwo gesehen oder angetroffen werden, wird um kurze Mittheilung hierher gebeten.

Hanau am 4. August 1898.

P. 8121

Königliche Polizeidirektion, v. Schenck.

Bekanntmachung.

Von beachtenswerther Seite ist darauf hingewiesen worden, daß die auf den Straßen feil gehaltenen Mineralwässer, wie Selterser, Sodawasser u. a. m., an die Abnehmer stets eiskalt verabfolgt werden und daß der Genuß so kalten Wassers, welcher schon in normalen Zeiten leicht ernste Verdauungs­störungen von längerer Dauer nach sich ziehe, beim Drohen der Cholera die Neigung zu ähnlichen Erkrankungen befördere.

Im Austrage des Herrn Ministers der geistlichen, Unter­richts- und Medizinalangelegenheiten werden daher die Ver­käufer von Mineralwässern im Ausschanke hiermit angewiesen, das Getränk fernerhin, gleichviel, ob die Cholera droht oder nicht, nur in einem der Trinkwaffertemperatur entsprechenden Wärmegrade von etwa 10° Gels. abzugeben. Gleichzeitig wird das Publikum vor dem Genusse eiskalter Getränke über­haupt, also auch des zu kalten Biers, insbesondere aber der Mineralwässer gewarnt.

Cassel am 17. Oktober 1892.

Der Regierungspräsident. I. V.: v. Pawel.

^UM^rw ^banau.

Der Herr Oberpräsident zu Kassel hat durch Erlaß vom 23. Juli d. Js. genehmigt, daß zum Besten deS germanischen NationalmuseumS zu Nürnberg eine einmalige Sammlung freiwilliger Beiträge bei den wohlhabenden Einwohnern der Stadt Hanau im Laufe dieses Jahres durch polizeilich legiti- mirte Sammler veranstaltet werden darf.

Hanau am 1. August 1898.

Ausschreiben.

Am 26. ds. Mts. erschien bei der Ehefrau eines hiesigen Schuldieners ein gut gekleideter Mensch, der sich für den Diener eines angeblich nach Aschaffenburg^ versetzten Freiherr» von Roßenberg-Lipinsky ausgab, um sich nach den hiesigen Schulverhältnissen zu erkundigen, da sein Auftrag­geber beabsichtige, seine 11jährige Tochter dahier in Pension zu geben und in die Schule hierselbst zu schicken.

Durch die Angabe, beim Ausladen zweier Rennpferde an einem der hiesigen Bahnhöfe sei ihm durch Verabreichung ver­schiedener Trinkgelder seine Kasse erschöpft, wußte er die genannte Ehefrau zur Herausgabe von 8 Mark zu veranlassen.

Der Fremde, welcher ein sehr gewandtes Auftreten an den Tag legte, hat hierauf die hiesige Stadt verlassen, ist flüchtig geworden und dürfte sein Treiben in anderen Städten fort­setzen.

Derselbe ist ungefähr 6065 Jahre alt, 1,7075 m groß, von starker Statur, hat dickes volles Gesicht, fast weißes Haar, ist bartlos, trug blaugraue Jacke, schwarze Hose, weißen Strohhut, Schnürstiefel und hatte ein rothes Tuch um den Hals gebunden.

Es wird ersucht, nach dem Flüchtigen Nachforschungen anzustellen, denselben im Betretungssalle festzunehmen und telegraphische Nachricht hierher gelangen zu lassen.

Hanau am 30. Juli 1898.

Königliche Polizeidirektion.

v. Schenck.

Das Ausschreiben vom 24. Juni. ds. Js., V. 7200, betr. die vermißte Dorothea Lucas von Niederrodenbach, ist erledigt.

Hanau am 30. Juli 1898.

Königliche Polizeidirektion.

v. Schenck.

P. 8189

Königliche Poltzeidirektion, v. Schenck.

orsams ist neulich anläßlich des Bauarbeiter- vorgekommen und hat mit Recht einiges Aus- zumal es sich dabei um eine Persönlichkeit der Spitze der sozialdemokratischen Bewegung ibt steht. Als Soldat des anfgeboteuen Land- hatte auch der sozialistische Großrath und Lehrer Gestellungsbefehl erhalten, dem er aber nicht veil er sich, wie er jetzt in einer öffentlichen egt, als sozialistischer Abgeordneter berufen reif zu vermitteln; diese Aufgabe habe ihm neu als der soldatische Gehorsam. Bis jetzt nicht gehört, daß die Militärbehörde gegen gen wäre. Es wäre bedauerlich, so wird aus m, wenn dies nicht geschehe, da sich leicht tiung verbreiten könnte, die persönliche An- iber den militärischen Gehorsam. Wohin man ! solchen Maxime bei der Miliz käme, vas riet nicht weiter auszuführen.

Pretzstimme. AuS dem Nachruf, den die ija* dem Fürsten Bismarck widmet, seien fol- swerthen Sätze hervorgehoben:Wir Russen als Andere der deutschen Nationaltrauer eine Theilnahme entgezenbringen, da wir den nach Verdienst ehren und unsere Werth­en Folgen des Berliner Kongresses nicht be- Ja, mit Bewunderung zitiren wir Bismarcks der sichder vierte russische Bevollmächtigte" «er Kongreß neben Schuwalow, Gortschakow te. Die hervorragendste Epoche seines diplo- ms fällt in die Zeit der freundschaftlichsten Rußland. Er stand nie feindlich zu Ruß- Krimkrieg bis 1875 war er unser Freund eines Rathes theilhaftig werden. Unvergeßlich t sein Verhalten während des letzten Polenauf- : durch eine Konvention mit uns einen Damm n Patriot vom Wirbel bis zur Sohle, wie sich wünschen kann, vereinigte er zugleich die zeit mit einer diplomatischen Genialität und diplomatische Wissenschaft, deren Dogmen aus beruhen, dem Vaterlande quand möme zu IMWKMMW» M» I IIWIMMt;

; Dein Knecht gerungen hat; an Kämpfen und Ehren satt; was ich einte, mein Deutschland, bleibt, ;e der Rhein seine Fluthen treibt, mge noch deutsche Mädchen blühn, je vom Eisen noch Funken sprüh«, willst Du gewähren mir Seligkeit, mir wieder, die einst ich gefreit; mir Johanna, die Gattin werth, r sich sehnend mein Herz verzehrt." idur nickt, seine Rechte winkt: f das Thor Walhallas springt; ver Recke tritt hinaus in die Nacht bet die, die ihn selig macht.

Haupt in seines Weibes Schooß so ruht er nun wünschelos.

lus Kunst und Leben.

die Erve nicht hohl sein kann. Es nmer zu den schmerzlichsten Lücken der mensch- ß von der Erde, nicht zu wissen, in welchem

ihr Inneres befindet. Die Theorreen und rrüber zählen freilich nach Dutzenden und sind 1 hochbebeutenden Forschern anfgestellt worden, etrübender, daß beinahe jede dieser Berechnung ngen zu einem anderen Ergebniß kommt. Bald der Erde hart sein wie Stahl und spröoe wie riebet feurigflüssig oder gar gasförmig. Nun ein Mitarbeiter der italienischen Zeitschrift Civile" das Räthsel von einer anderen Seite cht, indem er feststellen wollte, wie es im Erd- lls nicht aussehen könnte, und da hat er durch msbekonmen, daß die Erde im Innern jeden-