Einzelbild herunterladen
 

9

^hHP

10

W

nun an dem Leben der Gemeinde theilnehmen, in Gottes Wort und Sakrament Halt und Trost für ihr Leben finden und in christlichem Wandel zur Pflege christlichen Geistes und zur Erhaltung und Fortpflanzung evangelischen Glaubens das Ihre thun sollen. Und mit inniger Rührung und tiefer Be­wegung geleiten Eltern und Geschwister die Konfirmanden zum Gotteshaus und zum Tisch des Herrn, dankbar für den Beistand Gottes, der bis hierher geholfen hat, voll Hofsnnng auf seine Hilfe auch in der kommenden Zeit, da die jungen Christen vor die ernste Aufgabe gestellt werden, selbstständig sich den Lebensweg zu bahnen und auf dem rechten Pfade trotz aller Versuchung und Verführung muthig unb gläubig fortzuschreiten.

Es hieße sich über die einfachsten Thatsachen täuschen, wollte man vergessen, daß von den Hoffnungen, die sich an den Konfirmationstag knüpfen, eine große Zahl unerfüllt bleibt. Viele der Konsirmirten, in denen die Kirche neue lebendige Glieder ihrer Glaubens- und Liebesgemeinschast begrüßt, werden bald gleichgiltig oder kehren spottend der Kirche den Rücken. Viele der Söhne und Töchter, auf deren gesunde Weiterent­wickelung die Elternhäuser rechnen, gerathen auf Irr- und Ab­wege und bringen den Herzen der Ihrigen Kummer und Gram. Aber das nimmt den Konfirmationsfeiern nichts von ihrem Werth. Ein reiches Erbtheil kann man darnm nicht als nicht vorhanden ansehen, weil zu befürchten ist, daß ein und der andere Erbe sein Theil verschleudern werde. Die Gedankenlosigkeit und die Schuld der Einzelnen hebt den kost­baren Segen nicht auf, den die göttliche Gnade unsern Kin­dern bescheert, indem sie ihnen die Thür der Kirche aufthut und den Tisch des Herrn deckt.

Und deshalb können wir unseren Gemeinden, den Ange­hörigen der Konfirmanden und diesen selbst nichts inniger wünschen, als einen recht lebendigen Eindruck von dem Segen, den wir Christen daran haben, daß wir berufen sind, in einer Gemeinschaft des Glanbens an den gnädigen Gott und Vater unseres Erlösers und in einem Bunde der Liebe zu stehen, die in Christo Jesu dem Gekreuzigten offenbar geworden ist. Wohlgeborgen ist, wer auf dem Felsengrunde dieses Glaubens sein Haus baut; Gnade und Seligkeit begleiten das Leben dessen, der sein Herz dieser Liebe offen hält. Möge durch die Konfirmationsfeiern dieses Jahres in unserem Volke dieser Geist des Glaubens und der Liebe erstarken und viele junge Seelen tüchtig machen zu einem Leben in Ehren und Zucht. Das ist unser Wunsch für Alt und Jung zur Feier der Konfirmation.

Sozialdemokratische Theorie und Praxis. Ein heftiger Zwist ist zwischen der soziald.-mokratischm Partei­leitun ; in Dressen und den Verkäufern dm sozialsemo- kraiischeu Konsumvereine a isgebrochen. Während die Partei­leitung mit Energie darauf bringt, daß die Konsumvereins­stellen am 1. Mai geschlossen gehasten werden sollen, er­klären die Verkäufer andererseits, daß sie dies im Interesse des kaufenden Publikums nicht zu thun vermöhten. Die Verwaltung des Konsumvereins in Dresden-Striesen hat bereits einstimmig den Beschluß g-frßt, die Verkaufsstellen in diesem Stadtth ile am 1. Mai offen zu halten. Auch die übrigen Konsumvereine werden sih demnächst in der gleichen We se erklären.

Der Reichsvexein in Gera wird dem Erbprinzen von Rmß j. L. eine Adresse überreichen, in welcher er bem- selben seinen Dank ausspricht für die Kundgebung, womit der Prinz die Entfernung einer preußischen Fahne durch ein Or­gan der Greizer Regierung verurtheilte. Wörtlich heißt es in der Adresse:Das tiefe Gefühl für die innige Zu- sammenzehörigkeit aller deutschen Bandessürsten uno aller Stämme des deutschen Volkes, dem Ew. Durchlaucht in er­hebenden Worten Ausdruck verliehen haben, hat in den Herzen der für die Macht und das Ansehen des großen deutschen Vaterlandes begeisterten Bewohner des Fücsienthums Reuß jüngere Linie freudigen Widerhall erweckt. Aber auch in allen übrigen Gauen des Deutschen Reiches hat die von Ew. Durchlaucht ausgesprochene ernste Mißbilligung der un­patriotischen Haltung eines fürstlich reußischen älterer Linie Regierungsbeamten die Empfindung hoher Befriedigung wach­gerufen." Ferner hat vorgestern die Schleizer Einwohnerschaft gleichfalls eine Adresse ähnlichen Inhalts in Umlauf gesetzt.

Zur vielumtrittenen Frage der Befestigung von Nancy verlautet jetzt, Der Kriegsminister General Billot und der General Saussier seien entschieden gegen die Auf­führung von Befestigungswerken um die lothringische Haupt­stadt, da jene nur die Entfaltung des 6. Armeekorps hindern würden; man werde sich voraussichtlich mit der Betonirung und Panzerung des St. Genovefa-Berges begnügen.

* Verbrauchsabgaben. Im Laufe des Monats

März 1897 wurden im hiesigen Schlachthause geschlachtet: gegen den Monat März 1896

92 Ochsen, meyr

109 Kühe,

61 Rinder, 971 Schweine, 435 Kälber, 128 Hämmel,

ff

ff

ff

ff

ff

ff ff ff ff

ff

ff

ff

ff

ff ff ff ff

ff

ff

ff

ff

ff

ff

ff

Mk.

4

15

3

14

39

22

Stück

w

if

tf

ff

ff

Die Accis-Einnahme hiervon beträgt .

An eingeführten Fleischwaaren rc. wurden versteuert: 34 454 Kilogramm, mehr gegen den Monat März 1896: 4493 Kilogramm.

Hiervon die Accis-Einnahme mit . . Mk

Summa Mk.

Gesammt - Accis - Einnahme im Monat März 1896 ......Mk.

4220.20

1124.60

5344.80

4978 67

Mithin mehr gegen den Monat März 1896 Mk. 366.13.

Gesammt-Accis-Einnahme vom 1. April 1896 bis 31. März 1897

Gelammt - Accis - Einnahme oom 1. April 1895 bis 31. März 1896 .

Mithin mehr gegen die gleiche Zeit des Vorjahres.....

Mk. 60 286.92

55 282.20

Mk. 5004.72.

Im Ctatsjahre 1896/97 wurden im hiesigen Schlacht- Hause geschlachtet:

1015 Ochsen, mehr

1069

876 11529

3929

1579 1 7

Kühe, weniger Rinder, mehr Schweine Kälber, weniger Hämmel, mehr Lamm, weniger Ziegen, mehr

gegen das Etatsjahr 1895/96

22 Stück

ff ff

ff ff ff ff ff

ff

ff

ff

ff ff ff ff ff ff ff

Cd. Die Veroffertlichung der Ausführungsbestèm- MUNgStt des Herrn Ministers zum Lehrerbefoldungsgesetz ist jetzt erfolgt. Die soeben ausgegebene Nr. 14 derDeutschen Schulgesetzsammlung" (Verlag von L. Oehmigke, Berlin N. 10) enthält dieselben in ihrem Wortlaut.

DieKreuzzeitung" schreibt:Wie wir von Mitgliedern des Komitees, zur Errichtung eines Nalionaldenkmals für Den Fürften ViSM«rrck in Berlin hören, wird es von dem Komitee lebhaft beklagt, daß die Ausführung seines Vorhabens durch das als berechtigt anzuerkennende Verlangen der zur engeren Konkurrenz aufgeforderten Künster, die auf den 1. Mai d. J. festgesetzte Frist zur Einlieferung der Denk- mals-Prostkte bis zum I. Oktober d. J. zu verlängern, aber­mals eine Verzögerung erfahren hat. Lediglich dieser Um­stand und der ungenügende Ausfall der Konkurrenz tragen die Schuld daran, daß die Sache noch nicht weiter gefördert ist. Nach dem 1. Oktober d. J. wird die Angelegenheit energisch betrieben werden".

Dem dahingeschiedenen Staatssekretär von Stephan widmen alle deutschen Blätter, sowie die hervorragendsten Zeitungen des Auslandes warme Nachrufe. Insbesondere die österreichische Presse zollt der organisatorischen und reforma­torischen Thätigkeit volle Anerkennung, belgische Zeitungen

nennen ihn einen der großartigsten Männer dieses Jayr- Hunderts, der nicht bloß seinem Vaterlande,

sondern der

ganzen Welt die wichtigsten Dienste geleistet habe. In den deutschen Blättern mengt sich hier und da in die höchste An­erkennung, die seinem genialen Wirken allgemein gezollt wird, etwas Bemängelung seiner Wirksamkeit in den letzten Jahren. DieDeutsche Verkehrszeitung" erscheint mit Trauer­rand und widmet seinem Gedächtniß folgende Zeilen: Fast ein halbes Jahrhundert gehörte Heinrich v. Stephan der Poftverwaltung an. Am 20. Februar 1898 hoffte er sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum zu begehen, länger als 26 Jahre ruhte die Leitung der Reichspost in seiner kraftvollen Hand. Die Wirksamkeit der Feldpost währenddesdeutsch-französischen Krieges die Einführung d^s 50 Pfennigs Tarifs für Packele die Begründung des Wellpostvereins die organische Vereinigung von Post und Telegraphie die Reorganisation des Land-Bestelldienstes die Schaffung eines ausgedehnten Netzes von Fernsprechanlagen die Reform des inländischen und des internationalen Telegraphen- tariss das sind einige der wesentlichsten Marksteine aus der Zeit seiner Amtsführung, Schöpfungen von dauernder Bedeutung, die feinen Namen der Zukunft erhalten werden. Die gediegenen und zweckmäßigen Postbauten, die auf sein Betreiben allerorten im Reich Reich erstanden, sind ebenso viele bleibende Denkmale seines Schaffens. Das schönste Denkmal aber hat er sich in den Herzen seiner Beamten er­richtet, die ihm seine warme Theilnahme an allen ihren Freuden und Leiden, die stets bereite Fürsorge für ihren Stand, die Begründung großer Wohlfahrtseinrichtungen, (Post-Spar- und Vorschußvereine, Kaiser Wilhelm-Stiftung), überhaupt die geistige und materielle Förderung aller ihrer Interessen danken werden, so lange ihr Puls schlägt, und dre rhrn Treue halten werden über das Grab hinaus.

Aus Stadt- und LandkeeLs Hanau.

* Deutscher Kriegerbund. Die Wiege des deutschen Kriegerbundes, der heute 10 200 Vereine mit zirka 900 000 Mitgliedern zählt, ist Weißenfels. Hier wurde der Verein am 14. April 1873 gegründet. Die dortigen Kriezervereine werden nun in diesen Tagen au den Bundesvorstand in Ber­lin einen Antrag dahin gehend einbringen, daß die Stadt Weißenfels im Jahre 1898 als Festort für den Bundesab- geordnetentag gewählt werde. Als Gründer des Bundes sind unter anderen bekannt geworden die Herren Polizeisekretär Bröske-Spandau, A. Horn-Zittau, v. Stockmann-Dessau und Geh. Sekretär Blank-Berlin.

* Jahresbericht des Kreditorenvereins. Aus Pforzheim wird derFr. Ztz." berichtet: Nachdem Jah­resbericht des Kreditorenverein für die Gold-, Silberwaaren- und Uhrenindustrie betrug die Mitgliederzahl Ende Dezember 1896 zuzüglich der Uhren-Grossisten, deren Verband sich im vergangenen Jahre gleichfalls angeschlossen hatte, 707, von denen 424 auf Piorzheim, 64 auf Hanau, 52 auf Schw.- Gmünd, 28 auf Berlin, 12 auf Leipzig und 64 auf verschie­dene andere Plätze entfallen. Der Verein beschafft seinen Mitgliedern Auskünfte, kontrollirt fortdauernd die Geschäfts­lage der einmal Ungefragten aus der Branche, vertritt seine Angehörigen bei gerichtlichen und außergerichtlichen Zahlungs einfteUunqen und unternimmt vorkommenden Falls auch die Liquidation nicht mehr lebensfähiger Geschäfte, um die Mit­glieder möglichst vor Schaden zu bewahren. Seit seinem Be­stehen konnte er bei 66 Insolvenzen mitwirken. Das Be­streben des Vereins,gruppenweise dir hervorragendsten Ver­treter einzelner Fabrikationsspezialitäten für Aufhebung der gegenseitigen Preisunterbietungen und zur Vereinbarung einer Minimalgrenze der Preise zu gewinnen und auf Ehrenwort za verpflichten", hat zu einer Einigung der für Oesterreich- Ungarn arbeitenden Fabrikanten über den zu berechnenden Goldpreis geführt, ohne daß man, wie der Bericht meint, damit sagen darf, der Zusammenschluß habe sich schon voll ständig bewährt. Auf dem Gebiet der Erzeugung sogen. Ooublöwaaren, auf dem eine ähnliche Vereinbarung der größe­ren Fabriken inszenirt war, ist sie neueren Nachrichten zufolge wieder durchbrochen.

" Maènkette. Im Mainzer Hafen traf am Donners­tag die Kette ein, die für Rechnung der bayerischen Re­gierung von Lohr nach Würzburg zur Weiterführung der Mainkette in das Mainbett gelegt werden soll. Durch Ver­mittelung eines Mainzer Speditionshauses wird die Kette zu Wasser nach dem Maine weiter verladen werden. Die Kette hat ein Gewicht von annähernd 5400 Zentnern, mithin wären zum Weitertransport derselben nicht weniger als 27 Eisenbahnwaggons, per Waggon mit einer Tragfähigkeit von 200 Zentnern, nothwendig, um die Kette zu befördern. Die Fabrikation der Kette erfolgte in einem der bedeutendsten bel- gifchen Eisenwerke, das aber zur Fabrikation der Kette nur deutsches Eisen verwenden durfte.

Oberreulschttle. Von 31 zum Examen zugelassenen Untersekundanern erhielten 30 das Zeugniß der Reife für Obersekunda und damit die Berechtigung zum einjährig-frei- willigen Dienst.

* Kühlthalbahn. Nach einer beim Bezirksamts zu Alzenau eingetroffenen telegraphischen Nachricht aus München, woselbst eine Abordnung aus den verschiedenen intereffirten Gemeinden des Freigerichts mit der Regierung über die Frage, ob die Bahn von Kahl aus nach Schöllkrippen gehen sollte oder von Dettingen aus, unterhandelte, ist nunmehr die Linie Kahl-Schöllkrippen genehmigt worden.

Die Accis-Einnahme hiervon beträgt .

An eingeführten Fleischwaaren >c. wurden versteuert: 384 853 Kilogramm, mehr gegen das Etatsjahr 1895/96: 96024 Kilogramm.

Hiervon die Accis-Einnahme mit .

Summa

Gesammt-Accis-Einnahme pro 1895/96

Mithin mehr gegen d. Etatsjahr 1895/96

,/ ff ff ff ff ff

81 199 715 217

26 2

4

ff ff ff ff ff ff ff

Mk. 47 999.90

Mk. 12 287.02

Mk.

ff

Mk.

60 286.92

55 283.20

5 003.72

An Wildvret, Wildfleisch und todtem Geflügel Etatsjahre 1896/97 versteuert:

wurden im

1895/96

30

Hirsche

weniger gegen das Etatsjahr

7 Stück

405 Rehe

mehr

ff

ff

ff

ff

20

ff

Wildschweine weniger

ff

ff

ff

ff

4

ff

1205

Kgr. Wildsleisch mehr

ff

ff

ff

ff

337

Kgr.

1

Frischling

ff

ff

ff

ff

ff

1

Stück

34

Scknepsen

weniger

ff

ff

ff

ff

2

ff

4295

Hasen

ff

ff

ff

ff

ff

483

ff

175

Fasanen

mehr

ff

ff

ff

ff

12

ff

192

Poularden

ff

ff

ff

ff

ff

78

ff

380

Welsche

ff

ff

ff

ff

ff

102

ff

13

Kapaunen

weniger

ff

ff

ff

ff

18

ff

4320

Gänse

mehr

ff

ff

ff

ff

519

ff

5504

Stück Geflügel

ff

ff

ff

ff

1435

ff

Mk. 3316.10

3108.84

Mk. 207.26.

Die Accis-Einnahme hiervon beträgt . .

pro Etatsjahr 1895/96

Mithin mehr gegen das Etatsjahr 1895/96 Gesammt - Accis - Einnahme im Etatsjahre 1896/97 ......

Gesammt - Accis - Einnahme im Etatsjahre

1895/96 ......

Mithin mehr gegen das Etatsjahr 1895/96

Mk. 63 603.02

58 392.04

Mk. 5210.98

* Vom Maittverkehr. Gestern passirte ein Schlepp­dampfer mit einer neuen Eisenfähre im Schlepptaue auf der Bergfahrt unsere Stadt. Nach eingezogenen Erkundigungen ist die hübsche Fähre für die Gemeinde Dorfprozelten be­stimmt. Sie wurde von der Firma Schaubach u. Grämer zu Litzel-Cobleuz erbaut, welche kürzlich auch der Stadt Seligen­stadt eine neue Eisenfähre lieferte.

* Stadttheater. Das Opern-Ensemble des Herrn Direktor Jgn. Pollak, das am 18. d. M. hier mit Vor­stellungen beginnen wird, besteht aus folgenden Kräften: Herren: Julian Wilensky, 1. Tenor; Edmund Pallat, lyri­scher und Spieltenor; Wilhelm Drumm, 1. Bariton; Fritz Rapp, seriöse Baßparthieen; Karl Selzbnrg, Baßbuffo; Karl Müller, 2. Baßparthieen; W. Walther, 2. Tenorparthieen. Damen: Adele Krauß, 1. jugendliche Sängerin; Konstanze Valery, Koloratursängerin ; Margarethe Koch, 1. Sängerin und 1. Soubrette; Lina Rückert, 1. Alt- und Mezzosopran- parthieen; Else Steinberg, komische Alte; Anna Selzburg, 2. Gesangsparthieen; Mathilde Herder, 2. Gesangsparthieen. Der Chor besteht aus 8 Herren und 8 Damen. Dirigent: Herr Jean Maas. Das Orchester besteht aus 16 engagirten Mitgliedern und wird bei großen Opern verstärkt.

* Arbeiter Wohnhäuser. Auf dem s. Zt. von dem Reichstazsabgeordneten Herrn Müller in Fulda am Fasa- nerieweg dahier erworbenen Terrain wird nunmehr in aller Kürze seitens des kürzlich gegründeten katholischen Bau- und Spar-VereinsSt. Joseph" mit dem Bau von zunächst dreier Doppelhäuser begonnen werden.

* Glücklich gehoben. Das am 2. März er. bei der Auheimer Eisenbahnbrücke gescheiterte Steinschiff des Schiffers Eduard Kaufer aus Wörth a. M. ist nunmehr durch den Schiffbauer Aaton Schellenberger aus Wörth glücklich

gehoben worden, nachdem die Ladung durch einen Taucher