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Grund einer bezüglichen Ministeial Entscheidung nunmehr genehmigt worden, und zwar nach dem Projekt, das von Herrn Baumeister Dr. Schönermark in Cassel ausgearbeitet worden ist.

deutsche Turnen bietet nicht nur den Vortheil, daß es mit den geringsten äußeren Veranstaltungen, unabhängig von oft unerfüllbaren äußeren Bedingungen, einer beliebigen Zahl von Zöglingen jeden Alters und Standes Gelegenheit zur Uebung gibt. Es hat für sich nicht nur den sittlichen Ernst einer Bemühung, welche die Selbstoervollkommnung ohne unmittelbaren praktischen Nutzen sich als ideales Ziel vorsetzt, worin wir ja auch die Ueberlegenheit der im deutschen Gyn nasium erstrebten geistigen Erziehung sehen, sondern die sian- reiche, durch eine lange Erfahrung bewährte und geläuterte Auswahl der deutschen Uebungen hat auch unstreitbar eine größere Gleichmäßigkeit der körperlichen Ausbildung zur Folge, als sie da erreicht werden kann, wo, wie in England, der Einzelne seinen zufällig bestimmten Neigungen folgend, sich mit ehrgeiziger Leidenschaft beliebig auf Rudern oder Reiten, auf Ballspiel oder Bergsteigen legt."

Auch ein Zeichen der Zeit! ImZwickauer Tageblatt" finden wir folgende bemerkenswerthen Azeige; Ich, Unterzeichneter, erkläre hiermit öffentlich meinen Aus­tritt aus der sozialdemokratischen Partei und nehme alle Be- leidiguv.gen gegen Staat und Behörden reuevoll zurück. Julius Köhler, Zwickau."!

Die kostbarste Neujahrskarte der Welt war zweifellos jme, welche vor einigen Jahren im Auftrage eines indiichen Fürsten, des Gaekwar von Baroda, in Kalkutta von einer englischen Firma angefertigt wurde. DieKarte" be­stand aus Elfenbein und maß 12 Zoll in der Länge, 10 in der Breite. 40 Elephanten mußten geopfert werden, ehe ein fehlerloses und fl ckenfreies Stück Elfenbein in den gewünsch ten Dimensionen gefunden wurde. Vier besonders gewandte Elfenbeinschnitzer wurden mit der Arbeit betraut, die werth volle Platte entsprechend zu schmücken. Jeder derselben wid­mete seine ganze Kunstfertigkeit dem ihm zugefallenen Viertel, und zwar fast ununterbiochen sechs Monale lang. Als ihre Aufgabe vollendet war, hatte die Sehschärfe aller vier Arbei­ter bedeutend gelitten, ja einer erblindete nach kurzer Zeit vollständig. Die Schnitzerei stellte 10 000 Szenen aus dem Leben und den Wandlungen Buddha's vor, Zeichnungen, welche über acht Millionen selbstständige Bewegungen der Gravir - Instrumente erforderten. Als Einsaffung des Kunstwerks wurden 44 haselnußgroße Diamanten vom reinsten Wasser verwendet. Der Werth der seltenen Arbeit wurde auf etwa zehn Millionen Mark geschätzt, und die wahrhaft fürstliche Gabe war als Neujahrsgeschenk für eine gewisse europäische Dame von Hoh«n Range bestimmt, für welche der Gaekwar eine tiefe Neigung gefaßt hatte.

Zeitungskrtalog. Mit dem Motto:Das Inserat ist der Bahnbrecher des Neuen, der Lichtträger des Alten, der geflügelte Bote des Erfolges" gibt die Zentral Annoncen­expedition von G. L. Daube u. Co., um die Wende des Jahres ihres in 28. Auflage erscheinenden Zeitungskatalog für das Jahr 1897 aus und bietet damit ihren Inserenten und Geschäftsfreunden eine nach Form und Inhalt gleich willkommene Neujahrsgabe. Der Katalog präsentirt sich in dem Gewand einer elegant ausgestatteten Sch reib mappe mit einer Anzahl bester Löschkartons, die auch dem fleißigsten Korrespondenten für ein ganzes Jahr ausreichen dürften. So gefällig das Aeußere, so reich ist der Jubalt des Katalogs. Reben einer genauen Eisenbahnkarte von Deutschland, einem Kalender, einer Zusammenstellung der allgemeinen Postbe­stimmungen, einem Prospekt üoer die im Jahre 1897 statt­findende S ächsisch-Thüringische Ausstellung, für welche der Firma G. L. Daube u. Co. die Herstellung des offiziellen Katalogs und Führers übertragen worden ist, gibt der Kata­log vor allem einen sorgfältigen und gewissenhaften Ueberblick über alle Jnsertiousorgane des In- und Auslandes mit ge­nauen Angaben über die Jnsertionsbedivgungen für Annoncen- und Reklametheil jedes einzelnen Blattes, sowie über seine politische Tendenz. Ein Ortsregister erleichtert die Benutzung des Katalogs, der auch dieses Mal wieder bei allen denen, die einen zuverlässigen Rathgeber in Jnsertionsangelegen- heiten wünschen, sich einen dauernden Platz auf dem Schreib­tisch sichern wird.

Kuriose Inschrift. Auf der Straße zwischen Osna­brück und Bramsche ward 1846 ein Haus gebaut, das be­rechtigt ist, folgende Inschrift zu tragen:

Erbauet ohne Branntewein Soll dieses Haus ein Zeugniß sein, Daß Zimmermann und Mauermann Gut ohne Branntwein leben kann.

An dem Defraudanten Hegele verlieren außer der der Reichsbank, dem Reichâbankdirekior Dr. von Löwenich und den Schwiegereltern, die für ihn die Kaution stellten, noch verschiedene Personen große Summen, die sie Hegele zur guten Verwaltung oder zu anderen Zwecken anvertraut hatten. So werden der Inhaber einer Heilanstalt in der Nähe von Konstanz, ferner die Schwägerin eines Radolfzeller Fabrikanten als geschädigt genannt. Ein Konstanzer Arzt soll 30000 Mk, ein Kreuzlinger Zahnarzt namens Brüger 80000 Mk. ver­lieren. Brüger hatte dem Hegele Bankakzepte gegeben. In­folge seines Verlustes ist er geisteskrank geworden. Der Ge- sammtverlust an Hegele wird nahezu eine Million ausmachen. Ueber Hegeles Vermögen wurde Konkurs verhängt.

Sport.

Unter allen Sportarten dürfte das Kegeln jetzt mit die weiteste Verbreitung in Deutschland gefunden haben. Man kegelt in Dorf und Stadt. Es kegelt der Reiche, aber auch der minder begüterte Mann. Doch nur die Kerntruppe der Kegler, die Verbandskegler, betreiben das Kegeln als Sport nach festen Sätzen und Normen. Man kegelt auf Hammerschlag-, Marmor-, Asphalt-, Gummi-, Parkett-, Holzstab- und Bohlenbahnen. In Norddeutschland

Frankfurt a. M., 1. Januar. Die Sylvesternacht scheint diesmal im Ganzen erheblich ruhiger wie im vorigen Jahre verlaufen zu sein, was sich besonders auf der Zeil bemerkbar machte. Ausschreitungen, ohne die es ja wohl nie abgedt, sind verhältnißmäßig wenige vorgekommen. Auf der Sanilâtswache im Trambahnkiosk an der Hauptwache wur­den bis ^2 Uhr nachts nur 4 Verletzte eingeliefert und verbunden; sämmtliche waren an den Augen verletzt. Zwei hatten Stockhiebe über die Augen erhalten und einem waren durch einenFrosch" beide Augen und das Gesicht verbrannt, doch sind diese Verätzungen nicht unmittelbar gefährlich. Der vierte Verletzte, dem durch einen Revolverschuß mit Schrot­ladung die rechte Gesichtshälfte und das Auge vollständig mit Schrolkörnern gespickt war, mußte sofort nach dem Bürger- hospital verbracht werden. Aus einem Hause in der Nähe der Konstablerwache wurde ein Mann, der mit einem Re­volver aus dem Fenster geschossen hatte, von Schutzleuten herausgeholt und verhaftet. Von einem andern Bericht erstalier gehen derFranks. Ztg." noch folgende Zeilen zu: Die Schutzmannschaft, die zahlreich vertreten war, ging mit äußerster Ruhe und Rücksicht vor. Nur einmal muhte blank gezogen werden, da ein Zuhälter, der scharf geschossen hatte und deshalb verhaftet wurde, von seinen Kameraden mit Ge­walt befreit werden sollte. Im Ganzen waren bis nachts 2 U^r 38 Individuen auf Der Konstablerwache eingeliefert, darunter einige, die mit Messern gestochen, und andere, die Gefangene befreien wollten. Die meisten aber müssen wegen Ruhestörung oder Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Nacht im Gefängniß verbringen.

Vermischte Nachrichten.

Die Pcstgefahr. DieKreuzzeitung" wies darauf hin, daß eine Gefahr der Einschleppung der Pest aus Bom­bay auch für deutsche Häfen bestehe. Eine solche GeH.hr besteht in gewissem Sinne allerdings und zwar, im Gegen­satz zu der beim gelben Fieber vorhandenen, auch im Winter. Deshalb ist durch die darüber ergangenen, all­gemein gültigen Bestimmungen die ärztliche Untersuchung der Mannschaft von Schiffen, an deren Bord Pestkranke sich befunden haben, zu jeder Jahreszeit vorgeschrieben, während solche für gelbes Fieber nur zu bestimmten Jahreszeiten stat - zusinden hat. Durch die Berichte der im Auslande besind- lichen Konsuln sind, wie dieNordd. Allg. Ztg." hierzu beruhigend bemerkt, die Reichsbehörden dauernd über den Stand, die Ausdehnung und die etwaige Einschleppungsgeiahr bei Pestseuchen unterrichtet. Die bisher eingegangenen Berichte haben jedoch keinen Anlaß ergeben, um über die nach dieser Richtung allgemein geltenden Bestimmungen hinauszugehen und Verschärfungen eintreten zu lassen. Ebensowenig wie die Reichsdehörden, halten bisher die Behörden der Hafen­städte, insbesondere die Senate in Hamburg und Bremen, Veranlassung zu besonderen Maßnahmen, wenigstens sind keine darauf bezüglichen Meldungen, die andernfalls zu er­folgen hätten, hiereingelaufen. Man ist eben der Meinung, daß die bereits in Kraft befindlichen Vorsichtsmaßregeln gegen über dem jetzigen Umfange dieser Einschleppungsgefahr voll­ständig ausreichen.

Du Bois-Rehmond und das deutsche Turnen.

Der Tod des Geheimen Raths Professor Dr. Du Bois- Reymond wird auch in turnerischen Kreisen allg meine Theil­nahme finden. Rechneten doch die Turner ihn zu den Männern, die stets bereit waren, für das deutsche Turnen einsutrebn. Er war selbst ein rüstiger Turner, der 1848 mit H. O. Kluge, Dr. Siegfried Reimer u. A. die Berliner Turngemeinde gründete. Er war bewnders ein tüchtiger Barrenturner. Als der Uvterrichtsdirigent der k. Zentral- Turnanstalt, Major Rothstein, das Jahn'sche Turnen an­griff und besonders das Barrenturnen als verwerflich be­zeichnete, dies auch physiologisch zu begründen suchte, und als Professor Dr. v. Langenbeck und der Oberstabsarzt Dr. Abel ihm in der Hauptsache beistimmten, wandte sich Du Bois-Reymond zunächst gegen diese Männer, griff dann aber Rothstein uns die schwedische Gymnastik überhaupt mit den schâ fsten Waffen an. Seine Vertheidigung des Barrens gipfelt in dem Ausspruch:Wäre der Barren nicht schon da, man müßte ihn erfinden." Du Bois-Reymond hat durch sein energisches und siegreiches Auftreten gegen Rothstein ganz besonders dazu beigetragen, das die schwedische Gym- noLak das deutsche Turnen nicht dauernd geschädigt hat. xDie RedeUeber die Uebung", die Du Bois-Reymond zur ^ier des Stiftungstages der militärärztlichen Bildungsan­stalten am 2. August 1881 hielt, gab ihm Veranlassung, wieder für das Turnen, wie es Jahn geschaffen hat, in die Schranken zu treten. Nachdem er in der Rede begründet hatte, daß derUebung"ein Platz in der Tagesordnung der Wissenschaft gebühre", stellt er einen Vergleich an zwischen den drei Formen der Leibesübung, dem deutschen Turnen, dem schwedischen Turnen und dem englischen Sport. Das schwedische Turnen bezeichnet er zunächst als völlig untauglich für die körperliche Austildunz einer gesunden Jugend. Muskeln könne es kräftigen, aber zusammengesetzte Be­wegungen geläufig zu machen, das vermöge es nicht. In Bezug auf ten englischen Sport, wäre das Endziel Meister­schaft im Lausen, Springen, Klettern, im Tanzen, Fechten, Reiten, im Schwimmen, Rudern, Schlittschuhlaufen, könnte ja nichts ratsamer sein, als gleich die nöthigen Verkettungen selber in den Aktionen der Ganglienzellen einzuüben, ohne sich bei den praktisch nicht verwendbaren Vor- und Zwischen­stufen des deutschen Turnens auszuhalten.Allein das

Hanauer Anzeiger

2. >" * ir

>---------- ---------------------------- - herrscht die Bohlenbahn, in Südoeutichlanv Die Asphaltvah U vor. Um die Hebung und Förderung des Kezel'portes haben sich besonders die Vorsitzenden der einzelnen Keglerverbände Verdienste erworben. Zu den hervorragendsten Persönlich­keiten im deutschen Keglerbunde zählen heute: W. Jäckstock, Th. Kabelitz, I. Schlütter, Joh. Cissuben, Ed. Frank, E. Cösch, Ernst Schulze-Hamburg; C. Reihert-Leipzig ; L. Waitrau, R. Deutsch nann, R. Lehmann, Ed. Vogel, P. Küst, Rob. Schnei »er, G. Jing, P Höfchen-Berlin; H. Wurm, E. Richtee-Beaanichw.'ig ; N. Keamer, B. Oreßler- Magdeburg; O. Thomas-Dresden; O. Jling, O. Kieß- Chemnitz; C. Jeddicke, Joh. Petersen-Altona; O. S ifert- Zwickru i. S.; I. G. Fritz Bremen; H. Gier-Kiel; G. Willers-Oldenburg; F. Kupfer-Gera; C. Süßemilch- Goslar a. H.; A. Einenkel-Annaberg; M Kalb-Schwarzen­berg; P. Wolff-Uelzen; G. M-erisch-Limbach i. S. ; E. Wolf­ram-Meerane i. S.; A. v. Herzer-Alt- und Neugersooff i. S.; F. Schmidt-Oessau; H. Daitz, I Heise-Lübeck; P. Schilz- Liegnitz; E. Marx Küstrin a. O.; Fr. Echternach, I. Ocken­fels-Krefeld,- E. Lorenz-Auerbrch i. V.; Fr. Hey n-Hllle a. S.; H. Kothe-Hannover; R. Fortaug-Stettin; H. Feldmann, Dr. H. Timm-New-Dork.

Schiff-bericht.

Hamburg, 31. Oezbr. Der DampferBolioia" von der Hamburg - Amerika - Linie ist vorgestern in Eaton einge- troffen.

Bremen, 29. Dezbr. Der Dampfer des Norddeutschen LloyoGera" ist vorgestern in Colombo eingetroffen.

* Hanau, 2. Januar. (Lebensmittel preise.) Hülsenfrüchte: Bohnen 3035 Pfg., Erbsen 3035 Pfg., Linsen 4045 Pfg. das Doppelliter; Geflügel: Tauben, das Pärchen 11,20 Mk.; ein alter Hahn 1,101,50 Mk.; ein junger Hahn 1,20 1,60 M!.; ein Huhn 1 bis 1,30 Mk.; eine Ente 2,402,60 Mk.; eine Gans 3,50 bis 4,50 Mk.; Gans, gerupft, das Vs kg 60 70 Pfg.; Fische: gewöhnliche Sorte 2530 Pfg., bessere Sorten 40 bis 50 Pfg., Hecht 11,20 Mk., Bresem 5060 Pfg., Barben 5060 Pfg., Barsch 5070 Pfg. Vs kg; Gemüse k Merrettig, die Stange 1020 Pfg.; Blumenkohl das Stück 2530 Pfg.; Kopfsalat, das Stück 15 Pfg.; Endivien, das Stück 10 Pfg.; Ober-Kohlrabi, das Stück 3 bis 5 Pfg.; Unter - Kohlrabi, das Stück 1012 Pfg.; Wirsing, das Stück 1015 Pfg.; Weißkraut, das Stück 1012 Pfg.; Rothkraut, das Stück 1025 Pfg.; Sellerie, das Stück 1015 Pfg. I gelbe Rüben, das Lund 810 Pfg.; Braunkohl, die Portion 3040 Pfg.; Rosenkohl, die Portion 3550 Pfg.; Schwarzwurzel, die Portion 3050 Pfg.; Spinat, die Portion 3050 Pfg.; Schmalzkraut, die Portion 1029 Pfg.; Kartoffel, 1012 Pfg. das Doppelliter; Trauben, 1,101,20 Mk. das H, kg ; Obst: Aepfel, das Pfund 1225 Pfg.; Birnen, das Pfund 2030 Pfg.; Nüsse, das Hundert 2535 Pfg.; Zitronen, das Stück 810 Pfg.; Apfelsinen, das Stück 1015 Pfg.; Verschie­denes : Butter das Pfund 1,101,20 Mk.; Käse, das Stück 45 Pfg.; Eier, das Stück 1011 Pfg.; Gänse­eier, das Stück 2023 Pfg.; Zwiebel, das Doppelliter 20 bis 24 Pfg.; Welsch körn das Doppelliter 2426 Pfg.; Radieschen, das Bündel 3 Pfg.; Kastanien, ^ Vs kg 13 bis 20 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfg., 2. Sorte 18 Pfg., 3. Sorte 16 Pfg., 4. Sorte 14 Pfg. = Vi kg.; Stroh 2,302,50 Mk. und Heu 3,303,40 Mk. 50 kg.

Abonnements-Kinladung.

Mit dem L Januar 1897 hat ein neues Abonnement begonnen auf den Danauer Anzeiger",

welcher zugleich amtliches Organ für den Stadt- und Landkreis Hanau, and nachweislich das weitverbreitetste und umfangreichste Blatt Hanaus ist.

Derselbe bringt täglich die amtlichen Bekannt­machungen für den Stadt- und Landkreis Hanau, hält seinen Leserkreis stets bezügl. Der wichtigsten politi­schen und Tagesereignisse auf dem Laufenden, bietet Kurs­und Marktberichte, kirchliche, lokale und provinzielle Nachrichten, Auszüge aus den Verhandlungen des Keichs- und Landtags, aus _benen des Provinzial­landtags, die Protokolle der Sitzungen der Handels­kammer sowie des Gemeinde- Ausschusses, Ver- loosungen, ferner Geschäfts- und Privat-Anzeigen, sowie die vollständigen Ziehungslisten Königl. Preuß. Klaffen-Lotterie. Das Unterhaltungs- blatt enthält neben spannenden Erzählungen reiches Mannig­faltige, auch bringt derHanauer Anzeiger" noch die im Läufe des Bormittags (am Tage oer Ausgabe) beim Depeschen-Bureau Herold einlaufenden Drahtnachrichten.

Zur Veröffentlichung von Inseraten jeder Art eignet sich "derHanauer Anzeiger" seiner starken und stetig zunehmenden Verbreitung halber ganz besonders und kostet die Ispaltige Zeile nur 10 Pf.

Der Abonnementspreis beträgt M. 2.25 pro Quartal und nehmen wwohl die Expedition (Waisenhaus) als auch sämmtliche Postanstalten Bestellungen entgegen.

Die Expedition des Hanauer Anzeigers.