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Unsere Heimat------
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Schlüchtern-Steinauer Bilder
bogen 1850 Nr. 3
Erstes Bild: In Steinau auf dem „Kum= pen." Der lange Eckhardt zeigt dem Jugend- Kameraden, dem Tierfreund, das Storchnest auf dem Rathausbad): „Sehn Sie, Herr "Grimm. die Störch kommen alle Iahre, und alle Iahre kommen sie. Wie viel Iahre ist das Nest schon da." Rud) die zwei jungen Damen beobachten gespannt die Fütterungsszene. Im Hintergrund die Gasthäuser „Sur Krone" und „3um Schwan", die heute nicht mehr bestehen. Ganz in der Ferne der Weinberg.
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Zweites Bild: „Im Steinauer Schloßhof unterhält der „Möbeladvokat" sehr geistreich." Das Sofa! im Hof und die plaudernden Frauen deuten Stil und Tempo des Kleinftabtlebens zu damaliger Zeit an. „Der gute Eckhardt erzählt aus seinen Kinberjahren." Immer mit respektvoll entblößtem Haupte.
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Drittes Bild: „Der Hof des Umthauses in Steinau a. d. Str." wie bezeichnend, daß die vier Reisenden hier allein sind, daß alle karikierenden Züge fehlen! Der Maler vor dem Haus seiner Bubenjahre, dem Sterbehaus seines Vaters! Scheint er nicht zu Dorothea Hassenpflug zu sagen: „Hier wurde Deine Mutter, unsre liebe Schwester Lotte, geboren" ?
viertes Bild: Nun kommt der Humor wieder. Im Garten beim Rmthaus in Steinau. „Der gute Eckhardt findet uns noch." Wie ein betrübter Bernhardiner, den der Herr nicht mit ins Freie genommen, steht er hinterm Gebüsch. Der Ravalier trotz Zahnschmerz oder Ziegenpeter, die eifrig und zierlich sich unterhaltende Dame mit Wespentaille und Mindermaß - sie könnten einem Roman von Wilhelm Raabe entstammen.
(Die Mittel zur Veröffentlichung dieser Skizzen stiftete diesmal ein Schlüchterner Heimatbund-
Mitglied. Herzlichen Dank!)