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Ueimat t^r^i^t^r^i^^c^^ Nr. 1/2/3
En aler Marjößer Bauer woar kraank. He hoat en Stoß vo 'em Rothawestiel wi' die Brust. Da konnt e' niest geärwed, konnt niet gemäh onn konnt goar niest gemach. Da gong e' emol zum Dokter Boar- thelmä noach Stane. Der hoarem e' ganz Glas vohl Oarzenei veschriewe zum einahme. Bie e' das i' de Doasche Hatst hoat e’ sich off en Wäeg gemoacht. Bie e' beim Viehhof woar, hoare scho emol getronke, onn bie e' noch e' Stöckelche de Schiewer howe woar, hoare es gaanz Glas lähr getronke« De armen Dag stöhne wiere off de Wiese onn konnt wiere düchtig gemäh. Seit dere Zeit glabt e' o' die Dokter.
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^^^er Himmel behüte uns vor den Menschen, die J; x sich empsindungsvoll nennen. Die ziehen sich vor dem Anblick des Schmerzes zurück wie vor dem einer Schlange ... sie wollen keinen Kummer, keine Rührungen ... sie würden zu sehr dabei leiden . . ; sie haben schwache Fibern, ihre Nerven vertragen nichts, sie sind beständig krank, ihre Konstitution legt ihnen Rücksichten, Sorgfalt auf, rät ihnen ruhige, erheiternde Lebensgewohnheiten, — das sind keine wahren Menschen, denn sie haben von der Welt nur die gleichgiltige Seite gesehen; die großen Schmerzen und die großen Freuden sind ihrer Seele unbekannt.
(Salvatore Farina.)
Die treue Haut.
(Niklas Becker).
Sie hatten einen Vetter da, Dem Gutheit aus den Augen sah.
Ich fragte sie: „Was tut der hier?"
Anworten sie: „Den nähren wir
Aus Christenpflicht, um Gottes Lohn,
Er wohnt bei uns seit lange schon,"
Und preisen insgesamt ihn laut,
Er sei so eine gute Haut.
Sie luden Gäst' in großer Zahl,
Sie sagten ihm: „Besorg' das Mahl!"
Da ist er hin- und hergerannt,
Bis alles auf der Tafel stand.
Sie faßen freudig rings umher,
Am Katzentifchchen selber er;
Doch priesen sie zum Schluß ibn laut,
Er sei so eine gute Haut.
Und als sie nun gefahren aus,
Sie sagten ihm: „Bewach' das Haus, Die Kinder hüt', verpfleg das Vieh, Und halte gute Ordnung hie!" Er hat es fleißig so vollbracht;
Sie kehrten heim in später Nacht, Sein Licht sie nahmen, priesen's laut, Er sei so eine gute Haut.
Und wenn das Seil im Brunnen brach,
Der Eimer in der Tiefe lag, Und wenn die Birne und die Pflaum' Reif waren auf den: steilsten Baum; Was sich ergab in Ernst und Spaß, Sie sagten ihn:; „Tu' dies und das!" Und priesen, wenn's geschehn, ihn laut, Er sei so eine gute Haut.
Sie legten, als er krank und schwach, Ihn in die Kammer untere Dach. Sie sagten ihm, „Bist Du gesund, So tu' es uns nur eben kund!" Doch hat er'ö nicht mehr kund gemacht, Denn er verschied in selber Nacht.
Da klagten sie'ö den Nachbarn laut: „Schad', daß er starb, die treue Haut!"
niö 0onVergaben für „Unsere Heimat" sandten Frau Dr. Butte, Dresden 50 M., Herr Lehrer Lam- bert, Harleshausen 10 M., Frau Rosa Drucker, Hamburg 50 M., Geh.-Rat Valentiner, Göttingen 50 M., Herr I. Strott, Essen 10 M , Herr Meier Wolf, hier 50 M., M. M. 50 M., Herr Karl Schäfer, hier 5 M., Schwester Maria Steinbach, Berlin 10 M., N. N. hier 5 M., Herr Lehrer Feik, Fechenheim 10 M., Ungenannt 20 M., Frl. Emma Walther, Frankfurt 10 M., Herr Ph. Walther, Frankfurt 10 M., Herr Direktor Romeiser, Essen 150 M., Herr Oberstudienrat, Annacker, Wiesbaden 10 M., Herr Lehrer Knob- loch, Frankfurt 20 M., Herr Wilhelm Sonne, Vellingsholz- Haufen 10 M., Herr Bergwerksdirektor Romeiser, Oberhausen 150 M., Herr Lehrer Güuther, Cassel 10 M., Herr Prorektor Nielsen, Kiel 15 M., Herr Lehrer Schtmmelpfennig, Willingsh. 10 M, Herr Lehrer Schmerbach, Streitberg 10 M., Herr Lehrer Wörner, Cassel 10 M., Herr Förster Bode, Rosenthal 10 M., Frau Marie Rosenthal, Osterrode 40 M., Herr Dentist Rollmann, hier 20 M., Herr Katasterkontrolleur Wörner, Oenhausen 15 M., Herr Graf Branden- stein-Zeppelin 100 M., Frau Weyrauch, Roßford, Ohio 500 M, Schwester Auguste, Immenhausen 10 M, Frau Kühne, Gießen 50 M., Herr Ferd. Jung, Frankfurt 50 M., Herr Bros. Dr. Neuberger, Frankfurt 50 M., Frau Lehrer Kahle, Kaufbeuern 10 M., Fr. Otto Zimmermann, Buschhntten 30 M., Herr P. Ruppert, Schmalkalden 12 M., Herr Apotheker Grebe, Schreiberhau 50 M., Herr Supernummerar Schmidt, Hofgeismar 5 M., Ungenannt 10 M, Ungenannt 100 M., Ungenannt 10 M., Herr Leimbach, Wächtersbach 10 M., Herr Steinbach, hier 10 M., Frl. Anna Euler, Dü- ren 10 M., Frau Eva Kleemann, Nürnberg 20 M., Herr Fritz Denhard, hier 10 M., Herr Karl Lotz, hier 10 M., Herr Oberpoftfekretär Rabe, hier 5 M., Ungenannt 10 M., Frau Gretel Mantel, Mellrichftadt 20 M., Frau Walther, Lotichiusstr. 5. M.
Herzlichen Dank!
Der Vorstand des tieimatbundes;
Medizinalrat Dr. Cauer.
Als Manuskript gedruckt: H. Steinfeld Söhne, Schlüchtern. Schriftleitung: Pfarrer Frischkorn, Wallroth.
Verlag des Heimatbundes in Schlüchtern. Postscheck-Konto 80311 in Frankfurt a. M.
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