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Nr. 1/2 Mc^^^G^s^i^^ Unsere fjeiinnt gsg^gsg^gsg^g^gsg^g^gsg^ Seite 139

des Westfälischen Friedens gemäß nur derjenigen Konfession öffentlicher Gottesdienst gestattet wurde, die im Jahre 1624, dem sogen. Normaljahr, be­reits öffentlichen Kult besaß; andersgläubige Herr­

schaften, also hier die von Hütten, durften wohl in ihrer Wohnung für sich und ihr Gesinde Privat- gottesdienst halten lassen.

: Stammtafel II. i

Ludwig von Hütten 1) f 1532 Anna Ricdesel zu Eisenbach f 1549

Valentin f 1569

Margarete Brendel von Homburg (verw. v. Cronberg f 1588; bewohnten das neue Schloß in Soden)

Johann 4) f 1617

1577 m. Anna v Cronberg st 1627

Johann Hartmuth 5) f 2. 5. 1652

I. Anna Dorothea v. Gemmingen f 1628 (II. A. Magd. v. Rüdigheim, geb. 1610 verh. 1646);

(Gründer der Linie Salmünster.)

Dietrich f 1561 Barbara von Hälin (ohne m. Nachk.;

bew. den Huttenhof in Salmünster)

Daniel 6)

Kathar. v. Mörle, gnt. Böhm f 15. 2.1617. (Gründer der Linie Soden)

Ioh. Friedrich, st 1643 unverheiratet.

Ludwig 3) f 1571 Margarete Riedesel v. Bellersheim (ohne m. Nachk.

bew. b. sogen. Amtshof in Salmünster.)

Friedrich 7) f 1639 (Anna von Diemantstein Gründer der Linie Romsthal-Steinbach, die noch besteht)

Johann Friedrich 8) t 22. .1 1673

Lukretia von Sonde t 31. 1. 1673 ; im Huttenhof.

Georg Ludwig, gnt.der Lange" 9) t 15. 11. 1691

Sabine v. Hütten zu Frankenberg; Schloß Soden.

Philipp Ehrenreich 11) t 26. 4. 1665

M. Ernestine v. Fechenbach, t 17. 10. 1723;

Amtshos.

Wilhelm Ernst

A. (Kath. Magd, von Westphalen t 25. 1. 1694; Schloß Soden.

Johann H-inrich 12) Georg Friedrich t 7. 8 1708 f 1691

10. 4. 1668 mit Albertine Philipp. Sabine v. Hartleben gnt. Walsborn von u. zu t 21. 11. 1707. Rückingen.

Ioh. Phil. 10) 114.3. 1738|i) Ioh. Philipp st 1687 als Deutschordensritter

I. A. Magd. d. Ebersberg ^2) Sibxlle Christ m. Georg Adolf v. Rodenhausen. gnt. Weyhers st 26. 1. 1703 |g) Juliane Kath. Eicon, m. Joh. Georg v. Nassau. II. Marg. v. Frankenstein

st 30. 5. 1734 (73 I.)

Johann Anton Wilhelm 13) st 1747

1701 mit Charlotte von Tolne st 21. 1. 1737

Christine Magd. Luise Albertine

1707 m. Friedrich Ludwig v. Buseck

Ioh. Georg, geb. 20. 6.1697 t 15. 3. 1775 verh. 1728 m. Karoline

Eleonore v. Hanstein.

Maximilian 14) geb. 1703, st 10. 2. 1749 11. 5. 1734 mit Magd.

Elisabeth v. Heddersdorf f 11. 5. 1779 (70 I)

Ernestine Sophie, geb. 21. 9. 1724 verh. 14. 5. 1751, gest. 3/2.

1805 in Kantreck Friedrich August v. Köllcr-

Karl Philipp st 2. 2. 1814 als letzter von Hütten in Soden.

Friedrich Christian Georg 15) geb. 27. 10. 1736, Karoline Elis. Albertine geb. 3. 7.1741, st 21.3. 1808; gest. 29.7.1800 als letzter v. Hütten in Salmünster. verh. m. Oberstleutnant von Buseck.

Zu 1. Ludwig von Hütten, Burggraf zu Geln- hausen, hat zur Zeit des Bauernkriegs dem Kollegiat- stift den Lämmer- und Fruchtzehnten, der in gemeinen Jahren 30 Malter getragen und den seine Vorfahren dem Kollegiatstift vermacht hatten, wieder entzogen (6). * Dieser ist bald (1532) verstorben, hat drei ohnmündige Kinder verlassen; hat dem Kauf von Frowin, so 1528 an Ludwig und Ulrich beschehen, heftig widerstanden.

Zu 2. * Valentin hat einen Vertrag mit Erz- bischofen Daniel zu Mainz, dessen Schwester er ge­habt, aufgericht. Im Jahre 1558 beanspruchte er mit seinen Brüdern Dietrich und Ludwig ein Anrecht auf eine Kemnate im Schloß zu Hausen (vgl. zu 13), was ihnen Kurfürst Daniel abschlug mit der Begründung, das Schloß sei durch Kauf an das Erzstift gefallen (B). 1566 haben der kur-

mainzische Amtmann Kodewitz von Auhlenbach so­wie die Brüder Ludwig und Valentin von Hütten von den Untertanen zu Ahl die Türkensteuer er­hoben, die sonst dem Fürstabt von Fulda erlegt wurde (B).

Zu 3. Die Brüder Dietrich und Ludwig wohnten beide zu Salmünster, jener im alten Hutten­hof, dieser im heutigen Amtshof. Letzterer ist wahr­scheinlich der ehemalige Bischofroderhof (s. Anm. zu 15), da die von Hütten den von Bischofrodern ihren Vermögensteil abgekauft hatten (s. zu 10). Nach dem Huttischen Wappen mit der Jahreszahl 1563 über dem Eingang am Schloßturm zu schließen sowie nach dem Ehewappen Ludwigs von Hütten und seiner Gemahlin einer geb. Riedesel und der Zahl 1564, das sich an der Gartenmauer nach der Straße zu befindet, hat Ludwig damals das Schloß