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Seite 162 ^^r^^^^^^^^^c^ Unsere ksennat i^c^i^c^^i^c^^^i^^^ Nr. 2

Jn treuer Pflichterfüllung sind ferner für das Vaterland gefallen;

aus Salmünster:

2. Gefreiter d. Ldw. Fritz Freitag, 88. Res.-Inf.-Reg. 12. Komp., bei Cernay am 5. Januar 1915.

aus Marborn:

1. Wehrmann Peter Salomon, Ers. Inf.-Reg 116. Ver­wundet am 21- Okt., gestorben am 24. Oktober 1914.

2. Wehrmann Leonard Lauer, Res. Inf.-Reg. 37, gefallen in einem Gefecht bei Verdun am 14. Dez. 1914. aus Neuengronau:

1. Stein- und Bildhauer Heinrich Räder, Gardefüsilier, 2. Komp. Er fiel am 10. Okt. bei Nova Alexandria in der Nähe von Iwangorod (Polen).

aus Kressenbach:

1. Nikolaus Leipold am 31. Okt. 1914 bei Zandvoorde, Res. im Inf.-Reg. 172 (Offenburg).

aus Schlüchtern:

12. Landwirt IcanBolender, Res. Inf.-Reg. 221, 9. Komp. gef. am 19. Dez. 1914 bei Chociweck (Rußland).

13. Weißbinder Ioh. Valentin Hahn, Ers.-Res. im Reserve Inf.-Reg. 168,8. Komp. Gef. in Rußland am 16. Dez. 1914. aus Oberzell:

1. Heinrich Christ, Garde-Grenadier-Reg. Nr. 3 (Königin Elisabeth), 6. Komp. Er wurde am 4. Okt. in der Nähe von Amiens verwundet und erlag seinen Verletzungen am 8. Okt. im Marienhospital zu Aachen. In der Heimat wurde er zur letzten Ruhe gebettet.

2. Reservist Wetzel, 7. Komp. Res. Inf.-Reg. 67. Gefallen bei St. Remy, westlich Verdun am 7. Nov. 1914. aus Eckardroth:

1. Johann Joseph Metzler, 88. Landw. Inf.-Reg., im September im Argonnenwald verwundet, von den Fran­zosen gefangen genommen und bald darauf im Hospital zu Revers gestorben.

aus Hohenzell:

1. Schlosser Heinrich Henning, geb. am 9. Okt. 89. Ers.- Res. Inf.-Reg. 143. Er hinterläßt Witwe mit einem Kinde.

aus Herolz:

2. Karl Möller, geb. am 1. Sept. 1891. Res. Inf.-Reg. 2/5. Gefallen bei Comins am 13. Nov. 1914.

3. Gefreiter Hornist Peter Stenger, Reg. 3./81. Gefallen bei Ognolles am 25. Sept. 1914.

4. Leonhurd Faust, geb. 28. Dez. 1891. Reg. 5./81. Gef. bei Courey am 18. Sept. 1914.

aus Ahlersbach:

1. Landwehrmann Heinrich Heil, 1. Res. Pionier-Bat. Nr. 21, 2. Komp. Er ruht auf dem Militärfriedhof von Bouconville.

In französische Gefangenschaft geraten ist Wehrmann Valentin Gaul von Marborn, Res. Inf.-Reg. 19, z. Zt. auf Belle-Jsle (Morbihan).

Vermißt werden aus Oberzell: Unteroffizier Konrad Führes 4./88., Reservist Konrad Dorn 8./88, Gefreiter Hrch. Hölzer Reg. 173.

Das Eiserne Kreug erwarben ferner:

aus Salmünster: Oberleutnant der Res. Adalbert Hoff- mann, Gefreiter Karl Lomb.

aus Schlüchtern: Ludwig Rasch.

aus Steinau: Wilhelm Romeiser, Wilhelm Becker, Philipp Schäfer, Adolf Eberling, Georg Iahn.

aus Wall roth : Johannes Schmidt, Unteroff. bei den Garde- Grenadieren, Unteroff. Alt, aktiv im Alexander Garde- Grenadier-Reg. Nr. 1.

aus Breitenbach: Hans Schomann, Georg Kreß.

aus Oberzell: Unteroffizier Iohs. Maikranz, Gefreiter Malkmus.

aus Eckardroth: Emil Scheuch, Obergefreiter bei dem 3. Brandenburger Fußart.-Reg.

aus Romsthal: Alois Boes, in Rußland kämpfend.

aus Hohenzell: Leutnant der Res. Georg Bodenburg, schwer verwundet in Hamburg.

aus E l m: Heinrich Gerlach beim Sturm auf Dixmuiden.

Den preußischen Uriegsverdienstorden mit Schwertern

erhielt Vizefeldwebel Erich Burckhardt aus Salmünster.

Peffer onn Saalz.

Warum ist der Himmel über London immer so grau? Weil die Engländer alles Blaue heruntergelogen haben.

*

Die Rinder des Unglücks.

Unglück selber taugt nicht viel, Aber's hat drei brave Kinder:

Kraft, Geduld und Mitgefühl. (Am. v.Helvig.)

*

Aus dem Kladderadatsch:

Unch dem Mkoffolverbot in Rußland.

Erfinderisch säuft jetzt der Rufs'

Statt Gilka, Korn und Rume

Den Schreincr-Möbelspiritus

Prost Blume!

Säuft ihn mit Inbrunst und beweist

Auch ohne die Destillen,

Daß er sich stets mit neuem Geist

Bestrebt ist zu erfüllen.

Mit jenem Geist der Politur,

Der wirklichen und wahren,

Die ihn befähigt, uns Kultur

Zu bringen, uns Barbaren!

Drum scheint er dir auch manchmal roh

Verlaust und voller Finnen

Bedenk': Das ist nur außen so!

Die Politur ist innen.

*

Das Fremdwort.

Entschuldigungszettel: Geehrter Herr Lehrer, ich teile Ihnen mit, daß Lärchen nicht in die Schule konnte, es hatte Theorie.

*

flus der Zeit der Gruß-Verdeutschung.

Gerichtsvollzieher nach vollzogener Pfändung:Auf Wiedersehen!" Eckebauer:Auf W Hadjeh! Herr Ge­richtvollzieher!"

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Eine herzliche bitte.

Die ersten Kriegsnummern vonUnsere Heimat" sind an fast alle Söhne unserer Heimat, die im Felde stehen, versandt worden und haben draußen so große Freude geweckt und soviele herzliche Dankbriefe eingebracht, daß wir selbst darüber erstaunt waren. Das Bedürfnis nach dem, was unser Heimatblatt bietet, ist nach allem, was wir erfahren durften, so groß, daß uns daraus die Pflicht er­wächst, es möglichst einmal im Monat unsern Heimatfernen zu senden. Leider reichen aber unsere Geldmittel nicht aus, diese Brücke aus dem Heimat in die Fremde zu schlagen. Wir bitten deshalb dringend, uns dabei zu helfen. Kaffen- führer ist Herr E. Weichet in Schlüchtern.

Der Vorstand des ^peimatbundes:

Medizinalrat Dr. Lauer.

Auf diese Bitte sind uns bis jetzt folgende Gaben über­mittelt worden:

Ungenannt 20 M. Ungenannt 3 M. Herr V. Wolf 30 M. Frau Hafner, Langenselbold 2 M. Frl. Anacker 2 M. Frau Lüders 4 M. Frau Rößler 2 M. Herr Bürgermeister Elm in Schwarzenfels 5 M. Herr Amtsgerichtsrat Hengsberger 4.50 M. Herr L. v Paris 2 M. Frl. E. Karl 1 M. Herr Alfred Steinbach 2 M Herr Apotheker Hafner 3 M. Schwester Auguste 3 M. Herr Ulrich Müller-Kray 1.50 M. Ungenannt 2 M. Frl. H. Brehm 2 M. Herr Leo Sichel 3 M.

Herzlichen Dank !

Als Manuskript gedruckt: H. Steinfeld Söhne, Schlüchtern. Schriftleitung: Lehrer Flemmig in Schlüchtern. Verlag des Heimatbundes in Schlüchtern.