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Nr. 278

Ireikag, den 27. November 1931

Sette 7

Kklarekbetrieb kennen gelernt zu haben.

Im Fortgang des Sklarekprozesses verliest der I Vorsitzende einen Brief des früheren Direktors der Neuköllner Großhandelsgefellfchaft, Borgs, in dem ' (5 u. a. heißt: Aus dem Pressebericht ersehe ich, daß j sie Behauptung der Gebrüder Sklarek dahin geht, sie seien durch Kieburg bei der Uebernahme des MG.-Lagers betrogen worden.

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Diese Behauptung erscheint mir durchaus glaub­würdig

I Sieburgs erste Bilanz brachte erhebliche Verluste. I Eine Prüfung durch Sachverständige ergab Miß- I stânde in der Bewertung der Läger. Kieburg hatte I nicht nur die Bestände absichtlich überbewertet, fon- I dem auch in großen Mengen falsche Angaben bei I der Bestandsaufnahme gemacht. Ich wandte mich I an Kohl mit dem Wunsch, das Lager abzustoßen. I Kieburg wurde durch Fürsprache des Bürgermei- I sters Dr. Scholz, des Stadtrats Radtke und anderer, I insbesondere aber durch Kohl als Geschäftsführer I der KVG. warm empfohlen worden. Meine Ein- I Wendungen blieben bei Stadtrat Kohl ohne Wir- I kung. Mir wurde hinterbracht, daß Kieburg an die I meisten Mitglieder des Magistrats und der Stadt- I Verordnetenversammlung in Neukölln Maßanzügs, I Fußbekleidung, Wäsche usw. lieferte.

Im weiteren Verlauf der Verhandlungen im I Alarek-Prozeß wurden

Angestellte der SvG.

I als Zeugen gehört. Wichtig war die Aussage einer I früheren Kontoristin, die die Konten zu führen hatte. I Sie bekundete, daß auf dem Konto „Allgemein" die I städtischen Arbeiter, Angestellten und Beamten ge­führt wurden, die von der KVG. kauften. Für einige I höhere Beamte, so beispielsweise Bürgermeister I Schneider, erhielten die Konten den Vermerk „Nicht mahnen!", und zwar wurde dies auf Veranlassung des Angeklagten Lehmann eingefügt, der sicherlich seine Weisungen von Max Sklarek erhielt.

Die Verhandlungen wurden dann auf Freitag Vormittag vertagt.

Ludwig ^absnellenboge« soll wiede« in -Kast

Berlin, 26. Nov. Das Kammergericht hat auf die weitere Beschwerde der Staatsanwaltschaft hin beschlossen, daß Generaldirektor Ludwig Katzen­ellenbogen nicht gegen eine Sicherheitsleistung von 100 000 RM von der Untersuchungshaft verschont werde, daß vielmehr der ursprüngliche Haftbefehl des Untersuchungsrichters bestehen bleiben soll.

Die Wiedervollstreckung des Haftbefehls gegen Katzenellenbogen ist noch nicht erfolgt, da er be­kanntlich in der Charité wegen seines Darmleidens liegt. Die Frage der erneuten Verhaftung wird sicherlich davon abhängig sein, ob ihn die Aerzte für haftunfähig erklären oder nicht. Im übrigen ist die Entscheidung des Kammergerichts letzinstanzlich.

In der Begründung stellte sich der 3. Strafsenat des Kammergerichts auf den Standpunkt, daß der Fluchtverdacht angesichts der zu erwartenden hohen Strafe durch die geleistete Kaution von 100 000 RM nicht entkräftet werde. Es fei auch nicht glaubhaft, daß der drohende Verfall der Kaution, die Katzen­ellenbogen nicht selbst, sondern durch ffeine Freunde ^habe stellen lassen, ihn an einer Flucht hindern, würde, umso weniger, da er sicherlich über sehr

In kurzer Zeit soll die endgültige Abrüstungskonferenz ihre Arbeit beginnen, aber in allen Ländern ist mehr von neuen Rüstungen als vom Friedenswillen zu hören. UeberaU häufen sich in den Magazinen die Kniegsgeräte, noch immer laufen zahlreiche neue Kriegsschiffe vom Stapel.

Der Fbiedensengel: „Was geht denn hier vor?"

Der Chor der Mächte: „Stören Sie uns nicht, wir bereiten uns auf die Abrüstungskonferenz vor".

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Napoleon fdvdevt - ohne es zu wollen - die deutsche Vvoduktion

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gegen, daß das Vermögen einer Treuhandgesellschaft übereignet sei und daß Katzenellenbogen und seine Ehefrau nach der von ihnen abgegebenen eidesstatt­lichen Erklärung keine Gelder im Auslande besäßen.

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Die Schließung der Mannstädkwerke angedroht

Troisdorf, 26. Nov. Der Betrieb in den Klöck- nerwerken, Abteilung Mannstädtwerke, in Trois­dorf sollte heute wieder ausgenommen werden, nachdem die christlichen Gewerkschaften den Vor­schlag des rheinischen Schlichters angenommen hat­ten. Die Polizei hatte zum Schutze der Arbeitswilli­gen umfassende Maßnahmen getroffen, um Zwi­schenfälle zu verhüten. So sollten die Arbeitswilli­gen unter starker Bedeckung zum Werke geführt werden, und polizeiliche Streifposten umstellten diese. Dieser Schutz wurde aber von den Arbeits­willigen selbst abgelehnt. Auch erschienen nur 80 Mann zur Arbeit von der insgesamt 1400 Mann starken Belegschaft. Damit war eine ordnungs- mäßige Durchführung des Betriebes nicht möglich. Die Werkleitung hat nunmehr bekannt gegeben, daß das Unternehmen für längere Zeit geschloffen werden soll, falls der Betrieb bis zttm Wochenende nicht wieder eröffnet werden kann.

Familiendrama in München

München, 26. Nov. Im Stadtteil Neuhausen ereignete sich am Donnerstag ein Familiendrama. Als der Telegraphenwerkmeister Schubert am Nachmittag nach Hause kam, fand er die Türen verschlossen. Er drang gewaltsam ein und fand seine Frau und das dreijährige Kind tot im Bett vor; das jüngste Kind lag tot im Kinderwagen. Der Gashahn in der nebenliegenden Küche war offen. Die Türen waren mit Papier abgedichtet, so daß das Gas nicht ausbringen konnte. Die Frau hatte sich mit den Kindern aus unbekannten Grun- den mit Gas vergiftet.

Gasunglück. — Sechs Tote

Marschau, 26. Nov. Von der städtischen Nettunasgesellschaft wurden heute vormittag aus einem Hause sechs Tote geborgen, die durch Leucht­gas ums Leben gekommen waren. Fünf Vergiftete liegen hoffnungslos darnieder. Das Gas war aus dem Hauptrohr in zwei Kellerwohnungen einge­drungen. Da unter den Bewohnern der Keller­wohnungen Stteit entstanden war, hält man es für möglich, daß das Gasrohr angefeilt worden ist. Dis Untersuchung dauert an.

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Die nachfolgenden Ausführungen sind besonders aktuell, anläßlich der neuesten Schutzmaßnahmen der eng­lischen Regierung gegen die Zucker- öinfuhr. Die Geschichte wiederholt sich. Es sind 125 Jahre her. Napoleon saß in Ber­lin, wütend, daß es ihm nicht gelingen wollte, England niederzuzwingen, auf der Suche nach einem Weg, das verhaßte Insel reich unschädlich zu machen, wenn möglich zu vernichten. Und dann glaubte '2T das Mittel gefunden zu haben, das örnzig sichere, das einzige, mit dem er diesen Feind an seiner empfindlichsten Stelle treffen konnte. So erließ er denn am 21. November 1806 jenes be­rühmtes Dekret, mit dem er die Kontinentalsperre über England verhängte. Das bedeutete theoretisch nichts anderes, als die völlige Lahmlegung des englischen Handels mit Europa.

So gut durchdacht auch dieser Schlag gegen Eng­land war, so sicher sich Napoleon des Erfolges glaubte, die Ereignisse haben ihm Unrecht gegeben. Für Deutschtländ hatte aber der Erlaße jenes. Dekrets

Subvention, mit der er im Jahre 1801 in Schlesien die erste Zuckerfabrik Deutschlands errichtete. Zur feierlichen Inbetriebsetzung waren außer den ge­lehrten Freunden Achards auch ein Bevollmächtig­ter des preußischen Königs und der Professor an der Universität, Klaproth, der bedeutendste Chemi­ker seiner Zeit, anwesend. Achard pries in seiner Festrede den Großmut des Königs, dem er die Möglichkeit zur Durchführung seines Werkes zu danken habe, nicht geringeren Dank aber habe er Klaproth zu entrichten, denn gerade dessen Gut­achten, das dis Richtigkeit des von ihm eingeschla- genen Weges bestätigte, und die wirtschaftliche Wichtigkeit der Zuckerfabrikation besonders unter­strich, habe den König veranlaßt, ihm seine Unter­stützung zuteil werden zu lassen.

Es erscheint uns heute fast unglaublich, daß ein König und ein so bedeutender Chemiker sich erst dafür einsetzen mußten, die Fabrikation von Zucker in Deutschland überhaupt zu ermöglichen. Und trotz alledem erwies sich die Fabrik lange nicht so lebens- und ausbaufähig, als ihre Begründer —

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kannte. Denn durch die Kontinentalsperre began­nen in Deutschland Industriezweige aufzublühen, die bis dahin nicht leben und nicht sterben konnten. Darunter auch einer, der nicht lange danach einer der wichtigsten und bedeutsamsten werden sollte — die Zuckevindustrie.

Im Laufe des 18. Jahrhunderts hatte der aus England resp, der von England aus den Kolonien eingeführte Rohrzucker langsam den bis dahin als Süßstoff üblichen Bienenhonig verdrängt. Und, wenn dieser Zucker auch billiger war, ging doch dafür eine ganz erkleckliche Menge deutschen Gel­des außer Landes. Kein Wunder, also, daß schon damals deutsche Chemiker sich bemühten, diesen im­portierten Süßstoff durch ein inländisches Erzeug­nis zu ersetzen.

Schon im Jahre 1747 wies der Chemiker Mark­graf in einem an der Berliner Akademie der Wissenschaften gehaltenen Vortrag darauf hin, daß es eine Rübenart gäbe, die den gleichen Zucker­gehalt ausweise wie das Zuckerrohr, aus dem der englische Jmportzucker gewonnen werde. Die prak­tische Auswertung dieser Erkenntnis jedoch blieb einem seiner Schüler Vorbehalten, Karl Achard, mit dessen Namen die Geschichte der deutschen Zuckerindustrie unlöslich verbunden ist.

Karl Achard, 1753 in Berlin geboren, verfolgte den von Markgraf vorgezeichneten Weg weiter, und als es ihm gelungen war, auf einem ihm ge­hörigen, in der Nähe Berlins gelegenen Stück Lands die entsprechende Rübenart zu züchten, wandte er sich an die preußische Regierung mit dem Ansuchen, ihm durch eine Subvention die Fortsetzung seiner Versuche zu ermöglichen.

Achard war sich über die immense volkswirt­schaftliche Bedeutung seiner Arböst ebenso klar, wie über die Hindernisse, die es zu überwinden galt, und die Schwierigkeiten, den wirtschaftlichen Wert seiner Arbeit gerade den Kreisen begreiflich zu ma­chen, die später deren größte Nutznießer werden sollten. Von guten Freunden beraten, entschloß er sich dann endlich, sich an den König direkt zu wenden,

Friedrich Wilhelm III., ein wohlwollender Mensch, Realpolitiker und mit klarem Blick begabt, erkannte sofort die ungeheure Bedeutung der von Achard geleisteten Arbeit und betraute eine wissen- schöstliche Kommission mit der Ueberwachung der Achardschen Versuche. Das Gutachten dieser Kom­mission war für Friedrich Wilhelms Entschließung ausschlaggebend und auf feine Weisung gewährte das preußische Ministerium Achard die erbeten;

fetter Zähigkeit hielt öâe Masse Ler Verbraucher

Das Mädchen mit de« MKvoskovange«

Zu den bekanntesten Pariserinnen gehört heute Luisette Gilbert, ein Mädchen von 23 Jahren, das die Fähigkeiten besitzt, mikroskopische Präparate nach bloßem Betasten mit der Hand zu beschrei­ben. Sie konnte Bakterien schildern, die erst in tausendfacher Vergrößerung dem gewöhnlichen un­bewaffneten Auge sichtbar werden. Die letzten Beobachtungen fanden im Beisein prominenter Ge­lehrter statt. In anderthalb Stunden schilderte Luisette 28 verschiedene Bilder. Diese Angaben wurden stenographiert, u. dann blickte man durch das Mikroskop, um das von dem Mädchen „Gesehene" nackzuprüfen. Durch den Umstand, daß Fräulein Gilbert sprechen mußte, ehe jemand durch den Apparat schaute, schloß man von vornherein den Einwand aus, es könne sich um eine Gedanken- (genauer Bildstübertragung vom Mann am Mikro­skop auf das Mädchen handeln. Die Gelehrten ste­hen vor einem Rätsel. Jedoch scheint es sich weni­ger um ein „Sehen" im gewöhnlichen Sinne des Wortes als um eine Art Vision im wahrsten Zu­stande zu handeln, wobei seltsamerweise auch das Tastvermögen eine Rolle spielt, da ja das Er­kennen der Präparate an das Betasten durch das Mädchen gebunden ist. Uebrigens hat Luisette nie­mals Bakteriologie studiert oder irgendwie Mikro­skopie getrieben.

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Das Alfons XIII. über feine Verurteilung denkt

Ein Mitarbeiter des Pariser ,^Journal" suchte dieser Tage den König von Spanien auf, der sich gerade in Fontainebleau aufhielt, um von ihm zu erfahren, was er über den Beschluß der Cortes denke. Bekanntlich hat die spanische Nationalver­sammlung Alfons XIII. außerhalb des Gesetzes ge­stellt. „Was wünschen Sie, mein Herr?", fragte der König, worauf der Journalist mit einigen Worten seinen Wunsch formulierte. Alfons hörte ihm auf­merksam zu und antwortete dann langsam: „Mein Herr, seit ich mein Land verlassen habe, bin ich ein einfacher Bürger und will es bleiben. Kein Ereig­nis — und treffe es noch so schr mich selbst — wird mich veranlassen, aus der Reserve herauszutreten, die ich mir selbst auferlegt habe". Und mit leiser Stimme fügte der König hinzu: „In der Verban­nung haben die Königin, meine Kinder und ich selbst nur einen einzigen Gedanken: die Liebe Zu unserem spanischen Vaterland " Damit war das nicht sehr ergiebige Interview beendet, und der König drückte zum Abschied dem Journalisten freundlich die Hand.

Gükerzugunfall. — Zwei lose

Dresden, 26. Nov. Heute mittag kurz vor 13 Uhr ist zwischen Oberschaar und Oberdittmannsdorf der Nahgüterzug 11302 mit Lokomotive und vier Güterwagen entgleist und ümgestürzt. Die Strecke ist auf etwa sechs Stunden gesperrt. Die Ursache des Unfalles ist noch nicht ermittelt. Der Loko­motivführer und ein Lokomotivheizer sind tot: ein Schaffner ist verletzt.

an dem gewohnten Erzeugnis des Zuckerrohrs fest.

Da erschien das Dekret über die Kontinental­sperre und entschied — nicht so sehr über das Schicksal Englands — über das Weiterbestehen der deutschen Zuckerindustrie Die zu diesem Zeitpunkt in Deutschland — und Europa überhaupt — vor­handenen Mengen Rohrzucker waren nur gering und bald aufgebraucht Neuer Vorrat konnte nur noch aus Schleichwegen ins Land gebracht werden, was naturgemäß zu einer ganz verhältnismäßigen Verteuerung des Zuckers führte, der mit einem Schlage aus einem Gebrauchsartikel zu einem Luxusartikel wurde. Notgedrungen kaufte die Be­völkerung jetzt den im Inland hergsftelltën Rüben­zucker, der nicht nur «denso wohlfchmeckerch sondern auch noch billiger war, als der englische. Die Zuckerindustrie erstarkte zusehends, Zuckerfabriken entstanden eine nach der anderen und auf riesige Strecken hin wurde nichts anderes gepflanzt als die Zuckerrübe . . .

Die Befürchtungen der Zuckerindustrie, die sich an die Aufhebung der Kontinentalsperre knüpften, bewahrhÄetten sich nicht. Die Beoölkeung hatte sich schon zu sehr an den Rübenzucker gewöhnt, daß das englische Jmoprtprodukt nur noch ver- einzelt und nur ungern gekauft wurde.

Die nächsten Bemühungen der Industrie galten nicht nur der Vervollkommnung der Fabrikations­methoden und damit der Erzeugnisse, sondern auch der Veredelung der Zuckerrübe. Denn es ist von großer Wichtigkeit, wie hoch der Prozentsatz an Zuckergehalt der Rübe ist und wieviel davon bei der Fabrikation aufgenützt werden kann. Zahlen i beweisen den Erfolg. Während die ersten von Achard gezogenen Rüben 2 Prozent Zuckergehalt . batten, weisen die heute gezogenen Rüben einen I Gehalt von 18 Prozent Zucker auf.

Und nicht nur in Deutschland — überall in der ganzen Welt wurde der in Deutschland erzeugte Rübenzucker zum gefährlichen Konkurrenten des englischen Rohrzuckers, den er fast überall ver­drängte. Denn er war nicht nur billiger, sondern auch besser.

Und trotzdem wäre alles umsonst gewesen: Markgrafs erste Feststellung, Achards gelungene Versuche, Klaproths Gutachten, Friedrich Wil- Helms III. Unterstützung, — die deutsche Zucker- industrie wäre niemals in einem für die damalige Zeit unerhörtem Tempo zu solcher Weltbedeutung gelangt, hätte nicht Napoleon sie durch ein Dekret über die Kontinentalsperre erst lebensfähig gemacht.

Bestimmt gibt es für 3 V3 Pfennig eine ganze Reihe guter Zigaretten. Sie aber wollen doch für Ihr Geld den höchsten Gegen­wert .... und die neue 5010? Fragen Sie mal den, der eine raucht!

Verhaftung eines SparkassenrSubers

Flensburg, 27. Nov. In einem Schlupfwinkel des Hafenviertels verhaftete gestern das lieber« fallkommando einen 24jährigen Arbester, der in Dem dringenden Verdacht steht, mit noch zwei an­deren am Mittwoch den Sparkassenrendanten Jakobsen in Wees bei Flensburg überfallen und um 1800 Mark beraubt zu haben. Der Verhaftete, bei dem 400 Mark Bargeld gefunden wurden, be­streitet jede Schuld.

rttmdfunk-Vvosvamm

Freitag, den 27. November

6.15: Wettermeldung. Anschließend: Morgen­gymnastik. 7.15: Frühkonzert. 12.05: Schallplatten­konzert. 14: Werbekonzert. 15.20: Erziehung und Bildung: Zur Schüler-Anmeldung. 16: Vom Café Sacher: Unterhaltungskonzert. 17.05: Don Wies­baden: Konzert. 18.40: „Die biologischen Voraus­setzungen der Berufswahl", Vorttag. 19.05: Aerzte- Vortag. 19.35: Nachrichten aus Kunst und Wissen­schaft. 19.45: „Musikalische Grundbegriffe". 20.15: „Manon", Oper. 22: Deutsch; Humoristen. 22.20: Nachrichten. 22.45: Tanzmusik.

Sevettte, Sevsammlungen

Erster Kanauer Fußball-Llub 1893 E. D. Zu dem Spiel am Sonntag, 29. November, gegen „Eintracht" Frankfurt beträgt der Fahrpreis für Hin- und Rückfahrt RM 1.—. Karten sind in den i haben. Abfahrt

bekannten Vorverkaufsstellen zu

1 Uhr ab Billard-Casino.

1441 veranstaltet am 4.30 Uhr, im

Schlesierverein. Der Dftbimb

29. November 1931, nachmittags , , Parkrestaurant eine Kundgebung. Dr. Hofmeister aus Ratibor spricht über „Ostmarknot — Deutsche Not". Alle Mitglieder wollen erscheinen. Eintritt

frei.

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Verlagsdfrektioti: Paal N ■ o k. Haaptsehrlftleitcr: Richard H n I t e o h.

Verantwortlich für Politik and allgemeinen Teil: Richard H n 11 • c h , für Lokales and Feuilleton: Werner Rühl*, mann, für Sport und Provinz: Hans Oehl«

söhliger. für Anzeigen und Reklamen: Fr. Sieben* li ü h n r r , eimtllcb in Hanau. Rotationsdruck der Waieennansboohdruckerei Hanau. Fern* aprecbansohluB Nr 8956. 8957. 8958.

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