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Dienstag, den 17. November 1931
Nr. 270
Als Vagabund im Wilden Westen
Von Mormonen, Indianern und geschiedenen Frauen . . .
Von Karl Ey
18. Fortsetzung.
6# lautete die Überschrift. Darunter stand zu lesen, daß der Verstorbene neben sich ein Glas mit Sauerbrunnen stehen gehabt hatte — sein übliches Getränk — dessen Inhalt einen merkwürdigen Geruch ausströmte und daher beschlagnahmt wurde. In Len letzten Stunden befanden sich in Lem Zimmer des Verstorbenen nur dessen Tochter, Lie bekanntlich vor längerer Zeit geschiedene Frau Jenny Bower, und deren früherer Mann, Hugh Bower, welcher um eine Unterredung nachgesucht hatte. Wenn kein Selbstmord vorlag, so konnten nur diese beiden Personen über die Todesursache Auskunft geben. Frau Bower habe sofort das Haus geräumt und im Gloria- Hotel Wohnung bezogen. Die Untersuchung gehe weiter.
Ich ging sofort zum Hotekbüro, schrieb eine Zelle vnd bat, den Brief an Frau Bower zu befördern und mit Antwort zurückzubringen . .
„Sie lehnt alle Briefe ab", sagte der Clerk, „marum bringen auch die Blätter, daß sie bei uns wohnt. Na, schließlich ist es ja auch eine Reklame."
Ich schrieb auf das Kuvert: „Bon einem Bekannten aus Reno", und bestand daraus, daß der Brief abgegeben würde. Der Listboy nahm Len halben Dollar grinsend in Empfang und verschwand im Fahrstuhl. In wenigen Minuten war er, noch stärker grinsend, zurück. Er reichte mir einen Brief, in welchem ich las:
„Morgen vormittag um 10 Uhr auf meinen Zimmern. Jenny Bahr."
Was Jenny erzählt
Jenny Bahr trug bereits Trauer, als sie mich dm anderen Vormittag empfing und mir freundschaftlich die Hand reichte. Ich verzichtete darauf, jetzt nach dem Verlaut ihres Prozesses in Reno zu fragen und versicherte ihr nur, daß ich mich ganz zu ihrer Verfügung stelle, falls sie in diesem traurigen Fall meiner bedürfe.
„Ich möcht■ Len Abend mit Ihnen durchsprechen", sagte sie gefaßt „ich habe allerdings schon mit meinen Anwälten gesprochen, aber oft kommt in einem Gespräch etwas an den Tag, was man sonst für nebensächlich hält. Sie wissen doch, daß ich unter — Mordverdacht stehe?"
„Sie? Nein, das wäre doch unglaublich."
,Hoch, mein Anwalt sagte mir, daß der Staats- «mwall angedeutet hätte, es läge der Verdacht des Datermordes vor." — Ein kleines gequältes Lächeln
lag um ihren Mund. „Denken Sie: ich — meinen guten, lieben Vater."
„Und Mister Bower?"
„Mein geschiedener Mann? O, der kommt kaum in Frage, obwohl er gestern abend dieselbe Gelegenheit hatte wie ich. Denn Sie müssen wissen, er ist Jnformer für die Staatsanwaltschaft."
,Lnformer?"
„Sie können es Spion nennen, ich glaube, in Deutschland nennt man es Achtgroschenjunge. Das ist ein guter Ausdruck, nur daß dieser Mann natürlich einige Hundert Dollar im Monat für feine Angebertätigkeit bezieh!"
„Und was bezweckte der Besuch Mister Bowers bei Ihrem Vater?"
„Geld natürlich. (Erpressung. Vater war so gut und so unklug, bei der Eheschließung meinem damaligen Mann eine Summe von 50 000 Dollar im Testament auszusetzen. Bower hatte wohl Angst, Vater würde sich besinnen, obwohl er bestimmt sein Versprechen gehalten hätte. Deshalb versuchte er stets, das zu. erhallen, was er „Vorschuß" auf Las Testament bezeichnete Auch gestern abend wieder. Vater gab chm 500 Dollar. Als ich nach seinem Fortgang in das Zimmer kam, stand feii^ Glas mit Sauerbrunnen noch auf der Anrichte an der Wand der Bibliothek. Vater muß es dann später selbst an den Schreibtisch geholt und ahnungslos getrunken haben. Denn Selbstmord hat er nie und nimmer begangen."
„Sann halten Sie also Bowèr für den Mörder?"
„Ja, wen denn sonst? Kein anderer war der Täter, wenn auch ich vielleicht dafür büßen muß."
„Sie haben Bower also gestern garnicht gesehen?"
„Nein, als ich ihn in der Bibliothek sah, kehrte ich an der Tür sofort um. Später sprach ich noch einige Worte mit Vater und ließ ihn dann allein. Als ich eine halbe StunLe darauf wieder ins Zimmer kam, faß er bereits tot auf meinem Sessel."
„Könnte ich Ihr Haus einmal sehen, besonders die Bibliothek?"
„Ich habe gestern abend noch die gesamte Dienerschaft entlassen und das Haus geschlossen, aber mein Anwalt, Herr Trüller, könnte Sie hinführen."
Bower stellt ein Bein
In diesem Augenblick meldete das Hotel-Telephon Len Besuch des Anwalts.
„$err Trüller wird sofort hier sein", sagte Jenny, „bitte bleiben Sie; Sie sollen ihn kennenlernen und können chn dann, wenn er Zeit hat, nach unserem Haus begleiten."
Der Anwalt war ein älterer Herr, mager wie ein Hering, mit listigen, freundlichen Augen, Lie auch jetzt nicht ihren Ausdruck verloren, als er Jenny warm die Hand drückte und sagte:
„Bower stellt Ihnen ein Bein Ich habe seine Aussage vor dem Distriktsanwalt gelesen. Er will Gespenster gesehen haben."
„Erzählen Sie. Herr Trüller, ich bin von dem Menschen auf alles gefaßt."
Der Anwall berichtete, daß Bower erklärte habe, es sei ihm ausgefallen daß Jenny ein Fläschchen in der Hand versteckt gehalten habe, als sie das Zimmer betrat. Sie fei ganz entgeistert umgekehrt, und Herr Bahr habe ihm gegenüber geäußert, er fürchte sich in der letzten Zeit vor feiner Tochter.
„Soviel Worte — soviel Lügen", sagte Jenny erregt, „aber man wird dem Menschen glauben, vielleicht sogar glauben wollen."
Dann fragte sie den Anwalt, ob er mich nach ihrem Haus begleiten wolle, was dieser zusagte. Trüller sagte noch beim Abschied:
,Lopf hoch, Jenny. Vorerst haben Sie nichts zu befürchten. Man wird Sie nicht so leicht verhaften. Ihr Vater hatte Freunde, und Sie haben sie auch."
Das Bahr'sche Haus war ein geräumiges Gebäude an der Michigan Avenue. Trüller schloß die schwere Haustür auf und führte mich gleich in die Bibliothek wo sich die Tragödie abgespielt hatte. Obwohl das Haus erst gestern abend geräumt und abgesperrt worden war, glaubte ich noch jetzt den eigentümlichen Geruch der Ermordung zu verspüren, vielleicht, daß diese alten Dillen an der Seefront alle feucht sind Vielleicht aber auch, daß der gewaltsame Tod immer seinen Hauch hinterläßt. Ja, mir sinÄ Fälle bekannt geworden, wo keine Desinfektion, keine Flüsse von Seifenwasser, keine Eimer voll Farbe imstande waren, die Atmosphäre des drohenden, spukenden Urtheils zu vertreiben, die sich nach einer besonders revoltierenden Mordtat in einem modernen Bungalow in der Stadtgrenze von New- york ausgebreitet hatte und selbst solche Personen befiel, die nichts von dem Verbrechen, das sich zwischen den Wänden abgespielt hatte, ahnen konnten. Doch das ist eine andere Geschichte.
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Die Bibliothek war ein großes Zimmer mit Bücherschränken an den Wänden, zwei breiten Fenstern, einem riesigen Schreibtisch, einigen Ledersesseln und hinter dem Schreibtisch, aber außerhalb der Reichweite vom Schreibsessel einem Regal, bas in halber Höhe an der Wand entlanglief.
„Hier auf diesem Regal stand das Glas mit Sauerbrunnen, als Jenny ihren Vater verließ," erklärte mir der Anwatt, „angenommen, Bower habe so halb hinter dem Stuhl des alten Bahr gestanden, so wäre es ihm ein Leichtes gewesen, das tödliche Gift in das Glas träufeln zu lassen, ohne daß der Alte etwas merken konnte."
Ich starrte lange die Stelle an Das Regal stand wirklich außer Reichweite Der alte Bahr mußte also, nachdem Bower ihn verlassen hatte, aufgestcm- den sein und das Glas an seinen Schreibtisch geholt haben.
„Selbstmord ist ganz ausgeschlossen ?"
fragte ich.
„Ganz und gar", war die überzeugte Antwort des Anwalts.
Auf einmal blitzte mir ein Gedanke durch den Kopf, ein Gedanke, der auf dem Sprichwort basierter „Man soll dem Feind goldene Brücken bauen".
„Herr Trüller", rief ich erregt, „glauben Sie, daß Bower mit allen Mitteln versuchen wird, Jenny als Mörderin hinzustellen?"
„Unbedingt. Er tut es schon aus blinden Haß. Wer auch um sich selbst zu schützen. Denn nur einer von beiden kommt als Täter in Frage. Und wir wissen, daß Jenny es nicht ist. Der Distriktanwalt neigt leider einem anderen Glauben zu."
Ich nahm den alten Anwalt beim Arm. Und obwohl nicht die geringste Veranlassung vorlag, in dem verlassenen Hause zu flüstern, so senkte ich doch meine Stimme, als ich ihm den Plan ins Ohr sagte.
Einen Moment nur stutzte Trüller. Dann schüttelte er mir fest die Hand.
„Das könnte Jenny retten", sagte er.
Als die Dunkelheit sich schon längst über die Michigan Avenue gesenkt hatte, betrat der alte Anwalt vorsichtig das verlassene Haus. Bei ihm waren zwei Männer in Arbeitsröcken.
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Der Begründer der Salamander A.-G. Schuhfabrik
Der Aufsichtsratsvorsftzeh^e der"
Cie.) Herr Geh. Kommerzienrat Jakob Sigle begeht am 17. November
70. Geburtstag. Wer Kornwestheim um die Jahrhundertwende gekannt hat, kann ermessen, von welcher Bedeutung das Sigle'sche Unternehmen für die vorher rein ländliche Gemeinde geworden ist. Unweit des Bahnhofs, in beherrschender Lage, erhebt sich als stolze Krönung des Lebenswerks Jakob Sigles der gewaltige Bau der Schuhfabrik, in der gegen fünfeinhalb Tausend Arbeiter und Angestellte tätig sind.
seinen
Geh. Kommerzienrat Sigle ist auch in der überragenden Stellung, die er heute auf seinem Arbeitsgebiet einnimmt, der schlichte Mann geblieben, der seine Lebensarbeit in einer bescheidenen Schuhmacherwerkstätte begonnen hat. Geboren am 17. November 1861 als Sohn des Landwirts Christoph Sigle und seiner Gattin Elisabeth» geb. Hammer in Kornwestheim, besuchte er die Schule des Heimatdorfes und kam nach der Konfirmation bei einem Schuhmacher in die Lehre. Sein Lehrmeister war ein tüchtiger Mann seines Facha der auch dem Lehrling gediegene Kenntnisse des Schuhmacherhandwerks beizubringen verstand. Seine Zufriedenheit mit der Arbeit des Lehrlings bekundete er damit, daß er ihm einen Teil seiner Lehrzeit erließ und ihn als Gesellen weiter beschäftigte. Aus der beruflichen Tätigkeit riß ihn die Dienstzeit bei der Fußartillerie in Ulm, wo er aber nach kurzer Zeit als Kompagrxeschuhmacher sein Handwerk weiter betreiben konnte. An die Militärzeit schloß sich noch ein Gesellenjahr bei einem Schuhmachermeister in Stuttgart an, der insbesondere als Leistenmodelleur Ausgezeichnetes leistete.
Mit Hilfe des Vaters erwarb Jakob Sigle im Jahr 1885 in Kornwestheim ein frei gewordenes Haus, um sich dort selbständig zu machen. Die Güte seiner Arbeit wurde rasch bekannt und brachte ihm immer neue Kunden. Er arbeitete anfänglich allein, nahm später einen Lehrling und schließlich auch einen Gesellen auf. Er hatte sich mittlerweile mit Karoline Kübler verehelicht. Was von der hergestellten Ware nicht im Laden verkauft werden konnte, wurde in den Orten der Umgebung abgesetzt. Mit dem Wachsen der Aufträge zeigte sich die Notwendigkeit der Einstellung weiterer Arbeitskräfte, ferner mußte an die Erwerbung von Maschinen, wie sie damals für das Schuhmachergewerbe vorhanden waren, gedacht werden. So vollzog sich verhältnismäßig rasch die Entwicklung vom handwerklichen zum fabrikmäßigen Betrieb.
Der Uebergang von der urspünglichen Maßschuhmacherwerkstätte zum Fabrikbetrieb machte sich
mehr und mehr im Knapperwerden des Raums fühlbar. Die vorgenommenen Erweiterungen erwiesen sich als unzureichend, und so schritt Jakob Sigle im Jahr 1887 zum Anbau eines großen Arbeitssaals, in welchem zunächst 25 Arbeiter Platz fanden. Die zunehmende Arbeitslast bestimmte ihn, seinen zweitältesten Bruder Christof zur Mitarbeit heranzuziehen. Er selbst war unablässig bemüht, den Betrieb in technischer Beziehung weiter auszubauen und der Ware neue Absatzwege zu eröffnen. Dieses Bestreben führte im Jahr 1891 zur Gründung einer offenen Handelsgesellschaft unter der Firma „J. Sigle & Cie.“
Bald zeigte sich die dringende- Notwendigkeit einschneidender Neuerungen in der h abrikationsmethode, für die sich Jakob Sigle mit vollem Nachdruck ein- setzte. Es galt, der herrschenden Zersplitterung durch die Herstellung von zu vielerlei Schuhwaren ein Ende zu bereiten und an ihre Stelle eine größere Spezialisierung und damit Vereinfachung des Betriebes treten zu lassen. Die Wege, die ü? dieser Richtung beschritten wurden, erwiesen sich als bedeutender Erfolg, der S1™ in der steigenden Nadifrage sowohl von Seiten der Groß- wie auch der Detail- Abnehmer äußerte. Die nächsten Jahre brachten die Aufnahme seines Bruders
Ernst SrgTe als TëlThaDër Neuerung im Jahr 1897 die Anschaffung von Goodyear-Welt-Maschinen.
Die bestehende Fabrik war unterdessen dauernd durch An- und Aufbauten erweitert worden, ohne daß aber dadurch dem bestehenden Raumbedürfnis ausreiuiend Rechnung getragen werden konnte. Auf Grundstücken, die in der Nähe des Bahnhofs käuflich waren, entstand nun durch völligen Neubau die heutige Fabrik. Im Jahr 1904 wurde der erste 3stöckige ■ Bauteil in einer Länge von 100 m, verbunden mit Kessel- und Dampfmaschinenanlage sowie Wirtschafts- und Kantinegeb^ude fertiggestellL Dafl Jakob Sigle der maschinellen Ausstattung der neuen Fabrik seine besondere Sorge zuwandte, braucht kaum besonders betont zu werden.
Mit dem Einzug in die neue Fabrik und der Ausnützung ihrer ausgezeichneten Einrichtungen begann eine neue Periode des Aufschwungs, und der Absatz der Goodyear-Herren- und -Damenstiefel steigerte sich in ungeahnter Weise. Zeitlich mit der Inbetriebnahme der neuen Fabrik fiel die Aufnahme der Marke „Salamander“ zusammen. In zahlreichen Städten Deutschlands wurden eigene Detailgeschäfte zum Absatz der Salamander-Schuhe gegründet, an kleineren Plätzen Alleinverkäufern der Absatz der Marke Salamander übertragen. Für Hanau übernahm im Jahre 1912 das bekannte Schuhhans Wilhelm Schwaab, den Alleinverkauf.
P.^s gedeihliche Anwachsen des Absatzes, das un- aufhörlich bauliche Erweiterungen erforderte, äußerte sich am augenfälligsten in der Tatsache, daß den etwa 600 Angestellten und Arbeitern des Jahres 1905 sdion im Jahr 1913 eine Belegschaft von etwa 3700 Mann gegenüberstand. In diese Aufwärtsbewegung ® v ?r 'Weltkrieg störend ein. Die meisten männlichen Arbeiter wurden zur Fahne einberufen; die Erzeugung ging auf einen geringen Bruchteil der vorausgegangenen zurück. Die teilweise Umstellung des Betriebes zur Herstellung von Kriegsbedarf führte vorübergehend zur Erzeugung von Patronentaschen und I lugzeugteilen. Andererseits nahm man wei— ' ~J------ ' " — • - -
nangels die Fabrikation von Holz-
, , j un<t Holzsandalen auf, ein Zweig, der
rasch zu hoher Entwicklung gelangte und Jakob e™™™ Gelegenheit gab, seinen sicheren Bhdc für technische Neuerungen zu betätigen.
Das Kriegsende brachte für die Salamander- Schuhfabrik schon bald wieder eine Steigerung des Absatzes und der Produktion, so daß Anfang 1925 die Arbeiterzahl wieder jene vor dem Krieg erreicht hatte. Dieser Erfolg führte 1925 zu dem Beschluß, abermals einen Neubau mit 107 Meter Länge und 6 Stockwerken zu
so
stellen, in dem in erster Linie Verwaltungs- und Lagerräume, aber auch Teile der Fabrikation Unterkunft fanden. Mit der Fertigstellung des Neubaus war eine durchgreifende Umgruppierung der Fabrikation verbunden.
In diesem Riesenbetrieb nun, der am 1. April 1916 zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt worden war, und 1931 eine Belegsdiaft von 6000 Angestellte und Arbeiter nach wies, ist Geheimrat Sigle auch heute noch in voller körperlicher und geistiger Elastizität tätig. Er bekleidet das Amt des V o r - sitzenden des Aufsichtsrats und widmet sich Tag für Tag den Arbeiten die mit der Oberleitung des technischen Betriebes verbunden sind. Technischen Neuerungen und Verbesserungen gehört seine ganze Sorge heute noch wie früher. Mit seinen Arbeitern und Angestellten verband ihn stets das beste Verhältnis' und seine Sorge um ihr persönliches Wohl und Wehe bekundet sich am deutlichsten in einer Reihe sozialer und Wohlfahrtseinrichtungen, die im Lauf der Jahrzehnte geschaffen wurden.
Die Gemeinde Kornwestheim hat ihrem Dank und ihrer Anerkennung Ausdruck verliehen durch die im März 1916 erfolgte Ernennung zum Ehrenbürger.