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Anzeiger für

Oanau Giadt

Sabr-aus

Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1L, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg.» im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Psg.

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Dienstas de»

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder au, Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956, 3957,3958

3. Kovembee

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Gin deutscher Iahlungsvorschlag

Die âonsokidkevuns dev kuvrkvifüse» Schulde»

Dee dem Gespräch Laval-Hoesch

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* Botschafter v. Hoesch wird Laval einen Plan zur Tilgung der kurzfristigen Kredite unterbreiten. In zehn Jahren sollen sieben Milliarden zurückgezahlt werden.

Bremen unterhält, wie die anderen deutschen Länder, in Berlin eine Vertretung beim Reichs rat. Der Vertreter Bi

beim Reich und

______ cremens, Senator Dr. Nöbelthau, ist seit 1921 auch bremischer Gesand­ter bei Preußen. Nachdem Preußen die letzte feiner Gesandschaften in München aufgelöst hat, regte es im Sommer gleichzeitig an, daß auch die anderen deutschen Länder ihl-e Vertretun-g in Berlin des diplomatischen Charakters entkleiden möchten. Nach­dem im Laufe des letzten Monats die meisten Länder zu dieser Anregung Stellung genommen haben, hat der bremische Senat in Uebereinstimmung mit diesen Regierungen der preußischen Regieruna miitgeteilt, daß er der Anregung nachkommen und mit Schluß des Rechnungsjahles 1931, also bis zum 31. März 1932, seine Gesandjchast bei Preußen aufgebe. Die Vertretung beim Reich und im Reichsrat wird da­durch nicht berührt.

Änleiheverziniung und Tilgung

Berlin, 2. Nov. Der Stillhalkeausschußdes Wirkschaftsbeirates Hak am Sonntag seine Verhandlungen fortgesetzt. Es wurden noch einmal das Schulden- und das Tributproblem eingehend erörtert. Botschafter von Hoesch hat an diesen Beratungen teilgenommen und ist dann am Sonntag abend nach Paris abgereist. Morgen dürfte er die angekündigte Aus­sprache mit dem französischen Ministerpräsidenten Laval haben. Reichsfinanzministerium und die Reichsbank find jetzt damit beschäftigt. Vorschläge für die weitere Behandlung der Schuldenfrage auszuarbeiten. Es handelt sich dabei darum, einen Plan für die Verzinsung und Tilgung der deutschen Ausländsanleihen im einzelnen aufzustellen. Botschafter v. Hoesch wird morgen Laval über die Kreditbedürfnisse Deutschlands und die Zahlungsmöglichkeiten für die Privakschulden Aufklärung geben.

Das Rüsiungsseievkahv

Berlin, 2. Nov. Die Rsichsregierung hat nach­stehendes Schreiben, das vom Reichskanzler Dr. Brüning in Wahrnehmung der Geschäfte Les Reichsaußenministers gezeichnet ist, an den Ge­neralsekretär des Völkerbundes gerichtet:

Herr Generalsekretär! Auf Ihr Schreiben vom 2. Oktober 1931 beehre ich mich. Ihnen namens der deutschen Regierung folgendes mitzuteilèn:

In dem Bestreben jede Maßnahme zu unter- stützen, welche die Arbeiten der Abrüstungskonferenz erleichtern könnte, erklärt sich die deutsche Regierung bereit, den am 29. September 1931 von der Völker, bundsversammlung vorgeschlagenen einjährigen- stungsstillstaud anznuehmen.

Sie tut dies in der Annahme, daß die Antwor»

* Die Wirtschaftspartei beteiligt sich nicht an den hessischen Landtagswwhlen. Durch Meinungsver­schiedenheiten ihrer Führer gehalten, hatte sie zwei Wahlvorschlägs eingereicht, den einen zu spät

und den anderen ohne die erforderliche Zahl gül- Ogsr Nnierfchristen. . Die Auseinandersetzungen

W>rjchen den Bertre.erp der beidM .Gruppeu Oli­ven auch, in der DejfentlidjEeit vor dem Wahlprü- ti

Die weiter gemeldet wird, hat der Dirt- schafksbeirak einen Zahlungsplan aus­gestellt, der die Rückzahlung über 10 Jahre vertei­len würde und von einer Jahresrate von 700 Mil­lionen im Zusammenhang mit einer Klassifizierung der Schulden nach Bonität und nach der Natur der Kredite ausgehl. Rechnet man zu diesen 700 Mil­lionen, die wir dann jedes Jahr pünktlich zu leisten hätten, noch die Verzinsung der langfristigen Kre­dite. so kommt man aus eine Devisenbelastung von jährlich rund 2^ Milliarden allein für die Privat- schulden.

MNgsausfchuß ihre Fortsetzung, ohne daß dadurch etwas an der Selbstcmss Haltung der Wivtschast-- Partei geändert worden wäre.

Der Ortsverein Ratingen (Rheinlands der So­zialdemokratischen Partei und die Mitglieder der Stadtratsfraktion der SPD. erklärten ihren Ueber« tritt zur neugegründeten Sozialistischen Arbeiter­partei (SAP). Damit ist die SPD. im Stadtrat nicht mehr vertreten. Partei- und Fraktionsvor­stand sind in derselben Zusammenstellung geblie­ben, wie in der alten Partei.

:en, ob es glaubt, unseren Export soweit ausdeh­nen zu können, daß über Liese 2% Milliarden hin­aus noch Möglichkeiten zur Zahlung irgendwelcher politischen Schulden bleiben eine Frage, die Herr Laval eigentlich nicht positiv beantworten kann. Ein Blick auf die letzten Reichsbankausweise zeigt unsere enge Devisenbasis. Wir haben zwar am 15. Oktober die fälligen 15 Prozent zur Ab­lösung der Mark-Guthaben noch aufbringen kön-

denken der Republik, Doumer, über tHe Washing­toner Besprechungen Bericht erstattet und auch be­reits mit einigen seiner Ministerkollegen Fühlung Alles weitere bleibt dem morgen vor­mittag zusammentretenden Ministerrat vorbehal­ten, der sich wahrscheinlich auch mit dem Zeitpunkt für den Wiederzusammentrilk des Parlaments be­schäftigen wird, für den Laval den 12. November vorzuschlagen gedenkt. Morgen nachmittag wird Ministerpräsident Laval, wie Havas ankündigk, Botschafter v. Hoesch empfangen. Aebrigens läßt der Ministerpräsident durch die Agentur Havas die mm Blättern wiedergegedene Mel­dung einer Nachrichtenagentur, er wolle eine Kon­ferenz der Gläubiger Deutschlands nach Biarritz einberufen, dementieren.

genommen.

ten der anderen Regierungen, deren Mitteilung sie entsprechend dem vom Rat am 30. September d. I. angenommenen Bericht entgsgenstcht, ebenfalls eine Zustimmung ohne wesentliche Vorbehalte enthalten.

Als Vertreter eines Landes, das bereits auf Grund vertraglicher Bindungen seine Rüstungen auf ein Minimum hat herabsetzen müssen, lege ich Wert darauf, bei dieser Gelegenheit darauf hinzu- meifen, daß die durch den einjährigen Rüstungs- sMstarch sich ergebende Begrenzung der Rüstungen

ftngu»

ES mutz gehandelt werden

auf den gegenwärtigen Stand nur als vorbe­reitender Schritt zur Erleichterung der Verhandlungen der kommenden Ab­rüstungskonferenz, nicht als eine Maßnahme zur Erfüllung der hier ihr gesetzten Aufgabe angesehen werden kann. Denn diese besteht nicht in einer Sta» dilisierung des gegenwärtigen Rüstungsstandes, sie umfaßt vielmehr vor allem eine" wirksame Rü­stungsverminderung bei den hochgerüsteten Staaten, die von dem Grundgedanken der Gleichberechtigung und des gleichen Rechtes auf nationale Sicherheft für alle Signatarstaaten au-gehen muß."

Jn Freiburg wurden von der politischen Poli­zei sechs Funktionäre der K. P. D., darunter die Stadtverordneten Engel und Treffeisen, festgenom­men. Es besteht gegen sie Verdacht der Vorberei­tung hochverräterischer Handlungen. Die polizei­liche Untersuchung soll belastendes Drucksachen­material zutage gefördert haben.

Mit Rücksicht auf die Kassenkage der Stadt Ber­lin kann die Zahlung des Restes der November­bezüge für Beamte, Festangestellte und sämtliche Versorgungsempfänger (ehemalige Beamte, Fest" Angestellte und Arbeiter sowie deren Hinterblie- bene) erst am 17. November 1931 erfolgen. Aus dem gleichen Grunde müssen die Teilbezüge der Angestellten nicht am 15., sondern am 17. Novem­

ber gezahlt werden. *

Die Friedenshütte und die Baildonhütte in Kattowitz haben am vergangenen Samstag ihren Angestellten und Arbeitern die fälligen Gehälter und Löhne nicht auszahlen können. Auf der Baildon-Hütte fand gestern eine Belegschaftsver­sammlung statt, in der ein Vertreter der Direktion erklärte, daß augenblicklich kein Geld vorhanden sei, daß man aber alles daran setzen werde, am Montag wenigstens Vorschußzählungm leisten zu können.

nen. Die nächste Rate ist am 15. November fällig, und es ist keineswegs sicher, ob wir dafür rund 100 Millionen Devisen so glatt hergeben können und sollen. Ein Beweis jedenfalls, wie klein die deutschen Möglichkeiten sind.

Lavals Älttkurrst ht Vavls

Paris, 2. Nov. Ministerpräsident Laval ist pro­grammäßig um 15,06 Uhr MEZ. in Paris einge­troffen. Sowohl im Bahnhofsgebäude selbst wie vor dem Bahnhof hatte sich, eine große Menschen­menge angesammelt, die den Ministerpräsidenten freundlich, jedoch ohne Begeisterung begrüßte. Da die scharfe polizeiliche Absperrung und das Ge­dränge auf dem Bahnsteig die ganz kurze Be­grüßungszeremonie kaum beobachten ließ, werden nur vereinzelte Hochrufe laut. Unter den Anwesen­den bemerkte man die Mitglieder des Kabinetts mit Ausnahme des sich noch auf seinem Landsitz befindlichen Außenministers Briand sowie einige Mitglieder des diplomatischen Korps. Vom Bahn­hof aus begab sich Laval ins Innenministerium, wo eine Besprechung mit den in Paris anwesenden Ministern stattfand. Um 17 Uhr wurde Laval vom Staatspräsidenten empfangen.

&ehw â fsvenz ht BZavvitz

Paris, 2. Nov. Ministerpräsident Laval hak, wie bereits berichtet, heute nachmittag dem Präst-

Englische Einsicht.

London, 2 Nov. In einer Besprechung der Washingtoner Verhandlung Hoovers mit Laval weist derE c c o n o m i st e", dessen Herausgeber der bekannte englische Wirtschaftssachverständige Layton ist, darauf hin, daß gehandelt wer­den müsse. Nur wenige Monte verblieben, bis das Stillhalteabkommen ab laufe, das den größten Teil von Deutschlands kurzfristigen Krediten regele. Die neuerliche deutsche Nachprüfung gebe ein Bild über die Höhe der deutschen kurzftistigen Verschuldung und bestätige die bisher verschwiegene Tatsache, daß die Erfüllung der Verpflich­tungen aus dem Stillhalteabkommen zu Ende Februar eine Aufgabe sei, die Deutschlands Zäh­ln n g s f ä gkeit bei weitem übersteige. Da eine einfache Bankerott-Erklärung weit­reichende Rückwirkungen auf die Banken der Gläu­bigerländer haben würde, müsse ein neues Ab­kommen für dis Zukunft getroffen werden. Die heroischen Anstrengungen, die Deutsch­land während der Krise gemacht habe, um sein den Gläubigern gegebenes Wort zu halten, fei ein Be­weis für Deutschlands Willen, an jedem durchführ-

baren Uebereinkommen mitzuarbeiten. Eine Lösung dieser Frage sei aber nur möglich, wenn ein Teil der kurzfristigen Schuldenfundiert" werde. Das aber sei völlig unmöglich, solange die Tri­butzahlungen nur vorübergehend ein­gestellt seien.

Der Kassierer der Genevaldirektion der Königs- 7 Hütte,. Dan Pollok aus Laurahütte, ist gestern unter dem Verdacht der Veruntreuung ver­haftet worden. Pollok soll Wechsel in Höhe von mehr als 100 000 Zloty einkassiert und die Be­träge für sich verwendet Haben.

und Laura!

An Bord desIsle de France" sind gestern in Frankreich 202 Barren Gold im Werte von 8,5 Millionen Dollar angekommen.

Spannung zwischen Sapan und SowieteuStand

Etzlnestsch-vukttschev Geheimvevkvas?

London, 2. Nov. Aus der Mandschurei werden japanische Truppenbewegungen ge. meldet, die nach einigen Berichten möglicherweise zu einer Spannung zwischen Japan und Sowjetruhland führen werden.

Reuter meldet aus Tokio: In Tschangtschun wer-

Da sich die Einwohner von Belfast geweigert Len, wie es heißt, Vorbereitungenzuein em haben, den mit Beginn der kalten Jahreszeit von Vormarsch in Richtung auf Charb-n ------------ t.xi.---w^i.< n o t r n f f e n. Im japanischen Außenmmrstermm

wird erklärt, diese Meldung sei unglaub­würdig. Etwa 600 japanische Soldaten sind aus Krin in Tschangtschun eingetroffen und sollen nach Taonan vorrücken. Der chinesische General Mar-

Da sich die Einwohner von Belfast geweigert

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den Milchlieferanten geforderten höheren Preis zu . g e tröffe n. bezahlen, haben die Bauern von Ulster beschlossen, > allerdings wu

keine Milch mehr auf den Belfaster Markt zu brin­gen. Die Milch muß nun aus Schottlands herbei­geschafft werden. Die Transporte werden von Poli- -eimannschaften begleitet.

Das türkisch-rusiijche Freundschaftsabkommen ist anläßlich eines Besuches Vitwinosfs in Angora für fünf Jahre verlängert worden. Die Sowjets haben Ismet Pascha, den türkischen Ministerpräsidenten, zu einem Gegenbesuch in Moskau ringelnden.

) Näheres stehe im politischen Teil.

schanfchan zieht in der Umgebung von Tsitsikar Truppen zusammen Er soll von den Sowjetbehör­den Unterstützung erhalten.

Der Korrespondent desDaily Telegraph" in Mukden meldet: Der chinesische General in Taonan, der das wohlwollende Interesse der Japaner genießt, hat versucht, Tatsikor einzunehmen, aber er ist von General Matschanschan zurückgeschlagen worden, dessen unerwartet starker Widerstand auf die Be­

Nutzung russischen Kriegsmaterials zurückgeführt wird. Wenn die Japaner Tsisikar in Besitz hätten, würden sie die chinesische Ostbahn beherrschen, Char­din dem russischen Einfluß entziehen und den Weg nach Blagowestschensk sperren. Es ist anzunehmen, daß die Japaner bei ihrer Bemühung um die Kon­trolle der Eisenbahn ThaonanTsitsikar nur ihre finanziellen Interesse schützen, aber Rußland sieht darin naturgemäß eine Bedrohung seiner Einfluß­sphäre.

Der Korrespondent derDaily Mail" in Tokio meldet: Die Befehlshaber der japanischen Armee in der Mandschurei drohen mit einem Vormarsch aus der Provinz Lirin nach Norden in die Provinz Heilungkiang. Ganz Japan. weiß, daß dies zu einem Zusammenstoß mit der Sowjet» (Fortsetzung auf Seite 2)

Man wird sich darüber klar zu sein haben und auch die Reichsregierung gibt sich hierin kaum einer Täuschung hin daß der militärische Effekt dieser Aktion sehr gering ist Ungefähr die einzige Bindung, die die Mächte sich auferlegen, die dem Vorschlag zustimmen, geht dahin, daß die sogenannten gegenwärti­gen Anstrengungen auf dem Gebiet der Ru­

stungen nicht vermehrt werden dürfen. Zu deutsch also: die Ausgaben für militärische Zwecke sollen im neuen Etat nicht höher sein als im alten. Das ist, wie gesagt, im Grunde alles. Selbst die für das kommende Jahr be­reits aufgestellten Rüstungsprogramme dür­fen durchgeführt werden, wenn dadurch keine Erhöhung der allgemeinen Rüstungsausgaben bedingt wird. Daß laufende Jnstandsetzungs- arbeiten, programmäßige Erneuerungsarbei­ten und ähnliches nicht unterbrochen zu wer­den brauchen, erwähnten wir schon.

Der ursprüngliche italienische Vorschlag ging um einiges weiter. Die dritte Kommis­sion des Völkerbundes, der man das Projekt anoertraute, hat indes alle Festlegungen in irgend einer bestimmten Richtung sorgsam herausgestrichen. Dafür konnte dann auch die Zustimmung des zuerst strikt ablehnenden Frankreich eingehandelt werden. Aber, so meint man in den Kreisen der Reichsregierung, der eigentliche Wert des Planes liege auch gar nicht auf militäri­schem, sondern auf politischem Gebiet, und gerade um der politischen Wirkung willen sei auch der französische Wi­derstand so heftig und so zäh gewesen. Ihn zu brechen, hätte es erheblicher Anstrengungen vor allem des englischen Vertreters und des amerikanischen Beraters in der Kommission bedurft. Es ergebe sich nun der immerhin nicht zu unterschätzende Vorteil, daß gewisser­maßen auf indirektem Wege das Arbeitspro­gramm der Abrüstungskonferenz festgelegt worden ist.

Nachdem der Rüstungsstillstand schon durch den Feier-Vorschlag stipuliert worden ist, wird die unter französischem Einfluß stehende Staatengruppe nicht mehr wie bisher jetzt den Rüstungsstillstand als Aufgabe der Ab­rüstungskonferenz hinzustellen vermögen; es kann nun nicht mehr um die Erhaltung des Status quo, sondern allein um die H e r a b- setzung der Rüstungen gehen. Aus

Die heutige Kumu-p^ - mfMt

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