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Seite 6

Montag, den 2. November 1931

Nr. 257

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in reicher Auswahl

Theodor Escher

Krämers: raße 7

Neue Frankfurter

N Allgemeine Versicherungs- Akt/en-Ges.

TAPETENi

Versandhaus

Ruth & Hach

Hanau a. M

Inh. August Hach

:5 Steinheimerstr. 14 rieben der Leihbank K 5 Telephon 2686 ö

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ten, so daß schließlich die Fürsorgeerziehung über ihn vom Gericht ausgesprochen werden mußte.

Vettmssvv-reS Dimpfel tt«d Gensssen

Grobe Briefe und juristische Finessen.

: Der Prozeß Dimpfel und Genossen nähert sich seinem Ende. Diese Woche wird das Urteil gefällt. In der Verhandlung am Samstag gab es noch aller­hand Interessantes zu hören und man erfuhr, daß Dimpfel in recht hohen Tönen auftrumpfen konnte. Dimpfels ärgster Feind waren die Auskunfteien, die bald heraus hattten, welch Budenzauber und Kulis- sengeslatter hinter dem angeblichen Großunternehmen steckte. Als nun eine Auskunftei über Dimpfel die ungeschminkte Wahrheit sagte, bekam sie eine ge­salzene Antwort von D„ der zufällig Kenntnis erhal­ten hatte, wie die Auskunft lautete. Es hieß da: „Wie können Sie sich erlauben, solche Auskünfte über mich zu erteilen? Ich habe ein Grundstück im Tax­wert von 12 000 RM, ein Barkapital von 9000 RM ,unb die Sägerbrennerei, die ich bèiin Kauf voll aus­zahlte. Ich habe es satt, daß Sie mich so provo­zieren und ich glaube, daß es nur dieses Hinweises bedarf, um Sie aufmerksam zu machen, daß ich in künftigen Fällen strafrechtlich gegen Sie vorgehen werde."

Ahumblers Dahlspruch.

Dimpfel zeigte auch Interesse am Käsegeschäft, das beweist die Aussage eines Zeugen, der von Dimpfel für 1500 RM Käse kaufte. Ein Schreiner, der enga­giert wurde, zahlte 2000 RM Kaution und bekam zwei Prozent vom Reingewinn zugebilligt. Als Sicherheit wurden chm fünfzehn runde Schweizer Käse übereignet, die nachher gegen seinen Willen in 2000 Flaschen Moselwein umgetauscht wurden. Als sich der Vorsitzende erkundigte, was mit dem Wein wurde, erwidert der Zeuge: „Ach, das war ja gar kein Wein, das war ja Essigwasser, damals war ich noch nicht so gescheit." Als die Frage des Verbleibs der bezogenen Käsemengen erörtert wird, gelingt es wie­der nicht, von Rhumbler die nötige Aufklärung zu er» halten. Der Vorsitzende bemerkt beiläufig, daß der Wahlspruch Rhumblers gewesen sei: .Lieber unter Preis, aber gegen bar." Der Zeuge hatte Rhumbler 300 RM geliehen. Damit fuhr Rhumbler nach Luzern, um Käse zu holen. „Ist denn Luzern eine Käsestadt?" fragt man ihn. „Jawohl, die ganze Schweiz hat Kaie", entgegen der Angeklagte, und als man im Zuhörerraum Kichern hört, dreht sich Rhumbler um und ruft: „Ich bitte nicht zu lachen. Wir sind hier in keinem Kasperltheater.

100 000 beim Dauerlanzeu

t Am Samstag abend mußten beim Dauertanz- Turnier in der Frankfurter Festhalle zweimal die Kassen geschlossen werden, da die Halle überfüllt war. Insgesamt passierten am Samstag rund 14 000 Personen die Sperren. Damit ist bereits die Besucherzahl von 100 000 überschritten. Das Tur- Nier nähert sich aber jetzt nach fast 450 Stunden fei« nem Abschluß. Es befinden sich nur noch acht Paare auf dem Tanzparkett, und auch diese sind größtenteils schon sehr. erschöpft. Der „Fahnen- ftangensltzer hat übrigens bereits vor einigen Tagen feinen Posten verlassen, da ihm die Kälte doch zu sehr zugesetzt hatte.

Der Favag-Prozeß

r Dre Samstagverhandlung im Favag-Prozeß war nur von ganz kurzer Dauer Es wurden drei Zeugen vernommen, die früher bei der Favag taug waren, und die sich über die Postverteilung äußern sollten. Zweck dieser Zeugenvernehmungen war^festzustèllen, ob der Angeklagte Schumacher die Bankpost in die Hände bekam. Einer der Zeu­gen bekundete, daß die gesamte Direktionspost, zu der auch die Bankpost gehörte, Schumacher bekam. Die Frage, ob Schumacher diese Post auch gelesen hat, wurde von den Zeugen nicht beantwortet. Der Verteidiger Dr. Rosenblatt beantragte die Ver­nehmung des Kommerzienrats Thedor Frank von der Deut hen Bank in Berlin als Zeugen darüber, daß bei der Kapitalerhöhung eines süddeutschen Bankunternehmens auch Vergütungen an den Vor- stand dieser Bank gegeben wurden. Die Beschluß- faffung über den Antrag behält sich das Gericht vor. Dann wurde die Verhandlung aus Dienstag vertaat.

England übevvascht Me Welt mit einer: neuen Kriegsmaschine

Der neue riesige Tank der englischen Armee. Oben: Beim Nehmen einer Böschung; unten: Beim Durchqueren eines Sees. Eine Höchstleistung der modernen Kriegstechnik stellt der neue Tank der englischen Armee dar, der soeben in Dienst gestellt wurde. Der Tank, der mit 2 Mann besetzt ist, kann Steigerungen von 45 Grad mühelos nehmen, aber ebenso breite Flußläufe und Seen schwim­mend durchqueren. Sachverständige setzen in diese Kriegsmaschine die höchsten Erwartungen.

Ehrung einer kinderreichen Frankfurter Mutter.

: Der preußische Wohlfahrtsmmister hat Frau Anna Maria Giehl in Frankfurt a. M.— Praunheim „in ehrfurchtsvoller Anerkennung ihrer mütterlichen Tugenden" die Ehrenurkunde für kinderreiche Mütter verliehen. Die Geehrte ist Mutter von zwölf leben­den Kindern im Alter von 18 Monaten bis zu.18 Jahren. Außer der Urkunde erhielt Frau Giehl e'.ne Erzichungsbeihilfe im Betrage von 200.— RM. Die Mutter steht im 41. Lebensjahr, ebenso wie ihr Mann, der aus dem Westerwald stammt. Ernährer der zahlreichen Familie ist — das Wohlfahrtsamt, da der Vater schon lange Zeit erwerbslos ist. Die 2Ö0.— RM Erziehungsbeihilfe, die vom Wohlfahrts­amt in Gutscheinen überreicht wurden, sind also eine hochwillsommene Ernährungsbeihilfe.

Ein gefährlicher „Spaßvogel" festgenommea

: Seit einiger Zeit wurden Kriminalpolizei, Ueberfallkommando, Rettungswache ober Feuer­wehr von einem „Spaßvogel" alarmiert; wenn diese an der angegebenen Stelle erschienen, stellte sich heraus, daß nichts passiert war. Nachdem erst am Donnerstag die Rettungswache nach dem Opernplatz gerufen worden war, wurde gestern abend die Mordkommission nach der Hügelstraße gerufen, wo ein Ehemann seine Frau erstochen haben sollte. Dieser telephonische Alarm war wiederum falsch, denn in der Hügelstraße war nichts passiert. Als die Polizei an der angegebenen Stelle weilte, wurde sie auf einen jungen Mann aufmerksam, der für die Arbeit der Polizei beson­deres Interesse zeigte und vorher in einem Tele­phonhäuschen gesprochen hatte. Der junge Mann wurde festgenommen. Er hat zugegeben, in beiden Fällen der Anrufer zu fein. Man vermutet, daß er auch als Täter für die anderen Fällen in Betracht kommt. Es handelt sich um den 10jährigen Ulrich W. aus der Hügelstrahe, der anscheinend geistig nicht ganz normal ist. Er wird weiter vernommen und auf seinen Geisteszustand untersucht werden.

ermitteln und festzunehmen. Wie es heißt, sollen über die strafrechtliche Zurechnungsfähigkeit des Täters Bedenken vorhanden sein.

Drei Kommunisten wegen Uebersalls auf Rattonal- sozialislen verhaftet

— Darmstadt, 31. Okt. Am Anfang der Woche war es nach einer nationalsozialistischen Versammlung in Heppenheim zu einem kommunistischen Ueber« fall aus eine Gruppe von Nationalsozialisten im Lorscher Wald gekommen, wobei ein National­sozialist auch einen Schuß in den Rücken erhielt. Die Kommunisten hatten sich auf Rädern aus dem Staube gemacht. Den Bemühungen der Kriminal­polizei ist es gelungen, drei Kommunisten als stark verdächtig zu ermitteln. Sie wurden nach Darm­stadt in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert.

122 Reflektanten auf die Bürgermeisterstelle in Butzbach

— Butzbach, 31. Okt. Um das Amt des Bürger­meisters in Butzbach, das am 15. November d. J. durch den Weggang des jetzigen Bürgermeisters )r. Jansen frei wird, haben sich insgesamt 122 Personen beworben. Die Bürgermeisterwahl wird nicht mehr von dem jetzigen Stadtrat vorgenom- men, dessen Mandat am 31. Dezember erlischt, andern soll durch den neuen Stadtrat erfolgen, )er am 15. November gewählt wird.

Das Ende eines Landfriedensbruchprozesses.

— Gießen, 31. Okt. Der seit vergangenen Diens­tag in dem Nachbardorf Rodheim an der Bieber aus Kostenersparnisgründen am Tatort vom Schöffen­gericht Marburg verhandelte Landfrisdensbruch- prozeß, bei welchem es sich um das Nachspiel einer schweren Schlägerei zwischen Reichsbannerleuten und Nationalsozialisten handelte und bei dem elf Mitglie­der des Reichsbanners wegen Landfrisdensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung angeklagt waren, wurde am Freitag abend zu Ende geführt. Drei Angeklagte, die sämtlich aus Rodheim sind, er« hielten jè sechs Monate Gefängnis bei dreijähriger Bewährungsfrist, ein jugendlicher Angeklagter aus Gießen kam mit einem Monat Gefängnis bei fünf­jähriger Bewährungsfrist davon. Drei Angeklagte aus Rodheim wurden zu je drei Monaten Gefängnis verurteilt mit dreiiähriger Bewährungsfrist. Vier Angeklagte aus Gießen wurden freigefprochen. Die Prozeßkosten wurden allen Angeklagten gemeinschast- lich auserlegt.

Rur 1 Prozenk der Einwohner hat feste Beschäftigung

— Rastau, 1. Nov. In der Gemeinde Lauren­burg (Lahn) werden zurzeit Ausbesserungsarbeiten an den Gleisen der Reichsbahn vorgenommen Wenn diese Arbeiten demnächst beendet sind, gibt es von den etwa 300 Einwohnern des Ortes nur noch drei, die im festen Beschäftigungsverhältnis stehen. Früher herrschte hier blühendes Leben durch die Aufbereitung der Holzappeler Grube.

Brandseuche auf dem Hunsrück

- Bad Kreuznach, 31. Okt. Vom Hunsrück wer- den wieder zwei Großfeuer gemeldet. In Mörschied brannte das Anwesen des Landwirts Köhler nieder. Die Oskonomiegebäude, das Wohnhaus mit sämt­lichem Mobiliar sowie alle Erntevorrät« wurden ein Raub der Flammen. Das Vieh konnte in Sicherheit gebracht werden. In Selbach wurden das Wohnhaus und die Scheune des Landwirts Peter Schröder zu der gleichen Zeit von einem Großfeuer vernichtet. Die : Feuerwehren hatten große Mühe, die angrenzenden ' Hauser zu schützen.

Grauenhafte Silkenzustände

: Der 48 Jahre alte Arbeiter P. hat seit Jah­ren seine eigene Tochter mißbraucht. In der letzten Zeit hat er sich auch an seiner zweiten elfjährigen Tochter vergangen, und auch mit der elfjährigen Tochter eines Nachbarn hat er unsittliche Handlun­gen vorgenommen. Die Mutter der Mädchen will in den ganzen Jahren nie etwas von den Be­ziehungen ihres Mannes zu ihren Töchtern ge­merkt haben. Dagegen hat die Nachbarschaft von den Vorgängen gewußt und jetzt die Polizei au P. aufmerksam gemacht, so daß der Unhold gestern verhaftet wurde.

Vor der Sanierung der Frankfurter Ortskranken­kasse?

: Die schwierige Finanzlage der Allgemeinen Ortskrankenkasse Frankfurt a. M. hat jetzt zu einem Eingreifen der Wiesbadener Regierung ge­führt. In der kommenden Woche wird ein Rcgie- rungsvertreter nach Frankfurt kommen, um Ver­handlungen über die zu ergreifenden Sanierungs- maßnahmen zu führen.

Aus Stab und Seen

Der Aschaffenburger Räuber festgenommen

— Aschaffenburg, 1. Nov. Der hiesigen Polizei ist es gelungen, den Täter, der vor einigen Tagen das betagte Ehepaar Adler in dessen Laden in her «temgaffe in räuberischer Absicht überfallen hatte, in der Person des Arbester« Mons Hemberger zu

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Lübeck. 31. Ott. In der heutigen Verhandlung im Calmette-Prozeß sagte Schwester Heuer aus, daß in einem Falle ein Kind von der ersten Futteruna nur die Hälfte erhalten habe, weil es den Rest wieder ausspuckte. — Bei der Vernehmung emer anderen Schwester wurde festgestellt, daß von einem Ausgangspräparat vier Kinder gefüttert wurden, von denen drei starben, und daß von einem ande­ren Präparat sechs Säuglinge Fütterungen erhiel- ten, von denen vier gestorben sind. — Die Sach­verständigen fragten, ob vielleicht die Ampullen nur halb gefüllt und ob sie auch gut geschüttelt worden seien Die Schwester erklärt, sie habe sie immer kräftig geschüttt« und keinen Bodensatz bemerkt. Auch diese Schwester bekundete auf die Frage, wie . man die Ampullen aufbewahrt habe, daß sie mei» stens in dem Schlafzimmer auf bem Nachttisch ge­standen hätten, damit sie gleich zur Hand seien. Ihr sei aber nicht aufgefallen, daß einige Am­pullen ausgeschüttet gewesen seien oder weniger Impfstoff enthalten hätten. — Die Schwester Gram- mei fütterte insgesamt 29 Kinder. Darunter befand sich ein Kind aus tuberkulösem Milieu, das die Fütterung bereits do t der offiziellen Einführung des BCG.-Verfahrens Anfang Januar erhielt. Diese Fütterung wurde mit Zustimmung des Va- ter und auf Antrag der Tuberkuloiestelle ausge- I führt. Das Kind ist nicht erkrankt. Im Laufe der Vernehmung sagte die Schwester aus, daß der zweijährige Bruder eines gefütterten Säuglings nach der Fütterung dieses Säuglings den Löffel, mit dem das Präparat eingegeben worden war, abgeleckt habe und später erkrankt sei.

Professor Lange: „Sie haben doch von dem Präparat, das an das Kind gegeben worden ist, selbst ein Drittel einer Ampulle genommen?

Zeugin: „Ja, aber das war wohl nicht ganz so viel." ,. ..

Professor Lange: „Ich wollte hiermit auch nur feststellen, daß diese Schwester selbst von dem Präparat eingenommen hat und damit be­weisen wollte, daß das Mittel unschädlich ist." — Zu bemerken ist, daß das Kind Stak an der Fütte­rung nicht gestorben ist

Eine der Schwestern aus Bad Schwartau, der das BCG. von einer Lübecker Fürsorgeschwester empfohlen worden war, erklärte, daß 'hr die wei­tere Anwendung des Mitels am 1. Mai 1930 vom Obermedizinalrat aus Eutin verboten worden war. Als in Lübeck am 26. April der erste Fall von Fütterungstuberkulose festgestellt wurde, hat man sie weder benachrichtigt, wo die Präparate zurückgefordert. Anhand einer Kartothek konnte feftgeftelP werden, daß nach dem 26. April in Lad Schwartau noch fünf weitere iKnder mit BCG. ge» füttert wurden. Nach Vernehmung von weiteren zwölf Hebammenschwestern, die jedoch keine wei­teren Aufschlüsse brachte, wurde die Verhandlung auf Mittwoch vertagt.

Festnahme einer gefährlichen Einbttcherbande.

Kiel. 31. Okt. Der Kriminalpolizei Ml D D - gelungen eine große Änzirhl von Einbruchsdiebstäh- J len aller Art aufzuklären, die in den letzten Mo­naten in Preetz und Umgebung verübt worden sind. * Eine sechsköpfige Einbrecher- und Hehlerbande wurde feftgenommen. Bei einem überraschenden Zugriff gelang es den Beamten in der vergangenen Nacht, in Preetz eine große Menge des Diebesgutes zu be« fchlagnahmen. Bei der nächtlichen Haussuchung wur­den auch Militärgewehre, Karabiner, Pistolen und Munition beschlagnahmt. Als Anführer der Bande war eine Person tätig, die schon ein großes Vor­strafenregister aufzuweisen hat.

Sechs Verletzte bei einem Kraflrâder-Iusammenstoß

Essen, 2. Nov. Zwei Krafträder, von denen das eine mit einem Ehepaar und dessen siebenjähriger Tochter, das andere mit zwei Herren und einer Dame besetzt war, stießen gestern abend hier an einer Straßenkreuzung mit voller Wucht zusam­men. Das Ehepaar und die Dame erlitten schwere Schädelbrüche, auch die beiden Herren und das Kind wurden so schwer verletzt, daß ihre Einliefe­rung ins Krankenhaus notwendig war.

Eisenbahnanschlag in Bad Reichenhall-Kirchberg

München, 2. Nov. Wie die Reichsbahndirektion München mitteilt, wurden in der Nacht zum Sonn­tag im Bahnhof Bad Reichenhall-Kirchberg in ver­brecherischer Absicht Schottersteine und zwei Rund­hölzer von etwa einem Meter Länge und 20 Zenti­meter Durchmesser in eine Weiche des Hauptgleises eingeklemmt. Der Personenzug Berchtesgaden- Bad Reichen'hall, der Sonntag früh die Welche zuerst befuhr, erlitt keinen Schaden, sondern konnte die Fahrt ohne Anhalten fortsetzen. — Die Reichs­bahndirektion München hat für die Ermittlung des Täters eine Belohnung ausgefetzt.

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