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Was Steht uns bevou 2
schossen. In des Jahres
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Auslands- geld in Gestalt von Krediten und Veteili-
maliger General macht einen Putsch und wird dabei er-
Doch zittert London, wenn es da» Schiff entdeckt.
Zu allen Zetten, bei allen Völkern, war es der sehnlichste Wunsch der Menschheit, einen Blick hinter jenen geheimnisvollen Vorhang zu werfen, der die Gegenwart von der Zukunft trennt. Kein Wunder, daß diese Sehnsucht gerade in unserer Zeit wieder besonders mächtig geworden ist. Propheten, Hellseher, Astrologen — sie alle sollen Antwort auf die bange * Frage geben: Was steht uns bevor?
VeutfthIanSs Sterne 1932?
Als die sicherste Nachrichtenquelle über die Gestaltung kommender Zeiten wird von den Gläubigen seit jeher die Astrologie angesehen. Ob mit Recht oder mit Unrecht, soll hier nicht entschieden werden. Tatsache jedenfalls ist, daß gerade in den letzten Jahren wieder zahllose „Astrologische Kalender" erschienen sind, in denen „Sterndeuter" bis in kleinere Einzelheiten die Zukunft ganzer Völker voraussagen wollen. Es ist recht interessant, diese Bücher einmal zu durchblättern — — selbst dann, wenn man an die in ihnen enthaltenen Offenbarungen nicht glaubt.
In den sstrologischen Jahr 1932 Deutschlands
jetzt erscheinenden Kalendern für das
wird die Zukunft und des deutschen Volkes nicht gerade sehr rosig gemalt, merkwürdigerweise sagen sie aber alle übereinstimmend für das Ende des Jahres 1932 entscheidende Besserungen auf allen Gebieten des menschlichen Lebens voraus. In der ersten Hälfte des Jahres aber werden die „kritischen Tage erster Ordnung" leider überwiegen! In chronologischer Folge wird — den astrologischen Kalendern nach — folgendes im Jahre 1932 in Duetschland ge-
Im Januar und Februar: Die ungeheuer („bis zu einem unerträglichen Eipftl angewachsene") Arbeitslosigkeit nimmt in diesen Monaten langsam ab, jedoch nicht schnell genug, um die Verelendung breitester Volksschichten aufzuhalten. Hier und da, besonders in Süd-Ost- Deutschland (?), kommt es auch zu Unruhen.
Im März: In diesem Monat beginnt ein grundlegender Systemwechsel in Deutschland, ohne daß aber gesagt wird, ob das neue, kommende System irgendwelche, ^.besonderen Erfolge wird buchen können. Auch für den Monat April sagen die prophetischen Kalender „tiefgehende Umwälzungen" in Deutschland voraus. Immerhin gestalten sich die Eeld- verhältnisie günstiger als bisher, auch die Arbeitslosigkeit nimmt langsam weiter ab.
Im Mai und Juni: Verschiedene führende Männer aus Regierungskreisen werden sterben, darunter auch zwei Persönlichkeiten, die „an leitender Stelle" standen. Im Zusammenhang damit kommt es zu Neuwahlen im Reich, die erneut schwere innerpolitische Erschütterungen mit sich bringen.
Im Juli werden von allen Seiten heftige Angriffe auf die an die Macht gekommene Regierung erfolgen, die sich mit aller Macht gegen sie wehrt.
Die innerpolitischen Unruhen flauen im August sehr langsam ab, das Vertrauen des Auslandes wächst wieder, es fließt reichlich
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gungen in die deutsche Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit erreicht ihren niedrigsten Stand seit Jahren! Trotzdem kommt es auch jetzt noch immer wieder zu kleineren Tumulten, deren die Regierung aber leicht Herr wird.
Im September beginnt eine für das zukünftige Schicksal Deutschlands entscheidende Konferenz. Staatsmänner aller Länder treffen sich in einem westeuropäischen Ort, ihren Verhandlungen folgt die ganze Welt mit äußerster Spannung. Unter dem , Eindruck dieser Konferenz beleben sich fast alle internationalen Mäkte erheblich, ist sie doch die erste, auf der „an den Grundfesten der heutigen Weltordnung gerüttelt" wird. Zu irgendwelchen bindenden Abmachungen kommt es jedoch nicht.
Die Monate Oktober und November haben wieder außerordentlich zahlreiche Kritische Tage". Sie stehe« „im Zeichen des Mars" werden also wohl kriegerische Verwicklungen mit sich bringen. „Katastrophen aller Art jagen sich", aber noch Mitte November tritt eine allgemeine Beruhigung ein. Größten Einfluß auf die Geschicke Deutschlands übt „der Fall Frankreichs" aus, sowie „der Beginn des Völkerfrühlings" (?).
I m Dezember „werden Werke fottgeführt, die unter dem Druck der Not ruhen mutzten". Dis Parteien Deutschlands splittern noch weiter (?), so daß „eine starke Eisenfaust" das Parlament vollkommen ausschaltet und diktatorisch regiert. Die wirtschaftliche Lage Mitteleuropas und damit auch Deutschlands besiert sich, die schweren Sorgen um die Arbeitslosigkeit „werden enthoben durch die günstige Konstellation der Sterne". Und gegen Ende dieses scheinbar recht unerfreulichen und abwechslungsreichen Jahres „bricht das Zeitalter der Geistesbewegungen" an, worunter sich allerdings weder der Verfasier dieser Zeilen, noch wahrscheinlich auch der Leser etwas vorstellen kann----- H. H.
Hellseher deuten DeutM!anös Zukunft
Um aufzuzeigen, wie der Hellseher die Zukunft des deutschen Volkes (und besonders das Jahr 1932) sieht, aber auch, um den Laien die Möglichkeit zu geben, die Voraussagen der Hellseher eingehend zu prüfen, geben wir nachfolgend die Zukunftsdeutung eines der bekanntesten deutschen Hellseher im Wortlaut wieder. Diese Aussagen find bereits im September 1931 gemacht worden, einige Angaben sind also inzwischen bereits überholt:
„Ende des Jahres 1931 halten innerpolitische und wirtschaftliche
Unruhen aller Art an, die Rot wächst. Wiedereröffnung der Börse am 8. oder 10. Oktober (Anm. d. Verf.: Die Börse ist an diesen Tagen nicht eröffnet worden); sie wird sehr schwach sein. Kurz darauf schwere Regierungskrisen, aus denen Brüning als Sieger hervorgeht, aber nicht für lange, denn im Dezember vielleicht schon erfolgt sein Sturz. Im Dezember
erreicht auch die Arbeitslosigkeit ihren höchsten Stand um dann langsam, aber unaufhaltsam zu sinken. Ebenfalls im Dezember bedeutsame wirtschaftspolitische Konferenzen um die Rückzahlung der deutschen Sechs-Milliarden-Schul- den im Frühjahr. Deutschland verpflichtet sich zwar zur Rückzahlung, zahlt aber nicht, denn diese Kredite werden in langfristige Darlehen umgewandelt; neben ihnen fließen weitere fünf Milliarden Mark nach Deutschland. Trotz schwerer innerpolitischer Unruhen besiert sich das Vertrauen des Auslandes zu Deutschland. Die Mark bleibt stabil, eine Inflation kommt nicht. England und auch Amerika leiden schwer unter den Schwankungen ihrer Währungen, schließen sich aber endlich mit Deutschland zusammen zu gemeinsamer Abwehrfront gegen Frankreich. Deutschlands Verhältnis zu Rußland wird gespannt, aber nicht unfreundlich. Im Frühjahr wird in Deutschland eine starke Faust regieren, die sich auf Polizei und Wehrmacht stützt. Das
Polizeidienst mit herangezogen
In diese Zeit fällt auch eine ungeheure Naturkatastrophe, wahrscheinlich ein riesiger Brand, der unerhörte Werte vernichtet. Anfang des Sommers dringt der Reichstag auf Einberufung; das Parlament tritt auch tatsächlich zusammen, wird aber nach drei Tagen wieder aufgelöst, ohne daß im Jahre 1932 noch Neuwahlen ausgerufen werden. Der Sommer wird sehr heiß und trocken, trotzdem gute Ernten. Der Plan der Autarkie wird im September fallen gelassen, Deutschland schließt einen hochbedeutsamen Wirtschaftsvertrag mit den U. S. A. Ein Krieg in Mitteleuropa zieht auch Deutschland in Mitleidenschaft, es kommt zu heftigen Angriffen gegen die Regierung, die aber Sieger bleibt. Im Herbst leichtes Anwachsen der Arbeitslosigkeit, die energisch durch Arbeitsdienstpflicht bekämpft wird. Die Goldwährung wird aufgehoben! Schwerer Bruch mit Paris, die herrschenden Männer Deutschlands treten zurück, Brüning übernimmt die Diktatur gemeinsam mit Hindenburg. Ernste Unruhen auch im Winter, die aber bald wieder abflauen. Im Dezember 1932 Beginn einer großen internationalen Konferenz in Berlin, die zur Folge eine entscheidende Besierung der internationalen Wirtschaftslage hat. Ein ehe-
den letzten Tagen
1932 stellt das Deutsche Reich die Zahlung seiner internationalen
Schuldverpflichtungen für sehr lange Zeit ein." R. W.
Nostradamus und die Zukunft
Von E. Schäfer.
Seit nahezu 400 Jahren ist Nostradamus, dieser berühmteste aller Seher, ein Rätsel der okkul- en Forschung. Auch die kommen- sen Generationen werden noch an einen geheimnisvollen Weisagungen herumdeuteln können, und erst im Jahre 3797 wird man den Schlußstrich unter das prophetische Werk des mittelalterlichen Sehers setzen müssen, denn bis zu diesem Zeitpunkt, den er als „Ende der ersten geschichtlichen Epoche" bezeichnet, erstrecken sich Nostradamus Voraussagen.
Leider gibt Nostradamus nur selten Jahreszahlen an; außerdem leiden die meisten seiner Prophezeiungen an einer pythischen Unklarheit, die durch die Vers« fasiung und sprachliche Doppeldeutigkeit noch mehr verstärkt wird.
Trotzdem können wir unsere Verwunderung einigen von den seherischen Sprüchen nicht vorenthalten:
Man lese nun die folgenden,
^^ die leicht auf den Weltkrieg be- zoaen «erden können und die einer französischen Originalausgabe aus dem Jahre 1668 ent-
stammen.
Bevor die Kultur im Weltkampf zusammenbricht,
Wird ein Großer eine» gewaltsamen Todes sterben.
Von dem unfertigen Volke ertrinken viele,
Die Ufer eines großen Stroms sind blutgefärbt.
Als am Sonntag, den 28. Juni 1914, der österreichische Thronfolger Erzherzog Ferdinand von jungen serbischen Fanatikern ermordet wurde, da hatte man überall das Gefühl, daß dieses Ereignis das Signal zu einem gewaltigen, weltbewegenden Geschehen sein würde. Es lag eine Spannung wie Gewitterschwüle in der Luft — und es wurde ein Völkerringen, wie es die Weltgeschichte noch nicht gesehen hatte.
Vier Jahre wird die Belagerung dauern.
Einer wird noch hinzukommen...
Von 1914 bis 1918 find vier Jahre. Amerika mischte sich zum Schluß noch entscheidend ein. Aus späteren Versen kann man die Feindmächte genau ergänzen.
Die Anstrengungen des Nordens werden groß sein.
Nach dem Ozean ist die Pforte offen.
Das Königreich auf der Insel wird unberührt bleiben,
Mit dem Norden kann hier nur Deutschland gemeint sein. Das Handels-Unterseeboot und die Unterseeboote der Kriegsmarine hielten den Ausgang nach dem Ozean offen, trotz aller Blockade. England wurde nicht direkt angegriffen, doch „gitterte London, wenn es das Schiff. <— unsere Zeppeline — entdeckte".
Feuer fällt vom Himmel auf da» Königshaus.
Wenn der Glanz des Mars er* bleicht,
Geht der Krieg noch sieben Monate weiter.
Blitze schleudert aus Burgund ein Ungeheuer. . .
Das deutsche Langrohrgeschütz hatte seinen Stand tatsächlich in Burgund, und die Geschosse sollen die Atmosphäre der Erde überflogen haben, so daß sie wirklich „vom Himmel" kamen.
„Der Glanz des Mars" oder der glänzendste, mächtigste Vasall des Kriegsgottes, war Rußland mit seinen unerschöpflichen Menschenmengen. Nach dem Friedensschluß von Vrest-Litowsk währte der Krieg noch sieben Monate.
Die Bevölkerung von Mailand erzittert.
Wenn der Kaiser von Deutschland zur Hälfte eindringt.
An der schlafenden Front wird wieder der Krieg erweckt, in Frankreich tun sich zu Ostern
Absude ans. —
Vor Ostern 1918 drangen die deutschen Truppen bis beinahe ! . nach Mailand in Italien vor, inzwischen schien tatsächlich der Kampf in Frankreich zu „schlafen". Dann kam die Osteroffensive in Frankreich, und man fürchtete dort den Zusammenbruch.
Und wie mußte die Osteroffensive ausfallen? Das zeigen folgende Verse:
Durch Mars wird die Monarchie zu Gegensätzen geneigt sein, Wegen des großen Sünders in verzehrender Unruhe. Schwarz, rot, gelb wird di* Hierarchie ergreifen.
Die Urheber werden einem nebligen Tage dazu schreiten.
Schwarz-rot-gold ist die Farbe der Republik. Die Revolution fand im Nebelmonat statt. Alle diese Aussagen sind so treffend, daß eine Erklärung dieser Verse sich durchaus erübrigt.
Auch auf die Zukunft hindeutende Verse lassen sich in den Prophezeiungen des Nostradamus finden. So lautet z. V. einer, der auf Deutschlands Wiederaufstieg hinzuweisen scheint:
Eine neue philosophische Richtung wird entstehen,
Die Gold, Ehren und Reichtümer sowie den Tod verachten.
Sie werden über die deutschen Berge hinausgehen, Unterstützung, Druckmittel und Gefolge weithin finden.
Deutschland erhebt sich also demnach in erster Linie nicht durch das Schwert, sondern durch den Gerst.