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Freitag, den 9. Oktober 1931

Nr. 23?

Hermann Groscurth f

Der frühere preußische OberlandstaKmeister Her­mann Groscurth ist in Potsdam gestorben. Er war Mitglied der obersten Behörde für Vollblutzucht und »rennen sowie der obersten Behörde für Traberzucht ünü -rennen. Um die Förderung Les Pferdesports hat er sich besondere Verdienste erworben.

Für Einwerfen eines Schaufensters sechs Monate Gefängnis

Das Schnellgericht beim Amtsgericht Berlin- Mitte verurteilte am Donnerstag den 23jährigen Stellmacher Altert Post, der in der Nacht zum 6. Oktober bei der Zerstörung einer Schaufensterscheibe der Ullstein-Filiale an der Potsdamer Brücke fest­genommen wurde, wegen vorsätzlicher Sachbeschädi- Mng zu sechs Monaten Gefängnis.

Schnelle Justiz

Nürnberg» 8. Okt. In einem gestern in einer Wirtschaft in der Sulzbacher Straße abgehaltenen Sprechabend der NSDAP, sand sich kurz nach 10 Uhr ein ehemaliger Fremdenlegionär ein und nahm auf einem Stuhl vor dem Rednertische Platz. Nach kur­zer Zeit stand er auf, begab sich in eine Ecke des Saales, zog eine geladene Pistole aus der Tasche und legte diese gegen den Redner an. Die Pistole wurde ihm sofort entrissen. Der Täter wurde heute vor Gericht gestellt und vom Schnellrichter zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Er wurde sofort in Haft genommen.

Fünf Tote bei einer Bombenexplosion an der bulgarisch-jugoslawischen Grenze

Belgrad, 8. Okt. Die Blätter berichten heute, daß durch eine Bomben explosion in Tzaribrod an der bulgarisch-jugoslawischen Grenze fünf Personen getötet worden seien, unter chnen Krsta Nikolov und Naum Jlieff. Die Explosion erfolgte auf bulgari- schein Gebiet. Die Bomben sollten angeblich von mazedonischen Terroristen nach Jugoslawien ge­schasst werden.

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Die Luft revftövt MLMoueuwevte

Die Atmosphäre ist der größte Feind der Stoffe auf der Erde. Im allgemeinen macht man sich keine Vorstellung, welche ungeheuren Werte durch die Luft vernichtet werden. Nach einer amtlichen Feststellung sind in den letzten 20 Jahren rund 3 Milliarden Tonnen Eisen verarbeitet worden. Davon hat der Rost nicht weniger als 40 Prozent wieder zerstört. Es wurden durch die Einwirkungen der Lust also rund 1200 000 000 Tonnen Eisen zerstört. Wenn man den Wert dieser Metallmenge mit 120 Millio­nen Mark berechnet, so entfällt allein auf das zer­störte Eisen eine Summe, die fast unglaublich klingt. Sie ist aber noch viel höher, wenn die Zerstörung der anderen Stoffe, wie z. B. Holz und Stein in Betracht gezogen wird. Abgesehen davon, daß da­durch unschätzbare Kunstwerke vernichtet werden, wie z. B. der Kölner Dom, ist der Materialwert in Amerika auf jährlich 1% Milliarden Mark geschätzt worden, eine ungeheure Summe, die dem Volksver­

mögen durch atmosphärische Einflüsse entzogen wird.

Neben Ler Lust haben aber auch Abgase, Rauch unü | großer (=. Ruß eine unheilvolle Wirkung. Das DAfpioi Les l strablenkö

Kölner Doms zeigt, daß auch die härtesten Steine der Zerstörungsarbett der Luft in den Industrie- gegenden unterliegen. Es wurde festgestellt, daß in ländlichen Gegenden, wo die Luft rein von Abgasen und Ruß rft, ähnliche Zerstörungen nicht im ent­ferntesten zu beobachten finb. Es müssen zum Test auch beträchtliche Summen aufgewendet werden, um das Material zu erhalten. Die deutsche Reichs­bahn stellt in chren Etat jährlich ungefähr 50 Millio­nen Mark ein, die eigentlich dem Kampf gegen die Atmosphäre dienen. Das große Schienennetz der Reichsbahn ist den zerstörenden Einslüssen der Luft, des Rauchs usw. in ganz besonderem Maße ausge­setzt. Das Gleiche gilt für die Gebäude. Wenn aber die 50 Millionen Mark nicht aufgewendet werden würden, dann würde ein Schaden entstehen, der das Vielfache dieser Summe beträgt. Sogar die Reichspost muß einen Kampf gegen die zerstörende Atmosphäre führen, der auch.mehrere Millionen ver­schlingt, um ihre Besitztümer zu sichern. Elementare Kräfte sind, wie man daraus erkennt, unausgesetzt am Werk, die Güter der Menschen zu vernichten, und Millionen Arbeiter müssen jährlich viele Stun­den täglich tätig sein, um die ungeheuren Mengen von Metall zu ersetzen, die von der Luft aufgesressen werden. Die Technik hat in letzter Zeit es verstan­den, erfolgreiche Abwehrmittel gegen diese zerstören­den Kräfte zu schaffen. Allerdings ist es noch nicht gelungen, den Angriff der Atmosphäre und der Ab­gase der Industrie auf die Stoffe vollkommen aus­zuschalten. Eine Erfindung, die dieses Ziel verwirk­lichen würde, würde den Wert von vielen Milliarden besitzen.

Das vertauschte Sch

Eine erst jetzt enthüllte Tragödie aus dem Weltkrieg — Ein Deutscher lebt als Franzose und ein Franzose als Deutscher.

Im Jahre 1918 wurden auf deutscher und fran­zösischer Seite je einem Soldaten vor Reims der Auftrag erteilt, das Gelände zu erkundigen. Beide Soldaten hatten eine gute Erziehung genossen und beherrschten die deutsche und französische Sprache perfekt. Zufällig waren auch die beiden gleich groß, so daß sie sich eigentlich nur in der Uniform unter­schieden. Merkwürdigerweise waren beide Soldaten gleichaltrig. Der Deutsche und der Franzose wuß­ten selbstverständlich nichts davon, daß sie den gleichen Befehl erhalten hatten. Als sie das Wald­terrain auskundschasteten, schlug plötzlich eine Gra­nate zwischen ihnen ein und verletzte beiden Krie­gern Kopf und Gesicht. Französische Sanitäter fan­den die Beiden und schafften sie in ein Lazarett. Dort erzielten sie nebeneinander ihre Betten auf­gestellt. Am Lager des deutschen Soldaten stellte man eine Tafel mit dem Namen Paul Reins, ver­wundeter Kriegsgefangener auf. Die Krankentafel des Franzosen war mit dem Namen Rens Brissac vom 131. französischen Linienregiment beschriftet worden. Es konnte nicht ausbleiben, daß sich die Aerzte nicht nur über die Aehnlichkeft der beiden Krieger, sondern auch über die gleichen Verwun­dungen wunderten. Man erklärte sich diese Tat­sache damit, daß die Granate genau zwischen den Beiden explodiert sein mußte.

Nach der Operation kam es nun zu einem Irv • tum, der am Anfang dieser großen Tragikomödie steht. Man brachte nämlich den deutschen Soldaten Paul Reins in das Bett des französischen Kriegers, cund Rens Brissac wurde dort eingebettet, wo die Tafel erklärte, daß hier Paul Reins liegt. Man hatte den beiden Kriegern die Schädeldecke auf- gemeißelt, Granatsplitter entfernt, und schließlich war das Ergebnis der ärztlichen Bemühungen, daß beide Verwundeten chr Gedächtnis verloren hatten. Sie waren nicht in der Lage, ihren Namen zu nennen oder sonstige Angaben zu machen. Die Ver­gangenheit war in ihnen ousgelöscht, nur vom Tage der Operation ab wußten sie sich an alle Gescheh­nisse zu erinnern. Als die Verletzungen einiger*

Dev MufloUni des SKens gegen die Pferdebahn

Die Hauptstadt Persiens ist auf dem besten Wege, ihr Gesicht völlig zu verändern. Dieser Wan­del vollzieht sich tatsächlich von einer Woche zur andern mit geradezu verblüffender Schnelligkeit. Zunächst wurde an Stelle der wellenförmig ver­laufenden Pfade, auf denen man zur Sommerzeit bis zu den Knien im Schmutz, während des Winters bei der Schneeschmelze im Schlamm versank, Stra­ßen angelegt. Diese neuen großstädtischen Straßen verlaufen nach dem Beispiel der Newyorker Straßenanlagen in regelmäßigen Parallelen oder in rechteckigen Zügen. Der Basar mit seinem Fach­werk von Buden und Spelunken ist nicht mehr. Er biDet heute einen Trümmerhaufen, auf dem ein

^- -chmuckplatz angelegt wird, von dem aus,

I Stadtvierteln ausgehen. Die von Pferden gezogene Straßenbahn wird gleichfalls verschwinden. Hier­über erzählt man sich eine kleine Geschichte, die be­sagt, daß der Schah, der „Mussolini des Ostens", eines Tages auf einem Spaziergang Augenzeuge der verzweifelten Anstrengungen der geplagten Pferde wurde, die sich abmühten, einen Straßen­bahnzug fortzuschleppen. In den Palast zurück­gekehrt, berief er eiligst seine Minister und erklärte chnen kategorisch: „Diesem unwürdigen Zustand muß unverzüglich ein Ende gemacht werden . Dank diesem Machtspruch ist man jetzt dabei, Pläne für ein Netz elekttischer Bahnen auszuarbeiten, das sich über ganz Teheran erstrecken soll.

Ein Neugeborener atmet in der Minute unge­fähr 44mat, während der erwachsene Mensch 16 bis 20 Atemzüge in der Minute macht. Unter krankhaf­ten Verhältnissen kann aber eine Schwankung der Atemzüge Mischen 1 und 100 in der Minute statt­finden.

Svovt«achvr<bie«

SußhaU

VfB. Großauheim A. H. — 60/94 Hanau A. h.

Zum ersten Freundschaftsspiel nach siegreichem Abschluß der Verbandsrunde weist die A. H.-Elf der Hanauer Vereinigten am Samstag nachmittag 4 Uhr beim VfB. Großauheim zu Gast, der gleich­falls eine spielstarke A. H.-Elf zu stellen in der Lage ist.

maßen gehellt waren, entließ man den vermeint­lichen Renâ Brissac, der in Wirklichkeit jedoch Paul Reins war, in die Heimat nach Paris. Der deutsche Kriegsgefangene jedoch, der natürlich der Franzose war, blieb weiterhin im Gefangenen­lager und wurde erst nach dem Friedensschluß frei­gelassen. Die Familie Brissac merkte nichts, daß nicht Renè, sondern ein ariderer Mann zurück­gekehrt war. Durch die Verwundung ist nämlich ■bas Gesicht der beiden Schicksalsgenossen fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt worden. Brissac lebte als Reins in Deutschland und ging genau wie Reins als Brissac in Paris einem Berufe nach. Lange Jahre vergingen, ohne daß der Irrtum aufgeklärt wurde. Die Beiden konnten sich an nichts mehr, was vor dem Tage ihrer Operation geschehen war, erinnern. Alles jedoch, was sich später ereignet hatte, wußten sie genau. Es handelte sich hier also um einen der durchaus nicht seltenen Fälle von Ge­dächtnisschwund.

Kürzlich jedoch verreiste die Familie ^Gesell­schaft des Hausarztes in ein Bad, wo der Arzt zu seiner Verwunderung seststellte, daß Renè keine Fußnarbe, die er sich bei einem Autozusammenftoß vor dem Kriege zuzog, mehr hatte. Er kam sofort auf den Gedanken, daß Rens Brissac gar nicht Renë Brissac sei und vermutete, daß der Mann ohne Fußnavbeder Mörder Renès seiund Gedächtnisschwund vortäusche. Der Fall gelangte zur Anzeige und die Behörden stellten dann idurch schwierige Unter­suchungen den wahren Sachverhall fest. Beide Männer, die ihr Ich vertauschten, waren mit ihrem Los zuifrieden und wollten nichts davon wissen, wieder das alle Ich anzunehmen. Crbschastsange- legenheiten brachten die Angelegenheit vor den Internationalen Haager Gerichtshof, der demnächst seine Entscheidung zu fällen hat. Dreizehn Jahre hindurch lebte Paul Reins als Rens Brissac und Rens Brissac als Paul Reins. Die Enthüllung die­ser Tragödie aus dem Wellkriege erregt erklärlicher­weise größtes Aufsehen.

FC. Großauheim AH. — VfR. fieffeiftobf Ah.

Am Samstag nachmittag 4 Uhr stehen sich obige A.-H. -Mannschaften auf dem Auheimer Platz im Freundschaftsspiel gegenüber.

SpVgg. Weiskirchen—Hainstädter Spv. 2:3

ai Der Hainstädter SpV. konnte am Sonntag 2 wertvolle Punkte aus Weiskirchen mit nach Hause nehmen. Hainstadt lieferte hauptsächlich in der ersten Halbzeit ein schönes Spiel und gewann den Kampf verdient. Die Gäste fanden sich schnell zu­sammen und konnten schon in der 4. Minute durch ihren Linksaußen Godelmann in Führung gehen. In der 8. Minute erzielte wiederum Godelmann den 2. Treffer für seine Farben. Jetzt wurde Weis­kirchen gefährlicher vor dem Tore und die Hain­städter Hintermannschaft wurde manchmal auf harte Proben gestellt. Ganz besonders der neue Hainstädter Tormann verrichtete schwere Arbeit und hielt u. 'cr èinen Handelimeter härvorrageifd"

Erst eine zu schwache Ballrückgabe verhalf dem Platzbesitzer in der 28. Minute zum ersten Gegen­treffer. Einige Minuten später hatten die Platz­herren den Ausgleich geschafft. Jetzt kämpfte Hain­stadt mit restloser Hingabe, die durch ein drittes, siegbringendes Tor des flinken Rechtsaußen Boden­sohn in der 36. Minute belohnt wurde. Nach Wiederbeginn brachte Weiskirchen eine harte Note ins Spiel, aber der Schiedsrichter griff energisch durch. Die verstärkte Hainstädter Hintermannschaft hielt den knappen Vorzug bis zum Schlußpfiff. — Reserven 1:0 für Weiskirchen.

KandbaU.

Tv. Bergen 1. — Tgde. 37 Hanau 1. 3:4

Nach ihrem Sieg über Bruchköbel konnte die erste Elf der Turngemsinde 1837 auch ihr letzt­sonntägliches Pflichtspiel aus dem heißen Bergener Gelände erfolgreich gestalten. Schon bald nach Spielbeginn brachte ein Strafstoß Müllers aus be­trächtlicher Entfernung die Hanauer in Führung. Ebenfalls durch Strafstoß glich Bergen aus, um noch vor der Pause durch einen neuerlichen Straf­stoß in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte strengte sich Hanau mehr an und befleißigte sich einer schnelleren Ballabgabe, die bei dem reichlich unsauberen Angehen der Bergener unbedingt am Platze war. So blieb es denn auch nicht aus, daß bei teilweiser vorbildlicher Kombination Tore fie­len. Schomber schuf nach schönem Alleingang Schäffers den Ausgleich und gab kurz darauf eine Strafecke vorzüglich zu Kohl, der den Führungs- treffer erzielen konnte. Ein schöner Paß Schäffers zu Knierim führte nach Täuschung des Bergener Hüters zum vierten Erfolg. Bergen stellte jetzt um

und legte für ine Folgezeit eine unheimlicye Hz^ an den Tag, die dann auch zum Platzverweis sej, nes Verteidigers Hamann führte. Dennoch blieb es lediglich bei einem dritten Gegentor Bergens. Dag Publikum, das zweimal auf den Platz stürmte unb den Unparteiischen wie die ohnedies arg mitge­nommenen Hanauer Spieler mit den schlimmste» Drohungen förmlich überschüttete, bildete ein Kapi­tel für sich. Nach Schluß des Spieles ereigneten sich geradezu unerhörte Szenen, die noch die D. T.. Behörden beschäftigen werden. Die Hanauer 6pi& ler wurden von der fanatischen Menge tätlich an. gegriffen und aufs gemeinste mißhandelt. Da auch andere Vereine schon ähnliche Erfahrungen i» Bergen machen mußten, erscheint rücksichtslose Schärfe in diesem Falle am Platze. Weitere Resul­tate: 3. — TV. Niederissigheim 2. 6:0, Jugend gegen Klein-Auheim Jgd. 14:0, Schüler — Klein- Auheim Schüler 6:0.

Tv. Sesselstadt — TV. Niedergirmes 3:2

Das erste Spiel der Rückrunde brachte Kessel- stadt einen wichtigen Punktgewinn. Es kostete allerdings einen schweren Kampf, da die Gäste aus dem Lahnbezirk auch beim Stande von 3:0 für Kesselstadt das Spiel noch nicht verloren gaben und noch 2 Tore aufholten. Gegen Schluß des Spieles lag sogar der Ausgleich förmlich in der Luft. Die 3 Tore Kesfelstadts resultieren sämtlich aus der ersten Spielhälfte, in der Kesselstadt zettweise ein ganz hervorragendes Können an den Tag legte. Prächtige Rückhandwürfe von Battenstein und Strauch führten zu unhaltbaren Toren. In der zweiten Spielhälfte spielte K. taktisch falsch, indem es sich auf Verteidigung seines Vorsprunges ver­legte. Der Sturm wurde dadurch aktionsunfähig und man sah einen harten Kampf mit zahlreichen Strafwürfen, wobei Amler im K. Tor reichlich Gelegenhest gab, sein bewährtes Können zu zeigen. Niedergirmes mit seiner wuchtigen Mannschaft kämpfte zum Schluß verzweifelt um den Ausgleich, der ihnen sedoch versagt blieb. — Dem Hauptspie! ging ein Treffen TV. Hochstadt 1. — Kesselstadt Reserve voraus, das Hochstadt sicher mit 5:2 für sich entschied.

Aus der Deutschen Turnerschafl.

Fechten.

Bei der am 4. Oktober in Offenbach statgefun- denen Prüfung haben folgende Fechterinnen die Prüfung im Florettfechten bestanden und sind somit zur Jungmannenklasse aufgerückt: Minna Schultheis, Lotti Merte und Tilly Rupp von der Turngemeinds 1837 und Trudel Eichenberg vom Turn- und Fecht- Club.

rtund-uuk-Nvosvamm

Freitag, den 9. Oktober

6.15: Wettermeldung. Anschließend: Morgen­gymnastik. 7.20: Frühkönzert. 12.05: Schallplattee konzevt. 14: Werbekonzert. 15.05: Erziehung irtä Bildung. 17.05: Von Wiesbaden: Nachmittagskon­zert. 18.40: ,.Erlebnisse eines französischen 8imt» Operateurs", Vortrag. 19.05: Aerzten ortrag: „Neue Arten der Narkose". 19.45: Kurzgeschichten. 20: Symphoniekonzert, 22: Nachrichten. 22.15: Tanz­musik.

Hvgg. 68/84. Heut Zufismmènkimst A. H. im Eigenheim zwecks Samstag-Spiel in Großauheim. 1236

Rugby-Abteilung d. H. S. C. „hassia". Sams­tag nachmittag 5 Uhr Training. Sonntag Abfahr 1.14 Uhr ab Hanau-West zum Spiel gegen R. & „Undine" Offenbach. 1232

Vogelsberger Höhenclub (V. H. C.) Zweigvtt- ein Hanau. Sonntag, den 11. Oktober 1931, Wan-

derung Altenstadt — Lindheim — Glauberg — Stockheim — Altenstadt. Marschzeit 4% Stunden. Abfahrt 8.26 Uhr Hanau-Nord nach Altenstadt Fahrpreis 0,80 RM. Rückkehr 18.47 Uhr ab Allen­stadt nach Hanau-Nord. Rucksackverpflegung. Ein­kehr in Altenstadt bei Lips am Bahnhof, dass Kaffee und Essen nach Bedarf. 1237

Volks-Chor „Union“. Morgen Samstag abend 8.30 Uhr Quartalsversammlung; vorher punkt 8 Uhr Vorstandssitzung. Die Mitglieder wollen pünktlich und vollzählig am Platz sein. Die Ein­trittskarten für das Konzert werden in der Ver sammlung ausgegeben. 12”1

Rhönclub, Zweigverein Hanau e. v. 11. Der- einswanderung Sonntag, den 11. Oktober 1931 Dettingen, Mainflingen, Harreshausen, Alte Wald­mühle, Stockstadt, Aschaffenburg. Abfahrt Hanau- West 9.12 Uhr, Hanau-Haupt 9.23 Uhr. Rückkehr: Hanau-Haupt 22.05 Uhr. Sonntagskarten Aschaffen­burg RM 1.40 bezw. 1.30. Rucksackverpflegung für Frühstücks- und Mittagsrast. Kaffeerast in Harres­hausen. Marschzeit 5—6 Stunden. Die ant 10. Oktober fällige Mitgliederversammlung findet am 17. Oktober, abends 8.30 Uhr, im Vereinslokal statt und ist zugleich Vortragsabend, zu dem all« Mitglieder besonders herzlich eingeladen sind.

1235 Der Vorstand.

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