Mtkwoch. den 2. September 1931
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• i Nr. 205 r w. — . ................ ......
g »Verwirrung der Ländergefühle" nicht ruhen, und
n er bekannte frisch von der Leber, daß er ja auch
;, nichts anderes als ein Preuße sei." n *
r Man könnte diese vergnügliche Liste noch viel
r weiter ausbauen, denn auch Blücher, Scharnhorst,
n Gneisenau, Schill und Seydlitz find keine Preußen
> gewesen,
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!■ Sven Hedins Expedition von Räubern über- - fallen und ousgeplünderk
= Berlin, 1. Sept. Aus Stockholm wird gemel- n del, daß Dr. Lexell, ein Mitglied der Zeniralasien- a Expedition Sven Hedins, ein Telegramm an Sven
Hedin sandte, in dem er mitkeilt, daß Räuber das r Lager der Expedition überfallen und völlig ausge- . plündert hätten. Selbst die wertvollen meteorolo- s gischen und astronomischen Meßinstrumente seien geraubt worden. Sven Hedin hat sich bereits an die chinesische Regierung um Hilfe gewandt. Ansch«»- nend handelt es sich bei der Räuberbande um entlassene Soldaten.
Auch ein Theatervorhang kann streiken
Berlin, 1. Sept.. Kurz vor Beginn der heutigen t L Abendvorstellung im Komödienhaus ließen die an« t wesenden Feuerwehrleute den eisernen Vorhang her- t \ unter, um sein Funktionieren festzustellen. Der Ver- K fuch, den Vorhang wieder aufzuziehen, mißlang, so ' I daß die Theaterbesucher nach Rückerstattung ihrer t Eintrittsgelder wieder nach Hause gehen mußten, r
Gustaf Hagel in Schutzhaft
t .' Aus Arendsee (Altmark) wird gemeldet: t I Von Zeit zu Zeit macht der Arendseer Wander- t Prediger und Tempelwächter Gustaf Nagel wieder r von sich reden. Neuerdings steht er im Kampf mit
t der städtischen Behörde, die sein Gesuch über den
l ^. Ausbau seiner Wohnung nicht genehmigt hat, da t f die baupolizeilichen Bedingungen nicht erfüllt sind, t Trotzdem begann Nagel mit dem Bau. Aber die - Polizei schritt ein, und nahm den Naturapostel, t der unter Pflegschaft steht, in Schutzhaft. Der be«
ck reiss begonnene Bau muß wieder niedergerissen » werden,
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i Raubüberfall auf einen Poslslellemnhaber
1 Röbel (Mecklenb.-Schwerin), 1. Sept. Der Post-
‘ stelleninhaber Jantzen wurde heute auf einer Dienst-
Ifahrt im Walde bei Retzow von zwei Männern k überfallen, vom Rade gerissen und unter Bedrohung * mit Revolvern des Bargeldes beraubt. Den Räubern
' sielen rund 1500 RM in die Hände, mit denen sie
unerkannt entkamen. Die Gendarmerie hat die Ermittlungen ausgenommen. Der Raubüberfall war planmäßig vorbereitet. Es erwies sich, daß die ' Fernsprechleitung nach dem Forstgehöft durchschnitten worden ist.
Ausschreitungen vor dem Görlltzer Gerichtsgefängnis
Görlitz, 1. Sept. Mehrere Kommunisten, die im Frühjahr beim Landfriedensbruchprozeß Hollack und Genossen zu längeren Gefängnisstrafen verurteilt worden waren,, begaben sich heute nachmittag zum Antritt ihrer Strafe nach dem Gerichtsgefäng- ’ nis. Eine größere Schar Kommunisten begleitete 7 die Verurteilten, wobei sie Sympathiekundgebungen veranstaltete. Da sich die Menge, die vor dem Ge- richtsgehäude Ausstellung genommen hatte, trotz der , Aufforderung der Polizei nicht entfernte und der Arbeiter Blume, der sich ebenfalls zum Strafantritt eingefunden hatte, einen Polizeibeamten tätlich an« griff, trieb die Polizei die Ruhestörer mit dem Gummiknüppel auseinander. Ein Polizeikommissar „ erlitt Kratzwunden. Drei Personen wurden festgenommen.
Explosion in einem oberbayerischen Vrikeltwerk
Seeshaupt (Oberbayern), 1. Sept. Heute vormittag erfolgte laut „Münchener Telegramm- zeitung" in dem neuen Madruck-Brikettwerk A. G.
Ein Geheimnis wird gelüftet
Das Ende des Unterseebootes „Bremen“
Im Deutschen Museum in München fällt unter den hübschen und zierlichen Modellen von Unter» söbooten eines besonderes aus, das Modell des Handolsuntevseebootes „Ö-Doutzchland". Man ver. mißt an ihm die schlanke Linie, die sonst diese geheimnisvollen und jügenuumankten Fahrzeuge kennzeichnet. „V-Deutschland" ist etwas sehr dickbäuchig. Aber das ist kein Wunder, denn gerade dieser dicke Bauch entsprach seinem Lebenszweck. Für 60 Millionen Mark Ware — deutsche Farbstoffe, Chemikalien und wertvolle Arzneimittel — brachte es im Kriege auf seiner ersten AmerikarSise trotz der Wachsamkeit der englischen Flotte nach drüben, und für Deutschland lebenswichtige Stoffe, wie Nickel und Gummi, nahm es wieder mit zurück. Selten hat ein Ereignis die Welt so verblüfft wie das plöMche Einlaufen der ,.lI-Doutschland" in den Hafen von Baltimore. Das war im Juli 1916. Noch einmal, im November des gleichen Jahres, fuhr „l1-Deutschlanü" nach Amerika und zurück, dann machte der Eintritt Amerikas in den Weltkrieg der „Handslsschi-ffahrt unter Wasser" ein Ende.
Der Name„Hl-Deutschland" und der feines Führers, des Kapitäns Paul Leberecht König, sind allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, das „il-Deutsch- land" ein Schwesterschiff, die „ll-Bremen", besaß. „Ül-Brèmen" trat gleichfalls 1916 ihre erste Ausreise an. Von da ab blieb sie verschollen. Ueber ihr Ende wurde bisher nichts bekannt.
Jetzt endlich, nach 15 Jahren lichtet sich das Dunkel über den Untergang der „V-Bvemen". Admiral a. D. Titus Türk ist auf Grund eines Buches, das der frühere britische Seeeoffizier Carr verfaßt hat, zu der Feststellung gekommen, daß „Il-Bremen" einem Torpedoschuß eines englischen Unterseebootes zum Opfer gefallen ist. Der Torpedoschuß, den der ll-Boot-Kommandant Bradshaw abgegeben hatte, war ein Zufallstreffer. Carr schreibt darüber:
„Man glaubte damals schon allgemein, daß das versenkte Boot die berühmte „Bremen" gewesen sei. Ich habe neuerdings in Erfahrung gebracht, daß es tatsächlich die „Bremen" war. Bradshaw sichtete das große V-Boot, währnd er untergetaucht auf Patrouille fuhr. Er setzte zum Angriff an und feuerte beide Vugtorpedorohre ab. Beide Schüsse gingen vorbei. Bradshaw mochte sich klar, daß er wohl die Geschwindigkeit des Gegners unterschätzt habe, legte hart Ruder und schoß mit dem Steuer- bordbreitseitrohr — wieder vorbei. Nun manövrierte er auf den Backbordbreitschuß und gab er» neut den Feuerbefehl. Aber die erhoffte Explosion blieb wiederum aus. Mit diesen drei Schutz hatte der l1-Boot-Kommandant 4000 Pfund Sterling an Torpedos vertan. Er wußte, daß er bei seiner Heimkehr auf alle Fälle „Einen auf den Hut kriegen werde", daß es also nun doch nicht mehr darauf ankäme. So machte er denn eine Wendung mit dem Heck auf den Gegner zu, der bereits nutzer Sicht zu laufen begann, und schoß seinen leichteren Hecktorpedo auf etwa 5500 Meter Entfernung ab. Zum allgemeinen Erstaunen der ganzen Besatzung fühlte man nach dem üblichen Zeitpunkt nach Abgabe, des Schusses die Detonation des auftreffenden Torpedos."
Was man schon lange vermutete, daß die „bl-Bremen" gleich nach Reiseantritt untergegangen sei, hat seine' Bestätigung gefunden. Damit sind die Schicksale „kl-Deutschlands" und „bl-Bremens" geklärt. „bl-Deutschland" wurde nach bem Kriege an England ausgeliefert, diente eine Zeitlang zu Reklamezwecken und wurde schließlich an einen Sportclub verkauft. „bl-Bremen", der zweite Zeuge deutschen Unternehmungsgeistes, ruht mit seltner wackeren Besatzung auf dem Meeresgrunde.
zwischen Seeshaupt und Staltach an den Osterseen eine Explosion, die wahrscheinlich durch Kohlenstaub hervorgerufen wurde. Dadurch wurde ein Teil des Gebäudes zerstört und sieben Arbeiter zum Teil schwer verletzt. Die Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus nach Weilheim verbracht.
Zusammenstoß in der Luft
Kopenhagen, 1. Sept. Das schwedische Heeresflugwesen ist von einem neuen schweren Unglück getroffen worden, bei dem ein Flieger ums Leben kam. Zwei Heeresflugzeuge waren zu einem gemeinsamen Uebungsflug aufgestiegen. In einer Höhe von 500 Metern stießen sie zusammen. Der Führer des einen Flugzeuges, Leutnant Thunberg, sprang sofort von der Maschine ab. Sein Fallschirm ent= faltete sich und er landete unversehrt. Der andere Flieger dagegen, Leutnant Behm, stürzte mit seinem Flugzeug ab und wurde getötet. Beide Maschinen wurden vollständig zertrümmert.
(Zu seinem 80. Geburtstag am 2. Septembers
Richard Voß, der am 2. September 1851 auf dem Dominium Neugrape in Pommern geboren ist, zählt zu den eigenartigsten Dichtern der vornaturalisthchen Zeit. Er hat selbst wiederholt Auskunft über seine seltsame Entwicklung gegeben und uns dadurch Einblicke in sein gärendes Jugendleben gestattet, das nur unter den schwersten Erschütterungen den Weg zu einem Berufe fand. Er sollte Landwirt werden, ein Beruf, der nüchternen Lebensernst erfordert, ob«
selbst, sich mit literarischen Arbeiten zu beschäftigen. Seine ersten Werke geigten bei aller Begabung eine phantastische sentimentale und theatralische Art, die große Erfolge verhinderten. Sein Name . wurde zum ersten Male durch mehrerer Trauerspiel« bekannt, bie „Savonarola" und „Die Patrizierin". Dies Drama erschien im Jahre 1881 und hatte größeren Erfolg. Im Laufe der folgenden Jahre verfaßte er noch eine große Anzahl von Dramen, unter denen die im Jahre 1891 erschienene Tragödie „Unebenbürtig" durch dichterische Kraft und Gedankengehalt am meisten heroorragt«. Eine Anzahl von Romanen und Novellen fand große Derbrei- tung. Da er einen Test seines Lebens in Frascati bei Rom verbracht hatte, so spielten seine Dichtungen vielfach in Italien und zeigten die Glut der südlichen Landschaft. Aber Levensechtheit und Bodenständigkeit weisen seine Dichtungen nicht auf. Er .hat auch nicht einen eigenen Stil geschaffen, sondern bewegt sich in den Bahnen, die für die deutsche Dichtung damals maßgebend waren. Trotz der großen Fülle seiner Werke und der ungewöhnlichen Fruchtbarkeit, mit der er bis in seine letzten Lebensjahre schuf, hat er auf die deutsche Dichtung keinen entscheidenden Einfluß gewonnen. Vielleicht ist die ungesunde Art seiner Jugenderlebnisse daran schuld oder der Hang zur Sentimentalität und Theatralik, den er selbst schon in jungen Jahren bei sich fest« gestellt hat. Im Jahre 1902 ließ er unter dem Titel ,',Allerlei Erlebnis" eine Art von Selbstbiographie erscheinen. In den letzten Jahren haben viele feiner Romane dadurch eine große Verbreitung gefunden, daß sich der Film ihrer bemächtigt hat, der pathetische Liebesgeschichten von der Art, wie sie Richard Voß geschrieben hat, gern bearbeitet. Der im Jahre 1911 erschienene Roman „Zwei Menschen" wurde mehrfach zu Filmen verarbeitet. Wenn man aus der ungeheuren Fülle seiner Werke die wichtigsten außer den schon genannten aufzählen will, dann sind die Dramen „Alexandra", „Eva", und „Schuldig", sowie bie Romane „Der Sohn der Volskerin", „Villa Falconieri" und „Wenn Götter lieben" zu nennen. Richard Doß starb am 10. Juli 1918.
wohl er durch langes Krankenlager in der Jugend zu einem phantastischen, dem Leben entrückten Charakter geworden war. „Ich war (so erzählt er) ein gar sonderbar geartetes Kind: Phantastisch bis zum Bizarren, erregbar.bis zum Krankhasten, träumerisch und trübsinnig. Ich habe niemals gespielt, wie andere Kinder spielen, war auch niemals fo recht von Herzen fröhlich. Die leidenschaftlichste Empfindung, deren ich zu jener Zeit fähig gewesen, war die Liebe zu meinem Geburtsort, einem kleinen pom- merschen Dorf. Keine Worte drücken aus; wie ich dieses Stück Erde geliebt habe. Die Felder, die sich ringsum um unseren Gutshof breiteten, die Erlen- wiefe mit dem Fließ, der Mühlenteich, der Sandberg, der große und kleine Garten — es war einfach das Paradies, und dieses Elysium von früh bis spät zu durchstreifen, galt mir als höchste Glückseligkeit." Als nun seine Eltern im Jahve 1859 nach Berlin übersiedelten, wo er 8 Jahre war, ent« behrte er diese freie Natur sehr und er wurde schwer krank. Eine Vorstellung des „Uriel Acosta" regte in ihm seine dichterische Tätigkeiten und er schrieb einen zweiten „Uriel Acosta". Seine ungesunde Lebensführung, voller Gejühlsausbrüche und Erregungen ließen nichts Gutes erwarten. Man hoffte, daß er als Landwirt gefunden werde, und er ging nach Weimar, um hier sich seinem künftigen Lebensberuf« zu widmen. Da kam der Krieg 1870, und da Voß zu schwach war, um mit der Waffe in der Hand zu dienen, so zog er als Johanniter in den Feldzug, bis er durch eine Verwundung zur weiteren Ausübung dieser Tätigtest untauglich wurde.
Seine Zukunftspläne wurden durch den Krieg umgestaltet. Anstatt Landwirt zu werden, beschloß er zu studieren. In Jena hörte er bei Kuno Fischer und Häckel. Hier hatte er zum ersten Male Einblicke in die Geisteswelt großer Denker und begann
Dev„tNann beeide Künste"
Sylvester Schäffer fen. gestorben — Die Ar- tisten-Dynaslie Schäffer — Der Begründer des Ruhms — Was Sylvester Schäffer alles leistete
Sylvester Schäffer fen., der „Mann der 100 Künste", ist soeben in Starnberg in Bayern gestorben. Er war unstreitg der vielseitigste und bedeutendste Artist aller Zeiten. Er mar, der berühmteste der bekannten Artisten-Dynastie Schäffer, die von Karl Johann Schäffer gegründet wurde. Karl Johann Schäffer wurde am 18. Februar 1824 von deutschen Eltern in Prag geboren. Der berühmte Jongleur und Achtet Karl Rappo nahm den begabten Knaben in die Lehre und unterrichtete ihn in allen Gebieten der Artistik, der Equilibristik, der Antipodenspiele und der Jonglerie. Karl Johann Schäffer hatte 5 Kinder, Sylvester, Seveus, Sebal- dus, Sidoni und Susanne. Die Vornamen aller Kinder beginnen, wie man sieht, mit einem S, und diese Laune des Vaters gilt heute in der Familie schon als Tradition. Die 5 Kinder wurden zu den hervorragendsten Artisten ausgebildet Ihr Führer war Sylvester, der das Ansehen der Familie in ganz ungewöhnlicher Art vermehrte. Bis gum Auftreten von Sylvester Schäffer gab es in der Welt zwei gefeierte Artistenfamilien, die Delevaniis und Cotrellys. Die Leistung dieser beiden Familien aus allen Gebieten der Artistik aalten als unerreichbar. Erst Sylvestsr bewies, daß sie noch erheblich übertroffen werden konnten. Es gibt wohl keine Kunst des Varietees, die der alte Sylvester Schäffer nicht beherrschte und zu einer bis dahin unbekannten Vollendung gebracht hatte. So kam es, daß die größten Schaubühnen und Zirkusse den Schäffers ihre Toren öffneten. Wo sie austraten, errangen sie unerhörte Triumphe, und man glaubte, baff es sich vielfach um Täuschungen haildcite, da man eine so ungeheure Vielseitigkeit eines einzigen Mannes
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Zwangsversteigerung
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Marköbel, Blatt Nr. 944, eingetragenen, nachstehend beschriebenen Grundstücke am gO. Oktober 1931, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1, versteigert werden.
Gemarkung Marköbel:
Lfd. Nr. 1: Parz. 37, Acker im Kammerborn, 31,88 Ar groß, Grundsteuerreinertrag 7,77 Tlr., Grundsteuermutterrolle 68/21, Gebäudesteuerrolle 733.
Lfd. Nr. 2: Parz. 37, Wiese daselbst, 8,58 Ar groß, Grundsteuerreinertrag 2,35 Tlr., Grundsteuermutterrolle 69/22.
Der Versteigerungsvermerk ist am 27. Juni 1931 in das Grundbuch eingetragen.
Als Eigentümer war damals der Landwirt Johann Wilhelm Schwarzhaupt in Marköbel eingetragen. 7258
Windecken den 14. August 1931.
Das Amtsgericht.
Zwangsversteigerung
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuch von Ostheim, Kr. Hanau a. M., Band 23, Blatt Nr. 848, eingetragenen, nachstehend beschriebenen Grundstücke am 23. Oktober 1931, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1, versteigert werden.
Gemarkung Ostheim:
Lfd. Nr. 1: Ktbl. 21, Parz. 73, Bebauter Hofraum, Haingasse Nr. 172, 3,37 Ar groß, Gebäudesteuernutzungswert 3315.— Mk., Grundsteuermutterrolle 891, Gebäudesteuer- volle 180, a, b, c, e, f.
Lfd. Nr. 2: Ktbl. 21, Parz. 652/72, Gebäudefläche in Haingasse, Haus-Nr. 171, 0,21 Ar „ groß.
Lfd. Nr. 3: Ktbl. 21, Parz. 659/72, Hofraum in der Haingasse, Haus-Nr. 172, 5,41 Ar groß
Der Persteigerungsvermerk im am 28. Juli 1931 in das Grundbuch eingetragen.
Als Eigentümer war damals der Landwirt und Gastwirt Ludwig Hennemann und dessen Ehefrau Marie, geb. Sottmann, in Echthausen, Kreis Arnsberg, z. Zt. in Ostheim, Kreis Hanau a. M. — je zur ideellen Hälfte — eingetragen.
Windecken den 11. August 1931. 7259
Das Amtsgericht.
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