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Landmanns Gonntagsvlatt

Allgemeine Rettung fOr £anittirt|«aft, Gartenbau unv ^ouätoirtf «aft

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Cchriftleitung: Detonomierat Grundmann. Nendamm. Jeder Nachdruck au» dem Inhalt diese» Blatte» wird gerichtlich verfolgt (Gesetz vom 19. Juni 1901)

Eine alte Taubenraffe: Koburger Lerchen

Wie der Name schon sagt, ist die Heimat dieser deutschen Farbentauben im Koburgschen zu suchen, ebenso aber auch in Oberfranken. Infolge ihrer vorzüglichen Nutzeigenschaften aber hat diese Taube im ganzen Reiche viele Freunde

S' nden. Der Name Koburger Lerche dürfte er weniger gebräuchlich gewesen sein; in Thüringen hieß die Taube vor mehr als emem halben Jahrhundert wohl nur gelerchte Taube. Um Riesentiere dieser Raffe zu erzielen, kreuzte man mit Römertauben, wodurch der Typus nicht allein verloren ging, sondern auch der Nutzwert der Lerchen herabgemindert wurde. Der Nutzwert der Art ist aber heute noch ein guter, und er wird um so größer sein, je

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Loburger Lerchentaube

weniger in der Zucht auf enorme Größe gesehen wird. Wenn es darauf ankommt, auf Aus­stellungen nur hohe Preise zu erzielen, muß man naturgemäß die Zucht einseitig einstellen und äußeren Merkmalen eine erhöhte Bedeutung u erlegen, wodurch »er-âtzw

einflußt wird. Das kommt also in erster Linie für den „Luxus"züchter in Frage, während der Landmann, der eine Nutzraste haben will, darauf keinen Wert zu legen braucht.

Reinrassige Lerchen werden 250 bis 350 g schwer, fliegen und feldern gut und bringen 5 bis 7 Paar Junge im Jahre groß. Ganz besonders aber eignet sich die Koburger Lerche zur Aufbesserung unserer Feldtauben. Sehr zu empfehlen sind auch Kreuzungen von Lerchen

Gaaleggen -Feineggen?

Bon LberlandwiktschastSlammerrat Dipl. tag. Victor

Schon wieder ein neuer Name? Oder gar ein neues Gerät? so denkt der Landwirt. In Wirklichkeit handelt es sich nur darum, einem längst bekannten Gerät die richtige Be­deutung zuzusprechen littb seine universelle An- Wendung zu fördern. Saategge, Saatenegge, Unkrautegge, Hederichegge, Ackerbürste, alle diese Bezeichnungen gelten für eine Egge, die ver­schiedene Eggen ersetzen kann. Was wollen wir mit dieser „geinegge*, eine Bezeichnung, die der Eggen-Ausschuß des RKTL. vor­geschlagen hat? Wir wollen zunächst ein­mal den Acker fertig für das Drillen machen, wir wollen Korn und Dünger damit einziehen, wir wollen nach der Saat Pflegearbeiten mit dieser Egge vor­nehmen, um keimendes Unkraut zu ver­nichten, um Luft in den Boden zu bringen und die Wasserverdunstung durch Schaffung einer Krümeldecke zu verhindern. Das alles kann mit einer richtig gebauten Egge, und zwar mit einer einzigen, voll­bracht werden.

Welche Anforderungen muffen wir nun an eine solche Egge stellen? Zunächst ein- mal muß sie ein feines Saatbeet schaffen, und das erreicht man am besten durch eine große Anzahl von Zinken. Wir brauchen ebenfalls viele Zinken, wenn wir das Korn oder den Dünger einziehen wollen, und bei der Unkraut­vernichtung sind die vielen Zinken erst recht erforderlich, um gerade den keimenden Hederich ober Ackersenf zu treffen. Nun ist man leicht geneigt anzunehmen, daß die große Anzahl von Zinken das Gerät recht schwer macht. Man darf aber dabei nicht vergessen, daß das Ge­wicht der Egge von vielen Zinken getragen wird, daß der einzelne Zinken nur schwach be­lastet ist und infolgedessen nicht tief in den Boden eindringt. Durch einen Strichabstand von etwa 2 cm erreichen wir ein gut krümeliges Saatbett, eine gute Verteilung des Düngers und eine völltae Vernichtung des keimenden

Bo« Wilhelm Kleffner

mit Strastern, Brieftauben, Luchsen und Tümm­lern. Die Nachzucht aus solchen Kreuzungen eignet sich zu Schlachtzwecken besonders gut und ist zur Zucht jeder landwirtschaftlichen Tau­benhaltung zu empfehlen.

Koburger Lerchen sind ganz besonders zur Verbesserung der sogenannten Feldflüchter ge­eignet, die namentlich auf dem Lande durch fortgesetzte Inzucht sehr klein und schwächlich geworden sind, aber gute Eigenschaften besitzen,

die zu erhalten die deutschen Taubenzüchter allen Grund haben.

Der Name „Lerche" rührt von der eigen- artigen Flügelzeichnung, der sogenannten Lerchen- zeichnung her. Jede Feder des FlügelschildeS zeigt nämlich eine PUND iMiasiung. We Einfassung ist an einer Seite der Feder brerter als an der andern. Dadurch entsteht ein un­regelmäßiges Dreieck. Die Grundfarbe des Ge­fieders ist graublau. Die Flügel zeigen schwarze Binden. Schön ist die lachsfarbige Zeichnung der Brust. Die Flügel müssen recht scharf ge­zeichnet sein. „ ,

Auf Ausstellungen sind die Koburger Lerchen durchweg recht zahlreich vertreten. Unsere Ab­bildung zeigt uns die Körperform recht gut.

Unkrautes bei wiederholter Bearbeitung. — Die vielen Zinken müssen natürlich Stopfen hervorrufen!" 'So denkt der Laie. Verteilt man die Zinken richtig und baut man das Eggenfeld lang, dann tritt kein Stopfen ein, wenigstens nicht mehr als bei den gewöhnlichen Saateggen mit 4 und 5 cm Strichabstand. Die lange Bauart bewirkt ganz besonders, daß Strohreste und Halme sich gut durch die Egge hindurch schlängeln können, ohne sich zu verstopfen.

Moderne dreiteilige Saategge

„Die vielen Zinken verwüsten das Getreide!" Das kann auch eingewendet werden. Wenn man aber bedenkt, daß infolge der langen Bauart der Egge die Pflänzchen Zeit haben, sich vom ersten Schreck zu erholen, bis der zweite Zinken in ihrer Nähe vorbeigleitet, so wird man einsehen, daß dieser Einwand auch nicht stichhaltig ist. Außerdem schadet ein Eggen den Beständen nichts. Höchstens tritt, wo die Pflanzen zu dicht stehen, eine Vereinzelung auf, und das ist für die stehenbleibenden Pflanzen nur gut.

Es muß also zugegeben werden, daß Eggen mit engem Strichabstand ein gut gekrümeltes Saatbett herstellen, daß sie zum Einziehen besonders geeignet sind und eine tadellose Unkrautvernichtung ergeben Warum sollen wir sie also nicht allgemein anwenden und die

anderen Bauarten ruhig fallen lassen? Mehr­jährige Versuche des Eggenausschusses haben diese Behauptungen bestätigt. Auf allen Bodenarten können zu den erwähnten Zwecken solche Feineggen Anwendung finden. Stan merke sich also: Feineggen mit 2 cm Strich­abstand, ein Gewicht (ohne Zugbalken) auf den einzelnen Zinken berechnet von 0,2 kg, die Länge des einzelnen Feldes etwa das 1,2-fache

Wie behandelt man die Kälberruhr?

Bo« Dr. Kurt Hiller

Als verheerendste Krankheit gilt die Kälber- rühr, die gewöhnlich in der ersten Lebens­woche, meistens in den ersten drei Tagen nach der Geburt, auftritt. Die Kälber be­kommen einen breiigen, gelblichen Durchfall, der bald dünnflüssig und weiß wird. Mitunter ist dem Kot auch Blut beigemengt. Die Tiere zeigen hochgradige Schwäche, liegen viel, be­kommen Krämpfe und erliegen gewöhnlich in ein bis drei Tagen der Krankheit. Es kann auch vorkommen, daß die Kälber schon nach zwölf Stunden an Herzlähmung eingehen, ohne Durchfall gezeigt zu haben.

Den Versuchen, die Ruhr zu bekämpfen, war durchschlagender Erfolg nicht immer be- schieden. Mes beruhte darauf, daß unsere Be­kämpfungsmaßnahmen zu einseitig auf die Beseitigung des Durchfalls eingestellt waren, ohne die Ursache derselben zu kennen. Erst die Fortschritte der bakteriologischen Forschung haben ergeben, daß diè unter dem Bilde des Durchfalls auftretenden Säuglingskrankheiten durchaus nicht einheitlicher Natur sind, sondern durch verschiedene Bakterien verursacht werden. Die Kenntnis dieser Erreger in den einzelnen Seuchenställen ist aber unbedingt nötig, wenn die Bekämpfung Erfolg haben soll. Um sich vor grötzeren Verlusten zu schützen, wird der Landwirt daher gut tun, bei Seuchenverdacht das eingegangene Kalb oder sämtliche Organ« desselben bakteriologisch untersuchen zu lassen. Erst eine einwandfreie bakteriologische Diagnose sichert die Auswahl der Impfstoffe und Arzneimittel. Mit Impfstoffen und Arznei­mitteln allein aber lassen sich die Kälberseuchen nicht bekämpfen, wenn nicht gleichzeitig streng hygienische Maßnahmen vor, während und nach der Geburt ergriffen werden, um der Seuche vor­zubeugen. Impfstoffe und Arzneimittel sollen lediglich die Widerstandskraft d«r Neugeborenen stärken. Da ein Stall, in dem die Kälberruhr

man zweckmäßig ein bis zwei Tage vor der Geburt die Kuh in einen Stall bringen, in dem Rinder noch nicht gestanden haben, in dem also Ruhrbazillen noch nicht vorhanden sein können. Dor dem Stallwechsel sind außerhalb des alten Stalles die Klauen gründlich zu reinigen und zu desinfizieren, um nicht aw- haftende Ruhrbakterien in den neuen Stall zu übertragen. Der Dung muß oft entfernt und auf reichliche und trockene Streu geachtet werden. Da das Kalb sich bereits während der Geburt, beim Durchgang des Kopfes durch die Scheide, infizieren kann, find bei Beginn

Grundregeln für die Haltbarmachung von

Nahrungsmitteln

Bon Professor Dr. Kochs

Me Zersetzung unserer Lebensmittel wird in der Hauptsache durch drei Gruppen von Kleinlebswesen bewirkt, es sind das Bakterien, die Schimmelpilze und die Hefen. Daneben spielen noch andere Arten eine mehr neben- sächliche Rolle. Ihnen allen ist die Eigenschaft gemeinsam, die Nährstoffe in die für ihre Lebensbedingungen erforderlichen Verbindungen zu spalten, d. h. zu zersetzen. Dies trifft vor- wiegend füJr unsere wichtigsten Nährstoffe Ei­

„ t. Dies trifft vor-

___ . stiqsten Nährstoffe Ei­weiß, Fett und Kohlehydrate (Zuckerstärke, ftöffe) zu, und zwar wird die Aufspaltung der genannten Nährstoffe durch ganz bestimmte Körper hervorgEfen. die wir Enzyme oder Ferment« nennen und die allen lebenden Körpern, seien diese nun Kleinlebewesen oder höher organisiert« Pflanzen oder Tiere, imre- wohnen. Jeder Umwandlungsprozeß "in her Welt der Organismen vollzieht sich durch diese abbauende Tätigkeit genannter Körperchen. Mithin kommt es bei der Haltbarmachung von Fleisch, Gemüse und Obst darauf an, die auf ihnen vorhandenen Kleinlebewesen unschäd­lich zu machen und die Nahrungsmittel vor einem erneuten Befall zu schützen.

Von den genannten Nährstoffen am wenigsten angegriffen wird das Fett, während das Eiweiß hauptsächlich den Bakterien zum Opfer fällt. Die Kohlehydrate, also Stärke und Zuckerarten, unterliegen vorwiegend den Hefen und Schimmelpilzen. Daher kommt «s auch, daß Fett und fetthaltige Nahrungsmittel sich am besten erhalten lassen. Ihre Verderbnis beruht weniger auf einer Zerstörung durch Kleinlebewesen, als besonders auf dem so­genannten Ranzigwerden, wobei das Fett den Sauerstoff aus der Luft aufnimmt und freie, kratzend schmeckende uno unangenehm riechende Fettsäuren bildet. Da nun ferner die tierischen Nahrungsmittel reich an Eiweiß sind, erklärt sich auch ihr leichter Befall fettens der Bakterien.

Bei den Gemüsekonserven wiederum, die fowohl Eiweiß wie Kohlehydrate aufroeifen.

der Breite, find für alle Arbeiten vor und nach der Saat geeignet. Wenn auch das Eggen im Getreide das Hacken nicht zu er­setzen vermag, sollte es doch mehr als bisher angewendet werden. Es ist billiger als Hacken, erfordert auf große Breiten wenig Anspannung und nur einen Mann Be­dienung und trägt zur Hebung deS Kultur- zustandes des Ackers bei.

des Geburtsaktes Scheide, Scham und Um­gebung mit schwachen, nicht reizenden Des­infektionsmitteln zu säubern. Unmittelbar nach der Geburt muß peinlichste Nabelpflege ein­setzen, da durch den Nabel, solange er eine offene Wunde darstellt, die verschiedensten Bak­terien in den Körper gelangen können. Ge­wöhnlich soll beim Kalb der Nabel an einer Schnürfurche, etwa handbreit vom Bauchring entfernt, abreißen. Ein Durchschneiden des Nabels ist nicht zu empfehlen. Sollte es aus­nahmsweise nötig sein, so muß die zu ver­wendende Schere ausgekocht und desinfiziert werden. Ein Abbinden ist auf alle Fälle zu vermeiden, weil hierbei der Nabel zu oft be­rührt wird. Nach dem Abreißen taucht man den Nabelstumpf, ohne ihn zu berühren, in ein Gläschen mit Jodtinktur und wiederholt dies einige Tage, bis er trocken ist. Während der ersten zwei Wochen läßt man das neu­geborene Kalb am besten an der Mutter saugen. Voraussetzung ist, daß die Kuh frei von Tuberkulose ist und ein gesundes Euter hat. Selbstverständlich mutz vor dem Saug­geschäft das Euter gesäubert werden. Ist das Muttertier nicht gesund, dann wird man eine Ammenkuh heranziehen. Letztenfalls sind die Kälber aus einem Stalleimer zu tränken, der täglich mit heitzem Wasser gerei­nigt werden muß. Nicht streng genug ist die in manchen Wirtschaften geübte Unsitte, die Kälber durch Einfuhren der Finger in das Maul zum Saugen anzuregen, zu rügen. Sie muß dort, wo Kälberruhr herrscht, immer zur In­fektion führen, namentlich dann, wenn ge- trenntes Personal zur Pflege der Kälber nicht vorhanden ist, was man bei den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen kaum voraus­setzen kann. Schließlich ist noch zu empfehlen, die Kuh ein bis zwei Wochen vor und nach der Geburt trocken zu füttern. Häufig werden von den Kühen mit dem Futter Bakterie« ausgenommen und mit der Milch ausgse schieden. Alle feuchten Futtermittel, die nicht mehr ganz frisch sind, oder Gärungs- und Fäulnisprozesse aufweisen, wie gefrorene oder angefaulte Rüben und stark befallene Rüben­blatter, sind stark bakterienhaltig. Werden der­artige Bakterien in größeren Mengen von den Kälbern mit der Milch ausgenommen, dann wird ihre Widerstandsfähigkett geschwächt, so daß sie für eine Infektion besonders emp­fänglich werden.

Bei allen diesen Maßnahmen kommt es nicht darauf an, daß sie durchgeführt werden, sondern wie sie durchgeführt werden. Werden sie strikt innegehalten, dann gelingt es sicher, die den Landwirt schwer schädigende Kälberruhr günstig zu beeinflussen.

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sind es neben den Bakterien auch Schimmel- Pilze, deren Befall am meisten feftgef teilt werden kann, während endlich Obstkonserven den Schimmelpilzen und Heften unterliegen, denn beide Arten nährten sich vorwiegend

Zucker, der im Obst am

Handen ist. Auch di« Fruchtsäuren des Obstes spielen hierbei teilweise eine Rolle, denn nur bestimmte, verhältnismäßig wenig Bakterien­arten, wie z. B. die Essigbakterien, gedeihen auf sauren Nährböden. Gesundheitsschädliche Eigenschaften im besonderen Sinne weisen eigentlich nur die Zerfetzungsprodukte be- stimmter Bakterien auf. Zu ihnen gehören die Fäulnisbakterien und die sogenannten! pathogenen Arten. Einer eigentlichen Fäulnis, o. y. der Zersetzung des Eiweißes, unterliegen besonders die tierischen Stoffe, daher sind verdorbenes Fleisch und Fleischwaren gesund­heitsschädlich und gefährlich, ebenso Pilze, die auch Eiweißfäulnis aufweisen, und faulende Hülsenfrücht«.

Anders verhält es sich mit Gemüse-Koir- serven. Eine wirkliche Vergiftung nach dem Genuffè zersetzter Gemüsekonserven ist bis jetzt einwandfrei nachzuweisen niemals gelungen. Zumeist wird die Zersetzung der Gemüse­konserven durch Milchsäurebakterien verursacht, also dieselben Säuerungserreger, welche wir uns bet jeder Einsäuerung zunutze machen. Noch harmloserer Natur sind im allgemeinen die Hefen und Schimmelpilze, welche aus den Obst­dauerwaren bisweilen ihr Unwesen treiben. Von der Erzeugung eigentlicher Gifte, wie sie bis­weilen die Bakterien hervorrufen, kann bet ihnen keine Rede sein. Allerdings machen sie die Obstkonserven bei vorgeschrittener Zersetzung ungenießbar, weil ekelerregend.

Dem verschiedenen Verhalten der einzelnen Gattungen der angeführten Mikroorganismen entsprechend sind auch die Grundregel« für die Haltbarmachung von Fleisch, Gemüse und Obst etwas voneinander abweichend. Gemein­sam ist ihnen zunächst das Prinzip der