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©äs Mädchen wurde wieder einsam. Star bann Vvd wann brachte der Postbote einen Brief mit Franzens ungelenker Handschrift, in dem stets der Kehrreim erklang: „Wir wollen heiraten und in eine Häuslerstelle ziehen." Das kam aber für sie nicht in Frage; denn in ihrer Seele tauchte wieder das Bild des großen, blanden Mannes auf.

So kam der Frühling heran. Der Acker wurde schneefrei. Die Saaten grünten. Lerchen trillerten hoch im silbrigen Himmel. Es war soweit, daß Pflug und Egge wieder ihren Dienst antreten soll­ten. Der Bauer kratzte sich hinterm Ohr: Woher jetzt einen Knecht nehmen? Die Frage wurde immer dringlicher. Da klopfte es, gerade als er die Beine zum Abendesien unter den Tisch strecken wollte, und herein trat Iohannes. „Grüß Gott!" sagte er schlicht.

Der Dauer sprang auf. Jette war einer Ohnmacht nahe. Der Ankömmling aber setzte sich geruhsam auf denselben Platz, wo er immer gesessen. Als wenn er nicht den langen Weg von der W.olga zu Fuß hin und her marschiert, mehrmals verhaftet und freige- lasien worden wäre, nicht Schnee und Frostnächte stehend im Walde zugebracht, sich durch Posten ge« fchnchen, nachts mit Kötern und am Tage mit wild- begeisterten Roten herumgeschlagen hätt«. Mur sein mageres Gesicht, die hohlen Augen und das zer­lumpte Aeußere redeten eine deutliche Sprache.

Jette konnte es nicht erwarten, mit ihm allein zu sein: „Ah — oh Iohannes! Jetzt trennt uns nie­mand. Nun heiraten wir. Der Bauer will schon lange einen Jnstmann für dauernd einstellen." Johannes blieb unbewegt. „Ist die Bärbels Dir treu geblie­ben?" fragte sie angstvoll.

* „Nein", sagte er schlicht. „Sie hat einen an­deren."

Jette jubelte: „Also ist ja alles in Ordnung."

Er schüttelte ernst den verfilzten Haarschopf: „Nein, i hob mei Wort nit zruckgekriegt. Sie ist un­treu worrn."

„Ja, wenn Du sie so lange allein läßt!"

„Das ifch es eben. Was die ein mache kann, tut die andere auch."

„Pfui, ich bin doch keine Bärbels!"

„Braut sich halt Braut."

Jette heulte, schimpfte, fluchte. Sie warf mit dem Geschirr, schlug das Vieh grundlos, ja sie fiel eines Tages in Ohnmacht geradewegs in Iohannes Arme hinein. Der Bauer, der wohl merkte, woher der Wind wehte, redete Johannes zu, weil er gern beide behalten hätte. Es half nichts. „Was die ein gemacht hat, kann die andere auch", dabei blieb der Knecht.

Da verschwand Jette eines Tages. Sie wollte sich bei Franzl Trost holen. Johannes lächelte verfckmitzt in sich hinein: „Nun, Herrle, wer hatte recht?"

Sbavliss späte Heimkehr

Der Wirklichkeit nacherzählt von Harry Mlkins, Milwaukee.

Ein Mann stand an der Straße, die von Süd- dakota noch Nebraska führt«. Er sah nicht gerade wie ein Landstreicher aus, aber das Geld mußte dem Alten knapp geworden sein. Denn sonst hätte er es kaum nötig gehabt, mit seinen lahmen Kno­chen die Landstraße entlang zu laufen und nun den einen Fuß für Augenblicke zu schonen.

Das dachte wohl auch der Zeitungsmann, der in fernem Kraftwagen an ihm vorbei führ. Denn er bremste rasch und winkte zurück: „Wollen Sie mit« fahren, Mann?" Der Alte ließ sich nicht lange bit­ten: „Wenn Sie mich nach Lincoln mitnehmen wollen, so würden Sie ein gutes Werk tun."

Sie fuhren eine Zeitlang schweigend, Der Alte war wohl mit seinem Gedanken beschäftigt. Er sah aus, als drückt« chn etwas Schweres. Dann blitzte von Zeit zu Zeit das Erkennen irgend einer Land- marke, eines Hauses, eines Berges in seinen mü­den Augen auf.

Der Zeitungsmann sah es: „Sie scheinen nicht mehr hier im Lande gewesen zu sein. Sie sind wohl weit durch die Welt gekommen?" Der Alte nickte: „Ja, ein weiter Weg liegt hinter mir. Dor sechs­undvierzig Jahren bin ich aus Nebraska ausgewan­dert." Er sah wieder schweigend in die Landschaft.

Der Jüngere witterte da eine Geschichte: „Sechs­undvierzig Jahre? Eine lange Zeit, Mann. Dar­über könnten Sie ja beinahe die Heimat vergessen haben."

„Nein", wandte der andere den Kopf, „nein, vergessen habe ich Nebraska nie. Aber ich hatte Angst, hierher zurückzukehren. Angst, Mann, well ick etwas auf dem Kerbholz habe. Doch jetzt ist das alles überwunden, und weil Sie der erste waren, der mich hier in der Heimat freundlich behandelte, will ich Ihnen die Geschichte erzählen.

Charlie Smithson heiße ich, und sechsundsechzig Jahre lang habe ich mich durchs Leben geschlagen. Als ich gerabe achtzehn war, beging ich den schlech­ten Streich. Was ich tat, spielt ja feine Rolle, Mann. Auf jeden Fall steckten sie mich in Lincoln in die Strafanstalt. Dort faß ich fast ein Jahr. Da wurde mir die Zeit zu lang, und eines Tages rückte ich aus. War eigentlich eine Gemeinheit, denn der Wärter vertraute mir und ahnte nicht, daß ich aus- brechen könnte. Damals machte ich mir keine Ge­danken. Ich freute mich nur, daß ich wieder frei war, und verschwand schleunigst über die Grenze nach Kanada. Da trieb ich mich ein paar Jahre als Holzfäller herum; dann lernte ich Mary kennen. Der Alle war ein kleiner Farmer und sah mich gern, weil ich kräftige Arme hatte und er keinen Sohn. So war er schon daran, zu allem Ja und Amen zu sagen, als er auf den Einfall kam, mich zu fragen, wo ich herstammte.

Da fielen mir alle meine Sünden ein, und ich wurde wohl rot, als ich log: „Aus Wyomings Denn er sagte rasch: „Junge, das ist nicht wahr! Du lügst. Was hast Du auf dem Kerbholz?" Ich konnts ihm nicht sagen, und in meiner Angst und Scham lief ich aus dem Hause. Ich wußte nicht, wohin ich wollte, und ich dachte nur: „Fort!"

Da kam jemand hinter mir her gerannt: „Charlie!" Mary holle mich ein. Sie klammerte sich an mir fest und sagte: „Charlie sich will mit Dir gehen. Mir ist es einerlei, was Du getan hast. ' Ich will nur bei Dir bleiben." So gingen wir zu Zweit auf die Wanderschaft.

Wir lebten zuerst im Felsengebirge, wo ich Fallen stellte. Dann waren wir beide dabei, als der Sturm auf die Goldfelder von Klondike be­gann. Schließlich blieb auch dort nicht mehr viel zu holen, und wir fingen einen Handel mit Pfer­den an, weil die Russen im Kriege gegen die Ja­paner einen Haufen davon brauchten. Zuletzt ließ ich mich bei Kanton nieder, handelte dort mit allem, was mir zwischen die Finger kam. Es ging uns gut, und ich dachte kaum noch an Nebraska.

Dann wandte sich plötzlich das Watt. Wir ge- rieteu in den Hexenkessel des chineßfthen Bürger­

krieges hinein, und ich verlor fast alles. In all diesem Elend starb mir noch Mary. Sie hatte nie geklagt, mich niemals gefragt, warum ich von zuhause ausgerifien war. Und jetzt starb sie so ruhig und still, als hätte sie sagen wollen: „Ich will rasch aus der Welt gehen, daß ich Dir nicht noch zur Last falle." Sie war der beste Kamerad gewesen, nur jetzt hatte sie sich geirrt.

Was sollte ich jetzt eigentich noch auf der Welt? Ich dachte daran, selbst mit diesem unnützen Leben Schluß zu machen und schämte mich dann doch wieder meiner Feigheit. Was würde Mary dazu gesagt haben?

So wollte ich mich weiter durchschlagen. Dann hörte ich vor ungefähr einem Jahr, drüben in Japan sei für einen Mann mit ein wenig Unter* nehmungsgeist und Fleiß noch etwas anzufangen. Ich verkaufte das bißchen, was ich noch hatte, und wollte nach Japan fahren.

Ich weiß nicht, ob Sie etwas vom Untergang des französischen Dampfers „Jeanne de Mouchy" gehört haben. Der rannte im Sturm vor Nagasaki auf die Klippen und ging unter. Nur ein paar Mann konnten sich retten. Zu denen gehörte auch ich.

Eine Zeitlang mußte ich bewußllos in meinem Rettungsgürtel getrieben haben. Ich wachte auf, weil ich plötzlich mit den Händen gegen etwas Hartes stieß. Ich trieb in einer Brandung. Im nächsten Augenblick holte mich eine Welle wieder und trieb mich dann auf eine Klippe. Ich klam­merte mich daran fest, ich wollte jetzt nicht sterben. Weil mich der Tod streifte, war das Leben auf einmal wieder schön.

Ich hing ein paar Stunden dort auf der Klippe. Jeden Augenblick glaubte ich, die nächste Welle würde mich fortreißen. In den Pausen zwischen ihren Angriffen zog mein Leben an mir vorbei. Immer wieder aber blieb ein Bild vor mir stehen: die Flucht aus der Strafanstalt. Ich hatte viele Jahre lang überhaupt nicht mehr daran gedacht, und jetzt stand die Schuld riesengroß vor mir. Sie war es. die mich immer wieder ins Meer reißen wollte, die mir nach der Kehle griff. Ich schrie vor Angst. Ich schwor, ins Gefängnis zurückzu­kehren, wenn ich nur gerettet würde.

Ja, Mann, und fünf Minuten später fischte midi ein japanisches Rettungsboot von der Klippe herunter. , v

Es hat Monate gedauert, bis ich als blinder Passagier, als Bettler und Landstreicher hierher kam. " Wenn Sie nun noch ein klebriges tun wollen, so laden Sie mich vor der Strafanstalt ab."

Der Zeitungsmann erwies dem Alten den Ge­fallen. Er tat das schon aus Dankbarkeit für den wundervollen Arrikel, den er nun für die Abend­ausgabe vorlegen konnte. Er schrieb darin von Charlie Schmithsons Abenteuern, und er glaubte berechtigt zu sein, als Ueberschrift zu wählen: „Späte Reue eines Mörders."

Er konnte ja nichts von dem ahnen, was sich ein paar Minuten nach seinem Abschied vom Alten im Geschäftszimmer des Anstaltsleiters zu­getragen hatte:

„Ich wollte meine Strafe zu Ende verbüßen", sagte Charlie Smithson zum Direktor. „Ich bin vor sechsundvierzig Jahren hier ausgerückt." Der Anstaltsleiter wunderte sich. Doch er fragte rasch: „Warum saßen Sie hier?" — „Ich hatte den Namen meiner Mutter unter einer Quittung ge» fälscht!" Der Anstaltsleiter wunderte sich noch mehr Er wollte sich das nicht' merken lallen und fragte ruhig, scheinbar gleichgültig: „Wie lange mußten sie noch sitzen?" — „Einen Monat!"

Der Anstaltsleiter wunderte sich jetzt nicht mehr. Er ließ den heimgekehrten Charlie Smithson zur Beobachtung seines Zustandes vorläufig in eine besondere Abteilung des Gefängnislazarettes bringen.

Am «Rette mm krummen Eichbaum

Skizze von Ernst Löns

Jm Krug zum krummen Eichbaum ist frisch an­gesteckt worden.

Vor drei Tagen hatte man das geschlagene Lang­holz zu Tal gefahren, und da man unbedingt fertig werden wollte, so rollt« die letzte Fuhre -abwärts, als schon tiefe Dämmerung den Hohlweg beschattete. Der Fuhrknecht hatte nicht richtig aufgepatzt und den schweren Wagen zu sehr an die Seite gelenkt. Ein -sparriger Ast des gefällten Waldriesen rammte die krumme Kruppeleiche, die ihre verschnörkelten Zweige am Wegrand zur Erde duckte, und eine klaffende Wunde ward in die Rinde gerissen. Dar­aus sickerte der Saft in kleinen Tröpfchen, rieselte herab, sammelte sich in Höhlungen und zog bald eine breite, feuchte Bahn über die rauhe Borke. Die Sonne brannte darauf, der Wind trug Pilzsporen hinzu, Wäschen bildeten sich in der trüben Flüssig­keit und setzten Schaum ab.

Die Brauerei ist im vollen Gange. Der süßlich- säuerliche Geruch verbreitet sich und trifft die Riechorgane einer goldgrünen Cäsarfliege, die ge« rade auf einer Glockenblume ein Sonnenbad nimmt. Vor Freude reibt sie sich die Hinterfüße und stürmt davon. „Freibier! Freibier!" jubelt sie in hohen Tönen. Das ist eigentlich eine Dummheit von ihr, denn ihre Bas«, die Waldgoldfliege, die vor einigen Stunden in die Nasenlöcher einer armen Erd-kröte ihre Nachkommenschaft absetzte, ist nach dieser erheblichen Anstrengung auf Stärkung erpicht. Gierig stecken die beiden ihre Säugrüssel in den sühherben Trank. Don allen Seiten fliegt es heran. In dichten Scharen kommen die Cssigflregen. Sie haben sich ihrer Meinung nach besonders fein gemacht, prahlen mit ihren rötlichen Brusttüchern, den gelben Hosen und kokettieren mit ihrem gold- gebänderten Hinterleib. Recht unmanierliches Volk sind sie. Mitten in das leckere Gettänk setzen sie sich, drängen und stoßen, als wären sie allein im Ausschank. Jetzt setzt auch schon der Bierverkauf außer dem Hause ein. Geschäftig in nervöser Hast kommen schwarz-rote Waldameisen herangekrabbelt. Verächtlich schieben sie das egoistische Fliegen­gesindel beiseite. Sie können nicht stundenlang in der Kneipe sitzen und den Tag stehlen. Sie haben Pflichten gegnub-er der Gesamtheit. „Schnell, schnell. Keine Zeit, keine Zeit!" ist ihre Devise. Hastig füllen sie die Kröpfe, kehren um, tauschen eilig mit den.» ihnen begegnenden Stammesgenossen Gruß und Gegenrede und eilen zum hochgetürmten Nest­bau, entledigen sich ihres Vorrates und laufen zurück. Schnell, schnell, der Tag ist bald vorbei, der Sommer kurz, der Winter lang und die Nachkom­menschaft zahlreich. Für die Zukunft muß gesorgt, Vorrat gesammelt werden. Da hat man keine Zeit für DÜMge Geiern.

Ein großer Schatten fällt auf die zechende Ge­sellschaft, daß sie erschreckt auseinander stiebt. Be­ruhigt lassen die Zecher sich jedoch wieder nieder, denn der ritterliche Gast, der da in vornehmer Ruhe heranschwebt, ist der ungefährliche Schwal­benschwanz. Zierlich letzt er sich, entrollt langsam seinen Säugrüssel und tunkt chn behaglich in die gärige Flüssigkeit. Immer neue Gäste stellen sich ein. Wie ein ehrwürdiger Senator erscheint der Trauermantel im schwarzen, mit Hellem Pelz ver­brämten Samtg-ewande. Der Admiral protzt mit roten Wzeichen auf samtbraunem Grunde. Das Tagpfauenauge klappt mit den Flügeln und läßt seine Farben spielen. Wie gelbe Blumenblüten taumeln Zitronenfalter herbei, und im blauen Perl­mutterglanz schimmern die kleinen Bläulinge. Das ist ein Schweben und Fliegen, Summen und Wehen, ein Tanzen und Wiegen, ein Zechen und Schlürfen in froher Lust. Wespen und Hum­mel summen mit Getöse heran. Die Stimmung wird immer fideler. Eine dicke Hornisse beginnt ein keckes Lied zu gröhlen, kommt aber über den ersten Vers nicht hinaus. Der leichte, elegante Flug der Schmetterlinge wird unbeholfen und taumelnd. Einige Schwalbenschwänze und ein großer Fuchs bösen mit benommenem Kopf auf benachbarten Blättern und dem spärlichen Heidekraut. Erheben sich schwerfällig und sinken nach wenigen Flügel­schlägen wieder zu Boden. Ein« -dicke Hummel hat das heulende Elend und klagt einem schwarzen Lederlaufkäfer ihr Leid, wobei sie fortwährend mit den Hinterbeinen sich den Pelz rauft. Ja, der frische Eichenmost steigt zu Kopf, und nicht jeder kann ihn vertragen.

Ein tiefes Brummen erfüllt die Luft. Klatschend fällt es bei der Krüppeleiche ein. Edler von Lu­canus, der ritterliche Hirschkäfer, ist zum Abend- trunk eingetroffen. Eligst steckt er seine Pinsel- gunge in den gärenden Saft und schlürft mit tie­fem Behagen. Ein neues Gebrumm, ein zweiter Vertreter feines Geschlechts ist angekommen. Wü­tend dreht er sich um und läuft dem Ankömmling entgegen. Doch der Neue ist auch nicht bange. Er nimmt die Herausforderung an. Die Zangen knir­schen, die Füße kratzen an der rauhen Rinde des Baumes. Fest ineinander verbeißen sich die Kämp­fer. Da gelingt es dem ersteren Hirschkäfer, seinen -etwas schwächeren Gegner vom Stamm empor zu reihen; einen Augenblick hält er ihn schwebend in der Luft, öffnet dann das Kieferngeweih und läßt ihn in den Abgrund fallen. Der Besiegte bleibt eine Weile liegen, besinnt sich und kraxelt wieder zur Kneipe empor. Inzwischen sind immer mehr Hirschkäfer angefommen, sogar mit ihren Frauen. Es wird gezecht und geschimpft, bis eine regelrechte Massenkeilerei im Gange ist. Aber nicht um der

Sreuzworträtfel

Die Wörterbedeuten von oben nach unten: 1 Arkadischer Hirtengott, 2 Faultier, 3 Zeichnung, 4 Lohnabkommen, 5 Niederes Volk, 7 Leichtes Fahrzeug, 8 Pflanze, 10 Insassen eines Klosters, 11 Art Spott, 12 Geköpertes Leinenzeug, 15 Engl. Bier, 16 Insel der Kykladen, 18 Trinkstube.

Bon links noch rechts: 1 Oberhaupt der Katho­liken, 5 Monat, 6 Zeitabschnitt, 8 Gutschein, 9 Stadt in Oberrtalien, 11 Farbstoff, 13 Felseninsel im Golf von Marseille, 14 Schalenfrucht, 16 Prä­position, 17 Luftkurort im Harz, 18 Kurzer Wind­stoß, 19 Bibl. Hohepriester, 20 Leuchtstoff, 21 Inneres Organ.

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Silbenrätsel

Aus den Silben: a, al, dein, brech, du, chei, chr, de, dou, e, e, ein, es, ham, in, kor, kra,

Silbenrätsel

1 Wanderpreis, 2 Eidechse, 3 Nansen, 4 Narea- 5 DÄftchi, 6 Inventur, 7 England, 8 Fcmgkow. 9 Loggia, 10 Insul. 11 Einband, 12 Gibraltar, 13 Eintagsfliege, 14 Naumburg, 15 Steinkohle, Estragon, 17 Hermsdorf, 18 Risiko, 19 Brezel, la, lasch, Oi, ma, ment, mut, ni, ni, no, on, Pi, Engerling, 21 Ironie, 22 Stadion. .:

Pos, rin, ros, fa, far, fi, so, sprach, sum, tam, te, ti, Die Bauernregel lautet: Wenn die Fliegen M tus, u, vel, wer, wer, zenz, sind 17 Wörter zu 'bil- 1 beißen, wird bald Regen folgen;

Auflösung des Pusselspiels

Nicht immer ist ein Auto schön, Man tonn auch manches Schlechte j«h'n.

Liebe Sold wird gekämpft, sondern wenig edel und brutal um den besten Platz an der Kneiptafel.

Die Sonne versinkt, der Tag steigt ins Bett. Dunkle Schatten lagern sich zwischen den Sträu­chern. Aber noch ist nicht Feierabend in der Kneipe. Allerlei leichtes Volk, Motten, Schwärmer und Eulen komme» aus ihren Schlupfwinkeln h^zu. Rote Ordensbänder setzen sich auf die noch immer ergiebige Bierbank. Mit pfeifendem, blitzschnellen Flügelschlag rasselt ein südlicher Gast heran, der unheimliche Totenkopf, und auch das N-achtpfâuen- aug« läßt sich nicht lange nötigen. Durch die warme Sommernacht verlockt, findet sich der Oleander- schwärmer als Fremdling aus dem Süden ein.

So geht das Schlemmen und Zechen die ganze Nacht hindurch. Und als die Sonne neu gestärkt er­wacht, sicht sie einige dieser Nachtschwärmer da hocken, wie sie mit blödem Blick vor sich hinstieren. Auf einer kleinen Sandblöße am Fuße des Eichen­baumes sitzt der alte Hirfchkäferherr in trüber Katerftim-mung. Einige schwarze Laufkäfer, echte Garenjungen, treiben ihren Schabernack mit ihm, laufen ihm den Rücken herauf und schlüpfen zwi­schen feinen Kiefernzangen hindurch, die er stumpf­sinnig öffnet und schließt.

So geht Tag für Tag und Nacht für Nacht das tolle Leben im Krug zum krummen Eichbaum, bis Sonne und Lüft dem Leichtsinn ein Ende machen, die Wumdränder der Eichenrinde verharschen lassen und so den Betrieb zwangsweise schließen.

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Sitte tvansvovtable Ansel

Die neue Sensation von Monte Carlo.

Da die Spielbank von Monte Carlo in diesen Zeiten der wirtschaftlichen Krise offenbar ihren Reiz verliert, hat das geschäftstüchtige Fürstentum eine andere Attraktion erfunden. Seit einigen Ta­gen besitzt Monte Carlo eine künstliche Insel und auf dieser Insel ein Freilufttheater. Etwa 100 Meter von der Mste Monte Carlos entfernt, erhebt sich diese neue Insel. Sie besteht aus 18 000 Kilo­gramm Stahl. Ihre Oberfläche beträgt 12mal 18 Meter. Ein gigantischer Kran hob diese Stahllast und setzte sie dem Felsen am Meeresgrund auf, der die solide Unterlage bildet. Dieses künstliche Stück Land soll fortan die Roll« einer Märcheninsel spie­len, deren leuchtende Wasserspiele und Feuertänze die Kur- und Spielbankgäste zu entzücken haben. Das Merkwürdigste an dieser Insel aber ist, daß jederzeit von dem Felsen wieder abgenommen und, anderswohin transportiert werden kann.

Rätsel

den, deren Anfangs, und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, einen Spruch ergeben (ch - ein Buchstabe). 1

Die Wörter bedeuten: 1 Nutzpflanze, 2 Dickem 3 Bedeutender Opernk-omponift, 4 Einwan A b Schellentrommel, 6 Teil von Rumänien, 7 8 Kirchliches Gnadenmittel, 9 Papstname, 10 FM- zöftscher Bühnendichter, 11 Römischer Kaiser, Futterpflanze, 13 Militärische Begleitung, 14 Flo- r-enttne-r Staatsmann und Historiker, 15 Staaten­bund, 16 Zw-ischenhandlnng im Dramtft- 17 Nor­discher RomanÄichter. ,

Auflösungen aus voriger Nummer Kreuzworträtsel mit magischem Quadrat