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1931

30. L«U

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Maat JUR. 1.-7 für den gmqen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer io, Freitag is, SamStag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Kfg^ im Reklameteil von 68 mm Sreite 25 Ji-pfg. / Qfsertengebühr 50 R-Pfg.

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Auf dem Wege zur Geldfihttfe

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Das Reichskabinett erörterte heute nachmittag

in einer kurzen Sitzung die von seinem Wirtschaft- ausschuß vorgeschlagenen wirtschaftspolitische Maßnahmen, die mit der weiteren Wiederauf­nahme des Zahlungsverkehrs zusammen hängen.

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Die Einnahmen des Reiches im ersten Viertel des Rechnungsjahres 1931 blieben mit 1807,9 Mill. RM um 433,85 Mill. RM hinter einem Viertel des neu veranschlagten Haushaltssoll für Las Rech­nungsjahr 1931 zurück. Die Einnahmen im Juli stnL, wie es in der amtlichen Veröffentlichung heißt, katastrophal zurückgegangen.

Bei einer Schießerei zwischen feindlichen Bier­schmugglerbanden im belebstesten Wohnviertel van Newyork wurden fünf Kinder lebensgefährlich ver­letzt. Den Tätern gelang es, in einem Privatauto unerkannt zu entkommen.«

Auf der französischen Kolonialausstellung brach Dienstag nachmittag abermals ein Brand aus, und zwar wiederum auf dem niederländischen Gelände, wo gerade an dem Wiederaufbau des abgebrann­ten Pavillons gearbeitet wird. Die Feuerwehr war sofort zur Stelle und konnte das Feuer im Ent­stehen ersticken. *

Wegen der ernsten Lage Deutschlands hatte Dr. Eckener die für den 16. Juli geplante Fahrt nach England vom Fahrtprogramm ahgesetzt. Diese

k Einer beispiellosem Hitzewelle in verschiedenen I Teilen Kaliforniens sind bisher über 70 Personen zum Opfer gefallen. Die Durchschnittstemperatur [ betrug in Imperial Valley am Dienstag 41,5 Grad L Celsius.

In der Nähe von Kronstadt stieß ein russischer Dampfer, der eine Gruppe Schauspieler an Bord führte, mit einem deutschen Dampfer zusammen, dessen Name unbekannt blieb. 16 Personen wurden über Bord geworfen. Die Primadonna Wc^iwa und ein Matrose kamen ums Leben. Acht Personen sind schwer verletzt. Die Ursache des Zusammen­stoßes ist noch nicht geklärt.

: Aus Duisburg wird gemeldet: Ein Trupp von Angehörigen der K. P. D. versuchte in der Nacht Zum Mittwoch den Asphaltbelag der Essen-Steeler Straße mit weißer Farbe zu bemalen. Polizei­beamte, die sie daran hindern wollten, wurden be­gossen und mußten das Feuer erwidern. Sieben Personen, die vermutlich dem Maltrupp als Deckung dienten, wurden verhaftet.

AusavveLiuns eines neuen Wieifchnftspianes

Lob«- «uv Vveksabba« mv Hebung des Exportes?

Reform dev SioziaNeistunsen

Berlin, 29. 3ulL Der vom Reichskabinekk eingesetzte Wirtschaftsausschuß arbeitet mit Hochdruck, um einen Wirkschaftsplan zur Ueberwindung der schweren Geldkrise auszu­arbeiten. Es handelt sich dabei in der Hauptsache um Selbsthilfe-Maßnahmen, da Deutsch­land in absehbarer Zeit nicht mit ausländischen Krediten rechnen kann. IL a. soll ein um* fassender Preis- und Tarifabbau vorgesehen sein. In Regierungskreisen hofft man, daß dieser allgemeine Wirkschaftsplan gemeinsam mit der Wiedereinführung des normalen Zahlungsverkehrs in den ersten Augustlagen veröffentlicht werden kaun.

Jn erster Linie gilt es, die Beschränkungen des Zahlungsverkehrs aufzuheben. Wie die Dinge im Augenblick liegen, ist damit zu rechnen, daß an­fangs nächster Woche die Banken von allen Be­hinderungen befreit fein werden.

Pie Sparkassen dagegen werden sich noch ge­wisse Einschränkungen gefallen lassen müssen, weil hier eine Beruhigung des Publikums in vollem Umfang noch nicht eingetreten ist. Die Auf­hebung der Beschränkungen des Zahlungsverkehrs wird also nicht so wett gehen, daß schon in den nächsten Tagen jeder Konteninhaber über sein

Der Reichsfinanzminister hat infolgedessen ganz erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden, um das Gleichgewicht des Haushalls aufrechtzuerhalten und den Ultimo glatt zu überstehen.

Eine erhebliche Rolle in den augenblicklich« Kabinettsberatungen spielt weiterhin die Frage bi Erntefinanzierung und

en

Frage der im Zusammenhang damit die Maßnahmen, die sich auf das Gebiet der Ein-

sammenhang

H wieder normale

------- ----------- erhattmsse herzustellen.

aneben beschäftigt sich der Wirtschaftsausschuß des Reichskabinetts unausgesetzt mit

einem großen Wirkschaftsplan.

« wir uns den ifen müssen. Vom e zu erwarten. Die

Ausland ist keine finanzielle

Vorgänge in London bei den englisch-französischen

Die Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberver­bände teilt mit: Die in einem Berliner Abendblatt

vom 29. Juli 1931 gebrachte Nachricht, daß heimrat von Borsig beabsichtige, den Vorsitz tr Bereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände niederzulegen, ist unrichtig.

Ge-

n der

Der Oberpräsidsnt der Provinz Ostpreußen hat auf Grund der Verordnungen zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 28. März 1931 und 17. Juli 1931 dieGazeta Olsztynska" in Allenstein auf die Dauer von vier Wochen, und Swar vom 29. Juli bis 25. August 1931 einschließ- uch verboten. Das Verbot erfolgte wegen zweier Artikel vom 16. und 19. Juli d. Js., in denen schwere Beschimpfungen und Verächtlichmachung "er Reichsregierung enthalten waren und deren Inhalt die öffentliche Sicherheit und Ordnung ge-

Kreditverhandlungen sind keineswegs verheißungs­voll, weil sie auf die Stillhaltunb von kurzfristigen Auslandskrediten von ungünstigem Einfluß sein können. Wir müssen uns also auf ein Anhalten der gegenwärtigen ernsten Lage einrichten und mit allen Kräften versuchen, den Druck, der zurzeit auf dem deutschen Volke liegt, allmählich zum Weichen zu bringen. Mit einseitigen Regierungsmaßnah­men läßt sich dieses Ziel auf die Dauer nicht er­reichen. Die Notverordnungen können nur augen­blickliche Schwierigkeiten überwinden helfen. Einen Ausweg will man in einem

Abbau der Preise und einer weiteren teil- weisen Reduzierung überspitzter Löhne sehen, damit die Wirtschaft sich wieder frei bewegen, produzieren und vor allem auch exportieren kann.

Gerade der Export wird für uns in nächster Zeit von ganz besonderer Bedeutung sein, weil wir nur durch ihn Devisen hereinbekommen und so die Golddecke der Reichsmark verlängern können.

Die Erörterungen innerhalb der Reichsregierung sind dadurch besonders erschwert, daß die Steuer­eingänge bisher ganz erheblich hinter den er­warteten Schätzungen zurückgeblieben sind. Es bleibt z. D. das Aufkommen im letzten Viertetzahr um 43385 Millionen RM hinter dem Voran­schlag zurück.

Statt der erwarteten 2241,75 Millionen RM sind nur 1807,8 Millionen eingegangen.

iährdete.

Der amerikanische Schatzsekretär Mellon, der gestern abend in Paris angekommen war, ist, ohne W llufzuhalten, nach der Riviera weitergefahren und dort heute auf seinem Besitztum eingefroren.

Sag Weiße Haus veröffentlichte gestern eine Mitteilung, in der darauf hingewiesen wird, daß nie Politik der Regierung, sich jeder Herabsetzung Jndustriearbeiterlöhne zu widersetzen, unver­ändert weitergeführt werde.

n * Die beiden Atlantikflieger Herndorn und wngbom sind in Moylgrave in der Grafschaft Pembrokeshire (Wales) gelandet.

,Graf Zeppelin" ist nach Erreichen des Rord- "Woes umgekehrt und nimmt Kurs auf Leningrad. -Professor Samoilowitsch bezeichnete die Wissenschaft' Ausbeute der Fahrt als außerordentlich groß.

*

~ * Macdonald hat dem Reichskanzler von einer Mschenlandung in Holland ein herzliches Ab- Wedstelegramm gesandt.

*1 Näheres siehe im politischen Teil.

und Ausfuhr erstrecken. Reichspräsident von

Hindenburg hat am Mittwoch vormittag den Reichsernährungsminister Schiele zum Vortrag über die gegenwärtige Lage der ^Landwirtschaft im

., . Tg steht im Zu-

Kabinettsberatungen. Bisher

ist eine Verständigung in der Form erzielt wor­den, daß sich zunächst die Reichsbank bereit erklärt hat, Wechsel des Handels und der Mühlen zu dis­kontieren und dafür 50 Millionen Reichsmark be­reitzustellen. Ein gleich hoher Betrag soll gemein­sam mit anderen Instituten zur Lombardierung flüssig gemacht werden. Vom Reichsernährungs­ministerium wird jedenfalls versucht, daß die

Finanzierung der neuen Ernte unter allen Umständen

durchgeführt wird. Ein Moratorium für die Land­wirtschaft kommt indessen nicht in Frage. Die jetzigen Besprechungen laufen darauf hinaus, zu verhindern, daß den verschiedensten landwirtschaft-

lichen Betrieben sofort wieder die Einkünfte der Ernte entzogen werden durch überstürzte griffe ihrer Gläubiger.

Reform der Sozialleistungen

aus

Zu-

auch

In dem Sanierungsprogramm werden Maßnahmen auf dem Gebiet der Sozialleistungen eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Das deutsche Volk, muß sich darauf gefaßt machen, daß auch die Sozialgesetzgebung den veränderten Verhältnissen angepaßt werden muß. Wie wir von unterrich- eter Seite erfahren, hat der amerikanische Staats­ekretär S t i m s o n in einer Aussprache mit dem steichsarbeitsminister Stegerwald keine Zweifel darüber gelassen, daß die deutschen sozialpoli­tischen Sorgen das Ausland nicht zu einer Veränderurm feines Standpunktes veranlassen könnten. Mithin wird uns nichts anderes übrig bleiben, als aus der Weigerung des Auslandes, uns neue Kredite zu geben, auch die möglichen sozialpolitischen Folgerungen zu ziehen. Das Reichskabinett wird sich mit diesem Problem in allernächster Zeit zu beschäftigen haben.

GtiWatteavmachunsen mit England und Amerika B e r l i n, 29. Juli. Wie dieF. Z." erfährt, kam am Mittwoch nachmittag nach fast dreitägigen Verhandlungen mit den Vertretern der großen englischen und amerikanischen Banken )elne prinzipielle Uebereinkunft zustande. Einzelne Punkte sind freilich noch zu klären. Das gentkmen agreement sieht vor, daß die Auslandsbanken mit ihren nach Deutchland gegebenen Krediten stillhalten, daß sie aber bis zu einem gewissen Betrag ihrer Forderungen das Recht zur Umlegung der Kredite haben sollen. Erwartungsgemäß wird als neue Adresse für die umzulegenden Kredite (sowohl für Dar- wie für Rembourskredile) die Golddiskontbank dienen.

Die bei den Berliner Verhandlungen anwesenden Auslandsvertreter waren, soweit England in Frage, kommt, von fast sämtlichen Firmen bevollmächtigt, die Kredite nach Deutschland gegeben haben. Der amerikanische Vertreter scheint dagegen nur für die großen Newyorker Firmen verhandelt zu haben. Immerhin wird durch die jetzt erreichte prinzipielle Uebereinkunft für den größten Teil der noch in Deutschland laufenden Rembourskredike eine Rege-

lung getroffen und für einen wesentlichen Teil der ausländischen Barkredile.

Wie bekannt, beträgt der Umfang der über die Banken laufenden ausländischen Rembourskredike noch etwa 2% Milliarden, wovon von englischen und amerikanischen Banken mindestens dreiviertel stammen. Die Uebereinkunft ist also von erheblicher Wichtigkeit, zumal zu hoffen ist. daß auch die großen Banken in der Schweiz und in Holland sich ihr

anschließen werden. Daß die Abmachungen trotz­dem im Hinblick auf die zahlreichen Kleingläubiger Deutschland nicht der NotwendiKeik entheben, er­gänzende Maßnahmen einseitiger Art zu treffen, wurde schon mehrfach ausgeführt. Man wird dabei sicherlich den Eindruck eines Moratoriums vermei­den wollen, jedoch erscheinen nun gesetzliche Zah- lungsbeschränkungen (mit allerdings weitgehenden) Ausnahmen) unerläßlich. Der Ausweg dürfte viel­leicht in einer verstärkten Verwendungskonkrolle der Reichsbank für die angeforderen Devisenbeträge be­stehen. Eine entsprechende Notverordnung dürfte in den nächsten Tagen zu erwarten sein. Nach dem freiwilligen Abkommen mit den Hauptgläu­bigern wird sie aber ihrer Hauptschärse beraubt sein und gewissermaßen nur den Charakter einer ergänzcndm Maßnahme tragen.

Sevftesettde GisuevaueUett

Starker Rückgang des Steueraufkommens im Juni katastrophale Entwicklung im Juli

3m Juni 1931 betrugen laut Mitteilung des Reichsfinanzministeriums die Einnahmen des Rei­ches aus Besitz. und Verkehrssteuern 244,8 (alles Millionen Reichsmark) gegen 294,9 im gleichen Mo­nat des Vorjahres, die Einnahmen aus Zöllen und Verbrauchsabgaben 211,3 (214,0), mithin zusammen 456,1 (508,9). Im April bis Juni 1931, dem ersten Viertel des laufenden Rechnungsjahres, wurden hiernach vereinnahmt an Besitz- und verkehrs- steuern 1171,3 (im Vorquartal 1392,8, im gleichen Quartal des Vorjahres 1487,2) und an Zöllen und w> 2121,9. Gegenüber dem letzten Viertel des Rechnungsjahres 1930 ergibt sich daher ein Minderaufkommen von 339,5 und gegenüber dem ersten Viertel des Rech­nungsjahres 1930 ein solches von 314,0.

Der Rückgang des Aufkommens aus der Ein­kommen- und Körpevschaftssteuer ist vor allem dar­auf zurückzuführen, daß abgesehen von den un­günstigen wirtschaftlichen Verhältnissen gerin­gere Vorauszahlungen für 1931 zu leisten sind und vielfach Stundungen erfolgen mußten. Schließlich ist auch zu berücksichtigen, daß im Verichtsoiertel- jahr diesmal keine Einkommensteuerzuschläge fällig geworden sind. Das Aufkommen im« ersten Viertel des Rechnungsjahres 1931 bleibt mit 1807,9, rein rechnerisch betrachtet, um 433,85 hinter dem Vor­anschlag zurück: hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, daß in dem Haushaltssoll Einnahmen veranschlagt sind, die, wie z. B. die Krisensteuer und die Aufbrin­gungsumlage, erst in den kommenden Monaten des Rechnungsjahres fließen werden. Aus den bisheri­gen Aufkommen Schlüsse auf die künftige Entwick­lung der Steuereinnahmen zu ziehen, wäre daher verfrüht. Die Einnahmen im Juli sind, wie be­reits mehrfach verlautbar, katastrophal zurück­gegangen. Durch die Verzugszuschläge soll ein wirk- amer Anreiz zur pünktlichen Steuerzahlung ge- 'chaffen werden.

Oie DrWtMMe« müssen sollen

Appell der Steuben-Gesellschaft an das amerikanische Volk

Berlin, 29. Juli. Die Deutsche Skeuben- Gesellschasl Hal der amerikanischen Presse einen Offenen Brief an das amerikanische Volk und seinen Präsidenten Hoover übergeben, in dem es heißt: Die Ereignisse in Deutschland haben der Welt offen­bar gemacht, daß die unerfüllbaren Tributlasten nicht nur Deutschland, sondern die ganze WAk be­drohen. Soll mit Deutschland nicht die Welt der. Ge­fahr des Bolschewismus ausgeliefert werden, dann muß das Reparationssystem verschwinden. Nach einer Würdigung des Hoover-Planes wie der fran- zösischen Widerstände sagt das Schreiben weiter: In beispielloser Selbstdisziplin nicht in müder Resignation verharrt das deutsche Volk. Nicht Anleihen, nicht Kredite können Deutschland Helsen. Sie sind unwirksame Medizin, solange der Krank­heitserreger das Reparationssystem nicht ent­erns ist. völliger Fortfall der weder moralisch noch achlich berechtigten Tributlasten ist das einzige Mittel, das die Gefahr für Deutschland und damit ür Europa und die Wett bannen kann. Diese ein­zig mögliche Lösung erwartet das deutsche Volk, und auf dieser Erwartung ist seine Selbstdisziplin aufgebaut. Das Schreiben schließt mit einem Appell an das amerikanische Volk, keiner Lösung zuzu- skimmen, die an der Ursache der deutschen Krise Md damit der Weltwirtschaftskrise nämlid) am Tributsystem vorübergeht. Solle eine Befrie­dung Europas und damit eine Ueberwindung der bestehenden Wirtschaftskrise eintreten, dann müßten die dem deutschen Volke auferlegten, zu keiner Zeit erfüllbaren Tribullasten fallen.

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