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Nr. 152

Donnerskag, den 2. Juli 1931

Seife 7

' baren Hitze. In manchen landwirtschaftlichen Be- zirken ruht die Arbeit fast ganz, da die Landwirte ; auf dem Felde von der Hitze überwältigt wurden ß und die Pferde tot umfielen. In den größeren - Städten lagern Tausende in den öffentlichen Parks und Gärten, da in den Wohnungen, besonders in den ärmeren Vierteln, die Hitze unerträglich ist.

Ein Flugzeug in Kanada abgeskürzi

Hamilton (Ontario), 1. Juli. Ein Flugzeug | stürzte über dem hiesigen Flugplatz ab. 5 Personen wurden getötet.

Es gibt noch immer Jünger von Tausend

Ein Mitglied der Tausend-Gesellschaft gibt, wie aus München gemeldet wird, bekannt, daß neue Versuche der Goldgewinnung nach dem Tausendschen Verfahren angestellt werden. Er äußert sich folgen­dermaßen: „Ein ehemaliger im Tausend-Prozeß nicht genannter Angestellter der „Chemischen Stu- diengefellschaft Tausend" macht in Deutsch-Böhmen " seit längerer Zeit neue Versuche auf der gleichen ; Zahlenbasis wie Tausend. Als Grundmaterial ver­wendet er ebenfalls Blei, jedoch mit anderen, bis­her noch nicht verwendeten Zuschlägen. Bei diesen Zuschlägen handelt es sich um chemisch reines Ma­terial, das in keiner Weise goldhaltig ist. Die Ver- . suche haben bis heute staunenswerte Resultate er­geben. Auch diesmal spielen kosmische Einflüsse, wie das auch bei Tausend der Fall war, eine nicht un­wesentliche Rolle. Der Experimentator war stets ein großer Skeptiker und ist aus diesem Grunde auch aus der „Chemischen Studiengesellschast Tausend" ausgetreten. Er ist Ingenieur und hat sich aus Lieb- ; habersi mit mathematischen Problemen befaßt. Er habe, sagt er, im Laufe der Zeit doch zugeben :' müssen, daß die Ideen Tausends nicht ohne wei­teres von der Hand gewiesen werden können. daß i vielmehr eine Anwendung dieses von Tausend zu­nächst rein intuitiv aufgestellten Zahlensystems auf viele Naturvorgänge möglich sei. Spätere Versuche haben auch greifbare Resultate geliefert.

Nie Gefabve« des Leucht­gases

Zahlreiche Todesopfer. — Entgiftung des Gases notwendig

Nach der Kürzlich veröffentlichten Stati­stik sind in Deutschland innerhalb eines Jahres schon wieder 665 Personen an Gas­vergiftung gestorben.

In den medizinischen Fachzeitschriften wird immer häufiger die Forderung erhoben, das Leuchtgas aus Küche und Wohnung Al verbannen. Die Aerzte betrachten es als Ursache einer Berufs­krankheit bei Hausfrauen und Hausangestellten, und da alle Kunst der Medizin darin besteht, die Ur- fache der Erkrankung zu beseitigen, gelangen^ sie folgerichtig zu ihrer anscheinend so radikalen For­derung. Sie haben gute Gründe dafür.

Leuchtgas ist wegen seines Gehalts an Kohlen­oxyd ein Gift. Es enthalt rund acht von hundert dieses gefährlichen Stoffes; aber schon ein Teil < Kohlenoxyd auf zehntausend Teile Luft genügt, um I 'Sergifhmgserf Meinungen hervorzu rufen. Das Koh- â lenoxyd verbindet sich mit dem xotea Mutfarbstoff, Ls v erd-r a ag c allen Sauerstoff daraus, der ja zum Le- I ben unentbehrlich ist, und so stirbt der Vergiftete F einen qualvollen Tod. Die ^ersten Anzeichen einer / Kohlenoxydvergiftung sind Schwindel, Kopfschmer- ' zen, Ohrensausen, Mattigkeit — Erscheinungen also, darunter viele Hausfrauen leiden. Aerzte bemerkten G nun, daß während der sommerlichen Erholungs­reise, in frischer Luft, fern vom Gasherd diese Er- scheiungen schnell verschwanden, sofort sich aber ■ aufs neue einstellten, wenn die Hausfrau ihre Tä- $ tigkeit wieder aufnahm. Sine sorgfältige Nachprü- K jung der Gaseinrichtungen ergab hier und da geringe Unöidjtigt eiten, denen das Leuchtgas, obwohl nur in kleinen Mengen, entströmte. Weiter wurde fest- gestellt, daß am Brenner das Leuchtgas nur un- s vollkommen verbrannte, auch hier kleine Mengen £ Kohlenoxyd in die Atemluft gelangten. Wohl möchte man glaube, daß eine Verbesserung der Gasein- richtungen die Gefahr beseitige, aber gerade die f Aufgabe, Rohrverbindungen, Hähne, Ventile abso­lut gasdicht zu hallen, kann von der Technik nur s unter großen Kosten und Schwierigkeiten gelöst werden. Damit wäre aber auch noch nicht alles ge­tan: beim Anzünden der Gasflamme strömt Gas in die Luft, bevor es sich entzündet, ein Streichholz verlöscht, das Cereisenfeuerzeug versagt, der Platin- ; schwamm wirkt auch erst nach gewisser Zeit, und immer noch bliebe die Gefahr der unvollkommenen s Verbrennung. Auch dem Laien ist ja bekannt, daß in einem gasbeleuchteten Zimmer Blumen nicht ge= dechen, daß in solchen Räumen eine andere, schlech­tere Luft herrscht als in elektrisch beleuchteten. In ■ einer Berliner Plätterei erkrankte die ganze Be­legschaft an Gasvergiftung, als wegen der Kälte ein

1 Venlllator abgestellt wurde. Von Gasvergiftungen lesen wir immer wieder. Sind solche Unfälle akute * Gasvergiftungen, so sind die Kvankhellserschemun- f gen der Hausfrau, der Hausangestellten chronische. I Sie sind deshalb nicht weniger gefährlich und — f was man heutzutage ja rithig sagen darf — kost­spielig. Nicht nur der Einzelhaushalt wird mit den Kosten für die Wiederherstellung der Gesundheit be- : lastet, auch die Gesamtheit in Form der Kranken­kassen, Invalidenversicherung wird daran beteiligt. ; Der Kreis der also Gefährdeten wird noch weiter, ; da auch Lehrer und Lehrerinnen in gasbeleuchteten ; Schulen, Beamte und Angestellte in gasbeleuchte­ten Büros unter der Einwirkung des giftigen Ga­ses zu leiden haben. Was an Lebensmut und Le­bensfreude eingebüßt wird, weiß jeder selbst, der mit Mattigkeit, stetem Kopfschmerz, Appetitlosigkeit und gar Uebelkeiten nur „ein halber Mensch" ist.

Die radikale Forderung der Aerzte, das Leucht­gas aus den Wohnungen zu verbannen, kann leicht befolgt werden durch Rückkehr zum festen Brenn-

Sovfühvung des evste« vv-veksvlssen Flugzeugs in Kambuvg

Der Konstrukteur Ludger Holpert an seinem propellerlosen Flugzeug

In Hamburg wurde von dem Erfinder Ludger Volpert ein propellerloses Flugzeug vorgeführt. Anstatt des Propellers besitzt das Flugzeug unter beiden Tragdecken Saugdüsen, die eine zum Tragen des Flugzeugs geeignete Luftströmung erzeugen. Dieser sogenannte Düsenoortrieb soll gegenüber dem Propellerantrieb eine große Ersparnis bedeuten.

Gin weiblicher Rasputin

Die Seherin am englischen Königshofe — Die Sensation vom Hyde-Park — Die Kristall­kugel der Prophetin — Die Freundin der englischen Königin

Madame Nadine bildet in London augenblicklich das Tagesgespräch der Gesellschaft, denn sie ist die Seherin des englischen Königshofes, als sine Art weiblicher Rasputin, wenn sie auch auf die Gestal­tung der politischen Verhältnisse keinen Einfluß ausübt. Rasputin, der berüchtigte Seher und Pro­phet des Zarenhofes, hat sich bekanntlich nicht damit begnügt, den Menschen ihr Schicksal vor-auszusagen, sondern er hat als politischer Intrigant gewirkt, der seinen großen Einfluß auf den Zaren und die Zarin dazu benutzte, um im Trüben zu fischen. Ma­dame Nadine erfreut sich auch des Schutzes der Königin Mary, aber schon die englische Verfassung macht es unmöglich, daß eine mysteriöse Erschei­nung wie ein Hellseher oder eine Hellseherin po­litische Geschäfte durchführen kann. Macdonald läßt sich von ihr nicht beeinflussen. Wer die ganze eng­lische Gesellschaft ist ständige Kundin in dem Ap­partement House beim Hyde-Park. Diese Wohnung hat der Seherin den Beinamen „Sensation vom Hyde-Park" verschafft. Die nüchternen Lords und Ladys, die sich tagsüber dem Sport widmen oder höchftjachliche Geschäfte betreiben, kommen in der Däuuuerfrunde U1 chre«» saufen Mlâ â .HM berühmte Haus im Hyde-Park, um hier Madame Nadine über ihr Schicksal zu befragen. Madame Nadine lehnt es allerdings ab, zu prophezeien, da dies in England verboten ist. Sie würde unter diesen Umständen trotz der königlichen Protektion unweigerlich ins Gefängnis kommen. Aber sie ist eine „Seelische Beraterin". Unter diesem Deck­namen verbirgt sich tatsächlich eine Hellseherin und Prophetin, die über sensationelle Erfolge verfügen soll. Sie hält engste Verbindung mit ihrem ver­storbenen Gatten aufrecht, der ihr im Traume er­scheint und Ratschläge erteilt. Die psychischen Be­ratungen" dieser merkwürdigen Frau fommen hauptsächlich durch Mitwirkung einer Kristastkugel zustande. Diese Kugel muß man mit der einen Hand ansassen, während Madame Nadine die andere Hand des Ratfmgenden berührt. Nun gibt sie Auskunft über das Vergangene und Zukünftige, und es soll geradezu verblüffend sein, in welchem Maße sie die Wahrheit errät. Meistens wird sie wegen Liebesgeschichten oder Vemögensangelegen- heiren in Anspruch genommen. In der letzten

stoss — Steinhole oder billiger und angnehmer Braunkohlenbriketts — und Ersatz der Gastampen durch elektrische Beleuchtung. Die Gaswerke aber sollten sich allen berechtigten Vorwürfen entziehen dadurch, daß sie endlich die im Kleinen mögliche Entgiftung des Gases auch im Großen vorzu­nehmen. Zwar wird es in dieser Notzeit des deut­schen Volkes wegen der fehlenden Kapitalien schwer möglich sein, von Helcke auf morgen die Anlagen zu errichten. Solange sie sich aber dazu nicht entschlie­ßen, sollten sie es im Interesse der Volksgesundheit auch unterlassen, ihre Produktion weiter auszudeh­nen und neue Gasabnehmer zu werben, die wegen vermeintlicher Vorteile ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.

Hont tVevkttudenien zum VvSstdeuts«

Wie Präsident Garfield ermordet wurde. — Zur 50. Wiederkehr seines Todestages. — Ein märchen­hafter Ausstieg.

Drei amerikanische Präsidenten sind eines ge­waltsamen Todes gestorben: Lincoln 1865, Garfield 1881 und MacKinley 1901. In der an märchen­haften Schicksalen wahrlich nicht armen Geschichte der Union ist der Aufstieg des am 19. November 1831 geborenen James Abraham Garfield von der

Zeit häuften sich aber die Anfragen wegen des Hoover-Planes, da alle Menschen missen wollen, oh die Verhandlungen zu einem günstigen Ende geführt werden. Trotzdem lehnt es Madame Na­dine ab. Entgültiges über die Zukunft der Men­schen vorauszusagen, sondern sie will die Menschen nur durch ihre Hellgeschichte darin unterstützen, des Lebens Meister zu werden und möglichst rechtzeitig den Kampf gegen drohende Gefahren aufzunehmen. Madame Nadine hat nach ihrer eigenen Erklärung ihre Sehergabe nicht gelernt, sondern sie besitzt sie von Hause aus und hat sie gewissermaßen ererbt, da schon ihre Mutter über höchst eigentümliche Gesichte verfügte. Viele Menschen kommen zu ihr bei schwerer Krankheit oder vor einer Operation, um festzustellen, ob sie sich dem Eingriff des Chi­rurgen unterziehen sollen. Dann sieht Madame Nadine, wie sie erklärt, das Innere des Körpers des Patienten und fühlt auf eine unerklärliche Weise, ob er einer Operation gewachsen sein wird oder nicht. Man erkennt daraus, daß es sich bei ihrer Tätigkeit um harmlose Angelegenheiten handelt, die den Zweck haben, den Menschen zu auch am englnchen Könlgs- ^höfe festen Fuß fassen und sich das Vertrauen vie­ler Mitglieder des Hofes und der Hofgesellschaft erwerben. Wenn ihr Beruf auch ähnliches wie der Rasputins und ihr Schicksal in vielen Einzelheiten an das des russischen Propheten erinnert, so ist auch tatsächlich die tätigt eit der Madame Nadine recht harmlos und nur druch das Vertrauen gutgläubiger Menschen möglich. Die englische Politik hat keinen Anlaß, sich um diese sensationelle Erscheinung am englischen Königshofe zu kümmern, denn wèr an den mysteriösen und mystischen Dingen der Hell­seherei Gefallen findet, soll nicht daran gehindert werden, die anderen aber, die sich dieser Tätigkeit der Madmae gegenüber skeptisch verhalten, haben von ihr keinen Schaden. Die Personen beim Hofe, die den Rat der Madame Nâine brauchen, und die Seherin vom Hyde-Park in der Woche mehreremale nach dem Buckingham-Pallrft rufen, stellen nur eine kleine Gruppe dar, uni) wenn sie auch von der Seherin politische Ratschläge verlangen, so haben sie doch auf die Gestaltung der Politik nicht den ge= üingsten Einfluß.

untersten Stufe menschlichen Elends zur höchsten Würde des Staates erstaunlich genug. Sohn eines armen Farmers und einer deutschen Mutter, verlor er den Vater schon im Alter von zwei Jahren. Die Familie war bettelarm und völlig verschuldet; in Garfields Heimatsort Orange gab es keinen Schul­unterricht Ein älterer Bruder sorgte dafür, daß er und feine beiden Schwestern wenigstens in einem drei Kilometer entfernten Nachbardorf etwas Un­terricht nehmen konnten; aber der Weg dahin war so beschwerlich, daß der kleine James auf dem Rücken einer -Schwester dorthin getragen werden mußte.

Als Tagelöhner, Buchhalter, Kutscher, Boots­und Zimmermann schlug sich der jun^e Garfield durchs Leben. Mit sechszehn Jahren ging er nach Chester, um seine Biloung zu vervollständigen, aber dies war ihm nur möglich, indem er in seiner Freizeit schwere Arbeit gegen kargen Lohn verrich­tete. Auf dem 'Eclectic-Jnstitut in Hiram nahm er weiteren Unterricht, dessen Kosten er dadurch be­stritt, daß er Stuben fegte, Oefen heizte und sonstige Hausarbeiten verichtete. So arbeitete er sich müh­sam hoch, wurde Hilfslehrer an der gleichen Anstalt und schließlich dank seinem Fleiß ordentlicher Lehrer des Lateinischen und Griechischen in Hiram. Er hatte großen Erfolg, heiratete 1858 eine seiner früheren Schülerinnen, eine Deutsche, und wurde noch im selben Jahr Anstaltsleiter.

Zunächst wollte er Advokat werden. Für seine öffentliche Tätigkeit brachte er eine große rednerische Begabung mit. Bald wurde er denn auch als Se­nator für Ohio ausgestellt und gewählt. Bei Aus­bruch des Sezessionskrieges nahm er begeistert Par­tei für die Nordstaaten. Der Lehrer und Redner verwandelte sich nun in einen Soldaten; Garfield kommandierte ein vom Staat Ohio aufgestelltes Regiment und errang an seiner Spitze glänzende militärische Erfolge. Mit stark unterlegenen Kräf­ten schlug er den Feind mehrmals. So stieg er all­mählich bis zum Stabschef des Generals Rosen- crans auf. Seine bedeutendste kriegerische Leistung war der entscheidende Anteil, den er an der Schlacht bei Chickamauga am 19. September 1863 nahm. Bald darauf wurde er in den Kongreß gewählt, wo er siebzehn Jahre lang als wertvolles und schließ­lich als führendes Mitglied der republikanischen Partei wirkte. Ende 1880 wurde er zum Präsiden­ten gewählt; am 4. März 1881 trat er sein Amt an, von großen Plänen und besten Absichten beseelt. Aber bereits vier Monate später fiel er einem At­tentat zum Opfer. Ein verkommenes Subjekt namens Guiteau, ein vielfach vorbestrafter Stellen­jäger, dessen Gesuch Garfield abgelehnt hatte, schoß ihn am 2. Juli 1881 auf einem Washingtoner Bahn­hof aus nächster Nähe an. Der Attentäter hatte damit gerechnet, Garfields Nachfolger werde ihm gewissermaßen zu Dank verpflichtet sein, wenn er den Präsidenten aus dem Weg geräumt habe. Er ließ sich ohne Widerstand verhaften und wurde hin­gerichtet. Die Wunde des Präsidenten wurde erst nicht für lebensgefährlich gehalten. Lange schwebte er zwischen Leben und Tod. Allmählich schien eine Besserung einzutreten .besonders, als es gelungen war, den Schwerverletzten an die Meeresküste zu bringen. Wer dort stellten sich Sumptome einer Blutvergiftung ein, der Garfield schließlich am 19. September, dem Jahrestag der Schlacht von Chickamauga, erlag.

Gekveuries Getvswe

Es ist bekannt, daß sich die Eigenschaften von Tieren durch Kreuzung mit Angehörigen edlerer Rassen verbessern lassen. Dieses Aufzüchtungsver­fahren konnte neuerdings durch den Wiener Ge­lehrten Tschermak auch auf Getreide übertragen werden. Es gelang ihm, Roggen und Weizen zu kreuzen. Dieser Getreid^bestand wurde wieder mit seinen Eltern gekreuzt. Das so erhaltene „Misch­getreide" ist fortpflanzungsfähig und zeigt bemer­kenswerte neue Eigenschaften: in ihm soll die Er­tragsfähigkeit des Weizens mit der Anspruchslosig­keit des Roggens vereinigt sein. Wenn diese Me­thode, die sich noch im Versuchsstodium befindet, sich in vollem Umfange praktisch bewähren sollte, dann dürfte sie gerade für die mittel- und nord­europäische Landwirtschaft eine umwälzende Be­deutung gewinnen. ,

Zahlen deutscher Kleinstaaterei

Das Land Anhalt hat rund 350 000 Einwohner; sein jährlicher Haushalt beläuft sich auf 24 Milli­onen RM. Für Braunschweig betragen die Zah­len 500 000 Einwohner — 61 Millionen; für Lippe 163 000 Einwohner — 12 Millionen: für Mecklen- burg-Schiwevin 674 000 — 85 Millionen; für Meck- ienburg-Strelitz 110 000 Einwohner — 18 Milli - anen; .für Oldenburg 550 000 Einwohner — 39 Millionen und schließlich für den aUerlleinsten Zwergstaat Schaumburg-Lippe 50 000 Einwohner — 4,2 Millionen.

Rundfuttkpvogsamm

Donnerstag, 2. Jutt 1931

5.55: Wettermeldung. Anschließend Morgen­gymnastik. 7.30—8.30: Von Bad Bertrich: Früh­konzert. 11.50: Schallplattenkonzert. 14: Werhe- konzert. 15.30: Stunde der Jugend. 16.30: Nach­mittagskonzert. 18.15: Zeitfragen. 18.45: „Bald­win", Vortrag. 19.15: „Strömungen in der euro­päischen Jugend", 3. Gespräch. 19.45: Im Fluge um die Welt, 4. Wend. 21: Der unbekannte Mo­zart. 22.15: Tagesnachrichten. 22.35—24: Tanz­musik.

Steine, Seviamnäugen

Vogelsberger Höhen-Llub (V. H. L.) Zweig- verein Hanau. Sonntag, den 5. Juli: 7. Vereins­wanderungen: 1. Großkrotzenburg — Barbarossa­quelle — Buchberg — Niederrodenbach. Abfahrt: Hanau-Hbf. 9.23, Sonntagsfahrkarte Kahl = —.50 Reichsmark, Rucksackverpflegung; oder: 2. „Hohe- rodskopffest" Ilbeshausen — ^oherodskopf — Hart­mannshain. Marschzeit 4% Stdn., Abfahrt Hanau- Nord 7.57, Sonntags karte Harimarmshain ^3.30 Reichsmark. Rückfahrt: Ank. in Hanau 21.15 Uhr. Montag, den 6. Juli: Monatsversammlung. Zahl­reiches Erscheinen erwünscht. 887

Eisenbahnverein Hanau. Am Samstag, den 4. Juli, um 20.00 Uhr, findet im Gasthaus „Zum Elefanten", Frankfurter Straße eine außerordent­liche Generalversammlung statt, wozu die Mitglieder hiermit nochmals eingeladen werden. 1060

Verein ehem. 6er Ulanen Lützow, Hanau. Mor­gen Freitag 3. Juli, abends 8% Uhr, Monatsoer­sammlung. In Anbetracht der wichtigen Tages­ordnung wollen die Kameraden pünktlich und zahl­reich erscheinen. 885

Turn- u. Sportvereinigung 1860 E. V. (wander- ableilung). Am Sonntag den 5. Juli findet unsere 5. Wanderung statt. Abmarsch 7 Uhr vom Eigen­heim, zum Waldfest auf dem Buchberg. Gäste will­kommen!

Eislauf-Verein. Freitag abend 7 Uhr Faustball­spiel, Sportplatz Ruhrstraße. 888

Verein der Hundefreunde für Hanau a. 2TL (E. V.) Heute abend 814 Uhr wichtige Monats­versammlung. 886

Picadilly-Elub. Freitag 8.30 Pl. Sonne. 1084

MAGGP Geeicht! ..

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