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18. Lunt

1931

He. 140

Domrersta« de«

ErfMrmgsort ent Gerichtsstand für beide Teste ist Hanau. / Bei unverschuldetem Ausfall der Oefemng infolge höherer Gewâ Streik ustv. hat der Bezieher keinen Anspruch abf Lieferung oder Jiachkefernng oder auf Rückzahlung deS Bezugspreises. / Für plahdorschrifi m Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewäift geleistet. / Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Fernspr. 3956,39», 3958

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Reichspräsident v. Hindenburg hat dem neuen Präsidenten der französischen Republik, Paul Doumer, aus Anlaß seines Amtsantritts ein Glückwunschtelegramm gesandt. Der fran« züsische Präsident hat dem Reichspräsidenten sofort gedankt. *

In der gsstrigen Sitzung des Badischen Landtages fand ein nationalsozialistischer An­trag Annahme, der die Einführung einer Warenhaus- und Filial st euer anregt. Die Ausführungsbsstimmungen des Gesetzes wer­den noch ausgeavbeitet. *

Die Metallarbeiterverbänd« der N o r Ä w e st g r u p p e verlangen in einem an den Arbeitgebsriverband gerichteten Schreiben, daß in den Mitte Juli stattfindenden Lohnverhandlungm auch die Arbeitszeit neu geregelt wird. Für den Fall, daß die Unternehmer diese Forde­rung ablehnen, soll das Schreiben der Metall­arbeiterverbände als Kündigungsabsicht für das am 30. 9. ablaufende Abkommen zu betrachten sein.

Das Plenum des bayerischen Landtages genehmigte die Aufhebung der Immuni­tät der nationalsozialistischen Abgeordneten Streicher und Wagner zur Strafverfolgung in den Strafverfahren und in der Privatklage des Schriftleiters Schwingenstein von der Bayerischen BErnbundkorrefpondenz wegen der bekannten Ohrfeigenszone im Landtag. Die Strafverfolgung des Abgeordneten Streicher wegen Beleidigung eines ehemaligen Nationalsozialisten wegen einer Veröffentlichung in dem OrganDer Stürmer" wurde abgelehnt.

Wie vom Völkerbundssekretariat mitgeteilt wird, hat der Generalsekretär des Völkerbundes jetzt die

Verheerender Wirbelsturm

Steel Vevsonen von einstüvzenden Wänden ««schlagen, übev 40 Personen verletzt

Plettenberg, 18. 3 uni. Von einem furchtbaren Unwetter wurde gestern abend das Elzetal zwischen Herscheid und Holthausen betroffen. Mit großer Gewalt streifte plötz­lich ein Wirbelsturm mit ungeheurer Geschwindigkeit über das bei Herscheid liegende Tal der Elze entlang in Richtung Holthausen bei Plettenberg, trug Hausdächer durch die Luft, Dachziegel und Sparren wirbelten umher, Bäume wurden entwurzelt, Mauern und Giebel­wände stürzten ein und schwere Balkenslücke stürzten zu Boden, Türen und Fensterscheiben wurden eingedrückt.

Auf dem Bahnhof Plettenberg-Ober­stadt wurde ein Güterschuppen dem Erdboden gleichgemacht. Ein schwerer Eisenbahnwaggon wurde aus den Schienen geschleudert. Eine in et­

wa 100 Meter Entfernung stehende Fabrik ebenfalls vollkommen zerstört. Man bezifst Schaden dieser Fabrik auf 20 bis 25 000 Mark. De- dauerlicherweise sind neben dem hohen Sachschaden drei Menschenleben Zu beklagen. Bei dem Bahnhof Plettenberg-Oberstadt wurde ein Mann durch einen Balken auf der Stelle erschla­gen. 3n Holthausen begrub eine einstürzende Mauer einen Schutz suchenden Mann unter sich. St

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erlag seinen schweren Verletzungen im Kranken­haus. Insgesamt haben etwa 40 Personen mehr oder minder schwere Verletzungen durch einstür­zende Mauern und umherfliegende Steine and Balken davon getragen. Die Ortschaft Holthausen litt am schwersten unter dem Wirbelsturm.

Hasel durchschlägt Dächer

Düren, 17. Juni. Heute gegen 15.45 Uhr wurde der Kreis Düren von einem furchtbaren Hagel-

tragen. In den Gärten bietet sich dem Beschauer ein furchtbares Bild. Besonders mitgenommen ist eine Gärtnerei im Kreuzau, in der nicht nur die ganzen Bestände, sondern auch sämtliche Scheiben der Treibhäuser von dem Hagelschauer zerstört wurden. Der Hauptunglücksherd, aber liegt in den Dörfern Bergheim und Lindem. Hier hatten die Hagelkörner solche Gewalt, daß sie an alten Häu­sern die Dächer durchschlugen. Viele Einwohner müssen ihre Wohnung räumen und wissen noch nicht, wie sie ein Unterkommen finden. Die Höhe des Schadens läßt, sich auch noch nicht annähernd feststellen. Wie bisher festgestellt werden konnte,

sind Menschen und Tiere nicht zu Schaden komnmen.

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Englisches Geld für Sefievvelch

Wien, 17. Juni. Das große Ereignis bei Nacht. die dem Rücktritt des Kabinetts Ender ge folgt ist. ist die Nachricht, daß die Bank vor England der österreichischen Nationalbank 15t Millionen Schilling als Vorschuß auf di< ebenso große Schahwchselanleihe überwiesen hat um die sich die Regierung seit einigen Monater vergeblich bemüht, weil sie die außenpolitischen Bc dingungen Frankreichs nicht erfüllen will. Dadurck Hat England im letzten Augenblick ein verhr~ volles Anwachsen der Währungsbesorgnisfe wendet, aber auch entscheidend in die Frage dei neuen Regierungsbildung eingegrifsen, weil es nur klar geworden ist, daß das neue Kabinett nichi ganz und gar auf Frankreichs Gnaden angewiescr ist. Da die gestern vom Finanzminisler vorgenom mene Unterzeichnung des Vertrages mit dem An gelsasischen Stillhaltekonsorkium rechlsverbindlick und dadurch endgültig ist, wird die neue Regietunt diesen Stein nicht mehr auf ihrem Wege vorfinden

langms

ie abge

Gens beginnt, ergehen zu lasten. Es sind sämtliche dem Völkerbund angehörende Staaten eingeladen wor­den, außerdem noch Afghanistan, Brasilien, Costa- rica, die Vereinigten Staaten von Nordamerika, '

Obstbestände vernichteten. Von Dr

Hageistuem wütete kn Vee Rhön

Poppenhausen, 17. Juni. Bei einem schweren Unwetter, das über die Rhön niederging, hat der damit verbundene Hagelschlag großen Schaden^an- MMMMÉMMMBi

In Oesterreich hatten sich die Verhältnisse in den letzten Tagen sehr bedenklich zugespitzt Die Zahlungsschwierigkeiten der österreichi schen Kreditanstalt wirkten trotz aller Same rungsversuche immer noch nach, so daß mi weit- und tiefgehenden Störungen des öfter reichischen Wirtschaftslebens gerechnet werdei mußte. Dazu kamen die politischen Berwick lungen. Die österreichische Regierung brad zusammen, weil nicht alle Mitglieder des Par lamentes mit der Haftung des Staates die sämtlichen ausländischen Verbindlichkeitei der österreichischen Kreditanstalt einverstan den waren. Nach der Ansicht der widerstreben den Minister ging die Haftungspflicht übe

Aegypten, Ecuador, Mexiko, die Türkei und Sowjet- rußland. Die Eingeladenen sind gebeten worden, dem Völkerbundssekretariat zu gegebener Zeit die Benennung und Zusammensetzung ihrer Delega­tion mitzuteilen.

Die Internationale Arbeitskonferenz hat gestern in ihrer Vollversamlung beschlossen, die Frage des Minde st alters für die Zulassung von Kindern zur Arbeit in nicht gewerb­lichen Betrieben auf die Tagesordnung der nächst­jährigen Arbeitskonferenz zu setzen. Die Konferenz hat die Aufstellung eines Fragebogens gutgehei­ßen, der den Regierungen zugestellt werden soll, da­mit sie sich auf der Grundlage dieses Fragebogens über ihre Stellungnahme zu einem internationalen Abkommen schlüssig werden können.

ich die Obstbaume haben fchwe ^-'H'" I gelitten. An mm Häusern wurden viele Fenster

bis Niederau durfte in einer Entfernung von etma zertrümmert. Im Fliegerlager auf der

acht Kilometern fast kein Obstbaum mehr Fruchte' Wasserkuppe wurden 70 Scheiben zerschlagen.

Entspannung in Berlin

Die «Swske Ausgabe deS -Kabkueits: Heran an das Tmbutvroblem!

Berlin, 17. Juni. Die Erregung, in die uns die Krisenlage versetzt haben, ist einer gewissen Entspannung gewichen. Der Mittwoch war völlig frei von Besprechungen und Verhandlungen irgendwelcher Art. Dr. Brüning, der durch die tage- und nächtelangen Besprechungen der letzten Zeit gesundheitlich stark angegriffen war, hatte sich einen wohl­verdienten Ruhetag gegönnt. Aber schon für die nächsten Tage hat der Reichskanzler eine Kabinettssitzung avberaumt, in der das reparationspolitische Problem erörtert werden soll:

In Katt o w, Stadtteil Zawodzic, kam es gestern zu Arbeitslosenunruhen wegen der Kürzung der Unterstützungsdauer. Die Demon­stranten gingen gegen die Polizei tätlich vor und bombardierten eine Wachtstube mit Ziegelsteinen. Die Polizei machte von der Schußwaffe Gebrauch; von den Demonstranten wurde einer getötet und zwei schwer verletzt. *

* Die Bank von England hat der öster­reichischen Nationalbank 150 Millionen Schilling vorgeschossen, womit die Währungssorgen gemil­dert wurden.

Von den nach Berlin berufenen deutschen Bot­schaftern befindet sich Dr. Schubert aus Rom bereits in der Reichshauptstadt und hat die Bespre­chungen mit dem Reichsaußenminister Dr. Cur­tius ausgenommen. Der Washingtoner Botschafter v. Prittwitz-Gaffron ist unterwegs nach Deutschland, Herr v. Hoesch aus Paris wird Ende der Woche erwartet. Wir haben bereits gemeldet, daß diese Zusammenkunft in Zusammenhang steht mit der diplomatischen Aktion der Reichs­regierung hinsichtlich der Revision des Youngplanes.

In welchem Tempo und in welcher Form die Reichsregierung die Aktion betreiben wird, muß abgewartet werden. Sie ist in dieser Hinsicht an ge-

wi

Die französische Regierung hat in der Kammer einen Gesetzentwurf eingebracht, der sich mit Schutzmaßnahmen gegen die Ueberschwsmmung mit ausländischen Erzeugnissen befaßt. Er soll das Dumping bekämpfen und die Maßnahmen vervollständigen, die durch die Verordnung des Handelsministers im Oktober vorigen Jahres getroffen worden.

Das Flugschiff Vo X versuchte gestern nach Bahia zu starten, war jedoch nicht imstande, sich über das Wasser zu erheben. Es wurde darauf bekanntgegeben, daß es sich als notwendig erwiesen habe, vor einem Weiterflug die Schwimmer des Flugschiffes abzukratzen. Der Weiterflug ist wahr­scheinlich heute zu erwarten.

Havas meldet aus Gero no (Katalonien), daß die dortigen Gewerkschaften, die die Enthaftung eines ihrer Mitglieder, der bei einem Angriff auf die Bank von Bilbao beteiligt war, gefordert hatten, den Generalstreik erklärten, als der Gouverneur ihrem Verlangen nicht nachkam. Der Belagerungszustand ist verhängt worden.

Der amerikanische Pilot Hawks, der gestern vormittag 5.30 Uhr in London gestartet mar, landete um 10.10 Uhr ohne Zwischenlandung auf dem Flugfeld des Littorio (Rom). Nach über Zweistündiger Fahtrunterbrechung stieg er um 12.15 Uhr zum Rückflug nach London auf.

*) Näheres siehe im politischen Teil.

rüning und

Dr. Curtius den englischen Ministern in Chequers gemacht haben. Dabei ist allerdings zu beachten, daß sich die Verhältnisse in Deutschland in den letzten Tagen schärfer zugespitzt haben, als dies bei den Londoner Besprechungen erwartet werden konnte. Die offiziellen Schritte Deutschlands in der Revisionsfrage werden unter diesen Umständen frü­her unternommen werden müssen, als dies ursprüng­lich beabsichtigt war. Es liegt der Reichsregierung selbst daran, und zwar weniger aus reparations­politischen, sondern aus allgemein psychologischen Gründen, möglichst rasch die Revisionsfrage in Gang zu bringen und damit beruhigend auf die deutsche Wirtschaft und Oeffentlichkeit einzuwirken, die nach den politschen Kämpfen der letzten Tage jetzt begreiflicherweise irgendwelche Taten sehen wollen.

Die Lage, in der sich Dr. Brüning und sein Ka­binett befindet, ist angesichts der durch die Notver­ordnung hervorgerufenen Beunruhigung im gan­zen Lande nicht leicht. Er möchte einerseits die Be­suchte der amerikanischen Staatsmänner, die in die zweite Hälfte des Juli fallen und der englischen Minister, die zu einem noch nicht festgesetzten Zeit­punkt ihren Gegenbesuch in Berlin angemeldet haben, zunächst'abwarten, weil er sich von dieser Fühlungnahme günstige Rückwirkungen auf die reparationspolitischen Erörterungen verspricht, an=. dererseitz aber hat Brünings Verständnis für die Ungeduld in weiten Kreisen des deut­schen Volkes. Die nächsten Wochen werden eine weitere schwere Nervenprobe sowohl für die Re­gierung, als auch für die Bevölkerung bringen.

Das Gesetz des Handelus

Erklärungen des Abg. Dingeldey

Berlin, 17. Juni. Dr. Dingeldey gab einem Vertreter .her DAZ. Erklärungen über die prak­tischen Auswirkungen der am Dienstag gefallenen Entscheidung. Dr. Dingeldey- führte u. a. aus:

Es ist selbstverständlich, daß wir uns nicht wehrlos immer weiter fremde Gelder vom Aus­land abziehen lassen können und gleichzeitig weiter an das Ausland Zahlungen leisten, während wir im Innern zu wirtschaftlichen Maßnahmen mit gefährlichsten Folgen schreiten müssen. Dieser Zu- sammenhang der Tatsachen wird jedem Reichs­kanzler das Gesetz des Handelns über alle sonstigen Bedenken und Rücksichten hinweg diktieren müssen. Da die Notverordnung nicht mehr zu beseitigen war, ohne die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Reiches heraufzubeschwören, so müssen nun­mehr mit größter Beschleunigung die vernachlässig­ten inneren Ursachen unserer finanziellen Lage durch entschlossene Reformen nach einem einheit­lichen Gesamtplan unter Vermeidung jeder Ein­seitigkeit in Angriff genommen werden. Für diese Ausgabe bedarf es neuer entschlossener Persön­lichkeiten.

Site sofortige Einstellung der Tributrahlunsen

Dresden, 17. Juni. Der Gesamtvorstand des Verbandes Sächsischer Industrieller hat in seiner Sitzung vom 16. Juni die Absendung des folgenden Telegramms an die Reichsregierung beschlossen:

Die sächsische Wirtschaft hat wiederholt ihre Bereitwilligkeit auch zu schwersten Opfern unter der Voraussetzung erklärt, daß eine feste Aussicht auf Gesundung der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse besteht. Diese Voraussetzung ist nicht gegeben, solange die Tr ib u t b e la st u n g, der aufgeblähte Verwaltungsapparat und der be­stimmende Masseneinfluß wirtschaftsfeindlicher Kräfte in Staat und Wirtschaft fortbestehen. Die Reichsregierung hat bisher weder den übertrie­benen Verwaltungsapparat, auf ein tragbares Maß zurückzuführen, noch wirtschaftsfeindliche Ein­flüsse in Reich und Ländern zu beseitigen ver­mocht.

(Fortsetzung auf Seite 2)

der Finanzkrise gesellte sich die Kabinettskr und es gehörte kein besonders stark entwickel ter Pessimismus dazu, die Zukunft des öfter reichischen Staatswesens in einem düsterer Lichte zu sehen.

Dem Rücktritt des österreichischen Kabinett­folgt die Nachricht von einer in diesem Augen blick entscheidenden englischen Finanzhilfe fir den österreichischen Staat. Die Bank von Eng land hat der österreichischen Nationalbank 151 Millionen Schilling als Vorschuß auf die ge plante österreichische Schatzwechselanleih überwiesen. Die englische Hilfe ist nicht nur fi nanziell, sondern für den Augenblick auch po litisch entscheidend. Die Meldungen aus Wier ließen in der letzten Zeit keinen Zweifel dar an, daß Frankreich alles tat, um die öfter reichischen Schwierigkeiten zu steigern, in bei durchsichtigen Absicht, von der österreichischer Regierung unter dem Druck der furchtbarer inneren Schwierigkeiten politische Zugeständ Nisse zu erpressen. Die französische Finanzhilfe wurde unter Bedingungen aufgeboten, derer Annahme unbedingt mit einem Verzicht au den Plan einer deutsch-österreichischen Zoll Union gleichbedeutend gewesen wäre. Da­österreichische Kabinett hat allen diesen Zu­mutungen tapfer Widerstand geleistet. Werft es schließlich auseinanderfiel, so nicht deshalb weil über diesen Punkt irgendwelche Mei­nungsverschiedenheiten bestanden hätten. Aber die Kabinettskrise eröffnete doch den französi­schen Intrigen ein neues Feld und die franzö­sischen Agenten konnten sich in verstärkten Hoffnungen wiegen.

Die Finanzhilfe der Bank von England, die sicher in engster Fühlungnahme mit der englischen Regierung erfolgt ist, macht ihnen fürs erste einen Strich durch die Rechnung. Man ist in Wien jetzt finanziell nicht mehr auf die französische Hilfe angewiesen und die Neubildung der österreichischen Regierung kann in Unabhängigkeit erfolgen, da die fi­nanzielle Grundlage für die Haftpflicht des österreichischen Staates gegenüber den aus­ländischen Gläubigern der österreichischen Kreditanstalt durch die englische Finanzhilfe gesichert ist. Die Hilfe der Bank von England wird ferner die Zuversicht in Oesterreich von neuem stärken und kräftigen. Denn sie ist ein tatkräftiger Beweis dafür, daß England Ver­trauen in die Zukunft des österreichischen Staatswesens setzt und deshalb keine Beden­ken trägt, zur Sanierung der österreichischen Finanzen einen sehr erheblichen Betrag auf­zuwenden. Mit den Oesterreichern können wir

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