Anzeiger Mr^F
VauLl Gtadt und Land
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Samstag den
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6. Luut
1931
ßwey- ^we^f^o»»
Reichspräsident v. Hindenburg hat gestern abend mit dem 19.31 Uhr vom Bahnhof Friedrichstraße abgehenden fahrplanmäßigen D- Zuge Berlin verlassen und sich nach seinem Besitz Neudeck (Westpreußen) begeben, wo er einen mehrwöchigen Aufenthalt zu verbringen beabsichtigt.
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* Auf der internationalen Arbeits -
Der Münchener Glaspalast ausgebrannt
Die geotze Münchener Kunstausstellung ein Spser der
Klammen
konferenz in Genf legte Reichsarbeits- minifter a. D. Dr. Brauns den deutschen Stand- den Ursachen und Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit dar.
punkt der Reichsregierung zu Mitteln zur Behebung der W
Me wir erfahren, werden die deutsch-rumä- nlschen Handelsvertragsverhand- lungen, über deren Wiederaufnahme dieser Tage das Wirtschastskomitee der rumänischen Regierung Beschluß gefaßt hat, auf rumänischen Wunsch in Berlin fortgesetzt werden. Es ist zu erwarten, daß die Delegationen bereits Anfang der kommenden Woche zusammentreten, aber der Tag des Verhand- 'lu-ngsbeginns ist noch nicht festgesetzt.
Der sozialdemokratische Parteitag in Leipzig fand gestern sein Ende. Am Schluß wurde dem Vorstand einstimmig Cntlastung erteilt.
Zu der Ueberfliegung der deutschen Nordseeinseln durch französische Militärflugzeuge wird von amtlicher französischer Stelle erklärt, daß die Flugzeuge auf dem Rückfluge von Stockholm über der Nordsee die Orientierung verloren hätten und daher der deutschen Küste zu nahe gekommen seien.
__In zum Freitag.kam es Essen M erneuten Ausjchreiiu
Straßenecke war das Pfaster etwa einen Meter breit aufgerissen. Die einschreitenden Polizeibeam- :en wurden wiederum mit Steinen und aus den ööusern mit Schraubenmuttern beworfen. Außer- Km wurden zahlreiche Straßenlaternen zertrümmert. Vierzehn Personen wurden vorläufig fest- ienommen.
Wie Associated Preß aus Natal meldet, ist das Flugschiff Do X gegen 6 Uhr dort eingefroren. Do X wird hier gründlich übecholt werden, was wahrscheinlich eine Woche dauern wird. Dann wird Do X direkt nach Rio de Janeiro fliegen. Von einer Zwischenlandung in Pernambuco, die ursprünglich beabsichtigt war, wird Abstand genommen, da der Hafen von Pernambuco-für die Landung eines so großen Flugbootes nicht für geeignet gehalten wird.
Wie wir erfahren, wird die Benzknzoll- erhöhung nicht, wie bisher angenommen wurde, nur fünf, sondern aller Voraussicht nach sieben je Dz. betragen, so daß sich also der Zoll auf 17 RM und einschließlich des LSprozentigen Tarazuschlags auf 21 RM je Dz. stellen wird. Auf Liter umgerechnet würde dies einen Zollsatz von 15,7 RM je 100 Liter bedeuten.
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Wie aus Bern gemeldet wird, hat der Aeroklub der Schweiz den Rekord Piccards in folgender Weise anerkannt: Nationaler Höhenrekord Klaffe A (Ballone), acht Kategorie (von mehr als 4000 Kubikmeter), ausgestellt am 27. Mai 1931 von Prof. Piccard und Ingenieur Kipser mit dem Ballon Ch. 113 mit 15 781 Meter. Unter Vorbehalt der Homologieruny durch ine Fédération Aeronautique Internationale stellt diese Leistung den internationalen Höhenrekord Mit Freiballonen und den Welthöhenrekord dar.
Die zurzeit in Paris befindlichen sowjetrussischen Handelssachverstandi- ge n hatten gestern im französischen Handelsministerium eine erste Zusammenkunft mit der französischen Delegation.'Die französische Delegation steht unter der Führung des Leiters der Abteilung für Außenhandelsverträge im Handelsminieftrium, Ministerialdirektor Elde. Es handelt sich, wie Hamas berichtet, heute lediglich um eine erste Fühlungnahme.
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Der frühere amerikanische Botschafter in Berlin Dr. Schurmann ^af gestern an Bord des Schnelldampfers „Bremen" in Bremerhaven ein, von wo er sosort ^a ch Heidelberg weiterreiste, um dort der Einweihung eines neuen Lehrgebäudes der Univer- mät Heidelberg, für das er die Baukosten zur &er= F^ung gestellt hat, beizuwohnen.
Sie belgische Regierung ist, wie folgt, isbildet: Ministerpräsidentschaft und Inneres R e n- ln> Auswärtiges: Hymans, Justiz: Cocq, Finan-
Houtart, Industrie, Arbeit und soziale Fur- wsge:Hcynian, Kolonien: Crockaert, öffentliche Arenen: van Haenegcm, Post u. Telegraph: Bovesse, ^>eg: Dens, Unterricht: Petitjean, Landwirtschaft:
Dievoet, Verkehr: van Jsacker.
*) Näheres siehe hn politischen Teil.
Sie Vernichtung der ^unstwevte bedeutet eine nationale âatastvovbe
München, 6. Juni. Jn dem berühmten Münchener Glaspalast, der gegenwärtig — wie alljährlich — eine große Kunstausstellung beherbergt, brach heute früh 3.25 Uhr ein Brand aus, der so heftig um sich griff, daß das Gebäude in kurzer Zeit in hellen Flammen stand. Eine Stunde nach dem Alarm der Feuerwehr um 4.25 Uhr, war der Glas-
palast vollkommen ausgebrannt.
Ls fleht nur noch das Lisengerüst, aber auch dieses ist an verschiedenen Stellen bereits einge- stürzl. Die Feuerwehr mutz sich darauf beschränken, die angrenzenden Gebäude zu schützen. Der Südwind treibt die Funken wehere 100 Meter weit. Trotz der frühen Morgenstunden ist die Umgebung des Brandplahes von einer lausendköpfigen Menschenmenge umlagert. Ueber die Entstehung des Brandes und den Werl der vernichteten Gemälde ist zur Stunde noch nichts bekannt. Der Schaden ist ungeheuer, er soll in die Millionen gehen. Wenn auch die materiellen Werle grötzken- teils durch Versicherungen gedeckt sein dürften, so ist der ideelle Schaden durch die Vernichtung einer solchen Auslese von Kunstwerken, wie sie die hier vor kurzem eröffnete Kunstausstellung vereinigt hatte, als nationale 6 a t a st r o p h e zu be- zeichnen.
München, 6. Juni. Wie der Landesdienst des Süddeutschen Korrespondenzbüros erfährt, sind von den im Glaspalast ausgestellten Gemäl-
Kunstwerke ein auch nicht annähernd abzufchähen- der Sack'^aden hinzutritt, da wohl die meisten der Künstler im Vertrauen auf die Sicherheit des Ausstellungsgebäudes ihre Werke nicht versichert haben dürften.
München, 6. Juni (6.45 Ahr). Zur Stunde wütet der Riesenbrand im Innern des Glaspalastes noch weiter. Die Feuerwehr ist nach vor mit 32 Schlauchleitungen mit der Bekämpfung des Feuers beschäftigt. Das Riesendach ist vollständig zusam- mengestürzk. Stehen geblieben sind lediglich ein südlicher Teil des Gerüstes und Bruchstücke der Seikenumrandungen. Die Rordseile ist fast vollständig zerstört. Roch immer, nach 4 Stunden, stürzen Teile des Gerüstes ein. Die Feuerwehr hat bisher zwei Verletzte zu verzeichnen. Einem von ihnen wurden durch einen herabstürzenden Balken die Zehen von den Füßen abgequetscht. Der Rauch während des Aufenthaltes auf dem Drandplatz war fast unerträglich. Dichte Menschenmassen umlagern die Brandstätte. Nach unseren an Ort und Stelle emaeaauaeuen Informationen dürfte D r and-
men sein. doch läßt sich hierüber noch nichts Gewif-
sichert. Für alle anderen Werken war nach den ses sagen. Auf Brandstiftung läßt u. a. die unge Satzungen der Aufstellung die Versicherung Sache ' der Aussteller selbst. (Es ist daher bedauerlicher-
heuer rasche Ausdehnung des Riesenbrandes, die
weise anzunehmen, daß zu dem ungeheueren ideellen Schaden durch die Vernichtung wertvollster
das Retlungswerk von vornherein zum Scheitern verurteilte, schließen.
Die Noiverovdnuns unteezeichnei
Berlin, 5. Juni. Reichspräsident von Hindenburg hat heute die Notverordnung unterzeichnet. Es steht nunmehr fest, daß die Verordnung im Laufe des morgigen Mittags der Oeffentlichkeit übergeben wird. Der Redaktionsausschuß des Reichskabinetts hielt heute abend noch eine Schlußsitzung ab, in der die Kundgebung der Reichsregierung die endgültige Form erhielt.
Das Kabinett war heute nachmittag nochmals zu einer letzten Redigierung der Begründung versammelt, die dem Notverordnungswerk gegeben werden soll; es war offenbar sehr schwierig, die verschiedenen Meinungen innerhalb der Reichsregierung über die zweckmäßigste Form dieser Darlegungen auf einen Nenner zu bringen. Auch eine sachliche Aenderung hat das Kabinett, wie wir hören, noch in letzter Minute vor der Unterzeichnung beschlossen. Die Staffelung bei der Krisenlohn st euer wird nämlich nicht mit dem untersten Satz von 1 Prozent, sondern von % Prozent beginnen und in ihrer scharfen Steigerung von 1,5 Prozent auf 3,5 Prozent bei den Einkommen von 700 bis 1000 Mark monatlich eine Milderung erfahren.
Reichsminister Treviranus hatte gestern abend in Hamburg auf einer vertraulichen Führerbesprechung der Volkskonservativen Partei diese Aenderungen angekündigt. Der Minister gab dabei auch der Auffassung Ausdruck, daß die scharfe Kritik an der Notverordnung von rechts bis links ein Beweis dafür sei, daß die Rcgierungdie Lasten ziemlich gleichmäßig verteilt habe. Die schärfere Heranziehung der Lohn- und Gehaltsempfänger zur Krisensteuer rechtfertigte der Minister damit, daß bei den übrigen Steuerträgern die Kapital- und Steuerflucht, zu deren Bannung bisher noch kein Heilmittel gefunden worden sei, sonst in so starkem Umfange einsetzen würde, daß der Erfolg gleich Null wäre. 3m übrigen kündigte Treviranus auch an, daß die Ge- ämtreform der Sozialversicherung den Reichstag noch im Herbst beschäftigen werden würde.
(Einen Teil der neuen Notverordnung finden unsere Leser auf Seite 2.)
Schavke «vM Dinsewevs
Dortmund, 5. Juni. Auf einer großen Kundgebung dèr Deutschen Volkspartei prach heute abend hier der Führer der Partei, steichstagsabgeordneter Dinge ü b e y, den die starke Versammllung stürmisch begrüßte, in einer
groß angelegten politischen und wirtschaftlichen Rede über politische Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft. Dabei nahm er auch Stellung zu der neuen Notverordnung der Reichsregierung, und zwar durchweg in ablehnendem Sinne. Die Vertagung des Reichstags sollte, so sagte er, dem Kanzler die Möglichkeit geben, ein Werk der innern Sanierung zu schaffen, nicht durch neue Steuern, die zur Heilung einer Wirtschaftskrise völliger Widersinn sind, sondern durch rücksichtsloses Ab- ichneiden dessen, was uns lebensunfähig macht. Statt dessen geht die Reichsregierung mit der Notverordnung wieder den höchst gefährlichen und verderblichen Weg, neue Steuern zu erheben und aus ihren Erträgnissen, die aus dem ganzen deutschen Volk aufgebracht sind, einzelne Industriezweige zu subventionieren. Erfreulich sei, daß die Führer der Industrie, denen diese Zuwendungen gugedacht seien, für die Wirtschaft solche Ankurbelungsmethoden ablehnen. Man könne die Wirtschaft nicht dadurch an- kurbeün, daß man dem einen gebe und dem andern nehme. Der Weg der Notverordnung bedeute in weitem Umfang den Rückfall in das S.ystem der Vergangenheit, zum mindesten sei ex kein deutliches Bekenntnis zu den ver- Sündeten Grundsätzen der Reichsregierung. Daraus ergibt sich eine sehr ernste Gefahr für die staatspolitische Entwicklung der Zukunft. Auf dem sozialdemokratischen Parteitag in Leipzig hat der Wirtschaftssachverständige der Sozialdemokratie, Reichstagsabgeordneter Herbst, mit Befriedigung verkündet, daß die Sozialdemokratie die Mstündige Arbeitswoâ)« erreicht habe. Wie man daraus sieht, trägt die Notverordnung das Kennzeichen po- litischer Zugeständnisse an die Sozialdemokratie. Dadurch erhält die Notverordnung einen Charakter, der sich weit von den urspründlich verkündeten Grundsätzen der Reichsregierung und von den Vereinbarungen entfernt, die sie mit der Deutschen Volkspartei getroffen hat.
Wenn dem so ist, wenn die Notverordnung diesen Charakter haben sollte, wenn sie wirklich eine Verleugnung der bisher verkündeten Grundsätze darstellt, dann ist für die Deutsche Volkspartei, die bisher dem Weg des Kanzlers Brüning gefolgt ist, eine neue politische Lage ^schaffen.
Die Woche
Nach äußerst schwierigen Verhandlungen bei denen bis zum letzten Augenblick Einzelheiten hart umkämpft waren, hat das Reichs- kabinett am Mittwoch die neue Notverordnung fertiggestellt bzw. dieser Verordnung die Zustimmung gegeben. Heute soll . sie!
• nachdem gestern abend noch Abände- > rungen vorgenommen worden sind, der Oeffentlichkeit übergeben werden, jene Notverordnung, die zur Deckung des Defizits im Reichshaushalt, das sich durch den geringeren Steuereingang ergeben hat, von jedem Staatsbürger ungeheure Opfer verlangt. Zur Stunde, da diese Zeilen geschrieben werden, liegt uns der Wortlaut der Verordnung noch nicht vor, doch die Mitteilungen, die über . ihren Inhalt bereits in die Oeffentlichkeit ge- ■ drungen find, lassen erkennen, daß so schwere • Opfer noch niemals von einem Volke verlangt i worden sind. Wohl enthielten auch die Notverordnungen vom Juli und Dezember des ' vorigen Jahres unpopuläre Maßnahmen, die ’ man schon für untragbar hielt, doch im Ver- ■ gleich mit der neuen Verordnung, erscheinen . die damaligen vom deutschen Volke verlang- . ten Opfer geradezu als milde. Dies umso mehr, als damals, so war es wenigstens beabsichtigt,, die Belastungen durch eine große Preissenkungsaktion ausgeglichen werden sollten. Dieser Ausgleich war es auch, der zu einer verhältnismäßigen ruhigen Hinnahme der damaligen Beschlüsse führte. Anders heute. Heute wird ein ähnliches Aequivalent nicht angeboten — heute werden nur schwere Opfer verlangt, deren Tragbarkeit schier unmöglich erickeint. Mit vollern Recht ist in, der Bespre- chung der Länder-Minister zum Ausdruck gebracht worden, daß mit dieser Notverordnung die Grenze des Erträglichen überschritten sei. Kein Wunder, daß die Verordnung schon vor ihrer Veröffentlichung eine Gegnerschaft in allen Kreisen der Bevölkerung gefunden hat, eine Gegnerschaft, die sich gegen die abermalige Herabsetzung der Beamtengehälter, gegen die Kürzung der Kriegsbeschädig- ten-Renten, gegen die Schaffung einer Krisensteuer, gegen die Herabsetzung der Arbeitslosenunterstützung usw. richtet. Zahlreiche Proteste sind bereits erfolgt, aus denen starke Enttäuschung herauszulesen ist.
Starke Enttäuschung insofern, als noch
vor wenigen Monaten seitens der führenden Staatsmänner feierlichst erklärt wurde, „daß für den Fall weiterer Mindererträgnijse der öffentlichen Einnahmen der Ausfall nicht durch neue Steuern gedeckt werden soll". Die neue Notverordnung steht im Gegensatz zu jenen Erklärungen, sie sieht recht erhebliche neue Steuern vor. Allein die beabsichtigte Krisensteuer und die Gehaltskürzungen bei der Beamtenschaft sind mit rund 850 Mill, eingesetzt. Und dabei werden z. B. von der Krisensteuer die unteren und mittleren Einkommen der Lohn- und Gehaltsempfänger am härtesten betroffen, zum mindesten härter als die großen für Einkommensteuer veranlagten Einkommen. Aber nicht nur starke Enttäuschung, sondern auch schwere Besorgnisse gehen aus den Protesten hervor. Und das mit Recht. Der Reichsverband der Deutschen Industrie schrieb dieser Tage: „Man sieht in der Absicht, im Wege einer Krisensteuer eine neue direkte Belastung des Einkommens zu schaffen, einen überaus verhängnisvollen Entschluß, der sich dahin auswirken muß, daß zum Nachteil aller schaffenden Stände weitere Mittel der Kapitalbil- )ung entzogen werden. Damit wird die Mutlosigkeit nur vergrößert und jeder Ansatz zu einer allmählichen Besserung der Wirtschaftslage erneut gefährdet." Aber auch die Besorg- üffe der Beamten, Angestellten und Arbeiter ind berechtigt. Man spricht nicht mit Unrecht ton einer fortschreitenden Proletarisierung Deutschlands. Das bedeutet nicht etwa, daß die Zahl der Millionäre abgenommen hat — wie es tatsächlich der Fall gewesen ist — sondern es bedeutet, daß die mittleren und unteren Schichten ein ständiges Absinken ihrer Lebenshaltung und eine ständige Verstärkung des Druckes der staatlichen Lasten verspüren, ohne daß sich der Initiative des Einzelnen oder berufsverwandter Gruppen die Möglich-
Die heutige Nummer «m-aht 20 Sette«