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21. Mai
1931
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£h*3» ^wgeityfow
* In Kiel fand gestern vormittag bei herr- lichstem Sonnenschein die Flottenparade vor Hindenburg und Gröner statt.
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Reichskanzler Dr. Brüning wird auf der 9. Reichstagung der Zentrumsjugend der Windthorst-Bünde, die in den Pfingsttagen in Essen stattfindet, eine große Rede halten.
* In Grönland wurde die Leiche des deutschen Forschers Professor Alfred Wegener aufgefunden.
Die Behauptungen eines Berliner Blattes, es könnte unter Umständen im Reichskabinett wegen des Steuervereinheitlichungsgesetzes zu einer Krise kommen, da die Bayerische Volkspartei daran denke, Reichspostminister Schätzel aus dem Kabinett zurückzuziehen, falls die Forderung auf Herausnahme dieses Gesetzes aus der Notverordnung nicht erfüllt werde, sind, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, unzutreffend.
Der Reichskanzler hat dem General- oberst v. Kluck anläßlich seines 85. Geburtstages in einem besonderen Schreiben seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen.
Der Europa-Ausschuß hat am Mittwoch das Abkommen für die Schaffung einer internationalen landwirtschaftlichen Hypothekenbank mit dem Sitz in Genf einstimmig angenommen.
Der Bericht des Danziger Völkerbund s k omm issars über die polnische Beschwerde soll am Donnerstag oder Freitag vor bem Rat zur Verhandlung gelangen. Der Be- -rüdt lehnt hie polnische Korderun« guf, militärischen
Gegründet ab.
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D er gestern ab gehaltene österreichische Ministerrät hat beschlossen, die Entscheidung über die gegenwärtige Krise bis zum Ende dieser Woche zu verschieben, da Außenminister Schober erst am Samstag wieder in Wien eintrifft.
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* In Genf fand gestern eine Unterredung zwischen Curtius und Briand statt.
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Die Fr age, ob Briand Außenminister b l e i b t oder nicht, die in Paris die Gemüter sehr bewegt, dürfte erst am kommenden Dienstag entschieden werden, da der Ministerrat, der ursprünglich heute statfinden sollte, auf Dienstag vertagt ist. Im Laufe dieses Ministerrates wird Briand über Genf Bericht erstatten und alsdann wird die Frage seines Verbleibens im Amt eine endgültige Entscheidung finden.
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Der Genfer Korrespondent der „Times" will erfahren haben, daß die britische Regierung ih r' e Einwilligung erteilt habe, daß der Staatssekretär des Asußeren Henderson den Vorsitz auf der internationalen Ab - rüstungskonferenz im nächsten Jahre übernimmt. Henderson werde heute vormittag im Völkerbund eine entsprechende Erklärung abgeben.
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Ein von Duftric kontrolliertes Unternehmen, die Societè d'Expansion de l'Jndustrie fran^oife, mit einem Kapital von 25 Millionen, ist handelspolitisch bankrott erklärt worden.
Durch ein Dekret des spanischen Kriegsministers werden mehrere Offiziere aus der spanischen Armee ausgeschlossen. Unter den von dieser Maßnahme Betroffenen befinden sich die drei Jnfanten Philipp, Raniero und Gabriel von Bourbon, sämtlich Vettern des letzten Königs von Spanien, ferner Leutnant Carlos von Bourbon, der Sohn des Jnfanten Karl.
Der spanische Ministerrat hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, daß die Wahlen zu den verfassungsgebenden Cortes am 28. Juni stattfindet.
Die Kommission, die zur Verwaltung des beschlagnahmten Eigentums der spanischen Krone eingesetzt ist, hat beschlossen, daß die an das königliche Palais in Madrid angrenzenden Gebäude, die seither als Pferdeställe und Garagen des Königs dienten, nieder- gerissen werden und das Gelände zur Anlegung öffentlicher Gärten^ benutzt wird.
„Havas" meldet aus Lissabon: Die gestrigen E r d st ö ß e begannen um 2 Uhr 24 Thn. 14 Sek. (Greenwicher Zeit) und dauerten 10 Minuten 36 Sekunden. Nach den bisher eingetroffenen "Nachrichten sollen die Erdstöße zwar überall uenpurt worden sein, aber keinen bedeutenden Schaden angerichtet haben. Die Mauern einiger Häuser hätten Risse erhalten und zahlreiche Fensterscheiben seien gesprungen.
1 *1 Näheres siehe i® politischen Teil.
Geschlossene Keont gegen Deutschland
Slbvüstunssdebatte im Rat - See deutsche Seagebogen von alle« abgelehnt
Genf, 20. rNai. Der Völkerbundsrat hat heute die Abrüstungsfrage in Angriff genommen. Hatte schon das Verhalten der Rats machte in der Frage der deutsch-österreichischen Zollunion gezeigt, daß die Siegerstaaten nicht gewillt sind, von ihrem Machtstandpunkt abzugehen, so war die heutige Abrüstungsdebatte geradezu niederschmetternd.
Die Sitzung begann mit einer Erklärung des neuen spanischen Außenministers, daß das neue Spanien der Völkerbundsarbeit das größte Interesse entgegenbringe. Dr. Curtius als Präsident gab feiner Freude über diese Erklärung Ausdruck, Der Geist der Unabhängigkeit eines Volkes, das für Freiheit und Gerechtigkeit eintrete, sei die beste Gewähr für eine förderliche Mitarbeit am Werke.
Den Kernpunkt der heutigen Debatte bildet jedoch der deutsche Antrag über die Offenlegung der Rüstungen. Zuerst sprach Außenminister Henderson. Er bezeichnete den durch die deutsche Regierung ausgearbeiteten Fragebogen als u n a n n e h mbar, weil darin über eine Reihe von Grundsätzen, die in der Vorbereitenden 'Abrüstungskonferenz angenommen wurden, hin- weggegangen wird. Er lobte zwar das von den Deutschen ausgearbeitete Fragebogen-Modell, bezeichnete es als sorgfältig und genau, kritisierte jedoch dessen idealistische Gestaltung. „Das ist der größte Fehler des deutschen Vorschlages, daß er viel zu weit geht und deshalb die praktischen Notwendigkeiten außer acht läßt."
Der Ratsoorsitzende Dr. Curtius ergriff als Vertreter Deutschlands das Wort. Er resümierte
sentlichen Rüstungsfaktoren sollten in dem Fragebogen enthalten sein. Ein vollständiges, umfassendes und genaues Bilb des Rüstungsstandes aller Staaten zu liefern, wäre die Aufgabe der Abrüstungskonferenz; ein fachgemäßes Bild über die Herabsetzung des Kriegsmaterials könne nur Zustandekommen, wenn hierüber klare ziffernmäßige Mitteilungen vorliegen. Es handelt sich nicht allein um die im Dienst befindlichen und lagernden Materialbestände, sondern auch um die neuen Konstruktionen. Bei der Einschätzung der Wehrkraft der verschiedenen Staaten müßten auch die ausgebildeten Reserven in Betracht gezogen werden. Der durch England ausgearbeitete Fragebogen entspricht diesen Anforderungen nicht. Deshalb empfiehlt Deutschland eine Verbesserung des Entwurfs.
Briand erklärte, daß er den deutschen Vorschlag nicht an nehmen könne. Der deutsche Fragebogen würde eine neue Verschleppung der Abrüstungskonferenz herbeiführen und Grundsätze neuerdings zur Diskussion stellen, die bereits zur Annahme gelangt sind. Briand sprach natürlich dem deutschen Fragebogen uneingeschränktes Lob aus, vertrat aber den gleichen Standpunkt, wie der
Die Sinanznot der Gemeinden Monseeen; der leitenden politischen Vevwaltungsbeamten
- «veutzens
Berlin 20. Mai. Gestern war im preußischen Ministerium des Innern eine Konferenz der Oberpräsidenten, Regierungspräsidenten und Polizeipräsidenten Preußens, an der auch Vertreter der anderst preußischen Ministerien teilnahmen.
_ . , Np -1 politischen Streit die Verwilderung und die Gewalt
Der gemeinsamen Besprechung ging eine De- f
sprechung der O b e r p r ä s i d e n t e n voraus, ensterncn.^ ^„ mif ^ bevorstehen- in der der preußische Minister des Innern Severing vor allem die finanzielle Belastung der Gemeinden durch das Anwachsen der Wohlfahrtserwerbslosen erörterte. Es bestünde Aussicht, daß die Reichsregierung trotz der ernsten Finanzlage des Reichs sich der Notwendigkeit einer finanziellen Hilfe nicht verschließen würde. Die in den letzten Jahren schon geübte Sparsamkit in den Gemeinden müsse nach wie vor weiter durchgeführt werden, denn leider müsse man damit rechnen, daß die Lage auf dem Arbeitsmarkt auch in den nächsten Monaten keine fühlbare Erleichterung erfahre.
Es gehe darum, einen Teil unseres Volkes vor dem Elend zu bewahren. Um diesen Preis müsse auch eine Herabdrückung des allgemeinen Lebensstandards mit in den Kauf genommen werden.
In der anschließenden allgemeinen Konferenz führte Severing u. a. aus, die Maßnahmen der Behörden gegenüber radifal.cn Auswüchsen im poli, tischen Kampf hätten sich durchaus bewährt. Deshalb sei die bisherige Praxis beizubehalten. Die Notverordnung des Reichspräsidenten habe wesentliche Dienste geleistet in dem Bemühen, aus dem
englische Außenminister Henderson, nämlich, die Deutschen wollten es zu gut machen, deshalb sei es weniger gut.
Zur allgemeinen Ueberraschung ergriff der polnische Außenminister Zaleski das Wort in polnischer Sprache. Die Einführung der polnischen Sprache am Ratstisch wird damit begründet, daß Dr. Curtius die deutsche Sprache benütze. Zaleski lehnte den deutschen Vorschlag ab. Das Ratsmitglied Außenminister Grandi sprach sein Bedauern aus, den deutschen Vorschlag auf Abänderung und Neugestaltung des Fragebogens über den Rüstungsstand nicht annehmen zu können. Es fehlt nach Ansicht der italienischen Regierung an Zeit, sich über diese äußerst schwierige Angelegenheit zu einigen. Deshalb sei es das beste, das englische Fragebogen-Modell für die Abrüstungskonferenz als Grundlage zu nehmen. Auch die Vertreter Japan und Spaniens sprachen sich gegen den deutschen Vorschlag aus. Der südslawische Außenminister Marinkowitsch benützte die Erklärung, den deutschen Vorschlag abzulehnen, noch zu einer Anspielung auf das nach seiner Ansicht sehr starke deutsche Reichswehrbudget.
Die Aussprache fand ihren Abschluß damit, daß der Berichterstatter beaustragt wurde, bis zum Zrei- einen Enlfchu->ßungsantraL auszuarbeiten,. Es t sich ohne Zweifel um die Abfassung einer
lehnung ds deutschen Antrages.
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Auch wir zweifeln nicht mehr daran, daß morgen der deutsche Vorschlag abgelehnt wird. Die gestrige Debatte hat erneut und zwar klar und deutlich gezeigt, daß Deutschland in der Abrüstungsfrage vollkommen isoliert dasteht. Wenn der Völkerbundsrat morgen die Offenlegung des tatsächlichen Rüstungsstandes der Mächte ablehnt, so ist für Deutschland .der Augenblick gekommen, wo es nicht nur die entsprechenden Folgerungen ziehen kann, sondern muß. Dann hat auch niemand mehr das Recht, sich um die deutschen Rüstungen zu kümmern; damit ist Deutschland berechtigt, in Zukunft auch jede Frage über die deutschen Rüstungen abzulehnen.
Genf wie- -Ovt des Abvüsiungskon-evem
Genf, 20. Mai. Der Völkerbundsrat hat in einer nichtöffentlichen Sitzung heute mittag beschlossen, daß die Abrüstungskonferenz in Genf stattfinden wird.
Der Minister wies weiter auf die bevorstehenden Maßnahmen der Reichsregierung hin, die sich u. a. auch mit der Frage der Wohlfahrtserwerbslosenunterstützung befassen würde, die in ihrer heutigen Form allein den Gemeinden zur Last fiele und diese finanziell erdrückte. Er habe Grund zu der Annahme, daß sich die Reichsregierung den immer wieder erhobenen dringlichen Vorstellungen des preußischen Ministeriums des Innern nicht verschließe. Voraussetzung für eine Hilfe des Reichs sei nach wie vor die strengste Durchführung der ieit Jahr und Tag erlassenen Sparvorschriften für die Gemeinden. Es müsse alles geschehen, uni die Ausgaben einzuschränken. Wir müssen, so schloß der Minister, als Behörden und Polizeiverwaltungen vorangehen, damit alles getan wird, um die Not zu lindern. Die Wohlfahrtserwerbslosen über die schwere Zeit bis zur Besserung der Wirtschaft hlnwegzubringen sei die Aufgabe, zu deren Lösung
sich alle Kräfte vereinen müßten.
Draan schloß sich eine Aussprache, die, wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, die völlige Uebereinstimmung der Behörden aus dem Lande mit den Ausführungen des Ministers ergab.
De« Selden des Ruhekamdkes
Vom düsteren Hintergrund der deutschen Nachkriegs-Leidenszeit hebt sich hell und strahlend aus aller Not des Tagesjammers der Wille zum staatlichen Zusammenhalt unseres Volkes. Es ist nicht so, daß das Bismarckjche Reich zusammengebrochen und auseinandergekracht war. Es ist so, daß uns Deutschen das Reich geblieben, wenn auch die krönende Spitze herabgefallen war. Bismarcks Schöpfung war zerfetzt und blutete aus vielen Wunden. Aber sie verblutete nicht, und sie gab sich nicht selber auf. Ueberall, wo feindliche Raubsucht auch vor gewaltsamem Zugriff nach deutschem Land nicht zurückscheute, sprangen aus dem geballten Widerstandswillen des Volkes wie Funken aus der elektrischen Ladung Persönlichkeiten hervor, die wie einst im großen Kriege Leib und Leben, Gut und Blut zu opfern gewillt waren zum aktiven Schutz des bedrohten Heimatbodens. So war es jenseits der Oder im Osten, so war es am Rhein im Westen.
Mehr als vier Jahre hatte die rheinische Bevölkerung die bis zum Gipfel gesteigerten Leiden der Besatzungszeit getragen. Uner- iämtterlich, mit der Elastizität ihres beweglichen Stammescharakters. Da hielt im Januar 1923 Poincarè den Zeitpunkt für gekommen, um der Reichseinheit den letzten Stoß zu geben, unter dem sie, wie er glaubte, zusammenbrechen würde. Der Lohn seines Angriffes gegen den Reichsbestand sollte die Absprengung des linken Rheinufers als eines Pufferstaates unter französischem Protektorate, sollte die Herrschaft über die Kohlen- und tëiie.niiiirtidmil des üsutiö^n ^.
kam es
pazrergang 3er französischen
Ingenieure im Bajonnettenwald einer französisch-belgischen Jnvasionsarmee nach der Ruhr. Die Reichsregierung entschloß sich zum passiven Widerstand. Die Bevölkerung an Rhein und Ruhr bildete die vorderste Linie des Verteidigungskampfes. „Ihn zu beleben und zu einer tätigen Abwehr auszugestalten, konnte, wie Paul Wentzke in seiner Schilderung des Ruhrkampfes sagt, Anregung und Kraft nur aus dem „freien Deutschland kommen". Von dorther eilten, wie einst nach dem' gefährdeten Oberschlesien gegen die räuberischen Polen, die Freiwilligen jetzt nach dem von den seelenverwandten Franzosen bedrohten Rheinland. Als sich die Kameraden, die im Osten Schulter an Schulter gesümpft hatten, wiedersahen, waren sie sich dessen bewußt: „Schlimm sieht es aus; Oberschlesien ist nichts dagegen; hier gehts um Leben und Sterben".
Unter ihnen ragte als Führer Albert Leo Schlageter hervor. Er hatte den Krieg an der Front erlebt; im Baltikum mitgekämpft, in Oberschlesien gestritten. Nun führte er einen Stoßtrupp zur Sprengung strategisch und wirtschaftlich wichtiger Eisenbahnstrecken. Verrat brachte ihn in die Hände der Franzosen. Am 8. Mai stand er vor deren Kriegsgericht in Düsseldorf. Freimütig bekannte er sich zu einer aktiven Betätigung im Abwehrkampf. Insbesondere gab er zu, daß seine Gruppe die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf ohne irgendwelche Weisung seitens deutscher Regierungsbehörden sprengen sollte. Bei dem Versuch selbst, der eine kleine Brücke bei Kalkum traf, mußten die Freunde auf seinen ausdrücklichen Wunsch jede Gefahr für Menschen und Güter vermeiden: „Für das, was ich getan, steh: ich ein. Ich bin bereit, die Folgen meiner Handlung zu tragen". Das Urteil lautete wegen Spionage und Sabotage auf Tod. Die Revisionsverhandlung fand am 18. Mai statt. Auch die Beratung des Revisiodsgerich- tes war so kurz, daß diè Zeit kaum zur Niederschrift des Urteils ausreichen konnte. Damals schon sprachen die Sachverwalter Schlageters den Verdacht aus, daß die Begründung den Richtern vor der Sitzung bereits oorlag.
Trotzdem hoffte man in Deutschland, hoffen vor allem in Düsseldorf auch die Nächstbe- eiligten, Verteidiger, Gesängnisbeamte und Behörden auf einen Umschwung der Stimmung. Am 25. Mai schon machte eine Bemerkung Poincarès jede Aussicht auf Gnade
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