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Gamstag bett

(»schâ täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Menat IM.1-, für den ganzen Monat IM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 70, Freitag 15, HamStag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Sreit« 8 R-Pfg.. im ReNameteil von 6» mm Sreite 25 R»pfg. z Qffertengebühr so R-Pfg.

meidet Saturn Madi und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aüf Lieferung oder Rachlieferung oder auf Rückzahlung deS Bezugspreises. / Für plahvorschrist u. Erscheinungstage der Alyeige wird keine Gewähr geleistete Geschäftsstelle: Hammerstr.9 /Femspr. 3950,3957, ZSSS

H Mai

1931

Das Schulden- und Aeparatidnsveddlem

ans dem Luteenattonale« KauvelsVammeeVongesH

Die Sitzung des Reichskabinetts, in der Dr. Curtius über die Genfer Tagungen des europäischen Studienkomitees und des Völker­bundsrates berichtet, wird erst am nächsten Montag stattfinden.

Der Preußische Landtag erledigte in fast ISstündiger Sitzung die zweite Lesung des Polizewerwaltungsgesetzes sowie die zweite Lesung der allgemeinen Finanzverwaltung und des Haus- haltsgesetzes, womit die gesamte zweite Beratung des Etats für 1931 erledigt ist.

Am Freitag haben unter dem Vorsitz des Reichs- Ministers Schiele weitere Besprechungen mit den Vertretern der Berliner Bäcker über die Senkung des Brotpreises stattgefunden. Es ist bestimmt damit zu rechnen, daß die Verhandlungen sowohl mit den Berliner Bäckern, als auch mit den Berliner Mühlen noch im Laufe des Samstag vormittag endgültig abge­schlossen werden können.

W

Die Vereinigten Stahlwerke in Gelsen­kirchen zeigen die Entlassung von 700 Ar­beitern und 70 Angestellten aus der ZecheRhein­elbe" am. Als Grund wird Absatzmangel am gegeben. Zum 30. Mai hat die GewerkschaftCon­stantin der Große" für Die Kokereianlage 233 Ar­beitern gekündigt. Die Gewerkschaft Westfalen im

** -*". - 206 "*** -

* Der Ruhr-Zech«nverband lehnte den am 6. Mai gefällten Schiedsspruch ab.

vo X hat gestern von Bubaque seinen Flug über den AtlantischenOzean nach Südamerika angetreten.

Gi«e ofienhsezise Rede Bergmanns

die als eine Veveittistttts dev MmowbSve desvWt wivd

Washington, 8. Mai. Trotz allen Widerstandes der amerikanischen Delegierten ist aus der Tagung der Internationalen Handelskammern das Kriegsschulden- und Repara- tionsproblèm heute nochmals zur Sprache gekommen und es ist wahrscheinlich, daß eine wichuge Entschließung zur Annahme gelangt, welche eine Prüfung der weltwirtschaftlichen Situation und die der politischen Zahlungen verlangt.

Besonders ausführlich wurde heute das Repara. tionsproblem von dem deutschen Vertreter, dem früheren Unlerstaakssekretär im Finanzministerium, Bergmann, behandelt. Bergmann erkärke, daß die Reparationen in Anbetracht der jetzigen Welt, depression eine wirtschaftliche Gefahr darstellten, vor der man nicht genug warnen könnte. Die Repara­tionsfrage sei keineswegs gelöst; sie erwarte noch ihre endgültige und vollständige wirtschaftliche Lösung, an die baldigst herangegangen werden müsse. Run stände, so führte Bergmann weiter aus, das Problem der internationalen Kriegsschulden mit dem Reparationsproblem in so enger Verbin­dung, daß tatsächlich die gesamte Last der internationalen Kriegsschulden von Deutschland getrgen würde. Ls sei hier nicht der Ort, über diese schlvere Belastung des deutschen Volkes Klage zu führen; trotzdem müsse diese Tat­sache nachdrücklich betont werden, denn das Re

hinaus sei zu allgemein bekannt, uhi übersetzen zu werden.

Amerika kann nicht unbequeme Dinge dadurch aus der Welt schaffen, daß es ihr Dasein übersteht, wie der neue Präsident der Hndelskammer Silas Strawn mit schöner Offenheit bemerkte. Die Amerikaner müssen freilich das Franzosen­lager verlassen, wenn sie der brttisch-dem- schen Auffassung beitreten, und es wird ihnen nicht leicht werden, die richtige Wendung dazu zu finden. Man spricht bereits davon, daß die Amerikaner ihren Stellungswechsel teilweise damit begründen werden, daß die Regierung ihre eigene Stellung geändert habe. Der Hauptkamps geht nunmehr zwischen Franzosen und Amerika­nern weiter und zwar nur noch darum, wieweit die Entschließung gehen soll. Bergmanns Rede wirkte wie ein kühner Husarenritt und legte eine wette Dresche in die bisher geschlossenen Reihen der

Die Einberufung des Kontrollaus­schusses für die österreichische Völkerbundanleihe, die ursprünglich auf den 12. Mai vorgesehen war, ist, wie aus Genf gemeldet wird, auf dc.. 15. M^i verschoben worden.

len 15. Mai

Die Leitung der Grönlandkolonie gibt bekannt, daß nach einer Funkmeldung der englische Forscher C o u r t a u l d, der im Grönlandeis verschollen war, aufgefunden worden sei, daß er sich in Sicher­heit befinde und augenblicklich mit einer Schlitten- expedition auf der Rückfahrt begriffen sei. Bisher ist noch nicht bekannt geworden, ob Courtauld durch den schwedischen Fliegermajor Ahrenberg oder durch Watkine aufgefunden wurde.

* Der französische Außenminister Briand nahm gestern in einer Kammerrede scharf Stellung gegen die Zollunion, die er als Anschluß bezeichnete. Die Kammer sprach Briand das V e r - trauen aus.

Der 28. Weltfriedenskongreß, das ist der internationale Kongreß der Friedensgesellschaf­ten aller Länder, wird dieses Jahr vom 5. bis 10. Juli in Brüssel abgehalten. Die Teilnahme steht allen Organisationen frei, die in irgendeiner Weise für die Annäherung der Völker und die stiedliche Lösung internationaler Streitfälle arbei­ten. Anmeldungen werden erbeten an das Inter­nationale Friedensbüro in Genf.

In der Kampagne für die französische Präsidentschaftswahl ist eine neue Wen­dung eingetreten. Der erste Kandidat, Senatsprasi- bent Doumer, hat öffentlich die Absicht bekundet, sich der Nationalversammlung zu präsentieren.

Der italienischen Kammer ist ein Gesetz­entwurf zugelettet worden, der das Wetterbestehen des Sondergerichtshofs Mm Schutz des Staates bis zum 31. Dezember 1936 vorsteht

Wie verlautet, soll die politische Lage in Argentinien sich derartig verschärft haben, daß Präsident Uriburu mehrere Kavallerie­regimenter nach Buenos Aires hat kommen lassen, um die Studentenbewegung gegen die Regierung zu bekämpfen. Die Kundgebungen gegen die Re­gierung haben einen ernsteren Charakter ange­nommen.

Der italienische Außenminister G ra^ zwei Tage vor der Eröffnung der Völkerbunds tagung in Genf eintreffen, um mit Henderso n, der sich ebenfalls einige Tage fn-her uach Genf be­geben soll, über die wichtigsten Punkte der -ages vrdnung in Gedankenaustausch zu treten.

*1 Näheres stehe tm politischen Teil.

Kongreß zu befassen habe. Ein gefahrvolle Lage, fuhr Bergmann fort, sei in der aktiven Außenhandelsbilanz zu er- blicken, die das Reich im ersten Vierteljahr des laufenden Jahres zu verzeichnen hatte. Der erzielte Ueberschuß von 500 Millionen RM wäre keines­wegs als günstiges Anzeichen aufzufasien, sondern stelle vielmehr ein ernstes Gefahrensignal dar. Die deutsche Außenhandelsbilanz zeige, daß das Reich gezwungen sei, seine Auslandskäufe auf das unbe­dingt notwendige Minimum zu reduzieren, um Geld für die Reparationen zu sparen und anbererfeifs/feine Ausfuhr mit allen Mitteln habe erhöhen müssen. Deutsche Waren seien infolgedessen vielfach zu derart reduzierten Preisen auf ! landsmarkt geworfen worden, daß nicht übrigen Staaten, sondern auch Deutschland selbst dadurch empfindlich geschädigt worden sei. Am

denen sich ja der Beweis für die

den Aus- : nur die

Schluß seiner Rede richtete Bergmann den Appell an die Kongreßteilnehmer, die Rolle nicht zu ver­kennen. die die Frage der Reparationen beim Zu­standekommen der heutigen Wirtschaftslage spielte, und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Direktor Harry Bell von der Lloyds Bank ergriff darauf das Wort und ermahnte Amerika, gegenüber der Frage der europäischen Kriegsschul­den eine freundlichere und entgegen­kommendere Haltung als bisher einzu­nehmen, die mehr im Einklang stände mit der gro­ßen Verantwortlichkeit, die die Vereinigten Staa­ten trügen.

rNemungsündevung dev amevikauttMen Reste?

Washington, 8. Mai. Nachdem die verbotene Frage der Kriegsschulden trotz aller amtlichen und nichtamtlichen Warnungen doch aufgerollt ist, fühlt man eine gewisse Erleichterung auch in den Kreisen, die anfangs warnend den Drohfinger er­hoben haben, während die Gegenseite sich über die Wendung lustig macht, wie beispielsweise dieNew-

hoben haben, während die Gegenseite stet Wendung lustig macht, wie beispielsweise york Time s". Das Blatt findet die ßai. komisch. @5' fei klar, daß eine Weigerung, davon zu reden, was jedermann denke, nicht bis ans Ende durchgehalten werden konnte. Irgendeine Ent­schließung zu diesen wichtigen Lebensfragen hätte vorgelegt werden müssen, und die amerikanische Vertretung müßte für sie stimmen, wenn sie nicht gerade zum Senat laufen und sich einige Reser­vationen borgen wollte. In einem Leitartikel be­merkt das Blatt, der von vornherein unhaltbare Gedanke, eine Erörterung der Schuldenstage und des Tarifproblems möglichst zu vermeiden, habe sich tatsächlich als undurchführbar erwiesen. Selbst der Führer der amerikanischen Delegation habe freimütig zugegeben, daß irgendein Beschluß über die beiden Fragen entgegen genommen werden müsse und daß unangenehme Tatsachen nicht des­halb zu bestehen aufhörten, weil man ihnen nicht ins Gesicht sehen wolle.

ige beinahe

,cherald Tribune" sagt, was auch immer Briands Vorschläge bieten würden, O e st e r r e i ch s Anspruch auf einen freieren wirt- schaftlichen Kontakt mit der übrigen Welt über die das Land umgebenden Zollmauern

t&fëMfttt

Washington. S. mal Da Ne Tagung der Internationalen Handelskammer ihrem Ende zu- gehk konzentriert sich das allgemeine Interesse nur noch auf die endgültige Formulierung der Ergebnisse. Angenommen wurde bereits eine Resolution, die die Einberufung einer inter­nationalen Konferenz zur Besprechung des Silber- Problems fordert, ferner eine von deutscher Seite ausgegangene Resolution, die völkerrechtliche Ab­machungen über den Schuh des Privateigentums in Krieg und Frieden verlangt. Roch sieht jedoch die Fertigstellung der großen Generalresolu- tion aus, die erstens eine energische Forderung nach Abrüstung behandeln soll und zweitens die Fest­stellung machm wird, daß die auf vertraglichen Ab­machungen beruhenden internationalen Schulden feste Verpflichtungen darstellen, die man einhalten müsse wie jeden anderen Vertrag, wenn nicht das Vertrauen in internationale Verträge überhaupt

zerstört werd» soll.

Wie dazu von gut unterrichtete« amerikanischen Kreisen verlautet, sollen diese beiden Punkte auf ausdrücklichen Wunsch der Rgieruna eingefügt wor­den sein. Eg heißt jedoch, daß der dritte Punkt der Generalresolution festsiellen wird, daß durch das Be- stehen dieser Verträge eine erneute Ueberprüfung der Zahlungsbeträge nicht gehindert werde, sofern durch eine inzwischen eingekretene Aenderung der Verhältnisse ein Verlangen nach Revision gerecht­fertigt sei. hierin erblicken die britische und die deutsche Delegation einen großen Erfolg der Tagung, der nur dadurch möglich war, daß die nicht homogene amerikanische Delegation sich davon überzeugen ließ, daß diese wichtige Frage unmöglich verschwiegen werden dürfe. Aus diesem Grunde wurde auch Bergmann» ~ *

rung na ch Revision aL------- , regung ausgenommen, ja sogar, wie ein amerikani­scher Delegierter erklärte, geradezu al» Bereinigung der Atmosphäre begrüßt. Der viele Punkt beschäf­tigt sich mit dem Vlangen nach möglichster Beseiti- guna der Handelsschranken, weil nur durch einen möglichst freien Warenverkehr die Weltkrise behoben und die Zahlung der internationalen Schulden er­leichtert werden könne. Die endgültige Formulie­rung dieser Gesamkresolution kann nicht vor Sams- tagmittag erwartet werden. Wie es heißt, soll als nächster Tagungsort wahrscheinlich Wien gewählt

ie

Forde- ohne Er-

werden.

Kvswâ üwW im Tonfilm

Washington, 9. Man. Der Führer der deutschen Delegation zur Tagung der Internatwnalen Han­delskammer, Frowein, sprach zusammen mit den Leitern der übrigen großen Delegationen sur den Tonfilm-Nachrichtendienst, der in allen Kinos der Vereinigten basten verbreitet wird. Er sagte, die hohen Beträge unwirtschaftlicher Zahlungen müßten zwangsläufig dieWelt- «irtschaft in Unordnung bringen, und es sei daher Aufgabe der Handelskammer, den Raqi-rungen Vorschläge zur möglichsten Behebung

dieses Mißstandes zu machen.

öle Worbe

In Frankreich wundert man sich über den Aktivismus, den die Deutschen seit einigen Monaten an den Tag legen, ja man wundert sich nicht nur, sondern man beschwert sich dar­über, daß wir aus der Passivität herausge- treten sind und man fordert vom Außenminister eine entschlossene Politik gegenüber Deutsch, land. Weshalb? Weil Frankreich ein schlech­tes Gewissen hat, weil es den Tag fürchtet, an dem es einem wirklich gleichstarken Deutsch­land auf dem Fuße der Gleichberechtigung gegenübertreten muß. Hat es Ursache, sich zu beschweren? Nein, denn es ist selbst schuld an der deutschen Aktivität. Würde man sich in Frankreich einmal der Mühe unterziehen, die ursächlichen Zusammenhänge dieses Aktivismus zu ergründen, so müßte man dort zu der Erkenntnis eigener Fehler gelangen, zu der Erkenntnis, daß die Politik! Deutsch­land gegenüber nicht richtig gewesen ist. Denn eine Politik, die eine solche Gegenwirkung aus­löst, kann keine kluge Politik gewesen sein. Doch Frankreich denkt nicht daran zu dieser Erkenntnis zu kommen und das ist bedauer­lich, denn dadurch geraten beide Völker immer mehr in eine Verstimmung, kommen immer mehr ab von dem Wege der Verständigung, den auch wir wiederholt als den einzig mög­lichen bezeichnet haben, der zu einer Befrie- , dung .Europas juären kgnu. Wobei wir allerdings immer Wert daraufgelegt haben, zu betonen, daß verständigungsbereit sein keinesfalls heißt, auf Aktivität verzichten, nicht heißt, jeden Schlag ohne Gegenschlag hinzu­nehmen. Auch Verständigungspolitik darf nur ein großes nationales Ziel haben und zwar das der Gleichberechtigung unter den Staaten. . ,

Gelegentlich der Jnterpellatwnsdebatte zur deutsch-österreichischen Zollangleichung in der französischen Kammer erklärte am Donnerstag der der Republikanisch-Demokratischen Ver­einigung (Gruppe Marin) angehörige Abge­ordnete Pbarnegaray, daß er sich über die deutsche Aktivität der letzten Monaten wun­dern müsse. Gestern habe Deutschland noch das Saargebiet und Malmedy gefordert, heute verlange es den Anchluß Oesterreichs an Deutschland und morgen werde es Danzig und die Revision des Poungplanes verlangen. Frankreich sei an den Grenzen seiner Sicher­heit angekommen und müsse von jetzt ab alle politischen Forderungen Deutschland ablehnen. Nun ist Pbarnegaray zwar nicht der Außen­minister von Frankreich, doch wir wissen, daß die Marin-Gruppe einen nicht ganz unbe­deutenden Einfluß auf die französische Außen­politik hat und daß diese Aeußerung »eitert politischen Kreisen Frankreichs entspricht. Be­weis hierfür ist auch, daß der Redner vom rechten Flügel der Mitte bis auf die äußerste Rechte stürmisch beklatscht worden ist. Mit Hebbels Meister Anton möchten wir ausrufen: Ich verstehe die Welt nicht mehr."

Man wundert sich über den deutschen Aktivismus und erklärt, Frankreich fei an der Grenze seiner Sicherheit angekommen und müsse von jetzt ab alle politischen Forderungen ablehnen. Ja hat denn Frankreich dies nicht schon immer getan? Gewiß hat man das Rheinland geräumt, gewiß hat man auf jede entwürdigende Kontrolle in Deutschland ver­zichtet, gewiß hat man im vorigen Jahre eine Neuregelung der Reparationszahlungen zuge­lassen, doch das waren alles Selbstverständlich­keiten. Die Rheinlandräumung war eine Selbstverständlichkeit nach Locarno, das den Franzosen die Sicherheit ihrer Ostgrenze ver­bürgt, der Verzicht auf jede Kontrolle war eine Selbstverständlichkeit nach dem Abschluß des Kellogg-Paktes, worin die Mächte, und Deutschland nicht an letzter Stelle, einander zu­sicherten, keinen Krieg zur Durchsetzung na­tionaler Interessen zu führen uNd die Er- leichterung der Reparationslast war eine

vit beuttse Kummer umfaßt 24 Sette«