Orf$eM t8g6* mit Ä**m Mr Som- und Feiertage. / SezugSprei«: Für Ma Holden UMM« 3011.-/ für den ganzenD^nat IM. 2.- ohne Trägerlohn / CBn^dnummerlO, Freitags, Samstag 12 A-Pfg. / Anzeigenpreis«: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg^ im IlkNameteil von « mm Breite rs R-Pfg. / Qffertengebühr SV R-Pfg.
Liv. 103
Montas den
SrMKmgSort and Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei mwerschuldetem Ausfall Mr Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aüf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956,3957,3958
4. Stak
1931
Äiwy> %w^\i^vm
* Auf dem Internationalen Rotariertreffen in Luxemburg hielt Reichsbankpräsident Dr. Luther «ine Rede über die Wirtschafts-Probleme der Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung , der. Lage Deutschlands.
♦ Der französische Ministerpräsident Laval lehnt« gestern in einer Rede die Zollunion ab. In Berliner politischen Kreisen nimmt man gegen diese Ausführungen berichtigend Stellung.
•
* Der englische Außenminister Henderson hat an den Mainzer Arbeitsausschuß für das Stresemann- Ehrènmal telegrafisch eine Kundgebung gerichtet, in der er in warmen Worten die Arbeit des Verstorbenen würdigt.
Etwa 200 Streikende überfielen am Samstag nachmittag in Hamburg-Moor- fleth eine Anzahl Arbeitswillige, schlugen mit Knüppeln auf sie ein und bewarfen sie mit Steinen. Einschreitende Ordnungspolizisten wurden gleichfalls hart bedrängt und mußten sich gegen die Steinwürfe und Hiebe verteidigen. Einer der Beamten gab in der Notwehr einen Schuß ab. Ein 23jähriger Arbeiter, der sich an den Gewalttaten beteiligte, erhielt einen Oberschenkelschuß und wurde in ein Krankenhaus geschafft.
, „D o X" stieg in Villa Cisneros (spanische Kolonie Retfl Rio de Oro) um 9 Uhr vormittags Ortszeit zum n Sa^W e i t e r f l u g e nach B o l a m a (Portugi esisch- S int toéo^ •
V tyetu *
Iahreskonferenz der Kleinen O Entente begann gestern früh im rumänischen , ' ^Außenministerium in Anwesenheit der drei Außen- ' ^».MiUttsrer Benesch, Ghika und Marinkowitsch ihre Ar. fe"Dbeüen- Die Minister traten in einen Gedankenaus- â tausch über die aktuelle Probleme, die die Tschecho- slowakèi, Südslawien und Rumänien interessieren. tl Am Dienstag, dem letzten Tag der Konferenz, wird ein« amliche Mitteilung veröffentlicht werden.
Nach einer Pariser Meldung besteht in maßgebenden Kreisen der französischen Hauptstadt der Plan, die 100. Wiederkehr des Todestages Goethes im März nächsten Jahres mit einer amtlichen Feier zu begehen. Ferner besteht die Absicht, aus diesem Anlaß Max Reinhardt nach Paris einzuladen.
Der Flieger Ahrenberg, der nach Reykjavik in Grönland aufgèstiegen war, mußte am Samstag wegen Nebels zurückkehren. Er ist am Sonntag vorm. um 10.15 Uhr bei sonnigem Wetter erneut zum Flug nach Grönland aufgestiegen und um 17.25 Uhr in Angnagsalik auf Grönland glücklich gelandet.
Im östlichen Lancashire wurde gestern früh eine Erwerschütterung verspürt. In Didsbury wurde sie am stärksten wahrgenommen. Mehrere Schornsteine in dieser Ortschaft stürzten ein. In Pendleton eilte die von Panik ergriffene Bevölkerung auf die Straße. Die Erschütterung war hier so stark, daß viele Leute zu Boden stürzten. Nach den bisherigen Meldungen sind Personen nirgends- wo zu Schaden gekommen. Besonders heftig wurde di« Erderschüterumg im Bezirk Eccles verspürt wo die Feuerwehr in vielen Fällen alarmiert wurde und Teile von schadhaft gewordenen Gebäuden niederreißen mußten.
Der japanische Innenmini st er Inouye ist einem Bombenanschlag entgangen. Am Samstag abend explodierte am Ein- aaua seiner Wohnung eine Höllenmaschine, die nur Sachschaden anrichtete. Mehrere Splitter der Bombe flogen bis zu der auf der anderen Seite der Straße gelegenen Wohnung der Kalserm- Mutter. Die Urheber des Attentats konnten bis jetzt nicht ermittelt werden.
Nachdem der spanische Außenminister Lerroux geäußert hat, daß er Trotzki unter gewissen Vor- sichtsmaßregeln die Aufenthaltserlaubsnis in Spanien erteilen werde, hat jetzt Trotzki formell in Telegrammen an die Präsidenten von Spanien und Katalonien um die Genehmigung nachgesucht, in Spanien seinen Wohnsitz zu nehmen.
Nach einem amtlichen Bericht ist es am Sonntag vormittag in Beniseuf (Aegypten) anläßlich eines Besuches des früheren Premierministers Nahas Pascha und anderer Führer der Wald- und der Liberalen Partei zu Zusammenstößen gekommen, bei denen acht Personen getötet und 12 verletzt wurden. 15 Polizeibeamte wurden verwundet.
•
Einer Meldung aus Charbin zufolge ist man dort der Ansicht, daß die russisch-chinesischen Verhandlungen schnell sortschreiten. Es heißt, daß die Sowjetregierung bereit sei, die chinesische Ostbahn in China zu verkaufen.
^ *) Näheres stehe im politischen Teil.
Schweres NvoisungMB auf dem Vodensee
Lehn 16- bis LölSbvkse Zunge Leute ertrunken
Lindau, 3. Mal. 3m schweren Föhnsturm kenkerle heute früh kurz nach 10 Uhr ein mit elf jungen Leuten des Marinevereins Friedrichshafen besetztes Boot auf dem Bodensee auf halber höhe zwischen Friedrichshafen und Rorschach. Zehn junge Leute ertranken.
Das Unglück wurde erst bekannt, als der bayerische Dampfer „Nürnberg" auf seiner Schweizer Kurz, fahrt den einzigen Ueberlebenden, der mit einer Bootslatte auf dem Wasser trieb, an Borb nahm und gleich daraus noch drei Tote ausfinden konnte. Noch der Vernehmung des mit einem Nervenschock im Krankenhaus Lindau untergebrachten Ueberlebenden sind Zehn Tote zu beklagen, von denen sich noch sieben im Wasser befinden und die trotz des eifrigen Suchens der bayerischen und würtlember- gischen Landespolizei noch nicht gefunden werden konnten.
Eine weitere Meldung besagt, daß es sich bei beft Ertrunkenen durchweg um 16- bis 20jährige junge Leute handelt. Von einer Familie sind zwei Brüder ertrunkes. In Rorschbach wurden verschiedene Gegenstände, wie Koffer, Ruder, Kleidungsstücke u. a. an Land gespült. Polizei- und Zollkutter begaben sich sofort an die Unglücksstelle, ohne jedoch weitere Leichen bergen zu können.
NevWi
-es eknzrse« 4tebeslebetsden
Lindau, 3. Mai. Ueber das furchtbare Books- Unglück auf dem Bodensee erfährt der Vertreter des Süddeutschen Korrespondenzbüros in Lindau von dem einzigen Ueberlebenden noch folgende Emzelhe»ten: Gegen lü Uyr aepei was Moor aul der Höhe von Altenrhein plötzlich in einen furcht- baren Föhnsturm. Fortwährend schlug Wasser in das stark besetzt? Book, wobei es nicht gelang, mehr Wasser auszuschöpfen, als eindrang. Infolgedessen sank das Boot langsam und kenterte plötzlich. Sämtliche Mann stürzten ins Wasser, versuchten sich aber durch Schwimmen und Festhalten an dem umgekipplen Boot über Wasser zu hallen. Vier Mann entschlossen sich, an Land zu schwimmen. Sie kamen aber dort nicht an, sondern fmd ertrun
Landtagswahlen
in Schaumdueg-Lippe Nedeuiendev Gümmemutvachs bei den KaisonaSiozralifien
Bückeburg, 3. Blas. Heute fanden in Schaumburg-Lippe Landlagswahlen stall. Die Wahlen sind ruhig verlaufen. Die Wahlbeteiligung betrug 80—90 Prozent.
Das bisherige Gesamtergebnis stellt sich wie folgt:
Sozialdemokraten 12 981 Stimmen
(Landtag 1928: 12 266, Reichstag 1930; 13 871)
Deutschnationale 2 953 Stimmen
(Landtag 1928: 4141, Reichstag 1930: 2598) Deutsche Volksparlei 1617 Stimmen (Landtag 1928: 2134, Reichstag 1930: 1872) Slaalsparlei 1294 Stimmen (Landtag 1928: 1978, Reichstag 1930: 1996) Kommunisten 1854 Stimmen (Landtag 1928: 928, Reichstag 1930: 1193)
Landvolk 390 Stimmen
Nationalsozialisten 7 849 Stimmen
(Reichstag 1930: 5256).
Die Siheverteilung ist wahrscheinlich folgende: Sozialdemokrat» 7 Sitze (früher 8)
Deuffchnationale 1 „ ( „ 3)
Deutsche Volksparlei ^ 1 „ ( M 1)
Laval gegen die Iottunion
Säe Velands «Segeuvla« - Luteenationale Wirtschaftsabkommen - Dvingendev Avvett an den Völkerbund Paris. 3. Mai. Ministerpräsident Laval hat heute traditionsgemäß vor Wiederaufnahme der Parlamentssession einen Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit seines Kabinetts in Form einer Rede in Courneuve gegeben, dabei die Wirtschaftskrise ausführlich erwähnt und gewisse Maßnahmen zur Abhilfe (Bau von Fabriken für Petroleumrafsmerien, Durchführung von Arbeiten des öffentlichen Interesses usw.) angeführt. Der wesentlichste Abschnitt seiner Rede behandelte die Außenpolitik.
Er führte aus, Frankreich wolle unter der Achtung der Verträge eine Politik internationaler Verständigung und eine ausgreifende wirtschaftliche Zusanimenarbeit. Das ftanzösische Parlament habe diese Politik stets mit großer Mehrheit gebilligt. Umsomehr habe das ftanzösische Volk angesichts eines vor kurzem eingetretenen Ereignisses, (deutsch-österreichisches Zollabkommen. Die Red.), das sich durch die Hallung Frankreichs weder recht
ken. Die übrigen kämpften noch stundenlang verzweifelt mit dèn Wellen, wobei einer nach dem anderen, ermüdet und erstarrt, in den Fluten versank. Der 22jährige Ehauffeur Ege blieb als einziger Ueberlebender auf dem Boot und wurde von dem Kursdampfer „Nürnberg" bemerkt und nachmittags kurz nach 16 Uhr an Bord genommen. Das gleiche Dampfboot fischte auf der Fahrt auch noch drei Leichen auf und brachte diese ebenfalls nach Lindau. Der Gerettete erzählt, daß er seine Rettung nur dem Umstand verdanke, daß es ihm durch Tauchen gelang, die Bootsfahne herauszuschrauben und mit dieser Notsignale zu geben, die von dem Dampfer aus bemerkt wurden. Sämtliche verunglückte stammen aus Friedrichshafen.
GvoSkeuev in eines Schule
Zwei Personen erstickt, eine schwer verletzt
Reichelsheim i. Odenw., 4. Mai. Heute früh gegen %4 Uhr brach in dem hiesigen Schulgebäude vermutlich infolge Kaminbrand Grohfeuer aus. Der 80 Jahre ate pensionierte Lehrer Bormuth, der in der Schule wohnt, erlitt dabei den Erstickungstod. Ein« 3ran versuchte sich nach zu retten, erlitt dabei aber derart schwere Brandwunden, daß sie im hoffnungslosen Zustand in das Darmstädter Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Das gleichfalls- im Schulgebäude beschäftigte 32 Jahre alle Dienstmädchen Germann aus Steinbach lag tot vor seinem Bett. Das Mädchen war ebenfalls durch den Rauch erstickt. Das oberste Stockwerk der Schule ist völlig ausgebrannt. Erst gegen S Uhr war es der Feuerwehr nach vielen Bemühungen möglich, den Brand auf seinen Herd zu beschränken.
Slaalsparlei 1 Sih (früher 1)
Kommunisten 1 „ ( „ —)
Landvolk — „
(früher Handwerkerbund 1799 Stimmen 1 Sitz,
Nationale Mille 1609 Stimmen 1 Sitz)
Nationalsozialisten 4 Sitze früher —)
Es fehlen noch einige Ergebnisse aus kleineren Ortschaften, die aber an dem Gesamtbild nichts ändern. Danach haben also die Sozialdemokraten ein Mandat verloren, dagegen big Kommunisten zum ersten Mal ein Mandat erhalten Die Nationalsozialisten haben gegenüber den Reichstagswah. len von 1930 einen Stimmenzuwachs von 50 Prozent zu verzeichnen Unter Berücksichtigung dieses Gesamtergebnisses sind die Mehrheitsverhältnisse noch umstritten, da der eine Kommunist das Zünglein an der Waage bildet.
fertigen noch erklären lasse, tiefgehende Gefühle der Bitterkeit empfunden. Weder in der Sache selbst noch hinsichtlich der unvermuteten und plötzlichen Vorgangsweise habe Frankreich diesem Plan zu- stimmen können. Aber dadurch sei in den internationalen Beziehungen eine Störung entstanden. Außenminister Briano habe die großen Linien einer internationalen Verständigungspolitik vorgezeichnet und festgelegt. Sie sei mit der souveränen
Ausübung der Frankreich zur Verfügung stehen, den Verteidigungsmittel vereinbart. Man müsse die Achtung der Verträge fordern, weil sie bte sicherste Garantie zur Vermeidung des Krieges bleiben. Aber man müsse zugeben, daß der Friede nur dann dauerhaft sein könne, wenn er auf der Organisierung der Wirtschaftsbeziehungen der Völker begründet sei.
Hinsichtlich der Getrerdeftage scheine'durch di« Konferenzen in Paris, Rom und Genf der Beweis gebracht, daß.eine Lösung gefunden werden könne. Die für das Getreide eingeschlagenen Methoden könnten auch auf andere Landwirtschafts, und Industrieprodukte ausgedehnt werden und könnten die Verwirklichung von Wirtschaftsententen erlauben. Gewiß müsse man vorsichtig sein, und man dürfe die nationale Wirtschaft nicht durch unangebracht« oder verfrühte Initiativen stören. Aber wenn bis Völker, die zurzeit beunruhigt seien, diesen Weg der internationalen Zusammenarbeit beschreiten würden, werde das Gefühl des Vertrauens gestärkt werden und das Gefühl der Sicherheit in der Welt an Boden gewinnen. Gewisse Operationen finan» ziellen Beistandes könnten diese notwendig« Politik nur fördern und beschleunign.
In Genf habe Frankreich niemals verfehlt und werde auch in Zukunft nicht verfehlen, seine Pflicht zu tun dadurch, daß es ein wirtschaftliches Aktionsprogramm in Anregung bringe, dem sich alle anschließen könnlen. Er, Ministerpräsident Laval, hoffe, daß man sich auf dieses Programm einigen werde.
Man könne sich heute nicht mehr mit einer Parade- politik begnügen. Hinter brüderlichen Worten müsse sich Solidarität der Handlungen zeigen. Es werde schwer sein, das Gleichgewicht in Europa herzustellen. Neue Formeln müßten zu einer be- sonderen Politik, für alle wesentlichen Produkts führen: Getreidepolitik, Petroleumpolttik, Kohlen- polttik, Stahlpolitik, Stickstofspolüik. Das sei gar nicht so leicht; denn jede Natton müsse ihre .Sonderineressen verteidigen und auf der anderen Seite an allgemeinen Ententen teilnehmen. Davon hänge der Friede der Welt ab. Die Zauberformeln Sicherheit Schiedsgerichtsbar. keit und Beschränkung der Rüstungen bedeuteten die Organisierung einer neuen Welt. Dies« neue Welt werde aber nur verwirklicht werden, wenn zzquvulszim puiw stasn? uajlaiapß agau^mu usrsq in Einklang gebracht werden. Solange es in der Welt Millionen von Arbeitslosen und Menschen im Elend gebe, werde der Friede ungewiß sein und die allen Zivilisationen allen Gefahren ausgesetzt sein.
In Berliner politischen Kressen wird hierzu erklärt, daß es vollkommen unverständlich sei, wie der französische Ministerpräsident in der ge« planten deutsch - österreichischen Zollunion eine „Störung der internationalen Beziehungen" erblicken kann. Das deutsch-österreichische Vorgehen steht — wie immer wieder betont werden muß — vollkommen im Einklang mit den bevorstehenden Verträgen und Abmachungen. Es kann sich also nur um eine Verstimmung darüber handeln, daß es Deutschland und Oesterreich unternommen haben, selbständig einen geeigneten Weg zur Beseitigung der schwierigen Wirffchaftslage gehen zu wollen. Es erscheint den Berliner politischen Kreisen not. wendig, nun endlich aus den theoretischen Diskussionen über die Sanierungsmöglichkeiten Europas herauszukommen und praktische, schnell wirk- same Maßnahmen zu ergreifen. Diesem Bemühen dient der deutsch-österreichische Zollunionsplan, der, völlig im Sinne der Briandschen Europapolitik eine Wirtschaftsentente darstellt, die auf andere Staaten auszudehnen ausdrücklich vorgesehen ist. Im übrigen begrüßt man das in der Rede des französischen Ministerpräsidenten offenkundig zum Ausdruck kommende Bestreben nach positiver Mitarbeit Frankreichs an dem europäischen Wiederauf- bauwèrk, wenn auch das hier von Laval gezeichnete Aufbauprogramm noch zu allgemeiner Natur ist, als daß sich jetzt schon ein Urteil über TragwettS und Auswirkungsmöglichkeiten fällen läßt.
Tvevivauus übee einen freiwillige« Arbeitsdienst
Oldenburg, 3. Mai. Sonntagabend sprach hier Reichsminister Treviranus in einer Versammlung der Konservativen Dolkspartei. Er ging in seiner Rede auf die aktuellen Fragen der Jnnen» unb Außenpolitik ein und behandelte am Schluß seiner Ausführungen auch die Frage der Bekämpfung der Arbeitslojigkeit. Er betonte, daß der Staat von sich allein diese Frage nicht lösen könne. Der Minister wies weiter darauf hin, daß die Einführung einer Zwangsarbeitsdienstpflicht wegen der Ausbringung der Mittel nicht möglich sei. Aber es müsse doch ernstlich die Frage eines fteiwilligen Arbeitsdienstes geprüft werden. Schon in den nächsten Tagen würden nach dieser Richtung hin Fra-
Die beutlse Nummev amfati 13 (Setten