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Orf»«* täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Äinot AM -L-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer io, Freitag 15, SamStag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite z »Ptgo tm ReNamete« mm 68 mm greife 25 R-Pfg. , Qffertengebühr so R-pzg.
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Nr. 95
alle und Verbrauchssteuern.
* Der Deutsche Beamtenbund
Infantin Isabella, die Tante des Königs Alfons von Spanien ist gestern in einem Pariser Krankenhaus im Alter von 79 Jahren gestorben.
- Nach einer Meldung aus Madrid hat der Mierpräsident beschlossen, die Wahl für die rfassungsgebenden Cortes im Juni nd zwar am 21. oder 28. abhalten zu lassen.
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» Der ReichsprSsident empfing gestern den Reichskanzler zu einer eingehenden Besprechung über das Arbeitsprogramm der Re«chs> 'lègierung.
* In der Zeit vom 1. April 1930 bis 31. März 51931 sind die Einnahmen des Reiches um |1240,7 Millionen RM hinter dem Reichshaushaltsplan zurückgeblieben. Von der Mindereinnahme ntfallen 810,5 Millionen RM auf die Besitz- erkehrssteuern und 430,2 Millionen RM
und
auf
hat sich in einem Schreiben an den Reichskanzler izegen eine etwaige weitere Gehaltskür- ung ausgesprochen.
* Sofortige Einberufung des eichstages hat die kommunistische Reichs- tagsfraktion in einer Interpellation an die Reichs- eglerung verlangt.
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Der Verfassungsausschuß des Preußischen Landtags beendete am Donnerstag ie erste Ausschußlesung des neuen Polizei- iverwaltungsgesetzes. Am Mittwoch nächster Woche soll die zweite Lesung im Ausschuß vorgenommen werden.
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• Die preußische Staatsregierung scheint der inrichtung Kürtens zustimmen zu wollen.
Der deutsche Staatsangehörige Studienrat Dr. Hartung, Memel, ist nach einer sldung aus Somno am Dienstag aus Litauen usgewiesen worden. Dr. Hortung war als Syrer am Äuquste-Viktoria-Gymnasium zu Ms-
Prinz Don Jaime von Bourbon, Führer der spanischen Legitimisten, der sich in Paris aufhält, veröffentlicht einen Aufruf an das spanische Volk, in dem er alle Monarchisten miffordert, sich ihm anzuschließen. Man müsse eine große, antikommunistische, fortschrittlichen Ideen zugängliche, förderative monarchistische Partei grün- dm. Die verfassungsgebenden Cortes seien eine absolute Notwendigkeit. Don Jaime bietet seine Person erneut dem spanischen Volk an und erklärt, er sei bereit, sich an die Spitze aller Patrioten zu stellen, um gegen den Kommunismus zu kämpfen.
Die Federal Reserve Bank of New- York ließ ihre Rediskontrate unverändert.
Das englische Oberhaus, das gestern logte, schloß nach Mitternacht die Beratung der von der Regierung eingebrachten Agrarvorlage ab. Die vom' 'Unterhaus angenommene Fassung des Gesetzes wurde in so weitgehendem Maße abgeändert, daß die meisten Aenderungen sicherlich vom Unterhaus wieder rückgängig gemacht werden. Es wird daher mit einem ernsten Konflikt zwischen den beiden Häusern des Parlaments gerechnet.
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Ser „Petit Parisien" bestätigt den Inhalt der Bereits als wahrscheinlich bezeichneten Flottennote an England. Die französische Regierung "erlangt das Recht, veraltete französische Schiffe durch neue zu ersetzen und zwar aus eine Weise, daß die fran- ö.asische Flotte gegenüber der italienischen eine tatsächliche Ueberlegenheit von 66 000 Tonnen hat.
. Die rumänische Gesandtschaft in Berlin teilte Auftrage der rumänischen Regierung daß das Kabinett Iorga gebildet. worden sei, um eine klare Mission zu erfüllen, die sich aus der wirtschaftlichen und politischen Lage ergebe. Die Neue Regierung trage keinen parteipoli - llschen Charakter, und bie in einigen Lettern gebrachte Behauptung, daß die Regierung ^orga die Diktatur vorbereiten soll, entspreche in keiner Weise den Tatsachen.
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, Nach einer Meldung aus Kanton sprena- ,chinesische Banditen zwei Dampf, führen, deren Besatzung die Zahlung der geforderten Schutzabgabe' verweigert hatten, mit 5°mben in die Luft. 60 Personen wurden getötet.
** Näheres flehe Im politischen Selt
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Rattan Stadt und Land
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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beid« Telle ist Hanau. - Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder am Rüchahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Fernspr. 3956, 3951,3958
24. APM
1931
Das Aeichskabinett an der Arbeit
SaBett bei Brüning - Drummond bei Envtins - Allgemeine Aussprache im Kabinett
Berlin, 23. April. Das Reichskabinekt hak heute, nachdem auch der Reichskanzler Dr. Brüning in die Reichshauptstadl zurückgekehrt ist, die politischen Arbeiten in vollem Umfang wieder ausgenommen. Der erste Arbeitstag der Reichsregierung war bereits von einer Reihe wichtiger Besprechungen ausgefüllt.
Am Vormittag empfing der Kanzler den amerikanischen Botschafter S a ck e t t, der alsbald nach Amerika auf Urlaub geht. Der Kanzler nahm die Gelegenheit wahr, um dem Vertreter der Vereinigten Staaten die Lage Deutschlands, vor allem auf finanziellem Gebiete, eindringlich zu schildern. Der amerikanische Botschafter dürfte darüber unterrichtet sein, wie wichtig es für Deutschland ist, daß vor allem die kurzfristigen Kredite durch langfristige Anleihen abgelöst werden.'
Zur gleichen Zeit fand der Besuch des Generalsekretärs des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, beim Reichsaußenminister Dr. Curtius statt. Der Reichsaußenminister empfing den Kanzler des Völkerbundes in Gegenwart der zuständigen Referenten des Auswärtigen Amtes und besprach mit ihm eingehend das Arbeitsprogramm der Maitagung des Völkerbundsrats. Der Reichskanzler wird Sir Drummond morgen bei einem Empfang des englischen Botschafters sehen.
Am Nachmittag begab sich der Reichskanzler zum Reichspräsidenten von Hindenburg und hielt ihm Vortrag über die politische Lage und das Arbeitsprogramm des Reichskabinetts. Kurz darauf empfing der Kanzler den Reichsernährungsminister
trag über die Situation bei der Reichsbahn. Die Verhandlungen werden am Samstag fortgesetzt.
Zunächst wird sich das Reichskabinett mit der Agrarhilfe beschäftigen. Das Kabinett ist gewillt, die Agrarhilse fortzusetzen. Es ist aber fraglich, ob es die Zollerhöhungen in dem Umfang bewilligen wird, wie sie von dem Reichsevnährungs- mtnifter Schiele vorgeschlaaen werden. Die nächste Beratung des Kabinetts wird der Reform der Sozialversicherung gelten, die infolge der Schwierigketten, in die die Gemeinden durch die Wohlfahrtsfürsorge geraten sind, dringend notwendig ist. Die Entscheidung über die Maßnahmen, die hier geplant sind, muß so fallen, daß sie spätestens bis 20. Mai wirksam werden, damit sie noch eine Anlauftrist haben, um für den Juni voll wirksam zu werden. Voraussichtlich werden diese Maßnahmen durch eine Notverordnung in Kraft gesetzt werden. Weiter wird sich das Kabinett mit den finanziellen Maßnahmen beschäftigen. Hierbei wird auch die Reichsreform eine Rolle spielen, da sie schon wegen einer daraus entstehenden Verbilligung der Verwaltung mit den finanzpoli- tifchen Problemen eng zusammenhängt.
dann das Kabinett zu der bereits angekündigten Sitzung zusammen, an der auch der Reichsbankpräsident teilNahm und auf deren Tagesordnung lediglich eine allgemeine Aussprache stand. Der Reichskanzler gab m großen Zügen einen Ueberbbick über die für den Sommer in Aussicht genommenen Arbeiten des Reichskabinetts. Nach dem Kanzler' erstattete der Reichs- finanzminister Dr. Dietrich einen eingehenden Bericht über die Finanzlage des Reiches, der Länder und der Gemeinden. Daran schloß sich der Bericht des Reichsarbeitsministers über die Arbeitslosigkeit und die vom Reichsarbeits-
bemrfrrng des Kerrbsiass
Berlin» 23. Apr. Die kommunistische Reichstagsfraktion hat einen Antrag eingebracht, der die Regierung auffordert, keinerlei Abbaumaßnahmen in der Erwerbslosen-, Knappschafts- und Invalidenversicherung wie auch der Kriegsbeschädigtenfürsorge vorzunehmen und die K r i s e n f ü r s o r g e für alle Ausgesteuerten und Nichtunterstützten auszu - dehnen. Der Vorsitzende der kommunisbischen Reichstagsfraktion Stöcker hat zugleich bei dem Präsidenten des Reichstags die sofortige Ein
Dev Goldwert
-ev Revavatione«
Steigerung um 15 v. h. — Revision und innere Lage
Die neuen Beratungen des Reichskabinetts werden angesichts der finanziellen Lage neue Refvrmmaßnahmen zur Folg« haben müssen. Diese Probleme sind aber nur im größten Rahmen zu lösen, und in diesen Rahmen gehört auch die Reparations- frage. Es ist deshalb von Beachtung, daß eine amtliche Stelle, die Reichszentrale für Heimatdienst, in efiiner Darstellung der Wirtschaftskrise auch die Reoisionspolitik in nachstehender Wefte skizziert.
Wirklich erreichbar wird das Ziel einer gefestigten Volkswirtschaft erst sein, wenn die Lösung jenes Problems in Angriff genommen und durchgeführt ist, das feine Schatten über jeden wirtschaftlichen und polttischen Vorgang in Deutschland wirft: der Reparation s- f r a v e. Wohl wäre es Utopie, wollte man glauben, das Reich könne von sich aus durch einseitigen Willensakt und von heut auf morgen die aufgezwungene Reparationspflicht ab- schütteln. Unabsehbare Rückwirkungen für Deutschland wären die Folge. Mit Gefühlsaufwallungen, so begreiflich sie an sich sind» läßt sich das Reparationsproblem nicht lösen. Nur ruhige Ueberlegung, nur ein Handeln nach nüchternen Grundsätzen politischer Vernunft unter Ausnutzung aller gegebenen politischen und vertragsmäßigen Möglichkeiten kann zum Ziel führen.
Die Reparationslast, wie sie der ^oung« plan vorsah, hat sich in einem unvorhergesehen kurzen Zeitraum als undurchführbar heheu sich gegen- en Wirkungen les Tribuisystems ab M Inlands sowohl wie in der Welt. Die Störung der weltwirtschaftlichen Beziehungen durch die ohne Geoenwert abzuführenden Zahlungen, die Deutschland aufgezwungene Handelspolitik, die auf der einen Seite äußerste Exportanstrengung, auf der anderen Seite rigorose Herabminderung der Einfuhren bedingt und damit die Absatznot in der Welt vermehren hilft — all das hat die Wirtschaftswidrigkeit des Tributsystems auch dem wirtschaftlich interessierten Ausland mehr und mehr klargemacht. In d e n Tellen des Auslandes allerdings, die die deutschen Tributzahlungen empfangen, sind die Stimmen wirtschaftlicher Vernunft noch nicht allgemein durchgedrungen. Zwar wächst auch hier sichtlich die Erkenntnis der Untragbarkeit der Lasten auf der einen, der weltwirtschaftlichen Gefahren des Re- parrationssystems auf der andern Seite. Die Wirtschaftskrise, dieses Weltübel, hat das eine' positive Ergebnis gehabt, der Welt in zunehmendem Maße die Unhaltbarkeit des Reparationssystems klarzumachen. Die Politik der Reparationsgläubiger hat jedoch dieser Erkenntnis bisher nicht Rechnung getragen. Und auf das politische Wollen kommt es an. Wenn der Voungplan auch der „Kommerzialisierung" der deutschen Tributschuld zu dienen bestimmt ist — die Reparationsfrage hat darum nicht aufgehört, eine eminent p o li t i s ch e Frage zu sein. Diese grundlegende wichtige Tatsache im Auge zu behalten, ist für die Lösung des Revisionsproblems von entscheidender Bedeutung.
An sich läge nichts näher, als auf Grund dieser Tatsachen die Revision eines Systems zu verlangen, das sich vor aller Welt als untragbar und schädlich erwiesen hat, nützlich im Endeffekt nicht einmal für die Nutznießer des Systems, die Reparationsempfänger. Um fo mehr, als aitcf) der Voungplan selbst für sich nicht in Anspruch nehmen kann, die Zahlungen nach der wirklichen Leistungsfähigkeit Deutschlands und nach den weltwirtschaftlichen Erfordernissen geregelt zu haben. In Ziffer 19 stellt er ja ausdrücklich fest, daß die politische Bindung der Sachverständigen ein Gutachten rein wirtschaftlichen Charakters verhindert habe. Es bedurfte auch nicht erst der starken zusätzlichen Belastung Deutschlands durch die seit Abschluß der Haager Vereinbarungen eingetretenen internationalen Preisrevolution, die den Goldwert der Reparationen um mindestens 15 Prozent erhöhte, wo-
berufung des Reichstags beantragt, zur Beratung dieses Antrags und einer im gleichen Sinne ge-
Ministerium zu erledigenden Arbeiten. Schließlich i , _ „
hielt noch der Reichsverkehrseninister einen Bor- Haltenen Interpellation an die Reichsregierung.
Nenefch gegen den Iottplan
Benesch bwibi dabei r Die Zollunion bai bochvoMischen GbavaAev
Prag, 23. April. Der Minister des Aeußern Dr. Benesch hielt heute im Abgeordnetenhaus eine ausführliche Rede, die ausschließlich der Frage des österreich-deutschen Zollabkommens gewidmet war.
Er ging auf die Argumente des Reichsaußenministers Dr. Curtius ein und bezeichnete den Standpunkt, daß der Zollunionsplan als wirtschaftliche, unpolitische Aktion in Genf ausschließlich nach der j u r i st i s ch e n Seite überprüft werde, als unhaltbar. Man könne doch nicht ernstlich behaupten, daß die Frage irgendwelcher Wirtschaftsoperationen größeren Stils in Europa heute, wo langsam drei Viertel der gesamten europäischen Politik nur Wirtschaftsfragen bilden, eine unpolitische Angelegenheit sei (!) Speziell die österreichischen Wirtschaftsfragen seien seit dem Friedensschluß eminent politisch. Hierbei handele es sich um eine Wirtschaftsfrage, die einen speziell voli- tischen Aspekt besitze, den sogenannten Anschluß, von dem sie nicht getrennt werden könne. Jede gesonderte Betrachtung der politischen, der wirtschaftlichen und der rechtlichen Seite dieses Problems wäre künstlich. Es würde bedeuten, die Augen vor der Wirklichkeit zu schließen.
Jede Zollunion von Staaten wie Deutschland und Oesterreich müsse als ein Schritt zu vollständiger wirtschaftlicher und politischer Uni- fizierung angesehen werden:
die Klausel von der Wahrung der Selbständigkeit der kleineren Staaten habe nur akademische Bedeutung. Die Zollunion soll das Beispiel eines regionalen Uebereinkommens im Genfer Sinne fein. Die beste Antwort darauf fei, daß alle übri- gen Interessenten diesen Versuch im Gegenteil als einen ungeeigneten Schritt zur Kooperation an- sehen und nicht als Beispiel eines regionalen Uebereinkommens, das zur Einigung Europas führen könnte. Im Gegenteil, er sei ein Schritt zur Schaffung von zwei einander gegenüberstehenden Blocks.
Ueber die Verletzung internationaler Verbindlichkeiten durch den Plan des Zollvereins heute zu streiten, wäre überflüssig.
Es sei gewiß, daß sich mit dieser Frage der Internationale Gerichtshof im Haag beschäftigen werde, und er, Dr. Benesch, bezweifle nicht, welchen Standpunkt dieser einnehmen werde, weil der Sinn und der Text der Verträge von Versailles und St. Germain und des Genfer Protokolls von 1922 unbedingt klar feien.
Der einzige Beweggrund fei eigentlich die Erklärung der Wiener Regierung, daß Oesterreich in seiner wirtschaftlichen Lage auf eine europäische Lösung nicht warten könne Dieser Beweggrund reiche aber nicht aus, die Richtigkeit des Plans und des Vorgehens zu erweisen. Er sei ein Vorwurf für jene, die in Genf zu langsam arbeiteten. Wirtschaftlich erachtet Benesch den ganzen Plan einfach unausführbar. Kein dritter Staat brauche diesen Plan eines Zollvereins anzuerkennen. Die Meist- begünstigungsklausel werde sowohl Deutschland wie Oesterreich gegenüber weiterhin geltend gemacht, und das ganze System werde dadurch „ad absurdum" geführt werden. Frankreich habe sich bereit erklärt, daß es auf die Meistbegünstigungsklausel nicht verzichten werde. Dasselbe würde gewiß auch die tschechoslowakische Regierung erklären. Wichtig seien auch die tschechoslowakischen politischen Gründe gegen den Plan. Politisch würde die Tschechoslowakei in einem 70-Millionen-Block fast völlig verlorengehen. Die Tschechoslowakei könne keiner Kombination beitreten, die nicht in Genf oder wenigstens im Einvenhmen mit den Hauptbeteiligten vereinbart werde. Es verbleibe also nur die Möglichkeit eines beschränkten, bloß deutsch-österreichi- chen Zollvereins.
(Fortsetzung auf Seite 2) |
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