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scheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben N^at MR. 1.-, für den ganzen Monat MR. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag iS, HamStag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 «--sg> im Setlameteil von SS mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Pfg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' L« unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aüf Lieferung oder Rachliefemng oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrlfi u. Erscheinungstage der Anzeige wird feine Gewähr geleistet.,Geschäftsstelle: Hammerstr. S / Fernspr. 3956,3957,3958

8. AVE

1931

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* Reichsaußenminister Dr. Curtius hat beim Seneralsekretär des Völkerbundes beantragt, auf -er Maitagung des Völkerbundsrats von neuem die Frage der uneingeschränkten Veröffent­lichung des heutigen Rüstungsstan- des der einzelnen Länder zur Vorberei­tung der Abrüstungskonferenz zur Verhandlung zu stellen.

Morgen werden unter den Parteien des jetzigen Aumpfkabinettts in Thüringen die Verhandlungen um die Ergänzung der Thüringer Re­gierung beginnen.

Die obersten Behörden der sieben evangeli­schen Landeskirchen in den neun preußi­schen Provinzen haben sich nunmehr bereit erklärt, denKirchenvertra ' '

anzunehmen.

trag in der letzten Fassung In Hannover ist diese Ent­schließung an die Zustimmung des Landeskirchen­tages geknüpft, der am 15. April zu einer außer» ordentlichen Tagung zusammentritt.

Die Preußische Zentrumspartei veröffentlicht eine Erklärung, die sich gegen das Volksbegehren des Stahlhelm zur Auflösung des Preußischen Landtages, sowie gegen einen Volksentscheid wendet. Die Erklärung weist darauf hin, daß die Wahlperiode des Landtages im Frühjahr des kommenden Jahres sowieso abschließe und daß das deutsche Volk Ruhe und Ordnung brauche.

*

Die Danziger Schiffswerft von Klawitter steht sich gezwungen, ihren Betrieb zu schließen. Am Samstag sind die letzten Arbeiter der Werft entlassen worden. Das Unternehmen hat über 100 Jahre dem deutschen Schiffsbau und Danzigs wirtschaftlichen

Der Cunard-DampferBerengaria" ist kurz nach 12 Uhr nachts bei Southampton auf eine Sandbank aufgelaufen. Der Dampfer konnte mit Hilfe von 6 Schleppern wieder slottgemacht werden Eine Anzahl Passagiere hatten sich im Verlauf der Nacht bereits ausbooten und ans Land bringen lassen.

Wie die Pressestelle der Tiroler Heimwehren in Innsbruck mitteilt, hat der Heimwehrführer Dr. S t e i d! e fein Vundesratsmandat niedergelegt.

Der 60jährige reichsdeutsche Hauptmann a. D. Ludwig v. M a l t i tz aus Wesel am Rhein wurde für immer aus Oesterreich ausgewiesen, v. Mallitz war seinerzeit unter der Beschuldigung festgenommen worden, Nationalsozialisten, die we­gen Tötung von zwei Reichsbannerleuten in der Hufelandstraße in Berlin über die österreichische Grenze geflüchtet waren, Vorschub geleistet zu haben. Er wurde damals wieder freigelassen.

Die gestern in Belgrad zusamengetretene Wahl- kommission der Deutsch-Evangelischen Kirche t n Südslawien hat auf Grund des vorliegenden Stimmverhältnisses festgestellt, daß der bisherige bischöfliche Administrator Dr. Philipp Popp zum deutsch-eoangelischen Bischof und Dr. Wilhelm Roth zum weltlichen Präsidenten g e - wählt worden sind.

Der stellvertretende Platzkommandant von War­schau Oberstleutnant Ryzanek wurde am Lstersamstag unter Umständen, über die wider­sprechende Darstellungen verbreitet werden, durch 6';tten Revolverschuß ernstlich verletzt. Da Ryzanek Zu denjenigen Offizieren gehörte, welche an den be­kannten Vorgängen in Brest Litowsk beteiligt waren, gaben vevscksiedene Gerüchte in es ent Vorfall eine politische Bedeutung. Nach anderen Berichten hat der verwundete Offizier sich den Schuß ver- schentlich selbst b ergeb rächt.

Die Zahl der im nordfranzösischen Kohlengebiet streikenden Bergarbei- ker ist nach den Feiertagen zurückgegangen.

Bezirk von Douai streiken von einer Belegschaft von 16 500 nur noch rund 3000 gegen 5000 am Samstag. Die Zahl im Bezirk von Arras ist von am Samstag auf 3000 gefallen. Der von den Kommunisten für gestern anberaumte Streik im Kohlenbecken von Ales ist nur von rund 1350 Arbei­ten befolgt worden.

Associated Preß meldet aus Managua: Ein erneuter Erdstoß von mäßiger Stärke verursachte °n Einsturz einiger weniger noch stehender Ge- vaude. Menschenverluste sind nicht zu beklagen.

Der Gouverneur von Grönland, Jensen, er- «arte ber ZeitungPolitiken", daß augenblicklich von der westgrönländischen Station Karmaruiuk eine Hilfsexpedition vorbereitet werde, Nachforschungen nach dem beut« Gelehrten Professor Wegener anftellen solle. Die Expedition werde sofort auf- vrechen, sobald das Wetter milder geworden sei.

*) Näheres siehe im politischen Teil.

Die Londoner Minister- konierenz

Erst Ende Mal 7 - Velands Teilnahme ungewltz - Auch Mussolini einselade«

London, 7. April. In unterrichteten Kreisen verlautet, daß der Besuch des Reichs­kanzlers Dr. Brüning und des Reichsaußenministers Dr. Curtius wahrscheinlich nicht vor Ende 2Rai erfolgen wird. 3m Anschluß an seinen Besuch in Paris, so heißt es weiter, habe Henderson den Wunsch, sich mit Dr. Cur-tius über verschiedene die beiden Länder ge meinschaftlich interessierenden Fragen auszusprechen. Deshalb sei die englische Einladung er­folgt. Dem Vernehmen nach werden sich die Besprechungen über sehr mannigfaltige Ge­genstände, so gut wie sicher auf die galante deutsch-österreichische Zollunion erstrecken. Ein bestimmtes Programm werde aber nicht festgesetzt werden.

«ras wird Veland tun?

Paris, 4. April. Nachdem am Nachmittag in Pariser unterrichteten Kreisen behauptet worden war, daß Briand bisher überhaupt keine Einladung zur Teilnahme an den deutsch-englischen Be­sprechungen in Chequers erhallen habe und daher diese Einladung auch gar nicht habe ablehnen können, wurde am späten Abend von amtlicher französischer Seite plötzlich mitgeteilt, daß Briand doch schon vor mehreren Wochen eine Einladung nach Chequers erhalten habe, bei der allerdings der Zeitpunkt noch nicht festgesetzt gewesen sei. Briand habe sich die Antwort darauf vorbehalten, da er im Mai in» folge der französischen Präsidentenwahlen stark be­schäftigt sei. Jnfolgedesien könne von einer offiziellen Annahme oder Ablehnung der englischen Einladung durch Briand vorläufig nicht die Rede sein. An­scheinend handelt es sich hier um einen zarten Wink an die Londoner Adresse, Briand doch noch einmal

_____an reich als allzu peinlich und das französische An sehen abträglich empfunden werden würde.

London, 8. April. Der diplomatische Sorre- spondent desDaily Telegraph" betont, daß die Ein- ladung Macdonalds und Hendersons an Brüning und Curtius rein persönlichen Charakter tragen. Der Premierminister und der Staatssekretär des Meute­ren hatten vorher schon besondere Konferenzen mit Grandi und Briand gehabt, bisher aber noch keine

Auch in England Finanz- und Eteuerkorge«

Sevmehvttns dev Laft dev indwekien Siensvn?

London, 7. April. In England steht gegenwärtig die Frage im Vordergrund, auf welche Steuern das Kabinett Macdonald zurückgreifen wird, um das gewaltige Defizit des verflossenen und des eben begonnenen Finanzjahres zu decken.

In diesem Zusammenhangs ist es viel bemerkt worden, daß Winston Churchill von dem Vorsitz des Finanzausschusses der Konservativen Partei zurück­getreten ist und seine Stelle Neville Chamberlain überlassen hat. Dieser Schritt war indessen unver­meidlich geworden, nachdem Churchill sich aus dem geschäftsführenden Ausschuß der Partei, dem soge­nanntenSchattenkabinett", zurückgezogen hat, weil er in der indischen Frage eine weit schärfere Auf­fassung vertritt, als der Parteiführer Baldwin.

fassung vertritt, als der Parteiführer Baldwin. Auch nach seinem Rücktritt wird Churchill der führende Kopf der englischen Konservativen in allen Fragen der Finanzpolitik bleiben.

Die Steuerfrage wird in allen englischen Par- leikreisen sehr eifrig diskutiert.

Eine Steigerung der Einnahmen durch Erhöhung der Zollsätze kommt für das Kabinett Macdonald nicht in Frage. Der Schatzkanzler Snowden ist doch zu sehr Parteimonn, um sich auf dieses heiß umstrittene Gebiet zu begeben. Er müßte die grundsätzliche Frage des Freihandels oder des Schutzzolls dabei auftollen und wenn er aus finanziellen Gründen dem Freihandel Abbruch tun müßte, so würde ihm die Arbeiterpartei wahr­scheinlich ihre Gefolgschaft kündigen.

In der Arbesterpartei macht man sich auch sonst noch große Sorgen wegen der unbedingt not­wendig gewordenen weiteren Anziehung der Steuerschraube. Man befürchtet namentlich die weitere Besteuerung des Tee- und des Zuckerver­brauchs. Bei dem außerordentlich großen Tee- und Zuckerverbrauch in England würde eine solche Maßnahme zweifellos einen großen finanziellen Erfolg haben. Aber sie würde die Arbeiterpartei auch um allen Kredit bei der Wählerschaft bringen. Deshalb kommt eine solche Steuermaßnahme wohl auch nicht mehr in Frage. Dagegen

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wird es dem Kabinett Macdonald nicht erspart bleiben, die Last der indirekten Steuern zu vermehren.

Wie es scheint, ist eine Erhöhung der Steuern auf Petroleum, Tabak und Bier bereits in ziemlich sichere Aussicht genommen. Man erwartet ziemlich allgemein, daß der Tabak- und Bierverbrauch sich

Gelegenheit gefunden, mit Brüning und Curtius in unformeller weise zusammenzutreffen und das Ab- rüstungsproblem und andere Fragen zu erörtern. Die Zusammenkunft sei schon lange Zeit vor dem Mschluß der deutsch-österreichischen Zollunion ge­plant gewesen und stehe mit dieser in keinerlei Zu- famenhang. Briand und Grandi würden nicht gleich­zeitig in London sein, sondern erst wieder gelegent­lich des Abschlusses des englisch-französisch-ikalieni- schen Floklenabkommens.

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London, 7. April. Die Einladung Hendersons ist von Brüning und Curtius grundsätzlich ange­nommen worden. Auch Italien hat eine Einladung erhalten, und zwar sind Mussolini und Grandi gebeten worden, nach London zu kom­men. Auf das persönliche Erscheinen Mussolinis ist allerdings kaum zu rechnen. Auch der Termin ist noch nicht endgültig festgesetzt.

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Berlin, 7. April. Die Einladung Macdonalds an Reichskanzler Brüning und Reichsaußenminister Curtius zu einer Aussprache in Chequers wird in den meisten Berliner Abendblättern, insbesondere in der der Regierung nahestehenden Presse als eine

(Fortsetzung auf Seite 2)

eine weitere steuerliche Belastung wird gefallen lassen müssen. Für die Arbeiterpartei ist auch die Verantwortung für diese Steuererhöhung schwer zu tragen. Das Kabinett Macdonald ist indessen der Ansicht, daß angesichts der allgemeinen wirt­schaftlichen Notlage eine höhere Besteuerung von Bier und Tabak noch am ehesten zu rechtfertigen ist.

Es ist ferner bemerkenswert, daß eine Er­

lndirekter dem Ge­

Höhung der Einkommensteuer von dem Kabinett Macdonald offenbar nicht in Betracht gezogen wird. Bei einem Kabinett der Arbeiterpartei be­darf es zweifellos besonders triftiger Erwägungen, wenn bei gleichzeitiger Erhöhung --^--- Steuern eine solche Enchaltsamkeit auf biete der direkten Steuern geübt wird. Es ist wohl mehr der harte Zwang der Tatsachen, der dem Kabinett Macdonald in dieser Beziehung die Hände bindet. Auch Macdonald und Snowden wissen ganz genau, daß man der wirtschaftlichen Wiederbelebung das stärkste Hindernis in den Weg stellt, wenn man von dem Einkommen einen nock- höheren Tribut verlangt, als es zurzest schon ge­

schieht.

Man hofft in England auf eine allgemeine wirt­schaftliche Erholung in den nächsten Monaten und man würde dem Schatzkanzler auch in den Krei­sen der Liberalen die schärfste Opposition machen, wenn er sich einfallen ließe, die direkte Steuer­schraube weiter anzuziehen. Außerdem würde diese Maßnahme wahrscheinlich auch nichts nutzen, da man auch in England die Erfahrung macht, daß in einer Zeit allgemeiner wirtschaftlicher Depression das Einkommen umsoweniger Steuerertrag liefert, je höher man es besteuert. , _

Das englische Kabinett muß bei seiner Steuer­politik auch darauf bedacht sein, mit den Liberalen Fühlung zu halten, da es ohne die Unterstützung die­ser Partei keine steuerliche Maßnahme im Unter­haus durchsetzen kann. Die Erhöhung der Steuer auf Bier und Tabak scheint bereits die Zustimmung des liberalen Parteiführers Lloyd George und seiner 35 Anhänger gefunden zu haben, so daß der Schatz- kanzler Snowden sichere Aussicht hat, fein Steuer­programm auch durchzusetzen.

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Die ungeheure Krise, die mit der Wucht einer Naturkatastrophe auf dem Wirtschafts­leben Amerikas lastet, brachte es mit sich, daß viele Illusionen zerstört worden sind, die sich in den Vereinigten Staaten im Laufe der glück­lichen Jahre der Prosperität gebildet hatten. Die Vorstellung, daß es der amerikanischen Wirtschaft gelungen sei, krisenartige Erschei­nungen ein für alle Mal überwunden und die Bevölkerung der U. S. A. auf den Weg des immer steigenden Wohlstandes gebracht zu haben, schien zum unumstößlichen Glauben aller Schichten des amerikanischen Volkes ge­worden zu sein. Hochmütig wiesen die Ameri- kaner den ketzerischen Gedanken von sich, daß auf sieben fette Jahre sieben magere Jahre folgen könnten.

Mit verächtlicher Ueberheblichkeit blickten die amerikanischen Staatsmänner und Wirt­schaftsführer, die sich als Vertreter eines aus» erwählten Volkes gebärdeten, auf das arme zerrissene und vom Weltkriege erschöpfte Europa, das aus einer Krise in die andere ging, während Amerika seinen Bürgern einen noch nie dagewesenen hohen Stand der Pro­sperität gewährleisten konnte. Statt die euro« päische Misere und die amerikanische Hochkon» junktur auf ihre richtige Ursache, die Auswir- kungen des Weltkrieges, zurückzuführen, mein­ten viele Amerikaner, darunter auch hervor­ragende Männer der Politik und Wirtschaft, daß die Not Europas eine wohlverdiente Strafe für die vielen Sünden der alten Welt sei. ^caJSrätoeni Hoover hat wiederholt diesen Gedanken geäußert.

Dis rauhe, nud erbärmliche Wirklichkeit hat diese herrlichen Luftschlösser Amerikas mit einem Schlage vernichtet. Nach einem gewal­tigen Börsenkrach, der am ersten Tag etwa 40 Milliarden Dollar, d. h. zwei Drittel der ge­samten deutschen Reparationslast verschlang, zog die große Not ins Land ein. Und nun steht Amerika, eben noch dasLand des ewigen Wohlstandes", mit feinen gesunkenen In- dustrieprodukten, einem ruiniertm Farmertum, einem verarmten Mittelstand und 7 bis 8 Mil­lionen erwerbslosen Arbeitern als Hauptherd der Weltkrise da.

Das Land, dessen wirtschaftliche Entwick- lung ausschließlich auf der Basis der Privat­initiative und Privatkonkurrenz ruhte, findet jetzt kein Mittel gegen die furchtbare soziale Umschichtung und materielle Not der Mrl- llionen, die keinen sozialen Schutz haben und dem wirtschaftlichen Verderb, von der privaten Wohltätigkeit sehr wenig gemildert, preis- gegeben sind.

Für die politischen Parteien Amerikas und insbesondere für die herrschende republi- konische Partei war diese unvorhergesehene Wendung ein schwerer Schlag. Die Autorität der republikanischen Staats- und Parteiführer scheint in Amerika gänzlich untergraben zu sein. Bereits bei den letzten Wahlen zum Kon­greß schnitten die Republikaner kläglich ab. Statt der früheren entscheidenden Majorität verfügen sie jetzt im Senat nur über 48 Sitze gegen 47 Sitze der Demokraten und sind somit nur mit 1 Stimme in der Mehrheit. Auch im Repräsentantenhaus haben jetzt die Republi­kaner eine Mehrheit von nur 2 Stimmen. Der von der Republikanischen Partei gestellte Prä­sident Hoover kann mit einer solchen kläglichen Mehrheit kaum etwas anfangen. Von einer umfassenden, erfolgverheißenden Tätigkeit des Weißen Hauses und des Kongresses kann über­haupt keine Rede sein. Es wird nur versucht, sich bis zu den neuen Präsidentenwahlen, die im kommenden Jahre stattfinden sollen, irgend­wie über Wasser zu halten. Von seinen heu­tigen Führern erwartet das bitter enttäuschte amerikanische Volk nichts mehr. Aller Augen sind auf den neuen Mann gerichtet, dem die gigantische Aufgabe zufallen wird, das durch die große Krise bedrohte Staatsschiff in andere, ruhigere und glücklichere Gewässer hinüberzu- steuern.

Die demokratische Partei, die nach Ablauf der Regierungszeit Wilsons stets in der Oppo­sition stand, erntet jetzt infolge des Debakels

Me Heviras Kumme« umfaßt Id Seite»