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^chsini täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den Halden A,nai AM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer io, Freitag 12, Samstag 12 A-Psg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite , A,pfg., im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Vffertengebühr 50 N-Psg.

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(Xrfünungeort unb Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Ze unverschuldete» Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch ant Lieferung oder Nachlieferung oder oui Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplatzvorfchrist u.Srscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr 3956, 3957,3958

4. AwU

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Reichskanzler Dr. B n i n g ist gestern mittag in Begleitung von Uniuersitätsprofessor Dr. Simon- lübingen, in Badenweiler zu längerem Lusenthall eingetroffen.

«Hugenberg wirft der Reichsregierung vor, daß sie mit der Autorität des Reichspräftden- Im Maßnahmen deckt, die sichgegen seine ehe­maligen Wähler" richten.»

Deukschnationaltz und Nationalsozialisten ha­ben jetzt ebenfalls im Reichstag Anträge auf Einberufung des Reichstages ein­gebracht.

* Ueber die Sorgeinge in den zwei feind- Ichen Lagern der Nationalsozialisten liegt auch heute eine Fülle widersprechender Meldungen gegenseitiger Erklärungen und Vorwürfe vor. Hitler erläßt einen Aufruf, in dem er sich gegen den Meuterer Stennes wendet. Mehrere kA.-Führer wurden aus der Partei ausgeschlossen.

Reichsverkehrsminister v. Guèrard wurde gestern nachmittag vom italienischen Ministerpräsi­denten Mussolini empfangen.

Vie Concordia Bergbau A.-G. in Ober­hausen hat beim Demobilmachungskommissar den Antrag auf Entlassung von 1200 Berg, erheitern und Ange st eilten gestellt. Als Srund wird Absatzmangel angegeben.

W der Grube Eschweiler mürben unter Tag kV Sprengpatronen und Dynamit in Verstecken aufgefunden.

Slironefeis und dem d , , . , . jendschaftsrat Dr. Kirchholtes, wurden gestern die Ratifikationsurkunden zu dem am 18. 6. 1930 abgeschlossenen deutsch-rumänischen Han­telsprovisorium ausgetauscht. Dieses Provisorium bildet die Rechtsgrundlage für die gegenwärtig in Wien geführten Verhandlungen, die den Abschluß eines endgültigen Handelsvertrages zum Ziele haben.

Der französische Abgeordnete Louis Marin hat einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der die E i n führung der Verhältniswahlen mit Addierung der Reststimmen zugunsten einer Reichs­liste fordert.

Der Deutsch-Südtiroler Michael Malfert- Heiner in Bozen, früher Parteisekretär der Tiroler Solfspartei, wurde von der Konfinierungs­kommission für drei Jahre auf eine Insel verbannt: er wirdunerlaubter Verbindungen über die Grenze" beschuldigt.

Der Senat der Freien Stadt Danzig hat das danzig-polnische Abkommen über das Anlegerecht polnischer Kriegsschiffe im Danziger Hafen gekündigt, da er auf dem Siandpunkt steht, daß Danzig kèinerlei Flottenbasis fein darf und überdies der Gdinger Hafen nunmehr genügend ausgebaut ist, um als Station und Winterhafen für die polnischen Kriegsschiffe zu dienen.

Im Ausstandgebiet von Lens waren am Donnerstag 2500 Arbeiter ausständig gegen 1675 cm Vortag. Auf der E i s e n b a hn ft r e ck e Leng Frevent wurden mehrere Gra- naten angebracht. Die Lokomotive eines Zuges ging über eine dieser Granaten hinweg, ohne daß sie explodierte.

Der englische Rennfahrer Kaye Don, der schon seit geraumer Zeit mit seinem Rennboot -Mi^ England" in Buenos Aires weilte, unternahm °m Donnerstag erneut einen Weltrekord­versuch, nachdem ihm bisher das Glück wenig günstig gewesen war. Kaye Don erreichte eine Ge­schwindigkeit von 103,73 Stundenmeilen, was einem Stundendurchschnitt v o n 166,937 Kilo » Meter entspricht. Der Engländer hat damit den «ist unlängst von Garwood in Florida ausgestellten W-ltresord von 162,675 Stundenkilometer erheblich verbessert.

In New y o r k wurden in privaten Büros ein vis zwei Tonnen Rauschgifte im Gesamt­wert von rund 1 % Million Dollar be­schlagnahmt. Eine Person wurde festgenommen.

Wie aus Moskau gemeldet wird, hat die GP U in verschiedenen Städten der ll'raine eineReihe von Verhaftungen vvrgenommen. Unter den Verhafteten be» Pnben sich zahlreiche Professoren und Studenten. Gleichzeitig sei auch die Verhaftung des Stabschefs der lowjetukrainischen Fliegerbrigade Wieczwinski, <m«s Polen von Geburt verfügt worden.

*) Näheres Rehe tm politischen Teil.

Slusseesiehungswwe - DAerslauve

Ostern, das Auferstehungsfest ist wieder geworden. Zwar hält die Natur noch etwas zurück mit ihrem Knospen und Blühen, die winterlichen Rückschläge vor einigen Wochen haben eine Verzögerung gebracht, aber man spürt doch, wie es überall drängt und hervor will, wie neues junges Leben nach feinem Recht verlangt, die träumende Erde zu schmücken für die Hochzeit mit dem Frühling. Und auch das Menschenherz sit sicher, daß die Natur Auferstehung feiern wird âd daß der Tod des Winters verschlungen sein wird in den Sieg des neu erblühenden, grünenden Lebens.

Mit dieser Auferstehung der Natur fällt das christliche Ostern zusammen, das wir seit der Wiederauferstehung des Heilands fei­ern. Auch hier ist der Tod'von dem Sieg des Lebens verschlungen worden. Das Christliche Ostern erzählt von einem, den sie töteten und der doch wieder lebendig geworden ist, den sie ins Ärab legten und der wieder auferstanden ist. Auch bei den Getreuen des Heilands haben oft bange Zweifel an der Siegeshoffnung ge­nagt, bis schließlich doch der Glaube an die Wiederauferstehung des Herrn und Meisters einkehrte und den Getreuen die sieghaften Kräfte verspüren ließ, die seitdem die Christenheit immer mehr durchdrungen und ~ Hweisei -m dem Leben und Strien des Heilandes überwunden haben.

Auferstehung ist der Quell des Osterfestes Ist es da wunderzunehmen, daß in diesen Ta­gen auch viel von der Hoffnung auf politische und wirim.aftliche Auferstehung Deutschlands gesvrochen wird? Nein, und das ist gut so, denn Hoffnung und Glaube können Berge versetzen und je geschlossener der Auf­erstehungswille der Nation in Erscheinung tritt, desto eher werden wir zum Ziel kom­men. Doch wie sieht es mit diesem Auf­erstehungswillen aus? Die vergangenen Jahre zeigten eine Parteienzersplitterung, die nicht dem einheitlichen Gedanken der Rettung des Vaterlandes zustrebte, vielmehr sich in Son- derinteressm verlor oder sich in phantastischen Gebauen, mit nebelhaften Plänen und un­möglichen Zielen gefiel, worunter die Stoß­kraft eines geschlossenen vaterländischen Wil­lens litt. Noch schlimmere Wirkung löste die Methode des politischen Kampfes aus, der sich in Lüge und Verleumdung zeigte. Diese Me­thoden der politischen Betätigung und des Parteikamvfes, die jede positive Arbeit der Regierung fast unmöglich machten, hatten weite Kreise des Volkes zu einem Pessimis­mus geführt, der von dem englischen Major Polson N-wman wie folgt gekennzeichnet wurde:Sowohl politisch wie wirtschaftlich scheint ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit in Deutschland obzuwalten, und das deutsche Volk scheint von der Idee erfüllt zu sein, daß es von der Zukunft nichts mehr zu erwarten hat." Dieses vor zwei Jahren abgegebene Ur­teil traf leider zu und jener Pessimismus hat angehalten bis vor wenigen Wochen. Erst vor kurzem ist er erfreulicherweise einem Optimis­mus gewichen, mit dem unser Volk aus dem Dunkel wieder zu dem Hellen strebt. Aller­dings ist diese Wandlung nicht etwa darauf zurückzuführen, daß die kurz gekennzeichneten

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Nauen, 3. April. Am Karfreitig abend mar- schierlen trotz des Demonstrationsverbotes etwa 150 Kommunisten in geschlossenem Zuge nach dem Bahnhof Nauen. Als sich ihnen Polizeibeamke ent- gegenstestten, kam es zu schweren Ausschreitungen der Kommunisten, die die Polizeibeamten mit Steinwürfen und Stöcken angriffen. 19 Teilnehmer wurden später festgenommen und dem Polizeiprä­sidium Berlin zugeführt. Zwei Polizeibeamte er­litten leichte Verletzungen.

In Marseille traf ein Funkspruch ein, daß der DampferDille de Bastia" bet Kap So» monne gestrandet ist und dringend um Hilfe ersucht.

Methoden der pol. Betätigung und des Par­teikampfes sich vollkommen gewandelt hätten die Notwendigkeit des Erlasses einer neuen Nctverordn "sn politische Ausschreitun­gen beweist chr weiteres Vorhandensein sondern auf die energische Führung der Reichsregierunr bzw. des Reichskanzlers Dr. Brüning, mit dem erfreulicherweise jenes Element des unbeirrbaren Aufbauwillens in wirtschaftlicher und der Stetigkeit in politi­scher Beziehung wieder in die deutsche Politik zurückgekehrt ist, das wir seit Jahr und Tag so bitter vermißt hatten. Die jetzige Reichs­regierung hat es verstanden in zähem Kampfe die hinter ihr stehenden Parteien enger an sich zu fesseln, ihnen den Willen positiver Arbeit aufzuzwingen und dadurch die Grundlage zu schaffen, auf der der wirtschaftliche Wieder­aufbau unseres schwer geprüften Vaterlandes erfolgen kann. Allein schon die von der Re­gierung 'sortierte und nun durckoefuhrte parlamentarische Verabschiedung des Reichs­haushalts hat dazu geführt, daß deutliche An- Zeichen einer neuen Aufwärtsbc. :gung der Wirtschaftskonjunktur unverkennbar gewor­den sind. Gewiß ist erst der erste Schritt zu diesem Wiederaufbau getan, der Regierung harrt noch schwere Arbeit, doch man darf der

tretend

und Sozialpolitik während der parlaments­losen Zeit, die ja bis Oktober dauert, gute Fortschritte machen und daß es auch in poli­tischer Beziehung gelingt, dem ties tragischen Erbübel der Deutschen, dem öden Zersplitte- rungs- und Zwietrachtsgeist wenigstens eini­germaßen beizukommen. Darüber hinaus gilt es in außenpolitischer Beziehung Aktivität an den Tag zu legen, vor allem in der Lebens­frage Deutschlands, der Reparationsfrage. Die finanzielle Sanierung kann sich nur halten, die sozialen Reformen sind nur durchführbar, und die Anzeichen des wirtschaftlichen Wieder­aufbaues können nur Fortschritte machen, wenn es gelingt, in absehbarer Zeit Erleichte- run der Dounglasten herbeizuführen.

Die Regierung Brüning hat in ihrem ein­jährigen Ringen um ihre Reform» und Sa­nierungsarbeit bewiesen, daß sie vom Willen der deutschen Auferstehung erfüllt ist, und daß sie auch den Mut hat, diesen Willen in die Tat umzusetzen. Ob sie auch die Kraft haben wird? Wir nehmen es an, weil wir glauben, daß sich im Laufe der Zeit der größte Teil der deut­schen Ration hinter den Auferstehungswillen stellt, und der Regierung die Unter­stützung zuteil werden läßt, die zur vollkom­menen Kraftentfaltung nötig ist. Das deutsche Volk hat in den letzten Jahren so viel gelitten, und dieses Leid mit einer bewundernswerten Stärke getragen, daß wir annehmen: Aus die­sem Leiden wird auch die Stärke des Ueber- windens wachsen, die Kraft erneuernden Le­bens. Diese Kraft wird den Niedergang über­winden, wird ein deutsches Wiederauferstchen bringen, so sicher der Ostertag dem Karfreitag und der Frühling dem Winter folgt. Möge dieser Glaube Allgemeingut werden! Dann werden wirs auch schaffen. R. H.

Die BsivrebsvSiewahlen km Rnhvsebwt

Esten, 3. April. Das jetzt vorliegende endgültige Ergebnis der Betriebsrätewahlen im Ruhrgebiet zeigt von den 185 Schachtanlagen folgendes Bild: Die Freien Gewerkschaften erhielten 81 344 Stim­men, die Christl. Gewerkschaften 54161, Hirsch- Dunker 1976, Polen 163, Rote Gewerkschaft 62 476, Syndikalisten 1931, Deutsche Arbeiter 10 560, Nationalsozialisten 7893. Die Wahlbeteiligung be- trug, ähnlich wie im Vorjahre, 80 bis 85 Prozent. Aus die Freien Gewerkschaften entfielen 38 (im Vorjahre 43,6) Prozent, auf die Christl. Gewerk- schäften 24,7 (26,2), auf die Rote Gewerkschaft 28

en 24,7 (26,2), auf die Rote Gewerkschaft 28 .1, Deutsche Arbeiter 4,8 (2,9), Nationalsozia­listen 2,5 (0) Prozent.

(23,2),

Aene Daeifee Phantasten

Man sucht nach deutsch-österreichischen Geheimabkommen

Paris, 3. April. In ihrer zügellosen Polemik gegen das österreichische Zollabkommen 'cheuea die französischen Zeitungen nicht zurück, die pH n» taktischsten Kombinationen in die Well ,u setzen. Es kommt den Pariser Leitartiklern vor allem darauf an, den Berliner und Wiener Regierungs­stellen politische Motive für den Abschluß der Wirtschaftsakommens unterzuschieben. Einige offi­ziöse Blätter, darunter derPetit Parisien" unb derTemps", sind offenkundig auf einen Wink der Außenministeriums auf die Idee verfallen in der deutschen Geschichte nachzugrabsn, um ein- Pa­rallele zum historischen Werdegang der wirtschaft­lichen und politischen Vereinigung der deutschen Länder und dem jetzigen deutsch-österreichischen Wirtschaftsvertrag zu finden. Daraus fu ' en sie dann die Folgerung zu ziehen, daß volitische Ziel« dem deutschen und österreichischen Außenamt maß" Sebend gewesen sind. Bereits jetzt behaupten fit, politische Geheimabkommen in der Abrüstungs. frage zwischen beiden Ländern getroffen wurden. An Hand des preußisch-Hessischen Vertrags von 1828, den die Blätter vergleichend dem deutsch­österreichischen Zollvertrag gegenüberstellen, glau­ben sie den Nachweis für diese Behauptung erbracht zu haben.

Diese aufreizende Polemik offiziöser Blätter be­weist nach der gemäßigten Rede Briands im Se- nat, daß im französischen Außenministerium offen­bar noch andere Kräfte am Werk sind, denen die Haltung Briands durchaus nicht nach dem Ge­schmack ist. Man kann sich nach dem Beispiel der immerhin noch gemäßigten offiziösen Blätter leicht die Tonart vorstellen, die neuerdings von der na­tionalistischen Presse angeschlagen wird. Auch der Kampf gegen die seit einigen Tagen entstandene zweite Front, das heißt gegen Italien, nimmt auf lMWMtMer Seite sehr an -schärfe zu, daß der Temps" es heute für gut befindet, den Bogen nicht zu überspannen und zum Rückzug zu blasen. Die Drohungen desEcho de Parish die italie­nische Stellungnahme gegenüber dem deutsch-öster­reichischen Handelsabkommen als entscheidend für die zukünftigen italienisch-französischen Beziehun­gen anzusehen, und die Ratifizierung des Flotten­abkommens zu verweigern, gehen gewissen Persön" lichkeiten am Quai d'Orsay zu weit. Man sucht noch einmal warnend auf Jtaließ einzuwirken und ihm vor Augen zu halten, daß die Kleine Entente und besonders Südslawien bei weitem nicht f» schwer Eventualitäten für Italien mit sich bringen könnten, als ein neuer mitteleuropäischer Mächte­block unter Führung Deutschlands.

Teilte Gehekttklauielu

Dien, 3. April. Amtlich wird mitgeleill: 3« ausländischen Zeitungen sind Meldungen veröffent- licht worden, daß gelegentlich der Wiener Bespre­chungen zwischen dem Reichsaußenminisler Dr. Curtius und dem Vizekanzler Dr. Schober geheime Klauseln als Ergänzung zu dem geplan­ten Zollabkommen vereinbart worden seien. Obwohl die Tendenz dieser Meldungen ohne weiteres er­sichtlich ist, wird ausdrücklich festgestellt, daß sie auf freier Erfindung beruhen.

Sugenbevss Antwovi an die Kegievuns

Berlin, 2. April. Die Pressestelle der Dsutsch- nationalen Volkspartei oerbveitet eine Bekannt­machung, in der es u. a. heißt:

In einer am 30. März d. Js. veröffentlichten Erklärung der Reichsregierung wird u. a. beb utert, daßnunmehr von deutschnationaler Seite versucht wird, durch Entstellungen und durch die Verbrei­tung unwahrer Behauptungen im Volke das Ver­trauen in die Person und in die Ueberparteilichkeit des Reichspräsidenten zu untergraben". Dazu habe ich zu erklären:

1. Die Nürnberger Erklärung, gegen ine sich diese Anklage richtet, ist eine Kundgebung der ge­samten nationalen Opposition, nicht nur der Deutsch- nationalen Volkspartei.

2. Das Vertrauen in die Person und in die Ueberparteilichkeit des Reichspräsidenten 1 wird von der Regierung dadurch untergraben, daß sie fort­gesetzt Maßnahmen mit der Autorität des Re-chs- präsidenten zu decken versucht, die gegen Wun'che und Gefühle der großen Mehrzahl seiner ehemal. gen Wähler gerichtet finb und deren gefahrvolle Bedeu­tung für die Zukunft des deutschen Volkes schon eine nahe Geschichte beweisen wird.

3. Die Nürnberger Erklärung enthält weder . . ntftellunaen" nochdie Verbreitung unwahrer Behauptungen". Sie enthält lediglich die reine Warbest in dem kämpferischen Tone, den der Ernst des Augenblicks erfordert.

4. Ich gehe bei dieser Erklärung von her Ge­wißheit aus, daß heute im deutschen Volke mein Wort ernster genommen wird, als das so mancher

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