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<chungslokal Geineindepitzungszimmer, für Erb-
.M 7. — 10. 7. in Eichen, Nacheichungslokal ^wirtschaft Merz, für Eichen:
13. 7. — 17. 7. vormittags in Oftheim, Nach, .ichuvgslokal Rathaussaal, für Osthsim;
20. 7. — 24. 7. vormittags in Marköbel, Pacheichungslokal Rathaussaol, für Marköbel:
Hacheichungslokal Rathaussaal, fü
24. 8. — 25 8 in Oberissig........ ,„...,. «chungslokal Gcmeindesaat, für Oberissigheim:
26. 8.- 28 8. vormittags in Mederissig- ^im, Nacheichungslokai Gastwirtschaft Müller, Niederissigheim, Vutterstadt,
M 31. 8. — 3. 9. vormittags i-n Roßdorf, Nach- ei^ungslotal Gastwirtschaft ,^um Löwen", für Poßdorf;
M 7. 9. — 10. 9. in Bruchköbel, Nacheichungs- jokoi Turnhalle, für Bruchköbel:
hfl 14. 9 — 18. 9. vormittags in Rkittelbuchen, Pacheichungslokal Gastwirtschaft Maisch Ww., für Mittesbuchen:
«m 21. 9. — 25. 9. und 28 9. vormittags in Wchenbuchen. Nacheichungslokal Rachaussaai, Wachenbuchen
l&nau, den 23. März 1931.
Der Landrat. & V.: gez. Fitt«.
igheim, Nach.
Posizeiverordnung
Messend Schauämter für Wasserläufe 3. Ordnung 5fuf Grund der §§ 348, 356 bis 366 des Master-
Ms vom 7. April 1913 (G. S. S. 53), der §§ 5, M 7 der Verordnung über die Polizeioerwal- in den neuerworbenen Landesteilen vorn v September 1867 (G. S. S. 1529), des § 142 bes Mes über die allgemeine Landesverwaltung M 30. Juli 1883 (G. S. S. 196), sowie des Ar- leis III der Verordnung über Vermögensstrafen H Außen vom 6 Februar 1924 (R. G. Bl. 1 S. (!) Bitb mit Zustimmung des Kreisausschusfts für fit Umfang des Kreises Hanau-Land folgende islizeiveroronung erfassen:
§ 1.
Für die Wasserläufe 3. Ordnung im den ®e« neinben des Kreises Hanau-Lantz wird für jeden srispolizeibezirk ein Schauamt gebildet.
§ 2.
Jedes Schauami setzt sich zusammen anet
1. dem Landrat, als Vorsitzenden.
2. be<n Vorstand des Kultur-Bauamts,
3. dem Bürgermeister,
I einem Landwirt.
5. einem Mühlenbesitzer.
§ 3.
Nach Anhörung des Schauamts bestimmt
der
sondrat. wie oft die regelmäßigen Schauen statt« finden haben. Auch kann er außerordentliche ichauen anordnen. Die Schauterrnine werden vom lorsitzenden bekannt gegeben.
§ 4.
I Zuwiderhandlungen gegen diese Polizeiverord- «ung werden mit Geldstrafe bis zu 150.— RM ober mit hast bestraft.
§ 5.
Diese Polizeiverordnung sbaiier von 30 Jahren rer Bekanngabe in Kraft.
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Montag den 30. März 1931
Nermavd Shaw auf Älvisiovhanes Svuven
Der reife- und lebenslustige Fünfundflebzigjährige in Alben, vor de« grandiosen Säulenreffen, der alten ftulturftabf
Bernard Shaw, der englische Dichter, hat trotz seiner stattlichen Zahl von Lebensjahren noch nicht die Reiselust verloren. Augenblicklich besucht er die Stätte, wo èin alter, berühmter Kolleg« von ihm lebte und wirkte: Athen, die Heimat Aristophanes, des geistreichen Komödiendichters und Zeitkritikers, dem Bernard Shaw in vielem vielleicht nicht unähnlich sein mag.
Kaiser.
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tritt mit einer Gel- mit dem Tage nach
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Dev Gefangene feZnev Gefangenen
Circe Im Slräfllngskleid erpreßt ihre« Wachtmeister.
Landsberg, 26. März. Ein« sonderbare menschliche Tragödie hat den Justizwachtmeister S. aus Berlin vor das Landsberger Schöffengericht gebracht. Dor acht Jahren war er als Gefängnis- beamter dem Amtsger. Dietz zugeteilt. Seine Gattin war damals schwer leidend und größtenteils bettlägerig. Eine Strafgefangene, Rosa Koschinski, erlangte Kenntnis von den traurigen Verhältnissen im Hause des Wachtmeisters. Sie trat an ihn mit der Bitte heran, er möge ihr gestatten, in seinem Haushalte zu arbeiten. Als sie die Erlaubnis hierzu bekam, begann sie, dem Wachtmeister regelrecht den Hof zu machen Immer wieder gab sie ihm zu verstehen, daß sie ihn sehr gut leiden könne und daß sie ihn wegen seines erzwungenen Zölibats bedauere. Schließlich erlag der Wachtmeister den Verfuhrungs- fünften des koketten Mädchens. Und nun begann sein Leidensweg. Die Liebe zur Strafgefangenen sollte ihm zum Verhängnis werden. Die Beziehun- een zwischen den beiden jungen Leuten waren nicht ohne Folgen geblieben. Die Gattin des Wacht-
meistere schöpfte schließlich Verdacht; sie war die Erste, die ihrem Gatten von der Schwangerschaft der Koschinski Mitteilung machte.
Der Wachtmeister war ganz verzweifelt. Schließlich verfiel er auf den Gedanken, seiner Gefangenen zur Flucht zu verhelfen, damit seine Verschlang nicht aufkomme. Eines Nachts ließ der Wachtmeister die Tür der Zelle und das Tor des Gefängnis- gebäudes offen. Vorher hatte er schon seine Geliebte mit Geld und Kleidungsstücken versehen. Am nächsten Tage meldete S., daß die Koschinski auf rätselhafte Weise verschwunden sei. Niemand kam auf den Gedanken, den Wachtmeister als Helfer zu verdächtigen.
Einige Monate später erhielt S. von der Koschinski einen Brief, in dem sie ihm mitteilte, daß sie einen Knaben geboren habe. Die nächsten Jahre bedeuteten für den Wachtmeister eine ununterbrochene Kette von Erpressungen, die die Ko'chinfki an ihm verübte. Als er kein Geld mehr auftreiben konnte, verkaufte er seine Habseligkeiten, um ihr« Geldforderungen befriedigen zu können. Die Koschinski war inzwischen unter den Einfluß von Verbrechern gekommen, die sie ständig zu den Erpressungen drängten.
Als der Wachtmeister nichts mehr zahlen konnte,
Seife 7
Äufvuf
zur Ablösung der Osterglückwünsche!
Wie an Neujahr, ruft auch zu Ostern der unter» zeichnete Verband zur Ablösung bet Oster» glückwünsche durch Zeichnung von Spenden auf. Die gesammelten Spenden sollen für die Entsendung he ii bedürftiaer Kinder der minderbemittelten Be- o ö l k e r u n g unserer Stadt Verwendung finden. Zeichnungstisten sind sowohl in der Geschäftsstelle dieser Zeitung als auch in der Stad ts parkaste, der Stadtkaste und im Städtischen Fürsorgeamt, Schien« straße 81., Zimmer 16, ausgelegt D.e vorbezeichneten Stellen sind zur Entgegennahme der Spenden ermächtigt. Die Namen der Spender werden an Ostern in der Zeitung veröfsentlicht werden.
Wir bitten herzlich, das gemeinnützig« Werk durch weitgehendste Beteiligung der Einwohner- schäft zu unterstützen
Hanau, den 24. März 1931
verband der W ohlfahrts orgonstatdmm der Stadt Hanau
Gärtnerftraße 66, Fernruf 3441.
erstattete die Koschinski gegen ihn die Anzeige und das Verhängnis nahm feinen Lauf. S. wurde wegen Oefangenenbefreiung und unzüchtige- Handlungen angeklagt TM der Verhandlung stellten die Vorgesetzten dem Angeklagten ein gutes Zeugnis aus. Er wurde fchüeß!!ch zu sechs Monaten und zwei Wochen Gefängnis oerurteilt
SEett mrd PevwtMchreN
Von Franz Mahlke
Wer da« in Jahrtausenden zurückgedrängte Tier in sich erweckt, bringt sich leichtfertig um das Wi«. gengeschenk der Kulturmenschheit, um die persönliche Freiheit.
Ein râudig«« Schaf wird, da «s den anderen eine Gefahr stt, abgesondert. Werk räuLig« Gedan« ken sich geschickt mastieren lassen, werden arglos« Menschen oft das Opfer dieser ihre Frechett miß» brauchenden Räudigen.
Gefühlsduselige treten für Straffreiheit oder un» begrüdete Milde gegenüber einer Gesetzesverletzung sin, jedoch nur so lange, wie sie selbst nicht an Gur und Leben geschÄngt werden.
Im Paradies der Freiheit gibt es immer wie» der „erste Mensch", die sich an den verführerische» Früchten bes Lebensbaumes versündigen.
Die Freiheit der Herrenmenschen ist die Miß» achtung grundsätzlicher Rechte anderer.
Nicht den Masten organisierter Freigeister, san» dern den in strebendem Bemühen um Erkentnt« ringenden Geistigen wird dar höchst« Glück der Erdenklicher zuteil: die Freiheit der Persönlichkeit.
Ostern naht
Ihre Kinderfreuen sich schon setzt auf die schönen Geschenke, Wie groß wird der Jubel sein, wenn sie unter den Gaben auch einen flotten Bley le -Anzug oder ein reizendes Bley le -Kleidchen finden/ Überzeugen Sie sich bitte durch einen Besuch von unserer reichen Auswahl.
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DIE FEINB
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